Ultracortenol

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Ultracortenol Augensalbe
  • Darreichungsform:
  • Augensalbe
  • Zusammensetzung:
  • prednisoloni pivalas 5 mg, Fett, excipiens ad-Salbe für 1 g.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Ultracortenol Augensalbe
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika human
  • Therapiebereich:
  • Augenentzündungen

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 23477
  • Berechtigungsdatum:
  • 20-06-1957
  • Letzte Änderung:
  • 05-02-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Revision

Ultracortenol Augensalbe

Was ist Ultracortenol und wann wird es angewendet?

Ultracortenol enthält eine entzündungshemmende Substanz (das Kortikosteroid Prednisolon).

Ultracortenol wird bei nicht infektiösen Entzündungen im vorderen Augenabschnitt angewendet.

Ultracortenol darf nur auf Verschreibung des Arztes, bzw. der Ärztin angewendet werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Falls Sie gleichzeitig mit Ultracortenol noch andere Arzneimittel am Auge anwenden müssen, sollten

Sie dies mit dem behandelnden Arzt, bzw. der Ärztin besprechen, damit ein optimaler Zeitplan für

die einzelnen Anwendungen aufgestellt werden kann.

Hinweis für Kontaktlinsenträger: Wenn Sie Kontaktlinsen tragen, sollten Sie während der

Behandlung mit Ultracortenol die Linsen nicht tragen, da das Linsentragen generell bei

Augenentzündungen nicht zu empfehlen ist.

Wann darf Ultracortenol Augensalbe nicht angewendet werden?

–Wenn Sie auf den Wirkstoff Prednisolon, oder andere Inhaltsstoffe von Ultracortenol allergisch

sind.

–Wenn äussere Verletzungen oder Geschwüre der Hornhaut vorhanden sind.

–Bei Augenerkrankungen, welche durch Viren, Bakterien oder Pilze verursacht werden.

Wann ist bei der Anwendung von Ultracortenol Vorsicht geboten?

Wenn sich die mit Ultracortenol behandelten Augenbeschwerden nach 2-3 Behandlungstagen

verschlechtern oder neue Symptome auftreten, sollten Sie unverzüglich Ihren Arzt, bzw. Ihre Ärztin

konsultieren.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen

Krankheiten leiden – insbesondere bei grünem oder grauem Star oder Diabetes – , Allergien haben

oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder am Auge anwenden.

Darf Ultracortenol während der Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Die Anwendung während einer Schwangerschaft darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung Ihres

Arztes, bzw. Ihrer Ärztin erfolgen.

Ebenso darf Ultracortenol während der Stillzeit nur mit ausdrücklicher Genehmigung angewendet

werden.

Wie verwenden Sie Ultracortenol Augensalbe?

Übliche Dosierung: Pro Tag wird 3-5 mal ein Salbenstrang von 3-5 mm Länge in den Bindehautsack

des betroffenen Auges gegeben. Mit einer Hand die Tube bei nach hinten geneigtem Kopf möglichst

senkrecht über das Auge halten, mit der anderen Hand das Unterlid leicht nach unten ziehen und

durch Druck auf die Tube einen 3-5 mm langen Salbenstrang in den Bindehautsack fallen lassen

(vermeiden Sie eine Berührung des Auges oder des Unterlids mit der Tubenspitze). Aus

Sterilitätsgründen auch darauf achten, dass während der Anwendung die Tubenspitze weder mit den

Händen noch mit anderen Gegenständen in Berührung kommt.

Die Anwendung und Sicherheit der Ultracortenol Augensalbe bei Kindern unter 2 Jahren ist bisher

nicht geprüft worden.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel

wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer

Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Ultracortenol haben?

Folgende Nebenwirkungen können nach der Anwendung von Ultracortenol auftreten:

Ein leichtes, vorübergehendes Brennen direkt nach der Anwendung.

Erhöhung des Augeninnendrucks.

Bei längerer Anwendung sind Veränderungen der Sehschärfe und/oder des Gesichtsfeldes oder

Zweitinfektionen im Auge möglich.

Ebenso kann es zu einer verzögerten Wundheilung kommen.

Pupillenerweiterung.

Hornhautschäden.

Trübung der Linse im Augeninnern (Katarakt).

Herabhängen des Augenlids.

In den Augenpräparaten enthaltene Wirkstoffe können in den Blutkreislauf gelangen.

Nebenwirkungen können deshalb ausser am Auge auch an anderen Teilen des Körpers auftreten.

Falls diese oder weitere Nebenwirkungen, die hier nicht beschrieben sind, auftreten (wie z.B.

Rötung, Schwellung, Juckreiz oder Fremdkörpergefühl), sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw.

Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Um eine mögliche mikrobielle Verunreinigung (Kontamination) zu vermeiden, darf die Tubenspitze

weder mit den Händen noch mit dem Auge in Berührung kommen. Die Tube nach Gebrauch sofort

verschliessen und immer gut verschlossen halten.

Bewahren Sie Ultracortenol in der verschlossenen Originalpackung bei Raumtemperatur (15° -

25°C) auf.

Nach Anbruch der Tube Ultracortenol nicht länger als einen Monat verwenden.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Nach Beendigung der Behandlung das Arzneimittel mit dem restlichen Inhalt Ihrem Arzt oder

Apotheker, bzw. der Ärztin oder Apothekerin zum Vernichten bringen.

Arzneimittel sollten Sie grundsätzlich für Kinder unerreichbar aufbewahren.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker, bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Ultracortenol Augensalbe enthalten?

1 g Ultracortenol Augensalbe enthält: Wirkstoff: 5 mg Prednisolon pivalat; Hilfsstoffe: Wollfett,

Salbengrundlage für Augensalben

Zulassungsnummer

23’477 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Ultracortenol Augensalbe? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.

Tuben zu 5 g

Zulassungsinhaberin

AGEPHA PHARMA s.r.o., Bratislava, Zweigniederlassung Zug, Zug

Diese Packungsbeilage wurde im Januar 2012 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic)

geprüft.