Tamoxifen "ratiopharm"

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Tamoxifen "ratiopharm" 30 mg - Tabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 30 Stück, Laufzeit: 60 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Tamoxifen "ratiopharm" 30 mg - Tabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Tamoxifen
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-21935
  • Berechtigungsdatum:
  • 21-04-1997
  • Letzte Änderung:
  • 08-03-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

Gebrauchsinformation: Information für Anwenderin

Tamoxifen „ratiopharm“ 30 mg - Tabletten

Wirkstoff: Tamoxifen

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es

kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packuungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

1. Was sind Tamoxifen „ratiopharm“ 30 mg - Tabletten und wofür werden sie angewendet?

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Tamoxifen „ratiopharm“ 30 mg- Tabletten beachten?

3. Wie sind Tamoxifen „ratiopharm“ 30 mg - Tabletten einzunehmen?

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

5. Wie sind Tamoxifen „ratiopharm“ 30 mg - Tabletten aufzubewahren?

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was sind Tamoxifen „ratiopharm“ 30 mg - Tabletten und wofür werden sie

angewendet?

Tamoxifen „ratiopharm“ 30 mg-Tabletten enthalten ein Antiöstrogen, kann also die Wirkung von

Östrogenen hemmen. Östrogen ist ein körpereigenes Hormon, das auf bestimmte Funktionen des

Körpers Einfluss nimmt, z.B. auf das Wachstum des Gewebes im Bereich der Brustdrüse. Tamoxifen

„ratiopharm“ 30 mg-Tabletten können

eine krankhafte Ausbreitung dieser Gewebe hemmen und

werden deshalb zur Behandlung von Brustkrebs eingesetzt.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Tamoxifen „ratiopharm“ 30 mg- Tabletten

beachten?

Tamoxifen „ratiopharm“ 30 mg-Tabletten dürfen nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Tamoxifen oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind

bei bestimmten schweren Blutbildveränderungen (Blutplättchenmangel, Mangel an weißen

Blutzellen)

bei stark erhöhtem Kalziumspiegel im Blut

in der Schwangerschaft und Stillzeit

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Tamoxifen „ratiopharm“ 30 mg-

Tabletten einnehmen bei:

Leber und Nierenerkrankungen

Zuckerkrankheit

vorangegangenen Erkrankungen mit Blutgerinnselbildungen

Augenerkrankungen

Die gleichzeitige Anwendung der folgenden Arzneimittel ist zu vermeiden, da eine Reduktion der

Wirksamkeit von Tamoxifen ansonsten nicht ausgeschlossen werden kann: Paroxetin, Fluoxetin (z.B.

enthalten in manchen Antidepressiva), Bupropion (z.B. in Antidepressiva oder in Arzneimitteln zur

Raucherentwöhnung), Chinidin (z.B. verwendet zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen) und

Cincalet/Cinacalcet (zur Behandlung von Funktionsstörungen der Nebenschilddrüse).

Vor Beginn der Behandlung muss eine umfassende frauenärztliche Untersuchung (Ausschluss einer

Schwangerschaft!) sowie eine allgemein medizinische Untersuchung erfolgen. Halten Sie sich daher

bitte an die Anordnung Ihres Arztes.

Während Sie Tamoxifen „ratiopharm“ 30 mg-Tabletten einnehmen oder 3 Monate nachdem Sie mit

der Einnahme aufgehört haben, dürfen Sie nicht schwanger werden.

Eine Schwangerschaftsverhütung bei Frauen im gebärfähigen Alter ist unbedingt notwendig und sollte

mindestens 3 Monate über die Beendigung einer Tamoxifen-Behandlung hinaus weitergeführt werden.

hormonelles

Verhütungsmittel

(die

„Pille“)

dazu

nicht

geeignet

(siehe

„Einnahme

Tamoxifen „ratiopharm“ 30 mg-Tabletten zusammen mit anderen Arzneimitteln“).

Sollte eine Schwangerschaft vermutet werden, informieren Sie umgehend Ihren Arzt.

