Supressin

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Supressin 2 mg Tabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 10 Stück, Laufzeit: 60 Monate,28 Stück, Laufzeit: 60 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Supressin 2 mg Tabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Alpha-adrenoreceptor anta
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-18589
  • Berechtigungsdatum:
  • 20-02-1989
  • Letzte Änderung:
  • 08-03-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

Supressin

®

2 mg Tabletten

Supressin

®

4 mg Tabletten

Doxazosin

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es

kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Supressin und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Supressin beachten?

Wie ist Supressin einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Supressin aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Supressin und wofür wird es angewendet?

Doxazosin, der Wirkstoff von Supressin, gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (Alphablocker),

durch

Erweiterung

Blutgefäße

Blutdruck

senken

Patienten

gutartiger

Vergrößerung

Prostata

Harnfluss

durch

Entspannung

Muskulatur

Prostata

Harnblase verbessern.

Supressin wird angewendet zur Behandlung von

Bluthochdruck

Beschwerden bei gutartiger Vergrößerung der Vorsteherdrüse (benigne Prostatahyperplasie), wenn

keine Operation erforderlich ist

Supressin wird bei Erwachsenen angewendet.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Supressin beachten?

Supressin darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Doxazosin, ähnliche Wirkstoffe (andere Chinazoline, z. B. Prazosin,

Terazosin) oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels

sind

wenn Sie beim Aufstehen oder Aufsetzen einen Blutdruckabfall haben oder schon einmal hatten,

der zu Schwindel oder Benommenheit führen kann (orthostatische Hypotonie)

wenn Sie an einer gutartigen Vergrößerung der Prostata (benigne Prostatahyperplasie) leiden und

gleichzeitig

eine

Einengung

oberen

Harnwege,

eine

chronische

Harnweginfektion

oder

Blasensteine haben

wenn Sie ständig Harn verlieren (Überlaufblase) oder nicht genügend Harn bilden (Anurie), mit

oder ohne fortschreitender Einschränkung der Nierenfunktion. In diesem Fall dürfen Sie Doxazosin

nicht als einziges Arzneimittel zur Behandlung einnehmen.

wenn Sie einen niedrigen Blutdruck haben (ist nur zutreffend, wenn Sie wegen einer gutartigen

Vergrößerung der Prostata behandelt werden)

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Supressin einnehmen.

Besonders zu Behandlungsbeginn oder bei Dosiserhöhung können durch einen Blutdruckabfall beim

Aufstehen oder Aufsetzen Beschwerden wie Schwindel und Schwächegefühl, in seltenen Fällen auch

Ohnmachtsanfälle,

auftreten

(orthostatische

Hypotonie).

Daher

sollte

Arzt

Anfang

Behandlung regelmäßig Ihren Blutdruck kontrollieren.

Sie sollten zu Beginn der Behandlung Umstände vermeiden, in denen Sie sich infolge von Schwindel-

oder Schwächeanfällen verletzen könnten.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Supressin ist erforderlich,

wenn Sie eine akute Herzerkrankung haben, wie z. B. eine Flüssigkeitsansammlung in der Lunge

(Lungenödem) oder eine Herzleistungsschwäche. Ihr Arzt sollte Ihre Herzfunktion regelmäßig

überwachen.

wenn Sie unter schweren Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße leiden (Angina pectoris).

Eine zu rasche oder zu starke Verringerung des Blutdrucks kann zu einer Verschlechterung der

Beschwerden führen.

wenn Sie eine eingeschränkte Leberfunktion haben

wenn Sie sich einer Augenoperation aufgrund einer Linsentrübung (Kataraktoperation) unterziehen

müssen. Informieren Sie Ihren Augenarzt vor der Operation, dass Sie Doxazosin einnehmen oder

eingenommen

haben,

Komplikationen

während

Operation

kommen

kann.

operierende Arzt kann dadurch entsprechende Vorbereitungen treffen, um diese Komplikationen zu

beherrschen.

wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel zur Behandlung von Erektionsstörungen (Phosphodiesterase-5-

Inhibitoren

(PDE-5-Hemmer),

Sildenafil,

Tadalafil

Vardenafil)

einnehmen.

gleichzeitige

Anwendung

kann

durch

einen

niedrigen

Blutdruck

Schwindel

Benommenheit führen, da beide Arzneimittel gefäßerweiternd wirken.

