Spectrila

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Spectrila
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Spectrila
    Europäische Union
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Antineoplastische Mittel
  • Therapiebereich:
  • Vorläuferzelle Lymphoblastische Leukämie-Lymphom
  • Anwendungsgebiete:
  • Spectrila ist indiziert als ein Bestandteil der antineoplastischen Kombinationstherapie zur Behandlung von akuter lymphoblastischer Leukämie (ALL) bei pädiatrischen Patienten von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr und bei Erwachsenen.

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • EMA - European Medicines Agency
  • Berechtigungsstatus:
  • Autorisiert
  • Zulassungsnummer:
  • EMEA/H/C/002661
  • Berechtigungsdatum:
  • 14-01-2016
  • EMEA-Code:
  • EMEA/H/C/002661
  • Letzte Änderung:
  • 04-03-2018

Öffentlichen Beurteilungsberichts

EMA/793954/2015

EMEA/H/C/002661

Zusammenfassung des EPAR für die Öffentlichkeit

Spectrila

Asparaginase

Dies ist eine Zusammenfassung des Europäischen Öffentlichen Beurteilungsberichts (EPAR) für

Spectrila. Hierin wird erläutert, wie die Agentur das Arzneimittel beurteilt hat, um zu ihren

Empfehlungen für die Zulassung des Arzneimittels in der EU und den Anwendungsbedingungen zu

gelangen. Diese Zusammenfassung ist nicht als praktischer Rat zur Anwendung von Spectrila zu

verstehen.

Wenn Sie als Patient praktische Informationen über Spectrila benötigen, lesen Sie bitte die

Packungsbeilage oder wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist Spectrila und wofür wird es angewendet?

Spectrila ist ein Arzneimittel zur Behandlung der akuten Lymphoblastenleukämie (ALL), einem Krebs

der weißen Blutzellen, die als Lymphoblasten bezeichnet werden. Das Arzneimittel enthält den

Wirkstoff Asparaginase und wird in Kombination mit anderen Krebsarzneimitteln angewendet.

Wie wird Spectrila angewendet?

Spectrila wird alle drei Tage durch Infusion (Tropfinfusion) in eine Vene verabreicht, wobei die Dosis

vom Alter des Patienten und der Körperoberfläche abhängt.

Nur Angehörige der Heilberufe mit Erfahrung mit der Behandlung von Krebserkrankungen sollten

Spectrila verschreiben und anwenden. Die Angehörigen der Heilberufe sollten das Arzneimittel

ausschließlich in einer Krankenhausumgebung anwenden, in der Geräte für

Wiederbelebungsmaßnahmen zur Verfügung stehen. Nähere Informationen sind der Packungsbeilage

zu entnehmen.

Spectrila ist nur auf ärztliche Verschreibung und in einer Durchstechflasche als Pulver erhältlich, aus

dem die Infusionslösung hergestellt wird.

© European Medicines Agency, 2016. Reproduction is authorised provided the source is acknowledged.

Wie wirkt Spectrila?

Der Wirkstoff in Spectrila, Asparaginase, ist ein Enzym, das die Aminosäure Asparagin spaltet und

somit die Asparaginkonzentration im Blut reduziert. Die Krebszellen benötigen diese Aminosäure, um

zu wachsen und sich zu vermehren – daher führt eine Reduzierung der Asparaginkonzentration im Blut

zum Absterben der Krebszellen. Normale Zellen sind dagegen in der Lage, ihr eigenes Asparagin

herzustellen, und somit weniger von dem Arzneimittel betroffen.

Welchen Nutzen hat Spectrila in den Studien gezeigt?

In einer Studie mit 199 an ALL erkrankten Kindern erwies sich Spectrila bei der Reduzierung der

Asparaginkonzentration im Blut so wirksam wie ein anderes Asparaginase-Arzneimittel (wobei beide in

Kombination mit anderen Arzneimitteln angewendet wurden): Bei 95 % der mit Spectrila behandelten

Patienten sowie bei 94 % der mit dem anderen, Asparaginase enthaltenden Arzneimittel behandelten

Patienten wurde ein vollständiger Abbau der Asparaginkonzentration im Blut beobachtet.

Welche Risiken sind mit Spectrila verbunden?

