Succinolin 500 mg/10 mL

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Succinolin 500 mg/10 mL Injektionslösung
  • Darreichungsform:
  • Injektionslösung
  • Zusammensetzung:
  • suxamethonii chloridum anhydricum 500 mg, conserv.: E 217, E 219 10 mg, Wasser iniectabilia q.s. zu einer Lösung anstelle der 10 ml.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • Biologische Medizin

Dokumenten

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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Succinolin 500 mg/10 mL Injektionslösung
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika
  • Therapiebereich:
  • Muskelrelaxans

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 21505
  • Berechtigungsdatum:
  • 22-06-1955
  • Letzte Änderung:
  • 24-10-2018

Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels: dosierung, wechselwirkungen, nebenwirkungen

Fachinformation

Succinolin®

AMINO

Zusammensetzung

Wirkstoff: Suxamethonii chloridum anhydricum.

Hilfsstoffe: Aqua ad iniectabilia.

In Durchstechflasche zusätzlich: Conserv. E 217 und E 219.

Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit

Injektionslösung 5%

1 Brechampulle 2 ml enthält 100 mg Suxamethonii chloridum anhydricum.

1 Durchstechflasche 10 ml enthält 500 mg Suxamethonii chloridum anhydricum.

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

Kurzzeitige Muskelrelaxation zur Intubation vor operativen Eingriffen, auch in der Geburtshilfe. Zur

Dauerrelaxation bei kurzen Eingriffen, die eine gut steuerbare Relaxation erfordern. Ferner zur

Erleichterung der Reposition von Frakturen und Luxationen, zur Mitigierung der Krämpfe bei

Elektroschockbehandlung.

Dosierung/Anwendung

Die Dosierung hängt vom Körpergewicht ab. Dosen von etwa 0,1 mg/kg KG haben eine

Entspannung der Skelettmuskulatur im allgemeinen ohne nennenswerte Beeinflussung der

Atemtätigkeit zur Folge. Dosen von 0,2 bis 1,0 mg/kg KG führen zur vollständigen Erschlaffung der

Bauchdecke und der Skelettmuskulatur sowie zu weitgehender Einschränkung bzw. komplettem

Stillstand der Spontanatmung.

Übliche Dosierung

Reposition von Frakturen usw.: 0,1–0,2 mg/kg i.v.

Elektroschock: 0,1–1,0 mg (Teil- bzw. Vollmitigierung).

Kurzrelaxation, z.B. Intubation: 0,5–1,0 mg/kg i.v. Wenn i.v. Verabreichung nicht möglich ist, i.m.

1–2 mg/kg, maximal 150 mg.

Dauerrelaxation: 2–4 mg/min als i.v. Infusion relaxieren die Skelett- und Bauchmuskulatur, 4–8

mg/min auch das Zwerchfell.

Verabreichung in 0,1–0,2%iger Konzentration mit isotoner Kochsalz- oder Dextroselösung.

Fraktionierte Verabreichung: Einleitung mit 20–80 mg i.v. Nachinjektionen von 3–5 mg i.v. nach

Bedarf.

Spezielle Dosierungsanweisungen

Eine verlängerte Wirkung ist häufig bei: Ileus, Herzinsuffizienz, Malignomen, vor allem Bronchus-

CA, Anämie, chronischen Entzündungen, Kachexie, Dehydratation unter der Wirkung von

Zytostatika und ophthalmologischen u.a. Cholinesterasehemmern.

Weitere Anweisungen siehe «Interaktionen».

Die verwendeten Dosen müssen entsprechend angepasst werden.

Kinder

Kleinkinder (28 Tage – 23 Monate) und Neugeborene (4–27 Tage) (vgl. auch «Warnhinweise und

Vorsichtsmassnahmen»): 2 mg/kg Körpergewicht i.v. als Bolus.

Kinder (2–11 Jahre) (vgl. auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»): Empfohlene Dosis: 1

mg/kg Körpergewicht.

Jüngere Kinder sprechen nicht so gut auf die neuromuskuläre Blockade an.

i.m. Applikation

Maximaldosis: 150 mg.

Kleinkinder (28 Tage – 23 Monate) und Neugeborene (4–27 Tage) 4–5 mg/kg Körpergewicht.

Kinder (2–11 Jahre) bis 4 mg/kg Körpergewicht.

Die Muskelrelaxation wird nach etwa 3 Minuten erreicht.

Spezielle Populationen

Dosierung bei Leberinsuffizienz

Die Dosis von Suxamethonium ist bei Patienten mit schwerer Lebererkrankung oder Zirrhose zu

reduzieren, da die Aktivität der plasmatischen Pseudo-Cholinesterase vermindert ist.

Dosierung bei Niereninsuffizienz

Patienten mit Niereninsuffizienz oder Hämodialyse benötigen keine Dosisanpassung von

Suxamethonium, solange das Serumkalium normal ist. Bei Serumkalium über 5,5 mmol/l ist nach

Gabe von Suxamethonium das Risiko tödlicher kardialer Komplikationen erhöht.

Dosierung bei geriatrischen Patienten

Die erforderliche Dosis von Suxamethonium bei geriatrischen Patienten ist mit derjenigen bei

Erwachsenen vergleichbar.

Kontraindikationen

Succinolin ist kontraindiziert bei:

Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff, einem der Hilfsstoffe oder Succinylcholin;

Patienten mit erhaltenem Bewusstsein, die auf Grund morphologischer und funktioneller Defekte

nicht künstlich beatmet werden können;

Patienten, bei denen eine maligne Hyperthermie oder Disposition dazu aus der Vorgeschichte

(persönliche oder Familienanamnese) bekannt ist, bei unerwarteter Hyperthermie ist Succinolin

sofort abzusetzen und so rasch wie möglich Dantrolen-Natrium zu injizieren;

Patienten mit schweren Leberfunktionsstörungen.

