Timabak

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Timabak Augentropfenlösung 0,50 %
  • Dosierung:
  • 0,50 %
  • Darreichungsform:
  • Augentropfenlösung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Timabak Augentropfenlösung 0,50 %
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • beta-blocker

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE207864
  • Letzte Änderung:
  • 13-04-2018

Packungsbeilage

Packungsbeilage

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

Timabak 0,25 % Augentropfen

Timabak 0,50 % Augentropfen

Timolol

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es

kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Timabak und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Anwendung von Timabak beachten?

Wie ist Timabak einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Timabak aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Timabak und wofür wird es angewendet?

Im Auge wird eine Flüssigkeit produziert, die Kammerwasser heißt. Diese Flüssigkeit gelangt danach

wieder zurück in den Blutkreislauf, was den für das Auge notwendigen Druck aufrechterhält. Wenn die

Flüssigkeit nicht abfließen kann, steigt der Augeninnendruck an.

Timabak gehört zur Klasse der Betablocker. Es wirkt, indem es den Augeninnendruck vermindert.

Dieses Arzneimittel wird angewendet, um den hohen Augeninnendruck zu reduzieren (intraokuläre

Hypertonie).

2.

Was sollten Sie vor der Anwendung von Timabak beachten?

Timabak darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff (Timolol), Betablocker oder einen der in Abschnitt 6.

genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

wenn Sie an Atemproblemen leiden oder gelitten haben, wie Asthma , schwere chronische

obstruktive Bronchitis (schwere Lungenkrankheit, die Keuchen, Atembeschwerden und/oder einen

lang anhaltenden Husten hervorrufen kann).

Wenn Sie an einem langsamen Herzrhythmus (sinusale Bradykardie), einer Sinusdysfunktion des

Herzens (Sinuskrankheit, sinoaurikulärer Block), Störungen der Erregungsleitung

(aurikuloventrikulärer Block 2. und 3. Grades) leiden.

Wenn Sie an einer nachgewiesenen Herzinsuffizienz oder einem Schock leiden, der durch ein

Pumpversagen des Herzens ausgelöst wird (kardiogener Schock).

Wenn Sie an einer übermäßigen Hormonproduktion leiden, die zu einem schweren Bluthochdruck

führt (nicht behandeltes Phäochromozytom).

Wenn Sie an einer Anomalie der Hornhaut leiden (Hornhautdystrophie).

im Falle einer Behandlung mit dem Floctafenin (zur Behandlung von Schmerzen) oder Sultoprid

(am meisten angewendet in der Psychiatrie).

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Packungsbeilage

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bevor Sie dieses Arzneimittel anwenden, informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie an folgenden

Krankheiten leiden oder gelitten haben:

Koronarherzkrankheit (Symptome können umfassen: Schmerzen oder Verengung in der Brust,

Atemlosigkeit oder Erstickung), Herzinsuffizienz, niedriger Blutdruck,

Herzrhythmusstörungen, wie langsamer Herzschlag,

Atembeschwerden, Asthma oder chronische obstruktive Lungenkrankheit,

Krankheit gekennzeichnet durch einen beeinträchtigten Blutkreislauf (wie Raynaud-Krankheit oder

Raynaud-Syndrom),

Diabetes, da Timolol Anzeichen und Symptome eines niedrigen Blutzuckerspiegels maskieren

kann.

Überfunktion der Schilddrüse, da Timolol die Anzeichen und Symptome maskieren kann.

wenn Sie Kontaktlinsen tragen. Trägern von Kontaktlinsen sollte auf Grund des Risikos auf

verminderte Tränensekretion und verminderte Empfindlichkeit der Hornhaut besondere

Aufmerksamkeit geschenkt werden; dies hängt im Allgemeinen mit der Anwendung von

Betablockern zusammen,

wenn Sie an einer Augeninfektion leiden,

wenn Sie eine Wunde am Auge gehabt haben,

Bevor Sie sich einer Operation unterziehen, informieren Sie Ihren Arzt, dass Sie Timabak anwenden,

da Timolol die Wirkungen von einigen Arzneimitteln verändern kann, die während der Anästhesie

angewendet werden.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie Timabak anwenden.