Sehr häufige Nebenwirkungen von Spectrila (die mehr als 1 von 10 Personen betreffen können) sind

allergische Reaktionen (wie Hitzewallungen, Hautausschlag, niedriger Blutdruck, Nesselsucht und

Atembeschwerden), Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Müdigkeit, Schwellungen

(aufgrund von Flüssigkeitsansammlungen), hohe Blutzuckerwerte, eine niedrige Albuminkonzentration

(Albumin ist ein Protein) im Blut und andere Abweichungen bei Bluttests. Die vollständige Auflistung

der im Zusammenhang mit Spectrila berichteten Nebenwirkungen ist der Packungsbeilage zu

entnehmen.

Zu den schwersten Nebenwirkungen von Spectrila gehören schwere allergische Reaktionen,

Blutgerinnsel, Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse) und Leberprobleme.

Spectrila darf nicht angewendet werden bei Patienten, die allergisch gegen Asparaginasezubereitungen

sind, und bei Patienten, die an einer Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse), einer

schweren Lebererkrankung oder an Blutgerinnungsstörungen leiden. Das Arzneimittel darf ferner nicht

bei Patienten angewendet werden, die bereits einmal an einer Pankreatitis oder im Anschluss an eine

Asparaginasebehandlung an schweren Blutungen bzw. Blutgerinnseln gelitten haben. Die vollständige

Auflistung der Einschränkungen ist der Packungsbeilage zu entnehmen.

Warum wurde Spectrila zugelassen?

Spectrila reduziert wirksam das Asparagin im Blut, das von den Krebszellen zum Überleben benötigt

wird. Obwohl die Daten im Hinblick auf Erwachsene beschränkt sind, liegt eine wesentliche klinische

Erfahrung mit Asparaginase bei Erwachsenen vor, und für Erwachsene kann ein ähnlicher Nutzen von

Spectrila erwartet werden.

Bezüglich der Risiken sind die Nebenwirkungen von Spectrila ähnlich wie die Nebenwirkungen anderer

Asparaginase-Arzneimittel und werden im Plan zur Risikominimierung des Arzneimittels behandelt.

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Agentur gelangte zu dem Schluss, dass der Nutzen

von Spectrila gegenüber den Risiken überwiegt, und empfahl, es für die Anwendung in der EU

zuzulassen.

Spectrila

EMA/793954/2015

Seite 2/3

Welche Maßnahmen werden zur Gewährleistung der sicheren und

wirksamen Anwendung von Spectrila ergriffen?

Es wurde ein Risikomanagementplan entwickelt, um sicherzustellen, dass Spectrila so sicher wie

möglich angewendet wird. Auf der Grundlage dieses Plans wurden Sicherheitsinformationen in die

Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels und die Packungsbeilage für Spectrila

aufgenommen, einschließlich geeigneter Vorsichtsmaßnahmen für Angehörige der Heilberufe und

Patienten.

Nähere Informationen sind in der Zusammenfassung des Risikomanagementplans

enthalten.

Weitere Informationen über Spectrila

Den vollständigen Wortlaut des EPAR und die Zusammenfassung des Risikomanagementplans für

Spectrila finden Sie auf der Website der Agentur: ema.europa.eu/Find medicine/Human

medicines/European public assessment reports. Wenn Sie weitere Informationen zur Behandlung mit

Spectrila benötigen, lesen Sie bitte die Packungsbeilage (ebenfalls Teil des EPAR) oder wenden Sie sich

an Ihren Arzt oder Apotheker.

Spectrila

EMA/793954/2015

Seite 3/3

Packungsbeilage

B. PACKUNGSBEILAGE

Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle

Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Sie können dabei helfen, indem Sie jede

auftretende Nebenwirkung melden. Hinweise zur Meldung von Nebenwirkungen, siehe Ende

Abschnitt 4.

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

Spectrila 10.000 E Pulver für ein Konzentrat

zur Herstellung einer Infusionslösung

Asparaginase

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Ihnen dieses Arzneimittels

gegeben wird, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische

Fachpersonal.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische

Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage

angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Spectrila und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Anwendung von Spectrila beachten?

Wie ist Spectrila anzuwenden?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Spectrila aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Spectrila und wofür wird es angewendet?

