Sevikar 40mg/10mg

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Sevikar 40mg/10mg Filmtabletten
  • Darreichungsform:
  • Filmtabletten
  • Zusammensetzung:
  • olmesartanum medoxomilum 40 mg, amlodipinum 10 mg zu amlodipini besilas, excipiens pro compresso Dunst.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • Biologische Medizin

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Sevikar 40mg/10mg Filmtabletten
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetika
  • Therapiebereich:
  • essentielle Hypertonie

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 58778
  • Berechtigungsdatum:
  • 08-10-2008
  • Letzte Änderung:
  • 25-10-2018

Packungsbeilage

Patienteninformation

Korrektur von Tippfehlern

Information für Patientinnen und Patienten

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden.

Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden und Sie dürfen es nicht an andere

Personen weitergeben. Auch wenn diese die gleichen Krankheitssymptome haben wie Sie, könnte

ihnen das Arzneimittel schaden.

Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

Sevikar®

Daiichi Sankyo (Schweiz) AG

Was ist Sevikar und wann wird es angewendet?

Sevikar enthält zwei Wirkstoffe mit den Namen Olmesartanmedoxomil und Amlodipin (als

Amlodipinbesilat vorliegend). Beide Substanzen dienen zur Kontrolle von zu hohem Blutdruck.

·Olmesartanmedoxomil gehört zu einer Gruppe von Wirkstoffen, die „Angiotensin-II-Rezeptor-

Antagonisten“ genannt werden und den Blutdruck senken, indem sie die Blutgefässe erweitern.

·Amlodipin gehört zu einer Gruppe von Wirkstoffen, die „Kalziumkanalblocker“ genannt werden.

Amlodipin verhindert, dass Kalzium in die Wand der Blutgefässe eindringt und verhindert dadurch

ein Engerwerden der Gefässe, was ebenfalls den Blutdruck senkt.

Die Wirkweise beider Substanzen trägt dazu bei, eine Straffung der Blutgefässe zu hemmen, so dass

die Blutgefässe sich entspannen und der Blutdruck sinkt.

Sevikar wird angewendet bei der Behandlung von hohem Blutdruck (auch bekannt unter dem Namen

„Hypertonie“) bei Patienten, deren Blutdruck nicht ausreichend alleine durch Olmesartanmedoxomil

oder Amlodipin kontrolliert werden kann. Ein hoher Blutdruck kann die Blutgefässe in den Organen

schädigen, so beispielsweise im Herzen, den Nieren, Gehirn und den Augen. In manchen Fällen kann

dies zu einem Herzinfarkt, zu Herz- oder Nierenfunktionsstörungen, zu einem Schlaganfall oder

Blindheit führen. Bis zu diesem Zeitpunkt verursacht ein hoher Blutdruck normalerweise keine

Beschwerden. Daher ist es wichtig, den Blutdruck zu kontrollieren, um diese Schäden zu verhindern.

Ein hoher Blutdruck kann durch eine Behandlung mit Medikamenten wie Sevikar kontrolliert

werden. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin hat Ihnen möglicherweise auch einige Änderungen in der

Lebensweise empfohlen, die Ihnen helfen, den Blutdruck zu senken (z.B. Gewichtsreduzierung, ein

Rauchstopp, eine Reduktion der konsumierten Alkoholmenge und eine Reduktion des verwendeten

Salzes in der Nahrung). Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin hat Sie möglicherweise auch angewiesen,

regelmässig Sport zu betreiben, wie beispielsweise Wandern oder Schwimmen. Es ist sehr wichtig,

den Ratschlägen Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin zu folgen.

Wann darf Sevikar nicht angewendet werden?

