Tutor WG

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Tutor WG
  • Verwenden für:
  • Pflanzen
  • Art der Medizin:
  • Agrochemisch

Dokumenten

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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Tutor WG
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Fungizid

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • UFAG - Ufficio federale dell'agricoltura. OFAG - Office fédéral de l'agriculture. BLW - Bundesamt für Landwirtschaft.
  • Zulassungsnummer:
  • W-5398-1
  • Letzte Änderung:
  • 06-09-2017

Packungsbeilage

Produkt:

Handelsbezeichnung: Tutor WG

Produktekategorie

Bewilligungsinhaber Eidg. Zulassungsnummer

Fungizid

Renovita AG

W-5398-1

Stoff(e)

Gehalt

Formulierungscode

Wirkstoff: Mancozeb 75 %

WG Wasserdispergierbares Granulat

Anwendungen

A Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

O Kernobst

Schorf des Kernobstes

Konzentration: 0.15 %

Aufwandmenge: 2.4 kg/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

1, 2

O Steinobst

Rost der Zwetschge

Schrotschuss

Konzentration: 0.2 %

Aufwandmenge: 3.2 kg/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

1, 2

W Reben

Falscher Mehltau der Rebe

Konzentration: 0.25 %

Aufwandmenge: 4 kg/ha

Anwendung: Vor- und

Nachblütebehandlungen bis

spätestens Mitte August.

2, 3

W Reben

Rotbrenner

Schwarzfäule der Rebe

Schwarzfleckenkrankheit der Rebe

Konzentration: 0.3 %

Aufwandmenge: 4.8 kg/ha

Anwendung: Vor- und

Nachblütebehandlungen bis

spätestens Mitte August.

2, 3, 4

Aubergine

Tomaten

Alternaria spp.

Kraut- und Fruchtfäule

Septoria-Blattfleckenkrankheit der

Tomate/Aubergine

Konzentration: 0.2 - 0.3 %

Wartefrist: 3 Woche(n)

G Bohnen

Brennfleckenkrankheit der Bohne

Aufwandmenge: 2 - 3 kg/ha

2, 5

A Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

Rost der Bohne

Wartefrist: 3 Woche(n)

G Gemüsebau allg.

Bodenbürtige Krankheiten

Konzentration: 0.2 - 0.3 %

Aufwandmenge: 2 - 3 kg/ha

Anwendung: Bis Stadium 12

(BBCH).

2, 6, 7

G Karotten

Alternaria-Möhrenschwärze

Aufwandmenge: 2 - 3 kg/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

Knollensellerie

Stangensellerie

Septoria-Blattfleckenkrankheit des

Selleries

Aufwandmenge: 2 - 3 kg/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

G Kohlarten

Falscher Mehltau der

Kreuzblütengewächse

Aufwandmenge: 2 - 3 kg/ha

Anwendung: Stadium 11-16

(BBCH).

2, 6

G Kopfsalate

Falscher Mehltau des Salats

Aufwandmenge: 1.6 kg/ha

Anwendung: Behandlung bis

spätestens 14 Tage nach der

Pflanzung.

2, 6

G Spargel

Blattschwärze der Spargel

Konzentration: 0.2 - 0.3 %

G Zwiebeln

Falscher Mehltau der Zwiebel

Aufwandmenge: 2 - 3 kg/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

Hopfen

Falscher Mehltau des Hopfens

[Sekundärinfektionen]

Konzentration: 0.2 %

Wartefrist: 5 Woche(n)

Anwendung: Ab Austrieb bis zum

Beginn der Blüte.

8, 9

Kartoffeln

Alternaria-Dürrfleckenkrankheit

Kraut- und Knollenfäule

Aufwandmenge: 3 kg/ha

Wartefrist: 2 Woche(n)

9, 10, 11

Tabak

Blauschimmel des Tabaks

Konzentration: 0.2 %

Wartefrist: 3 Woche(n)

Bäume und

Sträucher

(ausserhalb Forst)

Blumenkulturen und

Grünpflanzen

Rosen

Blattfleckenpilze

Falsche Mehltaupilze der

Zierpflanzen

Rostpilze der Zierpflanzen

Konzentration: 0.2 - 0.3 %

Bäume und

Sträucher

(ausserhalb Forst)

Blumenkulturen und

Grünpflanzen

Rosen

Krankheiten durch pathogene

Bodenpilze

Aufwandmenge: 500 g/m³

Z Föhre

Föhrenschütte, Kiefernschütte

Konzentration: 0.4 %

A Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

Z Primeln

Ramularia-Blattfleckenkrankheit an

Primeln

Konzentration: 0.2 %

Z Rosen

Sternrusstau der Rosen

Konzentration: 0.2 - 0.3 %

Wacholder [in

Baumschulen]

Gitterrost des Wachholders

Konzentration: 0.4 %

Z Zier- und Sportrasen

Krankheiten durch pathogene

Bodenpilze

Konzentration: 0.2 - 0.3 %

Auflagen und Bemerkungen:

Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf ein Baumvolumen von 10'000 m³ pro ha.

Beim Ansetzen der Spritzbrühe sind Schutzhandschuhe, ein Schutzanzug, eine Atemschutzmaske

(A1P2) und eine dicht abschliessende Schutzbrille zu tragen. Eine Vollmaske kann die

Kombination Schutzbrille und Schutzmaske ersetzen.

Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium BBCH 71-81 (J-M, Nachblüte) und eine

Referenzbrühemenge von 1600 l/ha (Berechnungsgrundlage) oder auf ein Laubwandvolumen von

4500 m³ pro ha.

Auch für 1 Luftapplikation pro Jahr.

Unter Glas und Plastik: Wartefrist 1 Woche.

Nur zur Anzucht von Jungpflanzen.

Nur im Spritz- oder Sprühverfahren, darf nicht angegossen werden.

Behandlungen im Abstand von 8-12 Tagen.

Beim Ansetzen und Ausbringen der Spritzbrühe sind Schutzhandschuhe, ein Schutzanzug, eine

Atemschutzmaske (A1P2) und eine dicht abschliessende Schutzbrille zu tragen. Eine Vollmaske

kann die Kombination Schutzbrille und Schutzmaske ersetzen. Technische Schutzvorrichtungen

während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabinen) können die vorgeschriebene

persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder

höheren Schutz bieten.

10.Behandlungen im Abstand von 7-10 Tagen.

11.Erste Behandlung bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis.

12.Beim Mischen des Substrats mit dem Granulat sind Schutzhandschuhe, ein Schutzanzug, eine

Atemschutzmaske (A1P2) und eine dicht abschliessende Schutzbrille zu tragen. Eine Vollmaske

kann die Kombination Schutzbrille und Schutzmaske ersetzen.

Gefahrenkennzeichnungen:

Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.

EUH 401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung

einhalten.

H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen.

H319 Verursacht schwere Augenreizung.

H334 Kann bei Einatmen Allergie, asthmaartige Symptome oder Atembeschwerden verursachen.

H335 Kann die Atemwege reizen.

H361d Kann vermutlich das Kind im Mutterleib schädigen.

H410 Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.

Signalwort:

Gefahr

Gefahrensymbole und -bezeichnungen:

Kurzkennzeichnung

GHS07

GHS08

GHS09

Symbol

Gefahrenbezeichnung Vorsicht gefährlich Gesundheitsschädigend Gewässergefährdend

Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes,

Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im

Verkauf befindet.