Standacillin

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Standacillin 500 mg - Kapseln
  • Einheiten im Paket:
  • 12 Stück, Laufzeit: 48 Monate,1000 Stück, Laufzeit: 48 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Standacillin 500 mg - Kapseln
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Ampicillin
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 17060
  • Berechtigungsdatum:
  • 07-12-1981
  • Letzte Änderung:
  • 10-08-2017

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER

Standacillin 500 mg - Kapseln

Wirkstoff: Ampicillin

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme

dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte

weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden

haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe

Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Standacillin und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Standacillin beachten?

Wie ist Standacillin einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Standacillin aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

WAS IST STANDACILLIN UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Standacillin enthält Ampicillin (ein Aminopenicillin). Dies ist ein Antibiotikum, welches Bakterien

vieler verschiedener Arten durch Störung ihres Zellwandaufbaues abtötet und daher bei vielen

verschiedenen Erkrankungen angewendet werden kann.

Standacillin

wird

Körper

aufgenommen

verteilt

sich

verschiedenen

Körpergewebe und -flüssigkeiten.

Zu den Erkrankungen, die mit Standacillin behandelt werden können, gehören folgende leichte

mittelschwere

Erkrankungen,

sofern

durch

Ampicillin-empfindliche

Krankheitserreger

hervorgerufen werden:

Infektionen der Atemwege:

Infektionen der oberen Atemwege und des HNO-Bereiches: akute Entzündungen der

Nasennebenhöhlen (fachgerecht diagnostiziert) und Mittelohrentzündung (Sinusitis bzw.

Otitis media)

Infektionen der tiefen Atemwege: akute Verschlechterung einer chronischen Bronchitis,

ambulant erworbene Lungenentzündung (Pneumonie)

Infektionen der Haut und der Weichteile:

Wundinfektionen

Infektionen nach Tierbissen

Infektionen der Harn- und Geschlechtsorgane:

akute

chronische

Entzündungen

Niere

(Pyelonephritis),

Nierenbeckens

(Pyelitis), der Harnblase (Zystitis) und der Harnröhre (Urethritis)

Infektionen im Bereich der weiblichen Geschlechtsorgane und des kleinen Beckens wie

z.B. Fehlgeburt mit Fieber, Entzündung der Eileiter, Eierstöcke (Adnexitis, Salpingitis) und

der Gebärmutter (Endo- und Parametritis), Beckenbauchfellentzündung (Pelveoperitonitis),

Wochenbettfieber (Puerperalfieber)

Infektionen des Verdauungstraktes:

Bakterienruhr (Salmonellose, Shigellose), Typhus, Paratyphus

Infektionen der Gallengänge und der Gallenblase (Cholangitis, Cholecystitis)

Leptospirose (durch Tiere übertragene Infektionskrankheit)

Listeriosen (bakterielle Infektionskrankheit) mit und ohne Krankheitsbeschwerden.

Standacillin wird eingenommen zur Fortsetzung einer Injektionsbehandlung mit Standacillin bei:

Entzündungen der Herzklappen und der Herzinnenwand (Endocarditis)

bakterielle Gehirnhautentzündung (Meningitis)

Behandlung

einer

Bakteriämie,

welche

Zusammenhang

oder

vermutlich

Zusammenhang mit einer der oben angeführten Infektionen steht.

Listeriosen

Nachbehandlung während der Heilungsphase einer Erkrankung.

Standacillin

kann

Operationen

Bereich

Harn-

Geschlechtsorgane

oder

Operationen am Verdauungstrakt bei gefährdeten Personen zur Vorbeugung einer Herzklappen-

oder

Herzinnenwandentzündung,

zusammen

einem

weiteren

Antibiotikum,

verwendet

werden.

Ampicillin

wurde

auch

Erfolg

Herabsetzung

Ammoniakkonzentration

Verdauungstrakt bei Lebererkrankungen gegeben.

2.

WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON STANDACILLIN BEACHTEN?

Standacillin darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff Ampicillin oder einen der in Abschnitt 6. genannten

sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind

Überempfindlichkeit

gegenüber

ß-Laktam-Antibiotika

z.B.

Penicilline

oder

Cephalosporine

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Standacillin einnehmen.

