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Taloxa

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Taloxa 600 mg Tabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 40 Stück, Laufzeit: 60 Monate,100 Stück, Laufzeit: 60 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge
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Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Taloxa 600 mg Tabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Felbamat
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-21407
  • Berechtigungsdatum:
  • 10-04-1996
  • Letzte Änderung:
  • 10-08-2017

Packungsbeilage


Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Taloxa 600 mg Tabletten

Wirkstoff: Felbamat

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Taloxa und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Taloxa beachten?

Wie ist Taloxa einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Taloxa aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Taloxa und wofür wird es angewendet?

Dieses Arzneimittel ist ein Mittel zur Behandlung von Anfallskrankheiten (Epilepsien).

Taloxa wird zur Behandlung von Anfallskrankheiten (Epilepsien) bei Erwachsenen und Kindern ab 4

Jahren mit Lennox-Gastaut-Syndrom, die mit allen bisher zur Verfügung stehenden relevanten Mitteln

gegen Anfallskrankheiten (Antiepileptika) nicht ausreichend behandelbar waren, empfohlen. Es wird

zusätzlich zu anderen Antiepileptika verabreicht.

Nur wenn bei Ihnen nach 2 bis 3 Behandlungsmonaten eine bedeutende Herabsetzung der

Anfallshäufigkeit oder des Schweregrades der Anfälle erreicht wurde, soll die Behandlung fortgeführt

werden (siehe Abschnitt „Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Taloxa ist erforderlich“).

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Taloxa beachten?

Taloxa darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

wenn Sie eine aus der Vorgeschichte bekannte Bluterkrankung, wie zum Beispiel Blutarmut

(Anämie), niedrige Anzahl von Blutzellen, Blutungsstörungen mit leichtem Auftreten von

Blutergüssen, häufige Infekte haben.

wenn Sie an Leberfunktionsstörungen, wie zum Beispiel Gelbsucht oder Leberentzündung

(Hepatitis) leiden.

bei Kindern unter 4 Jahren.

wenn Sie schwanger sind oder stillen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt bevor Sie Taloxa einnehmen.

Bei Anwendung von Taloxa sind die Beeinträchtigung der Neubildung von roten Blutkörperchen

(aplastische Anämie) und Leberversagen - beides möglicherweise zum Tode führende Erkrankungen -

aufgetreten.

Eine Reihe von schwerwiegenden, das Blut betreffende Nebenwirkungen, darunter Absinken der Zahl

aller Blutkörperchen, Blutarmut und Beeinträchtigung der Neubildung von roten Blutkörperchen,

wurden in Verbindung mit der Anwendung von Taloxa berichtet.

Nach Beendigung der Behandlung mit Taloxa bleibt noch mehrere Monate das Risiko bestehen, eine

Beeinträchtigung der Neubildung von roten Blutkörperchen zu entwickeln. Es ist nicht bekannt, ob

dieses Risiko von der Dauer der Behandlung abhängt.

Demzufolge bleibt trotz unauffälligem Blutbild über einen langen Behandlungszeitraum mit Taloxa

noch ein Risiko bestehen.

Bluttests:

Ein Gesamtblutbild muss vor Beginn der Taloxa Therapie und alle zwei Wochen während der

Therapie erstellt werden.

Auf die Anzeichen wie Hautblutungen (blaue Flecken), Blutungen oder Symptome einer Infektion

und/oder Blutarmut (Müdigkeit, Schwäche, etc.) muss sorgfältig geachtet werden.

Falls diese Symptome auftreten sollten, muss sofort eine Gesamtblutbild-Kontrolle durchgeführt

werden.

Leberfunktionswerte müssen vor Therapiebeginn und alle zwei Wochen während der Therapie mit

Taloxa bestimmt werden. Patienten mit Leberfunktionsstörungen dürfen nicht mit Taloxa behandelt

werden.

Bei Patienten, bei denen klinische Symptome wie Gelbsucht, Anorexie (Appetitlosigkeit), Übelkeit,

Erbrechen und Bauchschmerzen auftreten, müssen sofort die Leberfunktionswerte bestimmt werden,

da es bei schwerwiegenden Fällen zu akutem Leberversagen kommen kann.

Über schwere Überempfindlichkeitsreaktionen, einschließlich Herz-Kreislaufversagen mit

Atembeschwerden wie z.B. pfeifende Atmung, Hautausschlag mit Blasenbildung und großflächiges

Ablösen der Haut, wurde in Verbindung mit Felbamat berichtet. Diese traten in der Regel 2-3 Wochen

nach Therapiebeginn auf.