Succinolin kann zur Erhöhung des Serum-Kalium-Spiegels führen und unter ungünstigen

Bedingungen schwere Herzrhythmusstörungen und Herzstillstand bewirken.

Aus diesen Gründen ist Succinolin auch kontraindiziert:

Bei Patienten, die sich in der Heilungsphase eines schweren Traumas befinden. Das Risiko einer

stark erhöhten Kaliumfreisetzung durch Succinylcholin tritt bei diesen Patienten nicht sofort auf,

sondern beginnt 5–15 Tage nach der Verletzung. Es kann bei gleichzeitiger Sepsis 2–3 Monate

andauern.

Bei Patienten mit schweren Verbrennungen, da zwischen dem 10. und 66. Tag nach dem Ereignis

ebenfalls eine erhöhte Kaliumfreisetzung auftreten kann.

Bei Patienten mit neurologischen Affektionen, die eine akute Muskelatrophie zur Folge haben, kann

es entsprechend der Stärke und Ausdehnung der Muskellähmung ebenfalls zu erhöhter

Kaliumausschüttung innerhalb der ersten 6 Monate kommen. Dasselbe trifft auch für Patienten zu,

die über eine längere Zeit immobilisiert sind.

Bei Patienten, die eine Vorgeschichte mit Hyperkaliämie hatten.

Succinolin sollte nicht verabreicht werden bei Patienten mit kongenitalen myotonischen

Erkrankungen, wie Myotonia congenita und Dystrophia myotonica, da es gelegentlich zu schweren

myotonischen Spasmen kommen kann.

Succinolin sollte ebenfalls vermieden werden bei Patienten mit Duchenne-Muskel-Dystrophie, da

eine Applikation verbunden sein könnte mit Rigor, Hyperthermie, Hyperkaliämie, Myoglobinämie,

Herzstillstand und postoperativer Atemdepression.

Succinolin erhöht vorübergehend leicht den intraokulären Druck und sollte deshalb nicht angewandt

werden bei offenen Verletzungen des Auges oder Augapfels oder wenn eine Erhöhung des

intraokulären Druckes vermieden werden sollte und bei Glaukom.

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Succinolin darf nur verwendet werden, wenn genügend Erfahrung in der Handhabung besteht und

wenn die Voraussetzung für Intubation und künstliche Beatmung gegeben sind.

Vorsicht sollte auch bei Verabreichung von Succinolin bei Patienten mit bekannter

Überempfindlichkeit gegenüber anderen neuromuskulären Blockern walten, da Berichte über eine

Kreuz-Empfindlichkeit zwischen neuromuskulären Blockern vorliegen.

Nach Anwendung von Suxamethoniumchlorid sind Fälle von nicht behebbarem Herzstillstand bei

Kindern und Jugendlichen bekannt geworden. Bei diesen lagen zum Teil bis dahin nicht erkannte

neuromuskuläre Erkrankungen vor. Wegen der Schwere der Nebenwirkungen wird empfohlen, die

Anwendung von Suxamethoniumchlorid auch bei augenscheinlich gesunden Kindern und

Jugendlichen auf Situationen zu beschränken, in denen eine sofortige Intubation oder ein Freihalten

der Atemwege in Notfallsituationen erforderlich ist.

Besondere Vorsicht ist geboten bei: Herzerkrankungen, Urämie (besonders bei hohem

Serumspiegel), Phäochromozytom, paroxysmale idiopathische Myoglobinurie, respiratorische

Insuffizienz, Exposition gegenüber Phosphorsäureester.

Verlängerte Relaxation, evtl. mit Apnoe, kann bedingt sein durch eine «atypische»

Serumcholinesterase, einen hereditär bedingten Mangel an Serumcholinesterase oder eine temporäre

Verminderung der Serumcholinesterase: wie z.B. bei schweren Lebererkrankungen, schwerer

Anämie, im Hungerzustand, bei Kachexie, Dehydratation, Fieberzuständen, nach akuter Vergiftung

oder bei chronischer Aufnahme von Cholinesterase-Hemmstoff-haltigen Insektiziden oder Pharmaka

(Phospholin, Demecarium, Neostigmin, Physostigmin, Distigmin) und bei gleichzeitiger Anwendung

von Pharmaka, welche mit Succinylcholin um das Enzym konkurrieren (Procain i.v.).

Interaktionen

Die Vorgabe von Succinolin verstärkt die Wirkung nicht-depolarisierender Relaxantien. Die Vorgabe

nicht-depolarisierender Relaxantien mildert oder verhindert Nebenwirkungen von Succinolin.

Die Herz-Kreislauf-Nebenwirkungen werden verstärkt durch halogenierte Narkotika (Halothan),

abgeschwächt durch Thiopental und Atropin.

Die neuromuskulär blockierende Wirkung von Succinolin wird verstärkt durch Aminoglykoside,

Polypeptidantibiotika und Tetrazyklin, Amphotericin B, Cyclopropan, Propranidid, Chinidin,

Thiotepa, Parasympathomimetika inkl. Cholinestherasehemmer, Procain, Lidocain, Ajmalin,

Betablocker, Calciumkanalblocker, Cyclophosphamid, Thiophosphamid, Oxytocin, Cimetidin,

Metoclopramid, Perphenazin, Phenothiazin, Lithium und orale Kontrazeptiva.

Die gleichzeitige Verabreichung von Inhalationsanästhetika muss vermieden werden, da sie das

Risiko zur Bildung der malignen Hyperthermie erhöht und ausserdem die Succinolin-induzierte

Muskelschädigung verstärkt.