Kinder

Augentropfen mit Timolol müssen bei jungen Patienten ganz allgemein mit Vorsicht angewendet

werden. Bei Neugeborenen, Säuglingen und Kleinkindern muss Timolol mit äußerster Vorsicht

angewendet werden. Wenn Husten, eine pfeifende Atmung, eine anormale Atmung oder anormale

Atempausen (Apnoe) auftreten, muss die Anwendung dieses Arzneimittels sofort eingestellt werden.

Wenden Sie sich so schnell wie möglich an Ihren Arzt. Auch ein tragbarer Apnoe-Monitor kann

nützlich sein.

Timolol wurde bei Säuglingen und Kindern im Alter von 12 Tagen bis 5 Jahre untersucht, deren

Augeninnendruck erhöht war oder bei denen ein Glaukom diagnostiziert worden war. Nähere

Informationen erhalten Sie bei Ihrem Arzt.

Anwendung von Timabak zusammen mit anderen Arzneimitteln

Timabak kann andere Arzneimittel beeinträchtigen oder kann durch andere Arzneimittel beeinträchtigt

werden, die Sie anwenden, einschließlich anderer Augentropfen zur Behandlung von Glaukom (grüner

Star). Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie blutdrucksenkende Arzneimittel, Herzarzneimittel oder

Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes, Chinidin (angewendet zur Behandlung von

Herzkrankheiten und einigen Typen von Malaria), Antidepressiva bekannt unter dem Namen Fluoxetin

und Paroxetin anwenden oder beabsichtigen anzuwenden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel insbesondere Floctafenin und

Sultoprid anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere

Arzneimittel anzuwenden .

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenden Sie Timabak nicht an, wenn Sie schwanger sind, es sei denn, Ihr Arzt erachtet es als

erforderlich.

Wenden Sie Timabak nicht an, wenn Sie stillen. Timolol kann in die Muttermilch übergehen.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

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Packungsbeilage

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Verschwommenes Sehen kann nach Verabreichung von Timabak vorübergehend auftreten. Warten Sie

bitte, bis Sie wieder normal sehen können, bevor Sie Autofahren oder Maschinen bedienen. Es können

auch andere Nebenwirkungen (Schwindel, Müdigkeit) von Timabak auftreten, die möglicherweise Ihre

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. Sprechen Sie bitte mit Ihrem

Arzt, wenn Sie nicht sicher sind.

Sportler

Der Wirkstoff dieses Arzneimittels (Timolol) kann einen positiven Test bei einer Dopingkontrolle

verursachen.

3.

Wie ist Timabak einzunehmen?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Dosierung

Die empfohlene Dosis beträgt 1 Tropfen in das kranke Auge 2-mal täglich (1 Tropfen morgens und 1

Tropfen abends).

Art der Anwendung

Dieses Arzneimittel muss in das Auge verabreicht werden.

SCHLUCKEN SIE ES NICHT. INJIZIEREN SIE ES NICHT.

Bei der Anwendung dieser Augentropfen müssen Sie folgende Schritte einhalten:

Waschen Sie sorgfältig die Hände, bevor Sie diese Augentropfen verabreichen.

Vermeiden Sie die Berührung der Spitze mit dem Auge oder den Augenlidern.

1 Tropfen in das erkrankte Auge einträufeln und nach oben schauen und das Augenlid leicht nach

unten ziehen; danach das Auge einige Sekunden schließen.

Nach Anwendung von Timabak drücken Sie sanft auf die innere Ecke des Auges (zur

Nasenwurzel) ungefähr 30 Sekunden lang (dies wird nasolakrimale Okklusion genannt) oder

schließen die Augen 2 Minuten lang. Somit verhindern Sie eine Aufnahme des Arzneimittels in

den Blutkreislauf durch den Tränenkanal. Sie beugen ebenfalls der Möglichkeit von

Nebenwirkungen vor..

Nach Verabreichung des Tropfens das Auge geschlossen halten und den Überschuss der

Augentropfen sauber abwischen.

Die Flasche nach der Verabreichung verschließen.

Zu bemerken ist, dass die Zeit, bis ein Tropfen austritt, länger als bei einer klassischen

Augentropfenflasche ist.

