Stalevo 75/18.75/200 mg

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Stalevo 75/18.75/200 mg Filmtabletten
  • Darreichungsform:
  • Filmtabletten
  • Zusammensetzung:
  • entacaponum 200 mg, levodopum 75 mg, carbidopum mit 18,75 mg bis carbidopum monohydricum, excipiens pro compresso Dunst.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Stalevo 75/18.75/200 mg Filmtabletten
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetik menschlichen
  • Therapiebereich:
  • Morbus Parkinson

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 56676
  • Berechtigungsdatum:
  • 04-03-2004
  • Letzte Änderung:
  • 14-02-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Stalevo®

Novartis Pharma Schweiz AG

Was ist Stalevo und wann wird es angewendet?

Stalevo wird für die Behandlung von Patienten mit Parkinson-Krankheit eingesetzt, die unter

bestimmten Symptomen leiden (fluktuierende motorische Symptome, sogenannte Enddosis- bzw.

«on-off» Symptome). Stalevo wird dann eingesetzt, wenn die Symptome unter einer bisherigen

Therapie mit einem oder zwei Wirkstoffen nicht ausreichend stabilisiert wurden.

Stalevo ist eine Kombination von drei aktiven Substanzen in einer Filmtablette.

Jede Filmtablette Stalevo enthält Levodopa als Bestandteil, der gegen die Parkinson-Krankheit wirkt.

Zusätzlich enthält jede Filmtablette Carbidopa und Entacapon. Diese verbessern die Wirkung zur

Linderung der Parkinsonsymptome von Levodopa.

Wann darf Stalevo nicht eingenommen werden?

Stalevo darf nicht eingenommen werden, wenn:

·Sie an einer Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen Levodopa, Carbidopa, Entacapon oder

einem der anderen Inhaltsstoffe von Stalevo leiden.

·Sie an einer Lebererkrankung leiden.

·Sie an erhöhtem Augeninnendruck aufgrund eines Engwinkelglaukoms (grüner Star) leiden.

·Sie an einem Phäochromozytom (ein Tumor der Nebenniere) leiden, da dies das Risiko schwerer

Blutdruckerhöhungen steigern kann.

·Sie gleichzeitig bestimmte Antidepressiva (selektive MAO-A- und MAO-B-Hemmer in

Kombination oder nicht-selektive MAO-Hemmer) einnehmen.

·bei Ihnen ein malignes neuroleptisches Syndrom (MNS) und/oder eine nicht-traumatische

Rhabdomyolyse (seltene Form der Muskelerkrankung) aufgetreten ist.

·Sie ein Melanom haben resp. hatten oder eine verdächtige, bisher nicht diagnostizierte

Hautveränderung haben.

·Sie unter 18 Jahre alt sind.

Wann ist bei der Einnahme von Stalevo Vorsicht geboten?

Vorsicht bei der Einnahme von Stalevo ist geboten:

·Wenn Sie einen Herzinfarkt oder irgendeine sonstige Erkrankung des Herz-Kreislaufsystems oder

der Lunge, Bronchialasthma, eine Nieren- oder eine Erkrankung des Hormonsystems durchgemacht

haben, oder unter einer besonderen Form von unwillkürlichen Bewegungen (sogenannte

extrapyramidale Störungen) leiden, ein Magengeschwür oder Krampfanfälle oder eine entzündliche

Darmerkrankung hatten. Bei Patientinnen und Patienten, die an einem Magen- oder Darmgeschwür

gelitten haben, ist es möglich, dass sich die Wahrscheinlichkeit einer Magen-Darmblutung erhöht.

·Wenn Sie eine Psychose durchgemacht haben, sollten Sie dies Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin

mitteilen.

·Wenn Sie sich depressiv fühlen oder Suizidgedanken haben, oder wenn Sie untypische

Veränderungen Ihres Verhaltens erkennen, sollten Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin aufsuchen.

·Wenn Sie einen erhöhten Augeninnendruck aufgrund eines chronischen Weitwinkelglaukoms

haben. Die Stalevo-Dosis muss möglicherweise angepasst und Ihr Augeninnendruck überwacht

werden.