·Wenn Sie allergisch (überempfindlich) sind auf Amlodipin oder andere Medikamente des

Dihydropyridin-Typs,

·Wenn Sie allergisch sind auf Olmesartanmedoxomil oder Amlodipin oder andere Bestandteile von

Sevikar. Wenn Sie glauben, dass Sie allergisch sind, wenden Sie sich vor einer Einnahme von

Sevikar an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin,

·Wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschränkte Nierenfunktion haben und mit einem

blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enthält, behandelt werden,

·Wenn Sie ab dem vierten Schwangerschaftsmonat schwanger sind (siehe „Darf Sevikar während

einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?“),

·Wenn Sie schwere Leberprobleme haben, wenn der Abfluss der Gallenflüssigkeit aus der Leber

vermindert oder der Abfluss der Gallenflüssigkeit aus der Gallenblase verhindert ist (z.B. durch

Gallensteine), oder wenn Sie eine Gelbsucht haben (Gelbfärbung der Haut und der Augen),

·Wenn Sie einen sehr niedrigen Blutdruck haben,

·Wenn Sie eine unzureichende Blutversorgung des Körpergewebes haben, die sich z.B. durch

niedrigen Blutdruck, langsamen Puls oder schnellen Herzschlag (Schock, einschliesslich

kardiogenem Schock) äussern kann. Als kardiogenen Schock bezeichnet man einen Schock, der

durch schwere Herzprobleme verursacht wird,

·Wenn der Blutfluss von Ihrem Herzen behindert ist (z.B. aufgrund einer Verengung der

Aortenklappe [Aortenstenose]),

·Wenn Sie eine verminderte Pumpleistung des Herzens nach einem Herzanfall (akuter Herzinfarkt)

haben, die sich durch Kurzatmigkeit oder Schwellung von Füssen und Knöcheln bemerkbar macht.

Wann ist bei der Einnahme von Sevikar Vorsicht geboten?

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur

Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:

·einen ACE-Hemmer (z.B. Enalapril, Lisinopril, Ramipril), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme

aufgrund von Diabetes mellitus haben,

·Aliskiren.

Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die

Elektrolytwerte (z.B. Kalium) in Ihrem Blut in regelmässigen Abständen überprüfen.

Siehe auch Rubrik „Wann darf Sevikar nicht eingenommen werden?“.

Wenn Sie eines der folgenden Gesundheitsprobleme haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt bzw. Ihre

Ärztin, bevor Sie diese Tabletten einnehmen:

·Nierenprobleme oder Nierentransplantation,

·Leberstörungen,

·Herzerkrankungen oder Probleme mit Ihren Herzklappen oder dem Herzmuskel,

·Schweres Erbrechen, Durchfall, Behandlung mit grossen Dosen von harntreibenden Arzneimitteln

(Diuretika) oder wenn Sie eine salzarme Diät durchführen,

·Erhöhte Kaliumkonzentrationen in Ihrem Blut,

·Probleme mit Ihren Nebennierendrüsen (hormonproduzierende Drüsen auf der Oberseite der

Nieren).

Verständigen Sie Ihren Arzt, wenn Sie starken anhaltenden Durchfall bekommen und dadurch

erheblich an Gewicht verlieren.

Ihr Arzt wird Ihre Beschwerden beurteilen und entscheiden, wie Ihr Blutdruck weiter behandelt

werden soll.

Wie bei allen blutdrucksenkenden Arzneimitteln kann ein starkes Absenken des Blutdruckes bei

Patienten, die an Durchblutungsstörungen des Herzens oder des Gehirnes leiden zu einem

Herzinfarkt oder Schlaganfall führen. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird daher Ihren Blutdruck sorgfältig

kontrollieren.

