Tarivid 200

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Tarivid 200 comprimés pelliculés
  • Darreichungsform:
  • comprimés pelliculés
  • Zusammensetzung:
  • ofloxacinum 200 mg, excipiens pro compresso obducto.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Tarivid 200 comprimés pelliculés
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika human
  • Therapiebereich:
  • Maladies infectieuses

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 47386
  • Berechtigungsdatum:
  • 25-06-1987
  • Letzte Änderung:
  • 05-02-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Tarivid®

Sanofi-Aventis (Suisse) SA

Was ist Tarivid und wann wird es angewendet?

Tarivid ist ein Medikament zur Behandlung bakterieller Infektionskrankheiten. Tarivid gehört zur

Antibiotika-Gruppe der sogenannten Fluorchinolone und wirkt gegen eine Vielzahl von Bakterien.

Tarivid eignet sich zur Behandlung folgender Infektionskrankheiten:

·Infektionen der Niere,

·Infektionen der männlichen Geschlechtsorgane,

Infektionen des kleinen Beckens (Pelvis)Tarivid ist als Mittel der zweiten Wahl bei

Infektionskrankheiten Erwachsener wie den folgenden geeignet:

·Infektionen der Haut und Weichteile,

·Infektionen von Knochen und Gelenken,

·Infektionen der Atemwege,

·Infektionen der Harnwege,

·Infektionsprophylaxe bei Patienten mit Neutropenie (verminderte Anzahl bestimmter weisser

Blutkörperchen).

Tarivid darf nur auf ärztliche Verschreibung verwendet werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Dieses Medikament wurde Ihnen von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin zur Behandlung Ihrer

gegenwärtigen Erkrankung verschrieben.

Das Antibiotikum Tarivid ist nicht gegen alle Mikroorganismen wirksam, die Infektionskrankheiten

verursachen. Die Anwendung eines falsch gewählten oder nicht richtig dosierten Antibiotikums kann

Komplikationen verursachen. Wenden Sie es deshalb nie von sich aus für die Behandlung anderer

Erkrankungen oder anderer Personen an.

Wann darf Tarivid nicht angewendet werden?

Patienten mit Überempfindlichkeit gegen Tarivid oder ähnliche Arzneimittel (Arzt oder Ärztin

befragen) dürfen Tarivid nicht einnehmen.

Patienten, bei welchen während einer früheren Therapie mit Antibiotika der Klasse der Chinolone

Sehnenbeschwerden aufgetreten sind, sollten Tarivid nicht einnehmen, da bei der Einnahme von

Tarivid dasselbe Risiko (inkl. Sehnenriss) besteht.

Epileptiker sowie Patienten mit einer Vorschädigung des Zentralnervensystems (wie z.B. nach

Schädel-Hirn-Verletzung, entzündlichen Prozessen im Hirnbereich, Schlaganfall) dürfen Tarivid

nicht einnehmen. Bei Myasthenia gravis (krankhafte Muskelschwäche und -ermüdbarkeit) darf

Tarivid nicht angewandt werden.

Kindern und Jugendlichen in der Wachstumsphase (unter 18 Jahren) sowie Schwangeren oder

Stillenden darf Tarivid nicht verabreicht werden.

Wann ist bei der Anwendung von Tarivid Vorsicht geboten?

Dieses Medikament kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit zum

Bedienen von Maschinen und Werkzeugen beeinträchtigen!

Bei bestimmten Patienten wurde von schweren Hautreaktionen berichtet. Wenn Sie Haut- und/oder

Schleimhautreaktionen bemerken, wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, bevor

Sie die Behandlung fortsetzen.

Bei Überempfindlichkeitsreaktionen und Allergien unterbrechen Sie die Behandlung und wenden

sich an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.

Fluorchinolone wie Tarivid können zu schweren unerwünschten Wirkungen führen, die

möglicherweise irreversibel sind und zur Invalidität führen und bei einem Patienten ein einzelnes

Organ oder mehrere Organe gleichzeitig betreffen können. Zu diesen unerwünschten Wirkungen

zählen Sehnenentzündung, Sehnenriss, Gelenkschmerzen (Arthralgie), Muskelschmerzen (Myalgie),

Schädigungen des peripheren Nervensystems, Wirkungen auf das zentrale Nervensystem

(Halluzinationen, Angstzustände, Depression, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen und Verwirrtheit)

umfassen. Diese Reaktionen können Stunden oder Wochen nach der Einnahme von Tarivid

auftreten. Zu diesen unerwünschten Wirkungen kam es bei Patienten aller Altersgruppen bzw. ohne

vorbestehende Risikofaktoren.

