Tenoretic - Filmtabletten

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Tenoretic - Filmtabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 20 Stück, Laufzeit: 48 Monate,50 Stück, Laufzeit: 48 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Tenoretic - Filmtabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Atenolol und andere Diu
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 16896
  • Berechtigungsdatum:
  • 03-04-1981
  • Letzte Änderung:
  • 14-06-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

Tenoretic - Filmtabletten

Atenolol, Chlortalidon

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt

Was in dieser Packungsbeilage steht:

Was ist Tenoretic und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Tenoretic beachten?

Wie ist Tenoretic einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Tenoretic aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Tenoretic und wofür wird es angewendet?

Tenoretic enthält die beiden Wirkstoffe Atenolol und Chlortalidon, die beide auf unterschiedliche

Weise den Blutdruck senken

Atenolol gehört zur Arzneimittelgruppe der Betarezeptorenblocker und wirkt stressabschirmend auf

das Herz. Dadurch wird die Herzarbeit verbessert und der Blutdruck gesenkt.

Chlortalidon gehört zur Arzneimittelgruppe der Sulfonamid-Diuretika (entwässernde Arzneimittel).

Es erhöht die Flüssigkeitsausscheidung über den Harn und senkt dadurch den Blutdruck.

Tenoretic wird angewendet zur Behandlung von Bluthochdruck bei Erwachsenen, wenn der Blutdruck

mit einem Wirkstoff (Atenolol oder Chlortalidon) alleine nicht ausreichend kontrolliert werden kann.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Tenoretic beachten?

Tenoretic darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen die Wirkstoffe Atenolol oder Chlortalidon, andere von Sulfonamiden

abgeleiteten Arzneimittel, oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile

dieses Arzneimittels sind.

bei nicht ausreichend behandelter Herzmuskelschwäche,

bei Herz-Kreislaufschock,

bei bestimmten Herzrhythmusstörungen (AV-Block 2. und 3. Grades, kranker Sinusknoten),

wenn Sie einen verlangsamten Herzschlag haben (Bradykardie),

wenn Sie einen niedrigen Blutdruck haben (Hypotonie),

wenn Sie eine stoffwechselbedingte Übersäuerung des Blutes haben (metabolische Azidose),

bei schweren Atemwegserkrankungen mit bronchospastischer Komponente (mit Atemnot und

Verengung/Verkrampfung der Atemwege einhergehend), wie z.B. schweres Asthma,

wenn Sie unter schweren Durchblutungsstörungen der Gliedmaßen leiden,

wenn

schwere

Nierenfunktionsstörungen

haben

(Kreatinin-Clearance

kleiner

ml/min).

wenn Sie nicht genügend Harn bilden (Anurie).

wenn Sie schwere Leberfunktionsstörungen haben.

wenn trotz Behandlung Ihre Kalium- oder Natriumwerte im Blut zu niedrig und/oder Ihre

Kalziumwerte

Blut

hoch

sind

(therapieresistente

Hypokaliämie,

Hyponaträmie,

Hyperkalzämie).

wenn Ihr Harnsäurespiegel im Blut zu hoch ist und Beschwerden verursacht (symptomatische

Hyperurikämie).

wenn Sie einen unbehandelten hormonproduzierenden Tumor der Nebenniere haben, der einen

hohen Blutdruck verursacht (Phäochromozytom).

wenn Sie schwanger sind oder stillen

bei gleichzeitiger intravenöser Behandlung mit bestimmten Arzneimitteln zur Blutdrucksenkung

oder zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen (Kalziumkanalblocker mit negativ inotroper

Wirkung, z.B. Verapamil oder Diltiazem),

wenn Sie gleichzeitig bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen (MAO-Hemmer) einnehmen

(Ausnahme: MAO-B-Hemmer),

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Tenoretic einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Tenoretic ist erforderlich,

wenn Sie eine Herzmuskelschwäche haben. Diese muss vor der Einnahme von Tenoretic

ausreichend behandelt sein.

wenn Sie an einer bestimmten Durchblutungsstörung der Herzkranzgefäße (Prinzmetal-Angina)

leiden.

