Tegretol 100

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Tegretol 100 Tabletten
  • Darreichungsform:
  • Tabletten
  • Zusammensetzung:
  • carbamazepinum 100 mg, carmellosum natricum, excipiens pro compresso.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Tegretol 100 Tabletten
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika human
  • Therapiebereich:
  • Antiepilepticum

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 29789
  • Berechtigungsdatum:
  • 05-06-1963
  • Letzte Änderung:
  • 05-02-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden.

Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere

Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte

ihnen das Arzneimittel schaden.

Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

Tegretol®

Was ist Tegretol und wann wird es angewendet?

Tegretol mit dem Wirkstoff Carbamazepin ist ein Antiepileptikum und wird auf Verschreibung des

Arztes bzw. der Ärztin angewendet zur Behandlung von Anfallsleiden (Epilepsie) bei Erwachsenen

und Kindern. Weiterhin wird es auch angewendet zur Behandlung von einigen Nervenerkrankungen,

z.B. Trigeminusneuralgie, bei bestimmten psychischen (seelischen) Erkrankungen (Manie, manisch-

depressive Krankheit) sowie bei Beschwerden, die während einer Alkoholentziehungskur auftreten.

Wann darf Tegretol nicht angewendet werden?

Bei Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergie) auf den Wirkstoff Carbamazepin oder ähnliche

Wirkstoffe wie z.B. Oxcarbazepin (Trileptal) oder andere Arzneimittel, die ebenfalls mit

Überempfindlichkeitsreaktionen in Verbindung gebracht werden, wie z.B. Trizyklische

Antidepressiva (z.B. Amitriptylin, Imipramin) darf Tegretol nicht angewendet werden.

Tegretol darf ebenfalls nicht angewendet werden bei gleichzeitiger Einnahme von bestimmten

Arzneimitteln, sogenannten Monoamino-Oxidase-Inhibitoren (MAOIs) zur Behandlung von

Depressionen.

Bei bestimmten Begleiterkrankungen sollten Sie Tegretol nicht oder erst nach eingehender ärztlicher

Prüfung einnehmen. Deshalb informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie an folgenden

Erkrankungen leiden oder früher gelitten haben:

·Störungen der Herzfunktion,

·Blutbildungsstörungen,

·Leber- oder Nierenerkrankungen,

·gemischten Anfallsformen der Epilepsie,

·erhöhter Augeninnendruck (Glaukom, grüner Star),

·Verwirrtheitszustände oder Erregtheit und Unruhe,

·Überempfindlichkeitsreaktionen auf Oxcarbazepin oder andere Arzneimittel,

·Porphyrie,

·Orale Suspension: Allergische Reaktionen auf Konservierungsstoffe (Parabene) oder bei

Fruchtzucker-Unverträglichkeit (Sorbitol).

Wann ist bei der Einnahme/Anwendung von Tegretol Vorsicht geboten?

Sprechen Sie sofort mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin oder stellen Sie sicher, dass jemand anderer

dies für Sie tun kann, falls irgendwelche der folgenden (gelegentlichen oder seltenen)

Nebenwirkungen auftreten. Sie könnten frühe Anzeichen einer ernsten Schädigung Ihres Blutes,

Ihrer Leber, Ihrer Nieren oder anderer Organe sein und könnten dringend ärztliche Behandlung

erfordern:

·Fieber, Halsschmerzen, Hautausschlag, Geschwüre im Mund, geschwollene Drüsen,

·Dunkelfärbung des Urins,

·Anzeichen starker Hautreaktionen, wie z.B. Schälen der Haut, Ausschlag,

·jede Gelbfärbung Ihrer Haut oder des weissen Teils Ihrer Augen,

·Schwellung der Knöchel, Füsse oder Unterschenkel,

·unregelmässiger Herzschlag, Atemnot, Brustschmerz, Bewusstseinsverlust,

·Zunahme von Krämpfen,

·vermehrt blaue Flecken wegen geringfügiger Ursachen.

Schwerwiegende und weniger schwerwiegende unerwünschte Haut-/ Unverträglichkeitsreaktionen

treten selten unter der Behandlung (insbesondere in den ersten Monaten nach Behandlungsbeginn)

mit Tegretol auf. Dieses Risiko kann durch eine bestimmte Blutprobe vor Behandlungsbeginn

insbesondere bei europäischen Patienten, aber auch bei Patienten mit asiatischer Abstammung näher

beurteilt werden. Vor Behandlungsbeginn sollten Sie daher eine entsprechende Bluttestung mit

Ihrem behandelnden Arzt bzw. Ihrer behandelnden Ärztin besprechen und vornehmen. Wichtig ist,

dass es auch trotz einer unauffälligen Blutprobe trotzdem zu unerwünschten Hautreaktionen kommen

kann, und dass es auch trotz einer auffälligen Blutprobe nicht unbedingt zu unerwünschten

Reaktionen kommen muss.