Tarivid kann zu Sehnenentzündungen bis hin zur Ruptur (Riss) der Achillessehne führen. Dies gilt

besonders bei Menschen über 60 Jahren, bei Patientinnen bzw. Patienten, welche gleichzeitig

Kortikosteroide (z.B. Prednison oder ähnliche Mittel) einnehmen, oder auch bei transplantierten

Patientinnen und Patienten. Diese unerwünschte Wirkung kann beidseitig innerhalb von 48 Stunden

nach Beginn der Behandlung und auch noch mehrere Monate nach Ende der Behandlung auftreten.

In diesem Fall müssen Sie unverzüglich Ihren Arzt kontaktieren sowie den betroffenen Körperteil

ruhigstellen, um eine Schädigung der Sehnen zu verhindern.

Bei Behandlungen mit Fluorchinolonen wie Ofloxacin kam es Berichten zufolge zu Schädigungen

des peripheren Nervensystems. Die klinischen Symptome unterscheiden sich von Fall zu Fall,

beinhalten jedoch neurologische Ausfallerscheinungen im sensomotorischen bzw. sensorischen

Bereich (z.B. Schmerzen, Brennen, Taubheits- oder Schwächegefühl, «Ameisenlaufen» (Kribbeln),

Verlust der Tast-, Wärme- oder Schmerzempfindung in den Gliedmassen oder aber im Gegenteil

eine Überempfindlichkeit). Solche Nervenerkrankungen können rasch auftreten. In derartigen Fällen

muss Tarivid abgesetzt werden. Wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn

Sie Symptome einer Nervenerkrankung aufweisen, und brechen Sie die Behandlung ab. Das

mögliche Risiko irreversibler Nervenschädigungen kann so vermindert werden. Fluorchinolone

dürfen bei Patienten mit Nervenerkrankungen in der Vorgeschichte nicht angewendet werden.

Auch psychiatrische Reaktionen (z.B. Nervosität, Agitation, Schlaflosigkeit, Angstzustände,

Alpträume, paranoide Gedanken, Verwirrtheit, Zittern, Halluzinationen und Depressionen) können

bereits bei der ersten Einnahme von Fluorchinolonen wie Ofloxacin auftreten. In sehr seltenen Fällen

wurden eine Verschlimmerung von Depressionen oder psychotischen Reaktionen beobachtet, die zu

Selbstmordgedanken oder selbstgefährdendem Verhalten wie Selbstmordversuchen führten.

Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Sie psychische Erkrankungen hatten oder haben oder unter

einer Geisteserkrankung leiden. Bei Auftreten dieser Symptome beenden Sie sofort die Behandlung

und sprechen Sie darüber mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin.

Fluorchinolone wie Tarivid können zu Krämpfen führen oder die Krampfschwelle herabsetzen. Bei

Krämpfen müssen Sie die Behandlung mit Tarivid unverzüglich abbrechen. Wenden Sie sich an

Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie unter Epilepsie oder anderen Störungen des zentralen

Nervensystems wie einer erniedrigten Krampfschwelle, Krämpfen in der Vorgeschichte, einer

verminderten Hirndurchblutung, Veränderungen der Hirnstruktur oder einem Schlaganfall leiden.

Brechen Sie die Behandlung bei den ersten Anzeichen oder Symptomen schwerer Nebenwirkungen

Die Einnahme von Tarivid kann bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion zu

Leberschädigungen bis hin zur Leberinsuffizienz führen. Wenn Sie Anzeichen einer

Lebererkrankung (z.B. Appetitlosigkeit, Gelbsucht, Dunkelfärbung des Urins, druckempfindlicher

Bauch) feststellen, beenden Sie die Behandlung und wenden sich an Ihren Arzt oder Ihre Ärztin.

Wenn Ihre Nierenfunktion eingeschränkt ist (Niereninsuffizienz), passt Ihr Arzt oder Ihre Ärztin Ihre

Tagesdosis an

Wenn bei einem Patienten ein Risikofaktor für einen verlangsamten Herzrhythmus (z.B. bei älteren

Menschen oder Patienten mit Herzerkrankungen) vorliegt oder wenn ein Patient ein Medikament

einnimmt, das bekanntermassen das sogenannte Q-T-Intervall verlängert (z.B. Mittel gegen

Herzrhythmusstörungen, trizyklische Antidepressiva, Makrolid-Antibiotika oder Antipsychotika),

dürfen Chinolone nur mit Vorsicht angewandt werden. Ausserdem sollte die Dosierung entsprechend

angepasst werden.

