Taxol 100 mg/16.7 ml

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Taxol 100 mg/16.7 ml Infusionskonzentrat
  • Darreichungsform:
  • Infusionskonzentrat
  • Zusammensetzung:
  • paclitaxelum 100 mg, macrogolglyceroli ricinoleas 9.15 g, ethanolum anhydricum 6.87 g ad solutionem pro 16.7 ml.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Taxol 100 mg/16.7 ml Infusionskonzentrat
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika human
  • Therapiebereich:
  • Zytostatikum

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 52364
  • Berechtigungsdatum:
  • 20-12-1993
  • Letzte Änderung:
  • 05-02-2018

Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels

Fachinformation

Taxol®

Bristol-Myers Squibb SA

Zusammensetzung

Wirkstoff: Paclitaxelum.

Hilfsstoffe: Macrogolglyceroli ricinoleas (Cremophor® EL), Ethanolum 0.4 g ad solutionem pro

1 ml.

Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit

Infusionskonzentrat

Mehrdosenstechampullen zu 30 mg/5 ml; 100 mg/16.7 ml; 300 mg/50 ml.

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

Ovarialkarzinom

Erstbehandlung von Ovarialkarzinomen in fortgeschrittenem Stadium (FIGO-Stadium III, IV) oder

von Residualkarzinomen (>1 cm) nach Laparotomie, in Kombination mit Cisplatin.

Behandlung von metastasierenden Ovarialkarzinomen, wenn eine Standardtherapie mit platinhaltigen

Chemotherapie-Kombinationen versagt hat.

Nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom

Behandlung von nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinomen (NSCLC) in Kombination mit Cisplatin,

wenn ein chirurgischer Eingriff und/oder eine Strahlenbehandlung nicht angezeigt sind.

Mammakarzinom

In Kombination mit Trastuzumab zur Behandlung von metastasierenden Mammakarzinomen, wenn

die Tumoren HER 2 überexprimieren und die Patienten noch keine Chemotherapie gegen ihre

metastasierende Erkrankung erhalten haben.

Behandlung von metastasierenden Mammakarzinomen, wenn eine anthrazyklinhaltige

Standardtherapie versagt hat oder nicht indiziert ist.

Adjuvante Therapie bei Patientinnen mit Mammakarzinom und befallenen lokoregionalen

Lymphknoten (nodal positiv) nach einer anthrazyklinhaltigen Behandlung mit Doxorubicin und

Cyclophosphamid.

Dosierung/Anwendung

Taxol soll nur durch medizinisches Fachpersonal mit Erfahrung in zytostatischer Chemotherapie

angewendet werden. Zudem muss eine entsprechende Ausrüstung zur Behandlung möglicher

Komplikationen vorhanden sein.

Übliche Dosierungen

Prämedikation:

Vor der Taxol-Therapie muss eine Prämedikation mit einem Kortikosteroid, einem H1- und einem

H2-Antagonisten durchgeführt werden (z.B. gemäss nachstehendem Dosierungsschema).

Arzneimittel

Dosis

Verabreichung vor Taxol

Dexamethason 20 mg oral

oral: ca. 12 und 6 Std.

oder

20 mg i.v.

i.v.: 30-60 Min.

Clemastin

2 mg i.v.

30-60 Min.

Cimetidin

300 mg i.v.

30-60 Min.

oder

Ranitidin

50 mg i.v.

30-60 Min.

Erstbehandlung des fortgeschrittenen Ovarialkarzinoms:

Die empfohlene Dosierung von Taxol beträgt 175 mg/m2 Körperoberfläche, verabreicht als

intravenöse Infusion über eine Zeitspanne von 3 Std. Auf die Infusion mit Taxol folgt eine

Behandlung mit Cisplatin 75 mg/m2. Wird eine Infusion von Taxol über 24 Std. gewählt, beträgt die

Dosierung 135 mg/m2, gefolgt von Cisplatin 75 mg/m2. Zwischen den einzelnen Anwendungszyklen

soll ein Zeitintervall von 3 Wochen liegen.

Taxol muss immer vor Cisplatin verabreicht werden. Siehe auch «Interaktionen».

Für Cisplatin siehe entsprechende Fachinformation.

Zweitbehandlung des metastasierenden, standardtherapie-resistenten Ovarialkarzinoms:

Die empfohlene Dosierung von Taxol beträgt 175 mg/m2 Körperoberfläche, verabreicht als

intravenöse Infusion über eine Zeitspanne von 3 Std. Zwischen den einzelnen Anwendungszyklen

soll ein Zeitintervall von 3 Wochen liegen.

Behandlung des nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms:

Die empfohlene Dosierung von Taxol beträgt 175 mg/m2 Körperoberfläche, verabreicht als

intravenöse Infusion über eine Zeitspanne von 3 Std. Auf die Infusion mit Taxol folgt eine

Behandlung mit Cisplatin (in der EORTC-Studie 08925 wurde eine Cisplatin-Dosierung von 80

mg/m2 in Kombination mit Taxol verwendet). Zwischen den einzelnen Anwendungszyklen soll ein

Zeitintervall von 3 Wochen liegen und die Therapie sollte auf 6 Zyklen begrenzt werden.

Taxol muss immer vor Cisplatin verabreicht werden. Siehe auch «Interaktionen».

Für Cisplatin siehe entsprechende Fachinformation.

Erstbehandlung des metastasierenden Mammakarzinoms, in Kombination mit Trastuzumab:

Die empfohlene Dosierung von Taxol beträgt 175 mg/m2 Körperoberfläche als intravenöse Infusion

über 3 Std. Zwischen den einzelnen Anwendungszyklen soll ein Zeitintervall von 3 Wochen liegen.

Die Taxol-Infusion wird am Tag nach der ersten Dosis von Trastuzumab bzw. unmittelbar nach der

zweiten Trastuzumab-Dosis verabreicht, falls die Initialgabe von Trastuzumab gut toleriert wurde.

Für Trastuzumab siehe entsprechende Fachinformation.

Zweitbehandlung des metastasierenden, standardtherapie-resistenten Mammakarzinoms:

Die empfohlene Dosierung von Taxol beträgt 175 mg/m2 Körperoberfläche, verabreicht als

intravenöse Infusion über eine Zeitspanne von 3 Std. Zwischen den einzelnen Anwendungszyklen

soll ein Zeitintervall von 3 Wochen liegen.

Adjuvante Therapie des Mammakarzinoms:

Im Anschluss an die Verabreichung von 4 Zyklen Doxorubicin 60 mg/m2 und Cyclophosphamid 600

mg/m2 werden zusätzlich 4 Zyklen Taxol 175 mg/m2 (über 3 Std. infundiert) verabreicht. Zwischen

den einzelnen Anwendungszyklen sollte ein Zeitintervall von 3 Wochen liegen.