Bei Einnahme mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie aktuell

oder vor kurzem eines der folgenden Arzneimittel eingenommen haben, oder beabsichtigen es

einzunehmen:

·Andere blutdrucksenkende Medikamente, da die Wirkung von Sevikar verstärkt werden kann und

die Häufigkeit der Nebenwirkungen höher sein kann,

·Kaliumzusätze, Salzersatzlösungen, die Kalium enthalten, harntreibende Arzneimittel (Diuretika)

oder Heparin (zur Verdünnung des Blutes und Verhinderung von Blutgerinnseln). Die Anwendung

dieser Medikamente zur gleichen Zeit wie Sevikar kann die Konzentration von Kalium in Ihrem Blut

ansteigen lassen,

·Lithium (ein Arzneimittel zur Behandlung von Stimmungsschwankungen und bestimmten Arten

von Depressionen) und Sevikar zur gleichen Zeit angewendet kann die Toxizität von Lithium

verstärken. Wenn Sie Lithium einnehmen, wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin die

Lithiumkonzentrationen in Ihrem Blut messen,

·Nichtsteroidale anti-inflammatorische Medikamente (NSAID, Arzneimittel zur Linderung von

Schmerzen, Schwellungen und anderen Beschwerden bei Entzündungen, einschliesslich Arthritis)

und Sevikar zur gleichen Zeit angewendet, kann das Risiko eines Nierenversagens erhöhen. Die

Wirkung von Sevikar kann durch NSAID vermindert werden,

·Bestimmte Säurehemmer (Arzneimittel gegen Magenverstimmungen und Sodbrennen), da die

Wirkung von Sevikar leicht beeinträchtigt werden kann,

·Medikamente zur Behandlung von HIV/AIDS (z.B. Retrovir, Indinavir, Nelfinavir) oder zur

Behandlung von Pilzinfektionen (z.B. Ketoconazol, Itraconazol),

·Diltiazem, Verapamil (Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen und hohem

Blutdruck),

·Rifampicin, Erythromycin, Clarithromycin (Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose oder

anderen Infektionen),

·Johanniskraut (Hypericum perforatum), ein pflanzliches Heilmittel bei Angststörungen und

Depressionen,

·Dantrolen (eine Infusion zur Behandlung schwerer Störungen der Körpertemperatur),

·Simvastatin, ein Arzneimittel zur Senkung der Cholesterin- und Triglyzeridwerte (fettartige

Substanzen) im Blut.

·Tacrolimus, Ciclosporin, Arzneimittel zur Beeinflussung Ihres Immunsystems, damit Ihr Körper ein

transplantiertes Organ annehmen kann.

Bei Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Personen, die Sevikar einnehmen, sollten keine Grapefruit essen und keinen Grapefruitsaft trinken,

weil hierdurch der Blutspiegel des Wirkstoffs Amlodipin erhöht werden kann, was möglicherweise

zu einer unvorhersehbaren Verstärkung der blutdrucksenkenden Wirkung von Sevikar führt.

Ältere Patienten

Wenn Sie älter als 65 Jahre sind, wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihren Blutdruck regelmässig bei

Erhöhung der Dosis kontrollieren und damit sichergehen, dass Ihr Blutdruck nicht zu niedrig wird.

Patienten schwarzer Hautfarbe

Wie bei ähnlichen Medikamenten kann die blutdrucksenkende Wirkung von Sevikar bei Patienten

schwarzer Hautfarbe leicht vermindert sein.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Möglicherweise fühlen Sie sich während der Behandlung Ihres zu hohen Blutdrucks gelegentlich

übel, müde, Ihnen wird schwindelig, oder Sie bekommen Kopfschmerzen. Falls eine solche Wirkung

auftritt, führen Sie kein Fahrzeug und bedienen Sie keine Maschinen, bis die Symptome abgeklungen

sind. Fragen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin um Rat.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

·an andern Krankheiten leiden,

·Allergien haben oder

·andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen!

Darf Sevikar während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Schwangerschaft

Teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger

werden könnten). In der Regel wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihnen empfehlen, Sevikar vor einer

Schwangerschaft bzw. sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, abzusetzen, und er/sie wird Ihnen

ein anderes Arzneimittel empfehlen. Die Anwendung von Sevikar in den drei ersten

Schwangerschaftsmonaten wird nicht empfohlen und Sevikar darf nicht mehr nach dem dritten

Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von Sevikar in diesem Stadium zu

schweren Schädigungen Ihres ungeborenen Kindes führen kann.