Wenn bereits eine Überempfindlichkeit (Allergie), ein Asthmaleiden oder eine Pilzerkrankung

besteht,

sollten

dies

behandelnden

Arzt

mitteilen.

Beim

Auftreten

Allergieerscheinungen,

insbesondere

Hautausschlägen,

Juckreiz,

Frösteln,

Quaddelbildung,

Atemnot, Beklemmungsgefühl, sowie Durchfall oder Bauchschmerzen ist der Arzt unverzüglich zu

Rate zu ziehen.

Teilen Sie Ihrem Arzt ebenfalls mit, wenn bei Ihnen schon einmal Überempfindlichkeitsreaktionen

gegen Penicilline und Cephalosporine aufgetreten sind.

Pfeiffer'schem

Drüsenfieber

(durch

Viren

verursachte

Erkrankung),

Cytomegalievirus-

Erkrankung oder lymphatischer Leukämie sollte die Anwendung von Ampicillin vermieden werden,

da dabei häufiger Hautreaktionen auftreten.

Bei schweren und anhaltenden Durchfällen ist an eine antibiotikabedingte pseudomembranöse

Colitis

denken

(blutig-schleimige,

wässrige

Durchfälle,

dumpfer,

diffuser

kolikartiger

Bauchschmerz, Fieber, gelegentlich Tenesmen), die lebensbedrohlich sein kann. Informieren Sie

unverzüglich Ihren Arzt. In diesen Fällen ist Standacillin sofort abzusetzen und eine dem

Erregernachweis gemäße Behandlung einzuleiten. Die Darmbewegung-hemmende Arzneimittel

dürfen nicht eingenommen werden.

stärkeren

Magen-Darmbeschwerden

anhaltendem

Durchfall

oder

Erbrechen

kann

Standacillin

Körper

nicht

ausreichend

aufgenommen

werden.

Teilen

daher

behandelnden Arzt solche Beschwerden umgehend mit. In diesem Fall, oder bei schweren

Erkrankungen

Gehirnhautentzündung,

Gelenksentzündungen,

Blutvergiftung

oder

Herzinnenwand-

bzw.

Herzklappenentzündung

sollte

Standacillin

zunächst

Injektionsbehandlung angewendet werden.

Antibiotika sind zur Behandlung von Entzündungen der Gallenblase und der Gallengänge nur bei

leichteren Erkrankungen, bei denen keine Gallenstauung besteht, geeignet.

Bei eingeschränkter Nierenfunktion kann der Arzt eine Anpassung der Dosis vornehmen.

einer

Langzeitbehandlung

werden

Blutbildkontrollen,

Leber-

Nierenfunktionstests

empfohlen.

Bei langandauernder Behandlung kann es zum Überhandnehmen nicht Ampicillin-empfindlicher

Keime bzw. Pilze kommen. Bei Anzeichen von neuen Infektionen, z.B. Soor, ist der behandelnde

Arzt aufzusuchen.

Eine Antigengemeinschaft kann zwischen Dermatophyten und Penicillin bestehen, sodass bei

Patienten mit Mykosen auch bei erstmaliger Penicillingabe allergische Reaktionen, wie nach

Zweitkontakt auftretend, nicht ausgeschlossen werden kann.

Wie alle Medikamente sollen Sie dieses Präparat in der Schwangerschaft nur nach Beratung mit

Ihrem

Arzt

einnehmen.

daher

notwendig,

dass

einer

bestehenden

Schwangerschaft berichten.

Einnahme von Standacillin zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden,

kürzlich

andere

Arzneimittel

eingenommen/angewendet

haben

oder

beabsichtigen,

andere

Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Bestimmte Arzneimittel können bei gleichzeitiger Anwendung mit Standacillin zu Problemen

führen.

Standacillin sollte nur nach ausdrücklicher Verordnung Ihres behandelnden Arztes zusammen mit

anderen Antibiotika eingenommen werden, da einige Antibiotika die Wirkung von Standacillin

fördern, andere aber auch behindern können.

Probenecid (Harnsäuremedikament) kann die Wirkung von Standacillin verstärken.

Mittel gegen übermäßige Magensäure (Antacida) können die Aufnahme von Standacillin in den

Körper behindern.

