Triatec 1

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Triatec 1 25 mg, tabletten
  • Darreichungsform:
  • 25 mg, tabletten
  • Zusammensetzung:
  • ramiprilum 1.25 mg, excipiens pro compresso.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • Biologische Medizin

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Triatec 1 25 mg, tabletten
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika
  • Therapiebereich:
  • Hypertonie

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 53875
  • Berechtigungsdatum:
  • 16-12-1996
  • Letzte Änderung:
  • 24-10-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Triatec®

Sanofi-Aventis (Suisse) SA

Was ist Triatec und wann wird es angewendet?

Triatec ist ein Arzneimittel, das auf Verschreibung des Arztes bzw. der Ärztin bei folgenden

Krankheiten eingesetzt wird:

·zur Behandlung des zu hohen Blutdrucks (Hypertonie);

·zur Behandlung der Herzschwäche;

·zur Nachbehandlung des Herzinfarktes;

·zur Verminderung des Risikos von Herzinfarkt, Schlaganfall und Herz-Kreislauf bedingtem Tod bei

erhöhtem Herz-Kreislauf Risiko und/oder bei nicht insulinabhängiger Zuckerkrankheit (Diabetes

mellitus vom Typ 2);

·zur Behandlung von bestimmten Nierenfunktionsstörungen; Triatec verlangsamt das Fortschreiten

der Nierenfunktionsstörung und die Entwicklung eines endgültigen Nierenversagens.

Ramipril, der Wirkstoff von Triatec bzw. Ramiprilat, der aktive Metabolit hemmt körpereigene

Substanzen, die Bluthochdruck verursachen können. Triatec gehört zur Gruppe der sog. ACE-

Hemmer, die das Angiotensin-converting-Enzym blockieren.

Dadurch wird der Blutdruck gesenkt und die Herzleistung verbessert. Ramipril ist ein langwirksamer

ACE-Hemmer. Die blutdrucksenkende Wirkung zeigt sich 1-2 Stunden, ihre stärkste Wirkung 3-6

Stunden nach Einnahme einer Dosis. Die Wirkung einer Einzeldosis hält meist über 24 Stunden an.

Was sollte dazu beachtet werden?

Zur Behandlung des zu hohen Blutdrucks kann Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin weitere Massnahmen wie

Gewichtsabnahme, Kochsalzreduktion und sportliche Aktivitäten empfehlen.

Wann darf Triatec nicht angewendet werden?

Triatec darf nicht angewendet werden:

·bei Überempfindlichkeit gegen Ramipril, andere ACE-Hemmer, Stärke, oder einen Hilfsstoff;

·falls früher bei der Einnahme eines Blutdruckmittels Schwellungen (Ödeme) im Gesicht, an Lippen,

Zunge oder Rachen (Schluck- oder Atembeschwerden) auftraten (Gefahr der Auslösung eines

lebensbedrohlichen Angioödem);

·wenn Sie sich einer Dialyse unterziehen müssen, so müssen Sie den zuständigen Arzt und die

Mitarbeiter der Dialysestation informieren, dass Sie Triatec (einen ACE-Hemmer) einnehmen, da

gewisse Blutfiltermembrane in diesem Fall nicht benutzt werden dürfen. Aus dem gleichen Grund

müssen Patienten den Arzt bzw. die Ärztin informieren, die sich einer LDL-Aphärese (Entfernung

von Fett aus dem Blut durch Filtration) unterziehen, dass Sie Triatec einnehmen;

·bei gleichzeitiger Behandlung mit Medikamenten die Aliskiren enthalten vor allem wenn Sie an

Diabetes oder an mittelschwerer oder schwerer Niereninsuffizienz leiden;

·bei gewissen schweren Nieren- und Herzerkrankungen;

·bei gleichzeitiger Behandlung mit Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (Sartanen), wenn Sie an

diabetischer Nephropathie leiden;

·im Falle einer Schwangerschaft.

Zum Einsatz von Triatec bei Patienten mit schweren Nierenfunktionsstörungen sowie bei

Dialysepatienten allgemein liegen keine ausreichenden Erfahrungen vor.

Wann ist bei der Anwendung von Triatec Vorsicht geboten?

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fähigkeit Werkzeuge oder Maschinen zu

bedienen und die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen.