·Wenn Sie sonstige Arzneimittel einnehmen, die gelegentlich einen Blutdruckabfall verursachen

können (orthostatische Hypotension), da Stalevo solche Reaktionen verstärken kann.

·Wenn nach Beginn der Behandlung mit Stalevo unwillkürliche Bewegungen neu auftreten oder sich

verschlimmern, sollten Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin aufsuchen, da eventuell die Dosierung Ihrer

Arzneimittel angepasst werden muss.

·Wenn Sie schwere Muskelsteifheit, heftige Muskelzuckungen, starke Muskelschmerzen oder

Muskelschwäche, Zittern, Unruhe, Verwirrung, Fieber, Herzrasen oder grosse

Blutdruckschwankungen bemerken, sollten sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin aufsuchen.

·Wenn Sie Stalevo absetzen müssen, darf das nur in Absprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin

erfolgen, da Stalevo möglicherweise langsam abgesetzt und die Dosis Ihrer anderen Arzneimittel

gegen die Parkinson-Krankheit angepasst werden muss, um eine Verschlechterung Ihrer Parkinson-

Symptome oder Nebenwirkungen zu vermeiden.

·Wenn Sie vermehrt an Durchfall leiden, sollten Sie Ihr Körpergewicht regelmässig überprüfen; bei

auffälligem Gewichtsverlust ist Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin zu informieren.

·Wenn Sie innerhalb eines relativ kurzen Zeitraums eine fortschreitende Appetitlosigkeit,

Erschöpfung (Asthenie) und Gewichtsverlust entwickeln. In diesem Fall ist eine umfassende

medizinische Untersuchung in Betracht zu ziehen.

·Wenn Sie selbst, Familienangehörige oder Betreuungspersonen bemerken, dass Sie den Drang oder

das Verlangen entwickeln, sich in einer für Sie ungewöhnlichen Weise zu verhalten, oder Sie dem

Drang, dem Trieb oder dem Verlangen zur Ausführung bestimmter Handlungen, die für Sie oder

andere möglicherweise schädlich sind, nicht widerstehen können, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt

bzw. Ihrer Ärztin. Solche Verhaltensweisen werden als Impulskontrollstörungen bezeichnet und

können Spielsucht, Ess- oder Kaufsucht, ungewöhnlich gesteigertes sexuelles Verlangen oder

übermässige Inanspruchnahme durch sexuelle Gedanken oder Gefühle umfassen. Ihr Arzt bzw. Ihre

Ärztin muss Ihre Behandlung möglicherweise überprüfen.

Stalevo kann aufgrund eines Blutdruckabfalls Schwindel oder leichte Kopfschmerzen verursachen.

Dadurch kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder

Maschinen zu bedienen, beeinträchtigt werden.

In seltenen Fällen kann während der Behandlung Schläfrigkeit und plötzliches Einschlafen auftreten.

Letzteres kann manchmal ohne Vorwarnung oder Schläfrigkeit auftreten. Falls Sie an plötzlichem

Einschlafen oder starker Schläfrigkeit tagsüber leiden, dürfen Sie deshalb während der Einnahme

von Stalevo kein Fahrzeug führen oder andere Aktivitäten ausüben (z.B. Werkzeuge oder Maschinen

bedienen), bei denen eine verminderte Aufmerksamkeit Sie selbst oder andere gefährdet. Sie sollen

solange auf das Führen eines Fahrzeuges wie auf obengenannte Aktivitäten verzichten, bis Sie durch

eine ausreichende Erfahrung mit der Einnahme des Arzneimittels das eventuelle Auftreten dieser

Beeinträchtigungen hinreichend sicher ausschliessen können.

Bei Einnahme anderer Arzneimittel:

Stalevo kann die Wirkungen und Nebenwirkungen einer Vielzahl bestimmter anderer Arzneimittel

beeinflussen. Die Wirkungen und Nebenwirkungen von Stalevo können umgekehrt von anderen

Arzneimitteln beeinflusst werden.