Bei gleichzeitiger Anwendung mit Allopurinol (Arzneimittel zur Behandlung von Gicht) ist das

Exanthemrisiko (Ausschlag) erhöht.

Ampicillin kann die Harnausscheidung von Atenolol (Herzmedikament) vermindern.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Blutgerinnungshemmer (zur Vorbeugung von Blutgerinnseln)

wie Warfarin und Ampicillin kann die Blutungsneigung erhöht sein.

Wirksamkeit

eines

oralen

Typhus-Impfstoffes

kann

gleichzeitiger

Anwendung

Standacillin herabgesetzt sein.

gleichzeitiger

Anwendung

kann

Toxizität

Methotrexat

(zur

Behandlung

Gelenksentzündung) erhöht sein.

Die Aufnahme von Ampicillin ist vermindert, wenn innerhalb der vorangehenden zwei Stunden

Adsorbentien (z. B. Kaolin) eingenommen wurden.

Bei gleichzeitiger Anwendung kann die Aufnahme von Digoxin (zur Behandlung bestimmter

Herzkrankheiten) in den Körper erhöht sein.

Dieses

Arzneimittel

kann

auch

Ergebnis

Harnzuckertests

oder

Tests

Aminosäurebestimmungen im Harn verändern.Bei Schwangeren, die mit Ampicillin behandelt

wurden, wurden vorübergehend erniedrigte Plasmakonzentrationen von Estradiol und seinen

Konjugaten diagnostiziert.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt über die Anwendung von Ampicillin. Möglicherweise müssen

andere Tests angewendet werden.

Einnahme von Standacillin zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Da Mahlzeiten die Aufnahme von Standacillin in den Körper beeinträchtigen können, sollte es

vorzugsweise 1-2 Stunden vor einer Mahlzeit eingenommen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder

beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren

Arzt oder Apotheker um Rat.

Über die Anwendung von Standacillin während der Schwangerschaft und Stillperiode entscheidet

der Arzt (siehe Abschnitt „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Nach

bisherigen

Erfahrungen

Standacillin

keinen

Einfluss

Konzentrations-

Reaktionsfähigkeit. Selten können allerdings Nebenwirkungen (siehe Abschnitt 4) zu Risiken bei

Ausübung

genannten

Tätigkeiten

führen.

Dies

gilt

verstärktem

Maße

Zusammenwirken mit Alkohol.

3.

WIE IST STANDACILLIN EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie Standacillin immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem

Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Zum Einnehmen.

Die Höhe der Dosis von Ampicillin ist abhängig von Alter, Gewicht und Nierenfunktion des

Patienten,

Schweregrad

Infektion

sowie

vermuteten

oder

nachgewiesenen Erregern.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gelten im Allgemeinen folgende Dosierungsrichtlinien:

Für Jugendliche und Erwachsene: (1 -) 2 - 4 g pro Tag

Für Kinder ab 6 Jahren: (25 -) 50 - 100 mg/kg Körpergewicht pro Tag

Bei Bedarf ist eine Erhöhung bis auf 8 g/Tag (200 mg/kg Körpergewicht) möglich.

Es wird empfohlen, die Tagesdosis auf 3 - 4 Einzelgaben aufzuteilen. Ist eine Einnahme nicht

möglich, kann auf injizierbare Darreichungsformen von Standacillin ausgewichen werden (siehe

Abschnitt 2. "Standacillin darf nicht eingenommen werden").

Feste Arzneizubereitungen, die unzerkaut geschluckt werden müssen, wie z. B. Kapseln, sind für

Kinder

unter

Jahren

ungeeignet.

Hierfür

sind

andere

geeignetere

Darreichungsformen

anzuwenden.

Behandlungsdauer

Regel

sollte

Standacillin

nach

Besserung

Anzeichen

noch

weitere

Tage

eingenommen werden. Bei Infektionen der Harn- oder Geschlechtsorgane sollte die Behandlung

mindestens 4 - 10 Tage betragen. Bei Infektionen mit ß-hämolysierenden Streptokokken (z. B.

Angina, Scharlach) sollte die Therapie mindestens 10 Tage dauern.