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge

oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen.

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn bei Ihnen eine Operation (auch ein kleiner

Eingriff) geplant ist.

Da Tegretol, wie andere psychoaktive Arzneimittel, zu einer Verminderung der

Alkoholverträglichkeit führen kann, ist es empfehlenswert, während der Behandlung auf

Alkoholgenuss zu verzichten.

Essen Sie keine Grapefruits und trinken Sie keinen Grapefruitsaft, da sie die Wirkungen von Tegretol

verstärken können. Andere Fruchtsäfte haben keinen Einfluss. Bei Frauen, die empfängnisverhütende

Präparate (Anti-Baby-Pille) und gleichzeitig Tegretol einnehmen, können Zwischenblutungen

auftreten. Die Pille kann dadurch unwirksam werden. Daher sind zusätzlich nicht-hormonelle

Empfängnisverhütungsmittel anzuwenden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

·an anderen Krankheiten leiden,

·Allergien haben,

·Sie eine Nierenerkrankung haben und Arzneimittel einnehmen um Ihre Blutnatriumwerte zu senken,

oder

·andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Eine geringe Anzahl von Patienten, die mit Antiepileptika wie Tegretol behandelt wurden, hatten

Gedanken daran, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Wenn Sie zu irgendeinem

Zeitpunkt während der Einnahme von Tegretol solche Gedanken haben sollten, kontaktieren Sie

sofort Ihren Arzt.

Darf Tegretol während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Sie sollten unbedingt Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren, wenn Sie schwanger sind, mit einer

Schwangerschaft rechnen oder stillen. Tegretol darf nicht ohne ausdrückliche ärztliche Verordnung

während der Schwangerschaft oder Stillzeit eingenommen bzw. angewendet werden.

Wie verwenden Sie Tegretol?

Tegretol sollte nur auf ärztliche Anweisung eingenommen werden. Halten Sie sich bitte genau an die

Dosierungsanordnung Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin. Die Dosierung wird vom Arzt bzw. der Ärztin

festgelegt und ist je nach Anwendungsbereich, Alter und Ausprägung der Störungen verschieden.

Tegretol Orale Suspension: Zur korrekten Dosierung muss der beigelegte Messlöffel gebraucht

werden: 1 Messlöffel (5 ml) enthält 100 mg der Wirksubstanz von Tegretol. Flasche vor Gebrauch

schütteln.

Tegretol ist während oder nach den Mahlzeiten mit Flüssigkeit einzunehmen.

Tegretol CR Divitabs (entweder ganze Tablette oder – falls so verordnet – eine halbe Tablette) sind

unzerkaut mit etwas Flüssigkeit einzunehmen.

Um den besten Effekt zu erzielen und die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen zu vermindern,

ist es sehr wichtig, dass Tegretol regelmässig eingenommen wird. Falls Sie die Einnahme bzw.

Anwendung des Arzneimittels einmal vergessen haben, holen Sie diese so rasch wie möglich nach.

Falls jedoch bereits der Zeitpunkt für die nächste Einnahme bzw. Anwendung erreicht ist, holen Sie

die vergessene Einnahme bzw. Anwendung nicht nach, sondern gehen direkt zur nächsten über.

Falls Sie mehr als eine Einnahme bzw. Anwendung ausgelassen haben, konsultieren Sie bitte Ihren

Arzt bzw. Ihre Ärztin.

Zäpfchen sollen nur von Patientinnen und Patienten mit Epilepsie verwendet werden, oder von

Patientinnen und Patienten, die vorübergehend Tabletten oder die Orale Suspension nicht schlucken

können, z.B. nach einer Operation. Zäpfchen sollen nicht länger als 7 Tage verwendet werden. Die

maximale Dosierung für die Zäpfchen ist 1‘000 mg täglich (250 mg 4mal täglich).

Bei der Behandlung einer Trigeminusneuralgie beträgt die maximale Tagesdosis 1‘200 mg.

Ändern oder unterbrechen Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben,

das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker

bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Tegretol haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme oder Anwendung von Tegretol auftreten:

Es kann - besonders zu Beginn der Behandlung - zu Schwindelanfällen, Störungen der

Bewegungskoordination, Seh- oder Hörstörungen, Kopfschmerzen, Gelenk- oder Muskelschmerzen,

Müdigkeit, Magen-Darm-Störungen (z.B. Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Mundtrockenheit),

Entzündungen im Darmbereich, allergischer Hautausschlag, Juckreiz, Empfindlichkeit der Haut und

Augen gegenüber dem Sonnenlicht, Haarverlust und bei der Anwendung von Zäpfchen zu Irritation

der Afterschleimhaut kommen. Ausserdem können ungewollte Bewegungen, Unruhe, aggressives

Verhalten, Sinnestäuschungen, Durchfall oder Verstopfung, erhöhter oder erniedrigter Blutdruck,

Taubheit in den Händen und Füssen, häufiges Wasserlassen, plötzliche Verminderung der

Urinmenge und Störungen der Sexualfunktion auftreten.

