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Truxal

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Truxal 15 mg - Filmtabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 50 Stück, Laufzeit: 48 Monate,100 Stück, Laufzeit: 48 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge
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Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Truxal 15 mg - Filmtabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Thioxanthene derivatives
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 10986
  • Berechtigungsdatum:
  • 10-03-1960
  • Letzte Änderung:
  • 10-08-2017

Packungsbeilage


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Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Truxal 15 mg - Filmtabletten

Wirkstoff: Chlorprothixenhydrochlorid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese dieselben Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Truxal und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Truxal beachten?

Wie ist Truxal einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Truxal aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Truxal und wofür wird es angewendet?

Truxal enthält die aktive Substanz Chlorprothixen.

Truxal ist ein Arzneimittel zur Behandlung spezieller geistig-seelischer Erkrankungen aus der Gruppe

der sogenannten Neuroleptika, das zur chemischen Gruppe der Thioxanthen-Verbindungen gehört.

Truxal wird angewendet:

zur Dämpfung von Unruhe und Erregungszuständen bei speziellen geistig-seelischen

Erkrankungen, die akut auftreten

zur Behandlung von Zuständen, die durch krampfhaft gehobene Stimmung und Antrieb

gekennzeichnet sind (maniforme Syndrome).

Hinweis:

Im Allgemeinen reicht die antipsychotische Potenz (= stark beruhigende Fähigkeit) von Truxal nicht

aus, um akute seelische Erkrankungen mit Wahn, Sinnestäuschungen, Denkstörungen und Ich-

Störungen (akute psychotische Syndrome) alleine mit Truxal zu behandeln, da die Art der

Nebenwirkungen eine Dosisbegrenzung bedingt.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Truxal beachten?

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Truxal darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff oder andere Thioxanthene (Wirkstoffgruppe, zu der

Chlorprothixen gehört), oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses

Arzneimittels sind,

bei tiefer Bewusstlosigkeit (komatöse Zustände), Kreislaufkollaps, Bewusstseinstrübungen

verschiedener Ursache (z. B. akuten Vergiftungen durch Alkohol, Barbiturate, Schmerzmittel

(Opioide), Schlafmittel oder zentraldämpfende Psychopharmaka),

bei bekannter Vorschädigung des Herzens,

bei verlangsamtem Herzschlag (in der Vorgeschichte),

bei bestimmten Herzerkrankungen (angeborenem QT-Syndrom oder anderen klinisch

bedeutsamen Herzschäden, insbesondere Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße,

Erregungsleitungsstörungen, Herzrhythmusstörungen, unmittelbar zurückliegendem akutem

Herzinfarkt),

bei vermindertem Kalium- oder Magnesiumgehalt im Blut (Hypokaliämie oder

Hypomagnesiämie),

wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die den Herzrhythmus beeinflussen (siehe „Einnahme von

Truxal zusammen mit anderen Arzneimitteln“),

von Kindern unter 3 Jahren.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie Truxal einnehmen.

Im Folgenden wird beschrieben, wann Truxal nur unter bestimmten Bedingungen und nur mit

besonderer Vorsicht angewendet werden darf. Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt. Dies gilt auch,

wenn diese Angaben bei Ihnen früher einmal zutrafen.

Truxal darf nur unter besonderer Vorsicht (siehe auch unter „Hinweise“ in diesem Abschnitt)

angewendet werden:

wenn Ihre Leber oder Ihre Nieren geschädigt sind,

wenn eine Geschwulst des Nebennierenmarks (Phäochromozytom) festgestellt wurde,

wenn spezielle Geschwülste (prolaktinabhängige Tumore, z. B. Brusttumore) festgestellt

wurden,

bei sehr niedrigem Blutdruck bzw. Blutdruckabfall beim Wechsel vom Liegen zum Stehen,

wenn Sie an der Parkinson-Krankheit leiden,

wenn Sie unter krankhaft trauriger Verstimmung (depressiven Erkrankungen) leiden,

wenn Sie unter Erkrankungen der blutbildenden Organe leiden,

bei malignem neuroleptischem Syndrom in der Vorgeschichte (siehe unter „Hinweise“ in

diesem Abschnitt und in Abschnitt 4. „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“),

wenn hirnorganische Erkrankungen vorliegen,

wenn Sie unter Epilepsie leiden,

bei Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose),

bei grünem Star, Störungen beim Wasserlassen, Harnverhaltung, Verengung des

Magenausgangs, Darmverschluss, Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostata),

wenn Sie unter Myasthenia gravis (Erb-Goldflam-Syndrom) leiden, einer seltenen Krankheit,

die durch ausgeprägte Muskelschwäche gekennzeichnet ist.

Wenn Sie oder jemand aus Ihrer Familie in der Vergangenheit Blutgerinnsel hatten, da

Antipsychotika mit dem Auftreten von Blutgerinnsel in Verbindung gebracht werden.

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Hinweise:

Unter der Behandlung mit Truxal kann es, insbesondere bei bestehender Alkohol- oder

Opiatabhängigkeit oder geistiger Retardierung, zu einem lebensbedrohlichen „malignen Neuroleptika-

Syndrom“ kommen (Fieber über 40 °C, Muskelstarre, vegetative Entgleisung mit Herzjagen und

Bluthochdruck, Bewusstseinstrübung bis zum Koma), das ein sofortiges Beenden der Behandlung mit

Truxal erfordert. Fälle mit tödlichem Ausgang sind bei dieser Patientengruppe besonders stark

vertreten.

Wenden Sie sich in diesem Fall bitte sofort an einen Arzt oder ein Krankenhaus. Dieses maligne

neuroleptische Syndrom (schwerwiegende Krankheitserscheinung nach Gabe von Neuroleptika) ist

grundsätzlich gekennzeichnet durch Fieber über 40 °C und Muskelstarre mit Anstieg der Kreatin-

Kinase (CK) in Blut und Harn. Da eine weitere Neuroleptikum-Gabe (wie zum Beispiel Truxal) einen

lebensbedrohlichen Ausgang haben kann, ist sofort der nächste erreichbare Arzt zu Rate zu ziehen.

Wenn bei Ihnen Risikofaktoren für einen Schlaganfall vorliegen (z. B. Rauchen, Bluthochdruck),

sollte Truxal mit besonderer Vorsicht angewendet werden.

Aufgrund des Risikos von gefährlichen Herzrhythmusstörungen sollte Truxal bei älteren Patienten,

Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen in der Vorgeschichte oder QT-Verlängerung (langsamer

Herzschlag und EKG-Veränderungen) in der Familiengeschichte mit besonderer Vorsicht angewendet

werden.

Vor und eventuell auch während der Behandlung wird der Arzt bei Ihnen bestimmte Untersuchungen

durchführen, um sicherzustellen, dass die Behandlung mit Truxal für Sie geeignet ist. Dazu gehören

ein Elektrokardiogramm (EKG) und Laborkontrollen, um den Kalium- und Magnesiumspiegel Ihres

Blutes zu überprüfen.

