Tenofovir Sandoz 245 mg

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Tenofovir Sandoz 245 mg Filmtabletten
  • Darreichungsform:
  • Filmtabletten
  • Zusammensetzung:
  • tenofovirum disoproxilum 245 mg, color.: E 132, excipiens pro compresso obducto.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Tenofovir Sandoz 245 mg Filmtabletten
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika human
  • Therapiebereich:
  • HIV-Infektion, Hepatitis B

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 66282
  • Berechtigungsdatum:
  • 25-10-2017
  • Letzte Änderung:
  • 02-02-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden.

Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere

Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte

ihnen das Arzneimittel schaden.

Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

Tenofovir Sandoz®

Was ist Tenofovir Sandoz® und wann wird es angewendet?

Tenofovir Sandoz enthält Tenofovirdisoproxil, einen antiviralen Wirkstoff, der bei Erwachsenen zur

Behandlung einer Infektion mit dem humanen Immundefizienzvirus (HIV) oder zur Behandlung der

chronischen Hepatitis B, einer Infektion mit dem Hepatitis-B-Virus (HBV), eingesetzt wird.

Zur Behandlung einer HIV-Infektion muss Tenofovir Sandoz immer in Kombination mit anderen

Arzneimitteln angewendet werden.

Sie müssen nicht mit HIV infiziert sein, damit Sie mit Tenofovir Sandoz gegen HBV behandelt

werden können.

Tenofovir ist ein Nukleotid-Reverse-Transkriptase-Hemmer (im Allgemeinen als NRTI bezeichnet)

und stört die normale Aktivität von Enzymen (bei HIV: Reverse Transkriptase, bei Hepatitis B: DNA

Polymerase), die für die Vermehrung des Virus notwendig sind.

Tenofovir Sandoz erhalten Sie nur auf Verschreibung des Arztes bzw. der Ärztin.

Was sollte dazu beachtet werden?

Tenofovir Sandoz reduziert nicht die Gefahr einer Übertragung von HBV auf andere durch sexuellen

Kontakt oder kontaminiertes Blut. Sie müssen weiterhin Vorsichtsmassnahmen treffen, um dies zu

verhindern. Auch während der Einnahme dieses Arzneimittels können Sie HIV auf andere

übertragen, obwohl das Risiko durch eine effektive antiretrovirale Therapie verringert ist. Sprechen

Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin über die Vorsichtsmassnahmen, die notwendig sind, um die

Ansteckung anderer Menschen zu verhindern.

Dieses Arzneimittel ist kein Heilmittel gegen eine HIV-Infektion. Sie können während der Einnahme

von Tenofovir Sandoz weiterhin Infektionen oder andere HIV-assoziierte Erkrankungen bekommen.

Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Sie diesbezüglich überwachen.

Wenn Sie eine Hepatitis-B-Infektion haben, kann Ihnen Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin einen HIV-Test

anbieten, um eine gleichzeitige Infektion mit HIV und HBV auszuschliessen.

Wann darf Tenofovir Sandoz® nicht eingenommen werden?

- Wenn Sie allergisch (überempfindlich) sind gegen Tenofovir, Tenofovirdisoproxil oder einen der

Hilfsstoffe von Tenofovir Sandoz.

- Wenn Sie sehr schwerwiegende Probleme mit Ihren Nieren haben oder dialysepflichtig sind.

Wann ist bei der Einnahme von Tenofovir Sandoz® Vorsicht geboten?

Es ist sehr wichtig, Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin zu informieren, wenn Sie an einer Leber- oder

Nierenerkrankung leiden oder gelitten haben, oder wenn auffällige Ergebnisse von Blut- oder

Urinuntersuchungen auf Probleme mit Ihrer Leber oder Ihren Nieren hinweisen.

Tenofovir Sandoz kann Auswirkungen auf Ihre Nieren haben oder den Phosphatgehalt in Ihrem Blut

senken. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird einige Blutuntersuchungen anordnen, um Ihre Nierenfunktion

zu kontrollieren. Abhängig von den Ergebnissen dieser Untersuchungen kann Ihr Arzt bzw. Ihre

Ärztin Sie anweisen, Tenofovir Sandoz weniger häufig einzunehmen oder die Behandlung mit

Tenofovir Sandoz zu unterbrechen.