Dosierung bei eingeschränkter Nierenfunktion und bei Früh- und Neugeborenen

Bei stark herabgesetzter Nierenfunktion bzw. bei Früh- und Neugeborenen wird Ihr Arzt die Dosis

reduzieren, bzw. die Zeitabstände zwischen den Einnahmen entsprechend verlängern.

stark

eingeschränkter

Nierenfunktion

sollte

ausdrückliche

Anordnung

behandelnden

Arztes

mehr

alle

Stunden

eingenommen

werden,

sehr

stark

eingeschränkter Nierenfunktion sollte das Dosierungsintervall auf 12 - 15 Stunden erhöht werden.

Sie sollten Ihren Arzt daher auf eine eventuell bestehende Nierenerkrankung aufmerksam machen.

Wenn Sie eine größere Menge von Standacillin eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie versehentlich zu viel Standacillin eingenommen haben, benachrichtigen Sie umgehend

einen Arzt, damit gegebenenfalls geeignete Maßnahmen eingeleitet werden können.

Bei Überdosierung von Standacillin ist mit dem verstärkten Auftreten von Magen/Darmbeschwerden

zu rechnen. Weiters kann es zu einer Entzündung der Harnblase, Nierenentzündung, verminderter

Harnausscheidung und Nierenschwäche kommen. Diese Anzeichen sind nach Beendigung der

Behandlung wieder rückläufig.

Erreichen

hoher

Konzentrationen

Gehirnflüssigkeit

(Liquor)

können

neurogische

Symptome einschließlich Krampfanfälle auftreten.

Ein spezifisches Gegenmittel existiert nicht.

Ampicillin kann mittels Blutwäsche aus dem Blutkreislauf entfernt werden.

Wenn Sie die Einnahme von Standacillin vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben,

sondern fragen Sie Ihren Arzt.

Eine versäumte Einnahme von Standacillin sollten Sie bei nächster Gelegenheit auf nüchternem

Magen nachholen.

Wenn Sie die Einnahme von Standacillin abbrechen

Auch wenn eine Besserung der Krankheitssymptome oder Beschwerdefreiheit eintritt, darf die

Behandlung mit Standacillin keinesfalls ohne ärztliche Anweisung geändert oder abgebrochen

werden, um eine erneute Verschlechterung bzw. ein Wiederauftreten der Krankheit zu vermeiden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren

Arzt oder Apotheker.

4.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei

jedem auftreten müssen.

Sie müssen unverzüglich Ihren Arzt kontaktieren, wenn Sie folgende Nebenwirkungen bei sich

bemerken:

Sehr häufig (kann mehr als 1 Behandelten von 10 betreffen)

Hautreaktionen, die sich in Form von Juckreiz, Hautrötung mit Hitzegefühl (Rash) und

Nesselausschlag zeigen.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Das typische "Ampicillin"-Exanthem ist meist morbilliform/maculopapulös und tritt nach 8 - 10

Tagen bei erstmaliger Anwendung auf, bei wiederholter Anwendung tritt es am 2. bis 3. Tag

auf. Das Exanthem klingt im Allgemeinen trotz Fortsetzung der Therapie innerhalb weniger

Tage ab.

Exantheme scheinen bei Virusinfekten, bei Nierenschwäche oder bei Dosen über 6 g/die

häufiger als sonst vorzukommen.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

gastrointestinale Störungen (Magenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Blähungen)

klingen

häufig

noch

während

Therapie

verlangen

meist

kein

Absetzen.

Normalisierung der Darmflora ist ca. 3-5 Tage nach Therapieende zu erwarten. Treten

während der Therapie Durchfälle auf, sollte an die Möglichkeit einer pseudomembranösen

Colitis gedacht werden.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

Arzneimittelfieber,

schwere

Entzündung

Haut

(Lyell-Syndrom),

Kehlkopfschwellung,

Serumkrankheit (allergische Reaktion), Entzündung von Blutgefäßen (allergische Vaskulitis),

hämolytische Anämie (Blutarmut), Stevens-Johnson-Syndrom (schwere Hauterkrankung mit

Störung des Allgemeinbefindens, schmerzhafte Blasenbildung der Haut besonders im Mund-,

Augen und Genitalbereich)

Schwindel, Kopfschmerzen

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

Myelosuppression (temporäre oder dauerhafte Schädigung des Knochenmarks, die zu einer

verminderten Bildung von Blutzellen führt), Blutbildveränderungen wie Thrombozytopenie

(Verminderung

Blutplättchen),

Agranulozytose

(hochgradige

Verminderung

einer

Untergruppe

weißen

Blutkörperchen),

Leukopenie

(Verminderung

weißen

Blutkörperchen) und Eosinophilie (Erhöhung bestimmter weißer Blutzellen).

