Sumatriptan-Mepha 50

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Sumatriptan-Mepha 50 Lactab
  • Darreichungsform:
  • Lactab
  • Zusammensetzung:
  • sumatriptanum 50 mg zu sumatriptani succinas (1:1), carmellosum natricum nur zusammen gehalten, excipiens pro compresso Dunst.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Sumatriptan-Mepha 50 Lactab
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetik menschlichen
  • Therapiebereich:
  • Akutbehandlung von Migräneanfällen mit oder ohne Aura

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 58287
  • Berechtigungsdatum:
  • 14-09-2007
  • Letzte Änderung:
  • 19-02-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.

Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere

Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte

ihnen das Arzneimittel schaden.

Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

Sumatriptan-Mepha/ T Lactab

Was ist Sumatriptan-Mepha und wann wird es angewendet?

Sumatriptan-Mepha wird angewendet in der akuten Behandlung von Migräneanfällen.

Es wird angenommen, dass Migränekopfschmerzen durch eine schmerzhafte Erweiterung und

Entzündung von Blutgefässen im Kopf verursacht werden. Sumatriptan-Mepha lindert die

Migränekopfschmerzen, indem es die erweiterten Blutgefässe verengt.

Sumatriptan-Mepha darf nicht zur Vorbeugung (Prophylaxe) gegen Migräne verwendet werden.

Sumatriptan-Mepha soll nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin hin eingenommen werden.

Wann darf Sumatriptan-Mepha nicht eingenommen werden?

Sumatriptan-Mepha darf nicht eingenommen werden bei Überempfindlichkeit gegenüber einem

Bestandteil des Präparates, bei unbehandeltem Bluthochdruck, durchgemachtem Herzinfarkt, bei

Beeinträchtigung der Nierenfunktion und bei schweren Lebererkrankungen oder bekannten

Durchblutungsstörungen des Herzens (Angina pectoris), des Gehirns und der Gliedmassen.

Sumatriptan-Mepha darf nicht zusammen mit folgenden Arzneimitteln angewendet werden:

·MAO-Hemmer (bestimmte Antidepressiva oder Mittel gegen die Parkinson’sche Krankheit). Die

Behandlung mit Sumatriptan-Mepha darf erst 2 Wochen nach Absetzen des MAO-Hemmers

begonnen werden.

·Migränemittel, welche Ergotamin oder Ergotaminderivate (wie z.B. Dihydroergotamin oder

Methysergid) enthalten. Während 24 Stunden vor und bis 6 Stunden nach Anwendung von

Sumatriptan-Mepha sollten keine ergotaminhaltigen Präparate verwendet/eingenommen werden.

Wann ist bei der Einnahme von Sumatriptan-Mepha Vorsicht geboten?

In seltenen Fällen kann ein sogenanntes „Serotonin Syndrom“ auftreten, wenn Triptane wie z.B.

Sumatriptan-Mepha zusammen mit anderen Arzneimitteln mit serotonerger Wirkung angewendet

werden. Dazu gehören bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen (z.B. sogenannte selektive

Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer oder selektive Serotonin/Noradrenalin-Wiederaufnahme-

Hemmer, sogenannte MAO-Hemmer, L-Tryptophan, Lithium, trizyklische Antidepressiva u.a.).

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie mit diesen Arzneimitteln behandelt werden.

Das „Serotonin-Syndrom“ kann folgende Symptome umfassen: Gesteigerte Erregbarkeit der

Muskeleigenreflexe, Muskelzuckungen, Zittern, Unruhe, Angst, Halluzinationen, Reizbarkeit bis

zum Verwirrtheitszustand und zur Bewusstlosigkeit, schneller Herzschlag, Blutdruckschwankungen,

Übelkeit, Erbrechen, Fieber und Durchfall. Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn nach

der Einnahme von Sumatriptan-Mepha eines dieser Symptome auftritt.

Die gleichzeitige Verabreichung von Sumatriptan-Mepha mit anderen spezifischen Migränemitteln

(sogenannten Triptanen) wird nicht empfohlen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen

Krankheiten wie Bluthochdruck oder Herzkrankheiten, Durchblutungsstörungen, Leber- und

Nierenerkrankungen oder Epilepsie leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch

selbstgekaufte) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Wenn Sie unter Behandlung mit sogenannten Betablockern stehen, die auch zur Vorbeugung gegen

Migräne eingesetzt werden, wird Ihnen Ihr Arzt oder Ihre Ärztin Sumatriptan-Mepha mit besonderer

Vorsicht verordnen.

