Sporanox

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Sporanox Hartkapsel 100 mg
  • Dosierung:
  • 100 mg
  • Darreichungsform:
  • Hartkapsel
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Sporanox Hartkapsel 100 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE145905
  • Letzte Änderung:
  • 13-04-2018

Packungsbeilage

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER

Sporanox 100 mg Hartkapseln

Itraconazol

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann

anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für

Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Sporanox und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Sporanox beachten?

Wie ist Sporanox einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Sporanox aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

WAS IST SPORANOX UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Sporanox ist ein Arzneimittel gegen Pilzinfektionen. Es bekämpft Pilzinfektionen der Haut, der Nägel, des

Mundes, der Augen, der Scheide und der inneren Organe.

2.

WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON SPORANOX BEACHTEN?

Sporanox darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Itraconazol oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile

dieses Arzneimittels sind. Eine Überempfindlichkeit können Sie zum Beispiel an Hautausschlag,

Juckreiz, Kurzatmigkeit und/oder einem aufgedunsenen Gesicht erkennen. Falls eines oder mehrere

dieser Symptome bei Ihnen auftreten, setzen Sie die Einnahme von Sporanox ab und ziehen Ihren Arzt

zurate.

wenn Sie schwanger sind (außer Ihr Arzt weiß, dass Sie schwanger sind und er beschließt, dass Sie

Sporanox brauchen).

Nehmen Sie Sporanox nicht gleichzeitig ein mit

Terfenadin, Astemizol und Mizolastin (Arzneimittel gegen Allergie),

Cisaprid (ein Arzneimittel, das bei bestimmten Verdauungsproblemen angewendet wird),

bestimmten Arzneimitteln, die Ihren Cholesterinspiegel senken (wie Simvastatin, Atorvastatin

und Lovastatin),

Bepridil (gegen Angina pectoris, Schmerzen in der Brust),

den Schlafmitteln Midazolam (oral) und Triazolam,

Pimozid und Sertindol (Arzneimittel, die bei psychischen Störungen angewendet werden),

Chinidin und Dofetilid (Arzneimittel, die bei Herzrhythmusstörungen angewendet werden),

Nisoldipin (gegen Bluthochdruck),

Levacethylmethadol (gegen Drogenabhängigkeit)

Dihydroergotamin, Ergotamin und Eletriptan (gegen Migräne),

Methylergometrin und Ergometrin (Gebärmutterblutungen nach der Geburt).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

bei Allergie gegen andere Arzneimittel gegen Pilzinfektionen. Wenn Sie allergisch gegen bestimmte

andere Arzneimittel gegen Pilzinfektionen sind, sind Sie möglicherweise auch allergisch gegen

Sporanox. In diesem Fall dürfen Sie Sporanox nicht einnehmen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder

Apotheker.

wenn Sie Herzprobleme haben. Bei der Verschreibung von Sporanox kann Ihr Arzt Ihnen erklären, auf

welche Symptome Sie achten müssen. Suchen Sie Ihren Arzt sofort auf oder berichten Sie ihm sofort,

wenn Sie an Kurzatmigkeit, unerwarteter Gewichtszuname, Schwellungen in den Beinen oder im

Bauch, ungewohnter Müdigkeit leiden oder wenn Sie nachts wach werden.

bei Kindern und älteren Personen. Es gibt noch wenig Erfahrung mit der Anwendung von Sporanox bei

Kindern und älteren Personen. Der Arzt wird entscheiden, ob eine Behandlung mit Sporanox notwendig

ist.

wenn Sie Leberprobleme haben. Vielleicht muss Ihre Sporanox-Dosis angepasst werden. Suchen Sie

sofort Ihren Arzt auf, wenn Sie während der Behandlung mit Sporanox eines der folgenden Symptome

feststellen sollten: Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Müdigkeit, Bauchschmerzen oder sehr dunkler

Urin. Wenn Sie das Arzneimittel über einen Monat lang ununterbrochen angewendet haben, kann Ihr

Arzt vorschlagen, das Blut regelmäßig untersuchen zu lassen. So könnten mögliche Leberprobleme,

auch wenn sie selten sind, rechtzeitig aufgespürt werden.

