SICO

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • SICO
  • Darreichungsform:
  • EC Emulsionskonzentrat
  • Verwenden für:
  • Pflanzen
  • Art der Medizin:
  • Agrochemisch

Dokumenten

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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • SICO
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Fungizid

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • UFAG - Ufficio federale dell'agricoltura. OFAG - Office fédéral de l'agriculture. BLW - Bundesamt für Landwirtschaft.
  • Zulassungsnummer:
  • W-5056-3
  • Letzte Änderung:
  • 15-11-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

Handelsbezeichnung: SICO

Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand: 06.11.2018)

Produktkategorie:

Bewilligungsinhaber:

Eidg.

Zulassungsnummer:

Fungizid

Bayer (Schweiz) AG

W-5056-3

Stoff(e):

Gehalt:

Formulierungscode:

Wirkstoff: Difenoconazol

Beistoffe, zusätzlich zu deklarieren: Solvent naphtha

(petroleum), heavy arom.; Kerosine - unspecified

Beistoffe, zusätzlich zu deklarieren: (Z)-9-Octadecen-1-

ol ethoxylated

23.5 % 250 g/l

EC Emulsionskonzentrat

Anwendungen

A

Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

B Erdbeere

Echter Mehltau der Erdbeere

Konzentration: 0.05 %

Aufwandmenge: 0.5 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

1, 2, 3, 4, 5

B Himbeere

Rost der Himbeere

Konzentration: 0.05 %

Aufwandmenge: 0.5 l/ha

1, 3, 5, 6, 7,

B Ribes Arten

Echter Mehltau der Ribes-Arten

Konzentration: 0.05 %

Aufwandmenge: 0.5 l/ha

1, 3, 5, 6, 8,

Aprikose

Pfirsich / Nektarine

Echter Mehltau der Aprikose

Echter Mehltau des Pfirsichs

Konzentration: 0.02 %

Aufwandmenge: 0.32 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

Anwendung: Nach der

Blüte.

3, 8, 10, 11,

Aprikose

Pfirsich / Nektarine

Fruchtmonilia

Schrotschuss

Konzentration: 0.02 %

Aufwandmenge: 0.32 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

Anwendung: Ab Austrieb.

3, 8, 10, 11,

12, 13

O Aprikose

Fruchtmonilia

Schrotschuss

Konzentration: 0.02 %

Aufwandmenge: 0.32 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

Anwendung: Ab Austrieb.

3, 10, 11,

12, 13, 14,

O Kernobst

Birnengitterrost

Blüten- und Zweigdürre

Echter Mehltau des Apfels/der Birne

Konzentration: 0.015 %

Aufwandmenge: 0.24 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

3, 8, 10, 12,

13, 16

A

Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

Schorf des Kernobstes

Anwendung: Ab Austrieb

bis spätestens Ende Juli.

Kirsche

Zwetschge / Pflaume

Fruchtmonilia

Schrotschuss

Sprühfleckenkrankheit der Kirsche

Konzentration: 0.02 %

Aufwandmenge: 0.32 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

Anwendung: Ab Austrieb.

3, 8, 10, 12,

13, 16

O Pfirsich / Nektarine

Kräuselkrankheit des Pfirsichs

Konzentration: 0.03 %

Aufwandmenge: 0.48 l/ha

Anwendung: Ab Austrieb.

Bis zur Blüte.

3, 8, 10, 12

O Pfirsich / Nektarine

Kräuselkrankheit des Pfirsichs

Konzentration: 0.02 %

Aufwandmenge: 0.32 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

Anwendung: Ab Beginn der

Blüte.

3, 8, 10, 12

O Zwetschge / Pflaume Rost der Zwetschge

Konzentration: 0.02 %

Aufwandmenge: 0.32 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

Anwendung: Nach der

Blüte.

3, 8, 10, 12,

W Reben

Echter Mehltau der Rebe

Rotbrenner

Schwarzfäule der Rebe

Konzentration: 0.0125 %

Anwendung: Bis spätestens

Mitte August.

3, 14, 15,

17, 19

W Reben

Echter Mehltau der Rebe

Rotbrenner

Schwarzfäule der Rebe

Konzentration: 0.0125 %

Anwendung: Bis spätestens

Mitte August.

3, 17, 18,

Chicorée

[Wurzelproduktion]

Alternaria spp.

Echter Mehltau der Asteraceen

Puccinia spp.

Aufwandmenge: 0.5 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

3, 4, 5, 20

Endivien und

Blattzichorien

Echter Mehltau der Asteraceen

Aufwandmenge: 0.5 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

Anwendung: Beim

Auftreten der ersten

Symptome.