Die Behandlung mit Triatec erfordert regelmässige ärztliche Kontrollen, insbesondere in bestimmten

Risikosituationen. So muss die Gabe der ersten Dosis oder eine erste Dosiserhöhung durch eine enge

Blutdrucküberwachung begleitet werden.

In seltenen Fällen sind bei Patienten unter ACE-Hemmer-Therapie lebensbedrohliche allergische

Reaktionen während der Desensibilisierung gegenüber Insektengift aufgetreten. Teilen Sie dem

behandelnden Arzt bzw. Ärztin vor der Desensibilisierung mit, dass Sie Triatec einnehmen. Diese

Reaktionen konnten vermieden werden, wenn die Behandlung mit dem ACE-Hemmer vor der

Desensibilisierung vorübergehend unterbrochen wurde. Selten kann es auch nach Insektenstichen zu

allergischen Reaktionen kommen.

Triatec kann die Wirkung von Alkohol verstärken.

Gewisse Arzneimittel können die Wirkung von Triatec beeinflussen, insbesondere harntreibende,

oder entzündungshemmende (z.B. gegen Rheuma) Arzneimittel sowie Präparate, welche gegen

Depressionen eingesetzt werden oder die Abwehrreaktion des Körpers vermindern.

Die gleichzeitige Einnahme von Kalium, Kaliumsalzen, kaliumsparenden Mitteln wie Diuretika (z.B.

Spironolacton) kann zu einer bisweilen schwerwiegenden Erhöhung des Serumkaliums führen. Diese

Kombinationen mit Triatec werden nicht empfohlen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie Kochsalz

durch kaliumhaltige Diätsalze ersetzen.

Bei Patienten, die gleichzeitig mit einem ACE-Hemmer und Vildagliptin behandelt wurden, sowie

bei Patienten, die gleichzeitig mit einem ACE-Hemmer und einem mTOR-Hemmer (z.B. das für die

Behandlung von Nierenkrebs zugelassene Arzneimittel Temsirolimus) oder einem NEP-Hemmer

(z.B. Racecadotril zur Behandlung von Diarrhoe) behandelt wurden, kam es zu einem verstärkten

Auftreten von Angioödemen.

Falls Sie operiert werden müssen, sollten Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin mitteilen, dass Sie Triatec

einnehmen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

·an anderen Krankheiten leiden,

·Allergien haben oder

·andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden, vor allem Sartane

oder Medikamente, welche Aliskiren oder einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten enthalten.

Darf Triatec während der Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Triatec darf während einer Schwangerschaft nicht eingenommen werden. Vor Beginn der

Behandlung mit Triatec ist daher eine Schwangerschaft auszuschliessen. Frauen im gebärfähigen

Alter sollen während der Behandlung mit Triatec eine zuverlässige Schwangerschaftsverhütung

einhalten. Falls Sie während der Behandlung mit Triatec schwanger werden, müssen Sie sofort Ihren

Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren.

Ist während der Stillzeit eine Behandlung mit Ramipril erforderlich, darf nicht mehr gestillt werden,

um zu verhindern, dass das Kind über die Muttermilch geringe Mengen Ramipril aufnimmt.

Wie verwenden Sie Triatec?

Übliche Dosierung

Die Dosierung richtet sich nach erwünschtem Effekt und Verträglichkeit im Einzelfall. Die

Dosierung und Dauer der Behandlung mit Triatec bestimmt im Einzelfall der Arzt bzw. die Ärztin.

Bluthochdruck:

Es wird empfohlen, Triatec einmal täglich einzunehmen, beginnend mit einer Tablette Triatec

2,5 mg; die Dosis kann vom Arzt bzw. der Ärztin wenn nötig langsam gesteigert werden.

Die Erhaltungsdosis beträgt im Allgemeinen 1-2 Tabletten Triatec 2,5 mg oder 1 Tablette Triatec

5 mg täglich; die höchstzulässige Tagesdosis beträgt 10 mg Ramipril (1 Tablette Triatec 10 mg).

Herzschwäche:

Die empfohlene Anfangsdosierung beträgt eine Tablette Triatec 1,25 mg einmal täglich. Wenn nötig,

wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin die Dosierung steigert.

