Standacillin 125 mg/5 ml

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Standacillin 125 mg/5 ml - Sirupgranulat
  • Einheiten im Paket:
  • 1 Fläschchen a 60 ml, Laufzeit: 36 Monate,1 Fläschchen a 100 ml, Laufzeit: 36 Monate
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Standacillin 125 mg/5 ml - Sirupgranulat
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Ampicillin

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 17061
  • Letzte Änderung:
  • 29-08-2016

Packungsbeilage

Seite 1 

STANDACILLIN 125 mg/5 ml - Sirupgranulat   

Gebrauchsinformation  06.06.2007 

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER 

Standacillin 125 mg/5 ml – Sirupgranulat 

Wirkstoff: Ampicillin 

Lesen  Sie  die  gesamte  Packungsbeilage  sorgfältig  durch,  bevor  Sie  mit  der  Einnahme 

dieses Arzneimittels beginnen. 

-  Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen. 

-  Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. 

-  Dieses Arzneimittel wurde Ihrem Kind verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es 

kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese dieselben Symptome haben wie Sie. 

-  Wenn  eine  der  aufgeführten  Nebenwirkungen  Ihr  Kind  erheblich  beeinträchtigt  oder  Sie 

Nebenwirkungen  bemerken,  die  nicht  in  dieser  Gebrauchsinformation  angegeben  sind, 

informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker. 

Diese Packungsbeilage beinhaltet

1.  Was ist Standacillin und wofür wird es angewendet? 

2.  Was müssen Sie vor der Einnahme von Standacillin beachten? 

3.  Wie ist Standacillin einzunehmen? 

4.  Welche Nebenwirkungen sind möglich? 

5.  Wie ist Standacillin aufzubewahren? 

6.  Weitere Informationen 

1.  WAS IST STANDACILLIN UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET? 

Standacillin  enthält  Ampicillin  (ein  Aminopenicillin).  Dies  ist  ein  Antibiotikum,  welches  Bakterien 

vieler  verschiedener  Arten  durch  Störung  ihres  Zellwandaufbaues  abtötet  und  daher  bei  vielen 

verschiedenen Erkrankungen angewendet werden kann. 

Standacillin  wird  gut  vom  Körper  aufgenommen  und  verteilt  sich  gut  in  die  verschiedenen 

Körpergewebe und -flüssigkeiten. 

Zu  den  Erkrankungen,  die  mit  Standacillin  behandelt  werden  können,  gehören  folgende  leichte 

bis  mittelschwere  Erkrankungen,  sofern  sie  durch  Ampicillin-empfindliche  Krankheitserreger 

hervorgerufen werden: 

Infektionen der Atemwege: 

-  Infektionen  der  oberen  Atemwege  und  des  HNO-Bereiches  wie  z.B.  Entzündungen  der 

Nasennebenhöhlen und Mittelohrentzündung (Sinusitis, Otitis media) 

-  Infektionen  der  tiefen  Atemwege  wie  z.B.  akute  und  chronische  Bronchitis, 

Lungenentzündung (Pneumonie), Keuchhusten 

Infektionen der Haut und der Weichteile 

Infektionen der Harn- und Geschlechtsorgane: 

-  akute  und  chronische  Entzündungen  der  Niere  (Pyelonephritis),  des  Nierenbeckens 

(Pyelitis),  der  Harnblase  (Zystitis),  der  Harnröhre  (Urethritis)  und  der  Vorsteherdrüse 

(Prostatitis) 

-  Tripper (Gonorrhoe) 

-  Infektionen  im  Bereich  der  weiblichen  Geschlechtsorgane  und  des  kleinen  Beckens  wie 

z.B. Fehlgeburt mit Fieber, Entzündung der Eileiter, Eierstöcke (Adnexitis, Salpingitis) und 

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STANDACILLIN 125 mg/5 ml - Sirupgranulat   

Gebrauchsinformation  06.06.2007 

der Gebärmutter (Endo- und Parametritis), Beckenbauchfellentzündung (Pelveoperitonitis), 

Wochenbettfieber (Puerperalfieber) 

Infektionen des Verdauungstraktes: 

-  bakterielle  Darminfektion  mit  Durchfall,  Bakterienruhr  (Salmonellose,  Shigellose),  Typhus, 

Paratyphus  

-  Infektionen der Gallengänge und der Gallenblase (Cholangitis, Cholecystitis) 

Leptospirose (durch Tiere übertragene Infektionskrankheit) 

Listeriosen (bakterielle Infektionskrankheit )mit und ohne Krankheitsbeschwerden. 

