Virbamec 1%

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Virbamec 1% Injektionslösung 10 mg/ml
  • Dosierung:
  • 10 mg/ml
  • Darreichungsform:
  • Injektionslösung
  • Verwenden für:
  • Tiere
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Virbamec 1% Injektionslösung 10 mg/ml
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • endectocide

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE-V277216
  • Letzte Änderung:
  • 17-04-2018

Packungsbeilage

otice – version DE

VIRBAMEC 1% sol.inj.

B. PACKUNGSBEILAGE

otice – version DE

VIRBAMEC 1% sol.inj.

GEBRAUCHSINFORMATION

VIRBAMEC 1 %

Injektionslösung

1.

NAME UND ANSCHRIFT DES ZULASSUNGSINHABERS UND, WENN

UNTERSCHIEDLICH, DES HERSTELLERS, DER FÜR DIE CHARGENFREIGABE

VERANTWORTLICH IST

Zulassungsinhaber:

VIRBAC de Portugal – Laboratórios, Lda

Rua do Centro Empresarial

Edificio 13, Escritorio 3, Piso 1

2710 693 Sintra

Portugal

Für die Chargenfreigabe verantwortlicher Hersteller:

VIRBAC

ère

Avenue – 2065 m – L.I.D.

06516 Carros – France

Sofarimex Indústria Quίmica

e Farmaceutica Lda

Avenida das Indústrias- Alto de Colaride

Agualva – 2735-213 Cacém - Portugal

2.

BEZEICHNUNG DES TIERARZNEIMITTELS

VIRBAMEC 1 %

Injektionslösung

3.

WIRKSTOFF UND SONSTIGE BESTANDTEILE

Wirkstoff :

Ivermectin 10 mg

Sonstiger Bestandteil :

Glycerol formal qsp 1 ml

4.

ANWENDUNGSGEBIETE

Behandlung und Kontrolle von internen und externen parasitären Krankheiten bei Rindern und Schafen.

Rinder

Magen- und Darmnematoden (geschlechtsreif und L4)

Ostertagia ostertagi (einschließlich inhibierte Larven), lyrata

Haemonchus placei

Trichostrongylus axei, colubriformis

Cooperia oncophora, punctata, pectinata

Oesophagostomum radiatum

Nematodirus helvetianus (geschlechtsreif), spathiger (geschlechtsreif)

Strongyloides papillosus (geschlechtsreif)

Bunostomum phlebotomum (L4)

otice – version DE

VIRBAMEC 1% sol.inj.

Lungenwürmer (geschlechtsreif, L4 und inhibierte Larven)

Dictyocaulus viviparus

Weitere Nematoden

Thelazia spp. (geschlechtsreif)

Toxocara vitulorum (geschlechtsreif)

Hypoderma (parasitäre Stadien)

Hypoderma bovis, lineatum

Läuse

Linognathus vituli

Haematopinus eurysternus

Solenopotes capillatus

Milben

Psoroptes ovis

Sarcoptes scabiei

VIRBAMEC 1% Injektionslösung hilft bei der Bekämpfung von :

Milben : Chorioptes

Läuse : Damalinia bovis

Schafe

Magen- und Darmnematoden (geschlechtsreif und L4)

Ostertagia circumcincta, trifurcata

Haemonchus contortus

Trichostrongylus axei (geschlechtsreif), colubriformis, vitrinus

Cooperia curticei

Oesiphagostomum columbianum, venulosum (geschlechtsreif)

Nematodirus filicollis, spathiger (L4)

Strongyloides papillosus (L4)

Chabertia ovina

Trichuris ovis (geschlechtsreif)

Lungenwürmer

Dictyocaulus filaria (geschlechtsreif, L4)

Protostrongylus rufescens (geschlechtsreif)

Dasselfliegen (alle Larvenstadien)

Oestrus ovis

Räudemilben

Psoroptes communis var. ovis

Sarcoptes scabiei

Psorergates ovis

Schweine

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VIRBAMEC 1% sol.inj.

Runde Magen-Darm-Würmer (geschlechtsreif, L4)

Ascaris suum (geschlechtsreif, L4)

Hyostrongilus rubidus (geschlechtsreif, L4)

Oesophagostomum spp. (geschlechtsreif, L4)

Strongyloides ransomi (geschlechtsreif)

Lungenwürmer

Metastrongylus spp. (adultes)

Läuse

Haematopinus suis

Räudemilben

Sarcoptes scabiei var. suis

5.