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie an einer Lebererkrankung, einschliesslich

einer Hepatitis, leiden oder gelitten haben. Patienten mit einer Lebererkrankung wie einer

chronischen Hepatitis B oder C, die antiretrovirale Arzneimittel erhalten, weisen ein erhöhtes Risiko

schwerwiegender, möglicherweise tödlicher Leberkomplikationen auf. Wenn Sie eine Hepatitis-B-

Infektion haben, wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin die für Sie am besten geeignete Behandlung

verschreiben. Wenn Sie eine Lebererkrankung oder eine chronische Hepatitis-B-Infektion haben oder

früher hatten, kann Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Blutuntersuchungen durchführen, um die Leberfunktion

sorgfältig zu überwachen.

Tenofovir Sandoz ist eng mit einer Gruppe von Arzneimitteln verwandt, die eine Laktatazidose

(Überschuss an Milchsäure im Blut) zusammen mit einer Lebervergrösserung hervorrufen können.

Diese seltene, aber schwerwiegende Nebenwirkung verlief gelegentlich tödlich. Eine Laktatazidose

kommt häufiger bei Frauen vor, vor allem wenn sie stark übergewichtig sind und bei Patienten, die

mit Hepatitis C koinfiziert sind und mit alpha-Interferon und Ribavirin behandelt werden. Ihr Arzt

bzw. Ihre Ärztin wird Sie, solange Sie Tenofovir Sandoz einnehmen, regelmässig diesbezüglich

untersuchen.

Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn folgende Symptome auftreten:

Schwächegefühl/Muskelschwäche, Bauchschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen, schnelles und tiefes

Atmen, Unwohlsein, Appetit- und/oder Gewichtsverlust oder Schwindelgefühl. Diese Symptome

sind mögliche frühe Warnzeichen für eine beginnende-unter Umständen beim Fortschreiten

lebensbedrohliche-Nebenwirkung wie Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis),

Leberfunktionsstörung (Hepatitis) oder Laktatazidose (erhöhter Milchsäuregehalt im Blut).

Tenofovir Sandoz wurde bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht untersucht und sollte

bei diesen Patienten nicht angewendet werden.

Tenofovir Sandoz wurde bei Patienten über 65 Jahren nicht untersucht und sollte bei diesen Patienten

mit besonderer Vorsicht eingesetzt werden.

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge

oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen!

Bei der Behandlung von HIV können antiretrovirale Kombinationstherapien (einschliesslich

Tenofovir Sandoz) zu erhöhtem Blutzuckerspiegel, erhöhten Blutfettwerten (Hyperlipidämie),

Veränderungen der Körperfettverteilung und vermindertem Ansprechen auf Insulin führen (siehe

auch «Welche Nebenwirkungen kann Tenofovir Sandoz haben?»). Informieren Sie Ihren Arzt bzw.

Ihre Ärztin, wenn Sie Diabetes (erhöhter Blutzucker), Übergewicht oder einen hohen

Cholesterinspiegel haben.

Wenn bei Ihnen eine fortgeschrittene HIV-Infektion (AIDS) vorliegt und Sie zusätzlich eine

Infektion haben, können ab Behandlungsbeginn mit Tenofovir Sandoz Infektions- und

Entzündungssymptome auftreten, oder die Symptome einer vorbestehenden Infektion können sich

verschlechtern. Solche Symptome können darauf hinweisen, dass sich das verbesserte Immunsystem

Ihres Körpers gegen die Infektion zur Wehr setzt. Achten Sie nach Behandlungsbeginn mit

Tenofovir Sandoz auf Anzeichen einer Entzündung oder einer Infektion. Informieren Sie

unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, falls Sie Anzeichen einer Entzündung oder einer Infektion

bemerken.

