Vancocin 125 mg

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Vancocin 125 mg Kapseln
  • Darreichungsform:
  • Kapseln
  • Zusammensetzung:
  • vancomycinum 125 mg ut vancomycini hydrochloridum, color.: E 132, excipiens pro capsula.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Vancocin 125 mg Kapseln
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika human
  • Therapiebereich:
  • Behandlung von Staphylokokken-Enterocolitis und von antibiotikabedingter pseudomembranöser Enterocolitis durch Clostridium difficile.

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 47074
  • Berechtigungsdatum:
  • 07-05-1986
  • Letzte Änderung:
  • 05-02-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Vancocin Kapseln

Teva Pharma AG

Was ist und wann wird es angewendet?

Vancocin enthält den Wirkstoff Vancomycin, ein hochgereinigtes Antibiotikum, welches auf viele

verschiedene Bakterien wirkt.

Vancocin wird auf Verschreibung des Arztes bei Schleimhautentzündungen des Darmes, die durch

bestimmte, Vancomycin-empfindliche Erreger (Staphylokokken, Clostridium difficile),

hervorgerufen werden, verwendet.

Bei anderen Infektionen ist Vancomycin auf oralem Wege (als Kapsel genommen) nicht wirksam.

Was sollte dazu beachtet werden?

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin zur Behandlung

Ihrer gegenwärtigenErkrankung verschrieben.

Das Antibiotikum in Vancocin ist nicht gegen alle Keime, die Infektionskrankheiten verursachen,

wirksam. Die Anwendung eines falsch gewählten oder nicht richtig dosierten Antibiotikums kann

schwere Konsequenzen haben. Wenden Sie es deshalb nie von sich aus für die Behandlung anderer

Erkrankungen oder anderer Personen an.

Wann darf Vancocin nicht angewendet werden?

Vancocin darf bei Patientinnen und Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit (Allergie)

gegenüber diesem Antibiotikum nicht angewendet werden. Eine Überempfindlichkeit äussert sich

z.B. durch Asthma, Atemnot, Kreislaufbeschwerden, Schwellungen der Haut (z.B. Nesselfieber) und

der Schleimhäute oder Hautausschläge.

Wann ist bei der Einnahme von Vancocin Vorsicht geboten?

Teilen Sie Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin mit, wenn Sie bereits unter eingeschränkter Hör- oder

Nierenfunktion oder wenn Sie an Myasthenia gravis oder Parkinson leiden, er wird über die

Anwendung von Vancocin entscheiden.

Teilen Sie Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin auch mit, ob andere Arzneimittel (wie z.B. Arzneimittel mit

folgenden Wirkstoffen: Streptomycin, Neomycin, Kanamycin, Gentamycin, Cephaloridin,

Paromomycin, Viomycin, Polymyxin B, Colistin, Tobramycin, Sisomicin, Amikacin) in

Verwendung stehen und fragen Sie, welche unbedenklich gleichzeitig mit Vancomycin verwendet

werden können.

Während der Behandlung mit Vancocin kann die Sicherheit der oralen Verhütungsmittel («Pille»)

nicht mehr gewährleistet werden. Deshalb kann Ihr Arzt oder Ihr Apotheker weitere Massnahmen

zur Empfängnisverhütung empfehlen.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin, wenn Sie an anderen

Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder

äusserlich anwenden!

Darf Vancocin während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Über die Anwendung während der Schwangerschaft und Stillzeit entscheidet der Arzt.

Wie verwenden Sie Vancocin?

Wenn vom Arzt bzw. der Ärztin nicht anders verordnet ist, gelten folgende Dosierungsanweisungen.

Erwachsene

Zur Behandlung von antibiotikabedingter pseudomembranöser Enterocolitis durch Clostridium

difficile oder von Staphylokokken-Enterocolitis: 500 mg-2 g Vancomycin täglich in 3 oder 4

Teilgaben, und zwar 7 bis 10 Tage lang.

Kinder

40 mg/kg Körpergewicht/Tag in 3–4 Teilgaben, 7–10 Tage lang, jedoch nicht mehr als 2 g/Tag.

