Telmin 200 mg/g Paste zum Eingeben für Pferde

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Telmin 200 mg/g Paste zum Eingeben für Pferde
  • Einheiten im Paket:
  • 20 g, Laufzeit: 24 Monate
  • Verwenden für:
  • Tiere
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Telmin 200 mg/g Paste zum Eingeben für Pferde
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Benzimidazole derivatives

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 16791
  • Letzte Änderung:
  • 29-08-2016

Packungsbeilage

Telmin Paste  Version:03   Erstellungsdatum: 29.07.2010  

Seite 1 von 4 

B. PACKUNGSBEILAGE 

Telmin Paste  Version:03   Erstellungsdatum: 29.07.2010  

Seite 2 von 4 

GEBRAUCHSINFORMATION 

Telmin 200 mg/g Paste zum Eingeben für Pferde 

1.   NAME UND ANSCHRIFT DES ZULASSUNGSINHABERS UND, WENN 

UNTERSCHIEDLICH, DES HERSTELLERS, DER FÜR DIE CHARGENFREIGABE 

VERANTWORTLICH IST 

Zulassungsinhaber : 

Janssen Pharmaceutica N.V. 

Turnhoutseweg 30 

B – 2340 Beerse, Belgien 

Für die Chargenfreigabe verantwortlicher Hersteller: 

Lusomedicamenta 

Sociedade Técnica Farmacêutica S.A. 

Estrada Consiglieri Pedroso, 69-B 

Queluz de Baixo 

2730-055 Barcarena, Portugal  

2.  BEZEICHNUNG DES TIERARZNEIMITTELS 

Telmin 200 mg/g Paste zum Eingeben für Pferde 

Wirkstoff: Mebendazol 

3.  WIRKSTOFF UND SONSTIGE BESTANDTEILE 

1 g Paste enthält: 

Wirkstoff : 

Mebendazol          200 mg 

Sonstige Bestandteile :  

Methyl-4-hydroxybenzoat  1,902 mg 

Propyl-4-hydroxybenzoat  0,212 mg 

4.  ANWENDUNGSGEBIETE 

Behandlung von Wurminfektionen bei Pferden und Ponys verursacht durch 

Benzimidazolempfindliche Stämme folgender Wurmarten: 

Ascaridae:              Parascaris equorum 

große Strongylidae:         Strongylus vulgaris 

                  Strongylus edentatus 

                  Strongylus equinus 

kleine Strongylidae:  Cyathostoma spp. (Trichonema) 

                                         Triodontophorus spp. 

                                         Trichostrongylus axei 

Oxyuridae:              Oxyuris equi 

5.  GEGENANZEIGEN 

Nicht  anwenden  bei  bekannter  Überempfindlichkeit  gegenüber  dem  Wirkstoff  oder  einem  der 

sonstigen Bestandteile. 

6.  NEBENWIRKUNGEN 

Telmin zeichnet sich durch ein breites Sicherheitsspektrum aus. Bei therapeutischen Dosen sind keine 

Nebenwirkungen zu erwarten. 

Telmin Paste  Version:03   Erstellungsdatum: 29.07.2010  

Seite 3 von 4 

Falls Sie Nebenwirkungen insbesondere solche,  die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei 

Ihrem Tier feststellen, teilen Sie diese Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit. 

7.  ZIELTIERART 

Pferd 

8.  DOSIERUNG FÜR JEDE TIERART, ART UND DAUER DER ANWENDUNG 

Zum Eingeben. 

5 – 10 mg/kg Körpergewicht einmalig. Die Behandlung kann alle 6 Wochen wiederholt werden. 

Fohlen und Pferde 100 – 200 kg KGW:   1 /

 Injektorinhalt     

Pferde 201 – 400 kg KGW:                             1 /

 Injektorinhalt 

Pferde  401-800 kg KGW                                 1 Injektorinhalt 

Um  eine  korrekte  Dosierung  zu  gewährleisten,  sollte  das  Köpergewicht  möglichst  genau  ermittelt 

werden. 

Im Allgemeinen sollen Pferde 2-3 mal jährlich entwurmt werden. 

Fohlen und Jährlinge bis zu 2 Jahren sollen öfter entwurmt werden. 

9.  HINWEISE FÜR DIE RICHTIGE ANWENDUNG 

Die TELMIN-Paste wird auf den rückwärtigen Teil der Pferdezunge gedrückt. Vorheriges Fasten ist 

nicht erforderlich. 

10.  WARTEZEIT 

Essbare Gewebe:  7 Tage 

Nicht bei Stuten anwenden, deren Milch für den menschlichen Verzehr vorgesehen ist. 

