Tegretol

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Tegretol Sirup 2 %
  • Dosierung:
  • 2 %
  • Darreichungsform:
  • Sirup
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Tegretol Sirup 2 %
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE130286
  • Letzte Änderung:
  • 13-04-2018

Packungsbeilage

Packungsbeilage

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Tegretol 2 %, Sirup

Carbamazepin

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es

kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt

Was in dieser Packungsbeilage steht:

Was ist Tegretol Sirup und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Tegretol Sirup beachten?

Wie ist Tegretol Sirup einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Tegretol Sirup aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

WAS IST TEGRETOL SIRUP UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Arzneimittelgruppe

Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie (Fallsucht), bestimmten Nervenschmerzen und

Stimmungsschwankungen.

Anwendungsgebiete

Tegretol Sirup ist angezeigt zur Behandlung von:

Epilepsie;

bestimmten Nervenschmerzen (Trigeminusneuralgie, Glossopharyngeusneuralgie);

Phasen

von euphorischer Erregtheit bei

bestimmten

Depressionen

(manisch-depressive

Psychose).

2.

WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON TEGRETOL SIRUP BEACHTEN?

Tegretol Sirup darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Carbamazepin oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels oder ein anderes Arzneimittel aus der Gruppe der trizyklischen

Antidepressiva sind.

wenn Sie eine schwere Herzerkrankung haben.

wenn Sie an einer Knochenmarkdepression leiden.

wenn Sie eine schwere Bluterkrankung (Porphyrie) haben bzw. gehabt haben.

wenn Sie ein Antidepressivum aus der Gruppe der MAO-Hemmer (Monoaminooxidase-Hemmer)

einnehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

-

wenn Sie eine Herz-, Leber- oder Nierenerkrankung gehabt haben.

wenn Sie eine Bluterkrankung haben (einschließlich jener, die durch andere Arzneimittel

verursacht wurden).

wenn Sie einen erhöhten Augendruck haben (Glaukom).

Packungsbeilage

wenn Sie bestimmte mentale Probleme haben, die mit Verwirrtheit und Agitiertheit einhergehen.

wenn Sie in der Vergangenheit eine abnormale Empfindlichkeit (Hautausschlag oder andere

Anzeichen von Allergie) gegen Oxcarbazepin oder andere Arzneimittel festgestellt haben. Es ist

wichtig zu wissen, dass Sie, wenn Sie allergisch gegen Carbamazepin sind, etwa eine

Wahrscheinlichkeit von 1 zu 4 (25 %) haben, dass sich bei Ihnen auch eine allergische Reaktion

auf Oxcarbazepin (Trileptal) entwickeln könnte.

wenn Sie noch andere Arzneimittel einnehmen/anwenden. Lesen Sie bitte auch den Abschnitt

„Einnahme von Tegretol Sirup zusammen mit anderen Arzneimitteln“.

Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn einer der oben genannten Warnhinweise auf Sie zutrifft oder in

der Vergangenheit auf Sie zutraf.

Eine kleine Gruppe von Patienten, die mit Antiepileptika wie Tegretol Sirup behandelt wurde, bekam

Gedanken an Selbstverletzung oder Suizid. Wenn Sie irgendwann solche Gedanken bekommen,

wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt.

Es ist sehr wichtig, dass Ihr Arzt Ihren Zustand regelmäßig kontrolliert. Es ist möglich, dass Ihr Arzt

periodische Blutuntersuchungen durchführen wird, vor allem zu Beginn der Behandlung. Dies ist

üblich, Sie müssen sich deshalb keine Sorgen machen.

Informieren Sie vor jedem chirurgischen Eingriff oder jeder zahnmedizinischen Behandlung Ihren

Chirurgen oder Ihren Zahnarzt darüber, dass Sie Tegretol Sirup einnehmen.

Über schwere Hautausschläge (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse) wurde

während der Anwendung von Carbamazepin berichtet. Häufig kann der Ausschlag auch Geschwüre in

Mund, Rachen, Nase und an den Genitalien sowie Konjunktivitis (rote und geschwollene Augen)

umfassen. Vor diesen schweren Hautausschlägen werden oft grippeähnliche Symptome wie Fieber,

Kopfschmerzen

Körperschmerzen

beobachtet.