Die Wirkung von Digitalis wird durch Suxamethoniumchlorid verstärkt (Gefahr des Auftretens von

Arrhythmien).

Die gleichzeitige Verabreichung von stark wirkenden Analgetika kann zu Atemdepressionen und

Atelektasen führen.

Gleichzeitige Infusion mit Blut oder Plasma vermindert die Succinolin-Wirkung.

Unter dem Einfluss von Alkohol und anderen zentraldämpfenden Stoffen treten die Symptome einer

Überdosierung verstärkt auf.

Schwangerschaft/Stillzeit

Es sind weder kontrollierte Studien bei Tieren noch bei schwangeren Frauen verfügbar. Nach hohen

Dosen bei der Mutter (ab 2–3 mg/kg KG) ist trotz geringer diaplazentarer Passage eine Relaxierung

des Fetus bzw. Neugeborenen möglich.

Succinolin darf während der Schwangerschaft nicht verabreicht werden, es sei denn, dies ist

eindeutig erforderlich.

Während der Anwendung von Succinolin soll nicht gestillt werden.

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Nach der Gabe von Succinolin im Rahmen einer Allgemeinanästhesie dürfen die Patienten 24

Stunden nicht aktiv am Strassenverkehr teilnehmen und keine Maschinen bedienen. Diese Warnung

bezieht sich eher auf die gleichzeitig verwendeten Narkosemittel als auf das Muskelrelaxans.

Unerwünschte Wirkungen

Suxamethonium hat mehrere, potenziell gefährliche unerwünschte Wirkungen.

Die häufigsten unerwünschten Wirkungen sind: Muskelschmerz (60%) und muskuläre

Faszikulationen (90%), sowie nicht letaler akuter Anstieg des Serumkaliums (100%). Sehr häufig

sind leichte Bradykardie (50% der Kinder, weniger häufig bei Erwachsenen) und Myoglobinämie

(20% der Kinder). Häufig kommt es zu erhöhtem intraokulärem und intragastrischem Druck und

Überempfindlichkeitsreaktionen wie anfallsweiser Hautröte (Flush).

Am gefährlichsten sind die folgenden unerwünschten Wirkungen, die selten auftreten, aber vor der

Gabe von Suxamethonium immer in Betracht zu ziehen sind:

Anstieg des Serumkaliums mit Arrhythmie und Herzstillstand, maligne Hyperthermie,

anaphylaktischer Schock, Rhabdomyolyse und Myoglobinurie mit Nierenversagen und lang

anhaltende Lähmungen.

Muskelschmerzen treten häufig auf, bevorzugt bei ambulanten Patienten unter Allgemeinnarkose bei

kurzen Eingriffen. Ein direkter Zusammenhang zwischen dem Grad der muskulären Faszikulation

und des Auftretens oder Stärke der Schmerzen scheint nicht gegeben. Die Gabe einer kleinen Dosis

eines nicht-depolarisierenden Muskelrelaxans wenige Minuten vor der Suxamethonium-Gabe scheint

das Auftreten und die Stärke der Muskelschmerzen zu verringern.

Um gute Bedingungen für eine endotracheale Intubation zu schaffen, müssen bei dieser Technik u.U.

von Suxamethonium höhere Dosen als 1 mg/kg verabreicht werden.

Suxamethonium bewirkt einen Depolarisationsblock mit initialen Kontraktionen, die häufig als

Muskelfaszikulationen sichtbar sind. In seltenen Fällen kann der Depolarisationsblock in einen

langanhaltenden curareformen Block übergehen, wenn Succinolin fraktioniert über längere Zeit mit

einer Gesamtdosis über 3–5 mg/kg KG gegeben wird (Dualblock).

Immunsystem

Häufig: Überempfindlichkeitsreaktionen (anfallsweise Hautröte, Urtikaria).

Selten: Bronchospasmus.

Sehr selten: anaphylaktischer Schock.

Stoffwechsel und Ernährung

Sehr häufig: Hyperkaliämie (100%).

Sehr selten: lebensbedrohliche Hyperkaliämie. Porphyrie.

Augen

Häufig: erhöhter Augeninnendruck (möglicherweise infolge Kontraktion der äusseren

Augenmuskeln und vermehrter Blutfülle der Choroidea).

Herz

Sehr häufig: Arrhythmien (leichte Bradykardie, Knotenrhythmus, Extrasystolen) kommen bei 50%

der Kinder und 20% der Erwachsenen nach der ersten intravenösen Injektion vor. Bei Säuglingen

und Kleinkindern ist die Inzidenz am grössten. Unabhängig vom Alter nimmt die Inzidenz der

kardialen Rhythmusstörungen zu, wenn innerhalb von 15 Minuten nach der ersten Dosis eine weitere

Dosis gegeben wird. Die Häufigkeit einer Bradykardie lässt sich durch vorherige Gabe von Atropin

verringern.

Gelegentlich: vorübergehender Blutdruckanstieg, Tachykardie.

Sehr selten: ventrikuläre Arrhythmie, Kammerflimmern infolge Hyperkaliämie. Herzstillstand

infolge Suxamethonium-induzierter Hyperkaliämie, insbesondere bei Kindern mit nicht

diagnostizierter Myopathie der Skelettmuskulatur (Muskeldystrophie vom Typ Duchenne).

Muskel, Skelettsystem

Myoglobinämie (bei 20% der Kinder nach intravenöser Gabe von Suxamethonium, bei Erwachsenen

weniger häufig). Die Myoglobinämie ist nicht dosisabhängig und kann mit oder ohne

Faszikulationen auftreten.

Nieren und Harnwege

Selten: Myoglobinurie und erhöhte CPK (Creatinphosphokinase), hauptsächlich bei Kindern nach

Gabe von Suxamethonium und Halothan.