Die 4 Zyklen Taxol müssen immer nach den 4 Zyklen Doxorubicin/Cyclophosphamid erfolgen.

Siehe auch «Interaktionen».

Für Doxorubicin und Cyclophosphamid siehe entsprechende Fachinformation.

Dosierung bei unerwünschten Wirkungen:

Ein Behandlungszyklus mit Taxol soll nicht in Betracht gezogen werden, bevor die Zahl der

Neutrophilen auf mindestens 1500/mm3 und diejenige der Blutplättchen auf mindestens

100'000/mm3 angestiegen ist.

Für Patienten, bei denen während der Taxol-Behandlung eine schwere Neutropenie (Neutrophile

<500/mm3) oder eine schwere periphere Neuropathie beobachtet wird, soll bei den nachfolgenden

Behandlungszyklen eine Dosisreduktion von 20% vorgenommen werden.

Spezielle Populationen

Leberinsuffizienz:

Bei leichten Leberfunktionsstörungen ist das Toxizitätsrisiko (besonders Knochenmarkdepression

Grad III-IV) erhöht. Bei Leberinsuffizienz sollte die Dosis gemäss nachstehender Tabelle angepasst

werden und die Patienten sollten auf eine schwere Knochenmarkdepression hin überwacht werden.

Leberwerte

Taxol-Dosis

Transaminase-Werte

Bilirubin-Werte

bei Infusionsdauer

3 Std.

bei Infusionsdauer

24 Std.

2-<10× ULN

≤1.5 mg/dl

135 mg/m2

100 mg/m2

<10× ULN

1.5-5 mg/dl

90 mg/m2

50 mg/m2

≥10× ULN

oder >5 mg/dl

Kinder und Jugendliche:

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Taxol bei Kindern und Jugendlichen ist nicht etabliert.

Kontraindikationen

Schwere anamnestische Überempfindlichkeitsreaktionen auf Paclitaxel oder auf andere Inhaltsstoffe

von Taxol (insbesondere Cremophor EL).

Neutropenie <1500/mm3.

Schwangerschaft und Stillzeit.

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Überwachung der Vitalfunktionen

Bei allen Patienten wird die häufige Überwachung der Vitalfunktionen, insbesondere während der

ersten Stunden der Taxol-Infusion, empfohlen. Siehe auch nachstehend «Kardiovaskuläre Toxizität».

Beobachtung der Infusionsstelle

Da Extravasation nicht ausgeschlossen werden kann, empfiehlt es sich, die Infusionsstelle zu

beobachten. Siehe auch «Unerwünschte Wirkungen: Reaktionen an der Applikationsstelle».

Ethanol

Da Taxol Ethanol 0.4 g/ml enthält, soll auf mögliche ZNS- oder andere Effekte geachtet werden.

Knochenmarkdepression

Während der Behandlung mit Taxol sind regelmässige Blutbildkontrollen erforderlich, da die

Knochenmarkdepression (vor allem Neutropenie) den dosislimitierenden Faktor darstellt.

Die Knochenmarkdepression ist bei der 24-Stunden-Infusion im Vergleich zur 3-Stunden-Infusion

ausgeprägter. Siehe auch «Unerwünschte Wirkungen: Knochenmarkdepression».

Nervensystem

Obwohl eine periphere Neuropathie relativ häufig ist, treten selten schwerwiegende Symptome auf.

Bei Patienten mit nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom sowie bei Patientinnen mit

Ovarialkarzinom (welche Taxol als Erstbehandlung erhielten) führte die Anwendung einer

Kombinationstherapie von Taxol (Infusion über 3 Std.) und Cisplatin zu einer höheren Inzidenz von

schwerer Neurotoxizität als eine Monotherapie mit Taxol.

Bei Patientinnen, welche nach einer anthrazyklinhaltigen Behandlung als adjuvante Therapie des

Mammakarzinoms Taxol erhielten, wurde eine schwerwiegende Neurotoxizität häufiger festgestellt

als bei Patientinnen unter alleiniger AC-Therapie.

Siehe auch «Unerwünschte Wirkungen».

Überempfindlichkeitsreaktionen

Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen wie Anaphylaxie wurden unter der Behandlung mit Taxol

beobachtet (Histaminfreisetzung). Deshalb muss eine Prämedikation mit einem Kortikosteroid,

einem H1- und einem H2-Antagonisten durchgeführt werden (siehe auch «Dosierung/Anwendung»).

In seltenen Fällen verliefen die Reaktionen trotz entsprechender Prämedikation tödlich. Wenn

schwere Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, muss die Taxol-Infusion sofort unterbrochen und

eine symptomatische Therapie durchgeführt werden. Eine erneute Anwendung von Taxol soll in

diesem Fall nicht in Betracht gezogen werden.

Kardiovaskuläre Toxizität

Schwere Störungen der kardialen Erregungsleitung treten selten auf. Bei einer signifikanten Störung

der Erregungsleitung während der Taxol-Infusion sollte eine angemessene Therapie durchgeführt

werden. Eine Weiterbehandlung mit Taxol ist in diesem Fall nur unter engmaschiger kardialer

Überwachung durchzuführen.

Hypotonie, Hypertonie und Bradykardie wurden unter der Behandlung mit Taxol bei Herzgesunden

beobachtet. Die Patienten waren gewöhnlich asymptomatisch, und im Allgemeinen war keine

Behandlung nötig.

Schwere kardiale Ereignisse wurden häufiger bei Personen mit nicht-kleinzelligem

Bronchialkarzinom als bei Patientinnen mit Ovarial- oder Mammakarzinom beobachtet.

Bei der Kombinationsbehandlung von Taxol mit Trastuzumab muss die kardiale Funktion durch

Messung der linksventrikulären Auswurffraktion (LVEF) überwacht werden.

Nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom

Betreffend nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom liegen zur Behandlung von Personen mit

Hirnmetastasen, Personen >75 Jahre oder Personen mit nicht kompensierten Herz-

Kreislauferkrankungen mit Taxol keine Erfahrungen vor. Solche Patienten sollten nur mit besonderer

Vorsicht behandelt werden.

Eingeschränkte Leberfunktion

Bei leichten Leberfunktionsstörungen kann die Toxizität (besonders Knochenmarkdepression Grad

III - IV) von Taxol erhöht sein. Bei leichten bis mässigen Leberfunktionsstörungen sollte die Dosis

angepasst werden (siehe «Dosierung/Anwendung»).

Bei schweren Leberfunktionsstörungen wird die Anwendung von Taxol nicht empfohlen.