Dauer der Behandlung

Halten Sie die von Ihrem Arzt verordnete Dauer ein.

Anwendung bei Kindern

Dosierung

Vor der Anwendung von Timabak muss eine komplette klinische Untersuchung vorgenommen werden.

Vor einer Behandlung mit Timabak wird Ihr Arzt die Risiken und die Vorteile sehr sorgfältig abwägen.

Wenn die Vorteile die Risiken überwiegen, wird empfohlen, die geringste verfügbare Konzentration

des Wirkstoffs einmal täglich anzuwenden.

Für die „Anwendung bei Kindern“ kann die Konzentration von 0,1 % des Wirkstoffs ausreichen, um

den Augeninnendruck unter Kontrolle zu halten. Wenn der Druck mit dieser Dosierung nicht

ausreichend unter Kontrolle gehalten wird, kann eine Verabreichung zweimal täglich in Abständen von

12 Stunden notwendig sein. Die Patienten, insbesondere Neugeborene, müssen während ein bis zwei

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Packungsbeilage

Stunden nach der ersten Verabreichung engmaschig überwacht werden und die Nebenwirkungen

müssen bis zur Operation sehr sorgfältig beobachtet werden.

Art der Verabreichung

Bei jeder Verabreichung ist ein einziger Tropfen Timabak einzuträufeln. Die Art der Verabreichung bei

Kindern ist die gleiche wie bei Erwachsenen.

Dauer der Behandlung

Bei Kindern wird Timabak im Rahmen einer vorübergehenden Behandlung verschrieben.

Wenn Sie eine größere Menge von Timabak angewendet haben, als Sie sollten?

Es gibt keine Daten über eine Überdosierung mit Timabak beim Menschen.

Die bei einer Überdosierung am häufigsten beobachteten Wirkungen mit Arzneimitteln derselben

Klasse wie Timabak (Betablocker) sind: Verlangsamung des Herzrhythmus (symptomatische

Bradykardie), Blutdruckabfall (Hypotonie), Atembeschwerden (Bronchospasmus) und Herzkrankheit

(akute Herzinsuffizienz).

Wenn Sie eine größere Menge von Timabak haben angewendet, kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt,

Ihren Apotheker oder das Antigiftzentrum (070/245.245).

Wenn Sie die Anwendung von Timabak vergessen haben?

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Nehmen Sie Ihre Behandlung so schnell wie möglich wieder auf, ohne jedoch die zu verabreichende

Menge oder die zu verabreichende Anzahl Tropfen zu ändern.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt,

oder Apotheker .

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Sie können normalerweise die Tropfen weiterhin anwenden, es sei denn, die Wirkungen sind

schwerwiegend. Wenn Sie sich Sorgen machen, sprechen Sie mit einem Arzt oder Apotheker. Brechen

Sie die Anwendung von Timabak nicht ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Arzt

Wie andere Arzneimittel, die am Auge verabreicht werden, wird Timolol in das Blut resorbiert.

Dies kann ähnliche Nebenwirkungen hervorrufen, wie sie bei intravenöser und/oder oraler

Verabreichung von Betablockern beobachtet werden. Die Inzidenz von Nebenwirkungen nach

topischer ophthalmischer Verabreichung ist geringer, als wenn die Arzneimittel zum Beispiel über den

Mund eingenommen oder injiziert werden. Die aufgelisteten Nebenwirkungen umfassen Reaktionen,

die innerhalb der Betablocker-Klasse beobachtet werden, wenn sie zur Behandlung von

Augenkrankheiten angewendet werden:

Disseminierter Lupus erythematodes, generalisierte allergische Reaktionen, einschließlich

Schwellung unter der Haut (dies kann an Stellen auftreten, wie Gesicht und Gliedmaßen, und kann

die Luftwege verschließen, was zu Schluck- oder Atembeschwerden führen kann), Quaddeln (oder

juckender Ausschlag), lokalisierter und generalisierter Hautausschlag, Juckreiz, schwere plötzliche

lebensbedrohliche allergische Reaktion.

Niedrige Blutzuckerspiegel.

Schlaflosigkeit (Insomnie), Depression, Albträume, Gedächtnisverlust.