wenn Sie leichtere Durchblutungsstörungen der Gliedmaßen haben, da diese verschlimmert

werden können. Bei schweren Durchblutungsstörungen dürfen Sie Tenoretic nicht einnehmen.

wenn Sie eine verzögerte Erregungsleitung im Herzen haben (AV-Block 1. Grades).

wenn Sie zuckerkrank sind (Diabetes mellitus). Die Anzeichen einer Unterzuckerung (z.B.

schneller Herzschlag, Zittern, Schwitzen) können durch den Wirkstoff Atenolol gedämpft

werden. Durch den Wirkstoff Chlortalidon kann es zu einer Erhöhung des Blutzuckerspiegels

kommen.

Arzt

sollte

Ihre

Blutzuckerwerte

kürzeren

Abständen

überwachen.

anhaltender Behandlung sollten in regelmäßigen Abständen Tests auf Ausscheidung von Zucker

im Harn (Glucosurie) durchgeführt werden.

wenn

eine

Schilddrüsenüberfunktion

(Thyreotoxikose)

haben.

Tenoretic

kann

Beschwerden verschleiern.

wenn Sie einen hormonproduzierenden Tumor der Nebenniere haben (Phäochromozytom). Der

Tumor muss vorher behandelt werden (mit Alpha-Rezeptorblockern).

wenn Ihre Leberfunktion eingeschränkt ist oder Sie eine sich verschlechternde Lebererkrankung

haben. Bei schweren Leberfunktionsstörungen dürfen Sie Tenoretic nicht einnehmen.

wenn Sie schon einmal eine schwere Überempfindlichkeitsreaktion (Allergie) hatten oder gegen

eine

bestehende

Überempfindlichkeit

behandelt

werden

(Hyposensibilisierungstherapie).

Tenoretic kann sowohl die Empfindlichkeit gegenüber allergieauslösenden Stoffen (Allergenen)

als auch die Schwere allergischer Reaktionen erhöhen.

wenn Sie an einer Atemwegserkrankung, die mit Atemnot und Verengung/Verkrampfung der

Atemwege einhergeht (bronchospastische Atemwegserkrankung, z.B. Asthma) leiden, da diese

verschlechtert werden kann. Wenn Sie an einer schweren Form leiden, dürfen Sie Tenoretic

nicht

einnehmen.

Bitte

teilen

Ihrem

Arzt

mit,

wenn

sich

Ihre

Lungenerkrankung

verschlechtert.

wenn Sie an Schuppenflechte (Psoriasis) leiden, da diese verschlimmert werden kann.

wenn Sie operiert werden und ein Narkosemittel bekommen sollen. Bitte teilen Sie Ihrem Arzt

oder Zahnarzt mit, dass Sie Atenolol einnehmen.

wenn Sie gleichzeitig Clonidin, ein Arzneimittel gegen zu hohen Blutdruck, einnehmen. Bei

Beendigung der Behandlung muss zuerst Tenoretic und dann Clonidin ausschleichend abgesetzt

werden.

Wenn Ihre Herzfrequenz zu stark absinkt, kann Ihr Arzt die Dosis verringern.

Chlortalidon kann ein Flüssigkeits- oder Elektrolytungleichgewicht verursachen (niedriger Kalium-

und Natriumspiegel im Blut).

Ihr Arzt sollte in angemessenen Abständen regelmäßig Ihre Elektrolytwerte im Blut kontrollieren,

insbesondere wenn Sie zu den älteren Patienten gehören, bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von

Herzerkrankungen (Digitalis) einnehmen, eine kaliumarme Diät einhalten oder an Magen-Darm-

Beschwerden leiden.

Wenn

trotz

Behandlung

Ihre

Kalium-

oder

Natriumwerte

Blut

niedrig

und/oder

Ihre

Kalziumwerte im Blut zu hoch sind (therapieresistente Hypokaliämie, Hyponaträmie, Hyperkalzämie),

dürfen Sie Tenoretic nicht einnehmen.

Durch Chlortalidon kann der Harnsäurespiegel im Blut ansteigen. Zur Kontrolle sollte Ihr Arzt

gelegentlich den Harnsäurespiegel im Blut überprüfen.