Standacillin wird eingenommen zur Fortsetzung einer Injektionsbehandlung mit Standacillin bei: 

-  Entzündungen der Herzklappen und der Herzinnenwand (Endocarditis) 

-  bakterielle Gehirnhautentzündung (Meningitis) 

-  Blutvergiftung (Septikämie) durch Ampicillin-empfindliche Erreger  

-  Listeriosen 

-  Nachbehandlung während der Heilungsphase einer Erkrankung 

Standacillin  kann  bei  Operationen  im  Bereich  der  Harn-  und  Geschlechtsorgane  oder  bei 

Operationen am Verdauungstrakt bei gefährdeten Personen zur Vorbeugung einer Herzklappen- 

oder  Herzinnenwandentzündung,  zusammen  mit  einem  weiteren  Antibiotikum,  verwendet 

werden. 

Ampicillin  wurde  auch  mit  Erfolg  zur  Herabsetzung  der  Ammoniakkonzentration  im 

Verdauungstrakt bei Lebererkrankungen gegeben. 

2.  WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON STANDACILLIN BEACHTEN? 

Standacillin darf nicht eingenommen werden, 

  wenn  Ihr  Kind  überempfindlich  (allergisch)  gegen  den  Wirkstoff  Ampicillin  oder  einen  der 

sonstigen Bestandteile von Standacillin ist; 

  bei  Überempfindlichkeit  gegenüber  ß-Laktam-Antibiotika  wie  z.B.  Penicilline  oder 

Cephalosporine; 

  bei  Pfeiffer'schem  Drüsenfieber  (durch  Viren  verursachte  Erkrankung),  Cytomegalievirus-

Erkrankung  oder  lymphatischer  Leukämie  sollte  die  Anwendung  von  Ampicillin  vermieden 

werden, da dabei häufiger Hautreaktionen auftreten; 

  bei  stärkeren  Magen-Darmbeschwerden  mit  anhaltendem  Durchfall  oder  Erbrechen  kann 

Standacillin  vom  Körper  nicht  ausreichend  aufgenommen  werden.  Teilen  Sie  daher  dem 

behandelnden  Arzt  solche  Beschwerden  umgehend  mit.  In  diesem  Fall,  oder  bei  schweren 

Erkrankungen  wie  Gehirnhautentzündung,  Gelenksentzündungen,  Blutvergiftung  oder  bei 

Herzinnenwand-  bzw.  Herzklappenentzündung  sollte  Standacillin  zunächst  als 

Injektionsbehandlung angewendet werden. 

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Standacillin ist erforderlich, 

wenn  bereits  eine  Überempfindlichkeit  (Allergie),  ein  Asthmaleiden  oder  eine  Pilzerkrankung 

besteht.  Sie  sollten  dies  dem  behandelnden  Arzt  mitteilen.  Beim  Auftreten  von 

Allergierscheinungen,  insbesondere  Hautausschlägen,  Juckreiz,  Frösteln,  Quaddelbildung, 

Atemnot, Beklemmungsgefühl, sowie Durchfall oder Bauchschmerzen ist der Arzt unverzüglich zu 

Rate zu ziehen. 

Antibiotika sind zur Behandlung von Entzündungen der Gallenblase und der Gallengänge nur bei 

leichteren Erkrankungen, bei denen keine Gallenstauung besteht, geeignet. 

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STANDACILLIN 125 mg/5 ml - Sirupgranulat   

Gebrauchsinformation  06.06.2007 

Bei Nierenschwäche kann der Arzt eine Anpassung der Dosis vornehmen. 

Bei  einer  Langzeitbehandlung  werden  Blutbildkontrollen,  Leber-  und  Nierenfunktionstests 

empfohlen. 

Bei  langandauernder  Behandlung  kann  es  zum  Überhandnehmen  nicht  Ampicillin-empfindlicher 

Keime bzw. Pilze kommen. Bei Anzeichen von neuen Infektionen, z.B. Soor, ist der behandelnde 

Arzt aufzusuchen. 

Bei anhaltenden Durchfällen ist der Arzt aufzusuchen. 