Ohnmacht, Schlaganfall, reduzierte Blutzufuhr zu dem Hirn, vermehrte Anzeichen und Symptome

von Myasthenia gravis (Muskelstörung), Schwindel, unübliche Empfindungen (wie Prickeln und

Kribbeln) und Kopfschmerzen.

Anzeichen und Symptome von Augenreizung (z. B. Brennen, Stechen, Juckreiz, Tränenfluss,

Rötung), Rötung der Konjunktiva, Konjunktivitis, verminderte Empfindlichkeit der Hornhaut,

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Packungsbeilage

Entzündung der Augenlider, Entzündung der Hornhaut, verschwommenes Sehen und Ablösung der

Schicht unter der Retina, die Blutgefäße nach Filtrationschirurgie enthalten, was Sehstörungen,

verminderte Hornhautempfindlichkeit, trockene Augen, Hornhauterosion (Schaden der

Vorderschicht des Augapfels), Herabfallen des oberen Augenlids (macht die Augen halb

geschlossen), Doppelsehen hervorrufen.

Langsamer Herzschlag, Brustschmerzen, Herzklopfen, Ödem (Flüssigkeitsverhaltung).

Veränderungen des Rhythmus oder Geschwindigkeit des Herzschlages, kongestive

Herzinsuffizienz (Herzkrankheit mit Kurzatmigkeit und Schwellung von Füssen und Beinen auf

Grund von Flüssigkeitsverhaltung), eine Art von Herzrhythmusstörung, Herzanfall,

Herzinsuffizienz.

Niedriger Blutdruck, Raynaud-Phänomen, kalte Hände und Füße.

Konstriktion der Luftwege in der Lunge (hauptsächlich bei Patienten mit vorbestehender

Krankheit), Atembeschwerden, Husten.

Störungen des Geschmackssinnes, Übelkeit, Verdauungsstörung, Durchfall, Mundtrockenheit,

abdominale Schmerzen, Erbrechen..

Haarausfall, Hautausschlag mit weiß-silbrigem Aussehen (psoriasisförmiger Ausschlag) oder

Verschlimmerung von Psoriasis, Hautausschlag..

Muskelschmerzen, die nicht durch Körperaktivität hervorgerufen werden.

Sexuelle Dysfunktion (einschließlich Impotenz), verminderte Libido.

Muskelschwäche/Müdigkeit.

Blutprobe: Positive Ergebnisse der antinukleären Antikörper.

In sehr seltenen Fällen entwickelten einige Patienten mit ausgeprägter Schädigung der durchsichtigen

Schicht auf der Vorderseite des Auges (der Hornhaut) während der Behandlung Trübungen der

Hornhaut infolge von Kalkablagerungen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt anzeigen über die Föderalagentur für Arzneimittel und

Gesundheitsprodukte, Abteilung Vigilanz, EUROSTATION II, Victor Hortaplein, 40/40, B-1060

Brussel

Website: www.fagg-afmps.be

E-Mail: patientinfo@fagg-afmps.be

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen , dass mehr Informationen über die

Sicherheit diese Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Timabak aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Flasche nach „EXP“.

angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag

des angegebenen Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Nach dem ersten Öffnen der Flasche: die Augentropfen dürfen nicht länger als 8 Wochen aufbewahrt

werden.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nicht verwenden, wenn Sie sichtbare Zeichen einer Beschädigung

feststellen.

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Packungsbeilage

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen.

Was Timabak enthält?

Der Wirkstoff ist

0,25%

0,50%

Timolol

2,5 mg

5 mg

in Form von Timololmaleat

3,43 mg

6,86 mg

Pro 1 ml Lösung

Die sonstigen Bestandteile sind Dinatriumphosphat Dodecahydrat, Mononatriumphosphat Dihydrat,

Gereinigtes Wasser.

Wie Timabak aussieht und Inhalt der Packung?

Dieses Arzneimittel ist eine Augentropfen-Lösung ohne Konservierungsmittel und ist in Flaschen à

5 ml erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Laboratoires Théa, 12 rue Louis Blériot, 63017 Clermont-Ferrand Cedex 2, Frankreich

Hersteller

Excelvision, Rue de la Lombardière , 07100 Annonay, Frankreich

Farmila-Théa, via E. Fermi, 50, 20019 Settimo Milanese (MI), Italien

Zulassungsnummer

Timabak 0,25 %: BE207855

Timabak 0,50 %: BE207864

Abgabe

Verschreibungspflichtig.