Sehr selten: Myoglobinurie mit Nierenversagen (hauptsächlich bei Patienten mit (latenter)

Muskeldystrophie).

Allgemeine Störungen

Sehr selten: maligne Hyperthermie (bei 0,002% der Erwachsenen und 0,006% der Kinder oder bei

einer von 15’000–150’000 Anästhesien) mit oder ohne erhöhten Muskeltonus (schwer zu

beeinflussender Spasmus der Kaumuskeln), kardiovaskuläre Komplikationen (Hyperventilation,

labiler Blutdruck) und Temperaturanstieg, ausgeprägte Azidose, Hyperkaliämie, Hämoglobinurie

und Myoglobinurie.

Verkürzte Wirkung

Eine verkürzte Wirkung kann entstehen durch erhöhte Enzymaktivität, die zu einem beschleunigten

Abbau führt, wobei selbst gegen hohe Dosen Resistenz entstehen kann. Vorkommen selten (1:1400)

bei Diabetes mellitus, Hyperthyreose, Hypertonie.

Überdosierung

Überdosierung bewirkt verlängerten Atemstillstand, der mit künstlicher Beatmung behandelt werden

muss.

Bei Vergiftung mit Suxamethonium kann ein kurz wirksamer Cholinesterasehemmstoff (10 mg

Edrophoniumchlorid) versucht werden. Wenn eine offensichtliche Besserung für einige Minuten

aufrechterhalten werden kann, dann ist die Anwendung von 1–2 mg Neostigmin möglich. Der

sofortige Gebrauch von Neostigmin ist dagegen zu vermeiden.

Eigenschaften/Wirkungen

ATC-Code: M03AB01

Wirkungsmechanismus

Suxamethonium bewirkt eine periphere Lähmung der quergestreiften Muskulatur, die nach i.v.

Injektion von 0,5–1 mg/kg KG binnen einer Minute eintritt, etwa 2 Minuten anhält und binnen 8–10

Minuten abklingt. Die Lähmung tritt in folgender Reihenfolge ein: Lidmuskeln, Kaumuskeln,

Extremitäten-, Bauch-, Glottis-, Interkostalmuskeln, Zwerchfell.

Suxamethonium ist ein Cholinderivat (Succinylcholinchlorid oder Succinylbischolin), das wesentlich

geringere muskarinartige Wirkungen als Acetylcholin besitzt. Wie dieses bewirkt es eine

Depolarisation der Muskelzellmembran (initiale Muskelfaszikulationen). Es wird nicht durch die

Acetylcholinesterase des Gewebes, sondern durch die Serumcholinesterase inaktiviert. Daher bleibt

die Depolarisation und somit die Unerregbarkeit gegen Nervenimpulse so lange bestehen, bis

Suxamethonium infolge Abfalls seiner Serumkonzentration aus dem Gewebe abdiffundiert.

Durch i.v. Dauerinfusion oder wiederholte Injektion (fraktionierte Verabreichung) kann eine

Dauerrelaxation erzielt werden, deren Stärke den Erfordernissen der Operation rasch angepasst

werden kann.

Pharmakokinetik

Absorption

Suxamethoniumchlorid wird wie andere quarternäre Ammoniumverbindungen sehr schlecht und in

wechselndem Ausmass vom Magen-Darm-Trakt resorbiert.

Nach intravenöser Applikation werden erste Wirkungen schon nach 30 Sekunden beobachtet. Die

Wirkungsdauer beträgt etwa 2 Minuten; nach ca. 8–10 Minuten ist mit einem völligen Abklingen der

Wirkung zu rechnen. Durch diesen raschen Wirkungseintritt und die kurze Wirkdauer unterscheidet

sich Suxamethonium von Muskelrelaxantien des Curaretyps.

Suxamethonium hat im Vergleich zu anderen peripheren Muskelrelaxantien den raschesten

Wirkungseintritt.

Distribution

Die Eiweissbindung beträgt 30%: die Plazentadurchlässigkeit ist gering; die Blut- Hirn- Schranke

wird nicht passiert.

Metabolismus

Succinolin, ein Bischolinester der Bernsteinsäure, wirkt nach üblichen Dosen nur etwa 10 Minuten,

da die Substanz durch unspezifische Cholinesterasen rasch zu Succinylmonocholin abgebaut – das

etwa 10mal schwächer relaxierend wirkt – und weiter zu Cholin und Bernsteinsäure hydrolysiert

wird.

Elimination

Nur ein kleiner Anteil (ca. 10%) des verabreichten Suxamethoniums wird unverändert

ausgeschieden. Die Eliminationshalbwertszeit beträgt 1–2 Minuten; t½ wird durch Leberinsuffizienz

verlängert, nicht aber durch Niereninsuffizienz.

Präklinische Daten

Es liegen keine Untersuchungen zum mutagenen, karzinogenen und embryotoxischen Potential vor.

Sonstige Hinweise

Inkompatibilitäten

Succinolin darf nicht mit alkalischen Substanzen, z.B. Barbituraten, gemischt werden (Präzipitation).

Haltbarkeit

Das Präparat darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Besondere Lagerungshinweise

Succinolin Ampullen sind im Kühlschrank (2–8 °C) und vor Licht geschützt zu lagern.

Hinweise für die Handhabung

Succinolin darf, wie alle peripher wirkenden Muskelrelaxantien, nur von Ärzten mit

anästhesiologischer Ausbildung und Erfahrung in endotrachealer Intubation und künstlicher

Beatmung angewendet werden. Die erforderlichen Geräte müssen bereitstehen.

