Star Pen

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Star Pen 250 mg/5 ml - Trockensirup
  • Einheiten im Paket:
  • 24 g (fuer 60 ml), Laufzeit: 36 Monate,40 g (fuer 100 ml), Laufzeit: 36 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Star Pen 250 mg/5 ml - Trockensirup
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Phenoxymethylpenicillin
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 16334
  • Berechtigungsdatum:
  • 31-08-1978
  • Letzte Änderung:
  • 08-03-2018

Packungsbeilage

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER

Star Pen 250 mg/5 ml – Trockensirup

Wirkstoff: Phenoxymethylpenicillin-Kalium

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Ihr Kind mit der Einnahme

dieses Arzneimittels beginnt, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihrem Kind persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte

weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden

haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe

Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Star Pen und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Star Pen beachten?

Wie ist Star Pen einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Star Pen aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

WAS IST STAR PEN UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Star Pen ist ein Antibiotikum, welches das Wachstum vieler verschiedener Bakterien durch

Störung ihres Zellwandaufbaues hemmt, und daher bei vielen verschiedenen Erkrankungen

angewendet werden kann.

Star Pen gelangt nach der Einnahme rasch und nahezu vollständig in die Blutbahn. Die

Ausscheidung erfolgt durch die Niere.

Star Pen ist geeignet zur Behandlung von bzw. zum Schutz vor leichten bis mittelschweren

Infektionskrankheiten, die durch Penicillin-empfindliche Erreger hervorgerufen werden. Dazu

gehören:

Infektionen der oberen und unteren Atemwege wie z. B. Entzündungen der Mandeln, akute

Mittelohr- und Nasennebenhöhlenentzündung, Bronchitis, Lungenentzündung (wenn keine

parenterale Penicillin-Therapie erforderlich ist)

Infektionen der Haut wie z. B. Rotlauf (Wundrose), Schweinerotlauf, Eiterflechte, Furunkeln,

Abszesse, flächenhafte Eiterungen (Phlegmone), Wanderröte (Erythema chronicum migrans

bzw. Lyme-Borreliose)

Bissverletzungen (z. B. Gesichtswunden oder tiefe Wunden der Hand) und Verbrennungen

Schutz vor der Ausstreuung von Bakterien nach kleineren Operationen, z. B. Mandel- oder

Zahnentfernung

2.

WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON STAR PEN BEACHTEN?

Star Pen darf nicht eingenommen werden

wenn

Kind

allergisch

gegen

Phenoxymethylpenicillin

oder

einen

Abschnitt

genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels ist

wenn schon einmal eine Arzneimittelallergie (Pencillinallergie) bei Ihrem Kind festgestellt

worden ist

wenn Ihr Kind unter Phenylketonurie (Stoffwechselstörung) leidet

Informieren Sie darüber Ihren Arzt.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Star Pen anwenden.

Bitte melden Sie die ersten Anzeichen von Nebenwirkungen (z. B. Hautausschlag, starke

Müdigkeit, Halsschmerzen oder Entzündungen im Mund) unverzüglich einem Arzt.

Wenn bei Ihrem Kind bereits eine Allergie (= Überempfindlichkeit) bzw. allergisches Asthma,

Heuschnupfen festgestellt worden ist, oder es an Mononukleose (durch Viren verursachte

Erkrankung) oder akuter lymphatischer Leukämie leidet, sollten Sie dies Ihrem Arzt mitteilen.

Informieren Sie bitte unbedingt Ihren Arzt, wenn Ihr Kind schwere Nierenfunktionsstörungen mit

betroffener Kaliumausscheidung, Herzerkrankungen oder schwere Elektrolytstörungen hat. In

diesen Fällen ist der Kaliumgehalt (ca. 25 mg Kalium in 1 Messlöffel = 5 ml fertiger Sirup) zu

berücksichtigen.

Beim Auftreten von Allergieerscheinungen, insbesondere Juckreiz, Frösteln, Quaddelbildung,

Atemnot, Beklemmungsgefühl, sowie Durchfall oder Bauchschmerzen ist unverzüglich ein Arzt zu

Rate zu ziehen.