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im 09/2017.

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt genehmigt im 09/2017.

DIE FOLGENDEN INFORMATIONEN SIND FÜR MEDIZINISCHES FACHPERSONAL

BESTIMMT:

Eine Verringerung der Timolol-Rezeptivität könnte nach einer Langzeitbehandlung auftreten; die

Erhöhung der Dosen wäre ohne Wirkung. Bei Langzeitbehandlungen muss jährlich das

Nichtvorhandensein einer "therapeutischen Entweichung” kontrollieren werden.

Wie bei anderen Augentropfen kann Timolol in Timabak in den allgemeinen Kreislauf gelangen,

und systemische Wirkungen können auftreten (siehe auch die Rubrik 4. Mögliche

Nebenwirkungen).

Bevor mit einer Behandlung mit Timololmaleat begonnen werden kann, muß eine eventuelle

Herzinsuffizienz unter Kontrolle gebracht werden. Bei Patienten mit einer schweren

Herzerkrankung in der Vorgeschichte muß auf eventuelle Symptome einer Herzinsuffizienz

geachtet werden, und die Herzfrequenz muß kontrolliert werden.

Nach Verabreichung von Timololmaleat sind respiratorische Reaktionen beobachtet worden,

darunter Tod wegen Bronchospasmus bei Asthmapatienten und auch kardiale Komplikationen

verbunden mit Decompensatio cordis, die in seltenen Fällen zum Tode geführt haben.

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Packungsbeilage

Bei einem Engwinkelglaukom ist das wichtigste Ziel der Therapie das Wiederöffnen des Winkels.

Dafür ist es erforderlich, daß die Pupille mit einem Miotikum verengt wird. Timololmaleat hat

keine Wirkung auf die Pupille; es darf bei einem Engwinkelglaukom nur zusammen mit einem

Miotikum (niemals allein) verabreicht werden, um den erhöhten Augeninnendruck zu senken.

Patienten, die bereits orale Betablocker einnehmen und Timabak verordnet bekommen, müssen

speziell kontrolliert werden, um einer Potentialisierung entweder des okulären Tonus oder der

bekannten Nebenwirkungen vorzubeugen.

Eine spezielle Augenkontrolle ist im Falle einer gleichzeitigen Behandlung mit Augentropfen, die

Adrenalin enthalten, erforderlich (Risiko auf Mydriasis).

Überdosierung

Folgende therapeutische Maßnahmen werden bei Überdosierung empfohlen:

Verabreichung von Aktivkohle, wenn das Präparat oral eingenommen wurde. Studien haben

gezeigt, dass Timolol nicht durch Hämodialyse entfernt werden kann.

Symptomatische Bradykardie: Atropinsulfat 0,25 bis 2 mg intravenös, sollte zur Einleitung einer

Vagusblockade angewendet werden. Bei anhaltender Bradykardie empfiehlt sich die vorsichtige

intravenöse Gabe von Isoprenalinhydrochlorid. In refraktären Fällen ist der Einsatz eines

Herzschrittmachers zu erwägen.

Hypotonie: Es sollte ein sympathikomimetisches, blutdrucksenkendes Medikament wie Dopamin,

Dobutamin oder Noradrenalin verabreicht werden. In refraktären Fällen hat sich die Anwendung

von Glukagon als nützlich erwiesen.

Bronchospasmus: Es sollte Isoprenalinhydrochlorid verabreicht werden. Die zusätzliche Therapie

mit Aminophyllin kann in Betracht gezogen werden.

Akutes Herzversagen: Die herkömmliche Therapie mit Digitalis, Diuretika und Sauerstoff ist sofort

einzuleiten. In refraktären Fällen wird die intravenöse Gabe von Aminophyllin empfohlen. Wenn

notwendig, kann anschließend Glukagon verabreicht werden, das sich als nützlich erwiesen hat.

Herzblock: Anwendung von Isoprenalinhydrochlorid oder eines Schrittmachers.

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