Wenn bei Ihnen Hautausschläge, Fieber, Schleimhautschwellung im Bereich der Augen, Nase oder

Rachen, Nesselsucht, Gelenk- und Muskelschmerzen, Rachenentzündung bzw. grippeähnliche

Symptome auftreten, kann es sich um eine Überempfindlichkeitsreaktion handeln.

In diesem Fall unterbrechen Sie die Einnahme von Taloxa und wenden sich unverzüglich an einen

Arzt.

Eine geringe Anzahl an Patienten, die mit Antiepileptika wie Taloxa behandelt werden, hatten

Gedanken, sich das Leben zu nehmen oder sich selbst zu verletzen. Wenn Sie zu irgendeinem

Zeitpunkt diese Gedanken haben, kontaktieren Sie unverzüglich Ihren Arzt.

Nehmen Sie während der Behandlung mit Taloxa immer viel Flüssigkeit zu sich, um die Bildung von

Kristallen im Harn zu verhindern bzw. deren Ausscheidung zu erleichtern (siehe Abschnitt 3 „Art der

Anwendung“).

Setzen Sie Taloxa oder andere Arzneimittel, die Sie regelmäßig zur Behandlung von epileptischen

Anfällen anwenden, nicht plötzlich ab, ohne zuvor mit Ihrem Arzt gesprochen zu haben.

Wenn Sie eine Frau im gebärfähigen Alter sind, müssen Sie während und bis zu einem Monat nach

der Behandlung eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden. Die Behandlung mit Felbamat kann

die Wirkung von oralen Kontrazeptiva herabsetzen, daher soll eine andere geeignete

Verhütungsmethode angewendet werden.

Kinder und Jugendliche:

Bitte beachten Sie, dass es zum Auftreten von Schwindel und Benommenheit kommen kann, was für

Kinder und Jugendliche, die am Straßenverkehr teilnehmen (z.B. Rad fahren), in Betracht gezogen

werden muss (siehe Abschnitt „Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen“).

Einnahme von Taloxa zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden,

kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel

einzunehmen/anzuwenden. Dies gilt auch für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel.

Die Wirkung und Nebenwirkung nachfolgend genannter Arzneimittel kann bei gleichzeitiger

Behandlung mit Taloxa im Sinne einer Wirkungsverstärkung oder –verminderung beeinflusst werden.

Zur Behandlung Ihrer Krankheit nehmen Sie bereits andere Arzneimittel. Diese könnten

beispielsweise Carbamazepin, Phenytoin, Phenobarbital, Valproinsäure, Clonazepam, Oxacarbazepin,

Vigabatrin und Lamotrigin enthalten. Wenn Sie Taloxa einnehmen, kann für diese Arzneimittel eine

Dosisanpassung vom Arzt erforderlich sein (siehe „Wie ist Taloxa einzunehmen?“).

Felbamat kann weiterhin die Wirksamkeit und Verträglichkeit von oralen Empfängnisverhütungs-

mitteln verändern. Es sind daher nicht hormonelle Verhütungsmittel in Erwägung zu ziehen.

Wenn Sie Taloxa über einen längeren Zeitraum zusammen mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung

von Epilepsie einnehmen, könnten Nebenwirkungen verstärkt auftreten. Sprechen sie mit Ihrem Arzt,

falls eine solche Wirkung Sie zunehmend beeinträchtigt.

Einnahme von Taloxa zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Die Wirksamkeit von Taloxa wird durch Nahrungsaufnahme nicht beeinflusst.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Da die Sicherheit der Anwendung von Felbamat in der Schwangerschaft bisher nicht ausreichend

belegt ist und da die Möglichkeit einer Knochenmarkschädigung des Kindes besteht,

darf Taloxa während der Schwangerschaft nicht angewendet werden es sei denn, dies ist medizinisch

eindeutig erforderlich.

Wenn Sie eine Frau im gebärfähigen Alter sind, müssen Sie während und bis zu einem Monat nach

der Behandlung eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden. Die Behandlung mit Felbamat kann

die Wirkung von oralen Kontrazeptiva herabsetzen, daher soll eine andere geeignete

Verhütungsmethode angewendet werden.

Wenn Sie schwanger sind oder beabsichtigen, schwanger zu werden, sollen Sie die Einnahme nicht

selbst beenden, sondern unverzüglich Ihren Arzt um Rat fragen. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Ihre

Behandlung geändert werden soll.

Felbamat wird stillenden Müttern nicht empfohlen. Felbamat geht in die Muttermilch über. Es kann

zur Schädigung des Blutes und der Leber Ihres Babys führen.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit

beeinträchtigen.