Falls notwendig, wird Ihr Arzt Ihnen ein Arzneimittel verschreiben, das die Ausscheidung von

Harnsäure fördert, um den Anstieg des Harnsäurespiegels wieder rückgängig zu machen.

Wenn Ihr Harnsäurespiegel im Blut zu hoch ist und Beschwerden verursacht (symptomatische

Hyperurikämie), dürfen Sie Tenoretic nicht einnehmen.

Die Anwendung des Arzneimittels Tenoretic kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen

führen.

Kinder und Jugendliche

Die Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist nicht erwiesen. Aus

diesem Grund wird die Anwendung nicht empfohlen.

Einnahme von Tenoretic zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere

Arzneimittel eingenommen haben, oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.

Folgende Arzneimittel dürfen Sie nicht gleichzeitig mit Tenoretic einnehmen:

bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen (MAO-Hemmer) (Ausnahme: MAO-B-Hemmer).

Es kann zu verstärktem Blutdruckabfall kommen oder eine Bluthochdruckkrise ausgelöst

werden.

bestimmte

Arzneimittel

Blutdrucksenkung

oder

Behandlung

Herzrhythmusstörungen (Kalziumkanalblocker mit negativ inotroper Wirkung, z.B. Verapamil

oder Diltiazem). Die gleichzeitige Anwendung kann zu verstärktem Blutdruckabfall, stark

verlangsamtem

Herzschlag,

Herzrhythmusstörungen

Herzversagen

führen.

Weder

Betablocker noch Kalziumkanalblocker dürfen innerhalb von 48 Stunden nach Absetzen des

anderen Wirkstoffes verabreicht werden.

Folgende Arzneimittel können die Wirkung von Tenoretic bis hin zum erhöhten Nebenwirkungsrisiko

verstärken:

bestimmte

Arzneimittel

gegen

erhöhten

Blutdruck

oder

Behandlung

Herzrhythmusstörungen

oder

Herzleistungsschwäche

(Dihydropyridine

[z.B.

Nifedipin],

Digitalisglykoside, Klasse I Antiarrhythmika [z.B. Disopyramid], Amiodaron, Guanethidin,

Reserpin, Alpha-Methyldopa und Guanfacin)

Andere Betablocker, z.B. in Augentropfen zur Behandlung von grünem Star (Glaukom)

(topische Betablocker)

Narkosemittel (Anästhetika). Wenn bei Ihnen eine Operation geplant ist, teilen Sie Ihrem Arzt

oder Zahnarzt mit, dass Sie Atenolol einnehmen.

Bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen, Schlaf- und Beruhigungsmittel (Hypnotika,

Tranquilizer, tri-/tetrazyklische Antidepressiva, Neuroleptika, Narkotika)

Baclofen (Arzneimittel zur Muskelentspannung)

Folgende Arzneimittel können die Wirkung von Tenoretic abschwächen:

Blutdrucksteigernde Arzneimittel (Sympathomimetika, z.B. Adrenalin). Die Wirkung von

Adrenalin

Behandlung

Überempfindlichkeitsreaktionen

kann

beeinträchtigt

werden.

Arzneimittel zur Behandlung von Atemwegserkrankungen mit Verengung/Verkrampfung der

Atemwege, z.B. Asthma und chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD) (Beta-2-

Sympathomimetika).

Ampicillin (Antibiotikum)

Bestimmte

entzündungshemmende

Arzneimittel

(Prostaglandinsynthese-Hemmer,

z.B.

Ibuprofen, Indomethacin)

Arzneimittel, die die Wirkung von Tenoretic beeinflussen können oder deren Wirkung durch Tenoretic

beeinflusst werden kann:

Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes (Insulin und blutzuckersenkende Arzneimittel zum

Einnehmen): Tenoretic kann die blutzuckersenkende Wirkung verstärken und die Anzeichen

einer Unterzuckerung (schneller Herzschlag, Schwitzen, Zittern) verschleiern. Lassen Sie

Ihren Blutzuckerspiegel regelmäßig kontrollieren.