Succinolin-Ampullen sind mit blutisotonischer Natriumchlorid-, Ringer-, 5% Fructose-, 5%

Dextrose- und 6% Dextranlösung kompatibel. Es sind nur frisch zubereitete Lösungen zu verwenden;

nicht verwendete Lösungen und angebrochene Ampullen sind zu verwerfen.

Zulassungsnummer

21505 (Swissmedic).

Packungen

Succinolin Inj Lös 500 mg Stechamp 10 × 10 ml. (B)

Succinolin Inj Lös 100 mg Amp 10 × 2 ml. (B)

Succinolin Inj Lös 100 mg Amp 100 × 2 ml. (B)

Zulassungsinhaberin

Amino AG, Gebenstorf.

Stand der Information

August 2008.

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17-1-2019

Safety and efficacy of benzoic acid as a technological feed additive for weaned piglets and pigs for fattening

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Published on: Wed, 16 Jan 2019 The additive under assessment is pure benzoic acid (> 99.8%), manufactured in the form of flakes. It is intended to be used as a technological feed additive (acidity regulator) in feedingstuffs for weaned piglets and pigs for fattening, with maximum contents of 5,000 and 10,000 mg/kg complete feed, respectively. Benzoic acid is safe for weaned piglets at 5,000 mg/kg complete feed, and at 10,000 mg/kg complete feed for pigs for fattening. The use of benzoic acid in feedings...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority EFSA Journal

16-1-2019

Safety and efficacy of 3‐phytase FSF10000 as a feed additive for chickens for fattening or reared for laying, laying hens and minor poultry species

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Published on: Tue, 15 Jan 2019 The additive 3‐phytase FSF10000 is a solid product that contains a 3‐phytase produced by a genetically modified strain of Komagataella phaffii. A liquid formulation of the additive has been previously assessed by the EFSA Panel on Additives and Products of Substances used in Animal Feed (FEEDAP) and is currently authorised as a feed additive for poultry species. The applicant requested for the use of this new formulation of the additive in chickens for fattening or reared ...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority EFSA Journal

12-1-2019

Assessment of the application for renewal of authorisation of selenomethionine produced by Saccharomyces cerevisiae NCYC R397 for all animal species

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Published on: Fri, 11 Jan 2019 The Panel on Additives and Products or Substances used in Animal Feed (FEEDAP) was asked to deliver a scientific opinion on the application for renewal of authorisation of organic form of selenium produced by Saccharomyces cerevisiae NCYC R397 (Alkosel®) for all animal species. The FEEDAP Panel has delivered two opinions (on 2007 and 2016) on the safety and efficacy of the additive. The additive is characterised as organic selenium mainly selenomethionine (63%); it was ini...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority EFSA Journal

8-1-2019

Sun Pharmaceutical Industries, Inc. Issues Voluntary Nationwide Recall of Vecuronium Bromide for Injection Due to the Presence of Particulate Matter Identified as Glass

Sun Pharmaceutical Industries, Inc. Issues Voluntary Nationwide Recall of Vecuronium Bromide for Injection Due to the Presence of Particulate Matter Identified as Glass

Sun Pharmaceutical Industries, Inc. (SPII), a wholly owned subsidiary of Sun Pharmaceutical Industries, Ltd. is voluntarily recalling three lots of Vecuronium Bromide for Injection, 10 mg (lyophilized powder), and one lot of Vecuronium Bromide for Injection, 20 mg (lyophilized powder) to the hospital level. The Vecuronium Bromide for Injection has been found to contain particulate matter identified as glass.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

6-1-2019

Lupin Pharmaceuticals, Inc. Issues Voluntary Recall of Ceftriaxone for Injection USP, 250mg, 500mg, 1g and 2g

Lupin Pharmaceuticals, Inc. Issues Voluntary Recall of Ceftriaxone for Injection USP, 250mg, 500mg, 1g and 2g

Lupin Pharmaceuticals, Inc. is voluntarily recalling 5 lots of Ceftriaxone for Injection, USP, 250mg, 10 lots of Ceftriaxone for Injection, USP, 500mg, 24 lots of Ceftriaxone for Injection, USP, 1g and 3 lots of Ceftriaxone for Injection, USP 2g, to the hospital/physician level. The products have been found to contain visual grey particulate matter in reconstituted vials.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

4-1-2019

Olde York Potato Chips Issues Allergy Alert on Undeclared Milk in One Lot of Clancy's Wavy Potato Chips 10 Oz

Olde York Potato Chips Issues Allergy Alert on Undeclared Milk in One Lot of Clancy's Wavy Potato Chips 10 Oz

Olde York Potato Chips of Brampton, Ontario is recalling Clancy's Wavy Potato Chips 10 oz (UPC 0 41498 16306 8) with the specific lot code BEST If Used By FEB 22 19 1A6 because they may contain undeclared milk. People who have an allergy or severe sensitivity to milk run the risk of serious or life-threatening allergic reaction if they consume these products. No other lot codes and no other products are involved in this action.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

3-1-2019

Torrent Pharmaceuticals Limited Expands Voluntary Nationwide Recall of Losartan Potassium Tablets, USP

Torrent Pharmaceuticals Limited Expands Voluntary Nationwide Recall of Losartan Potassium Tablets, USP

Torrent Pharmaceuticals Limited is expanding its voluntary recall from 2 lots of Losartan potassium tablets USP to a total of 10 lots, to the consumer level due to the detection of trace amounts of an unexpected impurity found in an active pharmaceutical ingredient (API) manufactured by Hetero Labs Limited. Torrent is only recalling lots of losartan-containing products that contain N-nitrosodiethylamine (NDEA) above the acceptable daily intake levels released by the FDA.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