Bei der Einnahme von Taloxa können Schwindel oder Benommenheit auftreten. Sie dürfen

sich nicht an das Steuer eines Fahrzeuges setzen und keine Werkzeuge oder Maschinen

bedienen, wenn Sie schwindelig sind oder sich benommen fühlen. Bitte beachten Sie dies auch

bei Kindern und Jugendlichen, die am Straßenverkehr teilnehmen (z. B. Rad fahren).

Taloxa Tabletten enthalten Milchzucker (Lactose).

Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-

Malabsorption sollen daher Taloxa nicht einnehmen. Bitte nehmen Sie Taloxa daher erst nach

Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit

gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

3.

Wie ist Taloxa einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei

Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Ihr Arzt wird die für Sie richtige Dosis und den Zeitplan für die Einnahme dieses Arzneimittels

bestimmen. Während der ersten Wochen muss Ihre Dosierung möglicherweise durch Ihren Arzt

nochmals verändert werden. Achten Sie darauf, dass Sie Taloxa nach dem einmal festgesetzten

Rhythmus immer zur gleichen Tageszeit einnehmen. Vergessen Sie keine Einnahme und nehmen Sie

nicht mehr als die empfohlene Dosis.

Von Ihrem Arzt wird möglicherweise eine Dosisanpassung von Arzneimitteln, die Carbamazepin,

Phenytoin, Phenobarbital oder Valproinsäure enthalten, vorgenommen werden. Da die

Wechselwirkungen dieser Arzneistoffe mit Felbamat dosisabhängig sind und individuellen

Schwankungen von Patient zu Patient unterliegen, sollten alle Dosisanpassungen der Begleit-

antiepileptika sowohl anhand der Blutwerte als auch aufgrund klinischer Gesichtspunkte erfolgen.

Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren:

Die Taloxa-Anfangsdosis von 600 mg -1.200 mg/Tag wird in 2 oder 3 Einzelgaben verabreicht. Zu

Beginn der Behandlung mit Taloxa wird Ihr Arzt die Dosis der Begleitmedikamente Carbamazepin,

Phenytoin, Phenobarbital und/oder Valproinsäure um 20% - 30% reduzieren. Die Taloxa-Dosis wird

dann in Intervallen von etwa einer Woche in Schritten von 600 mg - 1.200 mg/Tag bis auf ein

Maximum von 3.600 mg/Tag erhöht. Diese Dosis wird in 3 bis 4 Einzelgaben verabreicht.

Kinder und Jugendliche im Alter von 4 bis 14 Jahren:

Die Taloxa-Anfangsdosis von 7,5 mg/kg bis 15 mg/kg täglich (siehe Tabelle) wird auf 2 oder 3

Einzelgaben verteilt. Zu Beginn der Therapie mit Taloxa wird die Dosis der Begleitantiepileptika

Carbamazepin, Phenytoin, Phenobarbital und/oder Valproinsäure um 20% - 30% reduziert. In

Intervallen von wenigstens 1 Woche kann die Taloxa-Dosis dann in Schritten von 7,5 mg/kg - 15

mg/kg bis auf eine maximale Dosis von 45 mg/kg/Tag (siehe Tabelle) erhöht werden (jedoch auf nicht

mehr als 3.600 mg/Tag). Diese Dosis wird in 3 bis 4 Einzelgaben verabreicht.

Umrechnungstabelle für die tägliche Dosierung der Tabletten

Körpergewicht

in kg

Gesamttagesdosis

7,5 mg/kg

15,0 mg/kg

22,5 mg/kg

30,0 mg/kg

37,5 mg/kg

45,0 mg/kg

113 mg

225 mg

338 mg

450 mg

563 mg

675 mg

17,5

131 mg

263 mg

394 mg

525 mg

656 mg

788 mg

150 mg

300 mg

450 mg

600 mg

750 mg

900 mg

22,5

169 mg

338 mg

506 mg

675 mg

844 mg

1.013 mg

188 mg

375 mg

563 mg

750 mg

938 mg

1.125 mg

27,5

206 mg

413 mg

619 mg

825 mg

1.031 mg

1.238 mg

225 mg

450 mg

675 mg

900 mg

1.125 mg

1.350 mg

32,5

244 mg

488 mg

731 mg

975 mg

1.219 mg

1.463 mg

263 mg

525 mg

788 mg

1.050 mg

1.313 mg

1.575 mg

37,5

281 mg

563 mg

844 mg

1.125 mg

1.406 mg

1.688 mg

300 mg

600 mg

900 mg

1.200 mg

1.500 mg

1.800 mg

Zur zweckmäßigen Dosierung bei Kindern (insbesondere bei leichteren Kindern und/oder niedrigeren

Tagesgesamtdosen von Felbamat) steht auch die Darreichungsform „Suspension zum Einnehmen“

(Taloxa 600 mg/5 ml orale Suspension) zur Verfügung.