Bei Auftreten von Blutungen aus der Scheide (bei Frauen vor dem Wechsel jede unregelmäßige

Blutung bzw. Zwischenblutung) während und nach der Behandlung mit Tamoxifen „ratiopharm“ 30

mg-Tabletten

informieren

umgehend

Ihren

Arzt

(siehe

auch

Abschnitt

„Welche

Nebenwirkungen sind möglich?“).

Bei Frauen vor den Wechseljahren kann die Monatsblutung durch Tamoxifen „ratiopharm“ 30 mg-

Tabletten geringer werden oder ganz ausbleiben.

Bei späteren operativen Eingriffen zur Rekonstruktion der Brust (Wochen bis Jahre nach dem ersten

operativen Eingriff, wenn Ihr eigenes Gewebe dann zur Formung einer neuen Brust verwendet wird)

könnte durch Tamoxifen „ratiopharm“ 30 mg-Tabletten das Risiko der Bildung von Blutgerinnseln in

den kleinen Gefäßen der Gewebelappen erhöht werden, was zu Komplikationen führen könnte.

Beginn

Therapie

Tamoxifen

„ratiopharm“

mg-Tabletten

sollten

sich

einer

augenärztliche Untersuchung unterziehen.

Treten bei Ihnen unter der Behandlung mit Tamoxifen „ratiopharm“ 30 mg-Tabletten Veränderungen

der Sehkraft auf, so ist eine augenärztliche Untersuchung dringend erforderlich, da sich manche im

Frühstadium erkannten Veränderungen nach dem Absetzen der Therapie zurückbilden.

Bei der Behandlung mit Tamoxifen wurde ein erhöhtes Auftreten von bösartigen Neubildungen in der

Gebärmutterschleimhaut (Endometriumkarzinom) und bösartigen Neubildungen in der Gebärmutter

(Uterussarkom) beobachtet.

Patientinnen mit noch vorhandener Gebärmutter sollten auch während der Behandlung mit Tamoxifen

jährlich gynäkologisch im Hinblick auf Gebärmutterschleimhautveränderungen untersucht werden.

Ändern Sie nicht eigenmächtig die Behandlung. Kommen Sie zu allen Kontrolluntersuchungen bzw.

gehen Sie vor allem zu den notwendigen Blutuntersuchungen und eventuellen anderen fachärztlichen

Zusatzuntersuchungen, die Ihr Arzt mit Ihnen vereinbart hat.

Anwendung

Tamoxifen

„ratiopharm“

mg-Tabletten

kann

Dopingkontrollen

positiven Ergebnissen führen.

Einnahme von Tamoxifen „ratiopharm“ 30 mg-Tabletten zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden,

kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel

einzunehmen/anzuwenden.

Sie sollten Ihren Arzt vor allem dann informieren, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel

einnehmen:

Paroxetin, Fluoxetin (z.B. enthalten in manchen Antidepressiva)

Bupropion (z.B. in Antidepressiva oder in Arzneimitteln zur Raucherentwöhnung)

Chinidin (z.B. verwendet zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen)

Cincalet/Cinacalcet (zur Behandlung von Funktionsstörungen der Nebenschilddrüse)

Während

Behandlung

Tamoxifen

„ratiopharm“

mg-Tabletten

sollten

keine

Hormonpräparate, insbesondere keine östrogenhaltigen (z.B. die „Pille“), eingenommen werden, da

eine gegenseitige Wirkungsminderung möglich ist. Daher müssen andere Mittel zur Verhütung einer

Schwangerschaft angewendet werden. Bitte fragen Sie Ihren Arzt um alternative Verhütungsmittel!

Bei gleichzeitiger Anwendung von Tamoxifen „ratiopharm“ 30 mg-Tabletten und Chemotherapie ist

Risiko

für

Auftreten

Blutgerinnselbildung

(Thrombosen)

Verschleppung

Blutgerinnseln mit Gefäßverschluss (Thromboembolie), einschließlich tiefer Beinvenenthrombosen

und Lungenembolien erhöht.