Bei Einnahme von Standacillin mit anderen Arzneimitteln 

Bitte  informieren  Sie  Ihren  Arzt  oder  Apotheker,  wenn  Ihr  Kind  andere  Arzneimittel  einnimmt  / 

anwendet  bzw.  vor  kurzem  eingenommen  /  angewendet  hat,  auch  wenn  es  sich  um  nicht 

verschreibungspflichtige (selbst gekaufte) Arzneimittel handelt. 

Standacillin sollte nur nach ausdrücklicher Verordnung Ihres behandelnden Arztes zusammen mit 

anderen  Antibiotika  eingenommen  werden,  da  einige  Antibiotika  die  Wirkung  von  Standacillin 

fördern, andere aber auch behindern können. 

Probenecid (Harnsäuremedikament) kann die Wirkung von Ampicillin verstärken. 

Wie  bei  anderen  Antibiotika,  kann  während  der  Einnahme  von  Standacillin  möglicherweise  die 

Sicherheit von oralen Empfängnisverhütungsmitteln ("Antibabypille") beeinträchtigt werden. 

Mittel  gegen  übermäßige  Magensäure  (Antacida)  können  die  Aufnahme  von  Standacillin  in  den 

Körper behindern. 

Bei  gleichzeitiger  Anwendung  mit  Allopurinol  (Arzneimittel  zur  Behandlung  von  Gicht)  ist  das 

Exanthemrisiko (Ausschlag) erhöht. 

Ampicillin kann die Harnausscheidung von Atenolol (Herzmedikament) vermindern. 

Laboruntersuchungen im Harn können unter Standacillin-Therapie falsche Ergebnisse zeigen. 

Bei Einnahme von Standacillin zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken 

Da  Mahlzeiten  die  Aufnahme  von  Standacillin  in  den  Körper  beeinträchtigen  können,  sollte  es 

vorzugsweise 1-2 Stunden vor einer Mahlzeit eingenommen werden. 

Schwangerschaft und Stillzeit 

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.  

Bei Eintreten einer Schwangerschaft (bzw. Stillperiode) entscheidet der Arzt über die Anwendung 

von Standacillin. 

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen 

Standacillin hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen. 

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Standacillin 

Wenn  bei  Ihrem  Kind  eine  Unverträglichkeit  gegen  bestimmte  Zuckerarten  festgestellt  wurde, 

befragen Sie vor der Einnahme bitte Ihren Arzt. 

Hinweis für Diabetiker 

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STANDACILLIN 125 mg/5 ml - Sirupgranulat   

Gebrauchsinformation  06.06.2007 

Bei Zuckerkranken (Diabetikern) ist der Zuckergehalt (Saccharose) des Granulates (1,27 g bzw. ca. 

0,1 BE je Messlöffel fertiger Sirup) zu berücksichtigen. 

3.  WIE IST STANDACILLIN EINZUNEHMEN? 

Geben Sie Standacillin immer genau nach Anweisung des Arztes. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt 

oder  Apotheker  nach,  wenn  Sie  sich  nicht  ganz  sicher  sind.  Falls  vom  Arzt  nicht  anders 

verordnet, gelten im Allgemeinen folgende Dosierungsrichtlinien: 

Für Kinder: (25 -) 50 - 100 mg/kg Körpergewicht pro Tag. 

Bei Bedarf ist eine Erhöhung bis auf 8 g/Tag (200 mg/kg Körpergewicht) möglich. 

Es  wird  empfohlen,  die  Tagesdosis  auf  3  -  4  Einzelgaben  aufzuteilen.  Ist  eine  Einnahme  nicht 

möglich,  kann  auf  injizierbare  Darreichungsformen  von  Standacillin  ausgewichen  werden  (siehe 

Abschnitt 2. „Standacillin darf nicht eingenommen werden“). 

Behandlungsdauer: 

In  der  Regel  sollte  Standacillin  nach  Besserung  der  Symptome  noch  weitere  2-3  Tage 

eingenommen  werden.  Bei  Infektionen  der  Harn-  oder  Geschlechtsorgane  sollte  die  Behandlung 

mindestens  4  -  10  Tage  betragen.  Bei  Infektionen  mit  ß-hämolysierenden  Streptokokken  (z.  B. 

Angina, Scharlach) sollte die Therapie mindestens 10 Tage dauern. 

