Tarka

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Tarka Filmtabletten
  • Darreichungsform:
  • Filmtabletten
  • Zusammensetzung:
  • verapamili hydrochloridum 180 mg, trandolaprilum 2 mg, excipiens pro compresso Dunst.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • Biologische Medizin

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Tarka Filmtabletten
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika
  • Therapiebereich:
  • Kombiniertes Antihypertonicum

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 55426
  • Berechtigungsdatum:
  • 12-07-2001
  • Letzte Änderung:
  • 24-10-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Tarka® Filmtabletten

BGP Products GmbH

Was ist Tarka und wann wird es angewendet?

Tarka ist ein Präparat, welches 2 Wirkstoffe gleichzeitig enthält. Tarka wird nur auf Verschreibung

des Arztes oder der Ärztin zur Senkung des erhöhten Blutdruckes eingesetzt.

Wann darf Tarka nicht eingenommen/angewendet werden?

Tarka darf nicht eingenommen werden:

·bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Tarka bzw. seinen Komponenten, Verapamil oder

Trandolapril oder einem der sonstigen Bestandteile von Tarka, oder anderen ACE-Hemmern;

·bei Schwellungen der Haut, insbesondere im Gesicht, an Lippe, Zunge oder Rachen

(Schwierigkeiten beim Schlucken oder Atmen);

·wenn von einer früheren Einnahme eines blutdrucksenkenden Mittels bekannt ist, dass

Schwellungen im Gesicht, an Lippe, Zunge oder Rachen (Schwierigkeiten beim Schlucken oder

Atmen) aufgetreten waren;

·von Kindern und Jugendlichen (<18 Jahre);

·von Schwangeren und Stillenden;

·während der Desensibilisierungstherapie mit Bienen- oder Wespengift (siehe «Wann ist bei der

Einnahme von Tarka Vorsicht geboten?»);

·bei Herz-, Kreislauferkrankungen wie frischem Herzinfarkt, sehr langsamer Herzfrequenz, bei zu

niedrigem Blutdruck, bei eingeschränkter Herzfunktion, sowie bei Herzrhythmusstörungen.

·wenn Sie Probleme mit Ihren Herzklappen haben oder am Sick-Sinus-Syndrom (unregelmässiger

Herzschlag) leiden und keinen Herzschrittmacher tragen;

·wenn Sie an obstruktiver hypertropischer Kardiomyopathie leiden (Verdickung des Herzmuskels);

·wenn Sie an einer schweren Nierenerkrankung leiden oder sich einer Dialysebehandlung

unterziehen müssen;

·wenn Ihre Nebennieren zuviel Hormon produzieren (primärer Hyperaldosteronismus);

·wenn Sie an Leberzirrhose mit Aszites (Wasserbauch) leiden;

·wenn Sie mit intravenös verabreichten Betablockern behandelt werden (Ausnahme: Intensivstation);

·wenn Sie an Diabetes mellitus (Typ 1 oder Typ 2) leiden oder eine eingeschränkte Nierenfunktion

haben und Aliskiren enthaltende Arzneimittel zur Blutdrucksenkung einnehmen (z.B. Rasilez),

dürfen Sie Tarka nicht verwenden.

·wenn Sie mit Ivabradin (Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen) behandelt werden.

·Bei gleichzeitiger Anwendung mit Arzneimitteln, welche die Wirkstoffkombination

Sacubitril/Valsartan (eingesetzt zur Behandlung der Herzinsuffizienz) oder Racecadotril (eingesetzt

zur Behandlung von Durchfall) enthalten, da ein erhöhtes Risiko für Angioödeme (Schwellungen im

Gesicht, an Augen, Lippen oder Zunge, Atemprobleme) besteht.

Wann ist bei der Einnahme/Anwendung von Tarka Vorsicht geboten?

