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Vertirosan Vitamin B

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Vertirosan Vitamin B6 - Zäpfchen
  • Einheiten im Paket:
  • 50 Zäpfchen, Laufzeit: 60 Monate,5 Zäpfchen, Laufzeit: 60 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge
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Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Vertirosan Vitamin B6 - Zäpfchen
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Diphenhydramin, Kombina
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 11831
  • Berechtigungsdatum:
  • 29-03-1962
  • Letzte Änderung:
  • 10-08-2017

Packungsbeilage


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER

VERTIROSAN Vitamin B6 - Zäpfchen 

Wirkstoff: Dimenhydrinat, Pyridoxinhydrochlorid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses 

Arzneimittels beginnen, denn Sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. 

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt 

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 

4.  

Was in dieser Packungsbeilage steht:

Was ist Vertirosan Vitamin B6 und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Anwendung von Vertirosan Vitamin B6 beachten?

Wie sind Vertirosan Vitamin B6-Zäpfchen anzuwenden?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie sind Vertirosan Vitamin B6-Zäpfchen aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. WAS IST VERTIROSAN VITAMIN B6 UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Vertirosan Vitamin B6 mit den Wirkstoffen Dimenhydrinat und Pyridoxinhydrochlorid (Vitamin B6) 

wird angewendet zur Vorbeugung und Behandlung von Schwindel, Übelkeit und Erbrechen 

unterschiedlichen Ursprungs sowie bei Reisekrankheit. 

Die Wirkung setzt 1/2 - 1 Stunde nach Anwendung ein und hält im Allgemeinen 3 - 6 Stunden an.

2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON VERTIROSAN VITAMIN B6 

BEACHTEN?

Vertirosan Vitamin B6-Zäpfchen dürfen nicht angewendet werden,

wenn Sie allergisch gegen Dimenhydrinat, Vitamin B6 oder einen der in Abschnitt 6. genannten 

sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind

bei Störung der Produktion des Blutfarbstoffs (Porphyrie)

bei akutem Asthma-Anfall

bei Nebennieren-Tumor (Phäochromozytom)

bei Krampfanfällen (Epilepsie, Eklampsie)

bei grünem Star (Engwinkelglaukom)

bei einer Verengung (Stenose) im Magen-Darm-Trakt

bei einer bestimmten Form von Darmverschluss (Paralytischer Ileus)

bei Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostatahyperplasie) mit Restharnbildung (Zurückbleiben 

von Harn in der Harnblase nach dem Wasserlassen)

während und bis 2 Wochen nach einer Behandlung  mit sogenannten MAO-Hemmern 

(bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen)

während der Schwangerschaft und Stillzeit

bei Neugeborenen und Kleinkindern

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen 

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Vertirosan ist erforderlich bei

eingeschränkter Leberfunktion

Herzrhythmusstörungen (z.B. Herzjagen)

Kalium- oder Magnesiummangel

verlangsamtem Herzschlag (Bradykardie)

bestimmten Herzerkrankungen (angeborenes QT-Syndrom oder andere klinisch bedeutsame 

Herzschäden, insbesondere Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße, 

Erregungsleitungsstörungen, Arrhythmien)

gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die ebenfalls das sogenannte QT-Intervall 

verlängern oder zu einem Kaliummangel führen (siehe auch: „Anwendung von Vertirosan 

Vitamin B6 zusammen mit anderen Arzneimitteln)

andauernden Atembeschwerden und Asthma

Verengung am Ausgang des Magens (Pylorusstenose)

Während der Behandlung mit Vertirosan Vitamin B6 soll kein Alkohol getrunken werden. 

Bei einer längerfristigen Behandlung mit Dimenhydrinat ist die Entwicklung einer 

Medikamentenabhängigkeit nicht auszuschließen. 

Nach Langzeitanwendung können durch plötzliches Beenden der Behandlung vorübergehend 

Schlafstörungen auftreten. In diesem Fall wird eine schrittweise Verringerung der Dosis empfohlen.

Bei langfristiger Anwendung von Tagesdosen über 50 mg Pyridoxinhydrochlorid (Vitamin B6) 

sowie bei kurzfristiger Anwendung von Dosen im Grammbereich wurden Kribbeln und 

Ameisenlaufen an Händen und Füßen (Anzeichen einer peripheren sensorischen Neuropathie, bzw. 

von Paraesthesien) beobachtet. Wenn Sie Kribbeln und Ameisenlaufen bei sich beobachten wenden 

Sie sich bitte an Ihren behandelnden Arzt. Dieser wird die Dosis überprüfen und wenn nötig das 

Medikament absetzen. 