Um die Wahrscheinlichkeit zu verringern, dass derartige Beschwerden bei Ihnen auftreten, sollten

Doxazosin

einer

regelmäßigen

Tagesdosis

einnehmen,

bevor

Arzneimittel

Behandlung von Erektionsstörungen einnehmen. Die Einnahme der Arzneimittel sollte in einem

ausreichenden zeitlichen Abstand erfolgen. Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.

Falls Sie unter Behandlung mit Supressin eine Dauererektion haben, die länger als 4 Stunden anhält,

sollten Sie sofort ärztliche Hilfe suchen.

Vor Beginn einer Behandlung mit Supressin könnte Ihr Arzt verschiedene Kontrolluntersuchungen

durchführen, um das Vorliegen anderer Krankheiten wie etwa Prostatakarzinom auszuschließen, die

mit den gleichen Symptomen wie eine benigne Prostatahyperplasie verbunden sein können.

Kinder und Jugendliche

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Supressin bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist nicht

erwiesen.

Aus diesem Grund wird die Anwendung nicht empfohlen.

Einnahme von Supressin zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden,

kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel

einzunehmen/anzuwenden.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie bereits eines der folgenden Arzneimittel einnehmen/anwenden:

andere

Arzneimittel

Behandlung

hohem

Blutdruck

andere

gefäßerweiternde

Arzneimittel (Alphablocker)

Arzneimittel zur Behandlung von Erektionsstörungen (PDE-5-Hemmer, z. B. Sildenafil, Tadalafil,

Vardenafil) (siehe Abschnitt „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“)

Arzneimittel,

Östrogen

enthalten

Arzneimittel

Hormonersatztherapie

oder

Empfängnisverhütung)

Cimetidin (gegen Sodbrennen und säurebedingte Magenbeschwerden)

blutdrucksteigernde

Arzneimittel

(Sympathomimetika,

Dopamin,

Ephedrin,

Adrenalin,

Metaraminol, Methoxamin und Phenylephrin)

bestimmte

Arzneimittel

gegen

bakterielle

Infektionen

oder

Pilzinfektionen

(Clarithromycin,

Itraconazol, Ketoconazol, Telithromycin oder Voriconazol)

Arzneimittel gegen HIV-Infektionen (Indinavir, Nelfinavir, Ritonavir oder Saquinavir)

Nefazodon (gegen Depression)

Doxazosin

kann

einige

Laborwerte

beeinflussen.

Arzt

sollte

dies

entsprechenden

Laboruntersuchungen (z. B. Phäochromozytom-Diagnostik) berücksichtigen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn

schwanger

sind

oder

stillen,

oder

wenn

vermuten,

schwanger

sein,

oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt

oder Apotheker um Rat.

Sie dürfen Supressin während der Schwangerschaft nur in unbedingt notwendigen Fällen und nur auf

Anweisung Ihres Arztes einnehmen.

Doxazosin kann in geringen Mengen in die Muttermilch übertreten. Sie sollten daher nur stillen, wenn

Ihr Arzt Ihnen dazu geraten hat.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit

beeinträchtigen.

Besonders zu Beginn der Behandlung oder bei Erhöhung der Dosis können Benommenheit, Schwindel

oder Müdigkeit auftreten. Wenn Sie solche Nebenwirkungen bei sich bemerken, sollten Sie kein

Fahrzeug führen und keine Maschinen bedienen.

Supressin enthält Lactose

Bitte nehmen Sie Supressin erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass

Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

Supressin enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d. h. es ist nahezu

„natriumfrei“.

3.

Wie ist Supressin einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Behandlung von Bluthochdruck

Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 1 mg Doxazosin einmal täglich.

Falls erforderlich, kann Ihr Arzt die Dosis schrittweise in Abständen von 1 - 2 Wochen erhöhen.

Die höchste empfohlene Dosis beträgt 16 mg Doxazosin einmal täglich.

Behandlung von Beschwerden bei gutartiger Vergrößerung der Prostata

Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 1 mg Doxazosin einmal täglich.

Falls erforderlich, kann Ihr Arzt die Dosis schrittweise in Abständen von 1 - 2 Wochen erhöhen.

Die durchschnittliche Erhaltungsdosis beträgt 2 - 4 mg Doxazosin einmal täglich.

Die höchste empfohlene Dosis beträgt 8 mg Doxazosin einmal täglich.

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und ältere Patienten

Die Dosis sollte so niedrig wie möglich gehalten werden und Dosiserhöhungen nur unter strenger

Beobachtung erfolgen.

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion

Wenn Ihre Leberfunktion eingeschränkt ist, sollte Doxazosin besonders vorsichtig dosiert werden.