·Es kann erforderlich sein, dass die Behandlung mit Tarka individuell angepasst werden muss. Es ist

daher notwendig, den behandelnden Arzt bzw. die behandelnde Ärztin über bestehende

Erkrankungen zu informieren, wie ein Nierenleiden (z.B. eingeschränkte Nierenfunktion) oder eine

kürzliche Nierentransplantation, Leberleiden oder Herzleiden (z.B. Herzinfarkt, langsamer oder

unregelmässiger Herzschlag, AV-Block 1. Grades (Nervenblockade im Herzen verursacht einen

langsamen Herzschlag), eingeschränkte linksventrikuläre Funktion (die linke Seite Ihres Herzens

pumpt schwach)), Schlaganfall, Zuckerkrankheit, eine akute Durchfallerkrankung oder Erbrechen.

Teilen Sie auch mit, ob Sie eine Diät befolgen.

·Meiden Sie Alkohol während Sie Tarka einnehmen, da die blutdrucksenkende Wirkung verstärkt

sein kann.

·Nicht zusammen mit Grapefruitsaft einnehmen, da hierdurch Tarka eine verstärkte Wirkung haben

kann.

·Wenn Sie sich einer Dialyse unterziehen müssen, sollten Sie den zuständigen Arzt bzw. die

zuständige Ärztin und die Mitarbeiter der Dialysestation informieren, dass Sie Tarka einnehmen, da

gewisse Filtermembranen in diesem Fall nicht benützt werden dürfen. Das gilt auch, wenn Sie sich

einer LDL-Apherese (Fettentfernung aus dem Blut durch Filtration) unterziehen müssen.

·Allergische Reaktionen können bei Patienten und Patientinnen auftreten, die während der

Behandlung mit einem ACE-Hemmer – z.B. Tarka – eine Therapie zur Desensibilisierung mit

Wespen- oder Bienengift erhalten. Wenn Sie eine Desensibilisierungstherapie erhalten, informieren

Sie vorgängig Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, da Ihre Therapie geändert werden muss.

·Treten während der Behandlung mit Tarka Schwellungen im Bereich von Gesicht, Armen, Beinen,

Lippen, Zunge oder Rachen auf, kontaktieren Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.

·Bei Patienten und Patientinnen, die während der Behandlung mit einem ACE-Hemmer – z.B. Tarka

– gleichzeitig Goldinjektionen erhalten, können in seltenen Fällen sogenannte nitritoide Reaktionen,

gekennzeichnet durch Gesichtsrötung, Übelkeit, Erbrechen und Hypotonie, auftreten. Informieren

Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie eine Behandlung mit Goldinjektionen erhalten.

·Selten kann es nach Insektenstichen zu allergischen Reaktionen kommen.

·Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie an einer neuromuskulären Erkrankung leiden

(wie z.B. Myasthenia gravis (Muskelschwäche), Lambert-Eaton-Syndrom oder fortgeschrittene

Duchenne-Muskel-Dystrophie).

·Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie an einer Erkrankung des Immunsystems

leiden, wie z.B. Lupus erythematosus (eine Krankheit, die Gelenkschmerzen, Hautausschlag und

Fieber verursacht) oder Sklerodermie (eine Krankheit, die zu einer Verhärtung und Verdickung der

Haut führt, und möglicherweise zu Haarverlust).

·Die gleichzeitige Verabreichung mit Immunsuppressiva (Arzneimittel wie Sirolimus, Everolimus,

Temsirolimus, welche die Abwehrreaktionen des Körpers abschwächen, sogenannte mTOR-

Hemmer) kann das Risiko für Angioödeme (rasch auftretende Schwellung unter der Haut, z.B. im

Hals) erhöhen.

·Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn bei einer früheren Einnahme von

blutdrucksenkenden Arzneimitteln Bauchschmerzen, evtl. mit Übelkeit und Erbrechen, aufgetreten

sind.

·Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen

Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder

äusserlich anwenden! Dies gilt vor allem für Arzneimittel zur Behandlung einer Magenverstimmung

oder eines Magengeschwürs (z.B. Antazida und Cimetidin), Arzneimittel mit dem Wirkstoff

Racecadotril (eingesetzt zur Behandlung von Durchfall), Antiasthmatika (z.B. Theophyllin),

Antibiotika (z.B. Clarithromycin, Erythromycin oder Rifampicin), Arzneimittel zur Behandlung von

Krebs (z.B. Doxorubicin), Antidepressiva oder Antipsychotika (z.B. Imipramin, Lithium,

Midazolam, Buspiron oder Beruhigungsmittel), Antiepileptika (z.B. Carbamazepin, Phenytoin,

Phenobarbital), Antidiabetika (z.B. Insulin), harntreibende Mittel, Salzersatzstoffe, kaliumhaltige

Mittel, andere Arzneimittel zur Kontrolle Ihres Herzschlags (z.B. Betablocker, Digoxin, sowie

andere Arzneimittel zur Kontrolle eines unregelmässigen Herzschlags), Arzneimittel mit der

Wirkstoffkombination Sacubitril/Valsartan (eingesetzt zur Behandlung der Herzinsuffizienz oder

Blutdrucks), andere Herzmittel (Ivabradin), Antikoagulantien (Dabigatran), , Arzneimittel zur HIV-

Behandlung, auf das Immunsystem wirkende Mittel (z.B. Cyclosporin, Everolimus, Sirolimus,

Tacrolimus), Johanniskraut, Muskelrelaxantien, Rheumamittel (z.B. injizierbare Gold-Salze),

Gichtmittel (z.B. Allopurinol oder Colchizin), Entzündungshemmer/Schmerzmittel (z.B. Kortison

oder Prednison (Steroide), Naproxen, Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure, oder Opioide wie Morphin)

oder auf das zentrale Nervensystem wirkende Mittel, Kaliumergänzungsmittel oder kaliumhaltige

Salzersatzstoffe, Diuretika (Entwässerungstabletten, vor allem sogenannte kaliumsparende

Diuretika), andere Arzneimittel, die zu einem Anstieg von Kalium im Körper führen können (wie

beispielsweise Heparin und Cotrimoxazol, das auch als Trimethoprim/Sulfamethoxazol bekannt ist).

·Die gleichzeitige Einnahme von Tarka mit cholesterinsenkenden Arzneimitteln (Wirkstoffe

Atorvastatin, Simvastatin und Lovastatin) kann deren Wirkung verstärken.

·Die Anwendung von Tarka in Kombination mit Arzneimitteln, die den Wirkstoff Aliskiren

enthalten, wird nicht empfohlen.

·Insbesondere bei Beginn der Behandlung kann es, durch die blutdrucksenkende Behandlung, zu

Schwindel und Müdigkeit kommen.

·Während der Behandlung kann es zu Husten kommen. Dieser verschwindet nach Absetzen des

Arzneimittels wieder.

·Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge

oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen! Sie können sich schwindlig oder müde fühlen. Bevor

Sie nicht wissen, wie Tarka bei Ihnen wirkt, sollten Sie keine Fahrzeuge lenken oder gefährliche

Werkzeuge oder grosse Maschinen bedienen. Dies gilt im verstärkten Masse bei Behandlungsbeginn

und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

·Vor einem chirurgischen Eingriff sollte der Anästhesist bzw. Anästhesistin über Ihre Behandlung

mit Tarka unterrichtet werden.

·Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie eine

Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern, wie Lactose oder Glucose, aufweisen.

·Eine Tablette enthält 1.12 mmol (oder 25.77 mg) Natrium, dies ist für Personen unter Natrium-

kontrollierter Diät zu berücksichtigen.

Darf Tarka während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen / angewendet werden?

Tarka darf während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden.

Frauen im gebärfähigen Alter sollen während der Behandlung mit Tarka eine zuverlässige

Schwangerschaftsverhütung einhalten. Falls während der Behandlung mit Tarka eine

Schwangerschaft auftritt, muss der Arzt bzw. die Ärztin sofort informiert werden.

Wie verwenden Sie Tarka?

Morgens 1 Filmtablette Tarka vor, mit oder kurz nach dem Essen einnehmen. Falls die Einnahme am

Morgen vergessen wird, kann sie bis zum Mittag nachgeholt werden.

Unter gewissen Begleitumständen wird der Arzt/die Ärztin mit der niedrigeren Dosierung der

einzelnen in Tarka enthaltenen Wirkstoffe beginnen und gegebenenfalls stufenweise höher dosieren

bis die Dosis von 1 Filmtablette Tarka erreicht ist, oder er/sie wird die bestehende Therapie

verändern.