Der Ausschlag

kann

großflächiger

Blasenbildung und Abschälen der Haut führen. Das Risiko auf schwere Hautreaktionen ist in den

ersten Behandlungsmonaten am höchsten.

Diese schweren Hautreaktionen können bei Personen aus bestimmten asiatischen Ländern häufiger

auftreten. Das Risiko auf diese Reaktionen bei Patienten Han-chinesischer oder thailändischer

Herkunft kann durch Untersuchung einer Blutprobe dieser Patienten prognostiziert werden. Ihr Arzt

sollte in der Lage sein, Ihnen zu sagen, ob vor der Einnahme von Carbamazepin eine

Blutuntersuchung notwendig ist.

Wenn sich bei Ihnen ein Ausschlag oder solche Hautsymptome entwickeln, dürfen Sie Carbamazepin

nicht länger einnehmen und Sie müssen sich sofort an Ihren Arzt wenden.

Wenn sich bei Ihnen während der Anwendung von Tegretol ein Stevens-Johnson-Syndrom oder eine

toxische epidermale Nekrolyse entwickelt hat, dürfen Sie nicht mehr mit Tegretol behandelt werden.

Wenn sich bei Ihnen ein Ausschlag oder diese Hautsymptome entwickeln, müssen Sie sich sofort an

einen Arzt wenden und ihm sagen, dass Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Wenn Sie schwere Hautreaktionen, wie Ausschlag, gerötete Haut, Bläschen auf Lippen, Augen oder

Mund, Hautabschuppung bekommen und gleichzeitig Fieber haben, wenden Sie sich sofort an Ihren

Arzt oder die Notaufnahme des nächsten Krankenhauses (siehe „Welche Nebenwirkungen sind

möglich?“). Diese Reaktionen können bei Patienten aus bestimmten asiatischen Ländern (z. B.

Taiwan, Malaysia und die Philippinen) und bei Patienten chinesischer Herkunft häufiger sein.

Einnahme von Tegretol Sirup zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere

Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen. Es kann

erforderlich sein, die Dosis anzupassen oder die Einnahme des Arzneimittels in bestimmten Fällen zu

unterbrechen.

Bei Frauen, die die „Pille“ einnehmen, kann die Menstruation unregelmäßig werden. Die

Wirksamkeit der Pille kann beeinträchtigt sein und man muss in Erwägung ziehen, andere

Verhütungsmittel anzuwenden.

Einnahme von Tegretol Sirup zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Tegretol Sirup darf während, nach oder zwischen den Mahlzeiten eingenommen werden. Während

einer Behandlung mit Tegretol Sirup dürfen Sie keinen Alkohol trinken.

Packungsbeilage

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

Es besteht ein mögliches Risiko für das Kind, wenn die Mutter während der Schwangerschaft mit

Antiepileptika behandelt wird. Dennoch ist es auch wichtig, die epileptischen Anfälle während der

Schwangerschaft zu kontrollieren. Ihr Arzt wird mit Ihnen über die Risiken und Vorteile sprechen, die

mit der Behandlung mit Tegretol Sirup einhergehen, und wird entscheiden, ob die Behandlung

fortgesetzt werden kann oder nicht.

Der Wirkstoff von Tegretol Sirup geht in die Muttermilch über. Solange Ihr Arzt es zulässt und Ihr

Kind sorgfältig in Bezug auf die unerwünschten Nebenwirkungen kontrolliert wird, dürfen Sie stillen.

Wenn unerwünschte Nebenwirkungen auftreten, z. B. wenn Ihr Kind sehr schläfrig wird, müssen Sie

das Stillen abbrechen und Ihren Arzt konsultieren.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Tegretol Sirup kann Schwindel oder Schläfrigkeit und verschwommenes Sehen verursachen, vor

allem

Beginn

Behandlung

oder

einer

Dosiserhöhung;

dadurch

kann

Reaktionsvermögen beeinträchtigt sein. Seien Sie deshalb vorsichtig, wenn Sie ein Fahrzeug führen

oder Maschinen bedienen.

Tegretol Sirup enthält Methylparahydroxybenzoat und Propylparahydroxybenzoat

Methylparahydroxybenzoat

Propylparahydroxybenzoat

können

allergische

Reaktionen

hervorrufen (vielleicht verzögert).