Zusätzlich zu den Begleitinfektionen können nach Beginn der Einnahme von Arzneimitteln zur

Behandlung Ihrer HIV-Infektion auch Autoimmunerkrankungen auftreten (ein Zustand, bei dem das

Immunsystem gesundes Körpergewebe angreift). Autoimmunerkrankungen können viele Monate

nach Beginn der Behandlung auftreten. Wenn Sie irgendwelche Anzeichen einer Infektion oder

andere Symptome, wie z.B. Muskelschwäche, eine Schwäche, die in den Händen und Füssen beginnt

und sich in Richtung Rumpf fortsetzt, Herzklopfen, Zittern oder Hyperaktivität bemerken,

informieren Sie bitte unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, um die notwendige Behandlung zu

erhalten.

Bei einigen HIV-infizierten Patienten, die eine antiretrovirale Kombinationstherapie erhalten, kann

sich eine als Osteonekrose (Absterben von Knochengewebe infolge unzureichender Blutversorgung

des Knochens) bezeichnete Knochenerkrankung entwickeln. Zu den vielen Risikofaktoren für die

Entwicklung dieser Erkrankung können unter anderem die Dauer der antiretroviralen

Kombinationstherapie, die Anwendung von Kortikosteroiden, Alkoholkonsum, eine starke

Unterdrückung des Immunsystems oder ein höherer Body-Mass-Index (Masszahl zur Beurteilung

des Körpergewichts im Verhältnis zur Körpergrösse) gehören. Anzeichen einer Osteonekrose sind

Gelenksteife, -beschwerden und -schmerzen (insbesondere in Hüfte, Knie und Schulter) sowie

Schwierigkeiten bei Bewegungen. Falls Sie eines dieser Anzeichen bei sich bemerken, informieren

Sie bitte Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.

Knochenerkrankungen (die manchmal zu Knochenbrüchen führen) können auch aufgrund von

Schäden an den Zellen der Nierenkanälchen auftreten (siehe auch «Welche Nebenwirkungen kann

Tenofovir Sandoz haben?»).

Tenofovir Sandoz enthält Laktose-Monohydrat. Sprechen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels

mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin, falls Sie wissen, dass Sie Laktose nicht vertragen, oder Ihnen

mitgeteilt wurde, dass Sie eine Zuckerunverträglichkeit haben.

Einnahme von Tenofovir Sandoz mit anderen Arzneimitteln

Nehmen Sie Tenofovir Sandoz nicht ein, wenn Sie bereits andere Arzneimittel einnehmen, die

Tenofovirdisoproxil enthalten. Nehmen Sie Tenofovir Sandoz nicht zusammen mit Arzneimitteln

ein, die Adefovirdipivoxil enthalten.

Wenn Sie gleichzeitig mit HIV und HBV infiziert sind, muss Tenofovir Sandoz immer in

Kombination mit anderen Arzneimitteln angewendet werden, damit Ihre HIV-Infektion wirksam

behandelt werden kann. Setzen Sie andere Ihnen von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin verschriebene

Arzneimittel gegen HIV nicht ab, wenn Sie mit der Einnahme von Tenofovir Sandoz beginnen,

ausser Sie wurden von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ausdrücklich hierzu angewiesen.

Tenofovir Sandoz soll auch nicht gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln, die Ihre Nieren schädigen

können, eingenommen werden. Dazu gehören:

-Aminoglykoside, Pentamidin oder Vancomycin (bei bakteriellen Infektionen)

-Amphotericin B (bei Pilzerkrankungen)

-Foscarnet, Ganciclovir oder Cidofovir (bei Virusinfektionen)

-Interleukin-2 (zur Krebsbehandlung)

-Adefovirdipivoxil (bei HBV-Infektionen)

-Tacrolimus (zur Unterdrückung des Immunsystems).

-Nicht steroidale antiinflammatorische Arzneimittel (NSAIDs, zur Linderung von Knochen- oder

Muskelschmerzen).

Falls dies unumgänglich ist, wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihre Nierenfunktion einmal wöchentlich

kontrollieren. Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, falls Sie solche Arzneimittel einnehmen.

Informieren Sie ebenfalls Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie nicht-steroidale

Entzündungshemmer oder gewisse Blutdrucksenker (ACE-Hemmer) einnehmen.

