Tyrosin

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Tyrosin TU t.o.p. Suspension zur Injektion
  • Darreichungsform:
  • Suspension zur Injektion
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Tyrosin TU t.o.p. Suspension zur Injektion
    Deutschland
  • Sprache:
  • Deutsch

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • myHealthbox
  • Letzte Änderung:
  • 21-12-2017

Packungsbeilage

- 1 -

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR PATIENTEN UND ANWENDER

Tyrosin TU t.o.p.

Suspension zur Injektion

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Dies gilt auch für

Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht:

Was ist Tyrosin TU t.o.p. und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Anwendung von Tyrosin TU t.o.p. beachten?

Wie ist Tyrosin TU t.o.p. anzuwenden?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Tyrosin TU t.o.p. aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Tyrosin TU t.o.p. und wofür wird es angewendet?

Tyrosin TU t.o.p.

ist eine Hyposensibilisierungsbehandlung, die eine Mischung aus Extrakten von

Pollen, Schimmelpilzen und/oder Tierhaaren enthält. Tyrosin TU t.o.p. wurde Ihnen entsprechend den

Ergebnissen der Allergietests, die der Arzt bei Ihnen durchgeführt hat, verschrieben.

Tyrosin TU t.o.p. wird zur Behandlung von

allergischen Erkrankungen

Heuschnupfen

mit

geröteten, tränenden Augen

(Konjunktivitis) und

Nasenlaufen oder verstopfter Nase

(Rhinitis) und

allergischem Asthma

eingesetzt. Tyrosin TU t.o.p. wird normalerweise nicht zur Behandlung von

Allergien bei Kindern unter 5 Jahren empfohlen.

2.

Was sollten Sie vor der Anwendung von Tyrosin TU t.o.p. beachten?

Tyrosin TU t.o.p. darf nicht angewendet werden,

wenn Sie an einer dauerhaften Lungenfunktionsstörung, z. B.

Emphysem

oder

Bronchiektasen

, leiden;

wenn Sie eine

Infektion

oder

Entzündung

haben;

wenn Sie an

schwerem Asthma

leiden;

wenn Sie eine

Autoimmunerkrankung

haben, z. B.:

Rheumatoide Arthritis

(die sich auf die Gelenke auswirkt),

Diabetes

(Typ I),

Colitis ulcerosa

(Geschwüre im Darm);

wenn Ihre Immunabwehr vermindert ist (Immundefekt). Dies kann bei bestimmten

Erkrankungen auftreten (z.B.

HIV

), oder nach Operationen (z.B. Transplantation) oder bei

Behandlung mit Arzneimitteln zur Unterdrückung des Immunsystems (

Immunsuppressiva

- 2 -

wenn Sie an hereditärem

Angioödem

leiden. Eine seltene Erbkrankheit mit Symptomen wie

phasenweises Anschwellen (Ödem) von Händen, Füßen, Gesicht und Luftwegen;

wenn Sie eine

schwere Herz- und Lungenerkrankung

haben;

wenn Sie an einer bösartigen Erkrankung (Krebs) leiden, die noch nicht ausgeheilt ist bzw. noch

behandelt wird;

wenn Sie

Betablocker

Atenolol

zur Behandlung von z. B. Bluthochdruck und

Herzerkrankungen einnehmen;

wenn Sie

schwanger

sind;

wenn Sie nicht mit

Epinephrin/Adrenalin

behandelt werden dürfen;

wenn Sie eine Störung des Tyrosinstoffwechsels wie

Tyrosinämie

(Anstieg der Tyrosinspiegel

im Blut) und

Alkaptonurie

(Braunfärbung der Haut und Augen, Gelenkschäden und

Ausscheiden von dunklem Urin) haben;

wenn Sie allergisch gegen einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses

Arzneimittels sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Tyrosin TU t.o.p. bei Ihnen angewendet wird:

wenn Sie in den letzten 24 Stunden eine

Infektion

oder

Fieber

oder einen

Asthmaanfall

hatten.

wenn Sie

ACE-Hemmer

Captopril

oder

Enalapril

zur Behandlung von Bluthochdruck und

Herzproblemen einnehmen. Anaphylaktische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen)

können dann schwerwiegender verlaufen.

wenn Sie

trizyklische Antidepressiva

Amitriptylin

oder

Monoaminooxidase-Hemmer

(MAO-Hemmer) wie

Moclobemid

oder

Selegilin

zur Behandlung von Depressionen einnehmen.

wenn Sie kürzlich eine

Schutzimpfung

(z. B. Grippeimpfung

)

bekommen haben oder

demnächst bekommen

sollen.

wenn Sie vor kurzem eine andere Hyposensibilisierung erhalten haben.