Anwendung von Vertirosan Vitamin B6 zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere 

Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden. 

Bei der Anwendung zweier oder mehrerer Arzneimittel kann eine gegenseitige Beeinflussung im 

Sinne einer Verstärkung oder Abschwächung von Wirkungen und Nebenwirkungen auftreten.

- Bei gleichzeitiger Anwendung von Vertirosan Vitamin B6 mit anderen Arzneimitteln, die auf das 

Zentralnervensystem dämpfend wirken (Arzneimittel, die die Psyche beeinflussen, Schlaf-, 

Beruhigungs-, Schmerz- und Narkosemittel), kann es zu einer gegenseitigen Verstärkung der 

Wirkungen kommen. 

- Die Wirkung von Dimenhydrinat kann durch die gleichzeitige Gabe von bestimmten anderen 

Mitteln, wie z.B. Atropin, Biperiden oder bestimmte Mittel gegen Depressionen (trizyklische 

Antidepressiva) verstärkt werden.

- Bei gleichzeitiger Gabe von Vertirosan Vitamin B6 mit MAO-Hemmern (Arzneimitteln zur 

Behandlung von Depressionen) kann sich unter Umständen eine lebensbedrohliche Darmlähmung, 

Harnverhalten oder eine Erhöhung des Augeninnendruckes entwickeln. Außerdem kann es zu 

Blutdruckabfall und zu einer verstärkten Funktionseinschränkung des Zentralnervensystems und 

der Atmung kommen. Deshalb darf Vertirosan Vitamin B6 nicht gleichzeitig mit MAO-Hemmern 

angewendet werden (siehe auch: „Vertirosan Vitamin B6-Zäfchen dürfen nicht angewendet 

werden“).

- Die gleichzeitige Anwendung mit bestimmten Arzneimitteln, die auf den Herzrhythmus wirken 

oder zu einem Kaliummangel führen können (z.B. bestimmte harntreibende Mittel) ist gleichfalls 

zu vermeiden. 

- Die Anwendung von Vertirosan Vitamin B6 zusammen mit blutdrucksenkenden Arzneimitteln 

kann zu verstärkter Müdigkeit führen.

- Vertirosan Vitamin B6 kann eine Gehörschädigung, die während einer Behandlung mit bestimmten 

Antibiotika (Aminoglykosiden) eventuell auftreten kann, überdecken. 

- Der Arzt sollte vor der Durchführung von Allergie-Tests über die Anwendung von Vertirosan 

Vitamin B6 informiert werden, da falsch-negative Testergebnisse möglich sind. 

- Die gleichzeitige Gabe von Vertirosan Vitamin B6 mit L-Dopa (Arzneimittel zur Behandlung der 

Parkinson-Krankheit) kann die Wirkung dieses Medikaments herabsetzen.

Anwendung von Vertirosan Vitamin B6 zusammen mit Alkohol

Während der Behandlung mit Vertirosan Vitamin B6 sollte kein Alkohol getrunken werden, da durch 

Alkohol die Wirkung von Vertirosan Vitamin B6 in nicht vorhersehbarer Weise verändert und 

verstärkt werden kann.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, 

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker 

um Rat.

Vertirosan Vitamin B6-Zäpfchen dürfen während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet 

werden. 

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Aufgrund der dämpfenden Wirkung kann Vertirosan Vitamin B6 die Verkehrstüchtigkeit und die 

Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinflussen. Dies gilt in verstärktem Maße im 

Zusammenwirken mit Alkohol oder anderen zentral dämpfenden Substanzen.

Vertirosan kann die Reaktionsfähigkeit und Aufmerksamkeit herabsetzen sowie zu 

Müdigkeit führen. Sie dürfen sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen, wenn Sie dies 

bei sich bemerken.

Außerdem kann Dimenhydrinat die Farbunterscheidung und das Nachtsehen negativ beeinflussen.

3. WIE SIND VERTIROSAN VITAMIN B6-ZÄPFCHEN ANZUWENDEN?

Wenden Sie Vertirosan Vitamin B6-Zäpfchen immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. 

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. 

Dosierung

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren:

1 – 2 Zäpfchen (entsprechend 50 – 100 mg Dimenhydrinat) alle 4 bis 6 Stunden bis zu einer 

maximalen Tagesdosis von 400 mg Dimenhydrinat (8 Zäpfchen).