Die gleichzeitige Einnahme von Tenofovir Sandoz mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln, die

Didanosin enthalten, kann den Blutspiegel von Didanosin ansteigen lassen und die CD4-Zellzahl

reduzieren. Seltene Fälle einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse und einer Laktatazidose

(Überschuss an Milchsäure im Blut), die manchmal tödlich ausgingen, wurden bei der gleichzeitigen

Anwendung von Arzneimitteln, die Tenofovirdisoproxil und Didanosin enthalten, berichtet. Ihr Arzt

bzw. Ihre Ärztin wird sorgfältig abwägen, ob Sie mit Tenofovirdisoproxil und Didanosin in

Kombination behandelt werden sollen.

Es ist auch wichtig, dass Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren, wenn Sie

Ledipasvir/Sofosbuvir zur Behandlung einer Hepatitis-C-Infektion einnehmen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

-an anderen Krankheiten leiden,

-Allergien haben oder

-andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte) einnehmen!

Darf Tenofovir Sandoz® während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Während der Schwangerschaft sollten Sie vor der Einnahme jeglicher Arzneimittel Ihren Arzt bzw.

Ihre Ärztin um Rat fragen.

Obwohl zur Einnahme von Tenofovirdisoproxil während der Schwangerschaft begrenzte klinische

Daten vorliegen, darf Tenofovir Sandoz während der Schwangerschaft nur angewendet werden,

wenn Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin dies ausdrücklich mit Ihnen besprochen hat. Gebärfähige Frauen

müssen während der Therapie mit Tenofovir Sandoz eine wirksame Empfängnisverhütung

anwenden, um eine Schwangerschaft zu vermeiden. Fragen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, welche

Methode für Sie in Frage kommt.

Während der Behandlung mit Tenofovir Sandoz dürfen Sie nicht stillen, da der Wirkstoff von

Tenofovir Sandoz in die Muttermilch übertritt.

HIV- oder HBV-infizierte Frauen dürfen generell nicht stillen, um eine Übertragung von HIV oder

HBV auf ihre Kinder zu vermeiden.

Wie verwenden Sie Tenofovir Sandoz®?

Nehmen Sie Tenofovir Sandoz immer genau nach Anweisung Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin ein, um

zu gewährleisten, dass Tenofovir Sandoz seine volle Wirkung entfalten kann und damit das Risiko

einer Resistenzentwicklung gegen die Behandlung verringert wird.

Die übliche Dosierung ist 1 Filmtablette Tenofovir Sandoz einmal täglich mit einer Mahlzeit.

Falls Sie Probleme mit den Nieren haben, kann Ihnen Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin eine andere

Dosierung verschreiben.

Wenn Sie HIV haben, wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Tenofovir Sandoz nur in Kombination mit

anderen antiretroviralen Arzneimitteln verschreiben. Bitte lesen Sie in den Patienteninformationen

der anderen antiretroviralen Arzneimittel nach, wie diese Arzneimittel anzuwenden sind.

Setzen Sie andere Ihnen von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin verschriebene Arzneimittel gegen HIV

nicht ab, wenn Sie mit der Einnahme von Tenofovir Sandoz beginnen, und gleichzeitig mit HIV und

HBV infiziert sind, ausser Sie wurden von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ausdrücklich hierzu

angewiesen.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel

wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer

Ärztin oder Apothekerin.

Wenn Sie sich nach der Einnahme von Tenofovir Sandoz übergeben haben

Tenofovir Sandoz wird schnell vom Körper aufgenommen. Wenn Sie sich weniger als 1 Stunde nach

der Einnahme von Tenofovir Sandoz übergeben haben, müssen Sie eine weitere Tablette einnehmen.

Sie brauchen keine weitere Tablette einzunehmen, wenn Sie sich mehr als 1 Stunde nach der

Einnahme von Tenofovir Sandoz übergeben haben.

Wenn Sie eine grössere Menge von Tenofovir Sandoz eingenommen haben, als Sie sollten

Wenden Sie sich an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin oder die nächste Notfallstation, wenn Sie

versehentlich zu viele Tenofovir Sandoz- Filmtabletten eingenommen haben. Nehmen Sie die

Tablettenverpackung mit, damit Sie leichter beschreiben können, was Sie eingenommen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Tenofovir Sandoz vergessen haben

Es ist wichtig, dass Sie keine Einnahme von Tenofovir Sandoz auslassen.