Dosierung bei eingeschränkter Ausscheidung und bei Früh- und Neugeborenen 

Bei stark herabgesetzter Nierenfunktion bzw. bei Früh- und Neugeborenen wird Ihr Arzt die Dosis 

reduzieren, bzw. die Zeitabstände zwischen den Einnahmen entsprechend verlängern.  

Bei  stark  eingeschränkter  Nierenfunktion  sollte  nur  auf  ausdrückliche  Anordnung  des 

behandelnden  Arztes  mehr  als  1  g  alle  8  Stunden  eingenommen  werden,  bei  sehr  stark 

eingeschränkter  Nierenfunktion  sollte  das  Dosierungsintervall  auf  12-15  Stunden  erhöht  werden. 

Sie sollten Ihren Arzt daher auf eine eventuell bestehende Nierenerkrankung aufmerksam machen. 

Anwendungshinweise 

Zubereitung des Sirups: 

Die  Zubereitung  hat  durch  den  Arzt  oder  Apotheker  zu  erfolgen.  Die  Flasche  mit  Trinkwasser  bis 

knapp  unter  die  Ringmarke  füllen  und  sofort  kräftig  schütteln.  Danach  Wasser  exakt  bis  zur 

Ringmarke nachfüllen und nochmals schütteln. 

18 g Granulat + 48 ml Wasser = 60 ml Sirup; 

30 g Granulat + 80 ml Wasser = 100 ml Sirup. 

Jeweils vor dem Einnehmen gut schütteln! 

Standacillin  Sirupgranulat  ist  besonders  für  Säuglinge  und  Kleinkinder  entwickelt  worden.  Um 

sicherzugehen,  dass  der  Säugling  die  gesamte  vorgeschriebene  Menge  einnimmt,  den  Sirup 

unverdünnt eingeben, evtl. etwas Tee nachtrinken lassen. 

Wenn Sie eine größere Menge von Standacillin eingenommen haben, als Sie sollten 

Wenn Sie versehentlich zu viel Standacillin eingenommen haben, benachrichtigen Sie umgehend 

einen Arzt, damit gegebenenfalls geeignete Maßnahmen eingeleitet werden können. 

Bei Überdosierung von Standacillin ist mit dem verstärkten Auftreten von Magen/Darmbeschwerden 

zu rechnen. Weiters kann es zu einer Entzündung der Harnblase, Nierenentzündung, verminderter 

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STANDACILLIN 125 mg/5 ml - Sirupgranulat   

Gebrauchsinformation  06.06.2007 

Harnausscheidung  und  Nierenschwäche  kommen.  Diese  Symptome  sind  nach  Beeendigung  der 

Behandlung wieder rückläufig. 

Bei  Erreichen  hoher  Konzentrationen  in  der  Gehirnflüssigkeit  (Liquor)  können  neurologische 

Symptome einschließlich Krampfanfälle auftreten. 

Ein spezifisches Gegenmittel existiert nicht.  

Ampicillin kann mittels Blutwäsche aus dem Blutkreislauf entfernt werden. 

Wenn Sie die Einnahme von Standacillin vergessen haben 

Geben  Sie  nicht  die  doppelte  Dosis,  wenn  Sie  die  vorherige  Einnahme  vergessen  haben, 

sondern fragen Sie Ihren Arzt. 

Eine versäumte Einnahme von Standacillin sollte Ihr Kind bei nächster Gelegenheit auf nüchternem 

Magen nachholen. 

Wenn Sie die Einnahme von Standacillin abbrechen 

Auch  wenn  eine  Besserung  der  Krankheitssymptome  oder  Beschwerdefreiheit  eintritt,  darf  die 

Behandlung  mit  Standacillin  keinesfalls  ohne  ärztliche  Anweisung  geändert  oder  abgebrochen 

werden, um eine erneute Verschlechterung bzw. ein Wiederauftreten der Krankheit zu vermeiden. 

Wenn  Sie  weitere  Fragen  zur  Anwendung  des  Arzneimittels  haben,  fragen  Sie  Ihren  Arzt  oder 

Apotheker. 

4.  WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH? 

Wie alle Arzneimittel kann Standacillin Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten 

müssen. 

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Ihr 

Kind  erheblich  beeinträchtigt  oder  Sie  Nebenwirkungen  bemerken,  die  nicht  in  dieser 

Gebrauchsinformation angegeben sind. 