Die gleichzeitige Einnahme von Mitteln gegen Magenübersäuerung oder eisenhaltigen Präparaten

sollte vermieden werden, da sie die Wirkung von Tarivid abschwächen können. Aus diesem Grund

muss Tarivid etwa 2 Stunden vor solchen Medikamenten eingenommen werden.

Einige Chinolon-Antibiotika lösen bei Patienten, die ihre Haut unbedacht der UV-Strahlung

aussetzen, Lichtempfindlichkeitsreaktionen aus. Daher sollten während der gesamten Dauer der

Behandlung ausgedehnte Sonnenbäder und Solariumbesuche vermieden werden. Tritt

Lichtempfindlichkeit auf, muss die Behandlung abgebrochen werden.

Wie bei allen Antibiotika dieser Gruppe gibt es Berichte über Probleme aufgrund von

Blutzuckerstörungen (Unterzuckerung und Überzuckerung), meistens bei Diabetikern, die mit einem

oralen Blutzuckersenker (z.B. Glibenclamid) oder Insulin behandelt werden. In diesem Fall

empfiehlt sich eine strenge Überwachung des Blutzuckerspiegels.

Von der Anwendung von Tarivid bei Patienten mit Myasthenie (Muskelerkrankung) in der

Vorgeschichte wird abgeraten. Es kann die Muskelschwäche verstärken.

Wenn Sie mit einem Vitamin-K-Antagonisten (z.B. Warfarin) behandelt werden und Tarivid

einnehmen, ist es möglich, dass Ihre Gerinnungswerte (PT/INR) steigen und es zu Blutungen kommt.

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin oder Ihren Apotheker bzw. Ihre Apothekerin, wenn Sie

Vitamin-K-Antagonisten einnehmen.

Wenn Sie unter einem latenten oder nachgewiesenen Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel

(G6PDH-Mangel) leiden, besteht unter der Behandlung mit Chinolonen das Risiko hämolytischer

Reaktionen. Daher ist Tarivid bei Patienten mit G6PDH-Mangel mit Vorsicht anzuwenden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie bereits

andere Medikamente wie krampfauslösende Medikamente (wie etwa Theophyllin, Fenbufen oder

nichtsteroidale Entzündungshemmer), Probenecid (zur Behandlung von Gichtarthritis: erhöhter

Harnsäurespiegel im Blut), Cimetidin (zur Behandlung von Rückfluss aus der Speiseröhre),

Furosemid (zur Behandlung von Wassereinlagerungen: Ödemen), Methotrexat (z.B. zur Behandlung

von Polyarthritis oder Schuppenflechte) oder potenziell blutdrucksenkende Medikamente einnehmen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen

Krankheiten leiden, Allergien haben oder wenn Sie andere Medikamente (auch selbstgekaufte!)

einnehmen. Unter anderem betrifft dies Mittel gegen Bluthochdruck, zu hohen Blutzucker,

Magenübersäuerung oder Durchfall sowie Eisenpräparate, Entzündungshemmer und Theophyllin

(ein Asthmamittel).

Darf Tarivid während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Während der Schwangerschaft und Stillzeit darf Tarivid nicht eingenommen werden.

Wie verwenden Sie Tarivid?

Wie bei allen Antibiotika muss die vom Arzt oder der Ärztin verordnete Dosierung und

Therapiedauer strikt eingehalten werden. Nur so lässt sich die optimale Wirksamkeit von Tarivid

garantieren. Selbst wenn Sie sich besser fühlen, brechen Sie die Therapie nicht vorzeitig ab, denn

Krankheitszeichen klingen oft vor der vollständigen Heilung der Infektion ab.

Tarivid kann sowohl auf nüchternen Magen als auch mit dem Essen eingenommen werden.

Schlucken Sie die Tabletten unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (½ Glas Wasser).

Die Dosierung von Tarivid richtet sich nach der Empfindlichkeit des Erregers und dem Ort der

Infektion.

Erwachsene

Folgende Dosierungen können Ihnen von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin verschrieben werden:

Infektionen der Harnwege

2× 100 bis 200 mg pro Tag

akute Sinusitis

2× 200 mg pro Tag

Lungenentzündung

2× 200 bis 400 mg pro Tag

Infektionen der Haut und Weichteile

2× 200 mg pro Tag

Infektionen der männlichen Geschlechtsorgane

2× 100 bis 200 mg pro Tag

Infektionen von Knochen und Gelenken

2× 200 mg pro Tag

Infektionsprophylaxe bei Patienten mit Neutropenie

400 bis 600 mg pro Tag

Verschlimmerung einer chronischen oder rezidivierenden

Bronchitis

2× 200 bis 400 mg pro Tag

Infektion des kleinen Beckens (Pelvis)

2× 400 mg pro Tag

Der Arzt oder die Ärztin kann die Dosierung bis auf 2× 400 mg täglich erhöhen.