Wenn Sie dennoch eine Einnahme von Tenofovir Sandoz um bis zu 12 Stunden gegenüber der

gewohnten Einnahmezeit ausgelassen haben, holen Sie diese so bald wie möglich nach und nehmen

Sie danach die nächste Dosis zur gewohnten Zeit ein.

Wenn es ohnehin fast Zeit ist für Ihre nächste Dosis (weniger als 12 Stunden), holen Sie die

versäumte Dosis nicht mehr nach. Warten Sie und nehmen Sie die nächste Dosis zum gewohnten

Zeitpunkt ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen

haben.

Wenn Sie die Einnahme von Tenofovir Sandoz abbrechen

Brechen Sie auf keinen Fall die Einnahme von Tenofovir Sandoz ab, ohne mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer

Ärztin zu sprechen. Wenn Sie die Behandlung mit Tenofovir Sandoz abbrechen, kann dies zu einer

verringerten Wirksamkeit der von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin verschriebenen HIV-Therapie

führen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin, bevor Sie die Einnahme von Tenofovir

Sandoz aus irgendeinem Grund unterbrechen, insbesondere wenn Sie unter einer Nebenwirkung oder

einer anderen Krankheit leiden. Kontaktieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, bevor Sie wieder mit

der Einnahme von Tenofovir Sandoz beginnen.

Sorgen Sie immer für einen ausreichenden Vorrat an Tenofovir Sandoz-Filmtabletten. Dies ist sehr

wichtig, weil die Virusmenge selbst bei kurzfristiger Unterbrechung der Behandlung schnell wieder

ansteigen kann. Danach ist es eventuell schwieriger, das Virus zu behandeln.

Wenn Sie mit Hepatitis B oder sowohl mit HIV als auch mit Hepatitis B infiziert sind (Koinfektion),

ist es besonders wichtig, dass Sie Ihre Behandlung mit Tenofovir Sandoz nicht ohne vorherige

Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin absetzen. Bei einigen Patienten zeigten

Blutuntersuchungen oder Symptome eine Verschlechterung der Hepatitis nach dem Absetzen von

Tenofovir disoproxil. Es kann sein, dass man bei Ihnen über mehrere Monate nach Behandlungsende

Blutuntersuchungen durchführen muss, um Ihre Leberfunktion zu kontrollieren. Bei manchen

Patienten mit fortgeschrittener Lebererkrankung oder -zirrhose wird das Abbrechen der Behandlung

nicht empfohlen, da dies zu einer Verschlechterung Ihrer Hepatitis führen kann. Teilen Sie Ihrem

Arzt bzw. Ihrer Ärztin unverzüglich alle neuen oder ungewöhnlichen Symptome mit, die Ihnen nach

dem Absetzen der Behandlung auffallen, vor allem Beschwerden, die Sie mit Ihrer Hepatitis-B-

Infektion in Zusammenhang bringen.

Welche Nebenwirkungen kann Tenofovir Sandoz® haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Tenofovir Sandoz auftreten:

Sehr häufig (können bei mehr als 1 von 10 Anwendern auftreten):

Schwindelgefühl, Durchfall, Erbrechen, Übelkeit.

Häufig (können bei 1 bis 10 von 100 Anwendern auftreten):

Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, sich gebläht fühlen, Blähungen, Müdigkeit.

Selten (können bei 1 bis 10 von 10'000 Anwendern auftreten):

Überschuss an Milchsäure im Blut (Laktatazidose): Laktatazidose ist eine schwerwiegende

Nebenwirkung, die tödlich sein kann. Tiefes, schnelles Atmen, Benommenheit und

Allgemeinsymptome wie Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen können die Entwicklung einer

Laktatazidose anzeigen. Kontaktieren Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, falls Sie glauben

eine Laktatazidose zu haben.

Schmerzen im Oberbauch aufgrund einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse.