Zwischen den einzelnen Verabreichungen soll ein Intervall von 4 – 6 Stunden nicht unterschritten 

werden.

Zur vorbeugenden Behandlung der Reisekrankheit erfolgt die erstmalige Gabe ca. ½ - 1 Stunde vor 

Reisebeginn. 

Zur Behandlung von Schwindel, Übelkeit und Erbrechen werden die Gaben in regelmäßigen 

Abständen über den Tag verteilt.

Patienten mit Nierenfunktionsstörungen:

Bei hochgradiger Nierenfunktionsstörung muss VertirosanVitamin B6 niedriger dosiert werden.

Vertirosan  Vitamin  B6-Zäpfchen sind nicht geeignet  zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen 

unter 14 Jahren.

Art der Anwendung

Vertirosan Vitamin B6-Zäpfchen werden nach Entfernen der Folie in den After eingeführt (rektale 

Anwendung). Wegen der appetithemmenden Wirkung wird die Verabreichung zu den Mahlzeiten 

empfohlen. 

Wenn Sie eine größere Menge von Vertirosan Vitamin B6-Zäpfchen angewendet haben, als Sie 

sollten

Im Falle einer Überdosierung oder Vergiftung mit Vertirosan Vitamin B6 ist in jedem Fall 

unverzüglich ein Arzt um Rat zu fragen.

Zeichen einer Überdosierung

Eine Überdosierung mit Dimenhydrinat kann sich durch folgende Zeichen bemerkbar machen: 

Pupillenerweiterung, Sehstörungen, beschleunigte Herzschlagfolge, Fieber, heiße, gerötete Haut und 

trockene Schleimhäute, Verstopfung, Unruhe, Angst- und Erregungszustände, gesteigerte 

Muskelreflexe, Wahnvorstellungen sowie Bewusstseinseintrübung bis hin zur Bewusstlosigkeit. 

Weiters können Herzrhythmusstörungen auftreten. 

Außerdem sind Krämpfe und Atemstörungen möglich, die nach hohen Dosen bis hin zu Atemlähmung 

und Herz-Kreislauf-Stillstand und damit zum Tod führen können.

Eine Überdosierung mit Vitamin B6 zeigt sich im Wesentlichen durch eine Erkrankung der Nerven, 

die zu Kribbeln, Taubheit und Schwäche (einzelner oder mehrerer Körperbereiche) sowie 

gegebenenfalls zu Koordinationsschwierigkeiten führen kann. Extrem hohe Dosen können sich in 

Krämpfen äußern. Außerdem wurden Störungen im Magen-/Darmbereich, Lichtempfindlichkeit und 

Fälle von Vitamin B6-Abhängigkeit nach höheren Anwendungsmengen bzw. längeren 

Anwendungszeiten beschrieben.

Maßnahmen bei Überdosierung 

Die Beurteilung des Schweregrades der Vergiftung und die Festlegung der erforderlichen Maßnahmen 

erfolgt durch den Arzt. 

Hinweise für den Arzt: Informationen zur Behandlung einer Überdosierung mit Dimenhydrinat 

sind am Ende dieser Gebrauchsinformation zu finden!

Wenn Sie die Anwendung von Vertirosan Vitamin B6-Zäpfchen vergessen haben

Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben 

sondern setzen Sie die Anwendung, wie von Ihrem Arzt verordnet, fort.

Wenn Sie die Anwendung von Vertirosan Vitamin B6-Zäpfchen abbrechen

Bitte unterbrechen oder beenden Sie die Anwendung von Vertirosan Vitamin B6-Zäpfchen nicht, ohne 

mit Ihrem Arzt zuvor darüber zu sprechen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt 

oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem 

auftreten müssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig: betrifft mehr als 1 Behandelten von 10

Häufig: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100

Gelegentlich: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000

Selten: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten: betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000

Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Sehr selten: Beeinträchtigung des Blutbildes (hämolytische Anämie, Leukopenie, Agranulozytose).

Psychiatrische Erkrankungen

Häufig: Stimmungsschwankungen.

Erkrankungen des Nervensystems

Sehr häufig: Müdigkeit, die eventuell länger anhalten kann, Verminderung der Aufmerksamkeit. 

In Abhängigkeit von der individuellen Empfindlichkeit und der eingenommenen Dosis kommt es - 

insbesondere zu Beginn der Behandlung - zu folgenden Nebenwirkungen: Schläfrigkeit, 

Benommenheit, Schwindelgefühl und Muskelschwäche. Diese Nebenwirkungen können auch noch am 

folgenden Tage zu Beeinträchtigungen führen. 