11.  BESONDERE LAGERUNGSHINWEISE 

Zwischen 15° und 30°C lagern. 

Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren. 

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Behältnis angegebenen Verfalldatum nicht mehr 

anwenden. 

Nach Anbruch des Behältnisses sind verbleibende Restmengen zu verwerfen. 

12.  BESONDERE WARNHINWEISE 

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren 

Pferde die zu Kolik neigen oder geschwächte Tiere sollten vor der Entwurmung von einem Tierarzt 

untersucht werden. 

Nicht bei Tieren mit einem Körpergewicht unter 100 kg anwenden. 

Folgende  Situationen  sollten  vermieden  werden,  da  diese  zur  Erhöhung  der  Resistenz  und 

letztendlich zur Unwirksamkeit der Behandlung führen können: 

-  Zu häufige und wiederholte Anwendung von Anthelminthika einer Substanzklasse über einen 

längeren Zeitraum, 

-  Unterdosierung, verursacht durch Unterschätzung des Körpergewichts, falsche Verabreichung 

des  Tierarzneimittels  oder  durch  mangelhafte  Einstellung  der  Dosiervorrichtung  (sofern 

vorhanden). 

Telmin Paste  Version:03   Erstellungsdatum: 29.07.2010  

Seite 4 von 4 

Bei Verdacht auf Anthelminthika-Resistenz sollten weiterführende Untersuchungen mit geeigneten 

Tests  (z.  B.  Eizahlreduktionstest)  durchgeführt  werden.  Falls  die  Testergebnisse  deutlich  auf  die 

Resistenz gegenüber einem bestimmten Anthelminthikum hinweisen, sollte ein Anthelminthikum 

aus einer anderen Substanzklasse und mit unterschiedlichem Wirkungsmechanismus Verwendung 

finden. 

Über Resistenz gegen Mebendazole (Benzimidazole) wird bei Cyathostomes des Pferdes innerhalb 

der  EU  berichtet.  Daher  sollte  sich  auf  nationaler  Ebene  (regional,  betrieblich)  die  Anwendung 

dieses  Tierarzneimittels  auf  epidemiologische  Erhebungen  zur  Empfindlichkeit  von  Nematoden, 

sowie auf Expertenempfehlungen zur Eindämmung weiterer Anthelminthika-Resistenzen stützen. 

Nach der Behandlung sollten die notwendigen Maßnahmen ergriffen werden um eine Reinfektion zu 

vermeiden 

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender 

Nach der Verabreichung die Hände waschen. 

Personen  mit  bekannter  Überempfindlichkeit  gegenüber  Mebendazol  oder  einem  der  sonstigen 

Bestandteile sollten den Kontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden. Kontakt mit den Augen und der 

Haut vermeiden. Versehentliche Spritzer auf der Haut oder in den Augen sollten sofort mit reichlich 

Wasser  gespült  werden. Falls die Irritation bestehen bleibt, ist ein Arzt zu Rate gezogen werden. 

Anwendung während der Trächtigkeit, Laktation oder der Legeperiode 

Wie jede medikamentöse Anwendung während der Trächtigkeit sollte die Entwurmung von trächtigen 

Muttertieren  während  der  Zeit  der  Organentwicklung,  d.h.  während  des  1.  Monats,  besonders 

vorsichtig erfolgen. 

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen 

Keine bekannt. 

Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen, Gegenmittel), falls erforderlich 

Nach  einer  sehr  hohen  Überdosierung  kann  es  zu  einer  intestinalen  Hyperaktivität  begleitet  von 

weichem Stuhl und häufiger Stuhlabsetzung kommen. Diese Symptome vergehen von selbst. 

Inkompatibilitäten 

Keine bekannt. 

13.  BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE ENTSORGUNG VON NICHT 

VERWENDETEM ARZNEIMITTEL ODER VON ABFALLMATERIALIEN, SOFERN 

ERFORDERLICH 

Nicht  verwendete  Tierarzneimittel  oder  davon  stammende  Abfallmaterialien  sind  entsprechend  den 

nationalen  Vorschriften zu entsorgen. 

14.  GENEHMIGUNGSDATUM DER PACKUNGSBEILAGE 

Juli 2010  

15.  WEITERE ANGABEN 

Packungsgröße: Weißer Polyethyleninjektor mit 20 g Paste 

Rezept- und apothekenpflichtig 

Z.-Nr.: 16791 

1-4-2018

Equipalazone Paste ad us. vet., Paste

Equipalazone Paste ad us. vet., Paste

● Anwendung bei Pferden im Nutztierstatus nicht mehr erlaubt.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie