Tekturna

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Tekturna
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Tekturna
    Europäische Union
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Wirkstoffe, die auf das Renin-Angiotensin-System einwirken
  • Therapiebereich:
  • Hypertonie
  • Anwendungsgebiete:
  • Behandlung von essentieller Hypertonie.

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • EMA - European Medicines Agency
  • Berechtigungsstatus:
  • Zurückgezogen
  • Zulassungsnummer:
  • EMEA/H/C/000852
  • Berechtigungsdatum:
  • 22-08-2007
  • EMEA-Code:
  • EMEA/H/C/000852
  • Letzte Änderung:
  • 04-03-2018

Öffentlichen Beurteilungsberichts

European Medicines Agency

EMEA/H/C/852

EUROPÄISCHER ÖFFENTLICHER BEURTEILUNGSBERICHT (EPAR)

TEKTURNA

Zusammenfassung des EPAR für die Öffentlichkeit

Das vorliegende Dokument ist eine Zusammenfassung des Europäischen Öffentlichen

Beurteilungsberichts (EPAR), in dem erläutert wird, wie der Ausschuss für Humanarzneimittel

(CHMP) die durchgeführten Studien beurteilt hat, um zu Empfehlungen bezüglich der Anwendung

des Arzneimittels zu gelangen.

Wenn Sie weitere Informationen über Ihre Krankheit oder deren Behandlung benötigen, lesen Sie

bitte die Packungsbeilage (ebenfalls Bestandteil des EPAR) oder wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker. Wenn Sie weitere Informationen bezüglich der Grundlage der Empfehlungen des

CHMP wünschen, lesen Sie bitte die wissenschaftliche Diskussion (ebenfalls Teil des EPAR).

Was ist Tekturna?

Tekturna ist ein Arzneimittel, das den Wirkstoff Aliskiren enthält. Es ist als Tabletten (rosa und rund:

150 mg; rot und oval: 300 mg) erhältlich.

Wofür wird Tekturna angewendet?

Tekturna wird zur Behandlung der essenziellen Hypertonie (Bluthochdruck) angewendet.

„Essenziell“ bedeutet, dass es keine spezifische Ursache für die Hypertonie gibt.

Das Arzneimittel ist nur auf ärztliche Verschreibung erhältlich.

Wie wird Tekturna angewendet?

Die empfohlene Dosis von Tekturna beträgt einmal täglich 150 mg. Sie ist entweder allein oder in

Kombination mit anderen Arzneimitteln gegen Bluthochdruck anzuwenden. Es sollte vorzugsweise

jeden Tag zur selben Zeit mit einer leichten Mahlzeit, jedoch nicht zusammen mit Grapefruitsaft

eingenommen werden. Die Dosis von Tekturna kann bei Patienten, deren Blutdruck nicht ausreichend

gesenkt werden kann, auf einmal täglich 300 mg erhöht werden. Tekturna wird für die Anwendung bei

Patienten unter 18 Jahren aufgrund mangelnder Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit in dieser

Altersgruppe nicht empfohlen.

Wie wirkt Tekturna?

Der Wirkstoff in Tekturna, Aliskiren, ist ein Renin-Inhibitor. Es hemmt die Aktivität eines

menschlichen Enzyms mit dem Namen Renin, das an der Produktion einer bestimmten Substanz,

Angiotensin I, im Körper beteiligt ist. Angiotensin I wird in das Hormon Angiotensin II, einen

wirkungsvollen Vasokonstriktor (ein Stoff, der die Blutgefäße verengt), umgewandelt. Durch

Hemmung der Angiotensin I-Produktion sinken die Werte von Angiotensin I und Angiotensin II. Dies

führt zu einer Vasodilatation (Erweiterung der Blutgefäße), sodass der Blutdruck fällt. Dadurch

könnten die Risiken in Verbindung mit Bluthochdruck, wie etwa Schlaganfall, verringert werden.

Wie wurde Tekturna untersucht?

Die Wirkungen von Tekturna wurden zunächst in Versuchsmodellen getestet, bevor sie an Menschen

untersucht wurden.

Arzneimittel nicht länger zugelassen

Tekturna wurde in 14 Hauptstudien mit über 10 000 Patienten untersucht, die an essenzieller

Hypertonie leiden. An dreizehn der Studien nahmen Patienten mit leichter bis mittelschwerer

Hypertonie teil, eine Studie wurde bei Patienten mit schwerer Hypertonie durchgeführt. In fünf der

Studien wurden die Wirkungen von Tekturna als allein verabreichtem Arzneimittel mit denjenigen von

Placebo (einem Scheinmedikament) verglichen. Tekturna wurde – allein oder in Kombination mit

anderen Arzneimitteln – auch mit anderen Blutdruck senkenden Mitteln verglichen. In

Kombinationsstudien wurde die Verabreichung von Tekturna mit einem ACE (Angiotensin

kovertierendes Enzym)-Hemmer (Ramipril), einem Angiotensin-Rezeptorblocker (Valsartan), einem

Betablocker (Atenolol), einem Calcium-Kanalblocker (Amlodipin) und einem Diuretikum

(Hydrochlorthiazid) untersucht. Die Studien dauerten zwischen sechs und 52 Wochen, der

Hauptindikator für die Wirksamkeit war die Veränderung des Blutdrucks entweder während der

Ruhephase des Herzschlags (diastolisch) oder während der Kontraktion der Herzkammern (systolisch).

Der Blutdruck wurde in „Millimeter von Quecksilber“ (mmHg) gemessen.

Welchen Nutzen hat Tekturna in diesen Studien gezeigt?

Tekturna allein war hinsichtlich der Blutdrucksenkung wirksamer als Placebo und ebenso wirksam

wie die Vergleichspräparate. Bei der Auswertung der Ergebnisse aller fünf Studien, in denen Tekturna

bei alleiniger Gabe mit Placebo verglichen wurde, zeigten Patienten im Alter von unter 65 Jahren nach

achtwöchiger Einnahme von 150 mg Tekturna ausgehend von durchschnittlich 99,4 mmHg zu Beginn

der Studie eine durchschnittliche Senkung des diastolischen Blutdrucks von 9,0 mmHg. Bei den

Patienten, die Placebo erhielten, sank dieser Wert im Vergleich dazu von 99,3 mmHg um 5,8 mmHg.

Bei Patienten im Alter von 65 Jahren oder älter sowie bei Patienten, die Tekturna in höherer

Dosierung einnahmen, zeigte sich eine noch stärkere Senkung des Blutdrucks. Bei Patienten mit

Diabetes und übergewichtigen Patienten führte Tekturna ebenfalls zu einer Senkung des Blutdrucks.

Die Wirkungen des Arzneimittels wurden in zwei der Studien über bis zu einem Jahr aufrechterhalten.

Des Weiteren ergaben die Untersuchungen, dass Tekturna, wenn es in Kombination mit anderen

Arzneimitteln (insbesondere Hydrochlorthiazid) eingenommen wird, im Vergleich zur Gabe dieser

Arzneimittel ohne Tekturna eine zusätzliche Blutdrucksenkung bewirken kann.

Welches Risiko ist mit Tekturna verbunden?

Die häufigste Nebenwirkung von Tekturna (beobachtet bei 1 bis 10 von 100 Patienten) ist Diarrhö.

Die vollständige Auflistung der im Zusammenhang mit Tekturna berichteten Nebenwirkungen ist der

Packungsbeilage zu entnehmen.

Tekturna darf nicht bei Patienten angewendet werden, die möglicherweise überempfindlich (allergisch)

gegen Aliskiren oder einen der sonstigen Bestandteile sind. Ferner darf es nicht bei Patienten

angewendet werden, die unter Aliskiren Angioödeme (Schwellungen unter der Haut) hatten oder bei

Frauen nach dem dritten Schwangerschaftsmonat. Eine Anwendung im ersten Schwangerschaftsdrittel

sowie bei Frauen, die beabsichtigen, schwanger zu werden, wird nicht empfohlen. Tekturna darf nicht

mit Ciclosporin (ein Arzneimittel, das die Aktivität des Immunsystems herabsetzt), Quindin (zur

Behandlung von Herzrhythmusstörungen) oder Verapamil (zur Behandlung von Herzproblemen)

eingenommen werden.

Warum wurde Tekturna zugelassen?

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) gelangte zu dem Schluss, dass die Vorteile von

Tekturna bei der Behandlung der essenziellen Hypertonie gegenüber den Risiken überwiegen, und

empfahl, die Genehmigung für das Inverkehrbringen von Tekturna zu erteilen.

Weitere Informationen über Tekturna:

Am 22. August 2007 erteilte die Europäische Kommission dem Unternehmen Novartis Europharm

Limited eine Genehmigung für das Inverkehrbringen von Tekturna in der gesamten Europäischen

Union.

Den vollständigen Wortlaut des EPAR für Tekturna finden Sie hier

Diese Zusammenfassung wurde zuletzt im 04-2009 aktualisiert.

Arzneimittel nicht länger zugelassen

Packungsbeilage

ANHANG I

ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS

Arzneimittel nicht länger zugelassen

1.

BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Tekturna 150 mg Filmtabletten

2.

QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Jede Filmtablette enthält 150 mg Aliskiren (als Hem

ifumarat).

Die vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.

3.

DARREICHUNGSFORM

Filmtablette

Hellrosa, bikonvexe, runde Tablette mit dem Aufdruck „

IL“ auf der einen und „NVR“ auf der anderen

Seite.

4.

KLINISCHE ANGABEN

4.1

Anwendungsgebiete

Behandlung der essenziellen Hypertonie.

4.2

Dosierung, Art und Dauer der Anwendung

Die empfohlene Dosierung von Tekturna beträgt einmal täglich 150 mg. Bei Patienten, deren

Blutdruck nicht ausreichend kontrolliert wird, kann die Dosis auf einm

al täglich 300 mg erhöht

werden.

Der blutdrucksenkende Effekt zeigt sich im Wesentlichen innerhalb von zwei Wochen (85-90%) nach

Therapiebeginn mit einmal täglich 150 mg.

Tekturna kann entweder allein oder in Kombination mit anderen Antihypertensiva angewendet werden

(siehe Abschnitte 4.4 und 5.1).

Tekturna sollte einmal täglich mit einer leichten Mahlzeit und vorzugsweise jeden Tag zur selben Zeit

eingenom

men werden. Tekturna sollte nicht zusammen mit Grapefruitsaft eingenommen werden.

Eingeschränkte Nierenfunktion

Bei Patienten mit leicht bis stark eingeschränkter Nierenfunktion ist keine Anpassung der Initialdosis

erforderlich (siehe Abschnitte 4.4 und 5.2).

Eingeschränkte Leberfunktion

Bei Patienten mit leicht bis stark eingeschränkter Leberfunktion ist keine Anpassung der Initialdosis

erforderlich (siehe Abschnitt 5.2).

Ältere Patienten (über 65 Jahre)

Für ältere Patienten ist keine Anpassung der Initialdosis erforderlich.

Kinder und Jugendliche (unter 18 Jahre)

Tekturna wird nicht empfohlen für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren

aufgrund des Fehlens von Daten zur Unbedenk

lichkeit und Wirksamkeit (siehe Abschnitt 5.2).

Arzneimittel nicht länger zugelassen

4.3

Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.

Angioödem unter Aliskiren in der Vorgeschichte.

Zweites und drittes Schwangerschaftstrimester (siehe Abschnitt 4.6).

Die gleichzeitige Anwendung von Aliskiren und Ciclosporin, einem

hochpotenten P-gp-Inhibitor, und

anderen potenten P-gp-Inhibitoren (Chinidin, Verapamil) ist kontraindiziert (siehe Abschnitt 4.5).

4.4

Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Patienten, die andere das Renin-Angiotensin-System (RAS) hemmende Arzneimittel erhalten und/oder

Patienten m

it eingeschränkter Nierenfunktion und/oder Diabetes mellitus, haben während der Therapie

mit Aliskiren ein erhöhtes Risiko für eine Hyperkalämie.

Aliskiren sollte mit Vorsicht bei Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz (New York Heart

Association [NYHA] Klasse III – IV) angewendet werden.

Bei schwerer und anhaltender Diarrhö sollte Tekturna abgesetzt werden.

Angioödeme

Wie bei anderen Arzneistoffen, die auf das Renin-Angiotensin-Sy

stem wirken, wurde auch bei

Patienten, die mit Aliskiren behandelt wurden, über Angioödeme berichtet. Tekturna sollte

unverzüglich abgesetzt und eine angemessene Therapie und Überwachung durchgeführt werden, bis

diese Anzeichen und Symptome vollständig und nachhaltig verschwunden sind. Wenn Zunge, Glottis

oder Kehlkopf betroffen sind, sollte Adrenalin verabreicht werden. Darüber hinaus sind Maßnahmen

zu ergreifen, um die Atemwege des Patienten offenzuhalten.

Patienten mit Natrium- und/oder Volumenmangel

Bei Patienten mit ausgeprägtem Volumen- und/oder Salzm

angel (z.B. bei Behandlung mit

hochdosierten Diuretika) könnte nach Einleitung der Behandlung mit Tekturna eine symptomatische

Hypotonie auftreten. Dieser Zustand ist vor der Verabreichung von Tekturna auszugleichen,

andernfalls sollte die Behandlung unter engmaschiger medizinischer Überwachung begonnen werden.

Eingeschränkte Nierenfunktion

In klinischen Studien wurde Tekturna nicht bei Patienten mit Hypertonie und schwerer

Niereninsuffizienz (Serum

-Kreatinin ≥ 150 μmol/l oder 1,70 mg/dl bei Frauen und ≥ 177 μmol/l oder

2,00 mg/dl bei Männern und/oder geschätzte glomeruläre Filtrationsrate (GFR) < 30 ml/min), Dialyse,

nephrotischem Syndrom oder renovaskulärer Hypertonie in der Anamnese untersucht. Wegen

fehlender Daten zur Sicherheit ist bei Patienten mit Hypertonie und stark eingeschränkter

Nierenfunktion Vorsicht geboten.

Wie andere Arzneistoffe, die auf das Renin-Angiotensin-Sy

stem einwirken, sollte auch Aliskiren bei

Zuständen, die das Entstehen von Nierenfunktionsstörungen begünstigen, wie Volumenmangel (z. B.

wegen Blutverlusts, schwerer anhaltender Diarrhö, anhaltendem Erbrechen usw.), Herz-, Leber- oder

Nierenerkrankungen mit Vorsicht angewendet werden. Ein nach Beendigung der Behandlung

reversibles akutes Nierenversagen wurde nach Markteinführung bei Risikopatienten beobachtet, die

Aliskiren erhielten. Für den Fall, dass irgendwelche Anzeichen eines akuten Nierenversagens

auftreten, sollte Aliskiren unverzüglich abgesetzt werden.

Nierenarterienstenose

Für die Anwendung von Tekturna bei Patienten mit unilateraler oder bilateraler Nierenarterienstenose

oder Stenose bei einer Einzelniere liegen keine Daten aus kontrollierten klinischen Studien vor. Wie

bei anderen Arzneistoffen, die auf das Renin-Angiotensin-Sy

stem einwirken, besteht jedoch ein

Arzneimittel nicht länger zugelassen

erhöhtes Risiko für eine Niereninsuffizienz, einschließlich akuten Nierenversagens, wenn Patiente

mit einer Nierenarterienstenose mit Aliskiren behandelt werden. Deshalb ist bei diesen Patien

orsicht geboten. Wenn ein Nierenversagen auftritt, sollte die Behandlung beendet werden.

Moderate P-gp-Inhibitoren

Die gleichzeitige Gabe von 300 mg Aliskiren und 200 mg Ketoconazol führte zu einer Zunahme der

Aliskiren-AUC um 76%. Da aber von P-gp-Inhibitoren wie Ketoconazol angenommen werden k

dass sie die Gewebespiegel mehr als die Plasmaspiegel erhöhen, ist Vorsicht angebracht, wenn

Aliskiren zusam

ann,

men mit moderaten P-gp-Inhibitoren wie Ketoconazol angewendet wird (siehe

bschnitt 4.5).

.5

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

it häufig zur Behandlung von

ypertonie oder Diabetes angewendeten Arzneimitteln bekannt.

coumarol,

, Ramipril und

ydrochlorothiazid. Es wurden keine Wechselwirkungen festgestellt.

urna noch für diese

leichzeitig verabreichten Arzneimittel eine Dosisanpassungen erforderlich.

ie Bioverfügbarkeit von Digoxin kann durch Tekturna leicht verringert werden.

orläufige Daten weisen darauf hin, dass Irbesartan die AUC und C

von Tekturna reduziert.

ieren (Johanniskraut, Rifampicin), könnten daher die

ioverfügbarkeit von Tekturna erniedrigen.

4

Für Tekturna sind keine klinisch relevanten Wechselwirkungen m

Die in klinischen Pharm

akokinetikstudien untersuchten Arzneistoffe umfassten Aceno

Atenolol, Celecoxib, Pioglitazon, Allopurinol, Isosorbid-5-Mononitrat

Bei gleichzeitiger Verabreichung von Aliskiren m

it Valsartan (↓28%), Metformin (↓28%), Amlodipin

(↑29%) oder Cimetidin (↑19%) änderte sich die C

oder AUC von Tekturna um 20% bis 30%. Bei

Verabreichung mit Atorvastatin stiegen AUC und C

von Tekturna im Steady-State um 50%. Die

gleichzeitige Gabe von Tekturna hatte keinen signifikanten Einfluss auf die Pharmakokinetik von

Atorvastatin, Valsartan, Metformin oder Amlodipin. Daher ist weder für Tekt

In Tierversuchen wurde gezeigt, dass P-gp eine wesentliche Einflussgröße für die Bioverfügbarkeit

von Tekturna ist. Substanzen, die P-gp induz

Wechselwirkungen mit CYP450

Aliskiren hemmt nicht die CYP450-Isoenzyme (CYP1A2, 2C8, 2C9, 2C19, 2D6, 2E1 und 3A).

Aliskiren führt nicht zur Induktion von CYP3A4. Deshalb kann angenommen werden, dass Aliskire

die systemische Exposition von Substanzen, die diese Enzyme hemmen, induzieren oder von ihnen

abgebaut werden, nicht beeinflusst. Aliskiren wird nur geringfügig über Cytochrom-P450-Enz

metabolisiert. Deshalb sind Wechselwirkungen aufgrund einer Hemmung oder Induktion von

CYP450-Isoenzymen nicht zu erwarten. Allerdings beeinflussen CYP3A4-Inhibitoren häufig auch P

gp. Deshalb kann eine erhöhte Exposition gegenüber Aliskiren erwartet werden, wenn gleichzeitig

CYP3A4-Inhibito

ren gegeben werden, die auch P-gp hemmen (siehe unter „Wechselwirkungen mit P-

lykoprotein“).

Wechselwirkungen mit P-Glykoprotein

In präklinischen Studien erwies sich MDR1/Mdr1a/1b (P-gp) als das wichtigste an der intestinalen

Aufnahme und biliären Ausscheidung von Aliskiren beteiligte Efflux-System. Induktoren von P-gp

(Johanniskraut, Rifampizin) könnten daher die Bioverfügbarkeit von Tekturna verringern. Obwohl

nicht für Aliskiren untersucht ist bekannt, dass P-gp auch die Aufnahme verschiedenster Substanzen in

das Gewebe kontrolliert und dass P-gp-Inhibitoren das „Gewebe-zu-Plasma Konzentrationsverhältni

erhöhen können. Deshalb könnten P-gp-Inhibitoren die Gewebespiegel mehr als die Plasmaspiege

erhöhen. Das Potenzial von Arzneimittelwechse

s“

lwirkungen über P-gp hängt wahrscheinlich vom

Ausmaß der Hemmung dieses Transporters ab.

Arzneimittel nicht länger zugelassen

Substrate oder schwache Inhibitoren von P-gp

Es wurden keine relevanten Wechselwirkungen mit Atenolol, Digoxin, Amlodipin oder Cimetidin

beobachtet. Bei gleichzeitiger Gabe m

it Atorvastatin (80 mg) erhöhten sich für Aliskiren (300 mg) im

Steady-State AUC und C

um 50%.

Moderate P-gp-Inhibitoren

Die gleichzeitige Gabe von Ketoconazol (200 mg) und Aliskiren (300 m

g) führte zu einer Zunahme

der Aliskiren-Plasmaspiegel (AUC und C

) um 80%. Präklinische Studien weisen darauf hin, dass

die gleichzeitige Gabe von Aliskiren und Ketoconazol die gastrointestinale Absorption von Aliskiren

fördert und die biliäre Exkretion vermindert. Die Veränderung der Aliskiren-Plasmaspiegel bei

Anwesenheit von Ketoconazol liegt schätzungsweise in dem Bereich, der bei Verdoppelung der

Aliskiren-Dosis erreicht würde. Aliskiren-Dosen von bis zu 600 mg, also das Doppelte der höchsten

empfohlenen therapeutischen Dosis, erwiesen sich in kontrollierten klinischen Studien als gut

verträglich. Von P-gp-Inhibitoren kann angenommen werden, dass sie die Gewebespiegel mehr als die

Plasmaspiegel erhöhen. Deshalb ist Vorsicht angebracht, wenn Aliskiren zusammen mit Ketoconazol

oder anderen moderaten P-gp-Inhibitoren (Itraconazol, Clarithromycin, Telithromycin, Erythromycin,

Amiodaron) angewendet wird.

Potente P-gp-Inhibitoren

Eine Interaktionsstudie mit Einzelgabe an gesunden Freiwilligen zeigte, dass Ciclosporin (200 und

600 m

g) die C

von Aliskiren 75 mg um das ca. 2,5-fache und die AUC um das ca. 5-fache erhöht.

Die Zunahme könnte bei höheren Dosierungen von Aliskiren größer sein. Daher wird die gleichzeitige

Anwendung von Aliskiren und potenten P-gp Inhibitoren kontraindiziert (siehe Abschnitt 4.3).

Furosemid

Bei gleichzeitiger Gabe von TekturnaAliskiren und Furosem

id wurden AUC und C

von Furosemid

um 28% bzw. 49% reduziert. Daher wird empfohlen, bei Einleitung und Anpassung einer Therapie mit

Furosemid die Wirkung zu überwachen, um in klinischen Fällen von Volumenüberlastung eine

mögliche Unterversorgung zu vermeiden.

Nichtsteroidale Antiphlogistika (NSAIDs)

Wie bei anderen Arzneistoffen, die auf das Renin-Angiotensin-Sy

stem wirken, könnten NSAIDs auch

die blutdrucksenkende Wirkung von Aliskiren verringern. Bei einigen Patienten mit eingeschränkter

Nierenfunktion (dehydrierte oder ältere Patienten) könnte die gleichzeitige Gabe von Aliskiren und

NSAIDs zu einer weiteren Verschlechterung der Nierenfunktion, einschließlich eines möglichen

akuten Nierenversagens, das üblicherweise reversibel ist, führen. Deshalb ist vor allem bei älteren

Patienten bei gleichzeitiger Gabe von Aliskiren und NSAIDs Vorsicht geboten.

Kalium und kaliumsparende Diuretika

Aufgrund der Erfahrungen bei der Anwendung anderer Präparate, die auf das Renin-Angiotensin-

stem wirken, könnte die gleichzeitige Verabreichung von kaliumsparenden Diuretika,

Kaliumpräparaten, kaliumhaltigen Salzersatzmitteln oder anderen Substanzen, die eine Erhöhung des

Serumkaliumspiegels bewirken können (z.B. Heparin), zu einem Anstieg des Serumkaliums führen.

Sollte eine Co-Medikation für notwendig erachtet werden, ist Vorsicht geboten.

Grapefruitsaft

Aufgrund des Fehlens von Daten kann eine mögliche Wechselwirkung zwischen Grapefruitsaft und

Aliskiren nicht ausgeschlossen werden. Tekturna

sollte deshalb nicht zusammen mit Grapefruitsaft

eingenommen werden.

Warfarin

Die Auswirkungen von Tekturna auf die Pharmakokinetik von Warfarin wurden nicht untersucht.

Nahrungsaufnahme

Es wurde gezeigt, dass sehr fettreiche Nahrung die Aufnahme von Tekturna deutlich verringert.

Arzneimittel nicht länger zugelassen

4.6

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Es liegen keine Daten über die Anwendung von Aliskiren bei Schwangeren vor. Tekturna war bei

Ratten und Kaninchen nicht teratogen (siehe Abschnitt 5.3). Andere Substanzen m

it direkter Wirkung

auf das RAS wurden mit schweren fetalen Missbildungen und neonatalen Todesfällen in Verbindung

gebracht. Wie andere Arzneimittel mit direkter Wirkung auf das RAS, sollte Tekturna nicht während

des ersten Schwangerschaftstrimesters oder von Frauen, die eine Schwangerschaft planen, angewendet

werden und ist während des zweiten und dritten Schwangerschaftstrimesters kontraindiziert (siehe

Abschnitt 4.3). Ärzte, die auf das RAS wirkende Präparate verschreiben, sollten Frauen im

gebärfähigen Alter über das potenzielle Risiko dieser Substanzen während der Schwangerschaft

aufklären. Wenn während der Behandlung eine Schwangerschaft festgestellt wird, sollte Tekturna

entsprechend abgesetzt werden.

Stillzeit

Es ist nicht bekannt, ob Aliskiren beim Menschen in die Muttermilch ausgeschieden wird. Tekturna

wird in die Milch von stillenden Ratten abgegeben. Daher wird die Anwendung bei stillenden Frauen

nicht em

pfohlen.

4.7

Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von

Maschinen

Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum

Bedienen von Maschinen durchgeführt. Beim Lenken von Fahrzeugen oder beim Bedienen von

Maschinen sollte jedoch beachtet werden, dass bei jeder antihypertensiven Therapie gelegentlich

Schwindel oder Müdigkeit auftreten können. Tekturna hat einen vernachlässigbaren Einfluss auf die

Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

4.8

Nebenwirkungen

Die Unbedenklichkeit von Tekturna wurde an mehr als 7.800 Patienten untersucht; davon wurden

ehr als 2.300 länger als 6 Monate und mehr als 1.200 länger als 1 Jahr behandelt. Die Inzidenz von

Nebenwirkungen zeigte keine Abhängigkeit von Geschlecht, Alter, Body Mass Index, Rasse oder

ethnischer Zugehörigkeit. Die Behandlung mit Tekturna führte zu einer Gesamtinzidenz von

Nebenwirkungen, die bis zu einer Dosierung von 300 mg mit Placebo vergleichbar war. Die

Nebenwirkungen waren im Allgemeinen leicht und vorübergehend, und erforderten nur selten einen

Therapieabbruch. Als häufigste Nebenwirkung trat Diarrhö auf.

Die Inzidenz von Husten war bei Patienten unter Placebo (0,6%) und Tekturna (0,9%) ähnlich.

Die unerwünschten Wirkungen (Tabelle 1) sind unter folgenden Überschriften entsprechend ihrer

Häufigkeit geordnet: Sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100, <1/10); gelegentlich (≥1/1.000, <1/100);

selten (≥1/10.000, <1/1000); sehr selten (<1/10.000), ein

schließlich Einzelfälle. Innerhalb jeder

Häufigkeitsgruppe werden die Nebenwirkungen nach abnehmendem Schweregrad angegeben.

Tabelle 1

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Häufig:

Diarrhö

Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Gelegentlich:

Hautausschlag

Selten:

Angioödeme

Während der Behandlung mit Tekturna kam es zum

Auftreten von Angioödemen. In kontrollierten

klinischen Studien traten während der Behandlung mit Tekturna selten Angioödeme auf, wobei. die

Rate vergleichbar mit derjenigen unter Placebo oder Hydrochlorothiazid war. Fälle von Angioödemen

Arzneimittel nicht länger zugelassen

wurden auch nach Markteinführung berichtet (Häufigkeit nicht bekannt). Falls Anzeichen auftreten,

die auf eine allergische Reaktion hinweisen (insbesondere Schwierigkeiten beim Atmen oder

Schlucken, Schwellungen des Gesichts, der Extremitäten, Augen, Lippen und/oder Zunge), sollten die

Patienten die Behandlung abbrechen und den Arzt kontaktieren (siehe Abschnitt 4.4).

Laboruntersuchungen

In kontrollierten klinischen Studien waren klinisch relevante Veränderungen von

Standardlaborparam

etern selten mit der Verabreichung von Tekturna assoziiert. In klinischen Studien

an Patienten mit Hypertonie hatte Tekturna keine klinisch bedeutsamen Auswirkungen auf

Gesamtcholesterin, High-Density-Lipoprotein-Cholesterin (HDL-C), Nüchterntriglyzeride,

Nüchternglukose oder Harnsäure.

Hämoglobin und Hämatokrit

: Es wurde ein geringgradiger Abfall von Häm

oglobin und Hämatokrit

(mittlerer Abfall um etwa 0,05 mMol/l bzw. 0,16 Volumenprozent) beobachtet. Bei keinem Patienten

wurde die Therapie aufgrund einer Anämie abgebrochen. Dieser Effekt wird auch bei anderen

Substanzen beobachtet, die auf das Renin-Angiotensin-System wirken, zum Beispiel bei Inhibitoren

des Angiotensin konvertierenden Enzyms (ACEI) und Angiotensin-Rezeptorblockern.

Serumkalium

: Anstiege des Serum

kaliums waren bei nur mit Tekturna behandelten Patienten mit

essentieller Hypertonie geringgradig und selten (0,9% im Vergleich zu 0,6% unter Placebo). In einer

Studie, in der Tekturna in Kombination mit einem ACEI bei Diabetikern angewendet wurde, war der

Anstieg der Serumkaliumwerte jedoch häufiger (5,5%). Daher ist bei Diabetikern, Patienten mit

Nierenerkrankungen und bei Patienten mit Herzinsuffizienz bei der Anwendung von Tekturna, wie bei

anderen Substanzen, die auf das RAS-System wirken, eine regelmäßige Überwachung der Elektrolyte

und der Nierenfunktion angezeigt.

Bei Risikopatienten wurde nach Markteinführung über Nierenfunktionsstörungen und über akutes

Nierenversagen berichtet (siehe Abschnitt 4.4).

4.9

Überdosierung

Zur Überdosierung beim Menschen liegen nur begrenzte Daten vor. Das wahrscheinlichste Anzeichen

einer Überdosierung wäre ein Blutdruckabfall, bedingt durch den antihy

pertensiven Effekt von

Aliskiren. Sollte eine symptomatische Hypotonie auftreten, ist eine supportive Behandlung

einzuleiten.

5.

PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1

Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Renin-Inhibitor, ATC-Code: C09XA02

Aliskiren ist ein oral wirksamer, nicht peptidischer, potenter und selektiver direkter Inhibitor des

anen Renins.

Durch Hemmung des Enzyms Renin blockiert Aliskiren das RAS am Aktivierungspunkt. Dadurch

wird die Um

wandlung von Angiotensinogen in Angiotensin I blockiert und die Angiotensin-I- und

Angiotensin-II-Spiegel gesenkt. Während andere RAS-Hemmer (ACEI und Angiotensin-II-

Rezeptorblocker (ARB)) einen kompensatorischen Anstieg der Plasmareninaktivität (PRA)

verursachen, nimmt die PRA bei Bluthochdruckpatienten durch die Behandlung mit Aliskiren um

etwa 50 bis 80% ab. Bei der Kombination von Aliskiren mit anderen Antihypertensiva wurden

ähnliche Reduktionen gefunden. Die klinischen Implikationen der unterschiedlichen Wirkung auf die

PRA sind derzeit nicht bekannt.

Arzneimittel nicht länger zugelassen

Hypertonie

Bei Bluthochdruckpatienten senkte Tekturna bei einm

al täglicher Gabe in Dosierungen von 150 mg

und 300 mg den systolischen und diastolischen Blutdruck. Diese Wirkung hielt über das gesamte

Dosierungsintervall von 24 Stunden an (die Wirkung bleibt am frühen Morgen erhalten). Bei einer

Dosierung von 300 mg betrug das durchschnittliche „Peak-Trough“-Verhältnis für das diastolische

Ansprechen bis zu 98%. 85 bis 90% des maximalen blutdrucksenkenden Effekts wurden nach

2 Wochen beobachtet. Die Blutdrucksenkung wurde während der Langzeitbehandlung

aufrechterhalten und war unabhängig von Alter, Geschlecht, Body Mass Index und ethnischer

Zugehörigkeit. Tekturna wurde an 1.864 Patienten ab 65 Jahren und an 426 Patienten ab 75 Jahren

untersucht.

In Monotherapiestudien mit Tekturna zeigte sich, dass der blutdrucksenkende Effekt m

it dem anderer

Klassen von Antihypertensiva einschließlich ACEI und ARB vergleichbar war. Im Vergleich mit

einem Diuretikum (Hydrochlorothiazid - HCTZ) senkte 300 mg Tekturna nach einer 12-wöchigen

Behandlung den systolischen/diastolischen Blutdruck um 17,0/12,3 mmHg gegenüber

14,4/10,5 mmHg unter 25 mg HCTZ. Bei Bluthochdruckpatienten mit Diabetes war die Monotherapie

mit Tekturna sicher und wirksam.

Es liegen Studien zur Kombinationstherapie vor, bei denen Tekturna zusätzlich m

it dem Diuretikum

Hydrochlorothiazid, dem ACE-Hemmer Ramipril, dem Calcium-Kanalblocker Amlodipin, dem

Angiotensin-Rezeptor-Antagonisten Valsartan und dem Beta-Blocker Atenolol gegeben wurde. Diese

Kombinationen wurden gut vertragen. Tekturna bewirkte einen additiven blutdrucksenkenden Effekt,

wenn es zusammen mit Hydrochlorothiazid oder Ramipril gegeben wurde. Bei Patienten, die nicht

ausreichend auf 5 mg des Kalziumkanalblockers Amlodipin ansprachen, bewirkte die zusätzliche

Gabe von Tekturna 150 mg eine Blutdrucksenkung, die vergleichbar war mit einer Dosiserhöhung von

Amlodipin auf 10 mg, jedoch traten weniger Ödeme auf (Aliskiren 150 mg/Amlodipin 5 mg 2,1% vs.

Amlodipin 10 mg 11,2%). In einer Studie, die spezifisch zur Untersuchung des Effekts der

Kombinationstherapie geplant war, zeigte Tekturna in Kombination mit dem Angiotensin-Rezeptor-

Antagonisten Valsartan eine additive blutdrucksenkende Wirkung.

Bei adipösen Patienten mit Hypertonie, die nicht ausreichend auf 25 mg HCTZ ansprachen, bewirkte

die zusätzliche Gabe von Tekturna 300 mg eine weitere Blutdrucksenkung, die mit derjenigen einer

zusätzlichen Behandlung mit Irbesartan 300 mg oder Amlodipin 10 mg vergleichbar war. Bei

Diabetikern mit Bluthochdruck bewirkte die zusätzliche Gabe von Tekturna bei mit Ramipril

behandelten Patienten eine additive Blutdrucksenkung bei gleichzeitig verminderter Inzidenz von

Husten (1,8%) im Vergleich zur alleinigen Ramiprilgabe (4,7%).

Bei den Patienten, die in kontrollierten klinischen Studien behandelt wurden, gab es keine Hinweise

auf eine „

First-Dose“-Hypotonie oder einen Einfluss auf die Pulsfrequenz. Übermäßige

Blutdrucksenkung trat gelegentlich (0,1%) bei Patienten mit unkomplizierter Hypertonie auf, die mit

Tekturna allein behandelt wurden. Hypotonie wurde auch gelegentlich (< 1%) während einer

Kombinationstherapie mit anderen Antihypertensiva beobachtet. Nach Absetzen der Behandlung

kehrte der Blutdruck in einem Zeitraum von einigen Wochen schrittweise zum Ausgangswert zurück.

Es gab keine Hinweise auf einen Rebound-Effekt für Blutdruck oder PRA.

In einer 3-Monatsstudie an 302 Patienten mit leichter, stabiler Herzinsuffizienz, die alle eine

Standardtherapie zur Behandlung der stabilen Herzinsuffizienz erhielten, wurde die zusätzliche Gabe

von 150 mg Tekturna gut vertragen. Der Spiegel des B-Typs des natriuretischen Peptids (BNP) wurde

unter Tekturna im Vergleich zu Placebo um 25% gesenkt. Die klinische Relevanz dieser Reduktion ist

jedoch unbekannt.

In einer 6-Monatsstudie an 599 Patienten mit Bluthochdruck, Typ 2 Diabetes mellitus und

Nephropathie, die alle 100 mg Losartan und eine optimierte antihypertensive Therapie erhielten, führte

die zusätzliche Gabe von 300 mg Tekturna im Vergleich zu Placebo zu einer 20%igen Senkung des

Albumin/Kreatinin-Quotienten im Urin (UACR) von 58 mg/mmol auf 46 mg/mmol. Der Anteil an

Patienten, deren UACR während der Studie um mindestens 50% reduziert wurde, betrug 24,7% unter

Tekturna und 12,5% unter Placebo. Die klinische Relevanz einer Senkung des UACR in Abwesenheit

Arzneimittel nicht länger zugelassen

eines Effekts auf den Blutdruck ist nicht erwiesen. Tekturna beeinflusste nicht die Serum-Kreatinin-

Konzentration, war aber mit einer Zunahme der Häufigkeit (4,2% gegenüber. 1,9% für Placebo) der

Serum-Kalium-Konzentration auf

6,0 mmol/l verknüpft. Dies war jedoch statistisch nicht signifikant.

Eine vorteilhafte Wirkung von Tekturna auf Mortalität und kardiovaskuläre Morbidität ist derzeit

nicht bekannt.

Elektrokardiographie

In einer randomisierten, doppelblinden, Placebo- und aktiv kontrollierten Studie mit Standard- und

Holter-EKG wurden keine Effekte auf das QT-Intervall beobachtet.

5.2

Pharmakokinetische Eigenschaften

Resorption

Nach oraler Resorption von Aliskiren werden die Spitzenkonzentrationen im

Plasma nach 1-3 Stunden

erreicht. Die absolute Bioverfügbarkeit von Aliskiren beträgt etwa 2-3%. Sehr fettreiche Nahrung

verringert die C

um 85% und die AUC um 70%. Steady-State-Plasmakonzentrationen werden bei

einmal täglicher Verabreichung innerhalb von 5-7 Tagen erreicht und sind etwa doppelt so hoch wie

die Werte nach der Initialdosis.

Verteilung

Nach intravenöser Verabreichung beträgt das durchschnittliche Verteilungsvolumen im Steady-State

etwa 135 Liter, was darauf hindeutet, dass sich Aliskiren weitgehend im

extravaskulären Raum

verteilt. Die Bindung von Aliskiren an Plasmaproteine ist mittelstark (47-51%) und

konzentrationsunabhängig.

Metabolismus und Elimination

Die mittlere Halbwertszeit beträgt etwa 40 Stunden (Bereich von 34-41 Stunden). Der größte Teil von

Aliskiren wird unverändert in den Fäzes ausgeschieden (78%). Etwa 1,4% der oralen Gesam

tdosis

werden metabolisiert. Das für den Metabolismus verantwortliche Enzym ist CYP3A4. Etwa 0,6% der

Dosis werden nach oraler Verabreichung im Urin gefunden. Die durchschnittliche Plasma-Clearance

nach intravenöser Verabreichung beträgt etwa 9 l/h.

Linearität/Nichtlinearität

Die Aliskiren-Exposition steigt mit zunehmender Dosis überproportional an. Nach Einm

algabe gilt im

Dosisbereich von 75 bis 600 mg, dass eine Verdopplung der Dosis einen ca. 2,3- bzw. 2,6fachen

Anstieg der AUC und C

bewirkt. Im „Steady-State“ kann die Nichtlinearität noch ausgeprägter sein.

Mechanismen, die für die Abweichung von der Linearität verantwortlich sind, wurden nicht

identifiziert. Ein möglicher Mechanismus ist die Sättigung von Transportern am Ort der Resorption

oder der hepatobiliären Ausscheidung.

Patientencharakteristika

Aliskiren ist ein wirksames Antihypertensivum zur einm

al täglichen Anwendung bei erwachsenen

Patienten, unabhängig von Geschlecht, Alter, Body Mass Index und ethnischer Zugehörigkeit.

Bei älteren Personen (> 65 Jahre) ist die AUC im Vergleich zu jüngeren um

50% erhöht. Geschlecht,

Gewicht und ethnische Zugehörigkeit haben keinen klinisch relevanten Einfluss auf die

Pharmakokinetik von Aliskiren.

Die Pharmakokinetik von Aliskiren wurde bei Patienten mit unterschiedlichen Schweregraden einer

Niereninsuffizienz ermittelt. Nach einer Einzeldosis und im Steady-State waren die relative AUC und

für Aliskiren bei Personen mit eingeschränkter Nierenfunktion zwischen 0,8- und 2-mal höher als

bei gesunden Freiwilligen. Diese beobachteten Veränderungen korrelierten jedoch nicht mit dem

Schweregrad der Niereninsuffizienz. Bei Patienten mit leicht bis stark eingeschränkter Nierenfunktion

ist keine Anpassung der Initialdosis von Tekturna erforderlich, jedoch ist bei Patienten mit stark

eingeschränkter Nierenfunktion Vorsicht geboten.

Arzneimittel nicht länger zugelassen

Die Pharmakokinetik von Aliskiren war bei Patienten mit leichten bis schweren Lebererkrankungen

nicht signifikant beeinflusst. Daher ist bei Patienten mit leicht bis stark eingeschränkter Leberfunktion

keine Anpassung der Initialdosis von Aliskiren erforderlich.

5.3

Präklinische Daten zur Sicherheit

Das karzinogene Potenzial wurde in einer 2-jährigen Studie an Ratten und einer 6-m

onatigen Studie

an transgenen Mäusen untersucht. Es wurde kein karzinogenes Potenzial festgestellt. Ein Dickdarm-

Adenom und ein Adenokarzinom im Blinddarm, aufgetreten bei Ratten unter einer Dosis von

1.500 mg/kg/Tag, waren statistisch nicht signifikant. Obwohl Aliskiren bekanntermaßen ein

Irritationspotenzial aufweist, wurde die Sicherheitsgrenze, die für den Menschen im Lauf einer Studie

an gesunden Freiwilligen mit einer Dosis von 300 mg ermittelt wurde als ausreichend bewertet und

zwar im Vergleich zu einer 9- bis 11fach höheren Konzentration im Stuhl oder der 6fach höheren

Schleimhautkonzentration, die bei einer Dosis von 250 mg/kg/Tag in der Kanzerogenitätsstudie an

Ratten ermittelt wurde.

In-vitro-

In-vivo-

Studien zur Mutagenität von Aliskiren zeigten keinerlei m

utagenes Potenzial.

Die Untersuchungen beinhalteten

In-vitro

-Tests mit Zellen von Bakterien und Säugetieren und

In-

vivo-

Beurteilungen an Ratten.

In Studien zur Reproduktionstoxizität von Aliskiren traten unter einer Dosierung bis zu

600 mg/kg/Tag bei Ratten oder 100 mg/kg/Tag bei Kaninchen keine Hinweise auf eine embryofetale

Toxizität oder Teratogenität auf. Die Fertilität sowie die prä- und postnatale Entwicklung wurden bei

Ratten unter einer Dosierung bis zu 250 mg/kg/Tag nicht beeinträchtigt. Die Dosierung bei Ratten und

Kaninchen führte zu systemischen Belastungen, die 1- bis 4- bzw. 5-mal höher waren als die

maximale empfohlene Dosis für den Menschen (300 mg).

Sicherheitspharmakologische Studien zeigten keine Nebenwirkungen auf zentralnervöse,

respiratorische oder kardiale Funktionen. Befunde

in den Tierstudien zur Toxikologie bei wiederholter

Anwendung standen in Übereinstimmung mit dem bekannten lokalen Irritationspotenzial oder den

erwarteten pharmakologischen Effekten von Aliskiren.

6.

PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1

Liste der sonstigen Bestandteile

Crospovidon

Magnesiumstearat

Mikrokristalline Cellulose

Povidon

Hochdisperses Siliciumdioxid

Hypromellose

Macrogol

Talkum

Eisen(II,III)-oxid (E 172)

Eisen(III)-oxid (E 172)

Titandioxid (E 171)

6.2

Inkompatibilitäten

Nicht zutreffend

6.3

Dauer der Haltbarkeit

2 Jahre

Arzneimittel nicht länger zugelassen

6.4

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Nicht über 30°C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um

den Inhalt vor Feuchtigkeit zu

schützen.

6.5

Art und Inhalt des Behältnisses

Blisterpackungen (PA/Alu/PVC)

Die Packungen enthalten 7, 14, 28, 30, 50, 56, 84, 90, 98 oder 280 Tabletten.

Die Packungen mit 84 (3x28), 98 (2x49) und 280 (20x14) Tabletten sind Bündelpackungen.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

6.6

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen

zu entsorgen.

7.

INHABER DER ZULASSUNG

Novartis Europharm Limited

Wimblehurst Road

Horsham

West Sussex, RH12 5AB

Vereinigtes Königreich

8.

ZULASSUNGSNUMMER(N)

EU/1/07/408/001-010

9.

DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER ZULASSUNG

22.08.2007

10.

STAND DER INFORMATION

Arzneimittel nicht länger zugelassen

1.

BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Tekturna 300 mg Filmtabletten

2.

QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Jede Filmtablette enthält 300 mg Aliskiren (als Hem

ifumarat).

Die vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.

3.

DARREICHUNGSFORM

Filmtablette

Hellrote, bikonvexe, ovale Tablette mit dem Aufdruck „

IU“ auf der einen und „NVR“ auf der anderen

Seite.

4.

KLINISCHE ANGABEN

4.1

Anwendungsgebiete

Behandlung der essenziellen Hypertonie.

4.2

Dosierung, Art und Dauer der Anwendung

Die empfohlene Dosierung von Tekturna beträgt einmal täglich 150 mg. Bei Patienten, deren

Blutdruck nicht ausreichend kontrolliert wird, kann die Dosis auf einm

al täglich 300 mg erhöht

werden.

Der blutdrucksenkende Effekt zeigt sich im Wesentlichen innerhalb von zwei Wochen (85-90%) nach

Therapiebeginn mit einmal täglich 150 mg.

Tekturna kann entweder allein oder in Kombination mit anderen Antihypertensiva angewendet werden

(siehe Abschnitte 4.4 und 5.1).

Tekturna sollte einmal täglich mit einer leichten Mahlzeit und vorzugsweise jeden Tag zur selben Zeit

eingenom

men werden. Tekturna sollte nicht zusammen mit Grapefruitsaft eingenommen werden.

Eingeschränkte Nierenfunktion

Bei Patienten mit leicht bis stark eingeschränkter Nierenfunktion ist keine Anpassung der Initialdosis

erforderlich (siehe Abschnitte 4.4 und 5.2).

Eingeschränkte Leberfunktion

Bei Patienten mit leicht bis stark eingeschränkter Leberfunktion ist keine Anpassung der Initialdosis

erforderlich (siehe Abschnitt 5.2).

Ältere Patienten (über 65 Jahre)

Für ältere Patienten ist keine Anpassung der Initialdosis erforderlich.

Kinder und Jugendliche (unter 18 Jahre)

Tekturna wird nicht empfohlen für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren

aufgrund des Fehlens von Daten zur Unbedenk

lichkeit und Wirksamkeit (siehe Abschnitt 5.2).

Arzneimittel nicht länger zugelassen

4.3

Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.

Angioödem unter Aliskiren in der Vorgeschichte.

Zweites und drittes Schwangerschaftstrimester (siehe Abschnitt 4.6).

Die gleichzeitige Anwendung von Aliskiren und Ciclosporin, einem

hochpotenten P-gp-Inhibitor, und

anderen potenten P-gp-Inhibitoren (Chinidin, Verapamil) ist kontraindiziert (siehe Abschnitt 4.5).

4.4

Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Patienten, die andere das Renin-Angiotensin-System (RAS) hemmende Arzneimittel erhalten und/oder

Patienten m

it eingeschränkter Nierenfunktion und/oder Diabetes mellitus, haben während der Therapie

mit Aliskiren ein erhöhtes Risiko für eine Hyperkalämie.

Aliskiren sollte mit Vorsicht bei Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz (New York Heart

Association [NYHA] Klasse III – IV) angewendet werden.

Bei schwerer und anhaltender Diarrhö sollte Tekturna abgesetzt werden.

Angioödeme

Wie bei anderen Arzneistoffen, die auf das Renin-Angiotensin-Sy

stem wirken, wurde auch bei

Patienten, die mit Aliskiren behandelt wurden, über Angioödeme berichtet. Tekturna sollte

unverzüglich abgesetzt und eine angemessene Therapie und Überwachung durchgeführt werden, bis

diese Anzeichen und Symptome vollständig und nachhaltig verschwunden sind. Wenn Zunge, Glottis

oder Kehlkopf betroffen sind, sollte Adrenalin verabreicht werden. Darüber hinaus sind Maßnahmen

zu ergreifen, um die Atemwege des Patienten offenzuhalten.

Patienten mit Natrium- und/oder Volumenmangel

Bei Patienten mit ausgeprägtem Volumen- und/oder Salzm

angel (z.B. bei Behandlung mit

hochdosierten Diuretika) könnte nach Einleitung der Behandlung mit Tekturna eine symptomatische

Hypotonie auftreten. Dieser Zustand ist vor der Verabreichung von Tekturna auszugleichen,

andernfalls sollte die Behandlung unter engmaschiger medizinischer Überwachung begonnen werden.

Eingeschränkte Nierenfunktion

In klinischen Studien wurde Tekturna nicht bei Patienten mit Hypertonie und schwerer

Niereninsuffizienz (Serum

-Kreatinin ≥ 150 μmol/l oder 1,70 mg/dl bei Frauen und ≥ 177 μmol/l oder

2,00 mg/dl bei Männern und/oder geschätzte glomeruläre Filtrationsrate (GFR) < 30 ml/min), Dialyse,

nephrotischem Syndrom oder renovaskulärer Hypertonie in der Anamnese untersucht. Wegen

fehlender Daten zur Sicherheit ist bei Patienten mit Hypertonie und stark eingeschränkter

Nierenfunktion Vorsicht geboten.

Wie andere Arzneistoffe, die auf das Renin-Angiotensin-Sy

stem einwirken, sollte auch Aliskiren bei

Zuständen, die das Entstehen von Nierenfunktionsstörungen begünstigen, wie Volumenmangel (z. B.

wegen Blutverlusts, schwerer anhaltender Diarrhö, anhaltendem Erbrechen usw.), Herz-, Leber- oder

Nierenerkrankungen mit Vorsicht angewendet werden. Ein nach Beendigung der Behandlung

reversibles akutes Nierenversagen wurde nach Markteinführung bei Risikopatienten beobachtet, die

Aliskiren erhielten. Für den Fall, dass irgendwelche Anzeichen eines akuten Nierenversagens

auftreten, sollte Aliskiren unverzüglich abgesetzt werden.

Nierenarterienstenose

Für die Anwendung von Tekturna bei Patienten mit unilateraler oder bilateraler Nierenarterienstenose

oder Stenose bei einer Einzelniere liegen keine Daten aus kontrollierten klinischen Studien vor. Wie

bei anderen Arzneistoffen, die auf das Renin-Angiotensin-Sy

stem einwirken, besteht jedoch ein

Arzneimittel nicht länger zugelassen

erhöhtes Risiko für eine Niereninsuffizienz, einschließlich akuten Nierenversagens, wenn Patiente

mit einer Nierenarterienstenose mit Aliskiren behandelt werden. Deshalb ist bei diesen Patien

orsicht geboten. Wenn ein Nierenversagen auftritt, sollte die Behandlung beendet werden.

Moderate P-gp-Inhibitoren

Die gleichzeitige Gabe von 300 mg Aliskiren und 200 mg Ketoconazol führte zu einer Zunahme der

Aliskiren-AUC um 76%. Da aber von P-gp-Inhibitoren wie Ketoconazol angenommen werden k

dass sie die Gewebespiegel mehr als die Plasmaspiegel erhöhen, ist Vorsicht angebracht, wenn

Aliskiren zusam

ann,

men mit moderaten P-gp-Inhibitoren wie Ketoconazol angewendet wird (siehe

bschnitt 4.5).

.5

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

it häufig zur Behandlung von

ypertonie oder Diabetes angewendeten Arzneimitteln bekannt.

coumarol,

, Ramipril und

ydrochlorothiazid. Es wurden keine Wechselwirkungen festgestellt.

urna noch für diese

leichzeitig verabreichten Arzneimittel eine Dosisanpassungen erforderlich.

ie Bioverfügbarkeit von Digoxin kann durch Tekturna leicht verringert werden.

orläufige Daten weisen darauf hin, dass Irbesartan die AUC und C

von Tekturna reduziert.

ieren (Johanniskraut, Rifampicin), könnten daher die

ioverfügbarkeit von Tekturna erniedrigen.

4

Für Tekturna sind keine klinisch relevanten Wechselwirkungen m

Die in klinischen Pharm

akokinetikstudien untersuchten Arzneistoffe umfassten Aceno

Atenolol, Celecoxib, Pioglitazon, Allopurinol, Isosorbid-5-Mononitrat

Bei gleichzeitiger Verabreichung von Aliskiren m

it Valsartan (↓28%), Metformin (↓28%), Amlodipin

(↑29%) oder Cimetidin (↑19%) änderte sich die C

oder AUC von Tekturna um 20% bis 30%. Bei

Verabreichung mit Atorvastatin stiegen AUC und C

von Tekturna im Steady-State um 50%. Die

gleichzeitige Gabe von Tekturna hatte keinen signifikanten Einfluss auf die Pharmakokinetik von

Atorvastatin, Valsartan, Metformin oder Amlodipin. Daher ist weder für Tekt

In Tierversuchen wurde gezeigt, dass P-gp eine wesentliche Einflussgröße für die Bioverfügbarkeit

von Tekturna ist. Substanzen, die P-gp induz

Wechselwirkungen mit CYP450

Aliskiren hemmt nicht die CYP450-Isoenzyme (CYP1A2, 2C8, 2C9, 2C19, 2D6, 2E1 und 3A).

Aliskiren führt nicht zur Induktion von CYP3A4. Deshalb kann angenommen werden, dass Aliskire

die systemische Exposition von Substanzen, die diese Enzyme hemmen, induzieren oder von ihnen

abgebaut werden, nicht beeinflusst. Aliskiren wird nur geringfügig über Cytochrom-P450-Enz

metabolisiert. Deshalb sind Wechselwirkungen aufgrund einer Hemmung oder Induktion von

CYP450-Isoenzymen nicht zu erwarten. Allerdings beeinflussen CYP3A4-Inhibitoren häufig auch P

gp. Deshalb kann eine erhöhte Exposition gegenüber Aliskiren erwartet werden, wenn gleichzeitig

CYP3A4-Inhibito

ren gegeben werden, die auch P-gp hemmen (siehe unter „Wechselwirkungen mit P-

lykoprotein“).

Wechselwirkungen mit P-Glykoprotein

In präklinischen Studien erwies sich MDR1/Mdr1a/1b (P-gp) als das wichtigste an der intestinalen

Aufnahme und biliären Ausscheidung von Aliskiren beteiligte Efflux-System. Induktoren von P-gp

(Johanniskraut, Rifampizin) könnten daher die Bioverfügbarkeit von Tekturna verringern. Obwohl

nicht für Aliskiren untersucht ist bekannt, dass P-gp auch die Aufnahme verschiedenster Substanzen in

das Gewebe kontrolliert und dass P-gp-Inhibitoren das „Gewebe-zu-Plasma Konzentrationsverhältni

erhöhen können. Deshalb könnten P-gp-Inhibitoren die Gewebespiegel mehr als die Plasmaspiege

erhöhen. Das Potenzial von Arzneimittelwechse

s“

lwirkungen über P-gp hängt wahrscheinlich vom

Ausmaß der Hemmung dieses Transporters ab.

Arzneimittel nicht länger zugelassen

Substrate oder schwache Inhibitoren von P-gp

Es wurden keine relevanten Wechselwirkungen mit Atenolol, Digoxin, Amlodipin oder Cimetidin

beobachtet. Bei gleichzeitiger Gabe m

it Atorvastatin (80 mg) erhöhten sich für Aliskiren (300 mg) im

Steady-State AUC und C

um 50%.

Moderate P-gp-Inhibitoren

Die gleichzeitige Gabe von Ketoconazol (200 mg) und Aliskiren (300 m

g) führte zu einer Zunahme

der Aliskiren-Plasmaspiegel (AUC und C

) um 80%. Präklinische Studien weisen darauf hin, dass

die gleichzeitige Gabe von Aliskiren und Ketoconazol die gastrointestinale Absorption von Aliskiren

fördert und die biliäre Exkretion vermindert. Die Veränderung der Aliskiren-Plasmaspiegel bei

Anwesenheit von Ketoconazol liegt schätzungsweise in dem Bereich, der bei Verdoppelung der

Aliskiren-Dosis erreicht würde. Aliskiren-Dosen von bis zu 600 mg, also das Doppelte der höchsten

empfohlenen therapeutischen Dosis, erwiesen sich in kontrollierten klinischen Studien als gut

verträglich. Von P-gp-Inhibitoren kann angenommen werden, dass sie die Gewebespiegel mehr als die

Plasmaspiegel erhöhen. Deshalb ist Vorsicht angebracht, wenn Aliskiren zusammen mit Ketoconazol

oder anderen moderaten P-gp-Inhibitoren (Itraconazol, Clarithromycin, Telithromycin, Erythromycin,

Amiodaron) angewendet wird.

Potente P-gp-Inhibitoren

Eine Interaktionsstudie mit Einzelgabe an gesunden Freiwilligen zeigte, dass Ciclosporin (200 und

600 m

g) die C

von Aliskiren 75 mg um das ca. 2,5-fache und die AUC um das ca. 5-fache erhöht.

Die Zunahme könnte bei höheren Dosierungen von Aliskiren größer sein. Daher wird die gleichzeitige

Anwendung von Aliskiren und potenten P-gp Inhibitoren kontraindiziert (siehe Abschnitt 4.3).

Furosemid

Bei gleichzeitiger Gabe von TekturnaAliskiren und Furosem

id wurden AUC und C

von Furosemid

um 28% bzw. 49% reduziert. Daher wird empfohlen, bei Einleitung und Anpassung einer Therapie mit

Furosemid die Wirkung zu überwachen, um in klinischen Fällen von Volumenüberlastung eine

mögliche Unterversorgung zu vermeiden.

Nichtsteroidale Antiphlogistika (NSAIDs)

Wie bei anderen Arzneistoffen, die auf das Renin-Angiotensin-Sy

stem wirken, könnten NSAIDs auch

die blutdrucksenkende Wirkung von Aliskiren verringern. Bei einigen Patienten mit eingeschränkter

Nierenfunktion (dehydrierte oder ältere Patienten) könnte die gleichzeitige Gabe von Aliskiren und

NSAIDs zu einer weiteren Verschlechterung der Nierenfunktion, einschließlich eines möglichen

akuten Nierenversagens, das üblicherweise reversibel ist, führen. Deshalb ist vor allem bei älteren

Patienten bei gleichzeitiger Gabe von Aliskiren und NSAIDs Vorsicht geboten.

Kalium und kaliumsparende Diuretika

Aufgrund der Erfahrungen bei der Anwendung anderer Präparate, die auf das Renin-Angiotensin-

stem wirken, könnte die gleichzeitige Verabreichung von kaliumsparenden Diuretika,

Kaliumpräparaten, kaliumhaltigen Salzersatzmitteln oder anderen Substanzen, die eine Erhöhung des

Serumkaliumspiegels bewirken können (z.B. Heparin), zu einem Anstieg des Serumkaliums führen.

Sollte eine Co-Medikation für notwendig erachtet werden, ist Vorsicht geboten.

Grapefruitsaft

Aufgrund des Fehlens von Daten kann eine mögliche Wechselwirkung zwischen Grapefruitsaft und

Aliskiren nicht ausgeschlossen werden. Tekturna

sollte deshalb nicht zusammen mit Grapefruitsaft

eingenommen werden.

Warfarin

Die Auswirkungen von Tekturna auf die Pharmakokinetik von Warfarin wurden nicht untersucht.

Nahrungsaufnahme

Es wurde gezeigt, dass sehr fettreiche Nahrung die Aufnahme von Tekturna deutlich verringert.

Arzneimittel nicht länger zugelassen

4.6

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Es liegen keine Daten über die Anwendung von Aliskiren bei Schwangeren vor. Tekturna war bei

Ratten und Kaninchen nicht teratogen (siehe Abschnitt 5.3). Andere Substanzen m

it direkter Wirkung

auf das RAS wurden mit schweren fetalen Missbildungen und neonatalen Todesfällen in Verbindung

gebracht. Wie andere Arzneimittel mit direkter Wirkung auf das RAS, sollte Tekturna nicht während

des ersten Schwangerschaftstrimesters oder von Frauen, die eine Schwangerschaft planen, angewendet

werden und ist während des zweiten und dritten Schwangerschaftstrimesters kontraindiziert (siehe

Abschnitt 4.3). Ärzte, die auf das RAS wirkende Präparate verschreiben, sollten Frauen im

gebärfähigen Alter über das potenzielle Risiko dieser Substanzen während der Schwangerschaft

aufklären. Wenn während der Behandlung eine Schwangerschaft festgestellt wird, sollte Tekturna

entsprechend abgesetzt werden.

Stillzeit

Es ist nicht bekannt, ob Aliskiren beim Menschen in die Muttermilch ausgeschieden wird. Tekturna

wird in die Milch von stillenden Ratten abgegeben. Daher wird die Anwendung bei stillenden Frauen

nicht em

pfohlen.

4.7

Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von

Maschinen

Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum

Bedienen von Maschinen durchgeführt. Beim Lenken von Fahrzeugen oder beim Bedienen von

Maschinen sollte jedoch beachtet werden, dass bei jeder antihypertensiven Therapie gelegentlich

Schwindel oder Müdigkeit auftreten können. Tekturna hat einen vernachlässigbaren Einfluss auf die

Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

4.8

Nebenwirkungen

Die Unbedenklichkeit von Tekturna wurde an mehr als 7.800 Patienten untersucht; davon wurden

ehr als 2.300 länger als 6 Monate und mehr als 1.200 länger als 1 Jahr behandelt. Die Inzidenz von

Nebenwirkungen zeigte keine Abhängigkeit von Geschlecht, Alter, Body Mass Index, Rasse oder

ethnischer Zugehörigkeit. Die Behandlung mit Tekturna führte zu einer Gesamtinzidenz von

Nebenwirkungen, die bis zu einer Dosierung von 300 mg mit Placebo vergleichbar war. Die

Nebenwirkungen waren im Allgemeinen leicht und vorübergehend, und erforderten nur selten einen

Therapieabbruch. Als häufigste Nebenwirkung trat Diarrhö auf.

Die Inzidenz von Husten war bei Patienten unter Placebo (0,6%) und Tekturna (0,9%) ähnlich.

Die unerwünschten Wirkungen (Tabelle 1) sind unter folgenden Überschriften entsprechend ihrer

Häufigkeit geordnet: Sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100, <1/10); gelegentlich (≥1/1.000, <1/100);

selten (≥1/10.000, <1/1000); sehr selten (<1/10.000), ein

schließlich Einzelfälle. Innerhalb jeder

Häufigkeitsgruppe werden die Nebenwirkungen nach abnehmendem Schweregrad angegeben.

Tabelle 1

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Häufig:

Diarrhö

Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Gelegentlich:

Hautausschlag

Selten:

Angioödeme

Während der Behandlung mit Tekturna kam es zum

Auftreten von Angioödemen. In kontrollierten

klinischen Studien traten während der Behandlung mit Tekturna selten Angioödeme auf, wobei. die

Rate vergleichbar mit derjenigen unter Placebo oder Hydrochlorothiazid war. Fälle von Angioödemen

Arzneimittel nicht länger zugelassen

wurden auch nach Markteinführung berichtet (Häufigkeit nicht bekannt). Falls Anzeichen auftreten,

die auf eine allergische Reaktion hinweisen (insbesondere Schwierigkeiten beim Atmen oder

Schlucken, Schwellungen des Gesichts, der Extremitäten, Augen, Lippen und/oder Zunge), sollten die

Patienten die Behandlung abbrechen und den Arzt kontaktieren (siehe Abschnitt 4.4).

Laboruntersuchungen

In kontrollierten klinischen Studien waren klinisch relevante Veränderungen von

Standardlaborparam

etern selten mit der Verabreichung von Tekturna assoziiert. In klinischen Studien

an Patienten mit Hypertonie hatte Tekturna keine klinisch bedeutsamen Auswirkungen auf

Gesamtcholesterin, High-Density-Lipoprotein-Cholesterin (HDL-C), Nüchterntriglyzeride,

Nüchternglukose oder Harnsäure.

Hämoglobin und Hämatokrit

: Es wurde ein geringgradiger Abfall von Häm

oglobin und Hämatokrit

(mittlerer Abfall um etwa 0,05 mMol/l bzw. 0,16 Volumenprozent) beobachtet. Bei keinem Patienten

wurde die Therapie aufgrund einer Anämie abgebrochen. Dieser Effekt wird auch bei anderen

Substanzen beobachtet, die auf das Renin-Angiotensin-System wirken, zum Beispiel bei Inhibitoren

des Angiotensin konvertierenden Enzyms (ACEI) und Angiotensin-Rezeptorblockern.

Serumkalium

: Anstiege des Serum

kaliums waren bei nur mit Tekturna behandelten Patienten mit

essentieller Hypertonie geringgradig und selten (0,9% im Vergleich zu 0,6% unter Placebo). In einer

Studie, in der Tekturna in Kombination mit einem ACEI bei Diabetikern angewendet wurde, war der

Anstieg der Serumkaliumwerte jedoch häufiger (5,5%). Daher ist bei Diabetikern, Patienten mit

Nierenerkrankungen und bei Patienten mit Herzinsuffizienz bei der Anwendung von Tekturna, wie bei

anderen Substanzen, die auf das RAS-System wirken, eine regelmäßige Überwachung der Elektrolyte

und der Nierenfunktion angezeigt.

Bei Risikopatienten wurde nach Markteinführung über Nierenfunktionsstörungen und über akutes

Nierenversagen berichtet (siehe Abschnitt 4.4).

4.9

Überdosierung

Zur Überdosierung beim Menschen liegen nur begrenzte Daten vor. Das wahrscheinlichste Anzeichen

einer Überdosierung wäre ein Blutdruckabfall, bedingt durch den antihy

pertensiven Effekt von

Aliskiren. Sollte eine symptomatische Hypotonie auftreten, ist eine supportive Behandlung

einzuleiten.

5.

PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1

Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Renin-Inhibitor, ATC-Code: C09XA02

Aliskiren ist ein oral wirksamer, nicht peptidischer, potenter und selektiver direkter Inhibitor des

anen Renins.

Durch Hemmung des Enzyms Renin blockiert Aliskiren das RAS am Aktivierungspunkt. Dadurch

wird die Um

wandlung von Angiotensinogen in Angiotensin I blockiert und die Angiotensin-I- und

Angiotensin-II-Spiegel gesenkt. Während andere RAS-Hemmer (ACEI und Angiotensin-II-

Rezeptorblocker (ARB)) einen kompensatorischen Anstieg der Plasmareninaktivität (PRA)

verursachen, nimmt die PRA bei Bluthochdruckpatienten durch die Behandlung mit Aliskiren um

etwa 50 bis 80% ab. Bei der Kombination von Aliskiren mit anderen Antihypertensiva wurden

ähnliche Reduktionen gefunden. Die klinischen Implikationen der unterschiedlichen Wirkung auf die

PRA sind derzeit nicht bekannt.

Arzneimittel nicht länger zugelassen

Hypertonie

Bei Bluthochdruckpatienten senkte Tekturna bei einm

al täglicher Gabe in Dosierungen von 150 mg

und 300 mg den systolischen und diastolischen Blutdruck. Diese Wirkung hielt über das gesamte

Dosierungsintervall von 24 Stunden an (die Wirkung bleibt am frühen Morgen erhalten). Bei einer

Dosierung von 300 mg betrug das durchschnittliche „Peak-Trough“-Verhältnis für das diastolische

Ansprechen bis zu 98%. 85 bis 90% des maximalen blutdrucksenkenden Effekts wurden nach

2 Wochen beobachtet. Die Blutdrucksenkung wurde während der Langzeitbehandlung

aufrechterhalten und war unabhängig von Alter, Geschlecht, Body Mass Index und ethnischer

Zugehörigkeit. Tekturna wurde an 1.864 Patienten ab 65 Jahren und an 426 Patienten ab 75 Jahren

untersucht.

In Monotherapiestudien mit Tekturna zeigte sich, dass der blutdrucksenkende Effekt m

it dem anderer

Klassen von Antihypertensiva einschließlich ACEI und ARB vergleichbar war. Im Vergleich mit

einem Diuretikum (Hydrochlorothiazid - HCTZ) senkte 300 mg Tekturna nach einer 12-wöchigen

Behandlung den systolischen/diastolischen Blutdruck um 17,0/12,3 mmHg gegenüber

14,4/10,5 mmHg unter 25 mg HCTZ. Bei Bluthochdruckpatienten mit Diabetes war die Monotherapie

mit Tekturna sicher und wirksam.

Es liegen Studien zur Kombinationstherapie vor, bei denen Tekturna zusätzlich m

it dem Diuretikum

Hydrochlorothiazid, dem ACE-Hemmer Ramipril, dem Calcium-Kanalblocker Amlodipin, dem

Angiotensin-Rezeptor-Antagonisten Valsartan und dem Beta-Blocker Atenolol gegeben wurde. Diese

Kombinationen wurden gut vertragen. Tekturna bewirkte einen additiven blutdrucksenkenden Effekt,

wenn es zusammen mit Hydrochlorothiazid oder Ramipril gegeben wurde. Bei Patienten, die nicht

ausreichend auf 5 mg des Kalziumkanalblockers Amlodipin ansprachen, bewirkte die zusätzliche

Gabe von Tekturna 150 mg eine Blutdrucksenkung, die vergleichbar war mit einer Dosiserhöhung von

Amlodipin auf 10 mg, jedoch traten weniger Ödeme auf (Aliskiren 150 mg/Amlodipin 5 mg 2,1% vs.

Amlodipin 10 mg 11,2%). In einer Studie, die spezifisch zur Untersuchung des Effekts der

Kombinationstherapie geplant war, zeigte Tekturna in Kombination mit dem Angiotensin-Rezeptor-

Antagonisten Valsartan eine additive blutdrucksenkende Wirkung.

Bei adipösen Patienten mit Hypertonie, die nicht ausreichend auf 25 mg HCTZ ansprachen, bewirkte

die zusätzliche Gabe von Tekturna 300 mg eine weitere Blutdrucksenkung, die mit derjenigen einer

zusätzlichen Behandlung mit Irbesartan 300 mg oder Amlodipin 10 mg vergleichbar war. Bei

Diabetikern mit Bluthochdruck bewirkte die zusätzliche Gabe von Tekturna bei mit Ramipril

behandelten Patienten eine additive Blutdrucksenkung bei gleichzeitig verminderter Inzidenz von

Husten (1,8%) im Vergleich zur alleinigen Ramiprilgabe (4,7%).

Bei den Patienten, die in kontrollierten klinischen Studien behandelt wurden, gab es keine Hinweise

auf eine „

First-Dose“-Hypotonie oder einen Einfluss auf die Pulsfrequenz. Übermäßige

Blutdrucksenkung trat gelegentlich (0,1%) bei Patienten mit unkomplizierter Hypertonie auf, die mit

Tekturna allein behandelt wurden. Hypotonie wurde auch gelegentlich (< 1%) während einer

Kombinationstherapie mit anderen Antihypertensiva beobachtet. Nach Absetzen der Behandlung

kehrte der Blutdruck in einem Zeitraum von einigen Wochen schrittweise zum Ausgangswert zurück.

Es gab keine Hinweise auf einen Rebound-Effekt für Blutdruck oder PRA.

In einer 3-Monatsstudie an 302 Patienten mit leichter, stabiler Herzinsuffizienz, die alle eine

Standardtherapie zur Behandlung der stabilen Herzinsuffizienz erhielten, wurde die zusätzliche Gabe

von 150 mg Tekturna gut vertragen. Der Spiegel des B-Typs des natriuretischen Peptids (BNP) wurde

unter Tekturna im Vergleich zu Placebo um 25% gesenkt. Die klinische Relevanz dieser Reduktion ist

jedoch unbekannt.

In einer 6-Monatsstudie an 599 Patienten mit Bluthochdruck, Typ 2 Diabetes mellitus und

Nephropathie, die alle 100 mg Losartan und eine optimierte antihypertensive Therapie erhielten, führte

die zusätzliche Gabe von 300 mg Tekturna im Vergleich zu Placebo zu einer 20%igen Senkung des

Albumin/Kreatinin-Quotienten im Urin (UACR) von 58 mg/mmol auf 46 mg/mmol. Der Anteil an

Patienten, deren UACR während der Studie um mindestens 50% reduziert wurde, betrug 24,7% unter

Tekturna und 12,5% unter Placebo. Die klinische Relevanz einer Senkung des UACR in Abwesenheit

Arzneimittel nicht länger zugelassen

eines Effekts auf den Blutdruck ist nicht erwiesen. Tekturna beeinflusste nicht die Serum-Kreatinin-

Konzentration, war aber mit einer Zunahme der Häufigkeit (4,2% gegenüber. 1,9% für Placebo) der

Serum-Kalium-Konzentration auf

6,0 mmol/l verknüpft. Dies war jedoch statistisch nicht signifikant.

Eine vorteilhafte Wirkung von Tekturna auf Mortalität und kardiovaskuläre Morbidität ist derzeit

nicht bekannt.

Elektrokardiographie

In einer randomisierten, doppelblinden, Placebo- und aktiv kontrollierten Studie mit Standard- und

Holter-EKG wurden keine Effekte auf das QT-Intervall beobachtet.

5.2

Pharmakokinetische Eigenschaften

Resorption

Nach oraler Resorption von Aliskiren werden die Spitzenkonzentrationen im

Plasma nach 1-3 Stunden

erreicht. Die absolute Bioverfügbarkeit von Aliskiren beträgt etwa 2-3%. Sehr fettreiche Nahrung

verringert die C

um 85% und die AUC um 70%. Steady-State-Plasmakonzentrationen werden bei

einmal täglicher Verabreichung innerhalb von 5-7 Tagen erreicht und sind etwa doppelt so hoch wie

die Werte nach der Initialdosis.

Verteilung

Nach intravenöser Verabreichung beträgt das durchschnittliche Verteilungsvolumen im Steady-State

etwa 135 Liter, was darauf hindeutet, dass sich Aliskiren weitgehend im

extravaskulären Raum

verteilt. Die Bindung von Aliskiren an Plasmaproteine ist mittelstark (47-51%) und

konzentrationsunabhängig.

Metabolismus und Elimination

Die mittlere Halbwertszeit beträgt etwa 40 Stunden (Bereich von 34-41 Stunden). Der größte Teil von

Aliskiren wird unverändert in den Fäzes ausgeschieden (78%). Etwa 1,4% der oralen Gesam

tdosis

werden metabolisiert. Das für den Metabolismus verantwortliche Enzym ist CYP3A4. Etwa 0,6% der

Dosis werden nach oraler Verabreichung im Urin gefunden. Die durchschnittliche Plasma-Clearance

nach intravenöser Verabreichung beträgt etwa 9 l/h.

Linearität/Nichtlinearität

Die Aliskiren-Exposition steigt mit zunehmender Dosis überproportional an. Nach Einm

algabe gilt im

Dosisbereich von 75 bis 600 mg, dass eine Verdopplung der Dosis einen ca. 2,3- bzw. 2,6fachen

Anstieg der AUC und C

bewirkt. Im „Steady-State“ kann die Nichtlinearität noch ausgeprägter sein.

Mechanismen, die für die Abweichung von der Linearität verantwortlich sind, wurden nicht

identifiziert. Ein möglicher Mechanismus ist die Sättigung von Transportern am Ort der Resorption

oder der hepatobiliären Ausscheidung.

Patientencharakteristika

Aliskiren ist ein wirksames Antihypertensivum zur einm

al täglichen Anwendung bei erwachsenen

Patienten, unabhängig von Geschlecht, Alter, Body Mass Index und ethnischer Zugehörigkeit.

Bei älteren Personen (> 65 Jahre) ist die AUC im Vergleich zu jüngeren um

50% erhöht. Geschlecht,

Gewicht und ethnische Zugehörigkeit haben keinen klinisch relevanten Einfluss auf die

Pharmakokinetik von Aliskiren.

Die Pharmakokinetik von Aliskiren wurde bei Patienten mit unterschiedlichen Schweregraden einer

Niereninsuffizienz ermittelt. Nach einer Einzeldosis und im Steady-State waren die relative AUC und

für Aliskiren bei Personen mit eingeschränkter Nierenfunktion zwischen 0,8- und 2-mal höher als

bei gesunden Freiwilligen. Diese beobachteten Veränderungen korrelierten jedoch nicht mit dem

Schweregrad der Niereninsuffizienz. Bei Patienten mit leicht bis stark eingeschränkter Nierenfunktion

ist keine Anpassung der Initialdosis von Tekturna erforderlich, jedoch ist bei Patienten mit stark

eingeschränkter Nierenfunktion Vorsicht geboten.

Arzneimittel nicht länger zugelassen

Die Pharmakokinetik von Aliskiren war bei Patienten mit leichten bis schweren Lebererkrankungen

nicht signifikant beeinflusst. Daher ist bei Patienten mit leicht bis stark eingeschränkter Leberfunktion

keine Anpassung der Initialdosis von Aliskiren erforderlich.

5.3

Präklinische Daten zur Sicherheit

Das karzinogene Potenzial wurde in einer 2-jährigen Studie an Ratten und einer 6-m

onatigen Studie

an transgenen Mäusen untersucht. Es wurde kein karzinogenes Potenzial festgestellt. Ein Dickdarm-

Adenom und ein Adenokarzinom im Blinddarm, aufgetreten bei Ratten unter einer Dosis von

1.500 mg/kg/Tag, waren statistisch nicht signifikant. Obwohl Aliskiren bekanntermaßen ein

Irritationspotenzial aufweist, wurde die Sicherheitsgrenze, die für den Menschen im Lauf einer Studie

an gesunden Freiwilligen mit einer Dosis von 300 mg ermittelt wurde als ausreichend bewertet und

zwar im Vergleich zu einer 9- bis 11fach höheren Konzentration im Stuhl oder der 6fach höheren

Schleimhautkonzentration, die bei einer Dosis von 250 mg/kg/Tag in der Kanzerogenitätsstudie an

Ratten ermittelt wurde.

In-vitro-

In-vivo-

Studien zur Mutagenität von Aliskiren zeigten keinerlei m

utagenes Potenzial.

Die Untersuchungen beinhalteten

In-vitro

-Tests mit Zellen von Bakterien und Säugetieren und

In-

vivo-

Beurteilungen an Ratten.

In Studien zur Reproduktionstoxizität von Aliskiren traten unter einer Dosierung bis zu

600 mg/kg/Tag bei Ratten oder 100 mg/kg/Tag bei Kaninchen keine Hinweise auf eine embryofetale

Toxizität oder Teratogenität auf. Die Fertilität sowie die prä- und postnatale Entwicklung wurden bei

Ratten unter einer Dosierung bis zu 250 mg/kg/Tag nicht beeinträchtigt. Die Dosierung bei Ratten und

Kaninchen führte zu systemischen Belastungen, die 1- bis 4- bzw. 5-mal höher waren als die

maximale empfohlene Dosis für den Menschen (300 mg).

Sicherheitspharmakologische Studien zeigten keine Nebenwirkungen auf zentralnervöse,

respiratorische oder kardiale Funktionen. Befunde

in den Tierstudien zur Toxikologie bei wiederholter

Anwendung standen in Übereinstimmung mit dem bekannten lokalen Irritationspotenzial oder den

erwarteten pharmakologischen Effekten von Aliskiren.

6.

PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1

Liste der sonstigen Bestandteile

Crospovidon

Magnesiumstearat

Mikrokristalline Cellulose

Povidon

Hochdisperses Siliciumdioxid

Hypromellose

Macrogol

Talkum

Eisen(II,III)-oxid (E 172)

Eisen(III)-oxid (E 172)

Titandioxid (E 171)

6.2

Inkompatibilitäten

Nicht zutreffend

6.3

Dauer der Haltbarkeit

2 Jahre

Arzneimittel nicht länger zugelassen

6.4

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Nicht über 30°C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um

den Inhalt vor Feuchtigkeit zu

schützen.

6.5

Art und Inhalt des Behältnisses

Blisterpackungen (PA/Alu/PVC)

Die Packungen enthalten 7, 14, 28, 30, 50, 56, 84, 90, 98 oder 280 Tabletten.

Die Packungen mit 84 (3x28), 90 (3x30), 98 (2x49) und 280 (20x14) Tabletten sind

Bündelpackungen..

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

6.6

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen

zu entsorgen.

7.

INHABER DER ZULASSUNG

Novartis Europharm Limited

Wimblehurst Road

Horsham

West Sussex, RH12 5AB

Vereinigtes Königreich

8.

ZULASSUNGSNUMMER(N)

EU/1/07/408/011-020

9.

DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER ZULASSUNG

22.08.2007

10.

STAND DER INFORMATION

Arzneimittel nicht länger zugelassen

ANHANG II

A.

INHABER DER HERSTELLUNGSERLAUBNIS, DER FÜR

DIE CHARGENFREIGABE VERANTWORTLICH IST

B.

BEDINGUNGEN DER GENEHMIGUNG FÜR DAS

INVERKEHRBRINGEN

Arzneimittel nicht länger zugelassen

A.

INHABER DER HERSTELLUNGSERLAUBNIS, DER FÜR DIE

CHARGENFREIGABE VERANTWORTLICH IST

Name und Anschrift des Herstellers, der für die Chargenfreigabe verantwortlich ist

Novartis Farma S.p.A.

Via Provinciale Schito 131

I-80058 Torre Annunziata/NA

Italien

B.

BEDINGUNGEN DER GENEHMIGUNG FÜR DAS INVERKEHRBRINGEN

BEDINGUNGEN ODER EINSCHRÄNKUNGEN FÜR DIE ABGABE UND DEN

GEBRAUCH, DIE DEM INHABER DER GENEHMIGUNG FÜR DAS

INVERKEHRBRINGEN AUFERLEGT WERDEN

Arzneimittel, das der Verschreibungspflicht unterliegt.

BEDINGUNGEN ODER EINSCHRÄNKUNGEN HINSICHTLICH DER SICHEREN

UND WIRKSAMEN ANWENDUNG DES ARZ

NEIMITTELS

Nicht zutreffend.

SONSTIGE BEDINGUNGEN

Pharmakovigilanz-System

Der Inhaber der Genehmigung für das Inverkehrbringen m

uss sicherstellen, dass das in Version 2

(vom 5 Juli 2006) im Modul 1.8.1 des Zulassungsantrags beschriebene Pharmakovigilanz-System in

Kraft ist und arbeitet, bevor und während das Produkt vermarktet wird.

Risko-Management-Plan

Der Inhaber der Genehmigung für das Inverkehrbringen verpflichtet sich die Studien und die

zusätzlichen Aktivitäten zur Pharm

akovigilanz durchzuführen, die im Pharmakovigilanz-Plan der

verabschiedeten Version des Risiko-Management-Plans (RMP) vom 30 Mai 2007 in Modul 1.8.2 des

Zulassungsantrags und aller folgenden durch den CHMP genehmigten Versionen des RMP dargelegt

sind.

Entsprechend der CHMP-Richtlinie für Risiko-Management-Systeme für Humanarzneimittel, sollte

der überarbeitete RMP zusammen mit dem nächsten „Periodic Safety Update Report (PSUR)“

eingereicht werden.

Ein überarbeiteter RMP sollte eingereicht werden

Wenn neue Informationen bekannt werden, die die gegenwärtigen Aussagen zur Sicherheit, den

Pharmakovigilanz-Plan oder Aktivitäten zur Minimierung des Risikos beeinflussen könnten.

Innerhalb von 60 Tagen wenn ein wichtiger Meilenstein (zur Pharm

akovigilanz oder

Risikominimierung) erreicht wurde.

Auf Anforderung der EMEA.

Arzneimittel nicht länger zugelassen

ANHANG III

ETIKETTIERUNG UND PACKUNGSBEILAGE

Arzneimittel nicht länger zugelassen

A. ETIKETTIERUNG

Arzneimittel nicht länger zugelassen

ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG

FALTSCHACHTEL FÜR PACKUNGSEINHEIT

1.

BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Tekturna 150 mg Filmtabletten

Aliskiren

2.

WIRKSTOFF(E)

Jede Filmtablette enthält 150 mg Aliskiren (als Hem

ifumarat).

3.

SONSTIGE BESTANDTEILE

4.

DARREICHUNGSFORM UND INHALT

7 Filmtabletten

14 Filmtabletten

28 Filmtabletten

30 Filmtabletten

50 Filmtabletten

56 Filmtabletten

90 Filmtabletten

5.

HINWEISE ZUR UND ART(EN) DER ANWENDUNG

Zum Einnehmen.

Packungsbeilage beachten.

6.

WARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER UNERREICHBAR UND

NICHT SICHTBAR AUFZ

UBEWAHREN IST

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

7.

WEITERE WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH

8.

VERFALLDATUM

Verwendbar bis

9.

BESONDERE LAGERUNGSHINWEISE

Nicht über 30°C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

Arzneimittel nicht länger zugelassen

10.

GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE

BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEM ARZNEIMITTEL ODER DAVON

STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN

11.

NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS

Novartis Europharm Limited

Wimblehurst Road

Horsham

West Sussex, RH12 5AB

Vereinigtes Königreich

12.

ZULASSUNGSNUMMER(N)

EU/1/07/408/001

7 Filmtabletten

EU/1/07/408/002

14 Filmtabletten

EU/1/07/408/003

28 Filmtabletten

EU/1/07/408/004

30 Filmtabletten

EU/1/07/408/005

50 Filmtabletten

EU/1/07/408/006

56 Filmtabletten

EU/1/07/408/008

90 Filmtabletten

13.

CHARGENBEZEICHNUNG

Ch.-B.:

14.

VERKAUFSABGRENZUNG

Verschreibungspflichtig.

15.

HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH

16.

INFORMATION IN BRAILLE-SCHRIFT

Tekturna 150 mg

Arzneimittel nicht länger zugelassen

MINDESTANGABEN AUF BLISTERPACKUNGEN ODER FOLIENSTREIFEN

BLISTERPACKUNG

BLISTERPACKUNG (KALENDERPACKUNG)

1.

BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Tekturna 150 mg Filmtabletten

Aliskiren

2.

NAME DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS

Novartis Europharm Limited

3.

VERFALLDATUM

4.

CHARGENBEZEICHNUNG

5.

WEITERE ANGABEN

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

Sonntag

Arzneimittel nicht länger zugelassen

ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG DER ZWISCHENPACKUNG

FALTSCHACHTEL FÜR ZWISCHENPACKUNG DER BÜNDELPACKUNG (OHNE BLUE

BOX)

1.

BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Tekturna 150 mg Filmtabletten

Aliskiren

2.

WIRKSTOFF(E)

Jede Filmtablette enthält 150 mg Aliskiren (als Hem

ifumarat).

3.

SONSTIGE BESTANDTEILE

4.

DARREICHUNGSFORM UND INHALT

14 Filmtabletten

Teil einer Bündelpackung mit 20 Packungen zu je 14 Film

tabletten.

28 Filmtabletten

Teil einer Bündelpackung mit 3 Packungen zu je 28 Tabletten.

49 Filmtabletten

Teil einer Bündelpackung mit 2 Packungen zu je 49 Tabletten.

5.

HINWEISE ZUR UND ART(EN) DER ANWENDUNG

Zum Einnehmen.

Packungsbeilage beachten.

6.

WARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER UNERREICHBAR UND

NICHT SICHTBAR AUFZ

UBEWAHREN IST

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

7.

WEITERE WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH

8.

VERFALLDATUM

Verwendbar bis

9.

BESONDERE LAGERUNGSHINWEISE

Nicht über 30°C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

Arzneimittel nicht länger zugelassen

10.

GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE

BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEM ARZNEIMITTEL ODER DAVON

STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN

11.

NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS

Novartis Europharm Limited

Wimblehurst Road

Horsham

West Sussex, RH12 5AB

Vereinigtes Königreich

12.

ZULASSUNGSNUMMER(N)

EU/1/07/408/007

84 Filmtabletten (3x28)

EU/1/07/408/009

98 Filmtabletten (2x49)

EU/1/07/408/010

280 Filmtabletten (20x14)

13.

CHARGENBEZEICHNUNG

Ch.-B.:

14.

VERKAUFSABGRENZUNG

Verschreibungspflichtig.

15.

HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH

16.

INFORMATION IN BRAILLE-SCHRIFT

Tekturna 150 mg

Arzneimittel nicht länger zugelassen

ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG

FALTSCHACHTEL FÜR BÜNDELPACKUNGEN (EINSCHLIESSLICH BLUE BOX)

1.

BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Tekturna 150 mg Filmtabletten

Aliskiren

2.

WIRKSTOFF(E)

Jede Filmtablette enthält 150 mg Aliskiren (als Hem

ifumarat).

3.

SONSTIGE BESTANDTEILE

4.

DARREICHUNGSFORM UND INHALT

84 Filmtabletten

Bündelpackung mit 3 Packungen zu je 28 Tabletten.

98 Filmtabletten

Bündelpackung mit 2 Packungen zu je 49 Tabletten.

280 Filmtabletten

Bündelpackung mit 20 Packungen zu je 14 Tabletten.

5.

HINWEISE ZUR UND ART(EN) DER ANWENDUNG

Zum Einnehmen.

Packungsbeilage beachten.

6.

WARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER UNERREICHBAR UND

NICHT SICHTBAR AUFZ

UBEWAHREN IST

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

7.

WEITERE WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH

8.

VERFALLDATUM

Verwendbar bis

9.

BESONDERE LAGERUNGSHINWEISE

Nicht über 30°C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

Arzneimittel nicht länger zugelassen

10.

GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE

BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEM ARZNEIMITTEL ODER DAVON

STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN

11.

NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS

Novartis Europharm Limited

Wimblehurst Road

Horsham

West Sussex, RH12 5AB

Vereinigtes Königreich

12.

ZULASSUNGSNUMMER(N)

EU/1/07/408/007

84 Filmtabletten (3x28)

EU/1/07/408/009

98 Filmtabletten (2x49)

EU/1/07/408/010

280 Filmtabletten (20x14)

13.

CHARGENBEZEICHNUNG

Ch.-B.:

14.

VERKAUFSABGRENZUNG

Verschreibungspflichtig.

15.

HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH

16.

INFORMATION IN BRAILLE-SCHRIFT

Tekturna 150 mg

Arzneimittel nicht länger zugelassen

ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG

FALTSCHACHTEL FÜR PACKUNGSEINHEIT

1.

BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Tekturna 300 mg Filmtabletten

Aliskiren

2.

WIRKSTOFF(E)

Jede Filmtablette enthält 300 mg Aliskiren (als Hem

ifumarat).

3.

SONSTIGE BESTANDTEILE

4.

DARREICHUNGSFORM UND INHALT

7 Filmtabletten

14 Filmtabletten

28 Filmtabletten

30 Filmtabletten

50 Filmtabletten

56 Filmtabletten

5.

HINWEISE ZUR UND ART(EN) DER ANWENDUNG

Zum Einnehmen.

Packungsbeilage beachten.

6.

WARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER UNERREICHBAR UND

NICHT SICHTBAR AUFZ

UBEWAHREN IST

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

7.

WEITERE WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH

8.

VERFALLDATUM

Verwendbar bis

9.

BESONDERE LAGERUNGSHINWEISE

Nicht über 30°C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

Arzneimittel nicht länger zugelassen

10.

GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE

BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEM ARZNEIMITTEL ODER DAVON

STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN

11.

NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS

Novartis Europharm Limited

Wimblehurst Road

Horsham

West Sussex, RH12 5AB

Vereinigtes Königreich

12.

ZULASSUNGSNUMMER(N)

EU/1/07/408/011

7 Filmtabletten

EU/1/07/408/012

14 Filmtabletten

EU/1/07/408/013

28 Filmtabletten

EU/1/07/408/014

30 Filmtabletten

EU/1/07/408/015

50 Filmtabletten

EU/1/07/408/016

56 Filmtabletten

13.

CHARGENBEZEICHNUNG

Ch.-B.:

14.

VERKAUFSABGRENZUNG

Verschreibungspflichtig.

15.

HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH

16.

INFORMATION IN BRAILLE-SCHRIFT

Tekturna 300 mg

Arzneimittel nicht länger zugelassen

MINDESTANGABEN AUF BLISTERPACKUNGEN ODER FOLIENSTREIFEN

BLISTERPACKUNG

BLISTERPACKUNG (KALENDERPACKUNG)

1.

BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Tekturna 300 mg Filmtabletten

Aliskiren

2.

NAME DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS

Novartis Europharm Limited

3.

VERFALLDATUM

4.

CHARGENBEZEICHNUNG

5.

WEITERE ANGABEN

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

Sonntag

Arzneimittel nicht länger zugelassen

ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG DER ZWISCHENPACKUNG

FALTSCHACHTEL FÜR ZWISCHENPACKUNG DER BÜNDELPACKUNG (OHNE BLUE

BOX)

1.

BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Tekturna 300 mg Filmtabletten

Aliskiren

2.

WIRKSTOFF(E)

Jede Filmtablette enthält 300 mg Aliskiren (als Hem

ifumarat).

3.

SONSTIGE BESTANDTEILE

4.

DARREICHUNGSFORM UND INHALT

14 Filmtabletten

Teil einer Bündelpackung mit 20 Packungen zu je 14 Film

tabletten.

28 Filmtabletten

Teil einer Bündelpackung mit 3 Packungen zu je 28 Tabletten.

30 Filmtabletten

Teil einer Bündelpackung mit 3 Packungen zu je 30 Tabletten.

49 Filmtabletten

Teil einer Bündelpackung mit 2 Packungen zu je 49 Tabletten.

5.

HINWEISE ZUR UND ART(EN) DER ANWENDUNG

Zum Einnehmen.

Packungsbeilage beachten.

6.

WARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER UNERREICHBAR UND

NICHT SICHTBAR AUFZ

UBEWAHREN IST

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

7.

WEITERE WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH

8.

VERFALLDATUM

Verwendbar bis

Arzneimittel nicht länger zugelassen

9.

BESONDERE LAGERUNGSHINWEISE

Nicht über 30°C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

10.

GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE

BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEM ARZ

NEIMITTEL ODER DAVON

STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN

11.

NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS

Novartis Europharm Limited

Wimblehurst Road

Horsham

West Sussex, RH12 5AB

Vereinigtes Königreich

12.

ZULASSUNGSNUMMER(N)

EU/1/07/408/017

84 Filmtabletten (3x28)

EU/1/07/408/018

90 Filmtabletten (3x30)

EU/1/07/408/019

98 Filmtabletten (2x49)

EU/1/07/408/020

280 Filmtabletten (20x14)

13.

CHARGENBEZEICHNUNG

Ch.-B.:

14.

VERKAUFSABGRENZUNG

Verschreibungspflichtig.

15.

HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH

16.

INFORMATION IN BRAILLE-SCHRIFT

Tekturna 300 mg

Arzneimittel nicht länger zugelassen

ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG

FALTSCHACHTEL FÜR BÜNDELPACKUNGEN (EINSCHLIESSLICH BLUE BOX)

1.

BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Tekturna 300 mg Filmtabletten

Aliskiren

2.

WIRKSTOFF(E)

Jede Filmtablette enthält 300 mg Aliskiren (als Hem

ifumarat).

3.

SONSTIGE BESTANDTEILE

4.

DARREICHUNGSFORM UND INHALT

84 Filmtabletten

Bündelpackung mit 3 Packungen zu je 28 Tabletten.

90 Filmtabletten

Bündelpackung mit 3 Packungen zu je 30 Tabletten.

98 Filmtabletten

Bündelpackung mit 2 Packungen zu je 49 Tabletten.

280 Filmtabletten

Bündelpackung mit 20 Packungen zu je 14 Tabletten.

5.

HINWEISE ZUR UND ART(EN) DER ANWENDUNG

Zum Einnehmen.

Packungsbeilage beachten.

6.

WARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER UNERREICHBAR UND

NICHT SICHTBAR AUFZ

UBEWAHREN IST

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

7.

WEITERE WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH

8.

VERFALLDATUM

Verwendbar bis

9.

BESONDERE LAGERUNGSHINWEISE

Nicht über 30°C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

Arzneimittel nicht länger zugelassen

10.

GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE

BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEM ARZNEIMITTEL ODER DAVON

STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN

11.

NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS

Novartis Europharm Limited

Wimblehurst Road

Horsham

West Sussex, RH12 5AB

Vereinigtes Königreich

12.

ZULASSUNGSNUMMER(N)

EU/1/07/408/017

84 Filmtabletten (3x28)

EU/1/07/408/018

90 Filmtabletten (3x30)

EU/1/07/408/019

98 Filmtabletten (2x49)

EU/1/07/408/020

280 Filmtabletten (20x14)

13.

CHARGENBEZEICHNUNG

Ch.-B.:

14.

VERKAUFSABGRENZUNG

Verschreibungspflichtig.

15.

HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH

16.

INFORMATION IN BRAILLE-SCHRIFT

Tekturna 300 mg

Arzneimittel nicht länger zugelassen

B. PACKUNGSBEILAGE

Arzneimittel nicht länger zugelassen

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Tekturna 150 mg Filmtabletten

Aliskiren

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arz

neimittels beginnen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht m

öchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneim

ittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Symptome haben wie Sie.

Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie

Nebenwirkungen bem

erken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind,

informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Diese Packungsbeilage beinhaltet:

Was ist Tekturna und wofür wird es angewendet?

Was müssen Sie vor der Einnahme von Tekturna beachten?

Wie ist Tekturna einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind m

öglich?

Wie ist Tekturna aufzubewahren?

Weitere Informationen

1.

WAS IST TEKTURNA UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Tekturna gehört zu einer neuen Klasse von Arzneimitteln, den so genannten Renin-Inhibitoren. Mit

Hilfe von Tekturna wird ein hoher Blutdruck gesenkt. Renin-Inhibitoren verringern die vom

Körper

produzierte Menge von Angiotensin II. Angiotensin II bewirkt eine Verengung der Blutgefäße,

wodurch der Blutdruck ansteigt. Eine Verringerung der Menge an Angiotensin II bewirkt, dass sich

die Blutgefäße entspannen. Dies führt zu einer Senkung des Blutdrucks.

Ein hoher Blutdruck steigert die Arbeitsbelastung von Herz und Arterien. Wenn dieser Zustand lange

anhält, können dadurch die Blutgefäße von Gehirn, Herz und Nieren geschädigt werden, was zu

Schlaganfall, Herzversagen, Herzinfarkt oder Nierenversagen führen kann. Wenn der Blutdruck auf

einen norm

alen Wert gesenkt wird, reduziert sich das Risiko für die Entwicklung solcher

Erkrankungen.

2.

WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON TEKTURNA BEACHTEN?

Tekturna darf nicht eingenommen werden

wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Aliskiren oder einen der sonstigen Bestandteile

von Tekturna sind. Wenn Sie verm

uten, allergisch zu sein, fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

wenn Sie während einer Behandlung mit Aliskiren bereits ein Angioödem (Schwierigkeiten

beim

Atmen oder Schlucken oder Anschwellen des Gesichts, der Hände und Füße, Augen,

Lippen und/oder Zunge) hatten.

während der letzten 6 Schwangerschaftsmonate oder wenn Sie stillen (siehe Abschnitt

„Schwangerschaft und Stillzeit“).

wenn Sie Ciclosporin (ein Arzneimittel, das bei Transplantationen zur Verhinderung einer

Organabstoßung oder zur Behandlung anderer Erkrankungen wie z. B. rheum

atoider Arthritis

oder atopischer Dermatitis verwendet wird), Verapamil (ein Arzneimittel zur Blutdrucksenkung,

zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen oder der Angina pectoris) oder Chinidin (ein

Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen) einnehmen.

Arzneimittel nicht länger zugelassen

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Tekturna ist erforderlich

wenn Sie ein Diuretikum einnehmen (Arzneimittel, die auch als „harntreibende Mittel“ bekannt

sind und die Menge an Urin, die Sie ausscheiden, erhöhen).

wenn Ihre Nierenfunktion beeinträchtigt ist.

wenn Sie ein Angioödem (Schwierigkeiten beim Atm

en oder Schlucken oder Anschwellen des

Gesichts, der Hände und Füße, Augen, Lippen und/oder Zunge) bekommen.

Wenn irgendeiner dieser Punkte auf Sie zutrifft, teilen Sie dies Ihrem Arzt mit, bevor Sie Tekturna

einnehmen.

Die Anwendung von Tekturna bei Kindern und Jugendlichen wird nicht em

pfohlen.

Für Patienten, die älter sind als 65 Jahre, gibt es keine speziellen Dosisempfehlungen.

Bei Anwendung von Tekturna mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden

bzw. vor kurzem

eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht

verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Möglicherweise muss Ihr Arzt die Dosis ändern oder andere Vorsichtsmaßnahmen einhalten, wenn Sie

eines der folgenden Arzneimittel nehmen:

Arzneimittel, die die Menge an Kalium in Ihrem Blut erhöhen. Dies schließt kaliumsparende

Diuretika und Kaliumpräparate ein.

Furosem

id, ein Arzneimittel, das zu den als Diuretika oder „harntreibende Arzneimittel”

bekannten Medikamenten gehört und verwendet wird, um die von Ihnen ausgeschiedene Menge

an Urin zu erhöhen.

Ketoconazol, ein Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen.

Bestim

mte Arten von Schmerzmitteln, so genannte nicht-steroidale entzündungshemmende

Arzneimittel (NSAIDs).

Bei Einnahme von Tekturna zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Sie sollten Tekturna einmal täglich mit einer leichten Mahlzeit und vorzugsweise jeden Tag zur selben

Zeit einnehmen. Sie sollten Tekturna nicht zusammen mit Grapefruitsaft einnehmen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Tekturna darf während der Schwangerschaft nicht eingenom

men werden. Es ist wichtig, dass Sie

sofort mit Ihrem Arzt sprechen, wenn Sie vermuten schwanger zu sein oder eine Schwangerschaft

planen. Sie dürfen nicht stillen, wenn Sie Tekturna einnehmen.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Möglicherweise fühlen Sie sich schwindlig. Dadurch kann Ihre Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigt

werden. Bevor Sie ein Fahrzeug führen, eine Maschin

e bedienen oder eine andere Tätigkeit ausüben,

die Konzentration erfordert, sollten Sie sichergehen, dass Sie wissen, wie Sie auf die Wirkung von

Tekturna reagieren.

3.

WIE IST TEKTURNA EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie Tekturna immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem

Arzt

oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Personen mit hohem Blutdruck bemerken oft keine Anzeichen dieses Problems. Viele können sich

völlig gesund fühlen. Es ist sehr wichtig, dass Sie dieses Arzneim

ittel immer genau nach den

Anweisungen Ihres Arztes einnehmen um die besten Ergebnisse zu erzielen und das Risiko von

Nebenwirkungen zu verringern. Halten Sie Ihre Arzttermine ein, auch wenn Sie sich wohl fühlen.

Arzneimittel nicht länger zugelassen

Die übliche Anfangsdosis ist eine 150-mg-Tablette einmal täglich.

Je nachdem, wie Sie auf die Behandlung reagieren, kann Ihr Arzt Ihnen eine höhere Dosis von einer

300-m

g-Tablette einmal täglich verordnen. Ihr Arzt kann Tekturna zusammen mit anderen

Arzneimitteln zur Behandlung eines hohen Blutdrucks verordnen.

Art der Anwendung

Es wird empfohlen, dass Sie die Tabletten mit etwas Wasser einnehmen. Sie sollten Tekturna einmal

täglich m

it einer leichten Mahlzeit und vorzugsweise jeden Tag zur selben Zeit einnehmen. Sie sollten

Tekturna nicht zusammen mit Grapefruitsaft einnehmen.

Wenn Sie eine größere Menge von Tekturna eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie aus Versehen zu viele Tekturna-Tabletten eingenom

men haben, suchen Sie sofort einen

Arzt auf. Sie benötigen vielleicht ärztliche Hilfe.

Wenn Sie die Einnahme von Tekturna vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme von Tekturna vergessen haben, holen Sie dies nach, sobald Sie sich daran

erinnern. Nehm

en Sie danach die nächste Dosis zur gewohnten Zeit ein. Wenn es jedoch schon fast

Zeit für Ihre nächste Dosis ist, nehmen sie einfach die nächste Tablette zur gewohnten Zeit ein.

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

4.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann Tekturna Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Patienten

auftreten.

Häufig (weniger als 1 von 10 Patienten):

Durchfall.

Gelegentlich (weniger als 1 von 100 Patienten):

Hautausschlag.

Selten (weniger als 1 von 1.000 Patienten):

Angioödeme (Schwierigkeiten beim Atmen oder

Schlucken oder Anschwellen des Gesichts, der Hände und Füße, Augen, Lippen und/oder Zunge)

Nicht bekannt (die Häufigkeit ist auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

Nierenprobleme.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie

erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bem

erken, die nicht in dieser

Gebrauchsinformation angegeben sind.

5.

WIE IST TEKTURNA AUFZUBEWAHREN?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem

Umkarton und der Blisterpackung angegebenen

Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Nicht über 30°C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

6.

WEITERE INFORMATIONEN

Was Tekturna enthält

Der Wirkstoff ist Aliskiren (als Hem

ifumarat) 150 mg.

Die sonstigen Bestandteile sind: Crospovidon, Hy

promellose, Magnesiumstearat, Macrogol,

mikrokristalline Cellulose, Povidon, hochdisperses Siliciumdioxid, Talkum, Titandioxid

(E 171), Eisen(II,III)-oxid (E 172), Eisen(III)-oxid (E 172).

Arzneimittel nicht länger zugelassen

Wie Tekturna aussieht und Inhalt der Packung

Tekturna 150 mg Filmtabletten sind hellrosa, bikonvexe, runde Tabletten mit dem Aufdruck „IL“ auf

der einen und „NVR“ auf der anderen Seite.

Tekturna ist in Packungen zu 7, 14, 28, 30, 50, 56, 84, 90, 98 oder 280 Tabletten erhältlich. Die

Packungen m

it 84 (3x28), 98 (2x49) und 280 (20x14) Tabletten sind Bündelpackungen.