Nebenwirkungen sind nach Körpersystemen und Häufigkeit wie folgt geordnet: 

Sehr häufig (>1/10) 

Häufig (>1/100, <1/10) 

Gelegentlich (>1/1.000, <1/100) 

Selten (>1/10.000, <1/1.000) 

Sehr selten (<1/10.000) 

Infektionen und parasitäre Erkrankungen 

Langfristige  und  wiederholte  Anwendung  des  Präparates  kann  zu  einer  Infektion  mit  anderen 

Keimen  oder  zu  einer  Besiedelung  mit  Antibiotika-unwirksamen  Keimen  oder  Sprosspilzen 

führen. 

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems 

Sehr  selten:  Blutbildveränderungen  wie  Thrombozytopenie  (Verminderung  der  Blutplättchen), 

Agranulozytose  (hochgradige  Verminderung  einer  Untergruppe  von  weißen  Blutkörperchen), 

Leukopenie (Verminderung der weißen Blutkörperchen) und Eosinophilie (Erhöhung bestimmter 

weißer Blutzellen). 

Desweiteren  sind  Blutarmut  und  Veränderungen  bei  der  Blutgerinnung  (Verlängerung  der 

Blutungs- und Prothrombinzeit) beschrieben worden. 

Im Allgemeinen gehen die Blutbildveränderungen nach Beendigung der Therapie zurück. 

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STANDACILLIN 125 mg/5 ml - Sirupgranulat   

Gebrauchsinformation  06.06.2007 

Erkrankungen des Immunsystems 

Selten:  Arzneimittelfieber,  schwere  Entzündung  der  Haut  (Lyell-Syndrom),  Kehlkopfschwellung, 

Serumkrankheit (allergische Reaktion), Entzündung von Blutgefäßen (allergische Vaskulitis).  

Sehr  selten:  schwere  Überempfindlichkeitserscheinungen  wie  Kreislaufkollaps  und/oder  Atemnot 

(anaphylaktischer Schock) 

Bei  Viruserkrankungen  treten  möglicherweise  häufiger  als  sonst  Ausschläge  während  der 

Einnahme  von  Ampicillin  auf.  Teilen  sie  daher  dem  behandelnden  Arzt  mit,  wenn  eine  solche 

Erkrankung  während  der  Einnahme  von  Standacillin  auftritt  oder  eine  Ansteckung  (z.  B.  mit 

Kinderkrankheiten wie Masern, usw.) vermutet wird. 

Bei  Typhus  oder  einer  Syphilisbehandlung  kann  es  durch  Zerfall  der  abgetöteten  Keime  und  die 

darauffolgende Freisetzung von Bakteriengiften zu Fieber und zu Hautausschlägen kommen. 

Bei  Patienten,  die  an  Pilzerkrankungen  der  Haut  leiden,  können  schon  bei  der  ersten 

Verabreichung von Penicillin Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten. 

Erkrankungen des Nervensystems 

Bei  sehr  hohen  Ampicillin-Konzentrationen  im  Serum,  die  z.B.  durch  eine  eingeschränkte 

Nierenfunktion  oder  Anwendung  sehr  hoher  Dosen  bedingt  sein  können,  kann  es  zu 

zentralnervösen Erregungszuständen, Muskelzuckungen und Krämpfen kommen. 

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts 

Gelegentlich  können  vorübergehende  Beschwerden  des  Magen-Darm-Traktes  (Erbrechen, 

Übelkeit,  Durchfall,  Entzündungen  der  Mundschleimhaut  oder  der  Zunge)  vorkommen.  Oft 

verschwinden diese noch während der weiteren Einnahme. 

Leber- und Gallenerkrankungen 

Eine vorübergehende Erhöhung von Leberwerten ist möglich. 

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes 

Überempfindlichkeitsreaktionen  wie  Hautausschläge,  -rötungen  und  -schwellungen  sind  seltener 

als  bei  der  Injektionsbehandlung.  Sie  zeigen  zumeist  auch  einen  leichteren  Verlauf,  können 

erforderlichenfalls  vom  behandelnden  Arzt  mit  Medikamenten  behandelt  werden  und  klingen  für 

gewöhnlich innerhalb weniger Tage ab. 

Sehr selten: Schwellung von Haut oder Schleimhaut (angioneurotisches Ödem). 