Jodhältige Kontrastmittel (werden bei bildgebenden Untersuchungen angewendet): Atenolol

kann die ausgleichenden Reaktionen des Herz-Kreislaufsystems auf einen möglicherweise

durch jodhältige Kontrastmittel ausgelösten Blutdruckabfall oder Schock blockieren.

Lithium, ein Arzneimittel zur Behandlung von bestimmten psychischen Erkrankungen. Die

Lithiumkonzentration im Blut kann erhöht sein und die schädigende Wirkung von Lithium auf

Herz und Nerven verstärken. Eine Dosisanpassung von Lithium und regelmäßige Kontrolle

kann erforderlich sein.

Arzneimittel

Behandlung

Tumoren

(zytotoxische

Arzneimittel,

z.B.

Cyclophosphamid, Methotrexat). Die knochenmarkschädigende Wirkung kann verstärkt sein.

Arzneimittel, die die Ausscheidung von Kalium erhöhen (z.B. Furosemid), kortisonhaltige

Arzneimittel

(Kortikosteroide),

bestimmte

Arzneimittel

Behandlung

Magengeschwüren (Carbenoxolon) oder Arzneimittel zur Behandlung von Pilzerkrankungen

(Amphotericin B) können zu erhöhten Kalium- und/oder Magnesiumverlusten führen.

Vitamin D oder Kalziumsalze können zu einem Anstieg der Kalziumwerte im Blut führen.

Bestimmte

Arzneimittel

Behandlung

Herzerkrankungen

(Digitalisglykoside):

Wirkung und Nebenwirkungen können durch einen niedrigen Kaliumspiegel verstärkt werden.

Die Wirkung von harnsäuresenkenden Arzneimitteln kann vermindert sein.

Wenn

Ihnen

eine

gleichzeitige

Behandlung

Clonidin

(ein

Mittel

Behandlung

Bluthochdruck) beendet werden soll, und Sie Clonidin plötzlich absetzen, kann Ihr Blutdruck sehr

stark ansteigen. Sie sollten Clonidin erst absetzen, wenn Sie einige Tage zuvor die Behandlung mit

Tenoretic beendet haben. Bei einer Umstellung von Clonidin auf Atenolol sollte der Beginn der

Behandlung mit Tenoretic erst einige Tage nach der letzten Verabreichung von Clonidin erfolgen.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Einnahme von Tenoretic zusammen mit Alkohol

Der Konsum von Alkohol während der Behandlung mit Tenoretic kann zu einer Verstärkung der

blutdrucksenkenden Wirkung führen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

Schwangerschaft:

Sie dürfen Tenoretic in der Schwangerschaft nicht einnehmen.

Stillzeit:

Sie dürfen Tenoretic nicht einnehmen, wenn Sie stillen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung:

Dieses

Arzneimittel

kann

Reaktionsfähigkeit

Verkehrstüchtigkeit

beeinträchtigen.

Falls

Ihnen

Nebenwirkungen

Schwindel

oder

Müdigkeit

auftreten,

wenn

dieses

Arzneimittel einnehmen, sollten Sie kein Fahrzeug führen und keine Werkzeuge oder Maschinen

benutzen.

3.

Wie ist Tenoretic einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Bluthochdruck bei Erwachsenen:

Die empfohlene Dosis beträgt einmal täglich eine Filmtablette Tenoretic.

Ältere Patienten (ab 65 Jahren):

Ihr Arzt wird unter Umständen die Dosis verringern.

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion:

Wenn Sie eine leichte bis mittelschwere Nierenfunktionsstörung haben, ist eine Dosisanpassung nicht

erforderlich.

Wenn Sie eine schwere Nierenfunktionsstörung haben (Kreatinin-Clearance <30 ml/min) und/oder

nicht genügend Harn bilden (Anurie), dürfen Sie Tenoretic nicht einnehmen.

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion:

Wenn Sie eine leichte bis mittelschwere Leberfunktionsstörung haben, ist eine Dosisanpassung nicht

erforderlich.

Wenn Sie eine schwere Leberfunktionsstörung haben, dürfen Sie Tenoretic nicht einnehmen.

Kinder und Jugendliche:

Die Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist nicht erwiesen. Aus

diesem Grund wird die Anwendung nicht empfohlen.