Zusammen

Tamoxifen

„ratiopharm“

mg-Tabletten

sollten

keine

Thrombozytenaggregationshemmer

(hemmen die Blutplättchenverklumpung) angewendet werden,

um die Blutungsgefahr während einer möglichen thrombozytopenischen Phase (Blutplättchenmangel)

nicht zu erhöhen.

Tamoxifen

„ratiopharm“

mg-Tabletten

sollen

nicht

gemeinsam

Aromatasehemmern

(Arzneimittel gegen Brustkrebs), wie Letrozol eingenommen werden.

Wenn

Ihnen

Arzt

Tamoxifen

„ratiopharm“

mg-Tabletten

gemeinsam

bestimmten

blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln (Antikoagulanzien vom Cumarin-Typ) verordnet, kann die

gerinnungshemmende Wirkung verstärkt werden. Daher ist – vor allem zu Behandlungsbeginn - eine

sorgfältige Überwachung der Blutgerinnung erforderlich.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

Es liegen keine ausreichenden Erfahrungen beim Menschen mit der Anwendung von Tamoxifen in der

Schwangerschaft und in der Stillzeit vor.

Schwangerschaft

Tamoxifen „ratiopharm“ 30 mg-Tabletten dürfen während einer Schwangerschaft nicht eingenommen

werden.

Bei Frauen im gebärfähigen Alter muss daher sorgfältigst darauf geachtet werden, dass es unter der

Therapie zu keiner Schwangerschaft kommt. Während und bis zu drei Monate nach Beendigung der

Behandlung sollte eine sichere, nichthormonelle Schwangerschaftsverhütung gewährleistet sein (siehe

auch " Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“). Die „Pille“ ist dazu nicht geeignet.

Stillzeit

Es ist nicht bekannt, ob Tamoxifen in die Muttermilch übergeht. Tamoxifen bewirkt beim Menschen

in einer Dosis von 20 mg 2-mal täglich eine Hemmung der Milchproduktion. Die Milchproduktion

setzt auch nach Absetzen der Therapie innerhalb der Stillzeit nicht wieder ein. Stillen ist deshalb

während der Therapie nicht möglich. Vor einer Behandlung mit Tamoxifen „ratiopharm“ 30 mg-

Tabletten muss deshalb entweder abgestillt werden oder Tamoxifen „ratiopharm“ 30 mg-Tabletten

dürfen für die Dauer der Stillzeit nicht eingenommen werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

!

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und die Verkehrstüchtigkeit

beeinträchtigen.

Es ist unwahrscheinlich, kann aber aufgrund der möglichen Nebenwirkungen, wie Sehstörungen,

Schwindelgefühl

oder

Benommenheit

nicht

völlig

ausgeschlossen

werden,

dass

Tamoxifen

„ratiopharm“ 30 mg-Tabletten die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit, eine Maschine zu bedienen,

beeinträchtigen.

3.

Wie sind Tamoxifen „ratiopharm“ 30 mg - Tabletten einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Dosierung

Abhängig von der Erkrankung können vom Arzt 20 – 40 mg Tamoxifen* pro Tag verordnet werden,

die als Einzeldosis oder aufgeteilt in 2 Tagesdosen einzunehmen sind.

Art der Anwendung

Zum Einnehmen.

Die Tabletten sind unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) am besten zu einer

Mahlzeit einzunehmen.

Dauer der Anwendung

Die Behandlungsdauer richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung und erstreckt sich meist

über einen längeren Zeitraum. Über die Dauer der Behandlung entscheidet der Arzt.

* Zur genauen Dosierung stehen auch Tamoxifen „ratiopharm“ 20 mg- Tabletten zur Verfügung.

Eingeschränkte Leber-/Nierenfunktion

liegen

keine

Daten

für

Dosierung

Patientinnen

Leber-

oder

Nierenfunktionseinschränkung vor.

Ältere Patientinnen

gelten

Dosierungsangaben

für

Erwachsene.

Aufgrund

einer

möglichen

altersbedingten

Nierenfunktionseinschränkung ist jedoch Vorsicht geboten.