Bei schweren Magen-Darmerkrankungen mit anhaltendem Durchfall oder Erbrechen kann das

Arzneimittel vom Körper nicht ausreichend aufgenommen werden. Teilen Sie daher Ihrem Arzt

solche Beschwerden umgehend mit.

Zur Verhütung bzw. Rückfallverhütung von rheumatischem Fieber oder zur Vermeidung einer

Ausstreuung von Bakterien nach kleineren Operationen, z.B. Mandel- oder Zahnentfernung,

könnte

erforderlich

sein,

dass

Arzt

Dosierung

verdoppelt.

Orales

Phenoxymethylpenicillin

sollte

nicht

zusätzliche

vorbeugende

Behandlung

genital-

urologischen

Untersuchungen

oder

Operationen,

Operationen

unteren

Darmtraktes,

Darmspiegelung und Geburt verwendet werden. Patienten mit rheumatischem Fieber in der

Vorgeschichte,

welche

wiederholt

Vorbeugung

behandelt

wurden,

können

Penicillin-

resistente

Organsimen

beherbergen.

Schweres

Empyem

(Eiteransammlung

einer

Körperhöhle),

Bakterien

Blut

(Bakteriämie),

Herzentzündung

(Perikarditis),

Gehirnhautentzündung

(Meningitis) und entzündliche Gelenkserkrankungen

(Arthritis)

sollten

nicht mit Phenoxymethylpenicillin während der akuten Phase behandelt werden.

einer

Langzeitbehandlung

werden

Blutbildkontrollen

einschließlich

Differentialblutbild,

Leberfunktionskontrollen und Nierenfunktionstests empfohlen.

Bei langandauernder Behandlung kann es zum Überhandnehmen nicht phenoxymethylpenicillin-

empfindlicher Keime bzw. Pilze (Dermatomykosen) kommen. In diesem Fall sind geeignete

Maßnahmen zu ergreifen.

Bei Auftreten schwerer anhaltender Durchfälle ist an eine Dickdarmentzündung zu denken. In

diesem Fall sind die Therapie abzubrechen und ein Arzt aufzusuchen.

Phenoxymethylpenicillin

kann

falsch

positive

Ergebnisse

bestimmten

Methoden

Zuckerbestimmung

Eiweißbestimmung

bzw.

Urobilinogennachweis

(Abbauprodukt

Bilirubin) im Harn vortäuschen.

In seltenen Fällen wurde über eine Verlängerung der Prothrombinzeit bei Patienten berichtet, die

Penicilline

erhielten.

Arzt

wird

dies

entsprechend

überwachen,

wenn

gleichzeitig

Antikoagulanzien verabreicht werden. Eine Anpassung der Dosis der oralen Antikoagulanzien

durch den Arzt kann notwendig sein.

Einnahme von Star Pen zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren

Ihren

Arzt

oder

Apotheker,

wenn

Kind

andere

Arzneimittel

einnimmt/anwendet,

kürzlich

andere

Arzneimittel

eingenommen/angewendet

oder

beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.

Star Pen sollte nur nach ausdrücklicher Verordnung Ihres behandelnden Arztes zusammen mit

anderen Antibiotika eingenommen werden, da andere Antibiotika die Wirkung von Star Pen

möglicherweise behindern können. Zum Beispiel schränken Chloramphenicol, Erythromycin und

Tetrazyklin die bakterielle Aktivität von Penicillin ein und die gleichzeitige Verwendung wird daher

nicht empfohlen.

Andere Arzneimittel, z. B. entzündungshemmende, fiebersenkende Arzneimittel, sowie Rheuma-

oder Gichtmittel können ebenfalls die Wirkung von Star Pen beeinflussen.

Die Aufnahme von Star Pen kann nach Vorbehandlung mit Aminoglykosid-Antibiotika sowie nach

Einnahme von Guarkernmehl vermindert sein.

Penicilline können orale Typhus-Impfstoffe inaktivieren.

gleichzeitiger

Behandlung

Methotrexat

wird

Arzt

Methotrexat-Serumspiegel

überwachen.

gleichzeitiger

Einnahme

oralen

Antikoagulanzien

(Arzneimittel

Hemmung

Blutgerinnung, z. B. Acenocoumarol oder Warfarin) wird Ihr Arzt entsprechende Blutkontrollen

durchführen.