wenn Sie Nierenprobleme haben. Vielleicht muss Ihre Sporanox-Dosis angepasst werden.

wenn Sie Symptome von Gehörverlust aufweisen. In sehr seltenen Fällen haben Patienten, die Sporanox

anwendeten, einen vorübergehenden oder bleibenden Gehörverlust gemeldet.

wenn Sie ein ungewöhnliches prickelndes, taubes oder schwaches Gefühl in Händen oder Füßen haben.

wenn Sie AIDS haben.

wenn Sie an Neutropenie leiden (= zu wenig weiße Blutkörperchen im Blut).

wenn Sie früher eine Organtransplantation hatten.

wenn Sie jemals eine allergische Reaktion auf Arzneimittel gegen Pilzinfektionen hatten.

wenn Sie an Durchfall leiden, der mehrere Tage anhält; Ihr Arzt wird entscheiden, ob die Behandlung

angepasst werden muss.

Einnahme von Sporanox zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere

Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen, auch wenn es sich

um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Beispiele von Arzneimitteln, die NIE gleichzeitig mit Sporanox eingenommen werden dürfen:

Siehe Abschnitt „Sporanox darf nicht eingenommen werden“.

Die Kombination mit bestimmten anderen Arzneimitteln kann eine Änderung der Dosis von Sporanox bzw.

des anderen Arzneimittels erforderlich machen. Wenn sie trotzdem gleichzeitig eingenommen werden, muss

der Arzt informiert werden, damit er geeignete Maßnahmen treffen kann.

Beispiele:

bestimmte Arzneimittel, die bei der Behandlung von Epilepsie angewendet werden (wie Carbamazepin,

Phenytoin und Phenobarbital);

bestimmte Arzneimittel, die bei der Behandlung von Tuberkulose angewendet werden (wie Rifampicin,

Rifabutin und Isoniazid);

Antibiotika wie Clarithromycin und Erythromycin;

bestimmte Arzneimittel für das Herz und die Blutgefäße (Digoxin, Disopyramid und bestimmte

Calciumantagonisten wie Dihydropyridine und Verapamil);

Arzneimittel, die die Blutgerinnung verlangsamen;

Methylprednisolon, Budesonid, Fluticason und Dexamethason: Arzneimittel gegen Entzündungen, die

eingenommen oder injiziert werden;

Ciclosporin, Tacrolimus und Rapamycin (auch bekannt als Sirolimus), die normalerweise nach einer

Organtransplantation verabreicht werden;

bestimmte HIV-Protease-Hemmer wie Ritonavir, Indinavir, Saquinavir;

bestimmte Arzneimittel, die zur Krebsbehandlung angewendet werden;

bestimmte Arzneimittel gegen Angst oder Schlaflosigkeit (Beruhigungsmittel) wie Buspiron, Alprazolam

und Brotizolam;

Ebastin, ein Arzneimittel gegen Allergie;

Reboxetin, ein Arzneimittel zur Behandlung der Depression;

Fentanyl, ein starkes Schmerzmittel sowie Alfentanil;

Eletriptan (gegen Migräne);

Repaglinid (bei Diabetes).

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines dieser Arzneimittel einnehmen.

Ein bestimmter Säuregrad im Magen ist erforderlich, um eine ausreichende Absorption von Sporanox zu

ermöglichen. Wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die den Säuregrad im Magen herabsetzen (z. B.

Aluminiumhydroxid), dürfen Sie diese erst 2 Stunden nach der Einnahme von Sporanox einnehmen. Wenn

Sie Arzneimittel einnehmen, die die Säureproduktion unterdrücken wie H

-Antihistaminika (z. B.

Cimetidin, Ranitidin) und Protonenpumpenhemmer (z. B. Esomeprazol, Lansoprazol, Omeprazol,

Pantoprazol, Rabeprazol), müssen Sie aus den oben genannten Gründen Sporanox zusammen mit

einem

Cola-Getränk einnehmen.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Einnahme von Sporanox zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Die Aufnahme ist am stärksten, wenn die Kapseln unmittelbar nach der Mahlzeit eingenommen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Sie dürfen Sporanox nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind.

Sorgen Sie für die Anwendung eines geeigneten Verhütungsmittels, um während der Behandlung mit

diesem Arzneimittel eine Schwangerschaft zu vermeiden. Sporanox kann beim ungeborenen Kind

Missbildungen verursachen.