Tegretol Sirup enthält Sorbitol

1 ml Tegretol Sirup enthält 175 mg Sorbitol. Die tägliche Höchstdosis beträgt 17,5 g Sorbitol, wenn

das Arzneimittel entsprechend der empfohlenen Dosierung eingenommen wird. Kann eine leicht

abführende Wirkung haben. Der Kalorienwert beträgt 2,6 Kcal/g Sorbitol.

3.

WIE IST TEGRETOL SIRUP EINZUNEHMEN?

Sie müssen die Anweisungen Ihres Arztes unbedingt strikt befolgen, um die besten Ergebnisse zu

erzielen und etwaige schwere unerwünschte Nebenwirkungen zu vermeiden. Nehmen Sie Ihr

Arzneimittel nicht mehr, nicht häufiger und nicht länger ein, als es Ihnen Ihr Arzt verordnet hat.

Brechen Sie Ihre Behandlung niemals plötzlich ab, ohne darüber mit Ihrem Arzt zu sprechen. Wenn

die Behandlung plötzlich abgebrochen wird, kann sich Ihr Zustand verschlechtern.

Der Arzt wird die Dosierung je nach Ihrer persönlichen Situation bestimmen. Die Dosen können sich

von den nachstehend Angegebenen unterscheiden. Befolgen Sie auf jeden Fall die Anweisungen Ihres

Arztes. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Die üblichen Dosen betragen:

Epilepsie

Erwachsene

Beginnen mit 1 bis 2 Messlöffel Sirup (= 100-200 mg) ein- bis zweimal täglich. Danach langsam

steigern (z. B. um 200 mg alle 2 Tage) auf 400 mg (= 4 Messlöffel Sirup) zwei- bis dreimal täglich.

Manche Patienten können 1.600 mg und sogar 2.000 mg täglich benötigen.

Kinder

Anfangsdosis allmählich steigern

Kinder bis 4 Jahre: Beginnen mit 20 mg (1 ml) bis 60 mg (3 ml) täglich und alle 2 Tage 20 bis 60 mg

hinzufügen, bis die Erhaltungsdosis erreicht wird.

Kinder über 4 Jahre: Beginnen mit 100 mg täglich (= ½ Messlöffel Sirup zweimal täglich) und jede

Woche 100 mg hinzufügen, bis die Erhaltungsdosis erreicht wird.

Erhaltungsdosis

Bis 1 Jahr

: 100 – 200 mg täglich (= ½ Messlöffel Sirup zweimal täglich)

Packungsbeilage

Von 1 bis 5 Jahre

: 200 – 400 mg täglich (= 1 bis 2 Messlöffel Sirup zweimal täglich)

Von 6 bis 5 Jahre

: 400 – 600 mg täglich (= 2 Messlöffel Sirup zwei- bis dreimal täglich)

Von 11 bis 15 Jahre

: 600 – 1000 mg täglich (= 2 bis 3 Messlöffel Sirup dreimal täglich)

Nervenschmerzen

Beginnen mit 200-400 mg täglich, verteilt auf 2 Einnahmen (= 1 bis 2 Messlöffel Sirup zweimal

täglich). Danach die Dosis schrittweise erhöhen, bis Schmerzen völlig verschwunden sind (meist bei

200 mg drei- bis viermal täglich). Danach die Dosis schrittweise senken, bis eine Erhaltungsdosis

erreicht ist, die noch gerade ausreicht, um die Schmerzanfälle zu verhindern.

Manisch-depressive Erkrankung

Die übliche Dosis beträgt 400 bis 600 mg (bis 1600 mg), verteilt auf 2 -3 Einnahmen (= 2 Messlöffel

Sirup 2- bis 3-aml täglich).

Weg und Art der Verabreichung

Die Flasche vor der Anwendung kräftig schütteln, über den Mund einnehmen mit dem in der Packung

mitgelieferten Messlöffel.

Tegretol Sirup wird stets in mehreren Einnahmen täglich verabreicht: 2 bis 4 Einnahmen je nach

Situation.

Wenn Sie eine größere Menge von Tegretol Sirup eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie zu viel Tegretol eingenommen haben, nehmen Sie sofort Kontakt auf mit Ihrem Arzt,

Apotheker oder dem Antigiftzentrum (070/245.245).