Machen Sie Ihren Arzt sofort auf Muskelkrämpfe im Mund- und Gesichtsbereich sowie an Armen und

Beinen aufmerksam, auch wenn diese erst nach Beendigung der Behandlung mit Truxal auftreten.

Andere antipsychotische Arzneimittel sollten nicht gleichzeitig mit Truxal eingenommen werden, da

dadurch das Risiko, gefährliche Herzrhythmusstörungen zu erleiden, erhöht werden kann (siehe

„Einnahme von Truxal zusammen mit anderen Arzneimitteln“).

Wenn Sie an Diabetes erkrankt sind, ist möglicherweise die Anpassung Ihrer Medikation gegen

Diabetes erforderlich.

Vor einer Behandlung mit Truxal ist das Blutbild (einschließlich des Differentialblutbildes sowie der

Thrombozytenzahl) zu kontrollieren. Bei abweichenden Blutwerten darf eine Behandlung mit Truxal

nur bei zwingender Notwendigkeit und unter häufigen Blutbildkontrollen erfolgen.

Besondere Vorsicht ist geboten bei Hirnschäden und Neigung zu Krampfanfällen, da Truxal die

Schwelle für das Auftreten von Krampfanfällen senkt und große Anfälle auftreten können. Epilepsie-

Patienten sollten nur unter Beibehaltung der Arzneimittel zur Verhinderung von Krampfanfällen mit

Truxal behandelt werden.

Bei speziellen hirnorganischen Erkrankungen (Stammganglienerkrankungen, z. B. Parkinson-

Krankheit) sollte Truxal nur in Ausnahmefällen angewendet werden, bei Verschlechterung der

Krankheitszeichen ist die Behandlung zu beenden.

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Truxal sollte nicht bei schweren depressiven Erkrankungen eingesetzt werden. Bei gleichzeitiger

Depression und Psychose sollte Truxal mit einem Medikament zur Behandlung der Depression

kombiniert werden (siehe auch „Einnahme von Truxal zusammen mit anderen Arzneimitteln“).

Patienten mit Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) sollten nur bei ausreichender Behandlung der

Schilddrüsenfunktionsstörung mit Truxal behandelt werden.

Aufgrund der Wirkungsweise von Truxal ist bei Patienten mit grünem Star, Störungen beim

Wasserlassen, Harnverhaltung, Verengung des Magenausgangs, Darmverschluss und Vergrößerung

der Vorsteherdrüse vorsichtig zu dosieren.

Blutbild, Nieren- und Leberfunktion sowie die Kreislaufsituation des Patienten sollten vom Arzt

während der Behandlung in regelmäßigen Abständen überwacht werden. Ein Ausgangs-EKG sowie –

EEG (Herz- bzw. Hirnstrombild) sollte für spätere Verlaufskontrollen vorliegen.

Blutbildungsstörungen (z.B. Verringerung weißer Blutkörperchen) können in Ausnahmefällen

vorkommen. Daher sollten Sie der Aufforderung des Arztes, sich zu den regelmäßig erforderlichen

Blutbildkontrollen einzufinden, unbedingt nachkommen.

Bei Patienten mit organischen Hirnschäden, arteriosklerotischen Hirngefäßerkrankungen und

depressiven Erkrankungen ohne äußere Ursache (endogene Depressionen) ist bei einer Therapie mit

Truxal besondere Vorsicht geboten.

Bei älteren Patienten und Patienten mit Vorschädigung des Herzens können Störungen der

Erregungsleitung im Herzen auftreten. Eine regelmäßige Überwachung der Herzfunktion wird

empfohlen.

Patienten mit einer Geschwulst des Nebennierenmarks (Phäochromozytom) sowie Patienten mit

eingeschränkter Nieren-, Herz- oder Gehirnfunktion zeigen häufiger einen Blutdruckabfall nach Gabe

von Truxal und sollten deshalb sorgfältig überwacht werden.

Bei Fieber, Zahnfleisch- und Mundschleimhautentzündungen, Halsschmerzen oder eitriger Angina

sowie grippeähnlichen Beschwerden – insbesondere wenn diese Beschwerden innerhalb der ersten 3

Monate nach Beginn der medikamentösen Behandlung auftreten – ist keine Selbstmedikation mit

fiebersenkenden schmerzstillenden Medikamenten durchzuführen, sondern sofort ein Arzt

aufzusuchen.

Unter der Behandlung mit Truxal kann das Ergebnis eines Phenylketonurietestes verfälscht sein

(falsch-positives Ergebnis).

Kinder und Jugendliche

Truxal darf nicht von Kindern unter 3 Jahren eingenommen werden (siehe „Truxal darf nicht

eingenommen werden“)Die Einnahme von Truxal bei Kindern und Jugendlichen wird nicht

empfohlen. Es liegen keine ausreichenden Studien bezüglich der Wirksamkeit und Sicherheit von

Truxal bei Kindern und Jugendlichen vor.

Ältere Menschen

Ältere Patienten können bereits bei niedrigen Dosierungen unwillkürliche Bewegungsstörungen

(extrapyramidale Nebenwirkungen; siehe unter Abschnitt 4. „Welche Nebenwirkungen sind

möglich?“) entwickeln. Die Häufigkeit von anhaltenden Bewegungsstörungen ist erhöht und nimmt

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vermutlich mit der Therapiedauer zu. Auch Müdigkeit, Schwächegefühl, Blutdruckabfall und

vegetative Begleiterscheinungen wie Sehstörungen, Mundtrockenheit, Erhöhung des

Augeninnendrucks (siehe Abschnitt 4. „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“) sind bei älteren

Patienten stärker ausgeprägt.

Ältere Patienten sind besonders anfällig für orthostatische Hypotonien (ungewöhnlich niedriger

Blutdruck und Schwindel beim Wechsel vom Liegen zum Stehen).

Einnahme von Truxal zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden,

kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel

einzunehmen/anzuwenden.

Welche anderen Arzneimittel beeinflussen die Wirkung von Truxal?

Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.

Arzneimittel, die

ebenfalls das QT-Intervall im EKG verlängern: z. B. Arzneimittel gegen

Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika Klasse IA oder III, wie z. B. Chinidin, Amiodaron,

Sotalol, Dofetilid), einige Antibiotika (wie z. B. Erythromycin, Gatifloxacin, Moxifloxacin),

MalariaArzneimittel, Arzneimittel gegen Allergien (Antihistaminika, wie z. B. Terfenadin,

Astemizol) und Arzneimittel zur Behandlung bestimmter psychischer Erkrankungen (einige

andere Neuroleptika, wie z. B. Thioridazin, trizyklische Antidepressiva) sowie einige andere

Arzneimittel (z. B. Cisaprid, Lithium),

zu einer Erniedrigung des Kaliumspiegels führen (z. B. bestimmte harntreibende Arzneimittel),

oder zu einer Erhöhung des Blutspiegels von Chlorprothixen führen,

dürfen wegen des dadurch erhöhten Risikos, gefährliche Herzrhythmusstörungen zu erleiden, nicht

gleichzeitig mit Truxal eingenommen werden.