Spectrila enthält Asparaginase, ein Enzym, das natürliche Substanzen, die für das Wachstum von

Krebszellen notwendig sind, abbaut. Alle Zellen brauchen eine Aminosäure namens Asparagin, um

am Leben zu bleiben. Gesunde Zellen können Asparagin selbst bilden, aber manche Krebszellen

können dies nicht. Asparaginase senkt den Asparagin-Spiegel in Blutkrebszellen und stoppt das

Krebswachstum.

Spectrila wird zur Behandlung von Erwachsenen und Kindern mit akuter lymphatischer Leukämie

(ALL), die eine Form von Blutkrebs darstellt, angewendet. Spectrila wird im Rahmen einer

Kombinationstherapie

eingesetzt.

2.

Was sollten Sie vor der Anwendung von Spectrila beachten?

Spectrila wird nicht angewendet:

wenn Sie allergisch gegen Asparaginase oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind,

wenn Sie an einer Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) leiden oder früher einmal

daran gelitten haben,

wenn Sie schwere Leberfunktionsstörungen haben,

wenn Sie an einer Blutgerinnungsstörung (wie z. B. Hämophilie) leiden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie Spectrila erhalten.

Folgende lebensbedrohliche Situationen könnten während der Behandlung mit Spectrila auftreten:

schwere Bauchspeicheldrüsenentzündung (akute Pankreatitis),

Leberfunktionsstörungen,

eine schwerwiegende allergische Reaktion, die Atemnot oder Schwindel verursacht,

Blutgerinnungsstörungen (Blutungen oder Bildung von Blutgerinnseln),

erhöhte Blutzuckerwerte.

Vor und während der Behandlung mit Spectrila wird der Arzt Blutuntersuchungen bei Ihnen

durchführen.

Wenn schwere Leberfunktionsstörungen auftreten, muss die Behandlung mit Spectrila sofort

unterbrochen werden.

Wenn allergische Symptome auftreten, muss die intravenöse Infusion von Spectrila sofort abgesetzt

werden. Sie erhalten möglicherweise Antiallergika und bei Bedarf auch Arzneimittel zur

Kreislaufstabilisierung. In den meisten Fällen kann Ihre Behandlung fortgesetzt werden, indem Sie auf

andere Arzneimittel, die andere Formen von Asparaginase enthalten, umgestellt werden.

Blutgerinnungsstörungen können die Gabe von frischem Plasma oder einer bestimmten Eiweißart

(Antithrombin III) erforderlich machen, um das Risiko für Blutungen oder die Bildung von

Blutgerinnseln (Thrombose) zu verringern.

Erhöhte Blutzuckerwerte erfordern unter Umständen eine Behandlung mit intravenösen Flüssigkeiten

und/oder Insulin.

Das Auftreten eines reversiblen posterioren Leukoenzephalopathie-Syndroms (das durch

Kopfschmerzen, Verwirrtheit, Krampfanfälle und Sehverlust gekennzeichnet ist) kann eine

Behandlung mit blutdrucksenkenden Arzneimitteln und bei Krampfanfällen mit Antiepileptika

erforderlich machen.

Anwendung von Spectrila zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel

angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden. Dies ist deshalb wichtig, weil

Spectrila die Nebenwirkungen anderer Arzneimittel verstärken kann, indem es die Leber beeinflusst.

Der Leber kommt beim Abbau von Arzneimitteln im Körper eine wichtige Rolle zu.

Es ist besonders wichtig, dass Sie Ihren Arzt informieren, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel

anwenden:

Vincristin (zur Behandlung bestimmter Arten von Krebs), da die gleichzeitige Anwendung von

Vincristin und Asparaginase das Risiko für bestimmte Nebenwirkungen erhöhen kann. Um dies

zu vermeiden, wird Vincristin in der Regel 3 – 24 Stunden vor Asparaginase gegeben.

Glucocorticoide (entzündungshemmende Arzneimittel, welche das Immunsystem dämpfen), da

die gleichzeitige Anwendung von Glucocorticoiden und Asparaginase die Entstehung von

Blutgerinnseln (Thrombose) erhöhen kann.

Arzneimittel, welche die Gerinnungsfähigkeit des Blutes vermindern, wie Antikoagulanzien

(z. B. Warfarin und Heparin), Dipyridamol, Acetylsalicylsäure oder Arzneimittel zur

Behandlung von Schmerzen und Entzündungen, da die Anwendung dieser Arzneimittel

zusammen mit Asparaginase die Gefahr für Blutungen erhöhen kann.