Es ist wichtig, dass Sie die Kontrolluntersuchungen bei Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin regelmässig

einhalten, damit die Therapie individuell Ihren Beschwerden angepasst werden kann. Ändern Sie

nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu

schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder

Apothekerin.

Die Anwendung und Sicherheit von Tarka bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wurde

nicht untersucht. Daher wird die Anwendung bei dieser Altersgruppe nicht empfohlen.

Welche Nebenwirkungen kann Tarka haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Tarka auftreten:

Häufig:

Husten, Kopfschmerzen, Benommenheit, Schwindel, Verstopfung, Hitzewallungen mit Rötung am

ganzen Körper, schneller oder langsamer Herzschlag, plötzlicher Blutdruckabfall (der

lebensbedrohend sein kann), sehr tiefer Blutdruck, tiefer Blutdruck beim Aufstehen oder Aufsitzen.

Gelegentlich bis selten:

Allergische Reaktionen (wie Juckreiz, Hautausschlag); verstärktes Schwitzen; Haarausfall.

Schläfrigkeit; Zittern; Herzklopfen; Magen-Darm-Beschwerden, Bauchschmerzen, Durchfall,

Übelkeit; vermehrte Harnausscheidung; Brustschmerzen; auffälliger Leberfunktionstest, erhöhte

Blutfett-Werte, Schwellungen im Gesicht (Ödem), Appetitlosigkeit, Ohnmacht, Fieberblasen,

Gelbverfärbung der Haut und des Augenweiss auf Grund eines erhöhten Serumbilirubinspiegels

(Hyperbilirubinämie), erhöhte Werte von Stickstoff-Verbindungen im Blut (z.B, Harnsäure,

Creatinin), Hautprobleme .

Sehr selten:

Aggressivität, Angst, Depression, Nervosität.

Gleichgewichtsstörungen, Schlafstörungen, Schlaflosigkeit, Kribbeln, Heiss/Kalt-Empfinden,

Geschmacksstörungen, Schwäche, Müdigkeit.

Sehstörungen/verschwommenes Sehen.

Oedeme, Blutdruckschwankungen.

Asthma, Bronchitis, Kurzatmigkeit/Brustenge, Nasennebenhöhlenverstopfung.

Trockener Mund oder trockene Kehle, Erbrechen.

Entzündung der Leber oder der Bauchspeicheldrüse (Hepatitis oder Pankreatitis), Gelbfärbung der

Haut oder des Augenweiss (Gelbsucht).

Gestaute Gallengänge.

Veränderungen in der Anzahl roter oder weisser Blutkörperchen, was zu Blutergüssen, Blutungen

oder einer reduzierter Abwehr gegenüber Infektionen führen kann.

Hautreaktionen (inkl. allergische Reaktionen welche Nesselausschlag/Fieberbläschen verursachen),

Hautentzündungen, juckender Hautausschlag, hervortretende rote Flecken, schuppiger oder

bläschenbildender Hautausschlag, Blutungen in der Haut und Schleimhaut (Purpura).

Lebensbedrohende allergische Reaktion, die zu Blasenbildung und Abschälen der Haut führt.

Lebensbedrohende allergische Reaktion, die einen schmerzhaften roten oder violetten Ausschlag und

Bläschen auf der Haut und Mundschleimhaut verursacht.

Muskelschwäche, Muskel- und Gelenkschmerzen.

Akutes Nierenversagen.

Vergrösserung der Brustdrüse beim Mann, Impotenz.

Unregelmässige, schnelle Kontraktionen der oberen Herzkammer verursacht durch Probleme bei der

Leitung der elektrischen Impulse (Vorhofflimmern), Schmerzen in der Brust, im Kiefer und im

Rücken bei körperliche Anstrengung und verursacht durch Probleme mit dem Blutfluss zum Herzen

(Angina pectoris)/einen Herzinfarkt/schnellen oder langsamen Herzschlag.