Durch die gleichzeitige Einnahme von Truxal und Carbamazepin, Rifampicin, Doxycyclin,

Griseofulvin, Phenylbutazon, Phenobarbital oder Phenytoin kann der Blutspiegel von Chlorprothixen

gesenkt werden. Es ist nicht bekannt, ob dies zu einer bedeutsamen Abschwächung der Wirkung von

Truxal führt.

Wenn Truxal gleichzeitig mit Paroxetin, Fluoxetin, Chloramphenicol Disulfiram, Isoniazid, MAO-

Hemmern, oralen Kontrazeptiva (=Pille) und in geringerem Maße Buspiron, Sertralin oder Citalopram

eingesetzt wird, können sich die Blutspiegel von Chlorprothixen erhöhen. Ihr Arzt wird eventuell die

Dosis von Truxal herabsetzen.

Die Anwendung mit bestimmten Antidepressiva (so genannte Trizyklische Antidepressiva) ist

verboten, da sich die beiden Medikamente gegenseitig in der Verstoffwechselung behindern.

Bei gleichzeitiger Einnahme mit Stimulanzien vom Amphetamin-Typ wird deren Effekt vermindert,

der antipsychotische Effekt von Truxal kann vermindert werden.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Neuroleptika (= stark beruhigende Medikamente), zu denen Truxal

zählt, und anderen Dopaminantagonisten (z.B. Metoclopramid, ein Arzneimittel zur Behandlung von

Übelkeit und Magen-Darm-Störungen) oder mit piperazinhaltigen Anthelmintika (Wurmmitteln) kann

es zu einer Verstärkung der beschriebenen Bewegungsstörungen kommen.

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Bei gleichzeitiger Anwendung von Truxal und Arzneimitteln, die eine anticholinerge Wirkung

besitzen (Arzneimittel u.a. zur Behandlung der Parkinson-Krankheit, wie z.B. Atropin, Benzatropin,

Biperiden, Trihexyphenidyl), kann diese Wirkung verstärkt werden. Dies kann sich in Sehstörungen,

Erhöhung des Augeninnendrucks, Mundtrockenheit, beschleunigtem Herzschlag, Verstopfung,

Beschwerden beim Wasserlassen, Störungen der Speichelsekretion, Sprechblockade,

Gedächtnisstörungen oder vermindertem Schwitzen äußern. Möglicherweise wird bei gleichzeitiger

Einnahme die antipsychotische Wirkung von Truxal abgeschwächt.

Bei Patienten mit akuter Vergiftung durch Kokain kann es unter der Behandlung mit Truxal zu einer

Verstärkung der Muskelverspannungen und zu Störungen des Bewegungsablaufes kommen.

Wie beeinflussen Truxal die Wirkung von anderen Arzneimitteln?

Bei gleichzeitiger Einnahme von Truxal mit Schmerzmitteln, Schlafmitteln, Beruhigungsmitteln,

bestimmten Arzneimitteln gegen Allergien oder anderen das zentrale Nervensystem dämpfenden

Arzneimitteln kann es zu verstärkter Müdigkeit, zu Benommenheit und Atmungsstörungen kommen.

Eine durch Polypeptid-Antibiotika (z.B. Colestin, Polymyxin B, Teicoplanin, Vancomycin)

hervorgerufene Dämpfung der Atmung kann durch Truxal verstärkt werden.

Bei gleichzeitiger Gabe von Sympathomimetika (Arzneimittel, die u.a. blutdrucksteigernd wirken) wie

z.B. Epinephrin kann es zu unerwartetem Blutdruckabfall und Beschleunigung des Herzschlages

kommen; die Wirkung von Phenylephrin wird abgeschwächt; die gefäßerweiternde Wirkung geringer

Dopamin-Dosen wird ebenso wie die gefäßverengende Wirkung hoher Dopamin-Dosen durch Truxal

reduziert.

Die blutdrucksenkende Wirkung von Guanethidin und ähnlich wirkenden Verbindungen wird bei

gleichzeitiger Gabe von Truxal abgeschwächt. Die Wirkung anderer blutdrucksenkender Arzneimittel

kann dagegen verstärkt werden. In Kombination mit Methyldopa können verstärkt Beschwerden wie

Müdigkeit und Depression (zentralnervöse Effekte) auftreten.

Bei gleichzeitiger Behandlung mit bestimmten Antiparkinsonmitteln (z. B. Levodopa) kann die

Wirkung dieser Arzneimittel abgeschwächt werden.

Unter der Behandlung mit Truxal ist die Wirkung von Disulfiram (Arzneimittel gegen

Alkoholkrankheit) bei gleichzeitigem Alkoholgenuss abgeschwächt oder kann ganz aufgehoben

werden.

Aufgrund von Wechselwirkungen mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln (orale

Antikoagulanzien) ist bei einer gleichzeitig durchgeführten Behandlung die regelmäßige Kontrolle des

Gerinnungsstatus in kürzeren Abständen angezeigt.

Wegen der durch Truxal hervorgerufenen Prolaktinerhöhung kann die Reaktion auf die Anwendung

von Gonadorelin (Hormontherapie) abgeschwächt werden.

Einnahme von Truxal zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol.

Welche Genussmittel, Speisen und Getränke sollten Sie vermeiden?

Die gleichzeitige Einnahme von Alkohol und Truxal kann zu einer Verstärkung der Alkoholwirkung

und zu einer Blutdrucksenkung führen.

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Durch die gleichzeitige Einnahme von Tee oder Kaffee sowie durch Rauchen kann es zu einer

Abschwächung der Wirkung von Truxal kommen.

Fragen Sie daher bitte Ihren Arzt, ob und in welchem Maße Sie Alkohol, Tee oder Kaffee zu sich

nehmen bzw. rauchen dürfen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Truxal darf während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden, da keine

ausreichenden tierexperimentellen Untersuchungen und keine Erfahrungen beim Menschen vorliegen.

Die folgenden Beschwerden können bei Neugeborenen auftreten, deren Mütter Truxal im letzten

Trimester (die letzten drei Monate der Schwangerschaft) eingenommen haben: Zittern, Steifheit

und/oder Schwäche der Muskeln, Schläfrigkeit, Ruhelosigkeit, Atemprobleme und Schwierigkeiten

beim Füttern. Wenn Ihr Baby eine dieser Beschwerden entwickelt, könnte es nötig sein, einen Arzt zu

kontaktieren

Es wurden Nebenwirkungen, wie eine Erhöhung des Prolaktinspiegels (=Hormon), übermäßige

Milchproduktion, Ausbleiben der Monatsblutung, Ejakulations- und Erektionsstörungen berichtet (siehe

Abschnitt 4. „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“). Diese Ereignisse können einen negativen

Einfluss auf die weibliche und/oder männliche Sexualfunktion und Fruchtbarkeit haben.