Arzneimittel, die in der Leber verstoffwechselt werden, weil dadurch das Risiko für

Nebenwirkungen steigen kann.

Asparaginase kann die Wirksamkeit von Methotrexat oder Cytarabin (zur Behandlung von

bestimmten Krebsarten) beeinflussen.

Wenn Asparaginase nach diesen Mitteln gegeben wird, kann dies ihre Wirkung steigern.

Wenn Asparaginase vor diesen Mitteln gegeben wird, kann dies ihre Wirkung

abschwächen.

Arzneimittel, die eine negative Wirkung auf die Leberfunktion haben können, da sich diese

negativen Wirkungen durch eine gleichzeitige Behandlung mit Asparaginase verschlimmern

können.

Arzneimittel, welche die Knochenmarkfunktion unterdrücken können, da diese Wirkungen

durch die gleichzeitige Anwendung von Asparaginase verstärkt werden können. Sie können

anfälliger für Infektionen werden.

Andere Krebsmittel, da sie dazu beitragen können, dass bei der Zerstörung von Tumorzellen

durch Asparaginase zu viel Harnsäure freigesetzt wird.

Impfung

Eine gleichzeitige Impfung mit Lebendimpfstoffen kann das Risiko für schwerwiegende Infektionen

erhöhen. Sie sollten daher vor Ablauf von mindestens 3 Monaten nach dem Ende der Spectrila-

Behandlung keine Impfung mit Lebendimpfstoffen erhalten.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Es liegen keine Erfahrungen mit der Anwendung von Asparaginase bei Schwangeren vor. Spectrila

darf während der Schwangerschaft nur dann angewendet werden, wenn der klinische Zustand der Frau

eine Behandlung mit Asparaginase unbedingt erforderlich macht. Es ist nicht bekannt, ob

Asparaginase in die Muttermilch übergeht. Deshalb darf Spectrila während der Stillzeit nicht

angewendet werden.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Wenn Sie geschlechtsreif sind, müssen Sie Empfängnisverhütungsmittel anwenden oder während der

Chemotherapie und für bis zu 3 Monate nach dem Ende der Therapie auf Geschlechtsverkehr

verzichten. Da indirekte Wechselwirkungen zwischen den Bestandteilen von oralen

Empfängnisverhütungsmitteln und Asparaginase nicht ganz ausgeschlossen werden können, gelten

orale Empfängnisverhütungsmittel als nicht ausreichend sicher. Bei Frauen im gebärfähigen Alter

sollte daher eine andere Methode der Empfängnisverhütung außer oralen

Empfängnisverhütungsmitteln angewendet werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Sie dürfen während der Behandlung mit diesem Arzneimittel kein Fahrzeug führen, da es zu

Benommenheit, Müdigkeit oder Verwirrtheit führen kann.

3.

Wie ist Spectrila anzuwenden?

Spectrila wird von medizinischem Fachpersonal zubereitet und Ihnen gegeben. Ihr Arzt legt die Dosis

fest, die Sie erhalten. Diese Dosis ist abhängig von Ihrer Körperoberfläche (KOF), die aus Ihrer

Körpergröße und Ihrem Körpergewicht errechnet wird.

Spectrila wird in eine Vene infundiert. Es wird meist zusammen mit anderen Arzneimitteln gegen

Krebs angewendet. Die Dauer der Behandlung hängt von der spezifischen Chemotherapie ab, die zur

Behandlung Ihrer Erkrankung angewendet wird.

Die für Erwachsene empfohlene Dosis Spectrila beträgt 5.000 E pro m² Körperoberfläche (KOF) und

wird alle drei Tage gegeben.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Ähnlich wie bei Erwachsenen beträgt die empfohlene Dosis für Kinder und Jugendliche im Alter

1 – 18 Jahren 5.000 E pro m²

KOF alle 3 Tage.

Die empfohlene Dosis für Kleinkinder im Alter von 0 – 12 Monaten ist wie folgt:

Unter 6 Monate:

6.700 E/m² KOF,

6 – 12 Monate:

7.500 E/m² KOF.

Wenn Sie eine größere Menge von Spectrila erhalten haben, als Sie sollten

Wenn Sie glauben, dass Sie zu viel Spectrila erhalten haben, wenden Sie sich so bald wie möglich an

Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal.

