Visipaque

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Visipaque Injektionslösung 320 mg I-ml
  • Dosierung:
  • 320 mg I-ml
  • Darreichungsform:
  • Injektionslösung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
  • Das Informationsblatt für dieses Produkt ist derzeit nicht verfügbar, können Sie eine Anfrage an unseren Kundendienst zu senden und wir werden Sie benachrichtigen, sobald wir in der Lage, um es zu erhalten.


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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Visipaque Injektionslösung 320 mg I-ml
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • jodiertes Kontrastmittel

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE277076
  • Letzte Änderung:
  • 13-04-2018

Packungsbeilage

Visipaque PIL de 170202

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR PATI

NTEN

Visipaque 270 mg I/ml Injektionslösung

Visipaque 320 mg I/ml Injektionslösung

Iodixanol

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

- Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

- Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es

kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht:

Was ist Visipaque und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Anwendung von Visipaque beachten?

Wie ist Visipaque anzuwenden?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Visipaque aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Visipaque und wofür wird es angewendet?

Dieses Arzneimittel dient ausschließlich zur Diagnosestellung einer Erkrankung.

Visipaque ist ein „Kontrastmittel“. Es wird vor der Erstellung eines Röntgenbilds verabreicht, um ein

klareres Bild zu erhalten.

Bei Erwachsenen kann dieses Arzneimittel vor oder während einer mittels „Computertomografie“

erzeugten Aufnahme des Kopfes oder Körpers verabreicht werden (auch als CT-Scan bezeichnet). Bei

dieser Art von Aufnahme werden Röntgenstrahlen verwendet.

Anwendung dieses Arzneimittels bei Erwachsenen:

Visipaque kann zur Röntgendarstellung der Harnwege, Wirbelsäule oder Blutgefäße verwendet

werden, einschließlich der Blutgefäße des Herzens und Gehirns.

Visipaque kann auch zur Untersuchung der Speiseröhre, des Magens und Darms oder der Gelenke,

Gebärmutter oder Eierstöcke angewendet werden.

Anwendung dieses Arzneimittels bei Kindern:

Visipaque kann zur Röntgendarstellung der Harnwege, der Blutgefäße des Herzens und auch zur

Untersuchung von Speiseröhre, Magen und Darm angewendet werden.

Ihr Arzt wird Ihnen erklären, von welchem Teil Ihres Körpers Aufnahmen erstellt werden.

2.

Was sollten Sie vor der Anwendung von Visipaque beachten?

Wann dürfen Sie dieses Arzneimittel nicht erhalten?

- Wenn Sie an einer schweren Schilddrüsenerkrankung (Thyreotoxikose) leiden.

- Wenn Sie allergisch gegen Iodixanol oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile

dieses Arzneimittels sind.

- Wenn die Pumpkraft Ihres Herzens eingeschränkt ist (Herzinsuffizienz).

- Wenn bei Ihnen eine Überempfindlichkeit gegen jodhaltige Kontrastmittel besteht.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Visipaque bei Ihnen angewendet wird:

Wenn Sie schon einmal eine allergische Reaktion nach Anwendung eines Arzneimittels hatten, das

mit Visipaque, einem sogenannten „Kontrastmittel“, vergleichbar ist.

Wenn Ihre Nierenfunktion eingeschränkt ist.

Wenn Sie an pulmonaler Hypertonie (Erkrankung der Blutgefäße in der Lunge) leiden.

Wenn Sie an Paraproteinämie (abnormal kleine Proteine im Blut oder Urin) leiden.

Wenn Sie an Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion) leiden.

Wenn Sie schon einmal eine Allergie hatten.

Wenn Sie an Asthma leiden.

Wenn Sie Diabetes (Zuckerkrankheit) haben.

Wenn Sie an einer Gehirnerkrankung leiden.

Wenn Sie an einer schweren Herzerkrankung leiden.

Wenn Ihre Nieren- oder Leberfunktion gestört ist.

Wenn Sie an „Myasthenia gravis“ (einer Erkrankung, die zu schwerer Muskelschwäche führt)

leiden.

Wenn Sie an einem Phäochromozytom (anhaltender oder anfallsartiger Bluthochdruck aufgrund

eines seltenen Nebennierentumors) leiden.

Wenn Sie an Homocystinurie (Erkrankung mit erhöhtem Homocysteingehalt im Blut und Urin)

leiden (Risiko von Blutgerinnseln).

Wenn Sie eine Bluterkrankung haben.