Wird Star Pen zu den Mahlzeiten eingenommen, kommt es zu einer Minderung der Aufnahme in

den Körper.

Teilen Sie Ihrem Arzt daher mit, ob andere Arzneimittel in Verwendung stehen, und fragen Sie,

welche unbedenklich gleichzeitig mit Star Pen verwendet werden können.

Einnahme von Star Pen zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Die Einnahme sollte eine Stunde vor den Mahlzeiten mit etwas Tee oder Saft erfolgen.

Jeweils vor der Einnahme gut schütteln.

Schwangerschaft und Stillzeit

Star Pen Trockensirup ist eine Kinderform. Sollte dieses Arzneimittel dennoch an Frauen im

gebärfähigen Alter verabreicht werden, ist für die Schwangerschaft und Stillzeit folgendes zu

beachten:

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren

Arzt oder Apotheker um Rat.

Star Pen kann in der Schwangerschaft nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung eingenommen

werden. Über die Dosis und Einnahme in der Schwangerschaft entscheidet der Arzt.

Phenoxymethylpenicillin

erscheint

nach

Einnahme

geringer

Menge

Muttermilch.

Schädigungen der Schwangeren, des ungeborenen oder neugeborenen Kindes sind bisher nicht

beschrieben worden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Star Pen hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen.

Star Pen enthält Saccharose, Aspartam und Kalium

Dieses Arzneimittel enthält Sucrose (Saccharose). Bitte wenden Sie dieses Arzneimittel erst nach

Rücksprache mit Ihrem Arzt an, wenn Ihnen bekannt ist, dass Ihr Kind unter einer

Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leidet.

Vorsicht Diabetiker

1 Messlöffel enthält ca. 1,54 g Sucrose (Zucker) entsprechend ca. 0,128 Broteinheiten (BE).

Wenn eine Diabetes-Diät eingehalten werden muss, ist dies zu berücksichtigen.

Hinweis für Patienten mit Phenylketonurie (Stoffwechselstörung)

Dieses Arzneimittel enthält Aspartam als Quelle für Phenylalanin und kann schädlich sein, wenn

Ihr Kind eine Phenylketonurie hat.

Dieses Arzneimittel enthält 0,71 mmol (oder 28 mg) Kalium pro 5 ml. Wenn Ihr Kind an

eingeschränkter Nierenfunktion leidet oder eine kontrollierte Kalium-Diät (Diät mit niedrigem

Kaliumgehalt) einhalten muss, sollte dies berücksichtigt werden.

3.

WIE IST STAR PEN EINZUNEHMEN?

Geben Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt Ihrem Kind. Fragen

Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Kleinkinder

3 - 12 Monate (6 - 10 kg):

3 x 1/2 Messlöffel

Kinder

1 - 6 Jahre (10 - 22 kg):

3 x 1 Messlöffel

Kinder

6 - 12 Jahre (22 - 38 kg):

3 x 2 Messlöffel

Bei schweren Erkrankungen kann vom Arzt die Dosis erhöht werden.

Spezielle Dosierungshinweise

Zur Verhütung von Keimverschleppung auf dem Blutweg (bei kleineren Operationen wie Mandel-

oder Zahnentfernung bei angeborenen bzw. rheumatischen Herzerkrankungen):

Kinder bis 30 kg Körpergewicht erhalten ca. eine Stunde vor dem Eingriff 4 Messlöffel Star Pen

250 mg/5 ml - Trockensirup, dann 1 Messlöffel alle sechs Stunden bis zwei Tage nach der

Operation.

Bei Leber- oder Nierenerkrankungen ist im Allgemeinen wegen der guten Verträglichkeit von Star

Pen keine Herabsetzung der Dosis erforderlich. Sie sollten dennoch Ihrem Arzt vom Bestehen

solcher Erkrankungen berichten, damit er Ihr Kind individuell betreuen kann.

Art der Anwendung

Zum Einnehmen.