Veränderungen des Urins und Rückenschmerzen, die durch Nierenprobleme, wie Nierenversagen

oder Schäden an den Zellen der Nierenkanälchen, verursacht werden.

Hautausschlag.

Entzündung der Leber.

Sehr selten (können bei 1 bis 10 von 100'000 Anwendern auftreten):

Kurzatmigkeit, Schmerzen im Oberbauch aufgrund einer Leberentzündung, Schäden an den Zellen

der Nierenkanälchen, Schwächegefühl.

Andere mögliche Nebenwirkungen:

Es können bei Ihnen auch Blutungen in die Haut, ungewohnte Blutergüsse und lang anhaltendes

Bluten nach einer Verletzung, allergische Reaktionen (einschliesslich Rötungen und Schwellungen),

Gefühlsverlust in den Armen und Beinen, Fettleber, schwere Hautreaktionen wie z.B. Stevens-

Johnson-Syndrom, Nierenentzündung, Ausscheiden grosser Urinmengen und Durstgefühl auftreten.

Infolge von Schäden an den Zellen der Nierenkanälchen können Rückenschmerzen,

Muskelschmerzen, Muskelschwäche, Muskelabbau und Erweichung der Knochen (mit

Knochenschmerzen und manchmal als Resultat Knochenbrüchen) auftreten.

Die Behandlung von HIV mit einer antiretroviralen Kombinationstherapie (einschliesslich Tenofovir

Sandoz) kann aufgrund einer Umverteilung des Körperfetts zu Veränderungen Ihrer

Körperproportionen führen. So können Sie an den Armen und den Beinen sowie im Gesicht Fett

verlieren und im Bereich des Bauches und an inneren Organen Fett anlagern. Sie können grössere

Brüste bekommen und im Nacken können sich Fettansammlungen zeigen (sog. «Stiernacken»). Die

Ursachen und die langfristigen Auswirkungen dieser Fettumverteilung sind noch nicht geklärt.

Antiretrovirale Kombinationstherapien (einschliesslich mit Tenofovir Sandoz) können zu

vermindertem Ansprechen auf Insulin führen.

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie eine dieser Nebenwirkungen an sich

bemerken.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

In der Originalverpackung, nicht über 30 °C, vor Feuchtigkeit geschützt und ausser

Reichweite von Kindern lagern.

Bringen Sie nicht mehr benötigte Arzneimittel zur Entsorgung in Ihre Apotheke zurück.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Tenofovir Sandoz® enthalten?

1 Filmtablette enthält:

Wirkstoff: 245 mg Tenofovirdisoproxil

Hilfsstoffe: Laktose-Monohydrat, Farbstoff: Indigocarmin (E132) sowie weitere Hilfsstoffe zur

Herstellung einer Filmtablette.

Zulassungsnummer

66282 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Tenofovir Sandoz®? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.

Packungen zu 30 Filmtabletten.

Zulassungsinhaberin

Sandoz Pharmaceuticals AG, Risch; Domizil: Rotkreuz

Diese Packungsbeilage wurde im März 2016 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic)

geprüft.

22-8-2018

Dringende Sicherheitsinformation zu RAPIDPoint 405 500 and RAPIDLab 1245 1265 von Siemens Healthcare Diagnostics Inc. Tarrytown

Dringende Sicherheitsinformation zu RAPIDPoint 405 500 and RAPIDLab 1245 1265 von Siemens Healthcare Diagnostics Inc. Tarrytown

Weitere Informationen sowie Details zum Produkt entnehmen Sie bitte der anliegenden Kundeninformation des Herstellers.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

4-9-2018

Binocrit (Sandoz GmbH)

Binocrit (Sandoz GmbH)

Binocrit (Active substance: epoetin alfa) - Centralised - 2-Monthly update - Commission Decision (2018)5856 of Tue, 04 Sep 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/725/II/WS/1406

Europe -DG Health and Food Safety

4-9-2018

Efavirenz/Emtricitabine/Tenofovir disoproxil Krka (Krka d. d., Novo mesto)

Efavirenz/Emtricitabine/Tenofovir disoproxil Krka (Krka d. d., Novo mesto)