Es ist besonders wichtig, dass Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin darüber informieren, welche

Arzneimittel (auch selbstgekaufte oder pflanzliche) Sie zur Zeit einnehmen oder vor kurzem

eingenommen haben.

Eine Verstärkung der Wirkungen und Nebenwirkungen folgender Arzneimittel durch Stalevo ist

möglich mit:

·Bestimmten stimmungsaufhellenden Arzneimitteln (Antidepressiva) vom Typ der trizyklischen

Antidepressiva, MAO-A-Hemmern, Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmern (Wirkstoffe wie z.B.

Maprotilin und Venlafaxin).

·Arzneimitteln mit folgenden Wirkstoffen: Paroxetin, Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin,

Dobutamin, Alpha-Methyldopa und Apomorphin.

Eine Verminderung der Wirkung von Stalevo durch folgende Arzneimittel ist möglich mit:

·Bestimmten Arzneimitteln, die zur Behandlung von Psychosen oder der Schizophrenie eingesetzt

werden [z.B. Phenothiazine (z.B. Wirkstoffe wie Levomepromazin, Thioridazin, Fluphenazin) und

Butyrophenone (z.B. Haloperidol)].

·Bestimmten Arzneimitteln zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen (wie z.B. Metoclopramid).

·Sowie Arzneimitteln zur Vorbeugung von Krampfanfällen (Epilepsie) mit Phenytoin und

Arzneimitteln mit Papavarin.

Daher müssen Sie Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin mitteilen, wenn Sie diese Arzneimittel einnehmen

und/oder unter diesen Arzneimitteln einen Wirksamkeitsverlust von Stalevo bemerken.

Stalevo kann die Aufnahme von Eisen durch den Magen-Darm-Trakt beeinträchtigen. Daher sollten

die Einnahme von Stalevo und die Einnahme eisenhaltiger Arzneimittel in einem zeitlichen Abstand

von mindestens 2-3 Stunden erfolgen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen

Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder

äusserlich anwenden.

Darf Stalevo während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Während der Schwangerschaft darf Stalevo nicht angewendet werden.

Frauen dürfen während der Behandlung mit Stalevo nicht stillen.

Wie verwenden Sie Stalevo?

Eine Filmtablette Stalevo enthält jeweils eine Behandlungsdosis. Nehmen Sie nur eine Filmtablette

Stalevo auf einmal ein. Sie sollten nicht 2 oder mehr Filmtabletten Stalevo auf einmal einnehmen.

Teilen Sie die Filmtabletten nicht.

Sie sollten sich bei der Einnahme von Stalevo, anderer Arzneimittel, die Levodopa enthalten, sowie

anderer Arzneimittel gegen die Parkinson-Krankheit streng an die Anweisungen Ihres Arztes bzw.

Ihrer Ärztin halten. Das schliesst das Befolgen der Anweisungen ein, wann und wie Sie Ihre

Arzneimittel einnehmen sollen.

Ändern Sie nicht von sich aus die vorgeschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben das Arzneimittel

wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer

Ärztin oder Apothekerin.

Die Behandlung mit Stalevo sollten Sie nicht ohne ausgiebige vorherige Beratung durch Ihren Arzt

bzw. Ihre Ärztin abbrechen.

Nehmen Sie Stalevo nicht zusammen oder in kurzem zeitlichen Abstand vor oder nach einer sehr

eiweissreichen Mahlzeit (z.B. viel Fleisch, Fisch, Käse und Eier) ein, da die Aufnahme eines

Wirkstoffes von Stalevo beeinträchtigt werden kann. Stalevo und Eisenpräparate sollten in einem

zeitlichen Abstand von mindestens 2-3 Stunden eingenommen werden.

Wenn Sie versehentlich zu viele Filmtabletten Stalevo eingenommen haben, sollten Sie sofort mit

Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin sprechen.

Sobald Sie festgestellt haben, dass Sie vergessen haben, Stalevo einzunehmen, sollten Sie dies

nachholen. Es sollten jedoch nicht zwei Filmtabletten Stalevo innerhalb der gleichen Stunde

eingenommen werden. Auch sollten Sie keine doppelte Dosis einnehmen, um die vergessene

Einzeldosis aufzuholen. Danach sollten Sie Ihr übliches Dosierungsschema wieder aufnehmen.