Pseudomembranöse Colitis

In seltenen Fällen wurde unter einer Taxol-Behandlung über pseudomembranöse Colitis berichtet,

auch bei Patienten, die nicht gleichzeitig eine Antibiotika-Therapie erhielten. Dies sollte bei der

Differentialdiagnose von schwerer oder persistierender Diarrhoe während oder kurz nach einer

Behandlung mit Taxol berücksichtigt werden.

Impfungen

Die gleichzeitige Anwendung von Taxol mit einem Lebendimpfstoff kann die Replikation des

Impferregers um ein Vielfaches beschleunigen und/oder die unerwünschte Reaktion auf den

Impferreger verstärken, da möglicherweise die normalen Abwehrmechanismen durch Taxol

unterdrückt werden. Bei einem mit Taxol behandelten Patienten kann eine Impfung mit einem

Lebendimpfstoff zu einer schweren Infektion führen. Die Antikörperreaktion des Patienten auf

Impfstoffe kann verringert sein. Die Anwendung von Lebendimpfstoffen ist zu vermeiden und der

Rat eines entsprechenden Spezialisten ist einzuholen.

Interaktionen

Kombinationstherapie mit Cisplatin

Bei einer Kombinationstherapie mit Cisplatin sollte Taxol immer vor Cisplatin verabreicht werden.

In diesem Fall ähnelt das Nebenwirkungsprofil von Taxol demjenigen einer Monotherapie mit Taxol.

Eine um ca. 20% verminderte Paclitaxel-Clearance sowie eine ausgeprägte Knochenmarkdepression

zeigten sich, wenn Taxol nach Cisplatin verabreicht wurde.

Kombinationstherapie mit Doxorubicin/Cyclophosphamid

Bei der sequentiellen Verabreichung von 4 Zyklen Doxorubicin/ Cyclophosphamid gefolgt von 4

Zyklen Taxol zur adjuvanten Therapie des Mammakarzinoms sollte Taxol stets nach

Doxorubicin/Cyclophosphamid verabreicht werden. Ausgeprägtere Neutropenie und Stomatitis

(infolge von Doxorubicin) wurden beobachtet, wenn Taxol vor Doxorubicin/ Cyclophosphamid und

über die empfohlene Therapiedauer hinaus verabreicht wurde.

Co-Medikation mit Substanzen, die CYP 2C8 und 3A4 beeinflussen

Der Metabolismus von Paclitaxel wird teilweise über die Cytochrom P450-Isoenzyme CYP 2C8 und

3A4 katalysiert (siehe auch «Pharmakokinetik»).

Deshalb ist Vorsicht geboten, wenn Paclitaxel zusammen mit anderen Arzneimitteln angewendet

wird, die entweder CYP 2C8 oder CYP 3A4 hemmen (z.B. Ketoconazol und andere Imidazol-

Antimykotika, Erythromycin, Fluoxetin, Gemfibrozil, Clopidogrel, Cimetidin, Ritonavir, Saquinavir,

Indinavir und Nelfinavir) oder induzieren (z.B. Rifampicin, Carbamazepin, Phenytoin, Efavirenz,

Nevirapin).

Schwangerschaft/Stillzeit

Schwangerschaft

Paclitaxel war im Tierversuch embryotoxisch und fötotoxisch und verminderte die Fertilität.

Es liegen keine Erfahrungen bei schwangeren Frauen vor. Wie andere zytotoxische Substanzen kann

auch Paclitaxel zu einer Schädigung des Foetus führen.

Das Arzneimittel ist während der Schwangerschaft kontraindiziert (siehe «Kontraindikationen»). Die

Patientin soll darauf hingewiesen werden, während der Behandlung mit Taxol eine Schwangerschaft

zu vermeiden und, falls dennoch eine Schwangerschaft eintritt, sofort den behandelnden Arzt zu

konsultieren.

Stillzeit

Es ist nicht bekannt, ob Paclitaxel in die Muttermilch übertritt. Deshalb ist Taxol in der Stillzeit

kontraindiziert (siehe «Kontraindikationen»).

Fertilität

Angesichts des mutagenen Potenzials von Taxol ist sowohl bei männlichen als auch bei weiblichen

Patienten eine wirksame Kontrazeption während der Behandlung und bis zu 6 Monate nach

Therapieende erforderlich. Da Taxol die männliche Fertilität beeinträchtigen kann, kann eine

Spermienkonservierung zum Zweck einer späteren Vaterschaft in Betracht gezogen werden (siehe

«Präklinische Daten»).

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Paclitaxel scheint die Reaktionsfähigkeit nicht herabzusetzen. Eine Beeinträchtigung der

Verkehrstüchtigkeit oder der Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, durch Ethanol und durch die

verabreichte Prämedikation ist in Betracht zu ziehen.

Unerwünschte Wirkungen

Falls nicht anders erwähnt, sind die Häufigkeiten und der Schweregrad unerwünschter Wirkungen

unter der Behandlung mit Taxol im Allgemeinen bei Personen mit Ovarial-, Mamma- oder nicht-

kleinzelligem Bronchialkarzinom vergleichbar.

Die Sicherheit von Taxol wurde in klinischen Studien bei >3000 Patienten geprüft. Wesentliche

unerwünschte Wirkungen sind Myelotoxizität, Neurotoxizität und Hypersensitivitätsreaktionen.

Die unerwünschten Wirkungen sind bei Kombinationstherapie mit Doxorubicin (insbesondere

Myokardinfarkt) und Trastuzumab (Kardiomyopathie, Infektionen [46% vs 27%]) erhöht. Die

Kombination von Taxol mit Trastuzumab bei Personen mit vorgängiger Anthrazyklintherapie führte

zu vermehrten und ausgeprägteren kardialen Störungen im Vergleich zu Patienten unter Taxol-

Monotherapie (NYHA Klasse I/II 10% vs. 0%; NYHA Klasse III/IV 2% vs. 1%), wurde aber selten

mit Todesfällen assoziiert. Mit Ausnahme dieser seltenen Fälle sprachen alle Personen auf eine

adäquate Behandlung an.

Die Häufigkeit der unten aufgelisteten unerwünschten Wirkungen ist wie folgt definiert: «Sehr

häufig» (≥1/10), «häufig» (<1/10, ≥1/100), «gelegentlich» (<1/100, ≥1/1000), «selten» (<1/1000,

≥1/10'000), «sehr selten» (<1/10'000), «unbekannt» (kann anhand der zur Verfügung stehenden

Daten nicht abgeschätzt werden).

Infektionen und parasitäre Erkrankungen

Sehr häufig: Infektionen (24%; v.a. Harnwegsinfektionen, Infektionen der oberen Atemwege).

Gelegentlich: Septischer Schock, Pneumonie, Peritonitis.

Selten: Pneumonie, Sepsis.