Sie sollten darauf achten, den Kontakt mit den Substanzen (Allergenen), die Ihre Allergie hervorrufen,

so weit möglich zu meiden.

Anwendung von Tyrosin TU t.o.p. zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere

Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel

einzunehmen/anzuwenden.

Tyrosin TU t.o.p.

darf nicht angewendet werden

, wenn Sie

Betablocker

, wie

Atenolol,

oder

Immunsuppressiva

Ciclosporin

oder

Azathioprin

Gemtuzumab

oder

Etanercept

einnehmen.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt

bevor Sie

Tyrosin TU t.o.p.

erhalten

, wenn Sie eines der folgenden

Arzneimittel einnehmen:

Antihistaminika

, wie

Cetirizin

, zur Behandlung von z. B. Heuschnupfen, Hautausschlag und

Anschwellen von Gesicht und Rachen;

Corticosteroide

Beclometason,

zur Behandlung von z.B. Asthma, Nasenlaufen und

verstopfte Nase;

Mastzelldegranulationshemmer

, wie

Natriumcromoglicat,

zur Behandlung von z.B.

Nasenlaufen, verstopfter Nase, Asthma und juckenden oder geröteten/tränenden Augen;

Leukotrienantagonisten

, wie

Singulair

®

,

zur Behandlung von z.B. Asthma oder Heuschupfen;

Anti-IgE-Antikörper

, wie

Xolair

®

,

zur Behandlung von allergischem Asthma;

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ACE-Hemmer

Captopril

oder

Enalapril,

zur Behandlung von Bluthochdruck und

Herzerkrankungen;

Monoaminooxidase-Hemmer

Moclobemid oder Selegilin,

zur Behandlung von

Depressionen;

Trizyklische Antidepressiva

, wie

Amitriptylin,

zur Behandlung von Depressionen;

Andere Hyposensibilisierungen:

Wenn Sie zusätzliche Hyposensibilisierungen gegen andere Allergene erhalten sollen, wird der

Arzt Ihnen diese Injektionen mit einem Abstand von mindestens 30 Minuten verabreichen.

Anwendung von Tyrosin TU t.o.p. zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Trinken Sie

am Tag der Anwendung dieses Arzneimittels

keinen

Alkohol und vermeiden Sie

schwere körperliche Anstrengungen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Dieses Arzneimittel kann gelegentlich zu leichter Benommenheit führen. Sie

dürfen

sich in einem

solchen Fall

nicht

an das Steuer eines Fahrzeugs setzen und keine Maschinen bedienen.

Tyrosin TU t.o.p. enthält Natrium:

Tyrosin TU t.o.p. ist praktisch natriumfrei, da es weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis

enthält.

3.

Wie ist Tyrosin TU t.o.p. anzuwenden?

Dieses Arzneimittel wird Ihnen von einem allergologisch qualifizierten Arzt. Die notwendige

Ausrüstung, um eventuell auftretende Nebenwirkungen zu behandeln, steht zur Verfügung.

Behandlungsplan:

Grundbehandlung mit Tyrosin TU t.o.p.

Sechs Injektionen

in ansteigenden Stärken im

Abstand von 1-2 Wochen

Tyrosin TU t.o.p. Fortsetzungsbehandlung

(diese Behandlung erfolgt nach der

Grundbehandlung)

Weitere Injektionen

der höchsten Stärke, im

Abstand von 4-6 Wochen.

Enthält Ihre Hyposensibilisierungstherapie Pollen, kann die Behandlung zu Beginn der

entsprechenden Pollensaison beendet und nach dem Ende der Pollensaison wieder aufgenommen

werden.

Bei hoher Sensibilisierung oder wenn Sie jünger als 15 Jahre sind, kann die Grundbehandlung aus

mehr als 6 Injektionen bestehen.

Wenn das empfohlene Injektionsintervall nicht eingehalten werden konnte, wird Ihr Arzt eventuell die

Dosis der nächsten Injektion reduzieren.