22-12-2018

Umsetzung des einstimmigen Beschlusses der Koordinierungsgruppe EMA/CMDh/608155/2018 vom 19.09.2018 (korrigierte Version vom 18.10.2018) betreffend die Zulassungen für Humanarzneimittel mit den Wirkstoffen Amitriptylin, Amitriptylinoxid und der Wirkstoffk

Umsetzung des einstimmigen Beschlusses der Koordinierungsgruppe EMA/CMDh/608155/2018 vom 19.09.2018 (korrigierte Version vom 18.10.2018) betreffend die Zulassungen für Humanarzneimittel mit den Wirkstoffen Amitriptylin, Amitriptylinoxid und der Wirkstoffk

Das BfArM veröffentlicht den Umsetzungsbescheid für die Wirkstoffe Amitriptylin, Amitriptylinoxid und die Wirkstoffkombination Amitriptylin/Amitriptylinoxid infolge des Europäischen PSUR Single Assessment Verfahrens nach Artikel 107d) bis g) der Richtlinie 2001/83/EG.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

21-12-2018

Funky Chunky, Llc Issues Allergy Alert on Undeclared Almond and Cashew Tree-Nut in 10 Oz. Nutty Choco Pop Found in Chocolate Popcorn Gift Box, Holiday Crowd Pleaser and Crowd Pleaser Gifts

Funky Chunky, Llc Issues Allergy Alert on Undeclared Almond and Cashew Tree-Nut in 10 Oz. Nutty Choco Pop Found in Chocolate Popcorn Gift Box, Holiday Crowd Pleaser and Crowd Pleaser Gifts

Funky Chunky, LLC of Eden Prairie, MN is recalling 10 oz Nutty Choco Pop Gift Box, 50 oz. Holiday Crowd Pleaser and 50 oz. Crowd Pleaser, because it may contain undeclared Almond and Cashew Tree Nut. People who have an allergy or severe sensitivity to Almonds and Cashews run the risk of serious or life-threatening allergic reaction if they consume these products.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

17-12-2018

Blokhuis stelt prioriteiten van actieprogramma Zwerfjongeren vast

Blokhuis stelt prioriteiten van actieprogramma Zwerfjongeren vast

Een betaalbare woonplek, voldoende kansen op een opleiding en een baan, financiële zelfredzaamheid en voldoende zorg en ondersteuning. Basisbehoeften voor ieder mens, maar waaraan de 10.700 zwerfjongeren (18 – 27 jaar) in Nederland nog te vaak tekortkomen. Op die vier ‘levensbrede’ prioriteiten zal de staatssecretaris zich richten met zijn actieprogramma Zwerfjongeren, dat hij afgelopen oktober in Tweede Kamer aankondigde. Met het actieprogramma brengt hij lokale partijen en gemeenten, maar ook andere ve...

Netherlands - Ministerie van Volksgezondheid, Welzijn en Sport

17-12-2018


Draft ezetimibe tablet 10 mg product-specific bioequivalence guidance

Draft ezetimibe tablet 10 mg product-specific bioequivalence guidance

Draft ezetimibe tablet 10 mg product-specific bioequivalence guidance

Europe - EMA - European Medicines Agency

14-12-2018

Risk to human health related to the presence of perfluorooctane sulfonic acid and perfluorooctanoic acid in food

Risk to human health related to the presence of perfluorooctane sulfonic acid and perfluorooctanoic acid in food

Published on: Thu, 13 Dec 2018 The European Commission asked EFSA for a scientific evaluation on the risks to human health related to the presence of perfluorooctane sulfonic acid (PFOS) and perfluorooctanoic acid (PFOA) in food. Regarding PFOS and PFOA occurrence, the final data set available for dietary exposure assessment contained a total of 20,019 analytical results (PFOS n = 10,191 and PFOA n = 9,828). There were large differences between upper and lower bound exposure due to analytical methods with i...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications

12-12-2018

December 10, 2018: Olympus Medical Systems Corporation, Former Senior Executive Plead Guilty to Distributing Endoscopes After Failing to File FDA-Required Adverse Event Reports of Serious Infections

December 10, 2018: Olympus Medical Systems Corporation, Former Senior Executive Plead Guilty to Distributing Endoscopes After Failing to File FDA-Required Adverse Event Reports of Serious Infections

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FDA - U.S. Food and Drug Administration

11-12-2018


The new EudraVigilance system and the electronic reporting of individual case safety reports in the ISO/ICH E2B(R3) format: Hands-on training course, Amsterdam, The Netherlands, from 08/04/2019 to 10/04/2019

The new EudraVigilance system and the electronic reporting of individual case safety reports in the ISO/ICH E2B(R3) format: Hands-on training course, Amsterdam, The Netherlands, from 08/04/2019 to 10/04/2019

The new EudraVigilance system and the electronic reporting of individual case safety reports in the ISO/ICH E2B(R3) format: Hands-on training course, Amsterdam, The Netherlands, from 08/04/2019 to 10/04/2019

Europe - EMA - European Medicines Agency

11-12-2018

Simparica 10 mg ad us. vet., Kautabletten fuer Hunde

Simparica 10 mg ad us. vet., Kautabletten fuer Hunde

● Indikationserweiterung (Demodex canis, Otodectes cynotis) ● Änderung Text "Eigenschaften / Wirkungen", "Indikationen", "Dosierung / Anwendung" und "Unerwünschte Wirkungen"

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

10-12-2018


Agenda - CHMP agenda of the 10-13 December 2018

Agenda - CHMP agenda of the 10-13 December 2018

Agenda - CHMP agenda of the 10-13 December 2018

Europe - EMA - European Medicines Agency

18-1-2019

Acimol 500 mg Filmtabletten

Rote - Liste

18-1-2019

LENVIMA® 4 mg/10 mg Hartkapseln

Rote - Liste

17-1-2019

Tavanic® 250 mg/500 mg Filmtabletten

Rote - Liste

17-1-2019

Retrovir 10 mg/ml i.v.