Gutartige, bösartige und unspezifische Neubildungen (einschliesslich Zysten und Polypen)

Sehr selten: akute myeloische Leukämie, myelodysplastisches Syndrom.

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Sehr häufig: Neutropenie (28-81%), Anämie (78%; Hb <8 g/dl 16%), Thrombozytopenie (11%),

Blutungen (14%).

Selten: Febrile Neutropenie.

Erkrankungen des Immunsystems

Sehr häufig: leichtere Überempfindlichkeitsreaktionen (ca. 34%, vor allem Rötung und

Hautausschlag).

Gelegentlich: schwere, behandlungsbedürftige Überempfindlichkeitsreaktionen (u.a. Hypotonie,

angioneurotisches Ödem, Atemnot, generalisierte Urtikaria, Ödeme, Rückenschmerzen,

Schüttelfrost, Pneumonitis).

Selten: anaphylaktische Reaktionen mit z.T. fatalem Ausgang.

Zu Überempfindlichkeitsreaktion siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen:

Überempfindlichkeitsreaktionen».

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Sehr selten: Anorexie.

Unbekannt: Tumorlyse-Syndrom.

Psychiatrische Erkrankungen

Sehr selten: Konfusionen.

Erkrankungen des Nervensystems

Sehr häufig: vor allem periphere Neuropathie, insbesondere Parästhesien (66%; unter dem

3stündigen Therapieschema mit Taxol/Cisplatin 79%, Grad III 11%; unter dem 24stündigen

Therapieschema mit Taxol/Cisplatin 24%, Grad III 3%).

Selten: motorische Neuropathie (mit leichter distaler Schwäche).

Sehr selten: autonome Neuropathie mit resultierendem paralytischen Ileus und orthostatischer

Hypotonie, Grand-mal-Anfälle, andere Konvulsionen, Enzephalopathie, Schwindel, Kopfschmerzen,

Ataxie.

Inzidenz und Schweregrad von neurologischen Manifestationen sind im Allgemeinen dosisabhängig.

In 1% der Patienten führten periphere Neuropathien zum Therapieabbruch. Die Parästhesien bessern

sich bzw. verschwinden im Allgemeinen innerhalb weniger Monate nach Absetzen von Taxol.

Augenerkrankungen

Sehr selten: reversible Schädigungen des Sehnervs und/oder Sehstörungen (Flimmerskotom),

insbesondere bei Patienten, welche höhere als die empfohlenen Dosierungen erhielten.

Unbekannt: Makulaödem.

Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths

Sehr selten: Hörverlust und Tinnitus, Vertigo.

Herzerkrankungen

Sehr häufig: EKG-Veränderungen (ca. 17%).

Häufig: Bradykardie (üblicherweise mild und nicht behandlungsbedürftig).

Gelegentlich: Kardiomyopathie, asymptomatische ventrikuläre Tachykardie, Tachykardie mit

Bigeminie, AV-Block, Synkopen, Myokardinfarkt.

Gefässerkrankungen

Sehr häufig: Hypotonie (ca. 22%).

Gelegentlich: Hypertonie, Thrombose, Thrombophlebitis.

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Selten: Dyspnoe, Pleuraerguss, Ateminsuffizienz, interstitielle Pneumonie, Lungenfibrose,

Lungenembolie.

Sehr selten: Husten, Strahlenpneumonie bei gleichzeitiger Strahlenbehandlung.

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Sehr häufig: Nausea/Erbrechen (43%), Diarrhö (28%), Mukositis (18%, unter der 24-Stunden-

Infusion häufiger beobachtet als unter der 3-Stunden-Infusion); diese gastrointestinalen

Nebenwirkungen sind leichter bis mässiger Natur.

Selten: Darmverschluss, Darmperforation, ischämische Kolitis, Pankreatitis.

Sehr selten: Thrombose des Mesenteriums, pseudomembranöse Kolitis, Oesophagitis, Obstipation,

Ascites, neutropenische Enterokolitis.

Affektionen der Leber und Gallenblase

Häufig: Schwerwiegende Erhöhungen (>5× ULN) der AST (SGOT) und der alkalischen

Phosphatase.

Gelegentlich: Schwerwiegende Erhöhung des Bilirubins.

Sehr selten: Lebernekrose (mit fatalem Ausgang), hepatische Enzephalopathie (mit fatalem

Ausgang).

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Sehr häufig: Alopezie (praktisch immer).

Häufig: Vorübergehende und leichte Veränderungen an Nägeln und Haut.

Selten: Pruritus, Hautausschlag, Phlebitis, Erythem, Zellulitis, Hautschuppung, Nekrosen und

Fibrosen, Wiederauftreten strahleninduzierter Hautreaktionen («Radiation Recall»).

Sehr selten: Stevens-Johnson-Syndrom, epidermale Nekrolyse, Erythema multiforme, exfoliative

Dermatitis, Urtikaria, Onycholysis.

Unbekannt: Sklerodermie, kutaner Lupus erythematodes.

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Sehr häufig: Arthralgien, Myalgien (60%, in 13% schwerwiegend).

Bei Patientinnen, welche als adjuvante Therapie des Mammakarzinoms Taxol erhielten, wurden

schwerwiegendere Arthralgien/Myalgien beobachtet als bei Patientinnen unter AC-Therapie allein.

Unbekannt: Systemischer Lupus erythematodes.

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Selten: Kreatininerhöhung.

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Häufig: Lokale Reaktionen an der Applikationsstelle in Form von lokalisierten Ödemen, Schmerzen,

Erythem und Verhärtung.

Gelegentlich: Zellulitis, Hautinduration und/oder -schuppung im Zusammenhang mit Extravasation,

Hautverfärbungen.

Selten: Asthenie, Malaise, Fieber, Dehydrierung, Ödeme, Wiederauftreten von Hautreaktionen an der

Stelle einer vorangegangenen Extravasation, wenn Taxol an einer anderen Stelle injiziert wird

(«Recall»).

Die lokalen Reaktionen traten unter der 24-Stunden-Infusion häufiger auf als unter der 3-Stunden-

Infusion. Sie traten entweder während einer Infusion auf oder aber verzögert um 7-10 Tage.

Überdosierung

Es ist kein Antidot zur Behandlung einer Überdosierung mit Taxol bekannt. Die primär zu

erwartenden Komplikationen bei Überdosierung sind Knochenmarkdepression, periphere

Neurotoxizität und Mukositis.