Tyrosin TU t.o.p. wird am Oberarm unter die Haut injiziert.

- 4 -

Um eine schnelle Therapie möglicher allergischer Reaktionen zu gewährleisten,

müssen Sie stets

mindestens 30 Minuten

nach jeder Injektion in der Praxis oder in der Klinik bleiben. Wenn sich

Symptome für eine

allergische

Reaktion

einstellen,

werden

unter

ärztlicher

Beobachtung

bleiben, bis diese abgeklungen sind.

Die Injektionsstelle

nicht reiben

Die Therapie sollte über drei und bis zu fünf aufeinander folgende Jahre durchgeführt werden.

Wenn Sie eine größere Menge Tyrosin TU t.o.p. erhalten als Sie sollten

Da Tyrosin TU t.o.p. Ihnen von einem Arzt verabreicht wird, ist es unwahrscheinlich, dass Sie eine

falsche Dosis erhalten. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Bedenken bezüglich der Menge des

Arzneimittels haben, das Ihnen verabreicht wird.

Wenn Sie die Anwendung von Tyrosin TU t.o.p. vergessen haben

Es ist wichtig die vorgesehenen Injektionstermine einzuhalten. Wenn Sie glauben, dass Sie einen

Termin für eine Injektion versäumen werden oder wenn Sie einen Injektionstermin vergessen haben,

sprechen Sie so bald wie möglich mit Ihrem Arzt. Unter Umständen muss Ihr Arzt die nächste Dosis

verringern oder die Behandlung wieder von vorne beginnen.

Wenn Sie die Anwendung von Tyrosin TU t.o.p. abbrechen

Wenn Sie die Behandlung mit Tyrosin TU t.o.p.

gegen den Rat Ihres Arztes abbrechen, können sich

Ihre Symptome wieder verschlimmern.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich bitte an Ihren

Arzt.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Nehmen Sie sofort ärztliche Hilfe in Anspruch,

wenn Sie nach der Injektion von Tyrosin TU t.o.p.

eines der folgenden Symptome bemerken, die auf eine schwere allergische Reaktion hinweisen

können:

Allgemeiner Juckreiz, Kribbeln und Hitzegefühl – insbesondere im Mund, im Rachen, an den

Handflächen und Fußsohlen;

Keuchendes Atemgeräusch, laute oder erschwerte Atmung;

Schwere Nesselsucht;

Anschwellen von Lippen oder Rachen;

Blässe oder Graufärbung der Haut;

Beschleunigter Herzschlag;

Ohnmacht oder Kollaps;

Schwindel.

Ein anaphylaktischer Schock kann sich innerhalb von Minuten nach der Injektion entwickeln,

auch ohne vorangegangene Lokalreaktionen.

Für solche Fälle steht eine Notfallausrüstung zur

Verfügung.

Sonstige gemeldete Nebenwirkungen:

Atemnot;

Nesselausschlag oder Quaddeln, Juckreiz und Hautrötungen an beliebigen Stellen des Körpers;

Reaktion

Injektionsstelle

(Schwellung,

Nesselsucht,

Rötung,

Juckreiz,

Schmerzen,

Verhärtung, Knötchen, Verfärbung, Reizung, Pusteln, Wärme);

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Angstzustand, Unruhe;

Schwindelgefühl;

Missempfindungen, Taubheitsgefühl, Verminderung der Berührungsempfindlichkeit der Haut;

Kopfschmerzen;

Bindehautentzündung, geschwollene Augenlider oder Augen, Augenjucken oder rote Augen;

Beschleunigter Herzschlag/Puls;

Blutdruckabfall;

Herz-Kreislaufschwäche;

Hitzegefühl/Hitzewallung;

Blässe;

Asthma;

Krampfartige Verengung der Atemwege oder des Kehlkopfs;

Reizung oder Engegefühl des Rachens;

Kehlkopf-, Rachen- oder Mundschwellung;

Keuchende/erschwerte Atmung, pfeifendes Atemgeräusch;

Schnupfen, verstopfte Nase;

Husten, Niesen;

Heiserkeit;

Übelkeit;

Schwellungen an beliebigen Stellen des Körpers, insbesondere im Bereich der Lippen und

Gesicht;

Hautausschlag an beliebigen Stellen des Körpers;

Vermehrtes Schwitzen;

Beschwerden in der Brust;

Anschwellen der Arme oder Beine;