Rote - Liste

14-1-2019

Manyper 10 mg/20 mg Tabletten

Rote - Liste

14-1-2019

Urtimed® 10 mg Tabletten

Rote - Liste

11-1-2019


Orphan designation: 6-(R)-methyl-5-O-(5-amino-5,6-dideoxy-alpha-L-talofuranosyl)-paromamine sulfate, Treatment of cystic fibrosis, 26/10/2018, Positive

Orphan designation: 6-(R)-methyl-5-O-(5-amino-5,6-dideoxy-alpha-L-talofuranosyl)-paromamine sulfate, Treatment of cystic fibrosis, 26/10/2018, Positive

Orphan designation: 6-(R)-methyl-5-O-(5-amino-5,6-dideoxy-alpha-L-talofuranosyl)-paromamine sulfate, Treatment of cystic fibrosis, 26/10/2018, Positive

Europe - EMA - European Medicines Agency

11-1-2019


Orphan designation: Recombinant adeno-associated viral vector serotype S3 containing codon-optimised expression cassette encoding human coagulation factor IX variant, Treatment of haemophilia B, 26/10/2018, Positive

Orphan designation: Recombinant adeno-associated viral vector serotype S3 containing codon-optimised expression cassette encoding human coagulation factor IX variant, Treatment of haemophilia B, 26/10/2018, Positive

Orphan designation: Recombinant adeno-associated viral vector serotype S3 containing codon-optimised expression cassette encoding human coagulation factor IX variant, Treatment of haemophilia B, 26/10/2018, Positive

Europe - EMA - European Medicines Agency

11-1-2019


Orphan designation: 6-(2-hydroxy-2-methylpropoxy)-4-(6-(6-((6-methoxypyridin-3-yl)methyl)-3,6-diazabicyclo[3.1.1]heptan-3-yl)pyridin-3-yl)pyrazolo[1,5-a]pyridine-3-carbonitrile, Treatment of medullary thyroid carcinoma, 26/10/2018, Positive

Orphan designation: 6-(2-hydroxy-2-methylpropoxy)-4-(6-(6-((6-methoxypyridin-3-yl)methyl)-3,6-diazabicyclo[3.1.1]heptan-3-yl)pyridin-3-yl)pyrazolo[1,5-a]pyridine-3-carbonitrile, Treatment of medullary thyroid carcinoma, 26/10/2018, Positive

Orphan designation: 6-(2-hydroxy-2-methylpropoxy)-4-(6-(6-((6-methoxypyridin-3-yl)methyl)-3,6-diazabicyclo[3.1.1]heptan-3-yl)pyridin-3-yl)pyrazolo[1,5-a]pyridine-3-carbonitrile, Treatment of medullary thyroid carcinoma, 26/10/2018, Positive

Europe - EMA - European Medicines Agency

10-1-2019


Orphan designation: autologous CD34+ haematopoietic stem and progenitor cells genetically modified with the lentiviral vector IDUA LV, encoding for the alpha-L-iduronidase cDNA, Treatment of mucopolysaccharidosis type I, 26/10/2018, Positive

Orphan designation: autologous CD34+ haematopoietic stem and progenitor cells genetically modified with the lentiviral vector IDUA LV, encoding for the alpha-L-iduronidase cDNA, Treatment of mucopolysaccharidosis type I, 26/10/2018, Positive

Orphan designation: autologous CD34+ haematopoietic stem and progenitor cells genetically modified with the lentiviral vector IDUA LV, encoding for the alpha-L-iduronidase cDNA, Treatment of mucopolysaccharidosis type I, 26/10/2018, Positive

Europe - EMA - European Medicines Agency

10-1-2019


Orphan designation: Recombinant adeno-associated viral vector containing a bioengineered capsid and a codon-optimised expression cassette to drive the expression of the SQ form of a B-domain deleted human coagulation factor VIII, Treatment of haemophilia

Orphan designation: Recombinant adeno-associated viral vector containing a bioengineered capsid and a codon-optimised expression cassette to drive the expression of the SQ form of a B-domain deleted human coagulation factor VIII, Treatment of haemophilia

Orphan designation: Recombinant adeno-associated viral vector containing a bioengineered capsid and a codon-optimised expression cassette to drive the expression of the SQ form of a B-domain deleted human coagulation factor VIII, Treatment of haemophilia A, 26/10/2018, Positive

Europe - EMA - European Medicines Agency

10-1-2019


Orphan designation: glycine, L-alanine, L-arginine, L-aspartic acid, L-cysteine, L-cystine, L-glutamic acid, L-histidine, L-lysine monohydrate, L-methionine, L-phenylalanine, L-proline, L-serine, L-threonine, L-tryptophan, L-tyrosine, taurine, Treatment

Orphan designation: glycine, L-alanine, L-arginine, L-aspartic acid, L-cysteine, L-cystine, L-glutamic acid, L-histidine, L-lysine monohydrate, L-methionine, L-phenylalanine, L-proline, L-serine, L-threonine, L-tryptophan, L-tyrosine, taurine, Treatment

Orphan designation: glycine, L-alanine, L-arginine, L-aspartic acid, L-cysteine, L-cystine, L-glutamic acid, L-histidine, L-lysine monohydrate, L-methionine, L-phenylalanine, L-proline, L-serine, L-threonine, L-tryptophan, L-tyrosine, taurine, Treatment of maple syrup urine disease, 26/10/2018, Positive