Wenn Sie an einer Anomalie der roten Blutkörperchen namens Sichelzellenanämie oder

Sichelzellenkrankheit leiden.

Wenn Sie drogen- oder alkoholabhängig sind.

Wenn Sie an Epilepsie leiden oder schon einmal einen epileptischen Anfall hatten.

Wenn bei Ihnen in den kommenden Wochen ein Schilddrüsenfunktionstest durchgeführt wird.

Wenn Sie am selben Tag Blut- oder Urinproben abgeben müssen.

Wenn Sie Diabetes haben, der mit Metformin behandelt wird. Sie müssen sich einer

Blutuntersuchung unterziehen, bevor dieses Arzneimittel direkt in Ihre Blutgefäße verabreicht

werden kann.

Wenn Sie feststellen, dass die Injektionsflüssigkeit während der Verabreichung von Visipaque in

das Gewebe um die Blutgefäße austritt, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Wenn Visipaque über Ihren Wirbelkanal verabreicht wird, erhalten Sie die folgenden

Empfehlungen:

Ruhen Sie mit aufgerichtetem Kopf und Oberkörper eine Stunde oder sechs Stunden

lang, falls Sie im Bett liegen,

Für die Dauer von sechs Stunden sollten Sie vorsichtig umhergehen und sich nicht

bücken,

Stellen Sie sicher, dass Sie während der ersten 24 Stunden nach der Untersuchung mit

Visipaque nicht allein sind, wenn Sie schon einmal (epileptische) Anfälle hatten und

Sie über diesen ersten Zeitraum nach Ihrer Untersuchung nicht im Krankenhaus

bleiben.

Vor und nach der Anwendung von Visipaque müssen Sie ausreichend Flüssigkeit erhalten. Dies

gilt insbesondere, wenn Sie an multiplem Myelom (Kahler-Krankheit, eine bösartige Erkrankung der

weißen Blutkörperchen), Diabetes (Zuckerkrankheit) oder einer Nierenfunktionsstörung (wenn Ihre

Nieren nicht genügend arbeiten) leiden. Dies gilt insbesondere auch für Babys, Kleinkinder und

ältere Personen.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob einer der oben genannten Umstände auf Sie zutrifft, müssen Sie Ihren

Arzt oder eine Pflegekraft darüber informieren, bevor Visipaque bei Ihnen angewendet wird.

Anwendung von Visipaque zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel

angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden. Der Grund ist, dass einige

Arzneimittel die Art und Weise, wie Visipaque wirkt, beeinflussen können.

Informieren Sie Ihren Arzt:

Wenn Sie an Diabetes (Zuckerkrankheit) leiden oder Arzneimittel anwenden, die Metformin

enthalten.

Wenn Sie weniger als zwei Wochen vor der Injektion von Visipaque mit Aldesleukin (Interleukin-2,

ein Mittel zur Anwendung bei Nierenzellkrebs, der sich ausgebreitet hat) behandelt wurden. Wenn

Sie Betablocker einnehmen (Arzneimittel gegen Bluthochdruck).

Wenn Sie an Drepanozytose leiden (Sichelzellenanämie).

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Arzneimittel anwenden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung eines Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um

Rat.

Schwangerschaft

Sie müssen Ihren Arzt informieren, wenn Sie schwanger sind, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein.

Ihr Arzt wird dieses Produkt nur anwenden, wenn er der Ansicht ist, dass der Nutzen das Risiko einer

Exposition des Fötus gegenüber Röntgenstrahlen überwiegt. Bei Neugeborenen in der ersten Lebenswoche

sollte die Schilddrüsenfunktion überwacht werden, wenn der Mutter während der Schwangerschaft

jodhaltige Kontrastmittel verabreicht wurden. Wiederholte Tests der Schilddrüsenfunktion werden bei

Babys im Alter von 2 bis 6 Wochen empfohlen, besonders bei Frühgeborenen oder Babys mit niedrigem

Geburtsgewicht.

Stillzeit

Kontrastmittel werden nur geringfügig in die Muttermilch ausgeschieden und minimale Mengen werden

über den Darm absorbiert. Sie können nach der Untersuchung mit Visipaque weiterhin stillen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Nach einer Untersuchung, bei der Visipaque in Ihren Rückenmarkskanal eingebracht wurde, sollten Sie in

den ersten 24 Stunden kein Fahrzeug führen und keine Maschinen bedienen. Sie könnten sich danach

schwindlig fühlen oder andere Anzeichen einer Reaktion zeigen.