Allgemeines Unwohlsein, Müdigkeit oder Wärmegefühl;

Fremdkörpergefühl im Rachen;

Allergischer Schock;

Ohnmacht, Zittern;

Geschmacksstörung;

Augentränen;

Ohrenjucken und Schwellung der Ohrmuschel;

Herzklopfen;

Kreislaufkollaps (z.B. Ohnmachtsanfall);

Blaugraue Verfärbung der Haut, vor allem der Lippen und Nägel;

Blutdruckanstieg;

Herz-Kreislaufbeschwerden;

Verengung der Atemwege, Atemnot, Erstickungsgefühl;

Geschwollene Zunge;

Durchfall, Schluckbeschwerden, Erbrechen, Bauchschmerzen;

Entzündlicher Hautausschlag;

Gelenkschmerzen oder Gelenkschwellung;

Anschwellen der Schleimhaut;

Schüttelfrost, allgemeine Schwäche, Fieber.

Sehr seltene, verzögert auftretende

Nebenwirkungen:

Symptome von Serumkrankheit, z. B. Fieber, Gelenkschmerzen, juckende Hautquaddeln und

Anschwellen der Lymphknoten, können sich auch erst nach mehreren Tagen einstellen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Dies gilt auch für

Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen

auch direkt dem Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, Paul-Ehrlich-Institut,

Paul-Ehrlich-Str. 51-59, 63225 Langen, Tel.: + 49 6103 77 0, Fax: + 49 6103 77 1234, Website:

- 6 -

www.pei.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr

Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Tyrosin TU t.o.p. aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Im Kühlschrank (bei 2 °C - 8 °C) lagern. Nicht einfrieren.

Das Arzneimittel muss zuerst Raumtemperatur erreicht haben, bevor es angewendet wird.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Verpackung angegebenen Verfalldatum nicht

mehr anwenden.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung: Keine.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Tyrosin TU t.o.p. enthält:

wirksamen Bestandteile

sind die Allergenextrakte. Tyrosin TU t.o.p. enthält eine Mischung aus

Extrakten von Pollen, Schimmelpilzen und/oder Tierhaaren entsprechend der Verschreibung Ihres

Arztes.

Die sonstigen Bestandteile sind:

L-Tyrosin

Phenol

Natriumchlorid

Natriummonohydrogenphosphat-Dodecahydrat

Natriumdihydrogenphosphat-Dihydrat

Glycerol (in bestimmten Allergenkombinationen)

Wasser für Injektionszwecke

Wie Tyrosin TU t.o.p. aussieht und Inhalt der Packung:

Tyrosin TU t.o.p. ist eine weiße undurchsichtige Suspension zur Injektion. Sie wird in drei

verschiedenen Packungsgrößen angeboten: Grundbehandlung, Fortsetzungsbehandlung und

Kombipackung.

Tyrosin TU t.o.p. Grundbehandlung

besteht aus:

Durchstechflaschen-

Nummer

(Farbe des Etiketts)

Stärke der Suspension

Inhalt der

Durchstechflasche

Nr. 0 (Schwarz)*

1/64 Durchstechflasche

Nr. 2

2,0 ml

Nr. 1 (Grün)

1/8 Durchstechflasche

Nr. 2

2,0 ml

Nr. 2 (Rot)

Höchste Stärke

2,5 ml

*Nur für hoch sensibilisierte Patienten und/oder Patienten unter 15 Jahren.

Tyrosin TU t.o.p. Fortsetzungsbehandlung

besteht aus:

Durchstechflaschen-

Nummer

(Farbe des Etiketts)

Stärke der Suspension

Inhalt der

Durchstechflasche

Nr. 2 (Rot)

Höchste Stärke

2,5 ml

Bei Bestellung auch Lieferung von 2 Durchstechflaschen.

Tyrosin TU t.o.p. Kombibehandlung

besteht aus:

- 7 -

Durchstechflaschen-

Nummer

(Farbe des Etiketts)

Stärke der Suspension

Inhalt der

Durchstechflasche

Nr. 0 (Schwarz)*

1/64 Durchstechflasche

Nr. 2

2,0 ml

Nr. 1 (Grün)

1/8 Durchstechflasche

Nr. 2

2,0 ml

Nr. 2 (Rot)

Höchste Stärke

2,5 ml

Nr. 2 (Rot)

Höchste Stärke

2,5 ml

*Nur für hoch sensibilisierte Patienten und/oder Patienten unter 15 Jahren.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Hersteller:

Allergy Therapeutics (UK) Ltd

Dominion Way

Worthing

West Sussex

BN14 8SA

Vereinigtes Königreich

Pharmazeutischer Unternehmer

Bencard Allergie GmbH

Messerschmittstr. 4

80992 München

Telefon: (089) 36811-50

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im

Juli 2015.