Wenn Ihre Leberfunktion stark eingeschränkt ist, wird eine Anwendung nicht empfohlen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Supressin bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist nicht

erwiesen.

Aus diesem Grund wird die Anwendung nicht empfohlen.

Art der Anwendung

Zum Einnehmen

Nehmen Sie die Tabletten unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit ein. Sie können die Tabletten

unabhängig von einer Mahlzeit einnehmen.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Supressin eingenommen haben, als Sie sollten

Die häufigsten Anzeichen einer Überdosierung sind ein starker Blutdruckabfall mit Schwindel,

Benommenheit oder Ohnmachtsanfällen.

Legen Sie sich auf den Rücken und lagern Sie die Füße so, dass sie höher liegen als Ihr Kopf.

Wenden Sie sich umgehend an einen Arzt oder ein Krankenhaus. Der Arzt kann entsprechend der

Schwere der Überdosierung bzw. der Art der Beschwerden über die erforderlichen Maßnahmen

entscheiden.

Nehmen Sie die Gebrauchsinformation oder die Verpackung von Supressin mit, damit der Arzt weiß,

welchen Wirkstoff Sie eingenommen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Supressin vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Nehmen Sie stattdessen einfach die folgende Dosis zur gewohnten Zeit ein.

Wenn Sie die Einnahme von Supressin abbrechen

Die Behandlung mit Supressin darf nur in Absprache mit Ihrem Arzt geändert oder beendet werden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt, wenn eine der folgenden Beschwerden bei Ihnen auftritt:

allergische

Reaktionen

Schwellung

Gesicht,

Lippen,

Zunge

oder

Rachen,

Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken, Nesselsucht und Juckreiz (kann bis zu 1 von 100

Behandelten betreffen)

Herzklopfen

(Palpitationen),

schneller

Herzschlag

(Tachykardie)

(kann

Behandelten betreffen)

Schmerzen

in

der

Brust

(Angina

pectoris),

Herzrhythmusstörungen,

Herzinfarkt

oder

Schlaganfall (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

Leberentzündung: Lebererkrankung mit Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Fieber, Juckreiz,

Gelbfärbung von Haut und Schleimhäuten und dunkel gefärbtem Urin (kann bis zu 1 von 10.000

Behandelten betreffen)

Gelbsucht: Gelbfärbung von Haut und Schleimhäuten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten

betreffen)

Wenn Sie eine oder mehrere dieser Beschwerden an sich bemerken, suchen Sie unverzüglich

einen Arzt auf.

Andere mögliche Nebenwirkungen

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

Schwindel, Kopfschmerzen

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Infektion der Atemwege, Infektion der Harnwege

Angstzustände, Schlaflosigkeit, Nervosität

Benommenheit, Missempfindungen wie Kribbeln oder Taubheitsgefühl (Parästhesie), Schwindel

beim Aufstehen oder Aufsetzen (orthostatischer Schwindel), Schläfrigkeit

Sehstörungen

Drehschwindel (Vertigo)

niedriger Blutdruck, Blutdruckabfall beim Aufstehen oder Aufsetzen (orthostatische Hypotonie)

Entzündung

Atemwege

(Bronchitis),

Husten,

Atembeschwerden

(Dyspnoe),

Schnupfen

(Rhinitis), Schwellungen der Nasenschleimhaut

Bauchschmerzen, Durchfall, Verdauungsstörungen (Dyspepsie), Mundtrockenheit, Übelkeit

Juckreiz, verstärktes Schwitzen

Rückenschmerzen, Muskelschmerzen

Harnblasenentzündung, Blasenschwäche (Harninkontinenz)

Schwächegefühl, Brustschmerzen, grippeartige Beschwerden, Flüssigkeitsansammlungen in den

Gliedmaßen (periphere Ödeme), Müdigkeit, Unwohlsein

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

Appetitlosigkeit, Durst, Gicht, gesteigerter Appetit

Ruhelosigkeit, Depression, Schlafstörungen, Gedächtnisverlust, Gefühlsschwankungen

verminderte

Berührungs-

oder

Schmerzempfindlichkeit

(Hypästhesie),

Ohnmachtsanfall

(Synkope), Zittern, Konzentrationsstörungen

Bindehautentzündung, abnormaler Tränenfluss

Ohrgeräusche (Tinnitus)

Hitzewallungen, Hautrötung, Durchblutungsstörungen in den Gliedmaßen, Blässe

Nasenbluten, Entzündungen im Bereich der oberen Luftwege, Rachenentzündung

Verstopfung, Blähungen, Erbrechen, Geschmacksstörungen, Entzündung des Magen-Darmtrakts