Desweiteren

sind

Blutarmut

(Anämie),

Panzytopenie

Veränderungen

Blutgerinnung (Verlängerung der Blutungs- und Prothrombinzeit) beschrieben worden.

Im Allgemeinen gehen die Blutbildveränderungen nach Beendigung der Therapie zurück.

schwere

Überempfindlichkeitserscheinungen

Kreislaufkollaps

und/oder

Atemnot

(anaphylaktischer Schock),

Bei Patienten, die an Pilzerkrankungen der Haut leiden, können schon bei der ersten

Verabreichung von Penicillin Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten.

schwere entzündliche Hautveränderungen (exfoliative Dermatitis, Erythema multiforme)

Schwellung von Haut oder Schleimhaut (angioneurotisches Ödem)

Gelenksschmerzen

Nierenentzündung

(Anzeichen

dafür

sind

Fieber,

Schwellungen,

besonders

Gesichtsbereich und/oder Blutbeimengungen im Harn)

Fieber

vorübergehende Erhöhung der Transaminasen (Blutwerte, die diagnostische Bedeutung bei

Lebererkrankungen haben)

Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.

Langfristige und wiederholte Anwendung des Präparates kann zu einer Infektion mit anderen

Keimen oder zu einer Besiedelung mit Antibiotika-unwirksamen Keimen oder Sprosspilzen

führen.

Bei Typhus oder einer Syphilisbehandlung kann es durch Zerfall der abgetöteten Keime und

die darauffolgende Freisetzung von Bakteriengiften zu Fieber und zu Hautausschlägen

kommen.

Bei sehr hohen Ampicillin-Konzentrationen im Serum, die z.B. durch eine eingeschränkte

Nierenfunktion

oder

Anwendung

sehr

hoher

Dosen

bedingt

sein

können,

kann

zentralnervösen Erregungszuständen, Muskelzuckungen und Krämpfen kommen.

Wie bei anderen Penicillinen können Zungenbrennen, Entzündung der Mundschleimhaut,

Mundtrockenheit oder Störungen des Geschmackssinnes auftreten.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen.

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über

die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

WIE IST STANDACILLIN AUFZUBEWAHREN?

Nicht über 25°C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

dürfen

dieses

Arzneimittel

nach

Umkarton/der

Blisterpackung

nach

„Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht

sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker,

wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum

Schutz der Umwelt bei.

6.

INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Standacillin enthält

Der Wirkstoff ist Ampicillin. Eine Kapsel enthält 500 mg Ampicillin als Ampicillintrihydrat.

Die sonstigen Bestandteile sind: Kapselinhalt: Magnesiumstearat. Kapselhülle: Titandioxid (E-

171), Gelatine.

Wie Standacillin aussieht und Inhalt der Packung

Hartgelatinekapseln. Die Kapseln sind weiß bis opaque, Größe 0 (ca. 21,5 mm x 7,5 mm) mit

einem weißen bis cremefarbenen Pulver.

Blisterpackung zu 12 Stück

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Sandoz GmbH, 6250 Kundl, Österreich

Z.Nr. 17.060

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Juli 2015.

18-5-2018

Unauthorized prescription antibiotic drugs seized from Gigi's Market in Ottawa, ON, may pose serious health risks

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Health Canada

8-5-2018

Ampicillin and Sulbactam for Injection USP, 3 g Single-Dose Vials by AuroMedics Pharma: Recall - Presence of Red Particulate Matter

Ampicillin and Sulbactam for Injection USP, 3 g Single-Dose Vials by AuroMedics Pharma: Recall - Presence of Red Particulate Matter

Ampicillin and Sulbactam for Injection USP, 3 g/Single-Dose Vials by AuroMedics Pharma: Recall - Exposure to particulate may result in local site reaction, thromboembolic events and systemic immune response.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

13-12-2018

Ampicillin-ratiopharm®

Rote - Liste

8-11-2018

Ampicillin/Sulbactam Kabi

Rote - Liste