Wenn eine dieser Beschwerden bei Ihnen auftreten sollte, kontaktieren Sie Ihren Arzt.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

!

Achtung:

Dieses

Arzneimittel

kann

Reaktionsfähigkeit

Verkehrstüchtigkeit

beeinträchtigen.

Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit

verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von

Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird.

Sie können dann auf unerwartete und plötzliche Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt genug

reagieren.

Beachten Sie besonders, dass Alkohol Ihre Verkehrstüchtigkeit noch weiter verschlechtert!

Daher sollten das Führen von Fahrzeugen, das Bedienen von Maschinen oder sonstige gefahrvolle

Tätigkeiten – zumindest während der ersten Zeit der Behandlung – ganz unterbleiben. Die

Entscheidung in jedem Einzelfall trifft der behandelnde Arzt unter Berücksichtigung der individuellen

Reaktion und der jeweiligen Dosierung.

Truxal enthält Lactose.

Bitte nehmen Sie Truxal erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie

unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

3.

Wie ist Truxal einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei

Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

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Dosis, Darreichungsform und Dauer der Anwendung müssen an das Anwendungsgebiet, die Schwere

der Krankheit und die individuelle Reaktionslage (das Ansprechen des einzelnen Patienten auf das

Arzneimittel) durch den Arzt angepasst werden. Die im Folgenden genannten Tagesdosen (täglichen

Anwendungsmengen) dienen als Richtwerte.

Bei ambulanter Therapie (Behandlung außerhalb des Krankenhauses) wird mit einer niedrigen

Dosierung begonnen. Bei stationärer Therapie (Behandlung im Krankenhaus) kann mit höheren

Anfangsdosen ein rascherer Wirkungseintritt erzielt werden.

Abrupte Dosisänderungen erhöhen das Nebenwirkungsrisiko. Nach einer längerfristigen Therapie

muss der Dosisabbau in sehr kleinen Schritten über große Zeiträume hinweg erfolgen.

Die antipsychotische Wirkung (gegen psychotische Syndrome gerichtete Wirkung, siehe Abschnitt 1.

„Was ist Truxal und wofür wird es angewendet?“) erreicht manchmal erst nach ein- bis dreiwöchiger

Behandlung ihr Maximum, während die psychomotorisch dämpfende Wirkung (die den

Bewegungsdrang vermindernde Wirkung) sofort eintritt.

Die Erhaltungsdosis ist die tägliche Menge von Truxal, die auf längere Dauer angewendet wird,

nachdem die akuten schweren Krankheitszeichen sich gebessert haben.

Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt Truxal nicht anders verordnet hat. Bitte halten

Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da Truxal sonst nicht richtig wirken können.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Erwachsene:

Bei leicht- bis mittelschweren Unruhe- und Erregungszuständen werden in der Regel Tagesdosen

zwischen 15 - 90 mg (entsprechend 1 - 6 Truxal 15 mg - Filmtabletten) eingenommen.

Bei schweren Unruhe- und Erregungszuständen sowie bei maniformen Syndromen werden in der

Akutbehandlung 100 - 400 mg pro Tag in geeigneten Darreichungsformen eingenommen (in

Einzelfällen auch mehr).

Die Erhaltungsdosis beträgt hierbei 30 - 200 mg (entsprechend 2 - 13 Truxal 15 mg - Filmtabletten).

Bei Therapiebeginn ist bei Einzeldosen von mehr als 30 mg bzw. bei einer Tagesdosis über 90 mg

Bettruhe zu empfehlen.

Tagesdosen von mehr als 150 mg sollten ausschließlich unter stationären Bedingungen (im

Krankenhaus) verabreicht werden.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Zur Wirksamkeit und Verträglichkeit von Truxal bei Kindern und Jugendlichen liegen keine

ausreichenden Studien vor, deshalb wird die Anwendung bis zum 18. Lebensjahr nicht empfohlen.

Ältere Patienten:

Bei älteren Patienten, insbesondere bei solchen mit Hirnleistungsstörungen, ist die therapeutische

Ansprechbarkeit erhöht. Auch Nebenwirkungen treten bei diesen Patienten häufiger und stärker

ausgeprägt auf, so dass im Allgemeinen niedrigere Dosen erforderlich sind.

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Die Behandlung beginnt in der Regel mit 2 bis 3-mal 15 mg Chlorprothixen (entsprechend 2 bis 3-mal

1 Truxal 15 mg - Filmtablette) am Tag. Eine Dosierung von 90 mg Chlorprothixen (entsprechend 6

Truxal 15 mg - Filmtabletten) am Tag sollte nicht überschritten werden.

Aufgrund der besonderen Wirkungsweise von Truxal wird der Arzt besonders vorsichtig dosieren,

wenn Sie unter grünem Star, Störungen beim Wasserlassen, Harnverhaltung, Verengung des

Magenausgangs, Darmverschluss und Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostata) leiden.

Patienten mit Leber- und/oder Nierenschädigung:

Teilen Sie Ihrem Arzt mit wenn sie unter einer Leber- oder Nierenerkrankungen leiden.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Truxal zu

stark oder zu schwach ist.

Soweit möglich wird der Arzt die Tagesdosis auf bis zu 3 Einzeldosen aufteilen, bei höheren

Dosierungen auch auf mehr.

Zum Einnehmen.

Die erste Gabe erfolgt am besten gegen Abend. Truxal 15 mg - Filmtabletten sind unzerkaut mit

reichlich Flüssigkeit (1 Glas Wasser) einzunehmen.

Dauer der Anwendung

Die Behandlungsdauer richtet sich nach dem Krankheitsbild und dem individuellen Verlauf. Dabei ist

die niedrigste notwendige Erhaltungsdosis anzustreben. Über die Notwendigkeit einer Fortdauer der

Behandlung ist vom Arzt laufend kritisch zu entscheiden.

Nach einer längerfristigen Behandlung muss der Abbau der Dosis in sehr kleinen Schritten über einen

großen Zeitraum hinweg erfolgen.

Wenn Sie eine größere Menge Truxal eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie oder eine andere Person zu viel Truxal eingenommen haben, verständigen Sie sofort einen

Arzt oder die Notaufnahme des nächsten Krankenhauses. Tun Sie dies auch, wenn Sie keine

Beschwerden haben. Nehmen Sie die Packung Truxal mit zum Arzt oder ins Krankenhaus.