3 Wie ist Visipaque anzuwenden?oder

wie wird Visipaque bei Ihnen angewendet?

Sie erhalten Visipaque immer von einer speziell dafür ausgebildeten und qualifizierten Person.

Die Anwendung von Visipaque sollte immer in einem Krankenhaus erfolgen.

Das Krankenhauspersonal wird Ihnen alle Informationen geben, die Sie für eine sichere Anwendung

benötigen.

Die übliche Dosis ist abhängig von der Art der Untersuchung, der verwendeten Untersuchungstechnik und

dem Alter und Gewicht des Patienten. Ihr Arzt entscheidet, welche Dosis für Sie am besten ist.

Visipaque kann auf viele verschiedene Arten angewendet werden. Eine Beschreibung der üblichen

Anwendungsarten finden Sie nachstehend aufgeführt:

Injektion in eine Arterie oder Vene

Visipaque wird üblicherweise in eine Arm- oder Beinvene injiziert. Manchmal wird es durch einen dünnen

Kunststoffschlauch (Katheter) verabreicht, der in eine Arterie in Ihrem Arm oder Ihrer Leiste eingeführt

wird.

Injektion in den Wirbelkanal

Zur Darstellung des Rückenmarkskanals wird Visipaque in den Raum um das Rückenmark injiziert.

Anwendung in den Gelenken, der Gebärmutter oder den Eierstöcken

Art und Ort der Anwendung von Visipaque variieren und werden von Ihrem Arzt festgelegt.

Anwendung über den Mund

Zur Untersuchung von Speiseröhre, Magen oder Dünndarm wird Visipaque üblicherweise über den Mund

aufgenommen. Visipaque kann für diese Untersuchungen mit Wasser verdünnt werden.

Anwendung über den Anus (Darmausgang)

Für die Untersuchung des Magen-Darm-Trakts wird Visipaque über den Anus (Darmausgang) verabreicht.

Anwendung von Visipaque bei Kindern

Visipaque kann auf folgende Art bei Kindern angewendet werden:

Injektion in eine Arterie oder Vene

Anwendung über den Mund

Anwendung über den Anus (Darmausgang)

Die verabreichte Menge hängt vom Alter, Gewicht und Krankheitsbild ab.

Nach Anwendung von Visipaque

werden Sie gebeten:

viel zu trinken (um die Ausscheidung des Arzneimittels aus Ihrem Körper zu unterstützen) und

etwa 30 Minuten in der Nähe des Ortes zu bleiben, an dem der Scan oder die Röntgenuntersuchung

durchgeführt wurden.

Wenn während dieses Zeitraums Nebenwirkungen bei Ihnen auftreten, informieren Sie umgehend Ihren

Arzt (siehe Abschnitt 4 „Mögliche Nebenwirkungen“).

Diese Empfehlung gilt für alle Patienten, die Visipaque erhalten haben. Wenn Sie bei einem der oben

genannten Punkte nicht sicher sind, fragen Sie Ihren Arzt.

Wenn Sie eine größere Menge von Visipaque angewendet haben, als Sie sollten

Im Falle einer Überdosierung wird Ihnen eine wässrige Lösung verabreicht. Die Nierenfunktion muss über

drei Tage kontrolliert werden. Bei Bedarf kann eine Dialyse erfolgen.

Wenn Sie eine größere Menge von Visipaque angewendet oder eingenommen haben, kontaktieren Sie

sofort Ihren Arzt, Ihren Apotheker oder das Antigiftzentrum (070/245 245).

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

4 Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch Visipaque Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten

müssen.

Die Häufigkeiten werden wie folgt definiert:

Sehr häufig: bei mehr als 1 von 10 Patienten

Häufig: bei mehr als 1 von 100 Patienten, aber weniger als 1 von 10 Patienten

Gelegentlich: bei mehr als 1 von 1.000 Patienten, aber weniger als 1 von 100 Patienten

Selten: bei mehr als 1 von 10.000 Patienten, aber weniger als 1 von 1.000 Patienten

Sehr selten: bei weniger als 1 von 10.000 Patienten

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Allergische Reaktionen

Wenn bei Ihnen während Ihres Krankenhausaufenthalts eine allergische Reaktion auftritt, informieren Sie

umgehend Ihren Arzt. Folgende Symptome können auftreten:

Kurzatmigkeit, Atembeschwerden oder Beklemmungsgefühl oder Schmerzen in der Brust

Hautausschlag, Beulen, juckende Hautstellen, Blasen auf der Haut und im Mund oder andere

Anzeichen einer allergischen Reaktion

Schwellung des Gesichts

Schwindel oder Ohnmacht (verursacht durch einen niedrigen Blutdruck)

Die oben genannten Nebenwirkungen können einige Stunden oder Tage nach Anwendung von Visipaque

auftreten. Wenn eine dieser Nebenwirkungen auftritt, nachdem Sie das Krankenhaus verlassen haben,

begeben Sie sich direkt in die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses.