Es ist bisher kein Fall von Überdosierung mit Asparaginase bekannt, bei dem Patienten Anzeichen

einer Überdosierung zeigten. Bei Bedarf wird Ihr Arzt Ihre Symptome behandeln und unterstützende

Maßnahmen ergreifen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder das medizinische Fachpersonal.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt und brechen Sie die Anwendung von Spectrila ab, wenn

Folgendes bei Ihnen auftritt:

Bauchspeicheldrüsenentzündung mit starken Schmerzen im Bereich von Bauch und Rücken,

Starke Abweichungen der Leberfunktionswerte (ermittelt anhand von Laboruntersuchungen),

Allergische Reaktionen, einschließlich schwerwiegende allergische Reaktionen

(anaphylaktischer Schock), Hitzewallung, Hautausschlag, Blutdruckabfall, Anschwellen von

Gesicht und Rachen, Nesselausschlag, Kurzatmigkeit,

Blutgerinnungsstörungen wie Blutungen, disseminierte intravaskuläre Gerinnung (DIC) oder

Bildung von Blutgerinnseln (Thrombose),

Hoher Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie).

Im Folgenden ist eine Auflistung aller weiteren Nebenwirkungen entsprechend ihrer Häufigkeit

wiedergegeben:

Sehr häufige Nebenwirkungen (können mehr als 1 von 10 Behandelten

betreffen):

Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen oder wässrige Stühle (Durchfall)

Flüssigkeitsansammlung (Ödem)

Müdigkeitsgefühl

Abnormale Laborwerte, darunter Veränderungen der Proteinspiegel im Blut, Veränderungen der

Blutfettwerte oder der Leberenzymwerte und hohe Harnstoffspiegel im Blut

Häufige Nebenwirkungen (können 1 bis 10 Behandelte von 100 betreffen):

Leichter bis mittelschwerer Rückgang aller Blutzellen

Allergische Reaktionen mit pfeifenden Atemgeräuschen (Bronchialspasmen) oder Atemnot

Niedriger Blutzuckerspiegel (Hypoglykämie)

Appetitverlust oder Gewichtsverlust

Depression, Halluzinationen oder Verwirrtheit

Nervosität (Agitiertheit) oder Schläfrigkeit

Veränderungen im Elektroenzephalogramm (eine Aufzeichnung der elektrischen Aktivität

Gehirns)

Hohe Amylase- und Lipase-Blutspiegel

Schmerzen (Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, Bauchschmerzen)

Gelegentliche Nebenwirkungen (können 1 bis 10 Behandelte von 100 betreffen):

Hohe Harnsäurespiegel im Blut (Hyperurikämie)

Hohe Ammoniakspiegel im Blut (Hyperammonämie)

Kopfschmerzen

Seltene Nebenwirkungen (können 1 bis 10 Behandelte von 10.000 betreffen):

Diabetische Ketoazidose (eine Komplikation durch einen nicht eingestellten Blutzuckerspiegel)

Krampfanfälle, schwere Bewusstseinsstörungen einschließlich Koma und Schlaganfall

Reversibles posteriores Leukoenzephalopathie-Syndrom (eine Erkrankung gekennzeichnet

durch Kopfschmerzen, Verwirrtheit, Krampfanfälle und Sehverlust)

Entzündung der Speicheldrüsen (Parotitis)

Cholestase (Blockade des Galleflusses aus der Leber)

Gelbsucht

Zerstörung von Leberzellen (Leberzellnekrose)

Leberversagen, eventuell mit Todesfolge

Sehr seltene Nebenwirkungen (können weniger als 1 Behandelter von 10.000 betreffen):

Unterfunktion der Schilddrüse oder Nebenschilddrüsen

Leichter Tremor (Zittern) der Finger

Pseudozysten der Bauchspeicheldrüse (Flüssigkeitsansammlungen nach einer akuten

Bauchspeicheldrüsenentzündung)

Nicht bekannt (Häufigkeit auf der Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

Infektionen

Fettleber

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische

Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben

sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das in Anhang V aufgeführte nationale

Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr

Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Spectrila aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr

verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Im Kühlschrank lagern (2 °C - 8 °C).