Die Kopfschmerzen können sich verschlimmern, falls Sie zu häufig Sumatriptan-Mepha anwenden.

Ihr Arzt oder Ihre Ärztin wird in diesem Fall möglicherweise die Behandlung mit Sumatriptan-

Mepha absetzen.

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge

oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen!

Als Folge der Migräne oder der Behandlung mit Sumatriptan-Mepha kann auch Schläfrigkeit

auftreten. Vorsicht ist deshalb geboten, wenn Sie während der Behandlung ein Fahrzeug lenken oder

Maschinen bedienen.

Darf Sumatriptan-Mepha während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Wenn Sie schwanger sind oder es werden möchten, dürfen Sie Sumatriptan-Mepha nicht einnehmen,

es sei denn, dies ist klar notwendig.

Der Wirkstoff von Sumatriptan-Mepha geht in kleinen Mengen in die Muttermilch über. Säuglinge

können vor einer Einwirkung geschützt werden, indem während 12 Stunden nach Einnahme von

Sumatriptan-Mepha auf das Stillen verzichtet und die Milch abgepumpt wird.

Wie verwenden Sie Sumatriptan-Mepha/Sumatriptan-Mepha T Lactab?

Falls der Arzt oder die Ärztin nicht anders verordnet, gelten folgende Dosierungsrichtlinien:

Erwachsene und Jugendliche ab 18 Jahren:

Bei den ersten Anzeichen von Migränekopfschmerzen oder auch während des Anfalles ist

½ Sumatriptan-Mepha Filmtablette (25 mg) einzunehmen.

Bei ungenügender Wirksamkeit der 25 mg Dosis wird Ihnen der Arzt oder die Ärztin die Einnahme

einer ganzen Sumatriptan-Mepha Filmtablette oder einer ganzen Sumatriptan-Mepha T Filmtablette

zu 50 mg verordnen. Nur wenn die bereits abgeklungenen Migränesymptome wieder auftreten,

können weitere Sumatriptan-Mepha Lactab bzw. Sumatriptan-Mepha T Lactab eingenommen

werden, vorausgesetzt, dass zwischen den Dosen ein zeitlicher Abstand von mindestens 2 Stunden

eingehalten wird.

Innerhalb von 24 Stunden dürfen jedoch nicht mehr als 200 mg (d. h. 4 Tabletten zu 50 mg)

eingenommen werden. Während diesen 24 Stunden dürfen zusätzlich zu den Sumatriptan-Mepha

Lactab oder Sumatriptan-Mepha T Lactab keine Sumatriptan-Mepha Injektionen, Sumatriptan-

Mepha Nasalspraystösse oder Sumatriptan-Mepha Suppositorien angewendet werden.

Hingegen ist es möglich, die zweite Dosis einmalig durch eine andere Sumatriptan-Mepha

Darreichungsform (Suppositorien, Nasal Spray, Injektionslösung) in der jeweilig empfohlenen

Dosierung zu ersetzen. In diesen Fällen ist auf die Einnahme weiterer Sumatriptan-Mepha Lactab

bzw. Sumatriptan-Mepha T Lactab zu verzichten.

Falls die erste Dosis keine Wirkung gezeigt hat, sollten Sie für denselben Migräneanfall keine

weiteren Sumatriptan-Mepha Dosen verwenden, sondern den Anfall mit den gewohnten

Schmerzmitteln weiterbehandeln, sofern diese kein Ergotamin oder Dihydroergotamin enthalten.

Sumatriptan-Mepha kann für die folgenden Migräneanfälle wieder verwendet werden.

Die Sumatriptan-Mepha Lactab und die Sumatriptan-Mepha T Lactab werden ganz mit etwas Wasser

geschluckt. Bei Schluckbeschwerden können die Sumatriptan-Mepha T Lactab vor der

Verabreichung in wenig Wasser aufgelöst werden. Der Geschmack dieser Lösung ist allerdings

bitter.

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren und Erwachsene über 65 Jahre:

Sumatriptan-Mepha Lactab und Sumatriptan-Mepha T Lactab sollen nicht bei Kindern oder

Jugendlichen unter 18 Jahren und bei Erwachsenen über 65 Jahren angewendet werden, da noch zu

wenig Erfahrungen vorliegen bzw. die Wirksamkeit in dieser Altersgruppe nicht nachgewiesen

werden konnte.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel

wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer

Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen können Sumatriptan-Mepha/Sumatriptan-Mepha T Lactab haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Sumatriptan-Mepha Lactab /

Sumatriptan-Mepha T Lactab auftreten:

Häufig (bei weniger als 1 von 10 aber mehr als 1 von 100 Behandelten): Schwindel, Benommenheit,

Kribbeln, vorübergehender Blutdruckanstieg, Gesichtsrötung, Kurzatmigkeit, Übelkeit, Erbrechen,

Schmerzen, Schwäche, Müdigkeit, Hitze-, Kälte-, Druck-, Enge- und Schweregefühl an

verschiedenen Körperteilen (einschliesslich Brust und Hals).