Nach dem Ende der Behandlung verbleibt Sporanox noch einige Zeit im Körper. Wenden Sie also bis zur

nächsten Regelblutung nach dem Ende der Behandlung weiterhin ein geeignetes Verhütungsmittel an.

Stillzeit

Wenn Sie stillen, fragen Sie Ihren Arzt um Rat, bevor Sie Sporanox einnehmen. Sehr kleine Mengen von

Sporanox können in die Muttermilch übergehen. Im Zweifelsfall wird davon abgeraten, das Arzneimittel

während der Stillzeit einzunehmen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Es ist nicht geklärt, ob Sporanox Einfluss auf die Reaktionsfähigkeit hat. In Ausnahmefällen kommen

Schwindel, Sehstörungen und Gehörverlust als Nebenwirkung vor. Wenn dies bei Ihnen der Fall ist,

berücksichtigen Sie das, wenn Sie am Verkehr teilnehmen wollen, gefährliche Maschinen bedienen und

ähnliche Tätigkeiten ausführen wollen.

Sporanox Hartkapseln enthalten Saccharose

Bitte nehmen Sie Sporanox erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an

einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

3.

WIE IST SPORANOX EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie Sporanox immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei

Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Kapseln mit etwas Wasser während oder unmittelbar nach der Mahlzeit einnehmen, weil sie dann sehr gut

durch den Körper aufgenommen werden können.

Anwendung bei Erwachsenen:

Die Dosierung hängt von der Stelle sowie vom Typ der Infektion ab:

- Scheide:

2 Kapseln morgens und 2 Kapseln abends an einem Tag.

- Rücken und Schulterbereich (Pityriasis versicolor):

2 Kapseln einmal täglich, 7 Tage lang.

- Rumpf, Gliedmaßen oder Leistengegend:

2 Kapseln einmal täglich, 7 Tage lang.

- Füße oder Hände:

2 Kapseln zweimal täglich, 7 Tage lang.

- Mund:

1 Kapsel einmal täglich, 15 Tage lang.

- Auge (Hornhaut):

2 Kapseln einmal täglich, 21 Tage lang.

Sporanox wird normalerweise nicht länger als 1 Monat angewendet, auch wenn die äußeren

Infektionszeichen noch nicht abgeklungen sind.

Nachdem die Behandlung abgesetzt wurde, wirkt Sporanox nämlich noch 15 bis 30 Tage nach.

- Nägel:

Intervallbehandlung:

In einem Zyklus nimmt man eine Woche lang zweimal täglich 2 Kapseln Sporanox ein und setzt danach drei

Wochen mit der Einnahme von Sporanox aus.

Zur Behandlung von Nagelinfektionen an den Händen sind zwei Zyklen, zur Behandlung von

Nagelinfektionen an den Zehen drei Zyklen notwendig.

Zyklische Behandlung bei Nagelpilzinfektionen

Infektionsstelle

Woche 1

Woche 2

Woche 3

Woche 4

Woche 5

Woche 6

Woche 7

Woche 8

Woche 9

Woche 10

Fingernägel

Zweimal

täglich 2

Kapseln

K E I

N N A H M E

Zweimal

täglich 2

Kapseln

STOP

Zehennägel mit

oder ohne

Fingernägel

Zweimal

täglich 2

Kapseln

K E I

N N A H M E

Zweimal

täglich 2

Kapseln

K E I

N N A H M E

Zweimal

täglich 2

Kapseln

STOP

Bei Hautinfektionen verschwinden die Läsionen erst mehrere Wochen nach dem Ende der Behandlung. Das

ist typisch für Pilzinfektionen: das Arzneimittel tötet den Pilz zwar ab, aber die Läsionen verschwinden erst

mit der Bildung von neuer, gesunder Haut.

Die Beschädigungen der Nägel verschwinden erst 6 bis 9 Monate nach dem Ende der Behandlung.

Sporanox tötet den Pilz im Nagel ab, aber es dauert einige Monate, bis der Nagel nachgewachsen ist.