3, 4, 5

Endivien und

Blattzichorien

Kopfsalate

Marssonina-Blattfleckenkrankheit

(Salate)

Aufwandmenge: 0.5 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

3, 4, 5

G Gurken

Gummistengelkrankheit [Didymella

bryoniae]

Konzentration: 0.05 %

Wartefrist: 3 Tage

3, 5, 21

G Karotten

Alternaria-Möhrenschwärze

Aufwandmenge: 0.5 l/ha

3, 4, 5

A

Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

Wartefrist: 2 Woche(n)

Knoblauch

Schalotten

Zwiebeln

Alternaria-Purpurfleckenkrankheit

Rost auf Zwiebel-Arten

Samtfleckenkrankheit der

Zwiebelgewächse

Aufwandmenge: 0.5 l/ha

Wartefrist: 2 Woche(n)

3, 4, 5

G Knollenfenchel

Cercospora- und Ramularia-

Blattfleckenkrankheiten

Aufwandmenge: 0.5 l/ha

Wartefrist: 2 Woche(n)

Anwendung: Ab

Befallsbeginn.

3, 4, 5

G Kohlarten

Blattfleckenpilze

Aufwandmenge: 0.5 l/ha

Wartefrist: 2 Woche(n)

3, 4, 5

G Küchenkräuter

Blattfleckenpilze

Aufwandmenge: 0.5 l/ha

Wartefrist: 2 Woche(n)

3, 4, 5

Kürbisse mit

geniessbarer Schale

Alternaria-Dürrfleckenkrankheit

Echter Mehltau der Kürbisgewächse

Krätze der Kürbisgewächse

Aufwandmenge: 0.5 l/ha

Wartefrist: 3 Tage

3, 5, 21

G Lauch

Alternaria-Purpurfleckenkrankheit

Rost auf Zwiebel-Arten

Samtfleckenkrankheit der

Zwiebelgewächse

Aufwandmenge: 0.5 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

3, 4, 5

G Nüsslisalat

Echte Mehltaupilze auf Nüsslisalat

Aufwandmenge: 0.5 l/ha

Anwendung: Vor- oder

unmittelbar nach der

Pflanzung spätestens im 4-

Blatt-Stadium.

3, 4, 5

G Pastinake

Blattfleckenpilze

Aufwandmenge: 0.5 l/ha

Wartefrist: 2 Woche(n)

3, 4, 5

G Petersilie

Alternaria spp.

Septoria-Blattfleckenkrankheit der

Petersilie

Aufwandmenge: 0.5 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

Anwendung: Bis 1 Woche

nach dem Schnitt.

3, 4, 5

G Rande

Cercospora- und Ramularia-

Blattfleckenkrankheiten

Aufwandmenge: 0.5 l/ha

Wartefrist: 2 Woche(n)

3, 4, 5

G Rhabarber

Blattfleckenpilze

Aufwandmenge: 0.5 l/ha

Wartefrist: 2 Woche(n)

3, 4, 5

G Schnittlauch

Samtfleckenkrankheit der

Zwiebelgewächse

Aufwandmenge: 0.5 l/ha

Wartefrist: 2 Woche(n)

Anwendung: Bis 1 Woche

3, 4, 5

A

Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

nach dem Schnitt.

G Sellerie

Septoria-Blattfleckenkrankheit des

Selleries

Aufwandmenge: 0.5 l/ha

Wartefrist: 2 Woche(n)

3, 4, 5

G Spargel

Blattschwärze der Spargel

Spargelrost

Aufwandmenge: 0.5 l/ha

Anwendung: Im Sommer.

3, 4, 5

G Tomaten

Alternaria-Dürrfleckenkrankheit

Echter Mehltau der Solanaceae

Septoria-Blattfleckenkrankheit der

Tomate/Aubergine

Konzentration: 0.05 %

Wartefrist: 3 Tage

3, 5, 21

Futter- und

Zuckerrüben

Cercospora- und Ramularia-

Blattfleckenkrankheiten

Aufwandmenge: 0.5 l/ha

3, 22

Kartoffeln

Alternaria-Dürrfleckenkrankheit

Aufwandmenge: 0.5 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

Anwendung: Ab

Befallsbeginn.

3, 12, 21,

Raps

Wurzelhals- und Stengelfäule

Aufwandmenge: 0.5 l/ha

Anwendung: Stadium 20-27

(BBCH).

