Sinemet 25/250 mg

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Sinemet 25/250 mg Tabletten
  • Darreichungsform:
  • Tabletten
  • Zusammensetzung:
  • levodopum 250 mg, carbidopum 25 mg zu carbidopum monohydricum, color.: E 132, excipiens pro compresso.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Sinemet 25/250 mg Tabletten
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika human
  • Therapiebereich:
  • Morbus Parkinson

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 38099
  • Berechtigungsdatum:
  • 18-10-1973
  • Letzte Änderung:
  • 05-02-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Sinemet®

MSD Merck Sharp & Dohme AG

Was ist Sinemet und wann wird es angewendet?

Sinemet ist ein Arzneimittel zur Behandlung der Beschwerden der parkinsonschen Krankheit. Bei

der parkinsonschen Krankheit ist Dopamin, eine körpereigene Substanz, in bestimmten

Gehirnzentren nur in ungenügender Menge vorhanden.

Sinemet enthält zwei Komponenten, Levodopa und Carbidopa. Levodopa, eine Vorstufe von

Dopamin, ersetzt das ungenügend vorhandene Dopamin. Carbidopa sorgt dafür, dass nur sehr wenig

Levodopa in Dopamin ausserhalb des Gehirns umgewandelt wird, da es auf der einen Seite dort nicht

notwendig ist und andererseits unerwünschte Nebenwirkungen verursachen kann.

Sinemet kann lediglich die Beschwerden der parkinsonschen Krankheit bekämpfen, die Ursache der

Grundkrankheit jedoch nicht beseitigen. Eine Heilung dieser Krankheit ist bis heute noch nicht

möglich.

Sinemet darf nur auf Verschreibung und unter ständiger Kontrolle des Arztes oder der Ärztin

verwendet werden.

Wann darf Sinemet nicht eingenommen/angewendet werden?

Sinemet darf nicht eingenommen werden

·bei Überempfindlichkeit gegen das Präparat

·bei Engwinkelglaukom (grüner Star)

·bei Vorliegen von verdächtigen, nicht abgeklärten Hauterscheinungen oder bei schwarzem

Hautkrebs (Melanom) in der Krankheitsgeschichte

·von Patientinnen und Patienten, die gegen Depressionen so genannte MAO-Hemmer erhalten. Nach

deren Absetzen ist mit der Anwendung von Sinemet mindestens 14 Tage zu warten.

·Sinemet wird nicht empfohlen zur Behandlung arzneimittelbedingter parkinsonscher Symptome

(z.B. abnorme, unwillkürliche Bewegungen).

Wann ist bei der Einnahme/Anwendung von Sinemet Vorsicht geboten?

Bei schweren Herz-Kreislauf- oder Lungen-Krankheiten, Bronchialasthma, Nieren-, Leber- oder

hormonellen Erkrankungen ist ebenso Vorsicht geboten wie nach durchgemachtem Herzinfarkt, bei

Herzrhythmusstörungen, Magen-Darm-Geschwüren, unwillkürlichen Bewegungen oder chronischem

Weitwinkelglaukom. Gewisse Nervenkrankheiten in der Vorgeschichte können ebenfalls ein Grund

zur Vorsicht bei der Einnahme von Sinemet sein. Bei Patientinnen und Patienten, die an einem

Magen-Darm-Geschwür litten, kann eine Magen-Darmblutung auftreten.

Informieren Sie deshalb Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin über alle medizinischen Probleme, die Sie haben

oder früher gehabt haben, einschliesslich Allergien, Depressionen oder psychische Störungen oder

Tuberkulose.

Teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin mit, wenn Sie bereits früher mit Levodopa behandelt worden

sind.

Teilen Sie ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin mit, wenn Sie oder Ihre

Familienmitglieder/Betreuungspersonen bemerken, dass Sie folgendes Verhalten entwickeln:

Spieldrang, gesteigerter Sexualtrieb, exzessives Essen oder exzessives Geldausgeben und/oder

andere intensive zwanghafte Verhaltensweisen, die Ihnen oder Anderen schaden könnten. Diese

Verhaltensweisen werden als Impulskontrollstörungen bezeichnet. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin muss

eventuell Ihre Behandlung überprüfen.

Wenn Sie jünger als 18 Jahre sind, dürfen Sie Sinemet nicht einnehmen.