Atemprobleme, schneller und unregelmäßiger Herzschlag, Bewusstseinsverlust, Ohnmacht, Zittern,

Unwohlsein und/oder Erbrechen sind Symptome, die durch zu hohe Dosen ausgelöst werden können.

Wenn Sie die Einnahme von Tegretol Sirup vergessen haben

Nehmen Sie die vergessene Dosis ein, sobald Sie daran denken, und nehmen Sie die nächste Dosis

zum üblichen Zeitpunkt ein. Wenn es fast Zeit für die nächste Dosis ist, nehmen Sie nicht die

vergessene Dosis ein, sondern nehmen Sie die nächste Dosis gemäß dem üblichen Schema ein.

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Tegretol Sirup abbrechen

Das plötzliche Abbrechen einer Behandlung mit Tegretol Sirup kann die Epilepsieanfälle beschleunigen.

Wenn eine Behandlung mit Tegretol Sirup bei einem Patienten, der an Epilepsie leidet, plötzlich

eingestellt werden muss, muss der Umstieg auf ein neues Antiepileptikum unter dem Schutz eines

passenden Arzneimittels erfolgen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen. Diese treten vor allem zu Beginn der Behandlung auf und verschwinden

normalerweise nach einigen Tagen.

Berichte

über

Knochenerkrankungen

einschließlich

Osteopenie

Osteoporose

(Verminderung der Knochenmasse) und Frakturen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker,

wenn Sie langfristig mit Antiepileptika behandelt werden, schon in der Vergangenheit an Osteoporose

gelitten haben oder Steroide einnehmen.

Konsultieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn eine der folgenden unerwünschten Nebenwirkungen

auftritt. Es kann sich um frühe Anzeichen einer schweren Erkrankung des Blutes, der Leber, der

Venen oder sonstiger Organe handeln, die ein dringendes ärztliches Eingreifen erfordern.

Wenn Sie Fieber, Halsschmerzen, Hautausschlag, Mundgeschwüre, geschwollene Drüsen haben

Packungsbeilage

oder schneller Infektionen bekommen (Anzeichen eines Mangels an weißen Blutkörperchen).

Wenn Sie Müdigkeit, Kopfschmerzen, Atemnot bei Anstrengung, Schwindel feststellen; wenn

Sie blass sind, häufig Infektionen haben, die zu Fieber, Erkältungen, Halsschmerzen oder

Mundgeschwüren führen; wenn Sie schneller als normal bluten oder Blutergüsse bekommen,

wenn Sie Nasenbluten haben (Mangel an allen Blutkörperchen).

Wenn Sie vor allem im Gesicht rote Flecken bekommen in Kombination mit Müdigkeit, Fieber,

Übelkeit, Appetitmangel (Anzeichen von systemischem Lupus erythematodes).

Wenn Sie eine Gelbfärbung der Augen oder Haut feststellen (Anzeichen von Hepatitis).

Wenn Sie einen dunkleren Harn haben (Anzeichen von Porphyrie oder Hepatitis).

Wenn Sie aufgrund von Nierenproblemen eine stark herabgesetzte Harnproduktion oder Blut im

Harn haben.

Wenn Sie starke Schmerzen im Oberbauch haben, wenn Sie erbrechen müssen oder keinen

Hunger haben (Anzeichen von Pankreatitis).

Wenn Sie Hautausschlag, gerötete Haut, Risse an Lippen, Augen oder Mund, Hautabschuppung

in Kombination mit Fieber, Erkältungen, Husten, Körperschmerzen aufweisen (Anzeichen

schwerer Hautreaktionen).

Wenn Sie Schwellungen im Gesicht, an Augen oder Zunge haben, Schluckbeschwerden haben,

wenn Sie Atembeschwerden haben, Nesselsucht oder allgemeinen Juckreiz, Ausschlag, Fieber,

Bauchkrämpfe, Schmerzen oder ein beklemmendes Gefühl in der Brustgegend haben, wenn Sie

schwierig atmen können, wenn Sie bewusstlos waren (Anzeichen von Angioödem und schweren

allergischen Reaktionen).