Efavirenz/Emtricitabine/Tenofovir disoproxil Krka (Active substance: efavirenz / emtricitabine / tenofovir disoproxil) - Centralised - 2-Monthly update - Commission Decision (2018)5859 of Tue, 04 Sep 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4274/IB/02/G

Europe -DG Health and Food Safety

29-8-2018

Zarzio (Sandoz GmbH)

Zarzio (Sandoz GmbH)

Zarzio (Active substance: Filgrastim) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)5764 of Wed, 29 Aug 2018

Europe -DG Health and Food Safety

27-8-2018

Biktarvy (Gilead Sciences Ireland UC)

Biktarvy (Gilead Sciences Ireland UC)

Biktarvy (Active substance: bictegravir / emtricitabine / tenofovir alafenamide) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)5680 of Mon, 27 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/004449/T/0001

Europe -DG Health and Food Safety

17-8-2018

Emtenovo 200 mg/245 mg Filmtabletten

Rote - Liste

30-7-2018

Hyrimoz (Sandoz GmbH)

Hyrimoz (Sandoz GmbH)

Hyrimoz (Active substance: adalimumab) - Centralised - Authorisation - Commission Decision (2018)5097 of Mon, 30 Jul 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4320

Europe -DG Health and Food Safety

30-7-2018

Halimatoz (Sandoz GmbH)

Halimatoz (Sandoz GmbH)

Halimatoz (Active substance: adalimumab) - Centralised - Authorisation - Commission Decision (2018)5098 of Mon, 30 Jul 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4866

Europe -DG Health and Food Safety

30-7-2018

Hefiya (Sandoz GmbH)

Hefiya (Sandoz GmbH)

Hefiya (Active substance: adalimumab) - Centralised - Authorisation - Commission Decision (2018)5099 of Mon, 30 Jul 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4865

Europe -DG Health and Food Safety

25-7-2018

Viread (Gilead Sciences Ireland UC)

Viread (Gilead Sciences Ireland UC)

Viread (Active substance: tenofovir disoproxil fumarate) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)4980 of Wed, 25 Jul 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/419/T/187

Europe -DG Health and Food Safety

13-7-2018

Erelzi (Sandoz GmbH)

Erelzi (Sandoz GmbH)

Erelzi (Active substance: etanercept) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)4712 of Fri, 13 Jul 2018

Europe -DG Health and Food Safety

10-7-2018

Temozolomide Sandoz (Sandoz GmbH)

Temozolomide Sandoz (Sandoz GmbH)

Temozolomide Sandoz (Active substance: temozolomide) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)4480 of Tue, 10 Jul 2018

Europe -DG Health and Food Safety

10-7-2018

Pemetrexed Sandoz (Sandoz GmbH)

Pemetrexed Sandoz (Sandoz GmbH)

Pemetrexed Sandoz (Active substance: pemetrexed) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)4485 of Tue, 10 Jul 2018

Europe -DG Health and Food Safety

10-7-2018

Symtuza (Janssen-Cilag International NV)

Symtuza (Janssen-Cilag International NV)

Symtuza (Active substance: darunavir / cobicistat / emtricitabine / tenofovir alafenamide) - Centralised - 2-Monthly update - Commission Decision (2018)4466 of Tue, 10 Jul 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4391/WS/1312

Europe -DG Health and Food Safety

3-7-2018

IMBRUVICA (Janssen-Cilag International NV)

IMBRUVICA (Janssen-Cilag International NV)

IMBRUVICA (Active substance: Ibrutinib) - Centralised - Variation - Commission Decision (2018)4245 of Tue, 03 Jul 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/3791/X/37

Europe -DG Health and Food Safety

27-6-2018

Efavirenz/Emtricitabine/Tenofovir disoproxil Mylan (Mylan S.A.S.)

Efavirenz/Emtricitabine/Tenofovir disoproxil Mylan (Mylan S.A.S.)