Welche Nebenwirkungen kann Stalevo haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Stalevo auftreten:

Stalevo ist eine Kombination von Levodopa, Carbidopa und Entacapon in einem Präparat. Daher

können die Nebenwirkungen, die bei der Behandlung mit Levodopa/Carbidopa und der Kombination

von Entacapon zusammen mit Levodopa/Carbidopa beschrieben wurden, auch unter Stalevo

auftreten.

Sehr häufig: (mindestens 1 Patient bzw. Patientin von 10)

Unwillkürliche Bewegungen meist der Arme, Beine oder des Kopfes (Dyskinesien); Übelkeit;

Durchfall;

harmlose rötlich-braune Verfärbung des Urins;

Muskelschmerzen, Schmerzen des Bewegungsapparates.

Häufig: (1 bis weniger als 10 Patienten bzw. Patientinnen von 100)

Hautausschlag, vermehrtes Schwitzen;

Verschlechterung der Parkinson-Symptome, Zittern (Tremor), wechselnde

Beweglichkeit/Bewegungsvermögen bei der Parkinson-Erkrankung mit Wechsel zwischen

Bewegungsstarre («Off-Zustand») und Beweglichkeit («On-Zustand»), unwillkürliche

Muskelspannung (Dystonie);

psychische Veränderung wie z.B. Störungen der geistigen Leistungsfähigkeit mit z.B.

Gedächtnis-/Merkfähigkeitsstörungen, Demenz;

Schläfrigkeit, Benommenheit/Schwindel, Kopfschmerzen;

Beschwerden im Zusammenhang mit erkrankten Herzkranzgefässen (koronare Herzkrankheit) wie

plötzlichem Enge-/Druck-/Schmerzgefühl in der Brust (Angina pectoris), unregelmässiger

Herzschlag (Herzrhythmusstörungen), Schwindel oder Ohnmacht aufgrund niedrigen Blutdrucks

(Blutdruckabfall) beim Aufrichten; erhöhter Blutdruck;

Kurzatmigkeit, Luftnot;

Depression (möglicherweise mit Suizidgedanken), Wahnvorstellungen (Halluzinationen),

Verwirrtheit, abnorme Träume inklusive Alpträume, Angst und Schlaflosigkeit;

Muskelkrämpfe, Gelenkschmerzen;

Blutarmut (Anämie);

Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit, Entzündung der ableitenden Harnwege (z.B. Blasenentzündung),

Mundtrockenheit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Unwohlsein im Bereich des Oberbauches,

Verstopfung, Sodbrennen;

Geschwollene Beine, Gangstörung, häufigere Stürze, Kraftlosigkeit, Müdigkeit;

Verschwommensehen.

Gelegentlich: (1 bis weniger als 10 Patienten bzw. Patientinnen von 1‘000)

Herzinfarkt;

Magen/-Darmblutungen;

Mangel an Blutplättchen (Thrombozytopenie) mit gestörter Blutgerinnung (z.B. nach Verletzungen

dauert es länger als üblich, bis die Blutung zum Stillstand kommt, oder es treten schneller oder auch

ohne äussere Einwirkung blaue Flecken auf);

Psychotische Symptome, Unruhe;

Dickdarmentzündung;

Schluckbeschwerden;

Leberwerte ausserhalb der Norm bei Blutuntersuchungen;

Verfärbung der Haut, Nagel, Haar, des Schweisses;

Unfähigkeit, Wasser zu lassen (Harnverhalt);

Allgemeines Unwohlsein.

Weitere Nebenwirkungen sind:

Es können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten. Die Anzeichen dafür können sein: Nesselsucht

(Nesselausschlag), Juckreiz, Hautausschlag, punktförmige Blutungen in der Haut, plötzlich

auftretende und häufig rasch fortschreitende Schwellung des Gesichts, der Lippen, Zunge oder Kehle

(dies kann zu Atemschwierigkeiten oder Schluckbeschwerden führen). Falls bei Ihnen solche

Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, müssen Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin

kontaktieren.

