Tussanil-N

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Tussanil-N zäpfchen für kinder
  • Darreichungsform:
  • zäpfchen für kinder
  • Zusammensetzung:
  • noscapini hydrochloridum 15 mg Endwerte. noscapinum 13.2 mg, excipiens pro suppositorio.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Tussanil-N zäpfchen für kinder
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika human
  • Therapiebereich:
  • Husten

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 24024
  • Berechtigungsdatum:
  • 09-07-1958
  • Letzte Änderung:
  • 05-02-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Transferiert von Vifor SA

Tussanil-N®

Vifor Consumer Health SA

Was ist Tussanil-N und wann wird es angewendet?

Tussanil-N Suppositorien enthalten Noscapin, ein nicht-narkotisches Antitussivum. Seine

Wirksamkeit entspricht derjenigen des Codeins ohne dessen verschiedene Nachteile. Es bekämpft

den trockenen Husten, dämpft aber das Atemzentrum nicht.

Tussanil-N Suppositorien werden zur Beruhigung des Hustens bei Erkältungen und des Reizhustens

bei Erkältungen angewendet. Auf Rat des Arztes oder Apothekers kann Tussanil-N bei akutem oder

chronischem Reizhusten verschiedenen Ursprungs verwendet werden: Husten als Begleiterscheinung

infektiöser oder allergischer Entzuendungen der Atemwege (Bronchitis, Laryngitis, Tracheitis,

Pharyngitis, Sinusitis), keuchhustenaehnliche Befallsformen, postoperativer Husten,

Asthmatikerhusten.

Tussanil-N gibt es in drei Dosierungen: Erwachsene, Kinder und Kleinkinder.

Was sollte dazu beachtet werden?

Tabakkonsum trägt zur Entstehung und zum Anhalten des Hustens bei. Sie können die Wirkung von

Tussanil-N unterstützen, wenn Sie auf das Rauchen verzichten.

Wann darf Tussanil-N nicht angewendet werden?

Tussanil-N soll während der Schwangerschaft, bei Atemwegserkrankungen mit starker

Schleimbildung oder bei einer bekannten Überempfindlichkeit auf einen der Inhaltsstoffe nicht

angewendet werden.

Wann ist bei der Einnahme/Anwendung von Tussanil-N Vorsicht geboten?

Bei Kindern unter 2 Jahren darf Tussanil-N nur auf ärztliche Verordnung verwendet werden. Falls

der Husten über 7 Tage dauert, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, damit eine Krankheit,

die eine spezifische Behandlung erfordert, ausgeschlossen werden kann.

Die gleichzeitige Anwendung von Tussanil-N mit schleimlösenden Mitteln (Expektorantien,

Mukolytika) ist zu vermeiden, weil sonst das Risiko eines Sekretsstaus besteht, wodurch das

Auftreten eines Bronchialkrampfes (Bronchialspasmus) und einer Atemwegsinfektion begünstigt

wird.

Ausserdem sollten Sie vorsichtshalber keine Medikamente gleichzeitig mit Tussanil-N einnehmen,

die auf das Gehirn wirken, wie z.B. gewisse Medikamente gegen Husten oder gegen Angstzustände,

Depressionen, Schlafstörungen oder Schmerzen.

Ihr Arzt weiss, was in solchen Fällen zu tun ist.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin,

wenn Sie an andern Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Medikamente (auch

selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Darf Tussanil-N während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen/angewendet

werden?

Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden nie durchgeführt. Vorsichtshalber sollten

Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel verzichten oder den Arzt

oder Apotheker bzw. die Ärztin oder Apothekerin um Rat fragen.

Wie verwenden Sie Tussanil-N?

Wenn vom Arzt nicht anders verordnet, 3–4 mal täglich 1 Suppositorium (pro 24 Stunden nicht mehr

als 5 Suppositorien verwenden):

Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren: 1 Suppositorium für Erwachsene.

Kinder von 6–12 Jahren: 1 Suppositorium für Kinder.

Kinder von 2–6 Jahren: 1 Suppositorium für Kleinkinder.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin

verschriebene Dosierung. Falls Sie einmal eine Dosis vergessen, können Sie mit der Behandlung

ohne Änderung weiterfahren. Bei starker Überdosierung müssen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin

aufsuchen.

Wenn Sie glauben das Medikament wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt,

Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Tussanil-N haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Tussanil-N auftreten: Kopfschmerzen,

Schwindelgefühl, Übelkeit und Exantheme.

Es gibt kein Risiko einer Abhängigkeit oder Schläfrigkeit. Die Suppositorien reizen die rektale

Schleimhaut nicht. Bei einer massiven Überdosierung kann man eine Sedierung und gastrointestinale

Störungen feststellen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Medikamente für Kinder unerreichbar, bei Raumtemperatur (15–25 °C) und vor Licht geschützt,

aufbewahren. Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum

verwendet werden. Verfallene Medikamente sind in die Apotheke zurückzubringen.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder

Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Tussanil-N enthalten?

1 Suppositorium für Erwachsene enthält 30 mg Noscapinhydrochlorid.

1 Suppositorium für Kinder (6–12 Jahre) enthält 15 mg Noscapinhydrochlorid.

1 Suppositorium für Kleinkinder (2–6 Jahre) enthält 7,5 mg Noscapinhydrochlorid.

Die Suppositorien enthalten zusätzlich verschiedene Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

24024 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Tussanil-N? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliches Rezept.

Suppositorien für Erwachsene: 10.

Suppositorien für Kinder (6–12 Jahre): 10.

Suppositorien für Kleinkinder (2–6 Jahre): 10.

Zulassungsinhaberin

Vifor Consumer Health SA, Villars-sur-Glâne/Fribourg.

Diese Packungsbeilage wurde im Dezember 2002 letztmals durch die Arzneimittelbehörde

(Swissmedic) geprüft.