Die Durchstechflasche im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Die rekonstituierte Lösung ist bei 2 °C - 8 °C für 2 Tage stabil. Wenn das Arzneimittel nicht sofort

verwendet wird, ist der Anwender, der dieses Arzneimittel zubereitet, für die Aufbewahrungszeiten

und -bedingungen verantwortlich und hat die Sterilität der Zubereitung zu gewährleisten. Die

Aufbewahrungszeit soll normalerweise nicht mehr als 24 Stunden bei 2 °C - 8 °C betragen.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Spectrila enthält

Der Wirkstoff ist Asparaginase. Asparaginase wird mittels rekombinanter DNA-Technologie

aus Mikroorganismen namens

Escherichia coli

gewonnen. Jede Durchstechflasche enthält

10.000 Einheiten Asparaginase. Nach Rekonstitution enthält ein ml 2.500 Einheiten

Asparaginase.

Das Arzneimittel enthält außerdem Sucrose.

Wie Spectrila aussieht und Inhalt der Packung

Spectrila ist ein Pulver für ein Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung.

Das Pulver ist weiß und wird in Durchstechflaschen aus Klarglas mit Gummi-Stopfen und

Aluminium-Siegel sowie eines Flip-Off-Schnappdeckels aus Kunststoff geliefert.

Spectrila wird in Packungen zu 1 oder 5 Durchstechflaschen angeboten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

medac

Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH

Theaterstr. 6

22880 Wedel

Deutschland

Tel.:

+49-4103-8006-0

Fax:

+49-4103-8006-100

E-Mail:

contact@medac.de

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im MM.JJJJ.

Weitere Informationsquellen

Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen

Arzneimittel-Agentur http://www.ema.europa.eu verfügbar.

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Die folgenden Informationen sind nur für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Spectrila darf nur von Ärzten angewendet werden, die Erfahrungen mit Behandlungsschemata dieser

Art haben.

Empfohlene Kontrolluntersuchungen und Sicherheitsmaßnahmen

Vor der Therapieeinleitung sollten Bilirubin,

die Leber-Transaminasen und die Koagulationsparameter

(z. B. die partielle Thromboplastinzeit [PTT], die Prothrombinzeit [PT], Antithrombin III, Fibrinogen

und D-Dimer) bestimmt werden.

Nach der Gabe eines Asparaginase-Mittels wird eine engmaschige Überwachung von Bilirubin, Leber-

Transaminasen, der Zuckerwerte im Blut und Urin, der Koagulationsparameter (z. B. PTT, PT,

Antithrombin III, Fibrinogen und D-Dimer), von Amylase, Lipase und Triglyzeriden sowie des

Cholesterins empfohlen.

Akute Pankreatitis

Die Behandlung mit Asparaginase sollte abgesetzt werden, wenn der Patient eine akute Pankreatitis

entwickelt. Eine akute Pankreatitis trat bei weniger als 10 % der Patienten auf. In seltenen Fällen kann

es zu einer hämorrhagischen oder nekrotisierenden Pankreatitis kommen. Vereinzelt wurden tödliche

Verläufe berichtet. Die klinischen Symptome umfassen Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und

Anorexie. Die Amylase- und Lipase-Spiegel im Serum sind in der Regel erhöht, aber können bei

manchen Patienten auf Grund einer gestörten Proteinsynthese auch normal sein. Patienten mit

schwerer Hypertriglyzeridämie haben ein erhöhtes Risiko eine akute Pankreatitis zu entwickeln. Diese

Patienten sollten zukünftig nicht mehr mit irgendeinem Asparaginase-Mitteln behandelt werden.

Hepatotoxizität

In seltenen Fällen wurden schwere Beeinträchtigungen der Leberfunktion, darunter Cholestase,

Ikterus, Lebernekrose und Leberversagen mit Todesfolge, beschrieben (siehe Abschnitt 4.8 und 4.5).

Die Leberparameter sollten vor und während der Behandlung mit Asparaginase streng überwacht

werden.

Die Behandlung mit Asparaginase sollte unterbrochen werden, wenn Patienten eine schwere

Leberfunktionsstörung (Bilirubin > 3x oberer Normwert [ULN]; Transaminasen > 10x ULN), schwere

Hypertriglyzeridämie, Hyperglykämie oder Koagulationsstörungen (z. B. Sinusvenenthrombose,

starke Blutungen) entwickeln.