Die Kapseln werden mit etwas Wasser eingenommen.

Der Arzt oder Apotheker bzw. die Ärztin oder Apothekerin werden Sie darüber informieren, wieviele

Kapseln der Ihnen verschriebenen Dosierung entsprechen.

Auch wenn eine Besserung der Krankheitssymptome oder Beschwerdefreiheit eintritt, darf die

Behandlung mit Vancocin keinesfalls ohne ärztliche Anweisung geändert oder abgebrochen werden,

um eine erneute Verschlechterung bzw. ein Wiederauftreten der Krankheit zu vermeiden.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel

wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer

Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Vancocin haben?

Gelegentlich wurde eine vorübergehende oder bleibende Verschlechterung der Hörfunktion

berichtet, und zwar meist bei Patienten, die sehr hohe Dosen oder andere gehörschädigende

Arzneimittel erhalten hatten oder bei denen eine Nierenfunktionseinschränkung oder ein bereits

beeinträchtigtes Hörvermögen vorlag.

Schwindel und Ohrenklingen wurden ebenfalls gelegentlich beobachtet.

Selten wurden allergische Reaktionen wie z.B. Asthma, Atemnot, Kreislaufbeschwerden,

Schwellungen der Haut (z.B. Nesselfieber) und der Schleimhäute oder Hautausschläge, Juckreiz,

Hautrötungen, Arzneimittelfieber, Schüttelfrost, Übelkeit, schuppende Hautreaktion berichtet.

Folgende Nebenwirkungen wurden zudem beobachtet: Hitzewallungen, Blutdruckabfall,

Nierenentzündung, Blutbildveränderungen.

Bitte melden Sie die ersten Anzeichen von Nebenwirkungen unverzüglich Ihrem Arzt bzw. Ihrer

Ärztin.

Eine Schwangerschaft ist dem Arzt bzw. der Ärztin ebenfalls zu melden.

Vom Arzt verlangte, regelmässige Kontrollen (Gehör-, Nierenfunktion, Blutbild) sind genau

einzuhalten.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt,

Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Nicht über 25 °C in der Originalpackung lagern. Für Kinder unerreichbar aufbewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Nach Beendigung der Behandlung das Arzneimittel und den restlichen Inhalt Ihrer Abgabestelle

(Arzt oder Apotheker bzw. Ärztin oder Apothekerin) zum fachgerechten Entsorgen bringen.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Diese Personen

verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Vancocin enthalten?

1 Kapsel enthält 125 mg bzw. 250 mg Vancomycin (als Vancomycin hydrochlorid) als Wirkstoff

sowie als Hilfsstoffe einen Farbstoff Indigotin (E 132) und weitere Hilfsstoffe zur Herstellung der

Kapseln.

Zulassungsnummer

47074 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Vancocin? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.

Vancocin 125 mg bzw. 250 mg Kapseln: Packungen zu 20 Kapseln.

Zulassungsinhaberin

Teva Pharma AG, 4010 Basel.

Diese Packungsbeilage wurde im April 2007 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic)

geprüft.

Interne Versionsnummer: 2.2

10-7-2018

Eradia 125 mg/ml ad us. vet., orale Suspension

Eradia 125 mg/ml ad us. vet., orale Suspension

● Die Neuzulassung erfolgte am 10.07.2018.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

10-8-2018

IBRANCE® 75/100/125 mg Hartkapseln

Rote - Liste

22-6-2018

EMEND 125 mg Pulver

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28-5-2018

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Seresto and its associated name Foresto (Active substance: imidacloprid/flumethrin) - Community Referrals - Art 13 - Commission Decision (2018)3404 of Mon, 28 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/V/A/125

Europe -DG Health and Food Safety

18-5-2018

EU/3/14/1383 (IQVIA RDS Ireland Limited)

EU/3/14/1383 (IQVIA RDS Ireland Limited)

EU/3/14/1383 (Active substance: Single-chain urokinase plasminogen activator) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)3150 of Fri, 18 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/125/14/T/01

Europe -DG Health and Food Safety