Nachbehandlung des Herzinfarktes:

Die Dosierung wird von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin nach Ihrem individuellen Ansprechen

verordnet.

Verminderung des Risikos von Herzinfarkt, Schlaganfall oder Herz-Kreislauf-bedingtem Tod bei

erhöhtem Herz-Kreislauf-Risiko:

Die empfohlene Anfangsdosierung beträgt eine Tablette Triatec 2,5 mg einmal täglich. Je nach

Verträglichkeit wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin die Dosierung stufenweise erhöhen. Die übliche

Erhaltungsdosis beträgt 10 mg Ramipril (1 Tablette Triatec 10 mg).

Nierenfunktionsstörungen:

Die empfohlene Anfangsdosierung beträgt eine Tablette Triatec 1,25 mg einmal täglich. Je nach

Verträglichkeit wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin die Dosierung steigert. Die maximal zulässige

Tagesdosis beträgt 5 mg Ramipril (eine Tablette Triatec 5 mg).

Spezielle Dosierung

Wenn Sie vor der Behandlung mit Triatec ein wassertreibendes Arzneimittel (Diuretikum)

eingenommen haben, wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin das Absetzen des Diuretikums 2 bis 3 Tage vor

Beginn der Einnahme von Triatec anordnen oder die Dosierung des Diuretikums oder von Triatec

verringern.

In besonderen Fällen, zum Beispiel bei schweren Nieren- oder Leberleiden, bei Flüssigkeitsmangel,

schwerem Bluthochdruck und bei erhöhtem Risiko für einen Blutdruckabfall, wird Ihr Arzt bzw. Ihre

Ärztin Ihnen eine niedrigere Dosierung verschreiben.

Die Anwendung von Triatec bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird aufgrund fehlender

Daten zu Sicherheit und Wirksamkeit nicht empfohlen.

Einnahme

Triatec Tabletten sind unzerkaut und mit ausreichend Flüssigkeit (etwa 1 Glas Wasser) einzunehmen.

Die Einnahme kann vor, während oder nach einer Mahlzeit erfolgen.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel

wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin

oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Triatec haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Triatec auftreten:

Die häufigsten Nebenwirkungen sind:

Erhöhter Kaliumspiegel im Blut (gekennzeichnet durch Zittern oder Kribbeln in den Gliedmassen,

Herzrhythmusstörungen), Kopfschmerzen, leichter Schwindel, Blutdruckabfall, Hypotonie,

Ohnmacht, Husten, Bronchitis, Sinusitis, Atembeschwerden, entzündliche Reaktionen des Magen-

Darm-Trakt, Verdauungsstörungen, Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen,

Hautreaktionen, Thorax- Schmerzen, Müdigkeit, Muskelkrämpfe, Muskelschmerzen.

Bereits als Folge der Senkung des erhöhten Blutdrucks auf das optimale Niveau können,

insbesondere zu Beginn der Behandlung, Symptome wie Leeregefühl im Kopf, zusammen mit

Konzentrationsstörungen, sowie eine Beeinträchtigung des Reaktionsvermögens, Müdigkeit,

Schwäche und Schwindel auftreten.

Als Folge eines übermässigen Blutdruckabfalls bei der Behandlung mit Ramipril können folgende

Nebenwirkungen vorkommen: beschleunigter Puls, Herzklopfen, orthostatischen Kreislaufstörungen

(mit z.B. einem Schwächegefühl oder einer Ohnmacht beim Aufstehen aus dem Liegen),

Gleichgewichtsstörungen, periphere Ödeme (Wasseransammlung im Gewebe), Übelkeit, Schwitzen,

Hörstörungen (z.B. Ohrensausen), Sehstörungen, Kopfschmerzen, Angstgefühl, Angina pectoris,

Herzrhythmusstörungen und kurzzeitiger Bewusstseinsverlust.

Ein zu starker Blutdruckabfall kann folgende Massnahmen erfordern: Hinlegen mit hochgelagerten

Beinen und Flüssigkeitszufuhr oder weitere therapeutische Massnahmen.

Ein unerwünscht starker Blutdruckabfall lässt sich insbesondere nach der ersten Gabe von Triatec

sowie nach der ersten Gabe einer höheren Triatec-Dosis beobachten.