Bei Anwendung erheblich zu hoher Arzneimengen kann es u.a. zu erhöhtem oder erniedrigtem

Blutdruck, zu schnellem oder zu langsamem Herzschlag, Herzrhythmusstörungen, Kreislaufversagen,

Herzstillstand, unwillkürlichen Bewegungen (z.B. Muskelkrämpfe im Mund- und Gesichtsbereich),

Bewusstseinstrübungen, Koma, Verwirrtheits- und Erregungszuständen, Krampfanfällen,

Nierenversagen, Atemnot, Lungenentzündung, Atemstillstand, Störungen der Körperwärmeregulation,

verschwommenem Sehen, Ausbleiben der Darmbewegung, Harnverhaltung und erhöhtem

Augeninnendruck kommen.

Hinweis für das medizinische Fachpersonal

Informationen zur Überdosierung finden Sie am Ende der Gebrauchsinformation.

Wenn Sie die Einnahme von Truxal vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Setzen Sie die Einnahme in gewohnter Weise fort.

In der Regel führt eine einmalig vergessene Einnahme zu keinen Krankheitszeichen. Beachten Sie

aber bitte, dass Truxal nur sicher und ausreichend wirken kann, wenn es regelmäßig eingenommen

wird.

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Wenn Sie die Einnahme von Truxal abbrechen

Sollten Sie die Behandlung abbrechen wollen, so besprechen Sie dieses bitte vorher mit Ihrem Arzt.

Beenden Sie nicht eigenmächtig die medikamentöse Behandlung, weil der Erfolg der Therapie

dadurch gefährdet werden könnte.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Im unteren Dosierungsbereich (15 – 30 mg täglich) sind Nebenwirkungen durch Chlorprothixen

vergleichsweise selten, gering ausgeprägt und vorübergehend. Bei höheren Dosen treten manche

Nebenwirkungen häufiger auf. Beschwerden im Bereich des Nervensystems (neurologische

Beschwerden) sind dabei vorherrschend.

Unwillkürliche Bewegungen (extrapyramidalmotorische Beschwerden):

Bei der Behandlung psychotischer Unruhe- oder Erregungszustände in höheren Dosen kommt es

häufig, bei der Behandlung nicht-psychotischer Unruhe- oder Erregungszustände mit niedrigen Dosen

gelegentlich – vor allem in den ersten Tagen und Wochen – zu sogenannten Frühdyskinesien in Form

von Muskelverspannungen und Störungen des Bewegungsablaufs (z.B. krampfartiges Herausstrecken

der Zunge, Verkrampfung der Schlundmuskulatur, Schiefhals, Kiefermuskelkrämpfe, Blickkrämpfe,

Versteifung der Rückenmuskulatur). Störungen wie bei der Parkinson-Krankheit (Zittern, Steifheit)

und Bewegungsdrang mit der Unfähigkeit, ruhig zu sitzen (Akathisie), treten im Allgemeinen weniger

früh auf. Kinder entwickeln bereits bei niedrigen Dosierungen derartige Störungen. In diesen Fällen

kann der Arzt die Dosis verringern und/oder auch ein Gegenmittel verabreichen, das diesen

Nebenwirkungen sofort entgegenwirkt.

Nach zumeist längerer und hochdosierter Behandlung oder nach Abbrechen der Behandlung kann es

gelegentlich zu anhaltenden Störungen des Bewegungsablaufs kommen (z.B. unwillkürliche

Bewegungen, vor allem im Bereich von Kiefer- und Gesichtsmuskulatur, aber auch unwillkürliche

Bewegungen an Armen und Beinen). In diesem Fall wird Ihr Arzt die Dosis reduzieren oder, wenn

möglich, die Behandlung mit Truxal beenden.

Malignes Neuroleptika-Syndrom:

Unter der Behandlung mit Chlorprothixen kann es zu einem lebensbedrohlichen „malignen

Neuroleptika-Syndrom“ kommen (Fieber über 40 °C, Muskelstarre, vegetative Entgleisung mit

Herzjagen und Bluthochdruck, Bewusstseinstrübung bis zum Koma), das ein sofortiges Beenden der

Behandlung mit Truxal erfordert.

Wenden Sie sich in diesem Fall bitte sofort an einen Arzt.

Sehr häufig (betrifft mehr als 1 Behandelten von 10):

Schläfrigkeit, Verwirrtheit

Trockener Mund, vermehrtes Schwitzen, vermehrte Speichelabsonderung

Häufig (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100):

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Herzrasen, ein Gefühl eines schnellen, kräftigen oder unregelmäßigen Herzschlags

Krümmen oder wiederholte Bewegungen oder abnormale Haltungen aufgrund von anhaltenden

Muskelkontraktionen, Kopfschmerzen

Schwierigkeiten Gegenstände nahe am Auge zu fokussieren (Akkommodationsstörung),

abnormales Sehen

Verstopfung, Verdauungsprobleme oder Unwohlsein im oberen Bauchbereich, Übelkeit

Vermehrtes Schwitzen

Muskelschmerzen

Vermehrter Appetit, Gewichtszunahme

Müdigkeit, Schwäche

Schlaflosigkeit, Nervosität, Agitiertheit, verminderter Sexualtrieb

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1000):

Parkinsonismus, Krämpfe, Unfähigkeit still zu sitzen oder bewegungslos zu bleiben

Augendrehen

Erbrechen, Durchfall

Blasenentleerungsstörung oder Harnverhaltung

Hautausschlag, Jucken, Hautreaktionen aufgrund einer Sensibilität für Licht (Photosensibili-

tätsreaktion), Ausschlag oder Entzündung der Haut (Dermatitis)

Muskelsteifheit

Verminderter Appetit, Gewichtsabnahme

Niedriger Blutdruck, Hitzewallungen

Abnormale Leberfunktionstests

Sexuelle Störungen (verzögerte Ejakulation, Erektionsprobleme)

Ungewöhnliche Bewegungen des Mundes und der Zunge, dies kann ein frühes Anzeichen eines

Zustandes sein, der tardive Dyskinesie genannt wird.

Selten (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10000):

Niedrige Anzahl von Blutplättchen, verminderte Anzahl an weißen Blutkörperchen, Schädigung

des Knochenmarks mit Störung der Blutbildung

Schwierigkeiten beim Atmen oder schmerzhaftes Atmen

Erhöhter Prolaktinspiegel (=Hormon) im Blut

Hoher Blutzucker, gestörte Glukosetoleranz

Überempfindlichkeit, akute allgemeine und schwere allergische Reaktion

Entwicklung von Brüsten bei Männern, übermäßige Milchproduktion, Ausbleiben der

Menstruation

Elektrokardiogramm QT- Verlängerung

Sehr selten (betrifft weniger als 1 Behandelten von 10000):

Hohes Fieber, ungewöhnliche Steifheit der Muskeln und Störungen des Bewusstseins, vor allem

wenn es gemeinsam mit Schwitzen und schnellem Herzschlag auftritt; diese Beschwerden

können Anzeichen eines seltenen Zustandes sein, der malignes neuroleptisches Syndrom

genannt wird, lebensbedrohlich ist und bei Einnahme von verschiedenen Neuroleptika berichtet

wurde.