Einzelfälle:  Schwere  entzündliche  Hautveränderungen  (exfoliative  Dermatitis,  Erythema 

multiforme). 

Skelettmuskulatur-, Bindegewebes- und Knochenerkrankungen 

Sehr selten: Gelenksschmerzen 

Erkrankungen der Nieren und Harnwege 

Sehr  selten:  Nierenentzündung  (Anzeichen  dafür  sind  Fieber,  Schwellungen,  besonders  im 

Gesichtsbereich und/oder Blutbeimengungen im Harn). 

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort 

Sehr selten: Fieber 

5.  WIE IST STANDACILLIN AUFZUBEWAHREN? 

Granulat nicht über 25°C lagern. 

Vor Feuchtigkeit schützen. 

Der fertige Sirup ist bei Raumtemperatur (bis 25°C) 14 Tage haltbar. 

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STANDACILLIN 125 mg/5 ml - Sirupgranulat   

Gebrauchsinformation  06.06.2007 

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. 

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr 

anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats. 

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren 

Apotheker  wie  das  Arzneimittel  zu  entsorgen  ist,  wenn  Sie  es  nicht  mehr  benötigen.  Diese 

Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen. 

6.  WEITERE INFORMATIONEN 

Was Standacillin enthält 

-  Der Wirkstoff ist Ampicillin. 1 Messlöffel (= 5 ml) des gebrauchsfertigen Sirups enthält 125 mg 

Ampicillin als Ampicillin-trihydrat. 

-  Die sonstigen Bestandteile sind: 25 mg Natriumbenzoat, Ammoniumglycyrrhizinat, Saccharin-

Natrium,  ca.  1,27  g  Saccharose  sowie  Passionsfrucht  Pulveraroma,  Himbeer  Pulveraroma, 

Erdbeer Pulveraroma, Guargalactomannan und Simeticon. 

Wie Standacillin aussieht und Inhalt der Packung 

Granulat zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen. 

Das Granulat und die gebrauchsfertige Suspension sind weiß bis gelblich. Die gebrauchsfertige 

Suspension riecht fruchtig und schmeckt süß und schwach bitter. 

Der beiliegende Messlöffel besteht aus Polypropylen (Messring bei 1,25 ml, 2,5 ml und 5 ml). 

18 g Granulat für 60 ml Sirup 

30 g Granulat für 100 ml Sirup 

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller 

Sandoz GmbH, 6250 Kundl, Austria 

Z.Nr. 17.061 

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im Juni 2007. 

18-5-2018

Unauthorized prescription antibiotic drugs seized from Gigi's Market in Ottawa, ON, may pose serious health risks

Unauthorized prescription antibiotic drugs seized from Gigi's Market in Ottawa, ON, may pose serious health risks

Health Canada has seized four unauthorized drugs from Gigi’s Market, 23 Montreal Road, Ottawa, ON. The products (Ampicillin, Kamox, Medampi and Medomox) are labelled to contain antibiotic drugs (ampicillin or amoxicillin) that can only be dispensed by a healthcare professional to a patient with a valid prescription. The products listed below have not been evaluated by Health Canada for safety, effectiveness or quality and may pose serious health risks.

Health Canada

8-5-2018

Ampicillin and Sulbactam for Injection USP, 3 g Single-Dose Vials by AuroMedics Pharma: Recall - Presence of Red Particulate Matter

Ampicillin and Sulbactam for Injection USP, 3 g Single-Dose Vials by AuroMedics Pharma: Recall - Presence of Red Particulate Matter

Ampicillin and Sulbactam for Injection USP, 3 g/Single-Dose Vials by AuroMedics Pharma: Recall - Exposure to particulate may result in local site reaction, thromboembolic events and systemic immune response.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

28-5-2018

Seresto and its associated name Foresto

Seresto and its associated name Foresto

Seresto and its associated name Foresto (Active substance: imidacloprid/flumethrin) - Community Referrals - Art 13 - Commission Decision (2018)3404 of Mon, 28 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/V/A/125

Europe -DG Health and Food Safety

18-5-2018

EU/3/14/1383 (IQVIA RDS Ireland Limited)

EU/3/14/1383 (IQVIA RDS Ireland Limited)

EU/3/14/1383 (Active substance: Single-chain urokinase plasminogen activator) - Transfer of orphan designation - Commission Decision (2018)3150 of Fri, 18 May 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMA/OD/125/14/T/01

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