Werden Sie also nicht unruhig, wenn Sie keine sofortige Besserung wahrnehmen. Das Arzneimittel

verbleibt mehrere Monate im Nagel und entfaltet dort seine Wirkung. Deswegen müssen Sie die

Behandlung stets gemäß den Anweisungen Ihres Arztes fortsetzen, auch wenn Sie keine Besserung

wahrnehmen.

Bei Infektionen der inneren Organe müssen über einen längeren Zeitraum höhere Dosen eingenommen

werden. Halten Sie sich an die Empfehlungen Ihres Arztes, er wird die Behandlung Ihrem persönlichen

Zustand anpassen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Der behandelnde Arzt wird bestimmen, ob Ihr Kind Sporanox einnehmen darf und wie viel.

Verabreichungsweise

Die Kapseln sind rosa und blau gefärbt und werden während oder unmittelbar nach der Mahlzeit über den

Mund

eingenommen.

Wenn Sie eine größere Menge von Sporanox eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine größere Menge von Sporanox haben angewendet, kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt, Ihren

Apotheker oder das Antigiftzentrum (070/245.245).

Wenn Sie die Einnahme von Sporanox vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder

Apotheker.

4.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Setzen Sie die Einnahme von Sporanox ab und suchen Sie sofort Ihren Arzt auf, wenn eines der

folgenden Symptome auftritt:

plötzliche Kurzatmigkeit, Atembeschwerden, geschwollenes Gesicht, Hautausschlag, Juckreiz

(besonders wenn am ganzen Körper) oder schwere Hauterkrankung mit Blasenbildung und

Hautablösung.

starke Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, ungewöhnliche Müdigkeit, Bauchschmerzen,

ungewöhnlich dunkler Urin und heller Stuhlgang. Dies können Symptome von schweren

Leberproblemen sein.

Informieren Sie Ihren Arzt sofort, wenn Sie an einer der unten angegebenen Nebenwirkungen leiden:

Symptome, die einer Herzinsuffizienz gleichen, wie Kurzatmigkeit, eine unerwartete

Gewichtszunahme, Schwellungen der Beine oder des Bauches bzw. ungewöhnliche Müdigkeit oder

Sie beginnen, nachts häufig wach zu werden.

Kribbelgefühl, Lichtempfindlichkeit, taubes Gefühl oder Schwäche in Armen und Beinen.

verschwommenes Sehen/Doppeltsehen, Klingeln in den Ohren, Harninkontinenz oder häufigeres

Wasserlassen.

wenn Sie Symptome von Gehörverlust aufweisen.

Folgende Nebenwirkungen werden wie folgt verteilt:

Häufig (bei 1 von 10 bis 100 Patienten)

Gelegentlich (bei 1 von 100 bis 1.000 Patienten)

Selten (bei 1 von 1.000 bis 10.000 Patienten)

Sehr selten (bei weniger als 1 von 10.0000 Patienten)

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Gelegentlich: bestimmte Blutstörungen, die das Risiko auf Blutungen, Hämatom oder Infektionen erhöhen.

Erkrankungen des Immunsystems

Gelegentlich: Überempfindlichkeit

Nicht bekannt: schwere Überempfindlichkeitsreaktionen

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Nicht bekannt: niedrige Kaliummengen im Blut, zu hohe Werte von Triglyceriden im Blut

Erkrankungen des Nervensystems

Gelegentlich: Kopfschmerzen, Schwindel, Prickeln und Kribbeln

Selten: verminderte Empfindung

Nicht bekannt: Schmerzen in den Händen oder Füßen infolge einer Schädigung der Nerven

Augenerkrankungen

Selten: Sehstörungen

Nicht bekannt: verschwommenes Sehen, Doppeltsehen

Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths

Selten: Ohrgeräusche

Nicht bekannt: Gehörverlust (vorübergehend oder bleibend)

Herzerkrankungen

Nicht bekannt: Beklemmung durch Herzinsuffizienz

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Sehr selten: Kurzatmigkeit

Nicht bekannt: Feuchtigkeit in der Lunge

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Häufig: Bauchschmerzen, Erbrechen, Übelkeit, Durchfall, Geschmacksstörungen

Gelegentlich: Erbrechen, Durchfall, Verdauungsschwierigkeiten, Verstopfung

Selten: Bauchspeicheldrüsenentzündung

Leber- und Gallenerkrankungen

Gelegentlich: Gelbfärbung der Haut (Gelbsucht)