Efavirenz/Emtricitabine/Tenofovir disoproxil Mylan (Active substance: Efavirenz / emtricitabine / tenofovir disoproxil) - Centralised - 2-Monthly update - Commission Decision (2018)4089 of Wed, 27 Jun 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4240/IB/1/G

Europe -DG Health and Food Safety

25-6-2018

Biktarvy (Gilead Sciences International Limited)

Biktarvy (Gilead Sciences International Limited)

Biktarvy (Active substance: bictegravir / emtricitabine / tenofovir alafenamide) - Centralised - Authorisation - Commission Decision (2018)4019 of Mon, 25 Jun 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4449

Europe -DG Health and Food Safety

14-6-2018

Emtricitabine/Tenofovir disoproxil Mylan (Mylan S.A.S.)

Emtricitabine/Tenofovir disoproxil Mylan (Mylan S.A.S.)

Emtricitabine/Tenofovir disoproxil Mylan (Active substance: emtricitabine / tenofovir disoproxil) - Centralised - 2-Monthly update - Commission Decision (2018)3854 of Thu, 14 Jun 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4050/IB/3/G

Europe -DG Health and Food Safety

11-6-2018

Genvoya (Gilead Sciences Ireland UC)

Genvoya (Gilead Sciences Ireland UC)

Genvoya (Active substance: elvitegravir / cobicistat / emtricitabine / tenofovir alafenamide) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)3763 of Mon, 11 Jun 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4042/T/45

Europe -DG Health and Food Safety

6-6-2018

Truvada (Gilead Sciences Ireland UC)

Truvada (Gilead Sciences Ireland UC)

Truvada (Active substance: emtricitabine / tenofovir disoproxil fumarate) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)3690 of Wed, 06 Jun 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/594/T/148

Europe -DG Health and Food Safety

6-6-2018

Stribild (Gilead Sciences Ireland UC)

Stribild (Gilead Sciences Ireland UC)

Stribild (Active substance: elvitegravir / cobicistat / emtricitabine / tenofovir disoproxil (as fumarate)) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)3691 of Wed, 06 Jun 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/2574/T/93

Europe -DG Health and Food Safety

30-5-2018

Descovy (Gilead Sciences Ireland UC)

Descovy (Gilead Sciences Ireland UC)

Descovy (Active substance: emtricitabine / tenofovir alafenamide) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)3471 of Wed, 30 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4094/T/30

Europe -DG Health and Food Safety

30-5-2018

Eviplera (Gilead Sciences Ireland UC)

Eviplera (Gilead Sciences Ireland UC)

Eviplera (Active substance: emtricitabine / rilpivirine (as hydrochloride) / tenofovir disoproxil (as fumarate)) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)3453 of Wed, 30 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/2312/T/91

Europe -DG Health and Food Safety

30-5-2018

Vemlidy (Gilead Sciences Ireland UC)

Vemlidy (Gilead Sciences Ireland UC)

Vemlidy (Active substance: tenofovir alafenamide) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)3449 of Wed, 30 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4169/T/13

Europe -DG Health and Food Safety

24-5-2018

Stribild (Gilead Sciences International Limited)

Stribild (Gilead Sciences International Limited)

Stribild (Active substance: elvitegravir / cobicistat / emtricitabine / tenofovir disoproxil (as fumarate)) - PSUSA - Modification - Commission Decision (2018)3277 of Thu, 24 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/2574/PSUSA/10082/201708

Europe -DG Health and Food Safety

23-5-2018

Zessly (Sandoz GmbH)

Zessly (Sandoz GmbH)

Zessly (Active substance: infliximab) - Centralised - Authorisation - Commission Decision (2018)3215 of Wed, 23 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4647

Europe -DG Health and Food Safety

18-5-2018

Odefsey (Gilead Sciences Ireland UC)

Odefsey (Gilead Sciences Ireland UC)

Odefsey (Active substance: emtricitabine / rilpivirine / tenofovir alafenamide) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)3152 of Fri, 18 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4156/T/30

Europe -DG Health and Food Safety

23-3-2018

EU/3/18/1992 (argenx BVBA)

EU/3/18/1992 (argenx BVBA)

EU/3/18/1992 (Active substance: Efgartigimod alfa) - Orphan designation - Commission Decision (2018)1881 of Fri, 23 Mar 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/245/17

Europe -DG Health and Food Safety