Stillzeit

Teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen.

Sevikar wird nicht zur Anwendung bei stillenden Müttern empfohlen; Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin kann

eine andere Behandlung für Sie wählen, wenn Sie stillen wollen, vor allem, solange Ihr Kind im

Neugeborenenalter ist oder wenn es eine Frühgeburt war.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder be-

absichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin um Rat.

Wie verwenden Sie Sevikar?

Wenden Sie Sevikar immer genau nach den Anweisungen Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin an. Sie

sollten mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin nachprüfen, wenn Sie

sich nicht sicher sind.

Die übliche Dosis beträgt eine Tablette Sevikar pro Tag.

Die Tabletten können mit den Mahlzeiten oder nüchtern eingenommen werden. Schlucken Sie die

Tablette mit etwas Wasser. Sevikar darf nicht mit Grapefruitsaft eingenommen werden. Wenn

möglich sollten Sie die Tagesdosis immer zur gleichen Tageszeit einnehmen, z.B. während des

Frühstücks.

Kinder und Jugendliche (unter 18 Jahren)

Die Anwendung von Sevikar bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird nicht empfohlen.

Wenn Sie eine grössere Menge Sevikar eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine grössere Menge Tabletten als verordnet eingenommen haben, oder wenn ein Kind

unbeabsichtigt Tabletten geschluckt hat, kann der Blutdruck zu niedrig werden, was sich in Form

von Schwindelgefühl oder zu schnellem bzw. zu langsamem Puls äussern kann.

Wenden Sie sich in diesen Fällen umgehend an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin oder an die nächste

Notaufnahme und nehmen Sie Ihr Arzneimittel oder diese Packungsbeilage mit.

Wenn Sie die Einnahme von Sevikar vergessen haben

Wenn Sie eine Dosis Sevikar vergessen haben, so nehmen Sie die normale Dosis wie üblich am

nächsten Tag ein. Nehmen Sie keine zusätzlichen Tabletten zum Ausgleich der vergessenen Dosis

ein.

Wenn Sie die Einnahme von Sevikar abbrechen

Es ist wichtig, Sevikar so lange einzunehmen, bis Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihnen rät, die

Behandlung abzubrechen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene

Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit

Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Sevikar haben?

Wie alle Arzneimittel kann Sevikar Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten

müssen.

Die folgenden zwei Nebenwirkungen können schwerwiegend sein, auch wenn nicht viele Personen

davon betroffen sind:

Allergische Reaktionen, die möglicherweise den ganzen Körper betreffen, mit Schwellung des

Gesichtes, des Mundes und des Larynx (Kehlkopf), zusammen mit Juckreiz und Hautausschlag

können während der Behandlung mit Sevikar auftreten. Nehmen Sie in diesem Fall kein Sevikar

mehr ein und kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt oder Ihr Ärztin.

Sevikar kann bei dafür empfänglichen Personen oder als Folge einer allergischen Reaktion zu einem

starken Abfall des Blutdruckes führen. Dies kann schweren Schwindel und Bewusstlosigkeit

hervorrufen. Wenn dieser Fall eintritt, so kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt oder Ihre Ärztin und

legen Sie sich hin.