Allergie und Anaphylaxie

Auf Grund des Risikos für schwere anaphylaktische Reaktionen sollte Asparaginase nicht als

intravenöse Bolus-Injektion gegeben werden. Wenn allergische Symptome auftreten, muss die

Behandlung mit Asparaginase sofort abgebrochen und eine angemessene Behandlung, die

Antihistaminika und Corticosteroide einschließen kann, eingeleitet werden.

Koagulationsstörungen

Auf Grund der durch Asparaginase verursachten Hemmung der Proteinsynthese (verminderte

Synthese von Faktor II, V, VII, VIII und IX, von Protein C und S sowie von Antithrombin III

[AT III]) können Koagulationsstörungen auftreten, die sich entweder in Form einer Thrombose, einer

disseminierten intravaskulären Gerinnung (DIC) oder als Blutung manifestieren können. Das

Thromboserisiko scheint höher als das Blutungsrisiko zu sein. In Zusammenhang mit der Verwendung

von zentralen Venenkathetern wurden auch symptomatische Thrombosen beschrieben.

Eine häufige Kontrolle der Koagulationsparameter vor und während der Asparaginase-Behandlung ist

daher wichtig. Bei erniedrigtem AT III ist sachkundiger Rat einzuholen.

Hyperglykämische Zustände

Asparaginase kann eine Hyperglykämie als Folge der herabgesetzten Insulinproduktion induzieren.

Außerdem kann es die Insulinausschüttung aus den Betazellen des Pankreas verringern und die

Funktion der Insulinrezeptoren beeinträchtigen. Das Syndrom ist im Allgemeinen selbstbegrenzend. In

seltenen Fällen kann es jedoch zu einer diabetischen Ketoazidose kommen. Eine gleichzeitige

Behandlung mit Corticosteroiden trägt zu dieser Wirkung bei. Die Glucosespiegel im Serum und im

Urin sollten daher regelmäßig kontrolliert und gemäß der klinischen Indikation behandelt werden.

Antineoplastische Mittel

Bei der durch Asparaginase induzierten Tumorzellzerstörung können große Mengen Harnsäure

freigesetzt werden, die zu einer Hyperurikämie führen. Die gleichzeitige Anwendung von anderen

antineoplastischen Arzneimitteln trägt zu dieser Wirkung bei. Eine aggressive Alkalisierung des Urins

und die Anwendung von Allopurinol können eine Urat-Nephropathie verhindern.

Glucocorticoide

Bei Kindern mit einem genetischen prothrombotischen Risikofaktor (Faktor V G1691A-Mutationen,

Prothrombin G20210A-Variation, Methylentetrahydrofolat-Reduktase [MTHFR] T677T-Genotyp,

erhöhtes Lipoprotein A, Hyperhomocysteinämie) wurde ein höheres Thromboserisiko während der

Induktionstherapie mit Asparaginase und Prednison beobachtet.

Kontrazeptiva

Für die Dauer der Behandlung sowie für mindestens 3 Monate nach dem Absetzen von Asparaginase

müssen wirksame Empfängnisverhütungsmaßnahmen angewendet werden. Da indirekte

Wechselwirkungen zwischen den Bestandteilen von oralen Kontrazeptiva und Asparaginase nicht

ganz ausgeschlossen werden können, gelten orale Kontrazeptiva in dieser klinischen Situation als

nicht ausreichend sicher.

Philadelphia-Chromosom-positive Patienten

Die Wirksamkeit und Sicherheit von Spectrila bei Patienten, die Philadelphia-Chromosom-positiv

sind, ist nicht erwiesen.

Asparaginase-Aktivität

Zum Ausschluss einer beschleunigten Elimination der Asparaginase-Aktivität kann eine Messung der

Serum- bzw. Plasmaspiegel der Asparaginase-Aktivität durchgeführt werden. Die Aktivität sollte am

besten drei Tage nach der letzten Gabe von Asparaginase, d. h. in der Regel unmittelbar vor Gabe der

nächsten Dosis Asparaginase, gemessen werden. Eine niedrige Asparaginase-Aktivität ist häufig mit

dem Auftreten von Asparaginase-Antikörpern begleitet. In diesen Fällen sollte eine Umstellung auf

ein anderes Asparaginase-Mittel in Erwägung gezogen werden. Zuvor sollte sachkundiger Rat

eingeholt

werden.