Gewisse andere Arzneimittel können die Wirkung von Sinemet beeinflussen. Es sind dies zum

Beispiel blutdrucksenkende Arzneimittel, gewisse Arzneimittel gegen Depressionen oder andere

seelische Erkrankungen, Eisenpräparate, Arzneimittel gegen Tuberkulose, Arzneimittel gegen

Muskelkrämpfe, Krampfanfälle oder andere Krankheiten, welche mit unwillkürlichen Bewegungen

verbunden sind.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen

Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen

oder äusserlich anwenden.

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu

bedienen, und die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen!

Während der Behandlung mit Sinemet können plötzliche Kurzschlafepisoden, manchmal ohne

Vorwarnung, oder starke Schläfrigkeit auftreten. Die individuelle Reaktion auf Arzneimittel kann

unterschiedlich sein. Sie dürfen deshalb während der Einnahme von Sinemet keine Fahrzeuge führen

oder andere Aktivitäten ausüben (z.B. Maschinen bedienen), bei denen eine verminderte

Aufmerksamkeit Sie selbst oder andere gefährdet, falls Sie an plötzlichen Kurzschlafepisoden oder

starker Schläfrigkeit tagsüber leiden und bis ausreichend Erfahrungen über die Beeinträchtigung

vorliegen.

Patienten und Patientinnen mit einer Parkinson-Krankheit haben gegenüber der Gesamtbevölkerung

ein erhöhtes Risiko, einen schwarzen Hautkrebs (Melanom) zu entwickeln. Daher sollten Sie in

regelmässigen Abständen eine Hautuntersuchung durch eine(n) erfahrene(n) Hautarzt/ Hautärztin

vornehmen lassen und unter anderem auf eine Vergrösserung, eine Farbänderung sowie auf ein

Jucken von Hautbereichen (z. B. Leberflecken) achten und Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin unverzüglich

darüber informieren.

Darf Sinemet während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen/angewendet

werden?

Sinemet soll in der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, es sei denn, der Arzt bzw. die

Ärztin würde dieses Arzneimittel ausdrücklich verordnen. Stillende Mütter dürfen kein Sinemet

einnehmen oder sie müssen abstillen.

Wie verwenden Sie Sinemet?

Nehmen Sie die Tabletten mit alkoholfreier Flüssigkeit ein.

Nehmen Sie die von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin bestimmte Menge zum richtigen Zeitpunkt ein.

Entscheidend für den Erfolg dieser Behandlung ist die sehr genaue Befolgung des von Ihrem Arzt

bzw. Ihrer Ärztin verschriebenen Behandlungsschemas.

Im Allgemeinen wird mit einer niedrigen Dosierung begonnen. Die Dosis wird allmählich gesteigert,

bis die optimale Menge für eine bestmögliche Wirkung, bei möglichst wenig unerwünschten

Wirkungen, erreicht ist. Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin über jede Änderung in Ihrem

Befinden, wie z.B. über Übelkeit oder ungewöhnliche, unwillkürliche Bewegungen, da dies eine

Anpassung in der Dosierung erfordern kann.

Ausser auf Ratschlag Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin dürfen Sie weder die Dosierung von Sinemet

von sich aus ändern, noch von sich aus die Behandlung plötzlich abbrechen. Bei plötzlichem

Absetzen können Krankheitsanzeichen wie Muskelversteifung, Fieber und psychische

Veränderungen auftreten.

Wenn Sie versehentlich eine Tablette ausgelassen haben, nehmen Sie sie ein, sobald Sie daran

denken. Wenn es bereits Zeit ist, die nächste Tablette einzunehmen, nehmen Sie keine Extradosis

ein, sondern fahren Sie wie gewohnt mit der Einnahme fort.

Wenn Sie zu viele Tabletten eingenommen haben, kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre

Ärztin, damit eine medizinische Behandlung rechtzeitig erfolgen kann.

Steht Ihnen eine Operation unter Vollnarkose bevor, sprechen Sie sich mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer

Ärztin ab, wann die Einnahme von Sinemet unterbrochen und danach wieder aufgenommen werden

sollte.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel

wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin

oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Sinemet haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Sinemet auftreten: am häufigsten sind

abnorme, unwillkürliche Bewegungen (einschliesslich Zucken oder Spasmen), Übelkeit,

Wahnvorstellungen, Verwirrung, Schwindel und trockener Mund.