Im Falle einer Erkrankung der Herzkranzgefässe oder einer Verengung der Hirnarterien, durch

welche sich der Blutfluss vermindert, kann es zu einer möglicherweise lebensbedrohlichen

Minderdurchblutung des Herzens bzw. des Gehirns kommen, vor allem wenn der Blutdruck zu stark

abfällt. Derartige Durchblutungsstörungen können einen Anfall von Angina pectoris oder sogar einen

Herzinfarkt bzw. vorübergehende Störungen der Hirnfunktion oder sogar einen Schlaganfall

hervorrufen.

Bei Anzeichen von Hypotonie müssen Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren.

Trockener, nicht produktiver Reizhusten, Rhinitis und vor allem trockener Husten. Bei

Atembeschwerden ist sofort ein Arzt bzw. eine Ärztin zu benachrichtigen.

Gelegentliche Nebenwirkungen:

Eosinophilie (erhöhte Eosinophile (eine Art von weissen Blutkörperchen) im Blut), depressive

Stimmung, Angst, Nervosität, Unruhe, Schlafstörungen einschliesslich Schläfrigkeit, Schwindel,

Störung des Tastsinns, Störungen des Geschmacks oder Geschmacksverlust, Abnahme oder Verlust

des Appetits, Sehstörungen, Herzstörungen, periphere Ödeme (Ansammlung von Wasser in den

Gliedmassen), intensive rasch vorübergehende Rotfärbung des Gesichts, Hals und Rumpfs,

Bronchospasmus mit Verschlimmerung von Asthma, verstopfte Nase,

Bauchspeicheldrüsenentzündung (es wurde von aussergewöhnlichen tödlichen Fälle mit ACE-

Hemmern berichtet), Anstieg der Bauchspeicheldrüse-Enzyme, Darm Angioödem,

Oberbauchbeschwerden einschliesslich Magenentzündung, Verstopfung, Mundtrockenheit,

Erhöhung der Leberenzyme und/oder der Bilirubin-Konzentration, Angioödem: sehr selten

Obstruktion der Atemwege infolge eines Angioödems mit möglichem fatalen Ausgang; Juckreiz,

übermässiges Schwitzen, Gelenkschmerzen, Nierenfunktionsstörungen einschliesslich

Nierenversagen, vorübergehende erektile Impotenz, verminderte Libido, Fieber.

Durch eine Behandlung mit Ramipril kann sich die Nierenfunktion verschlechtern, manchmal bis hin

zum lebensbedrohlichen akuten Nierenversagen. Dazu kommt es vor allem bei einer Erkrankung der

Nieren-Blutgefässe, nach einer Nierentransplantation und bei sehr niedrigem Blutdruck,

insbesondere bei Patienten mit Herzschwäche.

Vorbestehende Proteinausscheidung durch die Nieren kann durch Triatec verschlimmert werden.

Eine Störung der Nierenfunktion äussert sich durch die folgenden allgemeinen Symptome:

Müdigkeit, Kopfschmerzen, Benommenheit, Schläfrigkeit, Verwirrtheit, Apathie, Muskelkrämpfe

und Tetanie, aber auch Muskelschwäche, Magen-Darm-Störungen und übermässiger Durst.

Infolge der verbesserten Herzleistung kann es vorübergehend zu starkem Flüssigkeitsverlust

kommen.

Es können Haut- und Schleimhautreaktionen, Juckreiz, Hautrötungen einhergehend mit

Wärmegefühl, Nesselsucht, Konjunktivitis (Entzündung der Augenbindehaut), Atemnot und

gelegentlich Fieber auftreten. Im Allgemeinen verschwinden diese Symptome nach Abbruch der

Behandlung spontan. Beobachtet wurden auch Lichtüberempfindlichkeit der Haut, verschiedene

Haut- und Schleimhautausschläge, Haarausfall, Auslösung oder Verstärkung eines Raynaud-

Syndroms (Durchblutungsstörungen der Finger oder Zehen, die blass werden) und Nagelablösung.