Gelbfärbung der Haut und des Augenweiß - dies kann bedeuten, dass Ihre Leber betroffen ist

und kann Anzeichen eines Zustandes sein, den man Gelbsucht nennt.

Blutgerinnsel in der Vene

Weiters kann die Krampfschwelle erniedrigt werden.

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Bei Epileptikern sollte zur Verminderung von Anfällen die entsprechende Dosis des zur

Erhaltungsbehandlung notwendigen Anti-EpilepsieArzneimittels aufrechterhalten werden.

Wie bei anderen Psychopharmaka sind bei dazu neigenden Patienten Veränderungen im Elektro-

Enzephalogramm (EEG) möglich.

Wie bei anderen Medikamenten, die in der gleichen Weise wie Chlorprothixen (der Wirkstoff von

Truxal) wirken, wurden selten Fälle der folgenden Nebenwirkungen berichtet:

QT-Verlängerung (langsamer Herzschlag und EKG-Veränderung)

Unregelmäßiger Herzschlag (ventrikuläre Arrhythmien, Kammerflimmern, ventrikuläre

Tachykardie)

Torsade de Pointes (eine spezielle Art des unregelmäßigen Herzschlages)

Anhaltende, schmerzhafte Erektion. Wenn Sie dies bemerken, kontaktieren Sie sofort Ihren

Arzt.

In seltenen Fällen kann unregelmäßiger Herzschlag (Arrhythmien) zu plötzlichen Todesfällen führen.

Bei älteren Menschen mit Demenz, die Antipsychotika einnahmen, wurde eine geringfügig erhöhte

Anzahl von Todesfällen gemeldet im Vergleich zu jenen, die keine Antipsychotika einnahmen.

Blutgerinnsel in den Venen, speziell in den Beinen (die Beschwerden umfassen Schwellung,

Schmerzen und Rötung der Beine), die durch die Blutbahn zur Lunge wandern können und auf diese

Weise Brustschmerzen und Atembeschwerden verursachen.

Ein abruptes Absetzen von Truxal kann mit Entzugsbeschwerden einhergehen. Die häufigsten

Beschwerden sind u.a. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, rinnende Nase, Schwitzen, Muskelschmerzen,

Schlaflosigkeit, Unruhe und Angst. Es kann auch Schwindel, ein wechselndes Warm-Kaltgefühl und

Zittern auftreten. Die Beschwerden beginnen im allgemeinen 1 bis 4 Tage nach dem Absetzen und

verschwinden in der Regel nach 7 bis 14 Tagen. Suchen Sie einen Arzt auf, wenn Sie diese

Beschwerden nach abruptem Absetzen beobachten.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegebenen sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Truxal aufzubewahren?

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Page 13 of 15

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Medikamentendose nach „Verwendbar bis“

angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag

des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Truxal enthält

Der Wirkstoff ist: Chlorprothixen (als Hydrochlorid).

1 Filmtablette enthält 15 mg Chlorprothixenhydrochlorid.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Copovidon, Glycerol 85%, mikrokristalline Zellulose, Croscarmellose-Natrium, Talk,

Magnesium Stearat, Lactose-Monohydrat

Tablettenüberzug: Opadry OY-S-9478 braun (E172, E 171) RM 1030

Wie Truxal aussieht und Inhalt der Packung

Runde, dunkelbraune Filmtabletten.

Packungsgrößen:

Polyethylen hoher Dichte – Mehrdosenbehältnis mit 50 und 100 Filmtabletten

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Lundbeck Austria GmbH

Mooslackengasse 17

1190 Wien

Tel: +43 1 266 91 08

Fax +43 1 266 91 08 20

Hersteller

H. Lundbeck A/S

Ottiliavej 9

2500 Valby

Dänemark

Z.Nr.: 10.986

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Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im

April

2016.

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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Überdosierung:

Symptome der Intoxikation:

kardiovaskulär: Hypotension, aber auch Hypertension, Tachykardie oder Bradykardie, ventrikuläre

Tachyarrhythmie, möglicherweise begleitet von einer QT-Verlängerung, Schock, Herz- und

Kreislaufversagen

Extrapyramidale Störungen: akute dyskinetische oder dystone Symptome, Zungen-Schlund-Syndrom,

Blickkrämpfe, laryngeale oder pharyngeale Spasmen

Somnolenz bis Koma, mitunter Erregung und delirante Verwirrtheit

seltener zerebrale Krampfanfälle

Hyperthermie oder Hypothermie

anticholinerge Effekte: verschwommenes Sehen, Glaukomanfall, Ausbleiben der Darmmotilität,

Urinretention

selten respiratorische Komplikationen: Zyanose, Atemdepression, Atemstillstand, Aspiration,

Pneumonie

akutes Nierenversagen

EKG-Veränderungen, QT-Verlängerung, Torsades de Pointes, Herzstillstand und ventrikuläre

Arrhythmien wurden beschrieben bei Überdosierung zusammen mit Arzneimitteln, die

bekanntermaßen das Herz beeinflussen.

Therapie von Intoxikationen:

Die Therapie erfolgt symptomatisch und unterstützend, orientiert an den allgemeinen Prinzipien der

Vorgehensweise bei Überdosierungen.

Eine Magenspülung sollte so bald wie möglich nach oraler Aufnahme eingeleitet werden. Aktivkohle

kann verabreicht werden. Maßnahmen zur Unterstützung des respiratorischen und kardiovaskulären

Systems sollten eingeleitet werden. Epinephrin (Adrenalin) sollte nicht angewendet werden, da dies zu

einer weiteren Blutdrucksenkung führen kann. Krämpfe können mit Diazepam und

Extrapyramidalstörungen mit Biperiden behandelt werden.

Bei Erwachsenen können 2,5 – 4 g, bei Kindern etwa 4 mg/kg Körpergewicht tödlich sein.

Folgende Besonderheiten sind zu beachten:

Analeptika sind kontraindiziert, da infolge der Senkung der Krampfschwelle durch Chlorprothixen

eine Neigung zu zerebralen Krampfanfällen besteht.

Bei schweren extrapyramidalen Symptomen, Antiparkinsonarzneimittel, z. B. Biperiden i.v.; u.U.

kann es erforderlich sein, die Antiparkinson-Medikation über mehrere Wochen zu verabreichen.

Page 15 of 15

Komatöse Patienten sollten intubiert werden. Eine Verkrampfung der Schlundmuskulatur kann eine

Intubation erschweren, in diesem Fall kann ein kurz wirksames Muskelrelaxans angewendet werden.