Andere Nebenwirkungen, die bei Ihnen auftreten können, sind nachstehend aufgeführt. Diese sind

abhängig von der Art und Weise und dem Grund der Verabreichung von Visipaque.

Fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie nicht sicher wissen, wie Visipaque bei Ihnen angewendet wird.

Nach einer Injektion in eine Arterie oder Vene

Gelegentlich

Allergische Reaktion; die Symptome finden Sie unter „Allergische Reaktionen“ im vorherigen

Abschnitt aufgeführt

Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Hautausschlag (Exanthem), Juckreiz (Pruritus), Hautausschlag

mit starkem Juckreiz und Bläschenbildung (Urtikaria), plötzliche Rötung von Gesicht und Hals

(Flush)

Wärmegefühl, Brustschmerzen

Selten

Schwindel, unregelmäßiger Herzschlag, einschließlich erniedrigte oder erhöhte Herzfrequenz,

niedriger Blutdruck

Austritt von Injektionsflüssigkeit in das Gewebe um die Blutgefäße

Husten, Schüttelfrost, Unwohlsein, Fieber, Reaktion an der Injektionsstelle

Schmerzen an der Injektionsstelle

Sehr selten

Unruhe, Angst

epileptische Anfälle, Schlaganfall, Ohnmacht

Empfindungsstörung, einschließlich Geschmacksveränderung, Wahrnehmung von Kribbeln, Jucken

oder Prickeln ohne erkennbare Ursache

Veränderung des Sehvermögens, vorübergehende Blindheit

Bluthochdruck, Herzstillstand, Blutmangel durch verengte oder verstopfte Blutgefäße (Ischämie),

Kurzatmigkeit (Dyspnoe), Rötung der Haut (Erythem), plötzliche Flüssigkeitsansammlung in Haut und

Schleimhäuten (z. B. Rachen oder Zunge), Atembeschwerden und/oder Juckreiz und Hautausschlag,

oft als allergische Reaktion (Angioödem)

Schmerzen oder Beschwerden im Magenbereich (Bauchschmerzen)

Nierenfunktionsstörung, einschließlich plötzlichem Nierenversagen oder stark verminderter

Nierenfunktion

Kältegefühl, Unwohlsein, Müdigkeit

Rückenschmerzen, Muskelkrämpfe

Nicht bekannt

allergische Reaktion, die zu Schock und Zusammenbruch führen kann; die Symptome finden Sie unter

Allergische Reaktionen“ im vorherigen Abschnitt aufgeführt

schwere, lebensbedrohliche allergische Reaktionen

Verwirrtheit, motorische Störungen, Bewusstseinsstörung, Krämpfe

Gedächtnisverlust, Halluzinationen, Zittern, Bewusstlosigkeit (Koma)

vorübergehende Erkrankung des Gehirns infolge des Kontrastmittels, die zum Beispiel durch Krämpfe

und Bewusstseinstrübung gekennzeichnet ist, unzureichende Pumpkraft des Herzens

(Herzinsuffizienz), Herz- und Atemstillstand, Herzinfarkt, Verstopfung der Herzkranzgefäße durch

Blutgerinnsel, Brustschmerzen, Kontraktionen der Herzkranzgefäße, Verwirrtheit, Ohnmacht,

Schwierigkeiten beim Bewegen, Verkrampfung der Arterien, Krämpfe

Schmerzen in der Brust, Bildung von Blutgerinnseln (Thrombose), Venenentzündung mit Bildung

eines Blutgerinnsels, oft als schmerzhafter verhärteter Strang spürbar, Herz- und Atemstillstand

Venenentzündung mit Rötung der darüber befindlichen Haut (Thrombophlebitis)

schwere Atembeschwerden (durch Flüssigkeit in der Lunge)

akute oder sich verschlimmernde Entzündung der Bauchspeicheldrüse, Gelenkschmerzen, Schwellung

und Empfindlichkeit (Schmerz) der Speicheldrüsen

schwere Hautreaktionen mit Eiter- und Blasenbildung

Jodvergiftung

Schmerzen in den Gelenken

Veränderte Zusammensetzung des Blutes (Thrombozytopenie)

Nach Injektion in den Wirbelkanal

Gelegentlich

Kopfschmerzen (kann schwerwiegend sein und Stunden andauern)

Erbrechen

Nicht bekannt

Überempfindlichkeit, schwere, lebensbedrohliche allergische Reaktionen, Schwindel, vorübergehende

Erkrankung des Gehirns infolge des Kontrastmittels, die zum Beispiel durch Krämpfe und

Bewusstseinstrübung gekennzeichnet ist, Gedächtnisverlust, Halluzinationen, Verwirrtheit, Übelkeit

Schüttelfrost, Schmerzen (an der Injektionsstelle), Muskelkrämpfe

Allergische Reaktion; die Symptome finden Sie unter „Allergische Reaktionen“ im vorherigen

Abschnitt aufgeführt

Nach Anwendung in Körperhöhlen (Gebärmutter oder Eierstöcke)

Sehr häufig

Bauchschmerzen

Blutung aus der Scheide

Häufig

Kopfschmerzen, Übelkeit, Fieber

Nicht bekannt

Erbrechen

Allergische Reaktion; die Symptome finden Sie unter „Allergische Reaktionen“ im vorherigen

Abschnitt aufgeführt

Schüttelfrost, Schmerzen im Bereich der Injektionsstelle

Nach Injektion in die Gelenke

Häufig

Schmerzen an der Injektionsstelle

Nicht bekannt

Allergische Reaktion; die Symptome, einschließlich schwerer und lebensbedrohlicher Reaktionen,

finden Sie unter „Allergische Reaktionen“ im vorherigen Abschnitt aufgeführt

Schüttelfrost

Nach Anwendung über den Mund oder Anus

Häufig

Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit

Gelegentlich

Erbrechen

Nicht bekannt

Allergische Reaktion; die Symptome finden Sie unter „Allergische Reaktionen“ im vorherigen

Abschnitt aufgeführt

Schüttelfrost

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für

Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch

direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Belgien

Föderalagentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte

Abteilung Vigilanz

Website: www.fagg-afmps.be,

E-Mail: patientinfo@fagg-afmps.be

Großherzogtum Luxemburg

Direction de la Santé - Division de la Pharmacie et des Médicaments,

Website:http:www.ms.public.lu/fr/activites/pharmacie-medicament/index.html

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden können.

5 Wie ist Visipaque aufzubewahren?

Wie wird Visipaque aufbewahrt?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett nach EXP angegebenen Verfalldatum nicht

mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Den Inhalt vor Licht schützen. Das Produkt kann während eines Monats bei 37

C aufbewahrt werden.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6 Inhalt der Packung und weitere Informationen

6.

Weitere Informationen

.

Was Visipaque enthält

Der Wirkstoff ist: Iodixanol.

Visipaque 270 mg I/ml enthält 550 mg Iodixanol pro ml (entsprechend 270 mg Jod pro ml).

Visipaque 320 mg I/ml enthält 652 mg Iodixanol pro ml (entsprechend 320 mg Jod pro ml).

Die sonstigen Bestandteile sind: Trometamol, Natriumchlorid, Calciumchloriddihydrat,

Natriumcalciumedetat, Salzsäure und Wasser für Injektionszwecke.

Wie Visipaque aussieht und Inhalt der Packung

Visipaque wird als gebrauchsfertige klare, farblose bis hellgelbe wässrige Lösung zur Verfügung gestellt.

Durchstechflaschen aus Polypropylen: 50, 100, 150, 200 und 500 ml.

1, 6 oder 10 Durchstechflaschen pro Karton.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

GE Healthcare BVBA, Kouterveldstraat 20, 1831 Diegem, Belgien

Hersteller

GE Healthcare A.S., Nycoveien 1-2, PO Box Nydalen, 0401 Oslo, Norwegen

GE Healthcare Ireland Limited, IDA Business Park, Carrigtohill, Co.Cork, Irland

Zulassungsnummern

270 mg I/ml

320 mg I/ml

50 ml: BE181772

50 ml: BE181797

100 ml: BE181781

150 ml: BE277067

150 ml: BE277042

100 ml: BE181815

500 ml: BE277051

200 ml: BE181806

500 ml: BE277076

Verkaufsabgrenzung: Verschreibungspflichtig.

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im 02/2017.

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt genehmigt im 03/2017.