Tritt Juckreiz mit Nesselsucht auf, ist sofort ein Arzt bzw. eine Ärztin zu benachrichtigen, da

schwere Überempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktischer Schock) möglich sind. Wenn die

Einnahme von Triatec Schwellungen im Bereich des Gesichts (z.B. Augenlider, Lippen), der Zunge,

des Rachens oder des Kehlkopfs verursacht, die zu Schluck- oder Atembeschwerden führen, besteht

die Möglichkeit, dass sich dahinter ein sog. Angioödem verbirgt. In diesem Fall muss der Patient

unverzüglich seinen Arzt bzw. seine Ärztin informieren und darf die nächste geplante Triatec-Dosis

nicht einnehmen. Auch jede weitere Therapie mit einem ähnlichen Medikament wie Triatec (ACE-

Hemmer) kommt angesichts dieser Nebenwirkung nicht mehr in Frage.

Ebenfalls möglich ist die Bildung eines leichten Ödems z.B. im Knöchelbereich, bei dem es sich

nicht um ein Angioödem handelt.

Eine Behandlung mit Triatec kann Symptome wie, Entzündung der Zunge, Reizung oder

Entzündung der Mundschleimhaut, Magenschmerzen, Oberbauchbeschwerden, Gelbsucht durch

unzureichende Ausscheidung des Gallenfarbstoffes sowie andere Leberfunktionsstörungen bis hin

zur Leberentzündung (Hepatitis) oder Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis), die tödlich

verlaufen können.

Folgende Nebenwirkungen wurden nur selten beobachtet:

Abnahme der Anzahl Zellen im Blut (rote Blutkörperchen, weisse Blutkörperchen und

Thrombozyten), Verwirrtheit, Zittern, Gleichgewichtsstörungen, Bindehautentzündung,

Schwerhörigkeit, Tinnitus, Durchblutungsstörungen, Entzündung der Blutgefässwände, Entzündung

der Zunge, Leberfunktionsstörungen, Haut und Nägel Erkrankung, Müdigkeit.

Bei Anzeichen für eine Abnahme der weissen Blutkörperchen (z.B. Fieber,

Lymphknotenschwellungen oder Mandelentzündung) oder für Blutungen (z.B. winzige rotbraune

Pünktchen auf Haut oder Schleimhäuten, Blutergüsse oder blaue Flecken an Haut bzw.

Schleimhäuten oder schwer stillbares Zahnfleischbluten) müssen Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre

Ärztin kontaktieren.

Sonstige Nebenwirkungen mit unbekannter Häufigkeit:

Vergrösserung des Brustvolumens beim Mann.

Dieses Syndrom ist durch eine Freisetzung von übermässigem ADH charakterisiert mit als Folge

eine Verringerung des Natriumspiegels im Blut und mit Folge von Erbrechen und Verwirrtheit.

Da gewisse Nebenwirkungen von Ihnen nicht wahrgenommen werden können (eventuelle Probleme

mit dem Blut oder der Nieren- bzw. Leberfunktion), müssen Sie die regelmässigen Termine für

Kontrolluntersuchungen bei Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin unbedingt einhalten.

Wenn Sie Nebenwirkungen beobachten, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Triatec Tabletten sind bei Raumtemperatur (15-25 °C) und ausserhalb der Reichweite von Kindern

aufzubewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Die Triatec Tabletten à 1,25 mg haben eine Zierbruchrille. Sie sind nicht dazu gedacht, in zwei

Hälften geteilt zu werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Triatec enthalten?

Triatec 1,25: 1 Tablette (nicht teilbar, mit Zierbruchrille) enthält 1,25 mg Ramipril und Hilfsstoffe.

Triatec 2,5: 1 Tablette (teilbar, mit Bruchrille) enthält 2,5 mg Ramipril und Hilfsstoffe.

Triatec 5: 1 Tablette (teilbar, mit Bruchrille) enthält 5 mg Ramipril und Hilfsstoffe.

Triatec 10: 1 Tablette (teilbar, mit Bruchrille) enthält 10 mg Ramipril und Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

53875 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Triatec? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken, nur gegen ärztliche Verschreibung.

Triatec 1,25/2,5/5 und 10 mg: Packungen zu 20 und 100 Tabletten.

Zulassungsinhaberin

sanofi-aventis (schweiz) ag, 1214 Vernier/GE.

Diese Packungsbeilage wurde im September 2016 letztmals durch die Arzneimittelbehörde

(Swissmedic) geprüft.