Kinder unter 4 Jahren:

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Felbamat bei Kindern unter 4 Jahren ist nicht belegt.

Ältere Patienten:

Limitierte klinische Daten bei über 65-jährigen Patienten, die mit Taloxa behandelt wurden, lassen

Anwendungsbeschränkungen für ältere Patienten nicht erkennen. Im Allgemeinen sollte jedoch bei

älteren Patienten die Dosis vorsichtig erhöht werden.

Dosierung bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion:

Bei Patienten mit herabgesetzter Nierenfunktion wird die Anfangsdosis durch den Arzt halbiert und

die Dosis dann schrittweise, vorsichtig erhöht.

Art der Anwendung:

Die Tabletten werden unabhängig von den Mahlzeiten (vor, während oder nach dem Essen) mit

ausreichend Flüssigkeit (1 Glas Wasser) eingenommen.

Achten Sie darauf, dass Sie während der Behandlung mit Taloxa immer viel Flüssigkeit zu sich

nehmen, um die Bildung von Kristallen im Harn zu verhindern bzw. deren Ausscheidung zu

erleichtern.

Die Tabletten besitzen eine Bruchkerbe, damit zur Dosisanpassung halbe Tabletten eingenommen

werden können.

Darüber hinaus steht für niedrige Dosierungen Taloxa orale Suspension zur Verfügung.

Dauer der Anwendung:

Die Dauer der Anwendung bestimmt Ihr behandelnder Arzt.

Wenn Sie eine größere Menge von Taloxa eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine zu große Menge von Taloxa eingenommen haben, kann es zu Schwindel, ausgeprägter

Unruhe, Gehstörungen, Sehstörungen, Doppeltsehen, Hautausschlag, Kopfschmerzen, Übelkeit,

Erbrechen, Verstopfung, Gewichtsabnahme, Schläfrigkeit, Fieber, leichte Erhöhung des Herzschlages,

Mittelohrentzündung, Auftreten von Kristallen im Urin, Koma kommen.

Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, der weitere Maßnahmen ergreifen wird!

Hinweise für den Arzt

Im Falle einer Überdosierung sollten Allgemeinmaßnahmen ergriffen werden. Es ist nicht bekannt, ob

Felbamat dialysierbar ist.

Wenn Sie die Einnahme von Taloxa vergessen haben

Nehmen Sie die versäumte Dosis so bald wie möglich ein, es sei denn, der nächste Einnahmezeitpunkt

steht kurz bevor. Es ist wichtig, den gewohnten Einnahme-Rhythmus baldmöglichst wieder

einzuhalten.

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Taloxa abbrechen

Taloxa sollte im Allgemeinen nicht plötzlich abgesetzt werden, da sonst die Gefahr einer

zunehmenden Anfallshäufigkeit besteht. Wenn aber der Schweregrad der Nebenwirkungen ein

sofortiges Absetzen durch den Arzt erfordert, sollte dies bei sorgfältiger ärztlicher Überwachung

erfolgen. Patienten, bei denen Taloxa aufgrund schwerwiegender, mit Felbamat im Zusammenhang

stehender Nebenwirkungen abgesetzt wurde, sollten nicht erneut mit Taloxa behandelt werden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Bei der Bewertung der Nebenwirkungen von Taloxa wurden folgende Häufigkeitsangaben zu Grunde

gelegt:

Tabelle 1.

Mit der Behandlung in Zusammenhang stehende Nebenwirkungen

Sehr häufig (

1/10); Häufig (

1/100, <1/10); Gelegentlich (

1/1.000, <1/100);

Selten (

1/10.000, <1/1.000); Sehr selten (<1/10.000).

Erkrankungen des Blutes und des

Lymphsystems

Selten:

Absinken der Zahl der Blutplättchen, weißen und roten

Blutkörperchen; Verringerung sämtlicher Blutzellen,

Beeinträchtigung der Neubildung von roten

Blutkörperchen

Erkrankungen des Immunsystems

Selten:

Sehr selten:

Allergischer Schock

Lupus erythematodes-ähnliche Hautsymptome (eine

Autoimmunerkrankung)

Stoffwechsel- und Ernährungs-

störungen

Häufig:

Gelegentlich:

Gewichtsabnahme, Appetitlosigkeit

Herabgesetzter Phosphatgehalt im Serum

Psychiatrische Erkrankungen

Gelegentlich:

Sprechstörungen, Depression, Regungslosigkeit, Angst

Erkrankungen des Nervensystems

Häufig:

Selten:

Schlaflosigkeit, Schläfrigkeit, Störungen der

Bewegungskoordination, Schwindel, Kopfschmerzen,

Erhöhte Krampfanfallshäufigkeit

Augenerkrankungen

Häufig:

Doppeltsehen, Sehstörungen

Erkrankungen des

Gastrointestinaltrakts

Häufig:

Sehr selten:

Übelkeit, Erbrechen, Verdauungsbeschwerden,

Bauchschmerzen, Durchfall

Verstopfung, Darmverschluss

Leber- und Gallenerkrankungen

Sehr selten:

Schwere Hepatitis, akutes (manchmal tödliches)

Leberversagen

Erkrankungen der Haut und des

Unterhautzellgewebes

Gelegentlich:

Selten:

Hautausschlag

Überempfindlichkeitsreaktionen (inklusive Stevens-

Johnson-Syndrom, Ausschlag mit Blasenbildung,

Ablösung der Haut)

Erkrankungen der Nieren und

Harnwege

Sehr selten:

Bildung von Kristallen im Harn

Allgemeine Erkrankungen und Be-

schwerden am Verabreichungsort

Gelegentlich:

Häufig:

Gangstörungen

Müdigkeit

Zusätzliche Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen

Bei Kindern zeigte sich ein ähnliches Nebenwirkungsprofil.

Zusätzlich wurden bei Kindern häufig Infektionen der Atemwege beobachtet. Ein Zusammenhang mit

der Behandlung ist jedoch nicht wahrscheinlich.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5, 1200 Wien

ÖSTERREICH

Fax: +43 (0) 50 555 36207

http://www.basg.gv.at/

anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie sind Taloxa Tabletten aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis“ angegebenen

Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des

angegebenen Monats.

Zwischen 15°C und 30°C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nicht verwenden, wenn Sie Folgendes bemerken: eine Veränderung des

Aussehens.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Taloxa enthält

Der Wirkstoff ist: Felbamat

Die sonstigen Bestandteile sind: Maisquellstärke, dispersible Cellulose BP cps, 60 mg

Milchzucker (Lactose-Monohydrat) und Magnesiumstearat.

Wie Taloxa Tabletten aussehen und Inhalt der Packung

Taloxa 600 mg: Weiße kapselförmige Tabletten mit einer Bruchkerbe auf einer Seite der Tablette. Die

Tablette kann in gleiche Hälften geteilt werden. Einprägung des SP Logo links neben der Bruchkerbe,

die Aufschrift „600“ rechts daneben.

Taloxa 600 mg Tabletten sind in Packungen zu 40 und 100 Tabletten verfügbar.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer:

Hersteller:

Merck Sharp & Dohme Ges.m.b.H., Wien

SP Labo N.V.

E-Mail: msd-medizin@merck.com

Industriepark 30

B-2220 Heist-op-den-Berg

Belgien

Falls weitere Informationen über das Arzneimittel gewünscht werden, setzen Sie sich bitte mit dem

örtlichen Vertreter des Pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

Z. Nr.: 1-21407

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Oktober 2017.

Es gibt keine Sicherheitswarnungen betreffend dieses Produktes.

8-2-2018

TALOXA

Rote - Liste

30-1-2018

TALOXA Saft

Rote - Liste

3-10-2017

FELBAMATE Tablet [Taro Pharmaceuticals U.S.A., Inc.]

FELBAMATE Tablet [Taro Pharmaceuticals U.S.A., Inc.]

Updated Date: Oct 3, 2017 EST

US - DailyMed

29-9-2017

FELBAMATE Tablet [Impax Generics]

FELBAMATE Tablet [Impax Generics]

Updated Date: Sep 29, 2017 EST

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15-8-2017

FELBAMATE Tablet [Zydus Pharmaceuticals (USA) Inc.]

FELBAMATE Tablet [Zydus Pharmaceuticals (USA) Inc.]

Updated Date: Aug 15, 2017 EST

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15-8-2017

FELBAMATE Tablet [Cadila Healthcare Limited]

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Updated Date: Aug 15, 2017 EST

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7-8-2017

FELBAMATE Tablet FELBAMATE Suspension [Wallace Pharmaceuticals Inc.]

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Updated Date: Aug 7, 2017 EST

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23-6-2017

FELBAMATE Suspension [Taro Pharmaceuticals U.S.A., Inc.]

FELBAMATE Suspension [Taro Pharmaceuticals U.S.A., Inc.]

Updated Date: Jun 23, 2017 EST

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