Möglicherweise sind nicht alle Packungsgrößen in Ihrem Land erhältlich.

Inhaber der Zulassung

Novartis Europharm Limited

Wimblehurst Road

Horsham

West Sussex, RH12 5AB

Vereinigtes Königreich

Hersteller

Novartis Farma S.p.A.

Via Provinciale Schito 131

I-80058 Torre Annunziata/NA

Italien

Falls weitere Informationen über das Arzneimittel gewünscht werden, setzen Sie sich bitte m

it dem

örtlichen Vertreter des Pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

België/Belgique/Belgien

Novartis Pharma N.V.

Tél/Tel: +32 2 246 16 11

Luxembourg/Luxemburg

Novartis Pharma GmbH

Tél/Tel: +49 911 273 0

България

Novartis Pharma Services Inc.

Тел.: +359 2 489 98 28

Magyarország

Novartis Hungária Kft. Pharma

Tel.: +36 1 457 65 00

Česká republika

Novartis s.r.o.

Tel: +420 225 775 111

Malta

Novartis Pharma Services Inc.

Tel: +356 2298 3217

Danmark

Novartis Healthcare A/S

Tlf: +45 39 16 84 00

Nederland

Novartis Pharma B.V.

Tel: +31 26 37 82 111

Deutschland

Novartis Pharma GmbH

Tel: +49 911 273 0

Norge

Novartis Norge AS

Tlf: +47 23 05 20 00

Eesti

Novartis Pharma Services Inc.

Tel: +372 60 62 400

Österreich

Novartis Pharma GmbH

Tel: +43 1 86 6570

Ελλάδα

Novartis (Hellas) A.E.B.E.

Τηλ: +30 210 281 17 12

Polska

Novartis Poland Sp. z o.o.

Tel.: +48 22 550 8888

España

Novartis Farmacéutica, S.A.

Tel: +34 93 306 42 00

Portugal

Novartis Farma - Produtos Farmacêuticos, S.A.

Tel: +351 21 000 8600

Arzneimittel nicht länger zugelassen

France

Novartis Pharma S.A.S.

Tél: +33 1 55 47 66 00

România

Novartis Pharma Services Inc.

Tel: +40 21 31299 01

Ireland

Novartis Ireland Limited

Tel: +353 1 260 12 55

Slovenija

Novartis Pharma Services Inc.

Tel: +386 1 300 75 77

Ísland

Vistor hf.

Sími: +354 535 7000

Slovenská republika

Novartis Slovakia s.r.o.

Tel: +421 2 5542 5439

Italia

Novartis Farma S.p.A.

Tel: +39 02 96 54 1

Suomi/Finland

Novartis Finland Oy

Puh/Tel: +358 9 61 33 22 11

Κύπρος

Δημητριάδης και Παπαέλληνας Λτδ

Τηλ: +357 22 690 690

Sverige

Novartis Sverige AB

Tel: +46 8 732 32 00

Latvija

Novartis Pharma Services Inc.

Tel: +371 7 887 070

Novartis Pharmaceuticals UK Ltd.

Tel: +44 1276 698370

Lietuva

Novartis Pharma Services Inc.

Tel: +370 5 269 16 50

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im

Arzneimittel nicht länger zugelassen

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Tekturna 300 mg Filmtabletten

Aliskiren

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arz

neimittels beginnen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht m

öchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneim

ittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Symptome haben wie Sie.

Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie

Nebenwirkungen bem

erken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind,

informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Diese Packungsbeilage beinhaltet:

Was ist Tekturna und wofür wird es angewendet?

Was müssen Sie vor der Einnahme von Tekturna beachten?

Wie ist Tekturna einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind m

öglich?

Wie ist Tekturna aufzubewahren?

Weitere Informationen

1.

WAS IST TEKTURNA UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Tekturna gehört zu einer neuen Klasse von Arzneimitteln, den so genannten Renin-Inhibitoren. Mit

Hilfe von Tekturna wird ein hoher Blutdruck gesenkt. Renin-Inhibitoren verringern die vom

Körper

produzierte Menge von Angiotensin II. Angiotensin II bewirkt eine Verengung der Blutgefäße,

wodurch der Blutdruck ansteigt. Eine Verringerung der Menge an Angiotensin II bewirkt, dass sich

die Blutgefäße entspannen. Dies führt zu einer Senkung des Blutdrucks.

Ein hoher Blutdruck steigert die Arbeitsbelastung von Herz und Arterien. Wenn dieser Zustand lange

anhält, können dadurch die Blutgefäße von Gehirn, Herz und Nieren geschädigt werden, was zu

Schlaganfall, Herzversagen, Herzinfarkt oder Nierenversagen führen kann. Wenn der Blutdruck auf

einen norm

alen Wert gesenkt wird, reduziert sich das Risiko für die Entwicklung solcher

Erkrankungen.

2.

WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON TEKTURNA BEACHTEN?

Tekturna darf nicht eingenommen werden

wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Aliskiren oder einen der sonstigen Bestandteile

von Tekturna sind. Wenn Sie verm

uten, allergisch zu sein, fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

wenn Sie während einer Behandlung mit Aliskiren bereits ein Angioödem (Schwierigkeiten

beim

Atmen oder Schlucken oder Anschwellen des Gesichts, der Hände und Füße, Augen,

Lippen und/oder Zunge) hatten.

während der letzten 6 Schwangerschaftsmonate oder wenn Sie stillen (siehe Abschnitt

„Schwangerschaft und Stillzeit“).

wenn Sie Ciclosporin (ein Arzneimittel, das bei Transplantationen zur Verhinderung einer

Organabstoßung oder zur Behandlung anderer Erkrankungen wie z. B. rheum

atoider Arthritis

oder atopischer Dermatitis verwendet wird), Verapamil (ein Arzneimittel zur Blutdrucksenkung,

zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen oder der Angina pectoris) oder Chinidin (ein

Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen) einnehmen.

Arzneimittel nicht länger zugelassen

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Tekturna ist erforderlich

wenn Sie ein Diuretikum einnehmen (Arzneimittel, die auch als „harntreibende Mittel“ bekannt

sind und die Menge an Urin, die Sie ausscheiden, erhöhen).

wenn Ihre Nierenfunktion beeinträchtigt ist.

wenn Sie ein Angioödem (Schwierigkeiten beim Atm

en oder Schlucken oder Anschwellen des

Gesichts, der Hände und Füße, Augen, Lippen und/oder Zunge) bekommen.

Wenn irgendeiner dieser Punkte auf Sie zutrifft, teilen Sie dies Ihrem Arzt mit, bevor Sie Tekturna

einnehmen.

Die Anwendung von Tekturna bei Kindern und Jugendlichen wird nicht em

pfohlen.

Für Patienten, die älter sind als 65 Jahre, gibt es keine speziellen Dosisempfehlungen.

Bei Anwendung von Tekturna mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden

bzw. vor kurzem

eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht

verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Möglicherweise muss Ihr Arzt die Dosis ändern oder andere Vorsichtsmaßnahmen einhalten, wenn Sie

eines der folgenden Arzneimittel nehmen:

Arzneimittel, die die Menge an Kalium in Ihrem Blut erhöhen. Dies schließt kaliumsparende

Diuretika und Kaliumpräparate ein.

Furosem

id, ein Arzneimittel, das zu den als Diuretika oder „harntreibende Arzneimittel”

bekannten Medikamenten gehört und verwendet wird, um die von Ihnen ausgeschiedene Menge

an Urin zu erhöhen.

Ketoconazol, ein Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen.

Bestim

mte Arten von Schmerzmitteln, so genannte nicht-steroidale entzündungshemmende

Arzneimittel (NSAIDs).

Bei Einnahme von Tekturna zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Sie sollten Tekturna einmal täglich mit einer leichten Mahlzeit und vorzugsweise jeden Tag zur selben

Zeit einnehmen. Sie sollten Tekturna nicht zusammen mit Grapefruitsaft einnehmen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Tekturna darf während der Schwangerschaft nicht eingenom

men werden. Es ist wichtig, dass Sie

sofort mit Ihrem Arzt sprechen, wenn Sie vermuten schwanger zu sein oder eine Schwangerschaft

planen. Sie dürfen nicht stillen, wenn Sie Tekturna einnehmen.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Möglicherweise fühlen Sie sich schwindlig. Dadurch kann Ihre Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigt

werden. Bevor Sie ein Fahrzeug führen, eine Maschin

e bedienen oder eine andere Tätigkeit ausüben,

die Konzentration erfordert, sollten Sie sichergehen, dass Sie wissen, wie Sie auf die Wirkung von

Tekturna reagieren.

3.

WIE IST TEKTURNA EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie Tekturna immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem

Arzt

oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Personen mit hohem Blutdruck bemerken oft keine Anzeichen dieses Problems. Viele können sich

völlig gesund fühlen. Es ist sehr wichtig, dass Sie dieses Arzneim

ittel immer genau nach den

Anweisungen Ihres Arztes einnehmen um die besten Ergebnisse zu erzielen und das Risiko von

Nebenwirkungen zu verringern. Halten Sie Ihre Arzttermine ein, auch wenn Sie sich wohl fühlen.

Arzneimittel nicht länger zugelassen

Die übliche Anfangsdosis ist eine 150-mg-Tablette einmal täglich.

Je nachdem, wie Sie auf die Behandlung reagieren, kann Ihr Arzt Ihnen eine höhere Dosis von einer

300-m

g-Tablette einmal täglich verordnen. Ihr Arzt kann Tekturna zusammen mit anderen

Arzneimitteln zur Behandlung eines hohen Blutdrucks verordnen.

Art der Anwendung

Es wird empfohlen, dass Sie die Tabletten mit etwas Wasser einnehmen. Sie sollten Tekturna einmal

täglich m

it einer leichten Mahlzeit und vorzugsweise jeden Tag zur selben Zeit einnehmen. Sie sollten

Tekturna nicht zusammen mit Grapefruitsaft einnehmen.

Wenn Sie eine größere Menge von Tekturna eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie aus Versehen zu viele Tekturna-Tabletten eingenom

men haben, suchen Sie sofort einen

Arzt auf. Sie benötigen vielleicht ärztliche Hilfe.

Wenn Sie die Einnahme von Tekturna vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme von Tekturna vergessen haben, holen Sie dies nach, sobald Sie sich daran

erinnern. Nehm

en Sie danach die nächste Dosis zur gewohnten Zeit ein. Wenn es jedoch schon fast

Zeit für Ihre nächste Dosis ist, nehmen sie einfach die nächste Tablette zur gewohnten Zeit ein.

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

4.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann Tekturna Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Patienten

auftreten.

Häufig (weniger als 1 von 10 Patienten):

Durchfall.

Gelegentlich (weniger als 1 von 100 Patienten):

Hautausschlag.

Selten (weniger als 1 von 1.000 Patienten):

Angioödeme (Schwierigkeiten beim Atmen oder

Schlucken oder Anschwellen des Gesichts, der Hände und Füße, Augen, Lippen und/oder Zunge)

Nicht bekannt (die Häufigkeit ist auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

Nierenprobleme.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie

erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bem

erken, die nicht in dieser

Gebrauchsinformation angegeben sind.

5.

WIE IST TEKTURNA AUFZUBEWAHREN?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem

Umkarton und der Blisterpackung angegebenen

Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Nicht über 30°C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

6.

WEITERE INFORMATIONEN

Was Tekturna enthält

Der Wirkstoff ist Aliskiren (als Hem

ifumarat) 300 mg.

Die sonstigen Bestandteile sind: Crospovidon, Hy

promellose, Magnesiumstearat, Macrogol,

mikrokristalline Cellulose, Povidon, hochdisperses Siliciumdioxid, Talkum, Titandioxid

(E 171), Eisen(II,III)-oxid (E 172), Eisen(III)-oxid (E 172).

Arzneimittel nicht länger zugelassen

Wie Tekturna aussieht und Inhalt der Packung

Tekturna 300 mg Filmtabletten sind hellrote, bikonvexe, ovale Tabletten mit dem Aufdruck „IU“ auf

der einen und „NVR“ auf der anderen Seite.

Tekturna ist in Packungen zu 7, 14, 28, 30, 50, 56, 84, 90, 98 oder 280 Tabletten erhältlich. Die

Packungen m

it 84 (3x28), 90 (3x30), 98 (2x49) und 280 (20x14) Tabletten sind Bündelpackungen..

Möglicherweise sind nicht alle Packungsgrößen in Ihrem Land erhältlich

Inhaber der Zulassung

Novartis Europharm Limited

Wimblehurst Road

Horsham

West Sussex, RH12 5AB

Vereinigtes Königreich

Hersteller

Novartis Farma S.p.A.

Via Provinciale Schito 131

I-80058 Torre Annunziata/NA

Italien

Falls weitere Informationen über das Arzneimittel gewünscht werden, setzen Sie sich bitte m

it dem

örtlichen Vertreter des Pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

België/Belgique/Belgien

Novartis Pharma N.V.

Tél/Tel: +32 2 246 16 11

Luxembourg/Luxemburg

Novartis Pharma GmbH

Tél/Tel: +49 911 273 0

България

Novartis Pharma Services Inc.

Тел.: +359 2 489 98 28

Magyarország

Novartis Hungária Kft. Pharma

Tel.: +36 1 457 65 00

Česká republika

Novartis s.r.o.

Tel: +420 225 775 111

Malta

Novartis Pharma Services Inc.

Tel: +356 2298 3217

Danmark

Novartis Healthcare A/S

Tlf: +45 39 16 84 00

Nederland

Novartis Pharma B.V.

Tel: +31 26 37 82 111

Deutschland

Novartis Pharma GmbH

Tel: +49 911 273 0

Norge

Novartis Norge AS

Tlf: +47 23 05 20 00

Eesti

Novartis Pharma Services Inc.

Tel: +372 60 62 400

Österreich

Novartis Pharma GmbH

Tel: +43 1 86 6570

Ελλάδα

Novartis (Hellas) A.E.B.E.

Τηλ: +30 210 281 17 12

Polska

Novartis Poland Sp. z o.o.

Tel.: +48 22 550 8888

España

Novartis Farmacéutica, S.A.

Tel: +34 93 306 42 00

Portugal

Novartis Farma - Produtos Farmacêuticos, S.A.

Tel: +351 21 000 8600

Arzneimittel nicht länger zugelassen

France

Novartis Pharma S.A.S.

Tél: +33 1 55 47 66 00

România

Novartis Pharma Services Inc.

Tel: +40 21 31299 01

Ireland

Novartis Ireland Limited

Tel: +353 1 260 12 55

Slovenija

Novartis Pharma Services Inc.

Tel: +386 1 300 75 77

Ísland

Vistor hf.

Sími: +354 535 7000

Slovenská republika

Novartis Slovakia s.r.o.

Tel: +421 2 5542 5439

Italia

Novartis Farma S.p.A.

Tel: +39 02 96 54 1

Suomi/Finland

Novartis Finland Oy

Puh/Tel: +358 9 61 33 22 11

Κύπρος

Δημητριάδης και Παπαέλληνας Λτδ

Τηλ: +357 22 690 690

Sverige

Novartis Sverige AB

Tel: +46 8 732 32 00

Latvija

Novartis Pharma Services Inc.

Tel: +371 7 887 070

Novartis Pharmaceuticals UK Ltd.

Tel: +44 1276 698370

Lietuva

Novartis Pharma Services Inc.

Tel: +370 5 269 16 50

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im

Arzneimittel nicht länger zugelassen