Andere auftretende Nebenwirkungen sind abnormes Träumen, Muskelspannung, Erregungszustände,

Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Gewichtszunahme, verschwommenes Sehen, Rumpfschmerzen,

bradykinetische Episoden (verlangsamte Bewegung), Herzrhythmusstörungen, Verstopfung,

Depression, Durchfall, erschwertes Atmen, Verdauungsstörungen, Verfärbung von Urin, Schweiss

oder Speichel, Orientierungslosigkeit, Ohnmacht, Müdigkeit, Benommenheit bei raschem Aufstehen,

Hautrötung, Magengeschwür, Magenblutung, Schmerzen im Magen-Darm-Trakt, Haarausfall,

Kopfschmerzen, erhöhter Blutdruck, psychische Veränderungen, Muskelkrämpfe, Herzklopfen,

Empfindungsstörungen wie Ameisenlaufen, Schlaflosigkeit, Schläfrigkeit, plötzlich auftretende

Kurzschlafepisoden (siehe «Wann ist bei der Einnahme von Sinemet Vorsicht geboten?»),

Venenentzündung, Erbrechen, Kraftlosigkeit und Melanom

Es kann vorkommen, dass Sie dem Drang zu möglicherweise schädlichen Handlungen nicht

widerstehen können, wie z.B.: starker Spieldrang, gesteigerter Sexualtrieb, unkontrollierbares,

exzessives Einkaufen oder Geldausgeben, zügelloses/zwanghaftes Essen und/oder andere zwanghafte

Verhaltensweisen. Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn solche Verhaltensweisen bei

Ihnen auftreten.

Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautausschlag, Juckreiz und Schwellung von Gesicht, Lippen

und/oder Hals, können auftreten, was Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken verursachen

kann. Setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin in Verbindung wenn diese Symptome

auftreten.

Falls Sie eines dieser Krankheitszeichen beobachten, welche Sie mit der Einnahme von Sinemet

verbinden, sollten Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin davon in Kenntnis setzen. Wenn Sie

Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker

bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Für Kinder unerreichbar aufbewahren.

Bei 15-30 °C in der Originalpackung aufbewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet

werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese

Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Sinemet enthalten?

Wirkstoffe: Carbidopa und Levodopa.

1 Tablette Sinemet 25/250 enthält 25 mg Carbidopa und 250 mg Levodopa, Farbstoff Indigotin (E

132) und weitere Hilfsstoffe.

1 Tablette Sinemet 25/100 enthält 25 mg Carbidopa und 100 mg Levodopa, Farbstoff Chinolingelb

(E 104) und weitere Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

38099 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Sinemet? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Blister-Packungen zu 30 und 100 Tabletten.

Zulassungsinhaberin

MSD MERCK SHARP & DOHME AG, Luzern.

Diese Packungsbeilage wurde im April 2014 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic)

geprüft.

WPPI082013/0295B-CHE-2013-007759

3-8-2018

Scientific guideline:  Cholic acid capsules 50 mg and 250 mg product-specific bioequivalence guidance, adopted

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Cholic acid capsules 50 mg and 250 mg product-specific bioequivalence guidance

Europe - EFSA - European Food Safety Authority EFSA Journal

10-7-2018

Preventieve HIV-remmers (PrEP) worden verstrekt voor een periode van vijf jaar

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Netherlands - Ministerie van Volksgezondheid, Welzijn en Sport

4-5-2018

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Badger Botanicals, LLC of Springville, Utah is recalling Green Suma, Red Suma, Green Hulu 2, and Red Hulu 2 kratom dietary supplements sold directly to consumers via the company website from January 1st, 2018 to April l 12th, 2018 in pouches of 250g, because it has the potential to be contaminated with Salmonella.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

15-2-2018

Veclavam 250 mg ad us. vet., teilbare Kautabletten

Veclavam 250 mg ad us. vet., teilbare Kautabletten

● Die Zulassung ist am 15.02.2018 erloschen.

Institut für Veterinärpharmakologie und toxikologie

1-8-2018

Daxas 250 Mikrogramm Tabletten

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31-7-2018

XALKORI® 200/250 mg Hartkapseln

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Betaferon® 250 Mikrogramm/ml

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Zithromax® 250/500 mg Filmtabletten

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2-7-2018

Vancomycin ENTEROCAPS® 250 mg

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Exviera® 250 mg Filmtabletten

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Xermelo® 250 mg Filmtabletten

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Stocrin (Merck Sharp and Dohme B.V.)

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Stocrin (Active substance: efavirenz) - Centralised - Transfer Marketing Authorisation Holder - Commission Decision (2018)3689 of Wed, 06 Jun 2018 European Medicines Agency (EMA) procedure number: EMEA/H/C/250/T/113

Europe -DG Health and Food Safety

1-6-2018

Methylprednisolut® 250 mg/-1000 mg

Rote - Liste