Eigenschaften/Wirkungen

ATC-Code: L01CD01

Wirkungsmechanismus/Pharmakodynamik

Paclitaxel ist ein antimitotischer Wirkstoff aus der Substanzklasse der Taxane. Paclitaxel fördert die

Bildung von Mikrotubuli aus den Tubulin-Dimeren und stabilisiert die Mikrotubuli, indem es eine

Depolymerisation verhindert. Dies führt zur Hemmung der normalen dynamischen Reorganisation

des Mikrotubuli-Netzwerkes, welches unerlässlich für die Interphase und Teile der Mitose ist.

Während der Zellteilung bewirkt Paclitaxel ausserdem die Bildung von abnormen Mikrotubuli-

Bündeln; während der Mitose entstehen multiple sternförmige Gruppierungen der Mikrotubuli

(Astern).

Klinische Wirksamkeit

Erstbehandlung des Ovarialkarzinoms:

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Taxol (Infusion über 3 bzw. 24 Std.) bei der Erstbehandlung des

Ovarialkarzinoms wurde in zwei randomisierten kontrollierten Studien im Vergleich zu

Cyclophosphamid 750 mg/m2 in Kombination mit Cisplatin 75 mg/m2 untersucht.

In der Intergroup-Studie (B-MS CA 139-209) wurden über 650 Patientinnen mit primärem

Ovarialkarzinom FIGO-Stadium IIb-c, III oder IV eingeschlossen. Die Patientinnen erhielten

maximal 9 Behandlungszyklen Taxol (175 mg/m2 über 3 Std.) gefolgt von Cisplatin (75 mg/m2)

oder die Vergleichstherapie Cyclophosphamid/Cisplatin. Die mediane Zeit bis zur Progression

(«Time to Progression») betrug 15.3 Monate vs. 11.5 Monate, die mediane Überlebenszeit

(«Survival») 35.6 Monate vs. 25.9 Monate.

Die zweite Studie (GOG-111/B-MS CA 139-022) untersuchte mehr als 400 Patientinnen mit

primärem Ovarialkarzinom FIGO-Stadium III/IV mit Residualkarzinom >1 cm nach Laparotomie

oder mit metastasierendem Ovarialkarzinom. Die Patientinnen erhielten maximal 6 Zyklen Taxol

(135 mg/m2 über 24 Std.) gefolgt von Cisplatin (75 mg/m2) oder die Vergleichstherapie

Cyclophosphamid/Cisplatin. Die mediane Zeit bis zur Progression betrug 16.6 Monate vs. 13.0

Monate, die mediane Überlebenszeit 35.5 Monate vs. 24.2 Monate.

Bei Patientinnen mit fortgeschrittenem Ovarialkarzinom, die mit Taxol/Cisplatin (3stündige

Infusion) behandelt wurden, wurden im Vergleich zum Therapieschema Cyclophosphamid/Cisplatin

eine erhöhte Neurotoxizität und Arthralgie/Myalgie, aber verminderte Knochenmarkdepression

beobachtet.

Behandlung des nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms:

Die Wirksamkeit und Sicherheit von Taxol in der Behandlung des nicht-kleinzelligen

Bronchialkarzinoms wurde bei Patienten ohne vorgängige Chemotherapie in vier Studien der Phase

II (n=224) und in zwei randomisierten Phase-III-Studien (n=931) untersucht.

In den Studien der Phase III war Taxol (in Kombination mit Cisplatin 75 oder 80 mg/m2) statistisch

signifikant besser wirksam als die Vergleichsbehandlung (Etoposid oder Teniposid zusammen mit

Cisplatin). Die Zeit bis zum Fortschreiten der Erkrankung lag in der Taxol-Gruppe zwischen 4.3 und

5.1 Monaten, mit einer mittleren Überlebensdauer von 9.3-10.0 Monaten und einer einjährigen

Überlebensrate von 36%-41%. In beiden Studien konnte eine signifikante Besserung der

Lebensqualität der Personen unter der Behandlung mit Taxol beobachtet werden.

Erstbehandlung des metastasierenden Mammakarzinoms, in Kombination mit Trastuzumab:

Siehe Fachinformation Herceptin (Trastuzumab).

Zweitbehandlung des metastasierenden, standardtherapie-resistenten Mammakarzinoms:

In einer randomisierten multizentrischen Phase-III-Studie erhielten Patienten mit Relaps nach

adjuvanter Therapie oder nach Vorbehandlung mit Kombinations-Chemotherapie Taxol in einer

Dosierung von 175 mg/m2 oder 135 mg/m2 (als 3-Stunden-Infusion). Die Gesamt-Ansprechrate für

die 454 evaluierbaren Patienten war 26% (in 17 Fällen vollständiges Ansprechen, in 99 Fällen

teilweises Ansprechen). Die mediane Ansprechdauer, gemessen vom ersten Behandlungstag an, war

8.1 Monate. Die mediane Zeit bis zur Progression betrug 3.0 Monate für Patienten mit einer

Dosierung von 135 mg/m2 bzw. 4.2 Monate für Patienten mit einer Dosierung von 175 mg/m2.

Gesamthaft betrug die mediane Überlebensdauer (n=471) 11.7 Monate.

Adjuvante Therapie des Mammakarzinoms:

In einer offenen randomisierten amerikanischen Intergroup-Studie zur adjuvanten Therapie des

Mammakarzinoms wurden 3121 nodal positive Patientinnen (Stadien I bis III) mit 4 Zyklen Taxol

175 mg/m2 (T) im Anschluss an AC (Doxorubicin + Cyclophosphamid) oder mit AC allein

behandelt. Hormonrezeptor-positive Patientinnen erhielten zusätzlich Tamoxifen. Die

Interimsanalyse dieser Studie mit einem medianen Verlauf von 52.2 Monaten zeigte ein signifikant

besseres Ergebnis mit AC + T. Der Vorteil der zusätzlichen Therapie mit Taxol im DFS («Disease

Free Survival») war 13% (Hazard Ratio 0.87) und im OS («Overall Survival») 14% (Hazard Ratio

0.86). Die Rückfallquoten waren im Behandlungsarm AC 469/1551 (32%) und im Behandlungsarm

AC + T 432/1570 (27.5%). Nur bei Patientinnen mit östrogenrezeptor-negativen Tumoren (ohne

Tamoxifen-Behandlung) war das Ergebnis der zusätzlichen Taxol-Therapie hochsignifikant, mit

einer Hazard Ratio von 0.71 im DFS (95% CI 0.58-0.88; p <0.001). Bei den Patientinnen mit

oestrogenrezeptor-positiven Tumoren und zusätzlicher Tamoxifen-Therapie (d.h. 2/3 der

Studienpopulation) wurde kein Unterschied zwischen AC und AC + T beobachtet (Hazard Ratio im

DFS 1.0). Bei Patientinnen mit kleinem Tumor (<2 cm, T1) oder bei Hochrisikopatientinnen mit 10

oder mehr positiven Lymphknoten (LN) oder Tumoren >5 cm (T3) wurden mit zusätzlicher Taxol-

Therapie ebenfalls keine signifikanten Unterschiede beobachtet.