In den meisten Fällen ist bei akuten Infektionen eine Behandlungsdauer von 7 bis 10 Tagen

ausreichend.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Medikament

wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin

oder Apothekerin.

Kinder und Jugendliche

Tarivid darf bei Kindern und Jugendlichen in der Wachstumsphase (unter 18 Jahren) nicht

angewendet werden.

Sollten Sie eine Einnahme von Tarivid vergessen haben, so nehmen Sie die Tablette so bald als

möglich ein, sofern nicht schon Zeit für die nächste Dosis ist. Sollte dies der Fall sein, nehmen Sie

die vorgeschriebene und nicht die doppelte Dosis ein, d.h. die vergessene(n) Tablette(n) wird

(werden) nicht eingenommen.

Wenn Sie versehentlich eine Tablette zuviel eingenommen haben, sind keine Nebenwirkungen zu

erwarten. Sollten Sie jedoch versehentlich mehrere Tabletten zuviel eingenommen haben,

kontaktieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Tarivid haben?

Mögliche Nebenwirkungen sind: Beschwerden des Magen-Darm-Traktes wie Schluckbeschwerden,

Mundtrockenheit, Magenschmerzen, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen,

Blähungen, Verstopfung oder Durchfall. Bei schweren, anhaltenden (manchmal blutigen)

Durchfällen während oder nach der Behandlung konsultieren Sie unverzüglich Ihren Arzt oder Ihre

Ärztin. Versuchen Sie nicht, solche Durchfälle selber zu behandeln, z.B. mit Präparaten, welche die

Darmbewegung hemmen. Es wurden Einzelfälle einer Bauchspeicheldrüsen- oder Magenentzündung

berichtet.

Es können allergische Erscheinungen auftreten, insbesondere Überempfindlichkeitsreaktionen der

Haut in Form von Ekzemen, Juckreiz, Hautrötungen (auch im Zusammenhang mit starker

Sonneneinwirkung), Nesselsucht, brennende Augen, Reizhusten und Schnupfen, erhöhter Blutdruck,

allergische Lungen- oder Nierenentzündung sowie Fieber. Allergische Reaktionen wie Schwellungen

des Gesichts, der Zunge oder des Kehlkopfes, in schweren Einzelfällen auch mit Atemnot und

Schock, wurden sehr selten beobachtet. In einem solchen Fall müssen Sie Tarivid sofort absetzen

und den Arzt oder die Ärztin alarmieren, damit die erforderliche Behandlung (z.B. Schocktherapie)

eingeleitet werden kann.

Gelegentlich kann es zu Schlafstörungen oder auch Schlaflosigkeit kommen. Sehr selten kommt es

zu Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Unruhe, Erregtheit, Herzklopfen,

Angstzuständen, Verwirrtheit, Benommenheit, Halluzinationen, Depressionen bis hin zur

Selbstgefährdung einschliesslich Selbstmordgedanken bzw. Selbstmordversuchen, intensiven

Träumen bis hin zum Albtraum, Gangunsicherheit, Zittern, Krampfanfällen,

Empfindlichkeitsstörungen der Gliedmassen, Seh-, Hör-, Geschmacks-, Geruchs- oder

Gleichgewichtsstörungen sowie Muskelschwäche. Es wurden Einzelfälle einer Entzündung des

Auges oder eines Teils des Auges (Uveitis) und von Herzrhythmusstörungen beobachtet.

Bei der Einnahme von Tarivid kann es zu Nebenwirkungen im Bereich der Atemwege kommen. Bei

den Patienten können gelegentlich Husten oder eine Entzündung der Nasen-/Rachenschleimhaut und

selten Atembeschwerden oder Atemnot auftreten.

In sehr seltenen Fällen könnte die Nieren- und Leberfunktion beeinträchtigt werden.

Wenn derartige Reaktionen auftreten – was schon ab der ersten Einnahme des Medikaments der Fall

sein kann –, setzen Sie das Präparat sofort ab und verständigen Sie den Arzt oder die Ärztin.

Sehr selten wurden Erkrankungen des peripheren Nervensystems beobachtet.

Selten wurde über Gelenk- oder Muskelschmerzen sowie Sehnenbeschwerden, Muskelfaserriss,

Muskelriss, Bänderriss oder Gelenkentzündung berichtet (siehe «Wann ist bei der Einnahme von

Tarivid Vorsicht geboten?»).