Herzstillstand

Schlaganfall. Kurze Unterbrechung der Blutzufuhr zu einigen Stellen des Gehirns, was zu einer

eventuell vorübergehenden Seh-, Sprech- oder Bewegungs- Störung führen kann.

Schwankungen der Kaliumwerte im Blut.

Bewusstlosigkeit.

Vereinzelt (Häufigkeit unbekannt):

Atemwegserkrankungen/-beschwerden (z.B. Entzündung und Anschwellen/Verstopfen der oberen

Atemwege, Husten mit Auswurf, Rachenentzündung, Schmerzen in Mund und Rachen,

Ohrenschmerzen, Nasenbluten, Atemprobleme).

Infektion der Harnwege.

Vermehrter Harndrang.

Erhöhter Appetit.

Erhöhter Blutcholesterinwert, hoher Blutzucker, verminderter Natriumwert im Blut.

Halluzinationen.

Verminderte Libido.

Verwirrung.

Zentrale Blutungen.

Muskelzucken.

Migräne.

Bewegungsstörungen, wie extreme Ruhelosigkeit und Störung gewollter und ungewollter

Bewegungen.

Körperlähmung

Verschlimmerung gewisser Nerven- und Muskelerkrankungen (wie Myasthenia gravis, Lambert-

Eaton Syndrom, Duchenne Muskeldystrophie).Augenerkrankungen (z.B. Entzündung des Augenlids,

Schwellung des Augenlidgewebes).

Klingeln in den Ohren.

Auffälliger Herzrhythmus, auffälliges EKG.

Herzinfarkt.

Besenreisser/Krampfadern.

Bluthochdruck.

Erbrechen von Blut, Blähungen.

Schwere allergische Reaktion, die den Darm beeinträchtigt und Bauchschmerzen verursacht, mit

oder ohne Übelkeit und Erbrechen (intestinales Ödem).

Ungewöhnliche Bewegungen in den Eingeweiden, die zu einem geschwollenen Bauch,

Magenschmerzen und Verstopfung führen.

Darmverschluss.

Zahnfleisch breitet sich über die Zähne aus.

Rotverfärbung der Haut, Hautirritationen, Akne, trockene Haut.

Schmerzhafte Rötung der Haut an den Armen und Beinen.

Rückenschmerzen, Schmerzen in den Armen und Beinen, Knochenschmerzen, steife Gelenke,

Muskelkrampf.

Erhöhter Abbau der roten Blutkörperchen, der zu Müdigkeit führen kann.

Auslaufen von Milch aus der Brust, zu viel Prolaktin (weibliches Hormon) im Blut, was die

Milchproduktion in der Brust anregt.

Fieber, Gefühlsstörung, Unwohlsein.

Beim Auftreten einer dieser Nebenwirkungen informieren Sie bitte Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.

Falls während der Behandlung mit Tarka Schwellungen im Gesicht, an Lippen, Zunge oder im

Rachen (Schluck- und Atembeschwerden) auftreten, so unterbrechen Sie die Einnahme sofort und

benachrichtigen Sie sofort einen Arzt bzw. eine Ärztin. Obwohl diese Beschwerden vorübergehend

sein können, ist es notwendig, dass Sie bis zum Abklingen der Beschwerden unter ärztlicher

Beobachtung stehen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Tarka ist ausserhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren.

Bei Raumtemperatur (15–25 °C) aufbewahren. Vor Wärme, Feuchtigkeit und Licht schützen.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Tarka enthalten?

1 Filmtablette Tarka enthält die Wirkstoffe: 180 mg Verapamilhydrochlorid und 2 mg Trandolapril.

Hinzu kommen Lactose sowie weitere Hilfsstoffe zur Herstellung der Filmtablette.

Zulassungsnummer

55426 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Tarka? Welche Packungen sind erhältlich?

Tarka erhalten Sie in Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Es sind folgende Packungen erhältlich:

30 Filmtabletten, 100 Filmtabletten.

Zulassungsinhaberin

BGP Products GmbH, 6341 Baar.

Diese Packungsbeilage wurde im April 2018 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic)

geprüft.

209 D

Es gibt keine Sicherheitswarnungen betreffend dieses Produktes.

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