Pharmakokinetik

Die pharmakokinetischen Parameter wurden nach intravenöser Verabreichung von Paclitaxel 135

und 175 mg/m2 ermittelt, wobei über eine Zeitspanne von 24 bzw. 3 Std. infundiert wurde. Die

intraindividuelle Variabilität in Bezug auf die Paclitaxel-Exposition war gering. Die

Pharmakokinetik wird bei der kurzen Infusionsdauer vorwiegend durch Cremophor EL bestimmt.

Bei einer Infusionsdauer von 3 Std. wurde mit steigenden Dosen eine nicht-lineare Pharmakokinetik

gefunden.

Bei einer 24stündigen Infusion ist die Kinetik annähernd dosislinear.

Bei 3stündiger Infusion von 175 mg/m2 ist die Cmax 10fach und die AUC 3fach höher als bei

24stündiger Infusion von 135 mg/m2.

Distribution

Die Distribution im menschlichen Organismus ist noch nicht vollständig geklärt. Das mittlere

Verteilungsvolumen von Paclitaxel im Steady State beträgt 198 bis 688 l/m2, was auf eine

ausgeprägte Gewebeverteilung und/oder -bindung hinweist. In-vitro-Bindungsstudien zeigten, dass

89-98% des Wirkstoffs an die Plasmaproteine gebunden werden. Das Vorhandensein von Cimetidin,

Ranitidin, Dexamethason oder Diphenhydramin beeinflusst die Plasmaproteinbindung nicht.

Eine Akkumulation des Wirkstoffs nach mehreren Behandlungszyklen wurde nicht festgestellt.

Metabolismus

Paclitaxel wird vorwiegend über das Cytochrom P450-Iso-Enzymsystem metabolisiert. Als

Hauptmetaboliten von Paclitaxel wurden 6α-Hydroxypaclitaxel, 3'-p-Hydroxypaclitaxel und 6α,3'-p-

Dihydroxypaclitaxel identifiziert, deren Bildung durch CYP 2C8 und CYP 3A4 katalysiert wird. Der

primäre Abbauweg ist die Metabolisierung zu 6α-Hydroxypaclitaxel über CYP 2C8. Siehe auch

«Interaktionen».

Elimination

Nach intravenöser Verabreichung zeigen die Paclitaxel-Plasmaspiegel einen biphasischen Abfall,

wobei Lebermetabolismus und biliäre Clearance die beiden wichtigsten Eliminationsmechanismen

darstellen. Die mittlere terminale Halbwertszeit liegt im Bereich von 3.0 bis 52.7 Std. und die

mittleren Werte für die totale Körperclearance im Bereich von 11.6 bis 24.0 l/Std/m2. Die totale

Körperclearance scheint mit zunehmenden Paclitaxel-Plasmaspiegeln abzunehmen. Mittlere Werte

für die kumulativ mit dem Urin ausgeschiedene Fraktion an unverändertem Wirkstoff beträgt 1.3 bis

12.6%, was auf eine ausgeprägte nicht-renale Clearance hinweist.

Kinetik in besonderen klinischen Situationen

Niereninsuffizienz:

Die Auswirkungen einer verminderten Nierenfunktion auf die Verfügbarkeit von Paclitaxel bei einer

3stündigen Infusion wurden bisher nicht abgeklärt. Paclitaxel ist nicht dialysierbar.

Leberinsuffizienz:

Die Pharmakokinetik von Paclitaxel wurde bei 35 Patienten mit erhöhten Bilirubinwerten untersucht.

Es fand sich bei Bilirubinwerten zwischen 1 und 2× ULN eine Erhöhung der AUC, aber ohne

Zunahme der Toxizität; bei Bilirubinwerten >2× ULN wurde eine Zunahme der Myelotoxizität

beobachtet.

Präklinische Daten

Es existieren keine Karzinogenitätsstudien. Aufgrund seines Wirkmechanismus gehört Paclitaxel zu

den potentiell karzinogenen und genotoxischen Substanzen. Paclitaxel war in vitro und in vivo bei

Zellen von Säugetieren mutagen.

Sonstige Hinweise

Inkompatibilitäten

Cremophor EL kann zu einer Auswaschung des Weichmachers DEHP aus PVC-Behältern führen

(siehe auch nachstehend «Hinweise für die Handhabung»).

Alkoholgehalt

0.4 g/ml.

Haltbarkeit/Besondere Lagerungshinweise

Konzentrat in der Mehrdosenstechampulle:

Nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Verfalldatum anwenden.

In der Originalverpackung vor Licht geschützt und nicht über 25 °C aufbewahren.

Lagerung im Kühlschrank (2-8 °C) und Einfrieren des Konzentrates beeinträchtigt die Qualität nicht.

Bei Lagerung im Kühlschrank kann sich ein Niederschlag bilden, welcher sich bei Raumtemperatur

(wenn nötig durch geringes Schütteln) wieder auflöst. Falls die Lösung trübe oder ein unlöslicher

Niederschlag bestehen bleibt, Stechampulle nicht mehr verwenden.

Nach Anbruch der Mehrdosenstechampulle kann ein allfälliger Rest während bis zu 28 Tagen bei

Raumtemperatur (15-25 °C) und bei normalem Raumlicht aufbewahrt werden.

Infusionslösung:

Die mit Natriumchloridlösung 0.9% resp. Glucoselösung 5% verdünnte, gebrauchsfertige

Infusionslösung (siehe unten, «Hinweise für die Handhabung») ist 14 Tage resp. 7 Tage bei

Raumtemperatur (15-25 °C) am Tageslicht oder im Kühlschrank (2-8 °C) physikalisch und chemisch

stabil.

Aus mikrobiologischer Sicht sollte sie unmittelbar nach Zubereitung verwendet werden; falls

erforderlich kann sie maximal 24 Stunden bei 2-8 °C aufbewahrt werden. Der Inhalt von teilweise

aufgebrauchten Behältnissen ist zu vernichten.

Hinweise für die Handhabung

Taxol ist ein Konzentrat und muss vor der Infusion auf eine Endkonzentration von 0.3 – 1.2 mg/ml

verdünnt werden. Pro ml Stammlösung sind somit 4 ml (1.2 mg/ml) – 19 ml (0.3 mg/ml) von einer

der folgenden Lösungen notwendig:

·Natriumchloridlösung 0.9%,

·Glucoselösung 5%

Infusionssets vor Gebrauch mit einer der oben erwähnten kompatiblen Lösungen gründlich spülen.