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

Die Anwendung von Tamoxifen „ratiopharm“ 30 mg-Tabletten bei Kindern und Jugendlichen unter

18 Jahren wird nicht empfohlen, da die Sicherheit und Wirksamkeit in dieser Altersgruppe nicht

erwiesen sind.

Wenn Sie eine größere Menge von Tamoxifen „ratiopharm“ 30 mg-Tabletten eingenommen

haben, als Sie sollten

Bei Überdosierung (das heißt, wenn Sie zu viele Tabletten eingenommen haben) ist eine Verstärkung

der Nebenwirkungen von Tamoxifen

möglich (siehe Abschnitt 4 „Welche Nebenwirkungen sind

möglich?).

Wenn Sie durch ein Versehen zu viele Tabletten eingenommen haben oder ein Kind einige Tabletten

geschluckt hat, wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt/Notarzt. Dieser kann entsprechend der

Schwere der Überdosierung über die erforderlichen Maßnahmen entscheiden. Halten Sie eine Packung

des Arzneimittels bereit, damit sich der Arzt über den aufgenommenen Wirkstoff informieren kann.

Für den Arzt:

Zu Symptomen und Therapie bei Überdosierung finden sie Hinweise am Ende dieser

Gebrauchsinformation!

Wenn Sie die Einnahme von Tamoxifen „ratiopharm“ 30 mg-Tabletten vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Nehmen Sie statt dessen einfach die übliche folgende Dosis zur gewohnten Zeit ein.

Wenn Sie die Einnahme von Tamoxifen „ratiopharm“ 30 mg-Tabletten abbrechen

Setzen Sie bitte das Arzneimittel nicht plötzlich und ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab. Bei

Auftreten von Nebenwirkungen wird Ihr Arzt mit Ihnen besprechen, welche Gegenmaßnahmen es

hierfür gibt und ob andere Arzneimittel für die Behandlung in Frage kommen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Folgende Nebenwirkungen können während der Behandlung mit Tamoxifen „ratiopharm“ 30 mg-

Tabletten auftreten:

Sehr häufig (kann mehr als 1 Behandelten von 10 betreffen):

Übelkeit

Hautausschlag

Scheidenausfluss,

Zyklusveränderungen

völligen

Unterdrückung

Monatsblutung bei Patientinnen vor den Wechseljahren

Müdigkeit, Hitzewallungen

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

vorübergehender Mangel an roten Blutzellen (Anämie)

Flüssigkeitsansammlung

Erhöhung der Blutfettwerte (Triglyzeride)

Schwindelgefühl, Benommenheit, Kopfschmerzen

Sehstörungen (Trübung der Augenlinse, sog. Grauer Star, Hornhauttrübungen, krankhafte

Veränderungen der Netzhaut)

verringerte Versorgung der Blutgefäße im Gehirn als eventuelles Zeichen eines Schlaganfalls

(plötzliches Einsetzen von Müdigkeit oder Lähmung der Arme oder Beine, plötzlich

auftretende Schwierigkeiten beim Sprechen, Gehen, beim Halten von Dingen oder beim

Denken)

Blutgerinnselbildung

(Thrombose)

Verschleppung

Blutgerinnseln

Gefäßverschluss

(Thromboembolie),

einschließlich

tiefer

Venenthrombose

Lungenembolie

Erbrechen, Durchfall, Verstopfung

Haarausfall

Vergrößerung bestehender oder Auftreten neuer krankhafter Hautveränderungen

Muskelschmerzen

Juckreiz im Genitalbereich , Blutungen aus der Scheide

„Flare up“ Phänomen des Tumors (vorübergehende Beschwerdezunahme)

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

flüssigkeitsgefüllte Hohlräume im Bereich der Eierstöcke (Ovarialzysten) sowie krankhafte

Veränderungen der Gebärmutter, wie Fibromyome, Endometriose, Hyperplasien und Polypen

