Transpulmin N Balsam

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Transpulmin N Balsam Salbe
  • Darreichungsform:
  • Salbe
  • Zusammensetzung:
  • camphora racemica 25 mg, cineolum 100 mg, levomentholum 50 mg, conserv.: E 216, E 217, E-218, E 219, excipiens ad-Salbe für 1 g.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Transpulmin N Balsam Salbe
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetik menschlichen
  • Therapiebereich:
  • Einreibemittel bei Erkältungen

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 21836
  • Berechtigungsdatum:
  • 22-10-1955
  • Letzte Änderung:
  • 11-09-2017

Packungsbeilage

Patienteninformation

Transpulmin® N Balsam

MEDA PHARMA

Was ist Transpulmin N Balsam und wann wird es angewendet?

Transpulmin N Balsam ist ein Einreibemittel bei Erkrankungen der Atemwege mit Husten,

Heiserkeit, Bronchialkatarrh oder Verschleimung des Rachens.

Die Wirkung von Transpulmin N Balsam beruht auf seinem Gehalt an Bestandteilen von ätherischen

Ölen, die zur Lösung des zähen Schleims und Förderung des Auswurfs führen. Die Atmung wird

freier.

Das Einreiben des Transpulmin N Balsam beeinflusst Lunge und Bronchien auf zwei Arten:

1. Ein Teil der Wirkstoffe wird durch die Haut aufgenommen und an die erkrankte Stelle gebracht,

2. die wirksamen Bestandteile werden vom Patienten eingeatmet.

In gleicher Weise schleimlösend und befreiend bei erschwerter Atmung wirken Inhalationen oder ein

Gesichtsdampfbad mit Zusatz von Transpulmin N Balsam zu heissem Wasser bei Schnupfen und

anderen katarrhalischen Erkrankungen der oberen Luftwege.

Transpulmin N Balsam ist nicht fettend und beschmutzt die Wäsche nicht.

Wann darf Transpulmin N Balsam nicht angewendet werden?

Die äusserliche Anwendung darf nicht auf geschädigter Haut (z.B. Verbrennungen) erfolgen.

Campher und Menthol enthaltende Präparate dürfen bei Säuglingen nicht aufgetragen werden!

Campher- und mentholhaltige Präparate dürfen bei Säuglingen und Kleinkindern nicht zur Inhalation

verwendet werden!

Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit auf einen der Inhaltsstoffe.

Wann ist bei der Anwendung von Transpulmin N Balsam Vorsicht geboten?

Bei Kindern von 2–7 Jahren ist die Salbe vorsichtig anzuwenden.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin,

wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch

selbstgekaufte) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Darf Transpulmin N Balsam während der Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das

Kind bekannt. Systematische, wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt.

Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel

verzichten oder den Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. die Ärztin, Apothekerin oder Drogistin um

Rat fragen.

Wie verwenden Sie Transpulmin N Balsam?

Einreibung

Bis 4mal täglich auf Brust oder Rücken und Hals gut einreiben.

Erwachsene: Ein 4 cm langes Balsamstück.

Kinder ab 2 Jahren: Ein 1–3 cm langes Balsamstück.

Es empfiehlt sich, die eingeriebenen Stellen mit einem FIaneIltuch zu bedecken und warm zu halten.

Inhalation

Auf 1 Liter heisses Wasser ein ca. 2 cm langes Balsamstück geben. Die Dämpfe sollten mehrere

Minuten lang vorsichtig eingeatmet werden. Um eine mögliche Reizung der Augenbindehaut bei

dieser Art der Inhalation zu vermeiden, Augen geschlossen halten bzw. abdecken.

Wegen der Verbrühungsgefahr durch heisses Wasser Kinder nie unbeaufsichtigt inhalieren lassen!

Nicht inhalieren bei Lungenentzündungen!

Halten Sie sich an die in dieser Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin

verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so

sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihrer Ärztin, Apothekerin oder

Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Transpulmin N Balsam haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Transpulmin N Balsam auftreten:

Gelegentlich Kontaktekzeme (Hautjucken, -reizungen). In diesem Fall die Behandlung abbrechen

und gegebenenfalls einen Arzt oder eine Ärztin aufsuchen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt,

Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Bei Raumtemperatur (15–25 °C) lagern.

Nicht in Reichweite von Kindern aufbewahren.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder

Drogistin.

Was ist in Transpulmin N Balsam enthalten?

1 g Transpulmin N Balsam enthält: Racemischer Campher 25 mg, Cineol 100 mg, Menthol 50 mg;

Aromastoffe. Konservierungsmittel: Parabene (E216: Propyl-4-hydroxybenzoat, E217: Propyl-4-

hydroxybenzoat Natriumsalz, E218: Methyl-4-hydroxybenzoat, E219: Methyl-4-hydroxybenzoat

Natriumsalz).

Zulassungsnummer

21836 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Transpulmin N Balsam? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien ohne ärztliche Verschreibung.

Tuben zu 40 g und 100 g.

Zulassungsinhaberin

MEDA Pharma GmbH, 8602 Wangen.

Diese Packungsbeilage wurde im November 2003 letztmals durch die Arzneimittelbehörde

(Swissmedic) geprüft.