In Einzelfällen kann der Blutzuckerspiegel übermässig steigen oder fallen, insbesondere bei

Diabetikern. Ebenso kam es in Einzelfällen zu einem hypoglykämischem Schock.

In sehr seltenen Fällen kann es auch zu Veränderungen des Blutbilds wie einer verminderten Anzahl

roter Blutkörperchen oder bestimmter weisser Blutkörperchen kommen (Anämie, Leukopenie).

Bis auf sehr seltene Fälle von Geruchs-, Hör- und Geschmacksstörungen waren die unter Tarivid

beobachteten Nebenwirkungen nach Absetzen des Medikaments im Allgemeinen verschwunden.

Falls Sie an sich Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind,

sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Arzneimittel ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.

Tarivid in der Originalpackung bei Raumtemperatur (15-25 °C) und vor Licht geschützt

aufbewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Nach Beendigung der Behandlung bringen Sie das Medikament mit dem restlichen Inhalt zurück zu

Ihrer Abgabestelle (Arzt oder Apotheker bzw. Ärztin oder Apothekerin) zur fachgerechten

Entsorgung.

Weitere Auskünfte und Ratschläge erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder

Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Tarivid enthalten?

1 Filmtablette Tarivid enthält 200 mg Ofloxacin sowie Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

47386 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Tarivid? Welche Packungen sind erhältlich?

Tarivid erhalten Sie in Apotheken gegen ärztliches Rezept, das nur zum einmaligen Bezug

berechtigt.

Tarivid 200 mg: Packungen zu 10 und 20 Filmtabletten.

Zulassungsinhaberin

sanofi-aventis (schweiz) ag, 1214 Vernier/GE.

Diese Packungsbeilage wurde im September 2017 letztmals durch die Arzneimittelbehörde

(Swissmedic) geprüft.

31-7-2018

ADM Animal Nutrition Recalls Mintrate® 36-15 Breed Right Cattle Tub - A specific lot of product may contain elevated levels of non-protein nitrogen, could harm cattle

ADM Animal Nutrition Recalls Mintrate® 36-15 Breed Right Cattle Tub - A specific lot of product may contain elevated levels of non-protein nitrogen, could harm cattle

ADM Animal Nutrition, a division of Archer Daniels Midland Company (NYSE: ADM), is recalling 200-pound tubs of Mintrate® 36-15 Breed Right Tub cattle feed, product number 54549AAA6H, because the product may contain elevated levels of non-protein nitrogen, which could be harmful to cattle. Excessive levels of non-protein nitrogen can be toxic to cattle and can cause muscle tremors (especially of face and ears), abdominal pain, bloat, frothy salivation, excessive urination, teeth grinding, incoordination, ...

FDA - U.S. Food and Drug Administration

6-3-2018

Rota-TS ad us. vet., Pulver

Rota-TS ad us. vet., Pulver

● Neue Packungsgrössen: Dose zu 200 g und 750 g

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

27-2-2018

Panacur AquaSol 200 mg/ml ad us. vet., fluessige Arzneimittelvormischung

Panacur AquaSol 200 mg/ml ad us. vet., fluessige Arzneimittelvormischung

● Die Neuzulassung erfolgte am 27.02.2018.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

17-8-2018

Emtenovo 200 mg/245 mg Filmtabletten

Rote - Liste

31-7-2018

XALKORI® 200/250 mg Hartkapseln

Rote - Liste

30-7-2018

Dolgit® 200/400

Rote - Liste

19-7-2018

Zebinix® 200/800 mg Tabletten

Rote - Liste

13-7-2018

Fenofibrat 200 Heumann

Rote - Liste

13-7-2018

Soledum® Kapseln forte 200 mg

Rote - Liste

12-7-2018

Ibuprofen AbZ 200 mg Filmtabletten

Rote - Liste

12-7-2018

Nexavar® 200 mg Filmtabletten

Rote - Liste

28-6-2018

Sulpirid-CT 200 mg Tabletten

Rote - Liste

14-6-2018

Votrient 200 mg/400 mg Filmtabletten

Rote - Liste

11-6-2018

Kaletra® 200 mg/50 mg Filmtabletten

Rote - Liste

5-6-2018

Viramune® 200 mg Tabletten

Rote - Liste

5-6-2018

Tasigna® 50 mg / 200 mg Hartkapseln

Rote - Liste

30-5-2018

Diflucan® 100 mg/200 mg, Hartkapseln

Rote - Liste

30-5-2018

Azi-TEVA® 200 mg/5 ml Pulver

Rote - Liste