Die Einnahme sollte eine Stunde vor den Mahlzeiten mit etwas Tee oder Saft erfolgen.

Jeweils vor dem Einnehmen gut schütteln!

Dauer der Anwendung

Die Dauer der Therapie muss individuell vom Arzt festgelegt werden. Nach Abklingen der

Symptome ist die Behandlung noch 3 Tage fortzusetzen.

Behandlung

Infektionen

bestimmten

Streptokokken

sollte

Therapie

mindestens zehn Tage betragen, um Spätkomplikationen (rheumatisches Fieber) vorzubeugen.

Die Behandlungsdauer der akuten Mittelohrentzündung sollte auf 5 Tage begrenzt werden.

Bei Patienten mit einem Risiko für Komplikationen kann eine Behandlungsdauer von 5 bis 10

Tagen empfehlenswert sein.

Wenn Sie eine größere Menge von Star Pen eingenommen/angewendet haben als Sie

sollten

Selbst

versehentliche

Einnahme

hoher

Dosen

führt

Allgemeinen

nicht

Vergiftungserscheinungen. Bei Überdosierung von Star Pen ist mit dem verstärkten Auftreten von

Magen-/Darmbeschwerden

bzw. einer Dickdarmentzündung

(pseudomembranöse Colitis) zu

rechnen. Sollte zu viel Saft eingenommen worden sein, setzen Sie sich mit einem Arzt in

Verbindung.

Wenn Sie die Einnahme von Star Pen vergessen haben

Eine versäumte Einnahme von Star Pen sollte unverzüglich nachholt werden.

Geben Sie nicht die doppelte Menge, wenn die vorherige Einnahme vergessen wurde, sondern

fragen Sie Ihren Arzt.

Wenn Sie die Einnahme/Anwendung von Star Pen abbrechen

Auch wenn eine Besserung der Krankheitssymptome oder Beschwerdefreiheit eintritt, darf die

Behandlung mit Star Pen keinesfalls ohne ärztliche Anweisung geändert oder abgebrochen

werden,

eine

erneute

Verschlechterung

bzw.

Wiederauftreten

Krankheit

vermeiden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren

Arzt oder Apotheker.

4.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei

jedem auftreten müssen.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

allergische Reaktionen, meist in Form von Hautreaktionen (z. B. gerötete oder masernartige

Ausschläge,

Juckreiz, Nesselsucht) Eine sofortige

Hautreaktion

zeigt in der Regel eine

allergische

Reaktion

gegen

Penicillin.

Beenden

Einnahme

informieren

unverzüglich einen Arzt.

Übelkeit,

Durchfall,

Erbrechen,

Magendruck,

Entzündung

Mundschleimhaut,

Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Blähungen und Entzündung der Zunge

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

schwere allergische Reaktionen, die ein angioneurotisches Ödem, Kehlkopfschwellung oder

Anaphylaxie verursachen

schwere

allergische

Hauterscheinungen

Form

Hautausschlägen,

Hautrötungen,

Hautentzündungen,

Hautschwellungen

Blasenbildungen

(angioneurotisches

Ödem,

Erythema multiforme, exfoliative Dermatitis)

Entzündungen im Mund, schwarze Haarzunge (Verfärbung der Zunge)

Treten

während

Therapie

Durchfälle

auf,

sollte

Möglichkeit

einer

Dickdarmentzündung (pseudomembranöse Colitis) gedacht werden.

Geschmacksstörung

(Dysgeusie),

Mundtrockenheit

(Xerostomie),

Entzündung

Schleimhaut (Mucositis)

Gelenksschmerzen

Nierenerkrankungen

Fieber

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

Veränderungen des Blutbildes einschließlich Blutarmut (hämolytische Anämie), Verminderung

bzw. gefährliche Verminderung der weißen Blutkörperchen (Leukopenie, Neutropenie und

Agranulozytose), Vermehrung der weißen Blutkörperchen (Eosinophilie), Verminderung der

Blutplättchen (Thrombozytopenie), Blutgerinnungsstörungen

schwere

Überempfindlichkeitsreaktionen

(anaphylaktischer

Schock)

Kreislauf-

zusammenbruch

sowie

Arzneimittelfieber,

Schüttelfrost,

Gelenksschmerzen,

Erschöpfung,

Herzrasen, Atemnot, Serumkrankheit mit Nierenentzündung, allergische Gefäßentzündung,

Blutdruckabfall,

Asthma,

Hautrötungen

Magen-/Darmbeschwerden.

oraler

Gabe

verlaufen diese Reaktionen seltener und milder als bei Injektion.