Nebenwirkungen, bei denen die Häufigkeit nicht bekannt ist: Wiederauftreten einer Herpes Virus

Infektion, Verlust der Nägel, Knochenbrüche, Abnahme der Knochendichte und Gedächtnisstörung.

Falls es zu unregelmässigem Herzschlag, Gelbsucht, Schwierigkeiten beim Wasserlassen, Durchfall,

Bauchschmerzen, Gewichtszunahme, Verschlimmerung von Hauterscheinungen und zu fieberhaften

grippeähnlichen Erscheinungen kommt oder die weiter oben aufgeführten Beschwerden sehr lange

andauern, sollten Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin aufsuchen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Während der Einnahme von Tegretol sollten Sie sich vor starker Sonneneinstrahlung schützen.

Arzneimittel sind für Kinder unerreichbar aufzubewahren.

Tegretol Tabletten sollen vor Feuchtigkeit geschützt und nicht über 25°C aufbewahrt werden.

Tegretol Orale Suspension soll vor Licht geschützt und nicht über 30°C aufbewahrt werden. Nach

erstmaliger Öffnung ist die Suspension 3 Monate haltbar.

Tegretol CR Divitabs sollen vor Feuchtigkeit geschützt und nicht über 30°C aufbewahrt werden.

Tegretol Zäpfchen sollen bei Raumtemperatur (15-25°C) aufbewahrt werden.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Tegretol enthalten?

Tegretol enthält Carbamazepin als Wirksubstanz.

1 Tablette mit Teilkerbe enthält: 200 mg bzw. 400 mg Carbamazepin, Sodium carboxylmethyl

cellulose (hergestellt aus gentechnisch veränderter Baumwolle) sowie weitere Hilfsstoffe.

1 CR Divitabs mit Teilkerbe enthält: 200 mg bzw. 400 mg Carbamazepin sowie Hilfsstoffe.

5 ml (= 1 Messlöffel) Orale Suspension enthalten: 100 mg Carbamazepin, die Konservierungsmittel

Methyl- und Propylparaben (E218/216) und Sorbinsäure (E200), Vanillin und andere Aromastoffe,

Saccharin sowie weitere Hilfsstoffe.

1 Zäpfchen enthält: 250 mg Carbamazepin sowie Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

36896, 52226, 29789, 47443 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Tegretol? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Tabletten zu 200 mg: 50.

Tabletten zu 400 mg: 30 und 200.

CR Divitabs zu 200 mg (teilbar): 50 und 200.

CR Divitabs zu 400 mg (teilbar): 30 und 200.

Orale Suspension 2% mit Messlöffel für 5 ml (= 100 mg): 250 ml.

Zäpfchen zu 250 mg: 5.

Zulassungsinhaberin

Novartis Pharma Schweiz AG, Risch; Domizil: 6343 Rotkreuz

Diese Packungsbeilage wurde im Dezember 2016 letztmals durch die Arzneimittelbehörde

(Swissmedic) geprüft.

14-8-2018

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7-8-2018

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3-8-2018

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20-7-2018

Liste der aktuell gültigen Monografien für Standardzulassungen – Humanarzneimittel: Stand 18.07.2018

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Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

22-6-2018

Metronidazole intravenous infusion 500 mg/100 mL bag

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Shortage and althernative supply of Metronidazole intravenous infusion 500 mg/100 mL bag

Therapeutic Goods Administration - Australia

15-6-2018

Compounded Products Containing Triamcinolone-Moxifloxacin by Guardian Pharmacy Services (Dallas, Texas): Alert to Health Professionals - Adverse Events Reported After Receiving Eye Injections

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At least 43 patient reported adverse event after receiving eye injections of Guardian’s Pharmacy Services compounded triamcinolone-moxifloxacin product during cataract surgery. The patients reportedly experienced various symptoms, including vision impairment, poor night vision, loss of color perception, and significant reductions in best-corrected visual acuity and visual fields. FDA identified multiple substances in Guardian’s product, including poloxamer 407 and poloxamer 407 degradants. FDA prepared i...

FDA - U.S. Food and Drug Administration

12-6-2018

Blokhuis: harde feiten gif in sigaretten zeer zorgelijk

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Teer, nicotine en koolmonoxide gehalten in sigaretten die gemeten worden volgens de Canadian Intense (CI) methode zijn minimaal twee keer zo hoog als de gehalten gemeten met de wettelijke voorgeschreven ISO methode waarmee de EU en dus ook Nederland werkt. In sommige gevallen liggen de gehaltes zelfs tot meer dan 20 keer hoger. Dat blijkt uit onderzoek van het RIVM, dat 100 sigaretten onder de loep nam. Staatssecretaris Paul Blokhuis (VWS) heeft als opdrachtgever het onderzoek vandaag in ontvangst genome...

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