GEGENANZEIGEN

Verboten bei Kühen und Mutterschafen, deren Milch für die menschliche Ernährung bestimmt ist.

Die Avermectine können sich bei allen anderen als den Zieltierarten als unverträglich erweisen. Fälle von

Unverträglichkeit mit fatalem Ausgang sind bei Hunden – insbesondere Collies, Bobtails, Misch- und

ähnlichen Rassen - und auch bei Schildkröten aufgetreten.

6.

NEBENWIRKUNGEN

Bei einigen Rindern kam es nach der subkutanen Injektion zu vorübergehenden Beschwerden. Seltene

Fälle von Schwellungen der weichen Gewebe sind an der Injektionsstelle aufgetreten. Bei bestimmten

Schafen wurden vorübergehend heftige Schmerzreaktionen beobachtet, die ohne Behandlung wieder

abklangen.

Bei Schweinen kann die Injektion einen Schmerz und eine leichte Schwellung hervorrufen. Diese

Reaktion tritt nur vorübergehend auf und muss nicht behandelt werden.

Falls Sie Nebenwirkungen insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage

aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, teilen Sie diese Ihrem Tierarzt oder Apotheker

mit.

7.

ZIELTIERARTEN

Rinder, Schafe und Schweine.

8.

DOSIERUNG FÜR JEDE TIERART, ART UND DAUER DER ANWENDUNG

Nur durch subkutane Injektion mit sterilem Material.

Rinder:

1 ml VIRBAMEC pro 50 kg Lebendgewicht (entspricht 0,2 mg Ivermectine pro kg

Lebendgewicht).

Schafe:

0.5 ml VIRBAMEC pro 25 kg Lebendgewicht (entspricht 0,2 mg Ivermectine pro kg

Lebendgewicht).

Beim Wollschaf sicherstellen, dass die Injektionsnadel sowohl die Wolle als auch die Haut durchsticht.

Schweine:

1.5 ml VIRBAMEC pro 50 kg Lebendgewicht (entspricht 0.3 mg Ivermectin pro kg

Lebendgewicht). Wir empfehlen ein maximales Injektionsvolumen pro Injektionsstelle von 0.75 ml.

otice – version DE

VIRBAMEC 1% sol.inj.

Zuchttiere: Vor Beginn eines Behandlungsprogramms, müssen alle Herdentiere behandelt werden.

Nach der Vorbehandlung regelmäßig die VIRBAMEC 1%-Injektionslösung anwenden, und zwar

folgendermaßen:

Säue: vorzugsweise 7 bis 14 Tage vor dem Abferkeln behandeln, um die Ansteckung der Ferkel auf

ein Minimum zu reduzieren;

Erstlingssäue: 7 bis14 Tage vor dem Decken behandeln. 7 bis14 Tage vor dem Abferkeln.

Zuchteber: Die Häufigkeit der Behandlungen hängt von der Exposition gegenüber den Parasiten ab.

Mindestens 2 Mal pro Jahr behandeln.

Masttiere: Alle zur Mast bestimmten Schweine müssen vor ihrer Unterbringung in sauberen

Stallungen behandelt werden. Schweine, die mit infiziertem Boden in Berührung kommen,

müssen im Falle eines Wiederbefalls möglicherweise ein zweites Mal behandelt werden.

Psoroptes ovis: 2 Injektionen in einem Abstand von 7 Tagen sind notwendig, um die lebenden Milben zu

beseitigen).

Um die korrekte Dosis zu verabreichen, muss das Gewicht des Tieres so genau wie möglich eingeschätzt

werden.

Hinweis: Um die Krätze effizient unter Kontrolle zu halten, muss ein Wiederbefall verhindert werden. Ein

solcher Wiederbefall kann auftreten, wenn die Schweine mit nicht behandelten Tieren in Berührung

kommen oder in verunreinigten Ställen untergebracht sind. Die Nissen von Läusen reagieren nicht auf die

VIRBAMEC 1%-Injektionslösung, und ihr Ausschlüpfen kann bis zu 3 Wochen andauern. Aufgrund des

Lausbefalls, der auf das Ausschlüpfen der Nissen folgt, kann eine zweite Behandlung erforderlich sein.