Häufig: Besonders bei Kindern besteht die Möglichkeit des Auftretens von sogenannten „paradoxen 

Reaktionen“ mit Unruhe, Erregung, Schlaflosigkeit, Nervosität, Angstzuständen oder Zittern.

Nicht bekannt: Koordinationsstörungen, Kopfschmerzen, Krämpfe, Erkrankung der Nerven, die zu 

Kribbeln, Taubheit und Schwäche führen kann (periphere sensorische Neuropathie) bei langfristiger 

Anwendung von Tagesdosen über 50 mg Vitamin B6.  

Augenerkrankungen 

Häufig: Sehstörungen (verminderte Fähigkeit zur Nah-/Ferneinstellung des Auges, Lichtscheue, 

beeinträchtigtes Nachtsehvermögen, räumliches Sehen), Erhöhung des Augeninnendruckes.

Herzerkrankungen

Häufig: Herzjagen (Tachykardie).

Nicht bekannt: Blutdruckabfall.

Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes

Häufig: Verstopfung, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Schmerzen im Oberbauch. 

Nicht bekannt: Appetitlosigkeit.

Leber- und Gallenerkrankungen

Nicht bekannt: Leberfunktionsstörungen (cholestatischer Ikterus).

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Häufig: trockene Mund- und Nasenschleimhaut, verstopfte Nase. 

Nicht bekannt: allergische Reaktionen, Lichtempfindlichkeit der Haut (direkte Sonneneinstrahlung 

meiden!).

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Häufig: Harnentleerungsstörungen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt.   Dies gilt auch für 

Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. 

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

AT-1200 WIEN

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website:  http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die 

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. WIE SIND VITAMIN B6-ZÄPFCHEN AUFZUBEWAHREN?

Nicht über 25 °C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu 

schützen. 

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „verwendbar bis“ angegebenen 

Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker wie 

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der 

Umwelt bei.

6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Vertirosan Vitamin B6-Zäpfchen enthalten

Die Wirkstoffe sind: Dimenhydrinat, Pyridoxinhydrochlorid (Vitamin B6)

1 Zäpfchen enthält:  Dimenhydrinat 50 mg

Pyridoxinhydrochlorid 50 mg

Die sonstigen Bestandteile sind: Hartfett, Wollwachs

Wie Vertirosan Vitamin B6-Zäpfchen aussehen und Inhalt der Packung

Cremeweiße Zäpfchen. Blisterpackung (Aluminium). Packungen zu 5 und 50 Zäpfchen. Es werden 

möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Zulassungsinhaber

SIGMAPHARM Arzneimittel GmbH

Leystraße 129

1200 Wien

Hersteller 

MoNo chem-pharm Produkte GmbH

Leystraße 129

1200 Wien

Zulassungsnummer

11.831

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Juni 2014 

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Die folgenden Informationen sind nur für Ärzte bzw. medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Behandlung einer Überdosierung:

Die Behandlung erfolgt symptomatisch.

Maßnahmen sind abhängig von den jeweils vorliegenden Symptomen: 

Bei Krämpfen Gabe von Diazepam, erforderlichenfalls Maßnahmen zur Senkung der 

Körpertemperatur, künstliche Beatmung bei drohender Atemlähmung. 

Zur Milderung/Behandlung der Symptome eines anticholinergen Syndroms wird 

Physostigminsalicylat (nach Physostigmintest) empfohlen.

Auf Grund der hohen Plasma-Eiweiß-Bindung und des großen Verteilungsvolumens dürften forcierte 

Diurese oder Hämodialyse bei reinen Dimenhydrinat-Vergiftungen nur von geringem Nutzen sein.

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19-1-2018

PYRIDOXINE HYDROCHLORIDE Injection, Solution [Mylan Institutional LLC]

PYRIDOXINE HYDROCHLORIDE Injection, Solution [Mylan Institutional LLC]

Updated Date: Jan 19, 2018 EST

US - DailyMed

8-1-2018

Pyridoxine

Pyridoxine

Pyridoxine is a vitamin used for preventing and treating low levels of pyridoxine (pyridoxine deficiency) and the "tired blood" (anemia) that may result. It is also used for heart disease; high cholesterol; reducing blood levels of homocysteine, a chemical that might be linked to heart disease; and helping clogged arteries stay open after a balloon procedure to unblock them (angioplasty).

US - RxList

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