Bei intoxikierten Patienten sollten EKG und vitale Funktionen kontinuierlich überwacht werden, bis

das EKG normalisiert ist.

Bei Hypotonie wegen der paradoxen Verstärkung keine epinephrinartig wirkenden Kreislaufmittel,

sondern norepinephrinartig wirkende Arzneimittel (z. B. Norepinephrin-Dauertropfinfusionen) oder

Angiotensinamid geben. Beta-Rezeptorenagonisten sollten vermieden werden, weil sie die

Vasodilatation erhöhen.

Eine Hypothermie sollte mit langsamer Erwärmung behandelt werden. Infusionslösungen für

unterkühlte Patienten sollten erwärmt werden.

Hohes Fieber sollte mit Antipyretika, gegebenenfalls mit Eisbädern, behandelt werden.

Anticholinerge Symptome lassen sich gegebenenfalls durch die Gabe von Physostigminsalicylat (1 - 2

mg i.v.) unter Monitorkontrolle behandeln (evtl. wiederholen); von einer routinemäßigen Anwendung

muss jedoch wegen der schweren Nebenwirkungen abgeraten werden.

Bei wiederholten epileptischen Anfällen sind Antikonvulsiva indiziert unter der Voraussetzung, dass

eine künstliche Beatmung möglich ist, weil die Gefahr einer Atemdepression besteht.

23-2-2018

Labetalol Hydrochloride Injection by Hospira: Recall - Potential For Cracked Glass At Rim Surface Of Vials

Labetalol Hydrochloride Injection by Hospira: Recall - Potential For Cracked Glass At Rim Surface Of Vials

Cracked vials may result in a lack of sterility assurance. Use of or exposure to a non-sterile product may be associated with adverse events such as fever, chills, sepsis or invasive systemic infections in patients.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

23-2-2018

Hospira Issues A Voluntary Nationwide Recall For Labetalol Hydrochloride Injection, USP, Due To The Potential Of Cracked Glass At The Rim Surface Of The Vials

Hospira Issues A Voluntary Nationwide Recall For Labetalol Hydrochloride Injection, USP, Due To The Potential Of Cracked Glass At The Rim Surface Of The Vials

Hospira, Inc., a Pfizer company, is voluntarily recalling 3 lots of Labetalol Hydrochloride Injection, USP, 100 mg/20 mL Vial (NDC 0409-2267-20), and one lot of Labetalol Hydrochloride Injection, USP, Novaplus® (NDC 0409-2267-25) to the hospital/institution level. Hospira, Inc. initiated this recall due to the discovery of cracks on the rim surface of vials for these lots, which is covered by the stopper and crimp seal.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

23-2-2018

EXALGO (Hydromorphone Hydrochloride) Tablet, Extended Release [SpecGx LLC]

EXALGO (Hydromorphone Hydrochloride) Tablet, Extended Release [SpecGx LLC]

Updated Date: Feb 23, 2018 EST

US - DailyMed

23-2-2018

ONDANSETRON HYDROCHLORIDE Tablet, Film Coated [Taro Pharmaceuticals U.S.A., Inc.]

ONDANSETRON HYDROCHLORIDE Tablet, Film Coated [Taro Pharmaceuticals U.S.A., Inc.]

Updated Date: Feb 23, 2018 EST

US - DailyMed

23-2-2018

METHADONE HYDROCHLORIDE Concentrate [Lohxa]

METHADONE HYDROCHLORIDE Concentrate [Lohxa]

Updated Date: Feb 23, 2018 EST

US - DailyMed

23-2-2018

METHYLIN (Methylphenidate Hydrochloride) Solution [SHIONOGI INC.]

METHYLIN (Methylphenidate Hydrochloride) Solution [SHIONOGI INC.]

Updated Date: Feb 23, 2018 EST

US - DailyMed

23-2-2018

EVISTA (Raloxifene Hydrochloride) Tablet [PD-Rx Pharmaceuticals, Inc.]

EVISTA (Raloxifene Hydrochloride) Tablet [PD-Rx Pharmaceuticals, Inc.]

Updated Date: Feb 23, 2018 EST

US - DailyMed

23-2-2018

SILPHEN (Diphenhydramine Hydrochloride) Syrup [Lannett Company, Inc.]

SILPHEN (Diphenhydramine Hydrochloride) Syrup [Lannett Company, Inc.]

Updated Date: Feb 23, 2018 EST

US - DailyMed

22-2-2018

CLONIDINE HYDROCHLORIDE Tablet, Extended Release [Solco Healthcare LLC]

CLONIDINE HYDROCHLORIDE Tablet, Extended Release [Solco Healthcare LLC]

Updated Date: Feb 22, 2018 EST

US - DailyMed

22-2-2018

UP AND UP ALLERGY RELIEF (Diphenhydramine Hydrochloride) Tablet [Target Corporation]

UP AND UP ALLERGY RELIEF (Diphenhydramine Hydrochloride) Tablet [Target Corporation]

Updated Date: Feb 22, 2018 EST

US - DailyMed

22-2-2018

CETIRIZINE HYDROCHLORIDE Solution [Lannett Company, Inc.]

CETIRIZINE HYDROCHLORIDE Solution [Lannett Company, Inc.]

Updated Date: Feb 22, 2018 EST

US - DailyMed

22-2-2018

MYAMBUTOL (Ethambutol Hydrochloride) Tablet, Film Coated [A-S Medication Solutions]

MYAMBUTOL (Ethambutol Hydrochloride) Tablet, Film Coated [A-S Medication Solutions]

Updated Date: Feb 22, 2018 EST

US - DailyMed

22-2-2018

CYCLOBENZAPRINE HYDROCHLORIDE Tablet, Film Coated [Bryant Ranch Prepack]

CYCLOBENZAPRINE HYDROCHLORIDE Tablet, Film Coated [Bryant Ranch Prepack]

Updated Date: Feb 22, 2018 EST

US - DailyMed

22-2-2018

CHILDRENS SILFEDRINE (Pseudoephedrine Hydrochloride) Liquid [Lannett Company, Inc.]

CHILDRENS SILFEDRINE (Pseudoephedrine Hydrochloride) Liquid [Lannett Company, Inc.]

Updated Date: Feb 22, 2018 EST

US - DailyMed

22-2-2018

AFRIN (Oxymetazoline Hydrochloride) Spray [Navajo Manufacturing Company Inc.]

AFRIN (Oxymetazoline Hydrochloride) Spray [Navajo Manufacturing Company Inc.]