9.

HINWEISE FÜR DIE RICHTIGE ANWENDUNG

Bei Rindern stehen die Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Behandlungszeitraum, da das Abtöten

von Hypoderma-Larven unerwünschte Wirkungen beim Wirtstier zur Folge haben kann, wenn diese sich

in dessen lebenswichtigen Bereichen befinden.

Wenn sich die Larve submukös in der Speiseröhre befindet, kann das Abtöten der Hypoderma lineatum zu

Tympanismus führen.

Wenn sich die Larve im Wirbelkanal befindet, kann es durch das Abtöten von Hypoderma bovis zu

Bewegungsstörungen und sogar Lähmung kommen.

Es ist also ratsam, Rinder vor oder nach diesen Entwicklungsstadien zu behandeln.

10.

WARTEZEIT

Fleisch und Innereien : - Rinder : 49 Tage

- Schafe : 45 Tage

- Schweine : 35 tage

Milch : - Rinder : Verboten bei Kühen, deren Milch für die menschliche Ernährung bestimmt ist.

- Schafe : Verboten bei Mutterschafen, deren Milch für die menschliche Ernährung bestimmt ist.

11.

BESONDERE LAGERUNGSHINWEISE

Vor Licht schützen.

Weder bei hohen Temperaturen lagern noch generell Temperaturen > 30°C aussetzen.

12.

BESONDERE WARNHINWEISE

Besondere Vorsichtsmaßnahmen

für die Anwendung bei Tieren

otice – version DE

VIRBAMEC 1% sol.inj.

Die Resistenz der Parasiten gegenüber verschiedenen Anthelminthikum-Arten kann sich nach häufiger

wiederholter Anwendung

dieser Anthelminthikum-Arten

entwickeln.

Europa

eine

Ivermectinresistenz gegenTeladorsagia circumcincta bei Schafen bekannt.

Bevor Sie ein Produkt verwenden, das Ivermectin enthält, holen Sie den Rat eines Tierarztes ein und

lassen Sie sich von ihm erklären, wie Sie die Parasiten richtig eindämmen und das Risiko vermeiden

können, dass eine Anthelminthikum-Resistenz auftritt.

Bei Rindern:

Um unerwünschte Nebenwirkungen durch das Absterben von Hypoderma-Larven im Bereich des

Ösophagus oder im Wirbelkanal (Tympanie/Bewegungsstörungen oder gar Lähmung) zu vermeiden,

empfehlen wir Ihnen, das Produkt zu verabreichen, wenn die Dasselfliegen-Aktivität zu Ende ist und

bevor die Larven die oben erwähnten Bereiche erreichen.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen, die von der Person getroffen werden müssen, die den Tieren das

Tierarzneimittel verabreicht

Beim Umgang mit dem Produkt nicht rauchen, trinken oder essen.

Die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen treffen, um die Selbstinjektion zu vermeiden.

Nach der Anwendung die Hände waschen.

Außer Reich- und Sichtweite von Kindern aufbewahren.

Nicht bei Tieren anwenden, deren Milch für den menschlichen Verzehr bestimmt ist.

Während der Galtzeit, und 60 Tage vor dem Kalben, nicht bei Milchkühen oder trächtigen Färsen

anwenden, die als Milchkühe aufgezogen werden.

60 Tage vor dem Lammen nicht bei Milchschafen anwenden.

13.

BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE ENTSORGUNG VON NICHT

VERWENDETEM ARZNEIMITTEL ODER VON ABFALLMATERIALIEN, SOFERN

ERFORDERLICH

Damit das Produkt nicht in Kontakt mit der Umwelt gerät, müssen die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen

ergriffen werden. Nicht in Gewässer schütten, da Ivermectin schädlich für Fische und bestimmte

Wasserorganismen sein kann. Die Verpackungen sowie Produktrückstände sind entsprechend den nationalen

Vorschriften zu entsorgen.

14.

GENEHMIGUNGSDATUM DER PACKUNGSBEILAGE

Juli 2015

15.

WEITERE ANGABEN

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

BE-V277216

Verschreibungspflichtig .