Mangel an sämtlichen bzw. bestimmten weißen Blutzellen (Leukozytopenie, Neutropenie) und

vorübergehender Blutplättchenmangel

erhöhte Kalziumwerte im Blut bei Patientinnen mit Knochenmetastasen, vor allem zu Beginn

der Therapie

Bauchspeicheldrüsenentzündung

Änderung der Leberwerte

Leberzirrhose

Überempfindlichkeitsreaktionen, einschließlich eines angioneurotischen Ödems (plötzliche

Schwellungen vor allem im Gesichtsbereich, bei Beteiligung von Zunge und Kehlkopf unter

Umständen mit Schluckbeschwerden und Atemnot)

Knochenschmerzen

Schmerzen

Bereich

erkrankten

Gewebes

Behandlungsbeginn

Flüssigkeitsansammlung mit Gewichtszunahme

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

bösartige Neubildungen in der Gebärmutter (Uterussarkome, Endometriumkarzinome)

starke Verminderung bestimmter weißer Blutzellen (Agranulozytose)

Depressionen

Beeinträchtigung des Geschmackssinnes

krankhafte

Veränderung

bzw.

Entzündung

Sehnervs

(optische

Neuropathie,

Optikusneuritis)

Appetitlosigkeit

Entwicklung

einer

Fettleber,

Gallestau,

Leberentzündung

Gelbsucht,

Leberversagen,

Leberzellschädigung

verstärkter Haarwuchs

Beinkrämpfe

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

Mangel an bestimmten Blutzellen (Neutropenie) schweren Ausmaßes und Mangel sämtlicher

Blutzellen (Panzytopenie)

schwere

Fettstoffwechselstörungen,

Teil

einer

Bauchspeicheldrüsenentzündung

einhergehend

Erblindung

interstitielle Pneumonitis (Entzündung des Lungenbindegewebes)

schwerwiegende Hauterkrankungen mit blasenförmiger Abhebung der Haut, wie Erythema

multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom oder bullöser Pemphigus

erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut mit Rötung auf Sonnenlicht ausgesetzten Hautarealen

(kutaner Lupus erythematodes)

erhöhte Lichtempfindlichkeit mit Bildung von flüssigkeitsgefüllten Bläschen (Vesikel) und

Blasen (Bullae) auf Sonnenlicht ausgesetzten Hautarealen aufgrund erhöhter

Porphyrineinlagerungen (von der Leber produzierte Zellpigmente) (Porphyria cutanea tarda)

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

Blutgerinnselbildung mit Venenentzündung (Thrombophlebitis)

starke

Verminderung

bestimmter

weißer

Blutzellen

(Agranulozytose)

ausgeprägtem

Zerfall von Leberzellen (Leberzellnekrose)

Radiation-Recall-Reaktion: Hautauschlag mit Rötung, Anschwellung und/oder Blasenbildung

der Haut nach Bestrahlungstherapie

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für

Nebenwirkungen,

nicht

dieser

Packungsbeilage

angegeben

sind.

können

Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie sind Tamoxifen „ratiopharm“ 30 mg - Tabletten aufzubewahren?

Nicht über 30 °C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu

schützen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzgänglich auf .

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis:“ angegebenen

Verfalldatum

nicht

mehr

anwenden.

Verfalldatum

bezieht

sich

letzten

angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das

Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Tamoxifen „ratiopharm“ 30 mg-Tabletten enthalten

Der Wirkstoff ist: Tamoxifen

1 Tablette enthält 30 mg Tamoxifen (als Tamoxifendihydrogencitrat).

Die sonstigen Bestandteile sind:

Calciumhydrogenphosphat 2H

O, Polyvidon (Kollidon 25), Carboxymethylstärke-Natrium (Primojel),

Magnesiumstearat, Hochdisperses Siliciumdioxid, Mikrokristalline Cellulose.

Wie Tamoxifen „ratiopharm“ 30 mg-Tabletten aussehen und Inhalt der Packung

Tamoxifen „ratiopharm“ 30 mg - Tabletten

sind weiße, runde, gewölbte Tabletten mit einseitiger

Bruchkerbe und Prägung „TN 30“.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Tamoxifen „ratiopharm“ 30 mg-Tabletten sind in Packungen mit 30 Stück erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

TEVA B.V.