Taxol soll durch einen Micropore-In-Line-Filter mit einer Porengrösse von höchstens 0.22 µm

verabreicht werden (es sind keine signifikanten Wirksamkeitsverluste durch die Anwendung eines

Infusionssystems mit In-Line-Filtern bekannt).

Der im Präparat enthaltene Hilfsstoff Cremophor EL kann zu einer Auswaschung des Weichmachers

DEHP [Di-(2-ethylhexyl)phthalat] aus PVC-Infusionsbeuteln, -besteck oder anderen medizinischen

Instrumenten aus PVC führen.

Die Infusionslösung soll deshalb in einem PVC-freien Behälter (z.B. Glas, Polypropylen, Polyolefin)

zubereitet und mit einem Infusionsset aus Polyäthylen verabreicht werden. Der Gebrauch von Filtern

(z.B. IVEX-2) mit kurzen Ein- oder Ausfuhrschläuchen aus PVC hat bisher zu keiner signifikanten

Herauslösung von Weichmachern geführt.

Der Chemo-Pin oder ähnliche Instrumente mit groben Nadeln sollen nicht verwendet werden, da der

Gummistopfen beschädigt und die Sterilität somit nicht mehr gewährleistet werden kann.

Unter normalen Anwendungsbedingungen können die Lösungen eine gewisse Trübung aufweisen,

welche auf das Lösungsmittel (enthaltend im Infusionskonzentrat) zurückzuführen ist, mittels

Filtration nicht entfernbar ist und keine negativen Auswirkungen auf die Behandlung hat.

Ausfällungen: Selten traten während einer Taxol-Infusion Ausfällungen auf, gewöhnlich gegen Ende

der 24-Stunden-Infusion. Die Ursache ist unklar, doch Übersättigung der verdünnten Lösung könnte

ein möglicher Grund sein. Falls Ausfällungen auftreten, darf die Lösung nicht mehr verwendet

werden. Um eine Ausfällung zu verhindern, soll die Infusionslösung raschmöglichst nach der

Zubereitung verabreicht werden; übermässige Erschütterung, Vibration und Schütteln sind zu

vermeiden.

Handhabung von Zytostatika: Wie bei allen Zytostatika müssen bei der Zubereitung der Taxol-

Infusionslösung und der Entsorgung die üblichen Vorschriften für Zytostatika befolgt werden.

Zulassungsnummer

52364 (Swissmedic).

Packungen

Mehrdosenstechampulle (5 ml) zu 30 mg: 1 A

Mehrdosenstechampulle (16.7 ml) zu 100 mg: 1 A

Mehrdosenstechampulle (50 ml) zu 300 mg: 1 A

Zulassungsinhaberin

Bristol-Myers Squibb SA, Steinhausen.

Stand der Information

September 2016.

  • Das Informationsblatt für dieses Produkt ist derzeit nicht verfügbar, können Sie eine Anfrage an unseren Kundendienst zu senden und wir werden Sie benachrichtigen, sobald wir in der Lage, um es zu erhalten.

    Fordern Sie das Informationsblatt für die Öffentlichkeit.



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16-8-2018

August 16, 2018: Genesee County Physician and Two Others Charged with Health Care Fraud

August 16, 2018: Genesee County Physician and Two Others Charged with Health Care Fraud

August 16, 2018: Genesee County Physician and Two Others Charged with Health Care Fraud

FDA - U.S. Food and Drug Administration

16-8-2018

Enforcement Report for the Week of August 28, 2013

Enforcement Report for the Week of August 28, 2013

Recently Updated Records for the Week of August 28, 2013 Last Modified Date: Thursday, August 16, 2018

FDA - U.S. Food and Drug Administration

16-8-2018

Boviseal ad us. vet., Suspension in Injektoren

Boviseal ad us. vet., Suspension in Injektoren

● Die Zulassung ist am 16.08.2018 erloschen.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

14-8-2018

World Organix, LLC Issues Voluntary Nationwide Recall of Blissful Remedies Red Maeng Da 100% Mitragyna Speciosa, Blissful Remedies Red Maeng Da Liquid Kratom Mitragyna Speciosa, Blissful Remedies 4 Hour Chill Slow Motion Blend, Due to High Microbial Loads

World Organix, LLC Issues Voluntary Nationwide Recall of Blissful Remedies Red Maeng Da 100% Mitragyna Speciosa, Blissful Remedies Red Maeng Da Liquid Kratom Mitragyna Speciosa, Blissful Remedies 4 Hour Chill Slow Motion Blend, Due to High Microbial Loads

World Organix LLC, is voluntarily recalling lot: 112710 of Blissful Remedies Red Maeng Da 100% Mitragyna Speciosa capsules, Blissful Remedies Red Maeng Da Liquid Kratom Mitragyna Speciosa, Blissful Remedies 4 Hour Chill Slow Motion Blend to the consumer level. These products have been tested by the U.S. Food and Drug Administration (“FDA”) and found to be contaminated with High Microbial Loads. Additionally, this serves as a update to a previous press release posted on June 30th 2018, concerning Blissful...

FDA - U.S. Food and Drug Administration

7-8-2018

Argatroban 1 mg/ml Infusionslösung, neue Darreichungsformen als gebrauchsfertige Lösungen: Sicherheitshinweise zum Risiko einer möglichen Verwechselung mit Argatroban 100 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung

Argatroban 1 mg/ml Infusionslösung, neue Darreichungsformen als gebrauchsfertige Lösungen: Sicherheitshinweise zum Risiko einer möglichen Verwechselung mit Argatroban 100 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung

Risiko von Medikationsfehlern im Zusammenhang mit einer möglichen Verwechslung zwischen dem bisher im Markt verfügbaren Argatra® Multidose 100 mg/ml.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

3-8-2018

Scientific guideline:  Posaconazole gastro-resistant tablet 100 mg product-specific bioequivalence guidance, adopted

Scientific guideline: Posaconazole gastro-resistant tablet 100 mg product-specific bioequivalence guidance, adopted

Posaconazole gastro-resistant tablet 100 mg product-specific bioequivalence guidance

Europe - EFSA - European Food Safety Authority EFSA Journal

21-7-2018

Bescheid vom 16.07.2018

Bescheid vom 16.07.2018

Bescheid vom 16.07.2018

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

20-7-2018

Liste der aktuell gültigen Monografien für Standardzulassungen – Humanarzneimittel: Stand 18.07.2018

Liste der aktuell gültigen Monografien für Standardzulassungen – Humanarzneimittel: Stand 18.07.2018

In diesem Dokument wurde bei Argininhydrochlorid-Lösung, 1M-L-Form die Menge an Wasser für Injektionszwecke von "zu 100,0 ml" zu "zu 1000,0 ml" geändert.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

18-7-2018

Hy-Vee Voluntarily Recalls Spring Pasta Salad Due to Reported Illnesses

Hy-Vee Voluntarily Recalls Spring Pasta Salad Due to Reported Illnesses

WEST DES MOINES, Iowa (July 17, 2018) — Hy-Vee, Inc., based in West Des Moines, Iowa, is voluntarily recalling its Hy-Vee Spring Pasta Salad due to the potential that it may be contaminated with Salmonella. The potential for contamination was brought to Hy-Vee’s attention last night when approximately 20 illnesses in Minnesota, South Dakota, Nebraska and Iowa were potentially linked back to customers consuming the salad. The voluntary recall includes Hy-Vee Spring Pasta Salads in both 1 pound (16 oz.) an...