Selten: Erhöhung der Werte bei bestimmten Lebertests (Erhöhung der Leberenzyme)

Nicht bekannt: Leberentzündung (Hepatitis), plötzliche Verschlechterung der Leberfunktion

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Häufig: Hautausschlag

Gelegentlich: Juckreiz, Haarausfall, Nesselsucht

Sehr selten: großflächiger Hautausschlag mit abschuppender Haut und Blasen im Mund, auf den Augen und

Geschlechtsteilen oder Hautausschlag mit vielen kleinen Pusteln oder Blasen (akute generalisierte

Pustulosis exanthemica)

Nicht bekannt: schwere plötzliche Überempfindlichkeitsreaktion mit Fieber und Blasen auf der Haut oder

Abschälen der Haut (toxische epidermale Nekrolyse), mögliche Überempfindlichkeitsreaktion mit (hohem)

Fieber, roten Flecken auf der Haut, Gelenkschmerzen und/oder Augenentzündung (Stevens-Johnson-

Syndrom), Hautausschlag mit roten (feuchten) unregelmäßigen Flecken (Erythema multiforme),

Abschuppen der Haut, Entzündung eines kleinen Blutgefäßes, Überempfindlichkeit gegen Licht

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Nicht bekannt: Muskelschmerzen, schmerzhafte Gelenke

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Selten: häufiges Wasserlassen

Nicht bekannt: Harninkontinenz

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse

Gelegentlich: Menstruationsstörungen

Nicht bekannt: Erektionsstörungen

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort:

Gelegentlich: allgemeine Schwellung

Selten: Fieber

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für

Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

5.

WIE IST SPORANOX AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach Exp. angegebenen Verfalldatum nicht

mehr verwenden. Dort sind ein Monat und ein Jahr angegeben. Das Verfalldatum bezieht sich auf den

letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser, WC oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Sporanox enthält

Der Wirkstoff ist: Itraconazol. Jede Kapsel enthält 100 mg Itraconazol.

Die sonstigen Bestandteile sind: Saccharose (Siehe Abschnitt 2 „Sporanox Hartkapseln enthalten

Saccharose“), Hypromellose (E464) und Macrogol 20000.

Zusammenstellung der Kapsel: Titandioxid (E171), Indigotin, Erythrosin (E127) und Gelatine (E485).

Wie Sporanox aussieht und Inhalt der Packung

Sporanox ist erhältlich in Blisterpackungen mit 4, 6, 15, 28, 56, 60, 84 oder 100 (Krankenhauspackung)

Kapseln. Die Kapseln sind rot und blau gefärbt und enthalten 100 mg Itraconazol in Pelletform.

Zulassungsnummer

BE145905

Verkaufsabgrenzung

Verschreibungspflichtig.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Janssen-Cilag NV

Antwerpseweg 15-17

B-2340 Beerse

Belgien

Hersteller

Janssen-Cilag SpA

Via C. Janssen

Loc. Borgo S. Michele

04100 Latina

Italien

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt genehmigt im 04/2015.

Es gibt keine Sicherheitswarnungen betreffend dieses Produktes.

14-2-2018

Diflucan vs. Sporanox (Itraconazole)

Diflucan vs. Sporanox (Itraconazole)

Diflucan (fluconazole) and itraconazole are antifungal medications used to treat Candida fungal infections.

US - RxList

26-12-2017

SPORANOX (Itraconazole) Capsule [Bryant Ranch Prepack]

SPORANOX (Itraconazole) Capsule [Bryant Ranch Prepack]

Updated Date: Dec 26, 2017 EST

US - DailyMed

19-10-2017

SPORANOX (Itraconazole) Capsule [Janssen Pharmaceuticals, Inc.]

SPORANOX (Itraconazole) Capsule [Janssen Pharmaceuticals, Inc.]

Updated Date: Oct 19, 2017 EST

US - DailyMed

19-10-2017

SPORANOX (Itraconazole) Solution [Janssen Pharmaceuticals, Inc.]

SPORANOX (Itraconazole) Solution [Janssen Pharmaceuticals, Inc.]

Updated Date: Oct 19, 2017 EST

US - DailyMed