Bei Patienten, die an Pilzkrankheiten leiden, können allergische Reaktionen infolge einer

möglichen

Allergengemeinschaft

zwischen

Stoffwechselprodukten

Hautpilzen

Penicillin auftreten.

Serumkrankheit-ähnliche

Reaktionen,

gekennzeichnet

durch

Fieber,

Schüttelfrost,

Gelenkschmerzen und Ödeme

Leberentzündung und Gelbsucht

bakterielle Entzündung der Nieren (interstitielle Nephritis)

positiver

direkter

Coombs-Test

(Bluttest

Bestimmung

Antikörpern

roten

Blutkörperchen)

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Superinfektionen

resistenten

Keimen

oder

Sprosspilzen

(siehe

auch

Abschnitt

„Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“)

Verlängerung der Blutungszeit und Prothrombinzeit

zentralnervöse Störungen mit Krämpfen (besonders bei hohen Dosen oder bei schwerer

Nierenfunktionsstörung), Kribbeln (bei längerer Verwendung) oder periphere Nervenstörungen

schwere Hauterkrankungen (Lyell-Syndrom, Pemphigoid)

oberflächliche

Zahnverfärbungen

(meist

Suspension):

Diese

sind

zumeist

nach

mehreren Wochen durch Zähneputzen bzw. nach professioneller Zahnreinigung reversibel.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen.

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über

die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

WIE IST STAR PEN AUFZUBEWAHREN?

Granulat nicht über 25° C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

Die gebrauchsfertige Lösung ist bei Lagerung im Kühlschrank (2-8° C) 14 Tage lang haltbar.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Ein Aufbewahren von Restmengen für spätere Krankheitsfälle ist nicht erlaubt.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton bzw. Etikett nach „Verwendbar

bis“/“Verw.bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich

auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker,

wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum

Schutz der Umwelt bei.

6.

INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Star Pen enthält

Der Wirkstoff ist Phenoxymethylpenicillin. 5 ml (= 1 Messlöffel) fertiger Sirup enthalten 250

mg (entspricht ca. 424.000 IE) Phenoxymethylpenicillin als Kalium-Salz (entspricht ca. 28 mg

Kalium).

Die sonstigen Bestandteile sind: Natriumbenzoat (E-211), Ammoniumglycyrrhizat, Saccharin-

Natrium, ca. 1,54 g Saccharose, 20 mg Aspartam (E-951) sowie Simeticon, Carmellose

Natrium, Citronensäure, Erdbeer Pulveraroma, Himbeer Pulveraroma, Natriumcitrat.

Wie Star Pen aussieht und Inhalt der Packung

Granulat zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen.

Das Granulat ist weiß bis cremefarben. Die gebrauchsfertige Lösung ist farblos bis leicht gelblich,

klar bis leicht trüb.

Die Braunglasflasche hat einen kindersicheren Schraubverschluss aus Polypropylen/Polyethylen.

Der beiliegend Messlöffel besteht aus Polypropylen mit einer Markierung bei 1,25/2,5/5 ml.

24 g Granulat für 60 ml orale Suspension.

40 g Granulat für 100 ml orale Suspension.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Sandoz GmbH, 6250 Kundl, Österreich

Z.Nr. 16.334

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Dezember 2016.

Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Anwendungshinweis:

Die Zubereitung hat durch den Arzt oder Apotheker zu erfolgen.

Die Flasche mit Trinkwasser bis knapp unter die Ringmarke füllen und sofort kräftig schütteln.

Danach Wasser exakt bis zur Ringmarke nachfüllen und nochmals schütteln.

24 g Granulat + 45 ml Wasser = 60 ml Sirup

40 g Granulat + 75 ml Wasser = 100 ml Sirup