Europe - EMA - European Medicines Agency

10-1-2019


Orphan designation: gefinitib, Treatment of Fanconi anaemia type A, 26/10/2018, Positive

Orphan designation: gefinitib, Treatment of Fanconi anaemia type A, 26/10/2018, Positive

Orphan designation: gefinitib, Treatment of Fanconi anaemia type A, 26/10/2018, Positive

Europe - EMA - European Medicines Agency

10-1-2019


Orphan designation: Peptides YMFPNAPYL, SGQAYMFPNAPYLPSCLES, RSDELVRHHNMHQRNMTKL and PGCNKRYFKLSHLQMHSRKHTG, Treatment of multiple myeloma, 26/10/2018, Positive

Orphan designation: Peptides YMFPNAPYL, SGQAYMFPNAPYLPSCLES, RSDELVRHHNMHQRNMTKL and PGCNKRYFKLSHLQMHSRKHTG, Treatment of multiple myeloma, 26/10/2018, Positive

Orphan designation: Peptides YMFPNAPYL, SGQAYMFPNAPYLPSCLES, RSDELVRHHNMHQRNMTKL and PGCNKRYFKLSHLQMHSRKHTG, Treatment of multiple myeloma, 26/10/2018, Positive

Europe - EMA - European Medicines Agency

10-1-2019

Diazepam-ratiopharm 10 mg Tabletten

Rote - Liste

8-1-2019

Ciprobay® Saft 10%

Rote - Liste

7-1-2019

Concor 5 plus/Concor 10 plus

Rote - Liste

4-1-2019


Orphan designation: avapritinib, Treatment of mastocytosis, 26/10/2018, Positive

Orphan designation: avapritinib, Treatment of mastocytosis, 26/10/2018, Positive

Orphan designation: avapritinib, Treatment of mastocytosis, 26/10/2018, Positive

Europe - EMA - European Medicines Agency

19-12-2018


Orphan designation: melatonin, Treatment of acute radiation syndrome, 26/10/2018, Positive

Orphan designation: melatonin, Treatment of acute radiation syndrome, 26/10/2018, Positive

Orphan designation: melatonin, Treatment of acute radiation syndrome, 26/10/2018, Positive

Europe - EMA - European Medicines Agency

19-12-2018


Recommendations on eligibility to PRIME scheme -  Adopted at the CHMP meeting of 10-13 December 2018

Recommendations on eligibility to PRIME scheme - Adopted at the CHMP meeting of 10-13 December 2018

Recommendations on eligibility to PRIME scheme - Adopted at the CHMP meeting of 10-13 December 2018

Europe - EMA - European Medicines Agency

19-12-2018

Ciprobay® 500 mg

Rote - Liste

18-12-2018

Enalagamma® HCT 10 mg/25 mg Tabletten

Rote - Liste

14-12-2018


Meeting highlights from the Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) 10-13 December 2018

Meeting highlights from the Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) 10-13 December 2018

Meeting highlights from the Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) 10-13 December 2018

Europe - EMA - European Medicines Agency

14-12-2018

OCALIVA® 5 mg / 10 mg Filmtabletten

Rote - Liste

13-12-2018

Ursofalk® 500mg Filmtabletten

Rote - Liste

11-12-2018

Concor 5 mg/10 mg Filmtabletten

Rote - Liste

10-12-2018

Exondys (AVI BioPharma International Ltd)

Exondys (AVI BioPharma International Ltd)

Exondys (Active substance: eteplirsen) - Centralised - Refusal of marketing authorisation - Commission Decision (2018)8620 of Mon, 10 Dec 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/4355

Europe -DG Health and Food Safety

10-12-2018

Ivabradine JensonR (JensonR+ Limited)

Ivabradine JensonR (JensonR+ Limited)

Ivabradine JensonR (Active substance: ivabradine) - Centralised - Withdrawal - Commission Decision (2018)8623 of Mon, 10 Dec 2018

Europe -DG Health and Food Safety

10-12-2018

EU/3/16/1662 (QRC Ireland)

EU/3/16/1662 (QRC Ireland)

EU/3/16/1662 (Active substance: H-Phe-Ser-Arg-Tyr-Ala-Arg-OH acetate) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)8626 of Mon, 10 Dec 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/011/16/T/01

Europe -DG Health and Food Safety

10-12-2018

EU/3/17/1906 (PTC Therapeutics International Limited)

EU/3/17/1906 (PTC Therapeutics International Limited)

EU/3/17/1906 (Active substance: Recombinant adeno-associated viral vector serotype 5 carrying the gene for the human frataxin protein) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)8634 of Mon, 10 Dec 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/0000002509

Europe -DG Health and Food Safety

10-12-2018

EU/3/16/1786 (PTC Therapeutics International Limited)

EU/3/16/1786 (PTC Therapeutics International Limited)

EU/3/16/1786 (Active substance: Recombinant adeno-associated viral vector serotype 2 carrying the gene for the human aromatic L-amino acid decarboxylase protein) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)8630 of Mon, 10 Dec 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/0000002507

Europe -DG Health and Food Safety

10-12-2018

EU/3/16/1651 (PTC Therapeutics International Limited)

EU/3/16/1651 (PTC Therapeutics International Limited)

EU/3/16/1651 (Active substance: Recombinant adeno-associated viral vector serotype 9 carrying the gene for the human E6-AP ubiquitin protein ligase) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)8632 of Mon, 10 Dec 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/0000002508

Europe -DG Health and Food Safety

10-12-2018

EU/3/16/1802 (FGK Representative Service GmbH)

EU/3/16/1802 (FGK Representative Service GmbH)

EU/3/16/1802 (Active substance: Ivosidenib) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)8627 of Mon, 10 Dec 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/0000002422

Europe -DG Health and Food Safety