Hypoalbuminämie

Aufgrund der gestörten Proteinsynthese kommt es bei den mit Asparaginase behandelten Patienten

sehr häufig zu einer Abnahme des Proteinspiegels (insbesondere von Albumin) im Serum. Da das

Serumprotein aber wichtig für die Bindungs- und Transportfunktion von manchen Wirkstoffen ist,

sollte der Proteinserumspiegel regelmäßig kontrolliert werden.

Hyperammonämie

Bei allen Patienten mit ungeklärten neurologischen Symptomen oder schwerem und länger

anhaltendem Erbrechen sollten die Ammoniak-Plasmaspiegel kontrolliert werden. Im Fall einer

Hyperammonämie mit schweren klinischen Symptomen sollten therapeutische und medikamentöse

Maßnahmen zur raschen Senkung der Ammoniak-Plasmaspiegel (wie z. B. Beschränkung der

Eiweißaufnahme und Hämodialyse), zur Umkehr von katabolen Stoffwechselsituationen und zur

vermehrten Beseitigung von Stickstoffabbauprodukten ergriffen und sachkundiger Rat eingeholt

werden.

Reversibles posteriores Leukoenzephalopathie-Syndrom

Während der Behandlung mit einem Asparaginase-Mittel kann es in seltenen Fällen zum Auftreten

eines reversiblen posterioren Leukoenzephalopathie-Syndroms (RPLS) kommen. Dieses ist durch

reversible Läsionen/Ödeme (mit einer Dauer von wenigen Tagen bis Monaten), die vorwiegend in der

hinteren Hirnregion auftreten, gekennzeichnet und in der Magnetresonanztomographie (MRT)

sichtbar. Die Symptome von RPLS schließen grundsätzlich Hypertonie, Krampfanfälle,

Kopfschmerzen, Veränderungen des mentalen Zustandes und akute Sehstörungen (vorwiegend

kortikale Blindheit oder homonyme Hemianopsie) ein. Es ist unklar, ob das RPLS durch

Asparaginase, eine Begleitbehandlung oder die Grunderkrankungen hervorgerufen wird.

Das RPLS wird symptomatisch behandelt, u. a. mit Maßnahmen, die auch zur Behandlung von

Krampfanfällen eingesetzt werden. Ferner kann das Absetzen oder eine Dosisreduktion von begleitend

angewendeten Immunsuppressiva notwendig sein. Es sollte sachkundiger Rat eingeholt werden.

Handhabung

Zum Lösen des Pulvers sind 3,7 ml Wasser für Injektionszwecke mit einer Injektionsspritze

vorsichtig

gegen die Innenwand der Durchstechflasche zu spritzen

(nicht direkt auf oder in das Pulver

spritzen). Der Inhalt der Durchstechflasche wird durch langsames Schwenken aufgelöst

(Schaumbildung durch Schütteln muss vermieden werden). Die rekonstituierte Lösung kann leicht

opalisierend

sein.

Die berechnete Menge von Asparaginase ist in 50 bis 250 ml isotonischer Natriumchloridlösung für

Injektionszwecke noch weiter zu verdünnen.

Art der Anwendung

Nur zur intravenösen Anwendung. Die pro Patient benötigte Tagesdosis Asparaginase kann in

isotonischer Natriumchloridlösung für Injektionszwecke bis zu einem Endvolumen von 50 – 250 ml

verdünnt werden.

Dauer der Anwendung

Die verdünnte Lösung von Asparaginase soll über 0,5 bis 2 Stunden intravenös infundiert werden.

Asparaginase darf nicht als Bolus-Dosis gegeben werden.

Entsorgung

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen

zu beseitigen.

Es gibt keine Sicherheitswarnungen betreffend dieses Produktes.

3-7-2018

Spectrila (medac Gesellschaft fUr klinische SpezialprAparate mbH)

Spectrila (medac Gesellschaft fUr klinische SpezialprAparate mbH)

Spectrila (Active substance: asparaginase) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2018)4246 of Tue, 03 Jul 2018

Europe -DG Health and Food Safety

29-6-2018

Withdrawn application:  Graspa, asparaginase, Initial authorisation

Withdrawn application: Graspa, asparaginase, Initial authorisation

Europe - EMA - European Medicines Agency