Die folgenden Informationen sind nur für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Tyrosin TU t.o.p.

Dosierschema

Bencard Allergie GmbH, Messerschmittstr. 4, 80992 München

Telefon: (089) 36811-50

Referenznr.:

Patient:

Geburtsdatum:

Spezialverdünnung (Durchstechflasche Nr. 0)

Injektionsintervall 1-2 Wochen

Durchstech-

flasche Nr.

Empfohlene

Dosis / ml

Verabreichte

Dosis* / ml

Datum

Bemerkungen

0 schwarz

Grundbehandlung:

- 8 -

Injektionsintervall 1-2 Wochen

Durchstech-

flasche Nr.

Empfohlene

Dosis / ml

Verabreichte

Dosis* / ml

Datum

Bemerkungen

1 grün

2 rot

Die Höchstdosis von 0,5 ml Suspension aus Durchstechflasche Nr. 2 darf nicht

überschritten werden.

Im Fall von Abweichungen vom empfohlenen Dosierschema, die jeweils injizierte Dosis

in die Spalte “verabreichte Dosis” eintragen.

Fortsetzungsbehandlung:

Die erste Injektion der Fortsetzungsbehandlung sollte 2 Wochen nach der letzten Injektion der

Grundbehandlung verabreicht werden.

Die Höchstdosis von 0,5 ml Suspension aus Flasche Nr. 2 wird

im Intervall von 4-6 Wochen

gegeben und darf nicht überschritten werden.

Injektionsnummer

Verabreichte

Dosis*/ ml

Datum

Bemerkungen

Im Fall von Abweichungen vom empfohlenen Dosierschema, die jeweils injizierte Dosis in die

Spalte “verabreichte Dosis” eintragen.

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Überschreiten des empfohlenen Injektionsintervalls

Falls das empfohlene Intervall zwischen den Injektionen überschritten wird, sollte es wie folgt

geändert werden:

Grundbehandlung

Normales Intervall: 1-2 Wochen

Intervallüberschreitung um

Modifizierung

bis zu 2 Wochen

Keine Dosissteigerung. Die Dosis der vorangegangenen

Injektion soll wiederholt werden.

bis zu 3 Wochen

Im Dosierschema 1 Schritt zurückgehen

bis zu 4 Wochen

Im Dosierschema 2 Schritte zurückgehen

mehr als 4 Wochen

Aus Sicherheitsgründen die Behandlung wieder von vorne

beginnen.

Fortsetzungsbehandlung

Normales Intervall: 4 – 6 Wochen

Intervallüberschreitung um

Modifizierung

bis zu 2 Wochen

Im Dosierschema 1 Schritt zurückgehen

bis zu 4 Wochen

Im Dosierschema 2 Schritte zurückgehen

mehr als 4 Wochen

Aus Sicherheitsgründen die Behandlung wieder von vorne

beginnen.

Anpassung der Dosis bei einer verstärkten lokalen oder systemischen Reaktion

Die empfohlene Dosis sollte bei der nächsten Injektion angepasst werden, wenn der Patient verstärkte

lokale (Schwellung > 5 cm) oder systemische Reaktionen zeigt, die mit der Injektion von Tyrosin TU

t.o.p. in Zusammenhang stehen.

Reaktion

Modifizierung

Lokale Reaktion (Schwellung) von 5 - 10 cm

Durchmesser

Keine Dosissteigerung, wiederholte

Verabreichung der Dosis der letzten Injektion.

Lokale Reaktion (Schwellung) von > 10 cm

Durchmesser

Im Dosierschema 1 Schritt zurückgehen

Leichte bis moderate systemische Reaktion

Im Dosierschema 2 Schritte zurückgehen

Schwere systemische Reaktion,

anaphylaktischer Schock

Der Arzt muss die therapeutische Indikation

überprüfen und das Nutzen-Risiko-Verhältnis

für den Patienten individuell neu abwägen.