Art der Anwendung:

Zum Einnehmen.

Nehmen Sie die Filmtablette unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit vor einer Mahlzeit ein.

Die Bruchkerbe dient nur zum Teilen der Tablette, um das Schlucken zu erleichtern, und nicht zum

Teilen in gleiche Dosen.

Wenn Sie eine größere Menge von Tenoretic eingenommen haben, als Sie sollten

Wenden Sie sich umgehend an einen Arzt oder ein Krankenhaus. Der Arzt kann entsprechend der

Schwere der Überdosierung bzw. der Art der Beschwerden über die erforderlichen Maßnahmen

entscheiden.

Nehmen Sie die Verpackung von Tenoretic mit, damit der Arzt weiß, was Sie eingenommen haben.

In Abhängigkeit vom Ausmaß der Überdosierung sind folgende Beschwerden möglich:

Niedriger Blutdruck, langsamer Herzschlag bis zum Herzstillstand, akute Herzleistungsschwäche,

Herz-Kreislaufschock und Atemnot aufgrund Verengung/Verkrampfung der Atemwege.

Wenn Sie die Einnahme von Tenoretic vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Nehmen Sie die vergessene Dosis ein, sobald es Ihnen einfällt, und fahren Sie dann mit der Einnahme

wie gewohnt fort. Falls es beinahe schon Zeit für die nächste Dosis ist, lassen Sie die vergessene Dosis

aus und nehmen Sie die nächste Dosis zur gewohnten Zeit ein.

Wenn Sie die Einnahme von Tenoretic abbrechen

Brechen Sie die Einnahme von Tenoretic nicht plötzlich ab, ohne vorher mit Ihrem Arzt zu sprechen.

Die Beendigung der Behandlung sollte schrittweise und mit einer allmählichen Verringerung der

Dosis erfolgen.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie die Einnahme beenden möchten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Verlangsamter Herzschlag

Kalte Hände und Füße

Magen-Darm-Beschwerden (Übelkeit, Erbrechen, Schmerzen und Krämpfe im Bauchraum,

Durchfall)

Müdigkeit

erhöhte Harnsäurewerte im Blut, erniedrigte Natrium- und Kaliumwerte im Blut, erhöhte

Kalziumwerte

Blut,

Beeinträchtigung

Blutzuckers

(Glucosetoleranz),

erhöhte

Blutzuckerwerte und erhöhte Ausscheidung von Zucker im Harn (Glucosurie) bei Patienten

gesundem

Stoffwechsel

Patienten

unerkannter

oder

schon

bestehender

Zuckerkrankheit

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

Unerkannte Zuckerkrankheit ohne Beschwerden (latenter Diabetes mellitus), Zuckerkrankheit,

erniedrigter Blutzuckerspiegel nach längerem strengem Fasten oder schwerer körperlicher

Belastung, Verstärkung eines durch Insulin hervorgerufenen niedrigen Blutzuckerspiegels

(insulininduzierte Hypoglykämie); Warnzeichen eines erniedrigten Blutzuckerspiegels (z.B.

schneller Herzschlag, Muskelzittern) können verschleiert werden

Warnzeichen einer Schilddrüsenüberfunktion (schneller Herzschlag, Muskelzittern) können

verschleiert werden

Störungen im Fettstoffwechsel

(Verminderung

des HDL-Cholesterins und Erhöhung des

Cholesterins und der Triglyceride im Plasma)

Schlafstörungen

Bindehautentzündung

Erregungsleitungsstörungen am Herzen (atrioventrikuläre Überleitungsstörungen)

niedriger Blutdruck

verstärktes Schwitzen, Nesselsucht (Urtikaria)

Muskelschwäche, Muskelkrämpfe

Benommenheit

Erhöhung bestimmter Leberwerte (Transaminasen)

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

kleinfleckige Blutungen in der Haut oder den Schleimhäuten (Purpura), Verminderung der

Blutplättchen (Thrombozytopenie), Verminderung der weißen Blutkörperchen (Leukopenie),

Verminderung der roten Blutkörperchen (Anämie)