Es kann zu übermässiger Müdigkeit/Schläfrigkeit am Tage und plötzlichen unkontrollierten

Einschlafattacken kommen (siehe «Wann ist bei der Einnahme von Stalevo Vorsicht geboten?»).

Es können Leberentzündungen mit Gelbsucht auftreten.

Sehr selten wird ein so genanntes malignes neuroleptisches Syndrom verursacht, welches sich vor

allem durch Fieber, Bewusstseinsstörungen und Muskelsteifheit äussert. Sehr selten treten starke

Muskelschmerzen oder Muskelschwäche auf, welche Zeichen eines schwerwiegenden Muskelabbaus

(Rhabdomyolyse) sein können. In beiden Fällen muss sofort der behandelnde Arzt bzw. die

behandelnde Ärztin kontaktiert werden.

Sie können möglicherweise folgende Nebenwirkungen verspüren:

Unfähigkeit, dem Impuls zu widerstehen, eine Handlung auszuführen, die schädlich sein könnte;

dazu gehören:

·ein starker Impuls zu exzessivem Glücksspiel trotz erheblichen oder persönlichen, familiären

Konsequenzen,

·verändertes oder erhöhtes sexuelles Interesse und Verhalten , das besorgniserregend ist für Sie oder

andere, zum Beispiel ein gesteigerter Sexualtrieb,

·unkontrollierbares, übermässiges Einkaufen und Geld ausgeben,

·Binge Eating (Essen von grossen Mengen in einer kurzen Periode) oder zwanghaftes Essen (mehr

Essen als normal und mehr als nötig wäre, um den Hunger zu stillen).

Benachrichtigen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie eines dieser Verhaltensmuster erleben; Ihr

Arzt bzw. Ihre Ärztin wird mit Ihnen Wege erörtern um mit diesen Symptomen umzugehen, oder sie

zu reduzieren.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker, bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Arzneimittel sind für Kinder unerreichbar aufzubewahren.

Das Arzneimittel soll bei Raumtemperatur (15-25 °C) aufbewahrt werden.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Stalevo enthalten?

Die Filmtabletten enthalten die Wirkstoffe Levodopa, Carbidopa und Entacapon.

1 Filmtablette Stalevo 50/12.5/200 enthält die Wirkstoffe Levodopa 50 mg, Carbidopa 12.5 mg und

Entacapon 200 mg sowie Hilfsstoffe.

1 Filmtablette Stalevo 75/18.75/200 enthält die Wirkstoffe Levodopa 75 mg, Carbidopa 18.75 mg

und Entacapon 200 mg sowie Hilfsstoffe.

1 Filmtablette Stalevo 100/25/200 enthält die Wirkstoffe Levodopa 100 mg, Carbidopa 25 mg und

Entacapon 200 mg sowie Hilfsstoffe.

1 Filmtablette Stalevo 125/31.25/200 enthält die Wirkstoffe Levodopa 125 mg, Carbidopa 31.25 mg

und Entacapon 200 mg sowie Hilfsstoffe.

1 Filmtablette Stalevo 150/37.5/200 enthält die Wirkstoffe Levodopa 150 mg, Carbidopa 37.5 mg

und Entacapon 200 mg sowie Hilfsstoffe.

1 Filmtablette Stalevo 200/50/200 enthält die Wirkstoffe Levodopa 200 mg, Carbidopa 50 mg und

Entacapon 200 mg sowie Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

56676 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Stalevo? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Stalevo ist in zwei Packungsgrössen erhältlich, die jeweils 30 resp. 100 Filmtabletten enthalten.

Zulassungsinhaberin

Novartis Pharma Schweiz AG, Risch; Domizil: 6343 Rotkreuz.

Diese Packungsbeilage wurde im November 2013 letztmals durch die Arzneimittelbehörde

(Swissmedic) geprüft.

Es gibt keine Sicherheitswarnungen betreffend dieses Produktes.