(Gastroenteritis)

abnormale Leberfunktionswerte (im Blut)

Haarausfall, Blutungen in der Haut oder den Schleimhäuten (Purpura), Hautausschlag

Gelenkschmerzen, Muskelkrämpfe, Muskelschwäche, Muskelzucken, Muskelsteife

Erschwertes

oder

schmerzhaftes

Harnlassen

(Dysurie),

häufiger

Harndrang,

Blut

Harn

(Hämaturie), häufiger Harnabsatz (Polyurie)

Impotenz

Schmerzen, Schwellungen im Gesicht, Fieber, Schüttelfrost

Gewichtszunahme

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

Lichtscheue (Photophobie)

Magen-Darm-Verschluss

Verminderte Körpertemperatur bei älteren Patienten

Erhöhung

bestimmten

Leber-

Nierenwerten

(Transaminasen,

BUN,

Kreatinin),

verringerter Kaliumspiegel im Blut, Verringerung der roten und weißen Blutkörperchen und

Blutplättchen (Hämatokrit, Erythrozyten, Leukozyten und Thrombozyten)

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

Verminderung

weißen

Blutkörperchen

(Leukopenie),

Verminderung

Blutplättchen

(Thrombozytopenie)

verschwommenes Sehen

langsamer Herzschlag (Bradykardie)

Verengung/Verkrampfung der Atemwege (Bronchospasmen), Kehlkopfschwellung

Gallestau (Cholestase)

Nesselsucht (Urtikaria)

Beschwerden bei der Blasenentleerung (Miktionsstörungen), vermehrtes nächtliches Harnlassen

(Nykturie), vermehrte Harnproduktion (Diurese)

Vergrößerung der Brustdrüse beim Mann (Gynäkomastie), schmerzhafte Dauererektion des Penis

(Priapismus) – Nehmen Sie umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch.

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Komplikationen bei Augenoperationen (Intraoperatives Floppy-Iris-Syndrom [IFIS])

Samenerguss in die Harnblase (retrograde Ejakulation)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 Wien

Österreich

Fax: +43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Supressin aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Für dieses Arzneimittel sind bezüglich der Temperatur keine besonderen Lagerungsbedingungen

erforderlich.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung und dem Karton nach "Verwendbar

bis:" angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten

Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Supressin enthält

Der Wirkstoff ist Doxazosin (als Mesilat).

1 Tablette enthält 2,43 bzw. 4,85 mg Doxazosinmesilat entsprechend 2 bzw. 4 mg Doxazosin.

sonstigen

Bestandteile

sind

Natriumstärkeglykolat,

mikrokristalline

Zellulose,

Laktose,

Magnesiumstearat, Natriumlaurylsulfat.

Wie Supressin aussieht und Inhalt der Packung

Supressin 2 mg Tabletten

eiße, längliche, beidseitig gewölbte Tabletten mit einer Bruchrille

und der Prägung CN2 auf

einer Seite und dem Pfizer Logo auf der anderen Seite

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Die Tabletten sind in Packungen zu 10 und 28 Stück (Kalenderpackung) erhältlich.

Supressin 4 mg Tabletten

Weiße, rautenförmige, beidseitig gewölbte Tabletten mit einer Bruchrille und der Prägung CN4 auf

einer Seite und dem Pfizer Logo auf der anderen Seite

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Die Tabletten sind in Packungen zu 28 Stück (Kalenderpackung) erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Pfizer Corporation Austria Ges.m.b.H., Wien

Hersteller

R-Pharm Germany GmbH, 89257 Illertissen, Deutschland

Pfizer Manufacturing Deutschland GmbH, 79090 Freiburg, Deutschland

Supressin 2 mg Tabletten, Z. Nr.: 1-18589

Supressin 4 mg Tabletten, Z. Nr.: 1-18588

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im September 2018.

8-9-2018

Bewertung (Stand: 11.10.2016)

Bewertung (Stand: 11.10.2016)

Tamsulosin bzw. Doxazosin bei Urolithiasis (als medikamentöse expulsive Therapie auch nach Lithotripsie)

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

11-6-2018

Pradaxa (Boehringer Ingelheim International GmbH)

Pradaxa (Boehringer Ingelheim International GmbH)

Pradaxa (Active substance: dabigatran etexilate mesilate) - Centralised - 2-Monthly update - Commission Decision (2018)3755 of Mon, 11 Jun 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/829/II/108

Europe -DG Health and Food Safety