Sehr selten (bei weniger als 1 von 10'000 Behandelten einschliesslich Einzelfälle):

Überempfindlichkeitsreaktionen aller Schweregrade (z.B. Hautausschlag, Luftnot bis zum Schock,

der lebensbedrohlich sein kann), Krampfanfälle, Zittern, Dystonie (langsame, unwillkürliche

Steigerung der Muskelanspannung mit abnormen Bewegungen und Haltungen), Augenzittern

(Nystagmus), Gesichtsfeldausfälle (Skotomen), Sehstörungen wie Flimmern, Doppeltsehen,

vermindertem Sehvermögen oder Sehverlust (unabhängig davon können Sehstörungen aber auch als

Begleiterscheinung der Migräne selbst auftreten), Verlangsamung oder Beschleunigung des

Herzschlages, Herzklopfen, Herzrhythmusstörungen, Durchblutungsstörungen des Herzens,

Verkrampfungen der Herzkranzgefässe, Herzinfarkt, Blutdruckabfall, mangelnde Durchblutung der

Extremitäten (Raynaud-Syndrom), Entzündung eines Dickdarmabschnittes aufgrund mangelnder

Durchblutung (ischämische Kolitis), geringfügige Veränderungen der Leberwerte.

Sollten Schwierigkeiten mit dem Blutdruck oder Schmerzen in der Brust auftreten, wenden Sie sich

bitte unverzüglich an Ihren Arzt oder an Ihre Ärztin.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Sumatriptan-Mepha Lactab und Sumatriptan-Mepha T Lactab sollen nicht über 30°C und ausserhalb

der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet

werden.

Halbierte Sumatriptan-Mepha Lactab sollten nicht länger als 1 Monat aufbewahrt werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Sumatriptan-Mepha / Sumatriptan-Mepha T Lactab enthalten?

Sumatriptan-Mepha Lactab / Sumatriptan-Mepha T Lactab enthalten als Wirkstoff 50 mg

Sumatriptan (als Sumatriptansuccinat).

Die Sumatriptan-Mepha Lactab enthalten zudem folgende Hilfsstoffe:

Lactose (wasserfrei), Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium*,

Magnesiumstearat, Hypromellose, Titandioxid (E 171), Triacetin, rotes Eisenoxid (E 172).

Die Sumatriptan-Mepha T Lactab enthalten zudem folgende Hilfsstoffe: Calciumhydrogenphosphat

(wasserfrei), mikrokristalline Cellulose, Natriumhydrogencarbonat, Croscarmellose-Natrium*,

Magnesiumstearat, Hypromellose, Titandioxid (E 171), Triacetin, rotes Eisenoxid (E 172).

* Aus gentechnisch veränderter Baumwolle hergestellt.

Zulassungsnummer

Sumatriptan-Mepha Lactab: 58287 (Swissmedic)

Sumatriptan-Mepha T Lactab: 58288 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Sumatriptan-Mepha/Sumatriptan-Mepha T Lactab? Welche Packungen sind

erhältlich?

Sumatriptan-Mepha ist in Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung erhältlich.

Sumatriptan-Mepha 50 mg: 6 und 12 Lactab mit Bruchrille

Sumatriptan-Mepha T 50 mg: 6 und 12 Lactab (ohne Bruchrille)

Zulassungsinhaberin

Mepha Pharma AG, Basel.

Diese Packungsbeilage wurde im September 2014 letztmals durch die Arzneimittelbehörde

(Swissmedic) geprüft.

Interne Versionsnummer: 3.1

19-11-2018

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Published on: Tue, 16 Oct 2018 00:00:00 +0200 The duration of the vaccination campaign sufficient to eliminate lumpy skin disease (LSD) mainly depends on the vaccination effectiveness and coverage achieved. By using a spread epidemiological model, assuming a vaccination effectiveness of 65%, with 50% and 90% coverage, 3 and 4 years campaigns, respectively, are needed to eliminate LSD. When vaccination effectiveness is 80% to 95%, 2 years of vaccination at coverage of 90% is sufficient to eliminate LSD vir...

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Cholic acid capsules 50 mg and 250 mg product-specific bioequivalence guidance

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