Sidroga Blasen- und Nierentee

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Sidroga Blasen- und Nierentee geschnittene Drogen
  • Darreichungsform:
  • geschnittene Drogen
  • Zusammensetzung:
  • Trauben tragen Blatt 35 %, orthosiphonis Blatt 20 %, betulae Blatt 20 %, iuniperi pseudofructus 10 %, levistici root 10 %, menthae piperitae Blatt 5 %, für Papier-1.3 g.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • Pflanzliches für Menschengebrauch

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Sidroga Blasen- und Nierentee geschnittene Drogen
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Phytotherapeutika
  • Therapiebereich:
  • Bei Schmerzen im Bereich der Blase

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 18022
  • Berechtigungsdatum:
  • 18-02-1953
  • Letzte Änderung:
  • 07-09-2017

Packungsbeilage

Patienteninformation

Sidroga® Blasen- und Nierentee

SIDROGA

Pflanzliches Arzneimittel

Was ist Sidroga Blasen- und Nierentee und wann wird er angewendet?

Sidroga Blasen- und Nierentee enthält die folgenden Pflanzenteile in getrockneter Form und fein

geschnittener Qualität: Bärentraubenblätter, Birkenblätter, Indische Nierenteeblätter,

Liebstöckelwurzel, Pfefferminzblätter und Wacholderbeeren. Den in Sidroga Blasen- und Nierentee

enthaltenen Pflanzen werden traditionsgemäss harntreibende und entzündungshemmende

Eigenschaften zugeschrieben. Sidroga Blasen- und Nierentee wird verwendet bei Schmerzen und

Reizungen im Bereich der Blase und Harnröhre mit Harndrang und Brennen beim Wasserlösen

sowie zur Unterstützung bei Blasenentzündungen.

Was sollte dazu beachtet werden?

Bei wiederkehrenden oder mehrere Tage andauernden Beschwerden sowie bei Fieber ist ein Arzt

bzw. eine Ärztin zu konsultieren. Infektionen der Harnwege können ernsthafte Folgen haben. Wenn

Sie bereits an einer chronischen Nieren- und Harnwegsinfektion leiden oder geschwollene Beine

(Ödeme) haben, sollten Sie Sidroga Blasen- und Nierentee nur mit dem ausdrücklichen

Einverständnis Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin einnehmen.

Wann darf Sidroga Blasen- und Nierentee nicht oder nur mit Vorsicht angewendet werden?

Sidroga Blasen- und Nierentee darf nicht angewendet werden bei bekannter Überempfindlichkeit

gegenüber einem der Bestandteile (siehe «Was ist in Sidroga Blasen- und Nierentee enthalten?»). Er

sollte ohne Rücksprache mit dem Arzt bzw. der Ärztin nicht länger als 1 bis 2 Wochen und nicht bei

Kleinkindern angewendet werden.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin,

wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbst

gekaufte!) einnehmen!

Darf Sidroga Blasen- und Nierentee während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit

eingenommen werden?

Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel

verzichten. Sidroga Blasen- und Nierentee sollte während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit

nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin eingenommen werden.

Wie verwenden Sie Sidroga Blasen- und Nierentee?

Erwachsene und Schulkinder ab 6 Jahren nehmen bis 5-mal täglich 1 bis 2 Tassen zwischen den

Mahlzeiten.

Zubereitung: Übergiessen Sie pro Tasse einen Teebeutel mit siedendem Wasser und lassen Sie den

Beutel, wenn möglich zugedeckt, 5 bis 10 Minuten darin ziehen. Nehmen Sie anschliessend den

Teebeutel heraus und drücken Sie ihn über der Tasse leicht aus. Verwenden Sie pro Tasse Tee nur

einen Teebeutel und süssen Sie Ihren Tee erst, nachdem Sie den Teebeutel aus der Tasse genommen

haben. Zum Süssen können Sie sowohl natürlichen als auch künstlichen Zucker verwenden.

Zur Erzielung einer vollen Wirkung ist normalerweise eine Anwendung über mehrere Tage sinnvoll.

Achten Sie auch auf eine reichliche Flüssigkeitszufuhr (mindestens 2 Liter pro Tag), um eine

ausreichende Durchspülung der Harnwege zu erreichen.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt bzw. von der Ärztin

verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so

sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder

Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Sidroga Blasen- und Nierentee haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Sidroga Blasen- und Nierentee auftreten:

Selten, besonders bei magenempfindlichen Personen, Übelkeit und Erbrechen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt,

Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Sidroga Blasen- und Nierentee ist bei Raumtemperatur (15–25 °C), vor Licht geschützt, an einem

trockenen Ort und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren.

Die Doppelkammerbeutel in Aromaschutzverpackung dürfen nur bis zu dem auf dem Behälter mit

«Exp.» bezeichneten Datum verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder

Drogistin.

Was ist in Sidroga Blasen- und Nierentee enthalten?

1 Doppelkammerbeutel enthält in getrockneter Form und fein geschnittener Qualität 1,3 g einer

Mischung bestehend aus: Bärentraubenblätter 35%, Birkenblätter 20%, Indische Nierenteeblätter

20%, Liebstöckelwurzel 10%, Pfefferminzblätter 5% und Wacholderbeeren 10%.

Zulassungsnummer

18022 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Sidroga Blasen- und Nierentee? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.

Schachteln mit 20 Doppelkammerbeuteln in Aromaschutzverpackung.

Zulassungsinhaberin

Sidroga AG, 4310 Rheinfelden.

Diese Packungsbeilage wurde im September 2010 letztmals durch die Arzneimittelbehörde

(Swissmedic) geprüft.