3, 24

Weizen

Braunrost

Echter Mehltau des Getreides

Gelbrost

Aufwandmenge: 0.5 l/ha

Anwendung: Stadium 32-61

(BBCH).

3, 24

Bäume und Sträucher

(ausserhalb Forst)

Blattfleckenpilze

Blüten- und Zweigdürre

Echte Mehltaupilze der Zierpflanzen

Rostpilze der Zierpflanzen

Konzentration: 0.05 %

3, 4, 25, 26,

Blumenkulturen und

Grünpflanzen

Rosen

Blattfleckenpilze

Echte Mehltaupilze der Zierpflanzen

Rostpilze der Zierpflanzen

Konzentration: 0.05 %

3, 8, 21, 26,

Rosen

Echter Mehltau der Rosen

Sternrusstau der Rosen

Konzentration: 0.05 %

3, 8, 21, 26,

Auflagen und Bemerkungen:

Die angegebene Konzentration bezieht sich auf eine Basiswassermenge von 1000 Liter pro

Hektare.

Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium Vollblüte bis Beginn Rotfärbung der

Früchte, 4 Pflanzen pro m².

Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzbrille oder Visier tragen.

SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen muss das Abschwemmungsrisiko gemäss den

Weisungen des BLW um 2 Punkte reduziert werden.

SPe 1 - Zum Schutz von Bodenorganismen maximal 3 Behandlungen pro Parzelle und Jahr mit

Difenoconazol-haltigen Produkten.

Nur vor der Blüte und nach der Ernte.

Für Sommerhimbeeren und Brombeeren bezieht sich die angegebene Aufwandmenge auf Stadium

Beginn der Blüte bis Vollblüte, Heckenvolumen 10'000 m³/ha. Für Herbsthimbeeren bezieht sich

die Aufwandmenge auf Stadium Blütenknospen nickend bis erste Blüten offen, Heckenvolumen

7500 m³/ha.

SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte

Pufferzone von 20 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von

driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.

Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium Fruchtansatz zu 50-90% vorhanden,

Heckenvolumen 7'500 m³/ha.

10.Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf ein Baumvolumen von 10'000 m³ pro ha.

11.Nur in Tankmischung mit Captan (80% WG), Konz. 0.1%.

12.SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung maximal 4 Behandlungen pro Parzelle und Jahr

mit Produkten aus der Wirkstoffgruppe FRAC G1 (Sterolsynthesehemmer, SSH).

13.Behandlung gegen Monilia während der Blüte.

14.SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen eine unbehandelte Pufferzone von 60 m zu

Oberflächengewässern einhalten.

15.Luftapplikation.

16.Nur in Tankmischung mit Malvin WG 0.1% (1.6 kg/ha) oder mit 336 g Dithianon pro ha eines

Dithianon-haltigen Produktes.

17.Gegen Rotbrenner in Tankmischung mit Folpet (80% WP), Konz. 0.1%.

18.SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte

Pufferzone von 6 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von

driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.

19.SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung maximal 3 Behandlungen pro Parzelle und Jahr

mit Produkten aus der Wirkstoffgruppe FRAC G1 (Sterolsynthesehemmer, SSH).

20.Maximal 1 Behandlung pro Kultur.

21.SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen muss das Abschwemmungsrisiko gemäss den

Weisungen des BLW um 1 Punkt reduziert werden.

22.In der Regel nur 1 Behandlung bei Befallsbeginn durchführen.

23.Bei Frühkartoffeln 1 Woche Wartefrist.

24.Maximal 1 Behandlung pro Jahr.

25.SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte

Pufferzone von 50 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von

driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.

26.Bei Bedarf Anwendung nach 10-14 Tagen wiederholen.

27.SPe 1 - Zum Schutz von Bodenorganismen maximal 3 Behandlungen pro Parzelle und Jahr mit

insgesamt nicht mehr als 500 g des Wirkstoffs Difenoconazol.

Gefahrenkennzeichnungen:

Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.

EUH 401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung

einhalten.

H302 Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.

H304 Kann bei Verschlucken und Eindringen in die Atemwege tödlich sein.

H319 Verursacht schwere Augenreizung.

H410 Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.

Signalwort:

Gefahr

Gefahrensymbole und -bezeichnungen:

Kurzkennzeichnung

GHS07

GHS08

GHS09

Symbol

Gefahrenbezeichnung Vorsicht gefährlich Gesundheitsschädigend Gewässergefährdend

Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes,

Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im

Verkauf befindet.

Es gibt keine Sicherheitswarnungen betreffend dieses Produktes.