Wenn Sie Schlafsucht, Verwirrtheit, Nervenzuckungen oder eine starke Verschlimmerung von

Zuckungen haben (Symptome, die mit niedrigen Natriumwerten im Blut in Zusammenhang

stehen können).

Wenn Sie Fieber haben, Ihnen übel ist, Sie erbrechen müssen, Sie Kopfschmerzen oder einen

steifen Nacken haben und sehr empfindlich auf helles Licht reagieren (Anzeichen von

Meningitis).

Wenn Sie steife Muskeln, hohes Fieber, Bewusstseinsstörungen, einen hohen Blutdruck und

außergewöhnliche

Speichelfluss

aufweisen

(Anzeichen

malignen

neuroleptischen

Syndroms).

Wenn Sie einen unregelmäßigen Herzschlag, Schmerzen in der Brustgegend haben.

Wenn Sie Bewusstseinsstörungen haben oder ohnmächtig werden.

Potenziell lebensbedrohliche Hautausschläge (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale

Nekrolyse) wurden gemeldet (siehe Abschnitt 2). Häufigkeit: sehr selten.

Wenden Sie sich möglichst schnell an Ihren Arzt, wenn eine der folgenden unerwünschten

Nebenwirkungen auftritt, da ein ärztliches Eingreifen erforderlich sein kann.

Häufig: Verlust der Muskelkoordination, allergische Hautreaktionen.

Gelegentlich: geschwollene Knöchel, Füße oder Unterschenkel (Ödem), Verhaltensstörungen,

Verwirrtheit, Schwäche, Zunahme von Anfällen, verschwommenes Sehen, Doppeltsehen, Juckreiz mit

Rötung und Schwellung am Auge (Konjunktivitis), Gefühl von Druck/Schmerzen im Auge

(Anzeichen eines erhöhten Augeninnendrucks), Zittern, unwillkürliche Bewegungen des Körpers,

Muskelspasmen, unwillkürliche Augenbewegungen.

Selten: Juckreiz, geschwollene Drüsen, Agitiertheit oder Feindseligkeit (vor allem bei älteren

Patienten),

Ohnmacht,

Sprechstörungen

oder

Artikulationsschwierigkeiten,

Depression

Agitiertheit, Nervosität oder anderen Stimmungsveränderungen, Halluzinationen, Rauschen oder

andere unerklärte Geräusche in den Ohren, schlechteres Gehör, Atembeschwerden, Schmerzen in der

Brustgegend, schneller oder ungewöhnlich langsamer Herzschlag, Schläfrigkeit, Prickeln in Händen

und Füßen, plötzliche Senkung der Harnmenge, Störungen des Geschmackssinnes, abnormale

Absonderung von Muttermilch, Vergrößerung der Brüste beim Mann, Schwellung und Rötung an

einer Vene, die sehr druckempfindlich ist, was gelegentlich als schmerzhaft empfunden werden kann

(Thrombophlebitis),

erhöhte

Sonnenlichtempfindlichkeit

Haut,

erhöhtes

Risiko

Knochenbrüche, da die Knochen weicher, dünner oder schwächer geworden sind (Mangel an Vitamin

D, Osteoporose).

Packungsbeilage

Meistens erfordern die folgenden unerwünschten Nebenwirkungen kein ärztliches Eingreifen.

Wenn diese Nebenwirkungen jedoch mehrere Tage andauern oder Sie erheblich beeinträchtigen,

wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Häufig: Erbrechen, Übelkeit, Schwindel, Schläfrigkeit, Instabilität, Gewichtszunahme

Gelegentlich: Kopfschmerzen, Mundtrockenheit

Selten: Verstopfung, Durchfall, Bauchschmerzen, Gelenk- oder Muskelschmerzen, vermehrtes

Schwitzen, Appetitmangel, Haarausfall, übermäßiger Haarwuchs am Körper und im Gesicht, sexuelle

Störungen,

Unfruchtbarkeit

beim

Mann,

rote

schmerzende

Zunge,

Mundgeschwüre,

Veränderungen der Hautpigmentierung, Akne.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für

Nebenwirkungen,

nicht

dieser

Packungsbeilage

angegeben

sind.

können

Nebenwirkungen auch direkt anzeigen über:

Belgien

Luxemburg

Föderalagentur

für

Arzneimittel

Gesundheitsprodukte

Abteilung Vigilanz

Eurostation II

Victor Hortaplein, 40/40

B-1060 Brussel

Website: www.fagg-afmps.be

E-Mail: patientinfo@fagg-afmps.be

Direction de la Santé, Division de la Pharmacie

et des Médicaments, Villa Louvigny, Allée

Marconi, L- 2120 Luxembourg

(http://www.ms.public.lu/fr/activites/pharmacie

medicament/index.html)

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

WIE IST TEGRETOL SIRUP AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Vor Feuchtigkeit geschützt und bei Raumtemperatur (15 - 25 °C) lagern.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach EXP angegebenen Verfalldatum

nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz

der Umwelt bei.

6.

INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Tegretol Sirup enthält

Der Wirkstoff ist: Carbamazepin (2 g / 100 ml).

Die sonstigen Bestandteile (Hilfsstoffe): disperse Cellulose, 70 % Sorbitollösung, Propylenglykol,

Methylparahydroxybenzoat,

Propylparahydroxybenzoat,

Hydroxyethylcellulose,

Macrogol

400,

Magnesiumstearat, Sorbinsäure, Natrium-Saccharose, synthetisches Caramel-Aroma, entmineralisiertes

Wasser.

Wie Tegretol Sirup aussieht und Inhalt der Packung

Tegretol ist ein Sirup erhältlich in Flaschen mit 250 ml mit Messlöffel.

Tegretol ist auch in Form von Tabletten und Tabletten mit kontrollierter Freisetzung (Tegretol CR)

erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Novartis Pharma nv, Medialaan 40, B - 1800 Vilvoorde

Packungsbeilage

Zulassungsnummer

BE130286

Art der Abgabe

Verschreibungspflichtig

Für Informationen zu diesem Arzneimittel wenden Sie sich bitte an den lokalen Vertreter des

pharmazeutischen Unternehmers.

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt genehmigt im 02/2016.

Es gibt keine Sicherheitswarnungen betreffend dieses Produktes.

24-4-2018

Tegretol vs. Xanax

Tegretol vs. Xanax

Tegretol (carbamazepine) and Xanax (alprazolam) are used to treat seizures. Tegretol is also used to treat nerve pain such as trigeminal neuralgia and diabetic neuropathy and to treat bipolar disorder. Xanax is primarily used to treat panic attacks and anxiety disorders.

US - RxList

23-4-2018

Tegretol vs. Depakote

Tegretol vs. Depakote

Tegretol (carbamazepine) and Depakote (divalproex sodium) are anticonvulsants used to treat seizure and bipolar disorder. Tegretol is also used to treat nerve pain such as trigeminal neuralgia and diabetic neuropathy. Depakote is also used to treat migraine headaches.

US - RxList

23-4-2018

Tegretol vs. Epitol

Tegretol vs. Epitol

Tegretol (carbamazepine) and Epitol (carbamazepine tablet) are anticonvulsants used to treat seizures and nerve pain such as trigeminal neuralgia and diabetic neuropathy. Tegretol is also used to treat bipolar disorder. Epitol is also used to treat glossopharyngeal neuralgia.

US - RxList

23-4-2018

Tegretol vs. Lyrica

Tegretol vs. Lyrica

Tegretol (carbamazepine) and Lyrica (pregabalin) are anti-epileptic drugs (anticonvulsants) used to treat seizures and nerve pain such as trigeminal neuralgia and diabetic neuropathy. Tegretol is also used to treat bipolar disorder. Lyrica is also used to treat fibromyalgia.

US - RxList

23-4-2018

Tegretol vs. Trileptal

Tegretol vs. Trileptal

Tegretol (carbamazepine) and Trileptal (oxcarbazepine) are anticonvulsants used to treat seizures. Tegretol is also used to treat nerve pain such as trigeminal neuralgia and diabetic neuropathy, and to treat bipolar disorder.

US - RxList

5-9-2017

TEGRETOL (Carbamazepine) Tablet [REMEDYREPACK INC.]

TEGRETOL (Carbamazepine) Tablet [REMEDYREPACK INC.]

Updated Date: Sep 5, 2017 EST

US - DailyMed