FDA - U.S. Food and Drug Administration

18-8-2018

EU/3/16/1645 (Salzman Group Ltd)

EU/3/16/1645 (Salzman Group Ltd)

EU/3/16/1645 (Active substance: Cannabidiol) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)4806 of Sat, 18 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/248/15/T/01

Europe -DG Health and Food Safety

17-8-2018

EU/3/17/1870 (Pharma Gateway AB)

EU/3/17/1870 (Pharma Gateway AB)

EU/3/17/1870 (Active substance: Thymidine and deoxycytidine) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)5403 of Fri, 17 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/317/16/T/01

Europe -DG Health and Food Safety

14-8-2018

Tramadol AbZ 100 mg/ml Tropfen

Rote - Liste

10-8-2018

IBRANCE® 75/100/125 mg Hartkapseln

Rote - Liste

10-8-2018

Metysolon® 4 mg/8 mg/16 mg

Rote - Liste

7-8-2018

EU/3/16/1756 (Kyowa Kirin Holdings B.V.)

EU/3/16/1756 (Kyowa Kirin Holdings B.V.)

EU/3/16/1756 (Active substance: Mogamulizumab) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)5404 of Tue, 07 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/091/16/T/01

Europe -DG Health and Food Safety

7-8-2018

EU/3/16/1694 (GlaxoSmithKline Trading Services Limited)

EU/3/16/1694 (GlaxoSmithKline Trading Services Limited)

EU/3/16/1694 (Active substance: Autologous CD4+ and CD8+ T-cells transduced with lentiviral vector containing an affinity-enhanced T-cell receptor targeting the New York esophageal antigen-1) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)5405 of Tue, 07 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/064/16/T/01

Europe -DG Health and Food Safety

7-8-2018

EU/3/16/1683 (Worphmed Srl)

EU/3/16/1683 (Worphmed Srl)

EU/3/16/1683 (Active substance: Melatonin) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)5407 of Tue, 07 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/007/16/T/01

Europe -DG Health and Food Safety

7-8-2018

EU/3/16/1682 (Worphmed Srl)

EU/3/16/1682 (Worphmed Srl)

EU/3/16/1682 (Active substance: Melatonin) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)5406 of Tue, 07 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/001/16/T/01

Europe -DG Health and Food Safety

7-8-2018

EU/3/16/1755 (Worphmed Srl)

EU/3/16/1755 (Worphmed Srl)

EU/3/16/1755 (Active substance: Melatonin) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)5408 of Tue, 07 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/127/16/T/01

Europe -DG Health and Food Safety

3-8-2018

CIN 100/300 mg

Rote - Liste

2-8-2018

EU/3/16/1660 (Orchard Therapeutics Ltd)

EU/3/16/1660 (Orchard Therapeutics Ltd)

EU/3/16/1660 (Active substance: Autologous CD34+ cells transduced with lentiviral vector encoding the human beta globin gene) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)5288 of Thu, 02 Aug 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/024/16/T/02

Europe -DG Health and Food Safety

1-8-2018

Maviret® 100 mg/40 mg Filmtabletten

Rote - Liste

31-7-2018

 CHMP ORGAM minutes for the meeting on 16 July 2018

CHMP ORGAM minutes for the meeting on 16 July 2018

Europe - EMA - European Medicines Agency

31-7-2018

Agenda:  CHMP ORGAM agenda for the meeting on 16 July 2018

Agenda: CHMP ORGAM agenda for the meeting on 16 July 2018

Europe - EMA - European Medicines Agency

27-7-2018

EU/3/16/1635 (Leadiant GmbH)

EU/3/16/1635 (Leadiant GmbH)

EU/3/16/1635 (Active substance: N-acetyl-D-mannosamine monohydrate) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)5053 of Fri, 27 Jul 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/228/15/T/01

Europe -DG Health and Food Safety

26-7-2018

Tramagit® 100 mg Retardtabletten

Rote - Liste

24-7-2018

Norvir® 100 mg Filmtabletten

Rote - Liste

19-7-2018

EU/3/16/1783 (Reglntel Ltd)

EU/3/16/1783 (Reglntel Ltd)

EU/3/16/1783 (Active substance: N-(5-(6-chloro-2,2-difluorobenzo[d][1,3]dioxol-5-yl)pyrazin-2-yl)-2-fluoro-6-methylbenzamide) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)4810 of Thu, 19 Jul 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/138/16/T/02

Europe -DG Health and Food Safety

19-7-2018

 Minutes of the CAT meeting 14-16 March 2018

Minutes of the CAT meeting 14-16 March 2018

Europe - EMA - European Medicines Agency

18-7-2018

EU/3/16/1686 (Mereo Biopharma Ireland Ltd)

EU/3/16/1686 (Mereo Biopharma Ireland Ltd)

EU/3/16/1686 (Active substance: Recombinant humanised monoclonal IgG2 lambda antibody against human sclerostin) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)4809 of Wed, 18 Jul 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/052/16/T/02

Europe -DG Health and Food Safety

18-7-2018

EU/3/16/1718 (Salzman Group Ltd)

EU/3/16/1718 (Salzman Group Ltd)

EU/3/16/1718 (Active substance: Cannabidiol) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)4807 of Wed, 18 Jul 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/110/16/T/01

Europe -DG Health and Food Safety

16-7-2018

Procox (Bayer Animal Health GmbH)

Procox (Bayer Animal Health GmbH)

Procox (Active substance: emodepside and toltrazuril) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)4753 of Mon, 16 Jul 2018

Europe -DG Health and Food Safety

16-7-2018

Reconcile (Nexcyon Pharmaceuticals Ltd)

Reconcile (Nexcyon Pharmaceuticals Ltd)

Reconcile (Active substance: Fluoxetine) - Centralised - Renewal - Commission Decision (2018)4770 of Mon, 16 Jul 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/V/C/133/R-18

Europe -DG Health and Food Safety

13-7-2018

Soledum® Kapseln 100 mg

Rote - Liste