Updated Date: Feb 22, 2018 EST

US - DailyMed

22-2-2018

HYDROMORPHONE HYDROCHLORIDE Solution [Lohxa]

HYDROMORPHONE HYDROCHLORIDE Solution [Lohxa]

Updated Date: Feb 22, 2018 EST

US - DailyMed

22-2-2018

SERTRALINE HYDROCHLORIDE Tablet, Film Coated [Bryant Ranch Prepack]

SERTRALINE HYDROCHLORIDE Tablet, Film Coated [Bryant Ranch Prepack]

Updated Date: Feb 22, 2018 EST

US - DailyMed

22-2-2018

TRAZODONE HYDROCHLORIDE Tablet [Bryant Ranch Prepack]

TRAZODONE HYDROCHLORIDE Tablet [Bryant Ranch Prepack]

Updated Date: Feb 22, 2018 EST

US - DailyMed

22-2-2018

BUSPIRONE HYDROCHLORIDE Tablet [Bryant Ranch Prepack]

BUSPIRONE HYDROCHLORIDE Tablet [Bryant Ranch Prepack]

Updated Date: Feb 22, 2018 EST

US - DailyMed

22-2-2018

AMIODARONE HYDROCHLORIDE Tablet [Bryant Ranch Prepack]

AMIODARONE HYDROCHLORIDE Tablet [Bryant Ranch Prepack]

Updated Date: Feb 22, 2018 EST

US - DailyMed

22-2-2018

PAMELOR (Nortriptyline Hydrochloride) Capsule [SpecGx LLC]

PAMELOR (Nortriptyline Hydrochloride) Capsule [SpecGx LLC]

Updated Date: Feb 22, 2018 EST

US - DailyMed

22-2-2018

DOXEPIN HYDROCHLORIDE Solution [Lannett Company, Inc.]

DOXEPIN HYDROCHLORIDE Solution [Lannett Company, Inc.]

Updated Date: Feb 22, 2018 EST

US - DailyMed

21-2-2018

Cleocin vs. Bactrim

Cleocin vs. Bactrim

Cleocin (clindamycin hydrochloride) and Bactrim (sulfamethoxazole and trimethoprim) are antibiotics used to treat serious infections caused by bacteria.

US - RxList

21-2-2018

Cleocin vs. Cipro

Cleocin vs. Cipro

Cleocin (clindamycin hydrochloride) and Cipro (ciprofloxacin) are antibiotics used to treat infections caused by bacteria.

US - RxList

21-2-2018

Cleocin vs. Flagyl

Cleocin vs. Flagyl

Cleocin (clindamycin hydrochloride) and Flagyl, Flagyl ER, and Flagyl Injection (metronidazole) are antibiotics used to treat serious infections caused by bacteria. Cleocin and Flagyl belong to different antibiotic drug classes. Cleocin is a lincomycin antibiotic and Flagyl is a nitroimidazole antibiotic.

US - RxList

21-2-2018

Cleocin vs. Keflex

Cleocin vs. Keflex

Cleocin (clindamycin hydrochloride) and Keflex (cephalexin) are antibiotics used to treat serious infections caused by bacteria.

US - RxList

21-2-2018

Cleocin vs. Vancomycin Hydrochloride

Cleocin vs. Vancomycin Hydrochloride

Cleocin (clindamycin hydrochloride) and vancomycin hydrochloride are antibiotics used to treat serious infections caused by bacteria.

US - RxList

21-2-2018

NAMENDA (Memantine Hydrochloride) Tablet [Cardinal Health]

NAMENDA (Memantine Hydrochloride) Tablet [Cardinal Health]

Updated Date: Feb 21, 2018 EST

US - DailyMed

21-2-2018

METHADONE HYDROCHLORIDE Solution [VistaPharm, Inc.]

METHADONE HYDROCHLORIDE Solution [VistaPharm, Inc.]

Updated Date: Feb 21, 2018 EST

US - DailyMed

21-2-2018

LEVITRA (Vardenafil Hydrochloride) Tablet, Film Coated [PD-Rx Pharmaceuticals, Inc.]

LEVITRA (Vardenafil Hydrochloride) Tablet, Film Coated [PD-Rx Pharmaceuticals, Inc.]

Updated Date: Feb 21, 2018 EST

US - DailyMed

21-2-2018

HYDROXYZINE HYDROCHLORIDE Solution [Lannett Company, Inc.]

HYDROXYZINE HYDROCHLORIDE Solution [Lannett Company, Inc.]

Updated Date: Feb 21, 2018 EST

US - DailyMed

21-2-2018

AZELASTINE HYDROCHLORIDE Spray, Metered [Cadila Healthcare Limited]

AZELASTINE HYDROCHLORIDE Spray, Metered [Cadila Healthcare Limited]

Updated Date: Feb 21, 2018 EST

US - DailyMed

21-2-2018

DOBUTAMINE (Dobutamine Hydrochloride) Injection, Solution [Hospira, Inc.]

DOBUTAMINE (Dobutamine Hydrochloride) Injection, Solution [Hospira, Inc.]

Updated Date: Feb 21, 2018 EST

US - DailyMed

21-2-2018

VENLAFAXINE (Venlafaxine Hydrochloride) Tablet [Trupharma, LLC]

VENLAFAXINE (Venlafaxine Hydrochloride) Tablet [Trupharma, LLC]

Updated Date: Feb 21, 2018 EST

US - DailyMed

20-2-2018

NASAL MIST WALGREENS (Oxymetazoline Hydrochloride 0.05%) Liquid [Walgreens]

NASAL MIST WALGREENS (Oxymetazoline Hydrochloride 0.05%) Liquid [Walgreens]

Updated Date: Feb 20, 2018 EST

US - DailyMed

20-2-2018

VERAPAMIL HYDROCHLORIDE Tablet, Film Coated [A-S Medication Solutions]

VERAPAMIL HYDROCHLORIDE Tablet, Film Coated [A-S Medication Solutions]

Updated Date: Feb 20, 2018 EST

US - DailyMed

20-2-2018

PHENAZOPYRIDINE HYDROCHLORIDE Tablet [A-S Medication Solutions]

PHENAZOPYRIDINE HYDROCHLORIDE Tablet [A-S Medication Solutions]

Updated Date: Feb 20, 2018 EST

US - DailyMed

20-2-2018

AZELASTINE HYDROCHLORIDE Spray, Metered [A-S Medication Solutions]

AZELASTINE HYDROCHLORIDE Spray, Metered [A-S Medication Solutions]

Updated Date: Feb 20, 2018 EST

US - DailyMed

20-2-2018

HYDRALAZINE HYDROCHLORIDE Tablet [A-S Medication Solutions]

HYDRALAZINE HYDROCHLORIDE Tablet [A-S Medication Solutions]

Updated Date: Feb 20, 2018 EST

US - DailyMed

20-2-2018

VENLAFAXINE HYDROCHLORIDE Tablet [St. Marys Medical Park Pharmacy]

VENLAFAXINE HYDROCHLORIDE Tablet [St. Marys Medical Park Pharmacy]

Updated Date: Feb 20, 2018 EST

US - DailyMed

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