Solofol

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Solofol
  • Verwenden für:
  • Pflanzen
  • Art der Medizin:
  • Agrochemisch

Dokumenten

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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Solofol
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Fungizid

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • UFAG - Ufficio federale dell'agricoltura. OFAG - Office fédéral de l'agriculture. BLW - Bundesamt für Landwirtschaft.
  • Zulassungsnummer:
  • W-7008
  • Letzte Änderung:
  • 06-09-2017

Packungsbeilage

Produkt:

Handelsbezeichnung: Solofol

Produktekategorie Bewilligungsinhaber Eidg. Zulassungsnummer

Fungizid

Omya (Schweiz) AG W-7008

Stoff(e)

Gehalt

Formulierungscode

Wirkstoff: Folpet

80 %

WG Wasserdispergierbares Granulat

Anwendungen

A Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

O Apfel

Teilwirkung:

Kelchfäule (Botrytis cinerea)

Konzentration: 0.125 %

Aufwandmenge: 2 kg/ha

Anwendung: Während der Blüte.

1, 2, 3, 4,

5, 6

O Apfel

Lagerschorf des Apfels

Lentizellenfäulnis des Apfels

Schorf des Kernobstes

Konzentration: 0.125 %

Aufwandmenge: 2 kg/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

1, 2, 4, 5, 6

O Steinobst

Bitterfäule der Kirsche

Schrotschuss

Sprühfleckenkrankheit der

Kirsche

Konzentration: 0.125 %

Aufwandmenge: 2 kg/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

1, 2, 4, 5, 6

W Reben

Falscher Mehltau der Rebe

Teilwirkung:

Graufäule (Botrytis cinerea)

Nebenwirkung:

Rotbrenner

Konzentration: 0.125 %

Aufwandmenge: 2 kg/ha

Anwendung: Vor- und

Nachblütebehandlungen bis spätestens

Mitte August.

2, 5, 6, 7,

8, 9

W Reben

Schwarzfleckenkrankheit der

Rebe

Konzentration: 0.15 %

Aufwandmenge: 1.2 kg/ha

Anwendung: Stadium BBCH 07-10

(C-D).

2, 5, 6, 9,

W Reben

Weissfäule der Rebe

Konzentration: 0.15 %

Aufwandmenge: 2.4 kg/ha

2, 5, 6, 8,

9, 11

A Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

Hopfen

Falscher Mehltau des

Hopfens

Konzentration: 0.25 %

Aufwandmenge: 2.25 - 5 kg/ha

Wartefrist: 2 Woche(n)

2, 5, 6, 12,

Bäume und Sträucher

(ausserhalb Forst)

Blumenkulturen und

Grünpflanzen

Rosen

Krankheiten durch pathogene

Bodenpilze

Aufwandmenge: 150 - 300 g/m³

Anwendung: Vorbeugend.

14, 15

Auflagen und Bemerkungen:

Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf ein Baumvolumen von 10'000 m³ pro ha.

Spritzen.

1-2 Behandlungen.

SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte

Pufferzone von 20 m zu Oberflächengewässern einhalten. Zum Schutz vor den Folgen einer

Abschwemmung eine mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsene Pufferzone von

mindestens 6 m einhalten. Reduktion der Distanz aufgrund von Drift und Ausnahmen gemäss den

Weisungen des BLW.

Nachfolgearbeiten in behandelten Kulturen: bis 48 Stunden nach Ausbringung des Mittels

Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen.

Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug + Schutzbrille oder Visier tragen.

Ausbringen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen. Technische

Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die

vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen

vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.

Auch für die Luftapplikation.

Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium BBCH 71-81 (J-M, Nachblüte) und eine

Referenzbrühemenge von 1600 l/ha (Berechnungsgrundlage) oder auf ein Laubwandvolumen von

4500 m³ pro ha.

SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift und einer allfälligen

Abschwemmung ist eine mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsene unbehandelte

Pufferzone von 6 m zu Oberflächengewässern einzuhalten.

10.Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium BBCH 07-10 (C-D) und eine

Referenzbrühmenge von 800 l/ha (Berechnungsgrundlage).

11.Unmittelbar nach Hagelschlag, bis spätestens Mitte August.

12.Maximal 5 Behandlungen pro Jahr.

13.SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte

Pufferzone von 50 m zu Oberflächengewässern einhalten. Zum Schutz vor den Folgen einer

Abschwemmung eine mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsene Pufferzone von

mindestens 6 m einhalten. Reduktion der Distanz aufgrund von Drift und Ausnahmen gemäss den

Weisungen des BLW.

14.Giessen.

15.Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug + Schutzbrille oder Visier tragen.

Gefahrenkennzeichnungen:

Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.

EUH 401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung

einhalten.

H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen.

H319 Verursacht schwere Augenreizung.

H351 Kann vermutlich Krebs erzeugen.

H400 Sehr giftig für Wasserorganismen.

SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.

Signalwort:

Achtung

Gefahrensymbole und -bezeichnungen:

Kurzkennzeichnung

GHS07

GHS08

GHS09

Symbol

Gefahrenbezeichnung Vorsicht gefährlich Gesundheitsschädigend Gewässergefährdend

Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes,

Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im

Verkauf befindet.