Stimmungsschwankungen, Depressionen

Alpträume

Verwirrtheit, psychische Störungen (Psychosen) und Halluzinationen

Schwindel, Kopfschmerzen

Missempfindungen wie Kribbeln oder Taubheitsgefühl (Parästhesien)

Trockene Augen, Sehstörungen

Verschlechterung einer Herzmuskelschwäche, bestimmte Herzrhythmusstörungen (Herzblock)

Blutdruckabfall

beim

Aufstehen

(posturale

Hypotonie),

auch

Ohnmachtsanfällen

(Synkopen) führen kann

Verstärkung

Beschwerden

Patienten

Durchblutungsstörungen

Beinen

(Claudicatio intermittens, „Schaufensterkrankheit“)

Durchblutungsstörungen in Fingern oder Zehen (Raynaud-Syndrom) bei anfälligen Patienten

Entzündung von Blutgefäßen (Vaskulitis)

Verengung/Verkrampfung

Atemwege

(Bronchospasmus)

Patienten

Bronchialasthma oder asthmatischen Beschwerden in der Vergangenheit

Mundtrockenheit

Leberschädigung einschließlich Gallestau in der Leber, Gelbsucht (Ikterus)

Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis)

Haarausfall, schuppenflechtenartige Hautausschläge, Verschlechterung einer Schuppenflechte,

Hautausschlag

Impotenz, Störungen des sexuellen Verlangens (Libidostörungen)

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

starke Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen (Agranulozytose)

Anstieg der ANA (Antinukleäre Antikörper)

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

verminderte oder fehlende Bildung aller Blutzellen (aplastische Anämie)

Kurzsichtigkeit (Myopie), Gelbsehen

Herzleistungsschwäche, Herzrhythmusstörungen

Entzündung

Blutgefäßen

Haut

Absterben

Gewebe

(nekrotisierende

Vaskulitis)

Verstopfung

Überempfindlichkeitsreaktionen,

Hautausschlag

durch

Sonnenlicht

(photoallergisches

Exanthem), Gesichtsrötung, Schwellung der Augenlider

schwere, mit Fieber einhergehende Hauterkrankung mit Blasenbildung und Ablösung der

Oberhaut (Lyell-Syndrom, evtl. Stevens-Johnson-Syndrom)

Auslösung einer Autoimmunerkrankung, die als systemischer Lupus erythematodes (SLE)

bezeichnet wird

Gelenkschmerzen

erniedrigte Magnesiumwerte im Blut

Lupus-ähnliches Syndrom (eine Erkrankung bei der das Immunsystem Abwehrstoffe bildet,

die hauptsächlich die Haut und die Gelenke angreifen)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem (siehe Details unten)

anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Österreich

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

5.

WIE IST TENORETIC AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Trocken lagern. Nicht über 25 °C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Blisterstreifen angegebenen

Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des

angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

WEITERE INFORMATIONEN

Was Tenoretic enthält

Die Wirkstoffe sind:

Atenolol und Chlortalidon. 1 Filmtablette Tenoretic enthält 100 mg Atenolol und 25 mg

Chlortalidon.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Im Tablettenkern: Magnesiumcarbonat bas. schwer, Maisstärke, Natriumdodecylsulfat,

Gelatine, Magnesiumstearat.

In der Filmschicht: Hypromellose, Glycerol, Titandioxid (E171).

Wie Tenoretic aussieht und Inhalt der Packung

Tenoretic Filmtabletten sind weiße, bikonvexe Filmtabletten mit der Prägung „TENORETIC“ auf

einer Seite und einer Kerbe auf der anderen in Aluminium/Kunststoff-Blistern.

Sie sind in den Größen 20 und 50 Stück erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Inhaber der Zulassung

AstraZeneca Österreich GmbH, A-1030 Wien

E-Mail: info.at@astrazeneca.com

Hersteller

Corden Pharma GmbH, Otto-Hahn-Straße, D-68723 Plankstadt, Deutschland

AstraZeneca UK Ltd, Silk Road Business Park, Macclesfield, Cheshire SK10 2NA, Vereinigtes

Königreich

Z.Nr.: 16.896

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im September 2016.

Es gibt keine Neuigkeiten betreffend dieses Produktes.