Swensweg 5

2031 GA Haarlem

Niederlande

Tel.-Nr.: +43/1/97007-0

Fax-Nr.: +43/1/97007-66

e-mail: info@ratiopharm.at

Hersteller

Merckle GmbH

Ludwig-Merckle-Straße 3

89143 Blaubeuren

Deutschland

Z.Nr.: 1-21935

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im August 2017.

Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Symptome und Therapie bei Überdosierung

Über Überdosierung beim Menschen ist wenig bekannt. Bei Dosierungen von 160 mg/m

/Tag und

darüber

traten

EKG-Veränderungen

(Verlängerung

QT-Zeit)

mg/m

/Tag

Neurotoxizität (Tremor,Hyperreflexie, Gangunsicherheit und Schwindel) auf.

Bei Überdosierung ist theoretisch mit einer Verstärkung der antiöstrogenen Nebenwirkungen zu

rechnen.

Tierexperimentelle Untersuchungen mit extremer Überdosierung (100 – 200fache therapeutische

Dosis) lassen den Schluss zu, dass auch östrogene Wirkungen möglich sind.

spezifisches

Antidot

steht

nicht

Verfügung.

sind

deshalb

üblichen

Allgemeinmaßnahmen (symptomatische Behandlung) einzuleiten.

7-12-2018

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Published on: Thu, 06 Dec 2018 The present scientific opinion deals with the assessment of the bioavailability of magnesium, from the proposed nutrient source, magnesium citrate malate (MgCM), when added for nutritional purposes to food supplements. MgCM is a mixed salt consisting of magnesium cations and citrate and malate anions, and with a magnesium content of 12–15%. MgCM is proposed to be used in food supplements that are intended to provide up to 300–540 mg/day magnesium. The data provided demonst...

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13-12-2018

Paracetamol-ratiopharm® Lösung

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13-12-2018

Zolpidem-ratiopharm 5 mg Filmtabletten

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13-12-2018

Isotretinoin-ratiopharm® Weichkapseln

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28-11-2018

Leflunomide ratiopharm (ratiopharm GmbH)

Leflunomide ratiopharm (ratiopharm GmbH)

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27-11-2018

Fentanyl-ratiopharm® Matrixpflaster

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27-11-2018

Paroxetin-ratiopharm 40 mg Tabletten

Rote - Liste

27-11-2018

Nevirapin-ratiopharm® 200 mg Tabletten

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14-11-2018

Clopidogrel ratiopharm (Teva B.V.)

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Clopidogrel ratiopharm (Active substance: clopidogrel) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)7602 of Wed, 14 Nov 2018

Europe -DG Health and Food Safety

14-11-2018

Desloratadine ratiopharm (ratiopharm GmbH)

Desloratadine ratiopharm (ratiopharm GmbH)

Desloratadine ratiopharm (Active substance: desloratadine) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)7603 of Wed, 14 Nov 2018

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12-11-2018

Paracetamol-ratiopharm® Zäpfchen

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31-10-2018

Eporatio (ratiopharm GmbH)

Eporatio (ratiopharm GmbH)

Eporatio (Active substance: epoetin theta) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)7336 of Wed, 31 Oct 2018

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24-10-2018

Loratadin-ratiopharm® 10 mg Tabletten

Rote - Liste

22-10-2018

EU/3/10/815 (Pfizer Europe MA EEIG)

EU/3/10/815 (Pfizer Europe MA EEIG)

EU/3/10/815 (Active substance: Sildenafil citrate) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)6993 of Mon, 22 Oct 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/068/10/T/01

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Glib-ratiopharm S Tabletten

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Rasagilin-ratiopharm 1 mg Tabletten

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Rasagiline ratiopharm (Teva B.V.)

Rasagiline ratiopharm (Teva B.V.)

Rasagiline ratiopharm (Active substance: rasagiline) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)5108 of Mon, 30 Jul 2018

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