Andere mögliche Nebenwirkungen von Sevikar:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Schwindel; Kopfschmerzen; Schwellung von Fussgelenken, Füssen, Beinen, Händen oder Armen;

Müdigkeit.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

Schwindel beim Aufstehen; Kraftlosigkeit; Kribbeln und Taubheitsgefühl in den Händen oder

Füssen; Schwindelgefühl; starkes Herzklopfen; schneller Herzschlag; niedriger Blutdruck mit

Symptomen wie Schwindel und Benommenheit; erschwertes Atmen; Husten; Übelkeit; Erbrechen;

Verdauungsstörungen; Durchfall; Verstopfungen; trockener Mund; Schmerzen im Oberbauch;

Ausschlag; Krämpfe; Schmerzen in Armen oder Beinen; Rückenschmerzen; erhöhter Harndrang;

verminderte Libido; Schwierigkeiten beim Erlangen und Aufrechterhalten einer Erektion;

Schwächegefühl.

Einige Veränderungen in den Blutwerten wurden ebenfalls beobachtet und schliessen unter anderem

ein: Erhöhte oder erniedrigte Kaliumkonzentration im Blut; erhöhte Kreatininkonzentrationen im

Blut; erhöhte Harnsäure; erhöhte Leberwerte (gamma-Glutamyltransferase).

Selten (kann bis zu 1 von 1'000 Behandelten betreffen)

Arzneimittelüberempfindlichkeit; Ohnmacht; Gesichtsröte und Wärmegefühl im Gesicht;

Quaddelbildung (Nesselsucht); Schwellungen des Gesichtes.

Weitere Nebenwirkungen, die im Zusammenhang mit dem Gebrauch von Olmesartanmedoxomil

oder Amlodipin (die einzelnen Wirkstoffe, welche in Sevikar enthalten sind) beobachtet wurden:

Olmesartanmedoxomil

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Bronchitis; Halsschmerzen; laufende oder verstopfte Nase; Husten; Bauchschmerzen; Magen-Darm-

Entzündung; Durchfall; Verdauungsstörungen; Übelkeit; Schmerzen in den Gelenken und Knochen;

Rückenschmerzen; Blut im Urin; Infektionen des Harntraktes; Schmerzen im Brustkorb;

grippeähnliche Beschwerden; Schmerzen; Veränderungen in den Ergebnissen von

Blutuntersuchungen wie erhöhte Blutfettwerte (Hypertriglyceridämie), erhöhte Harnstoff- oder

Harnsäurewerte im Blut und Anstieg der Laborwerte zur Untersuchung von Leber und Muskulatur.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

Abnahme der Anzahl der Blutplättchen, was dazu führen kann, dass Sie leichter Blutergüsse

bekommen oder Wunden länger bluten als üblich.

Überempfindlichkeitsreaktionen, die den ganzen Körper betreffen können und die sowohl

Atemprobleme als auch einen raschen Blutdruckabfall, der sogar bis zum Ohnmachtsanfall führen

kann, verursachen können (anaphylaktische Reaktionen, zum Teil schwere Reaktionen); Angina

pectoris (Schmerzen oder Druckgefühl im Brustkorb); Juckreiz; Hautausschlag; allergischer

Hautausschlag mit oder ohne Quaddeln; Schwellungen des Gesichtes; Muskelschmerzen;

allgemeines Unwohlsein.

Selten (kann bis zu 1 von 1'000 Behandelten betreffen)

Schwellung des Gesichts, des Mundes und/oder des Kehlkopfes (Stimmapparat); angioneurotisches

Ödem; akutes Nierenversagen und Nierenfunktionsstörungen; Antriebslosigkeit.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10‘000 Behandelten betreffen)

Starker, anhaltender Durchfall, welcher zu Gewichtsverlust führt.

Amlodipin

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

Ödeme (Flüssigkeitsansammlung im Körper).

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Bauchschmerzen; Übelkeit; Schwellung der Fussgelenke; Schläfrigkeit; Rötung und Wärmegefühl

des Gesichtes; Sehstörungen, einschliesslich Doppeltsehen und verschwommenes Sehen;

Herzklopfen; Durchfall; Verstopfung; Verdauungsstörungen; Krämpfe; Schwäche; schweres Atmen.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

Schlaflosigkeit; Schlafstörungen; Stimmungsschwankungen, einschliesslich Angstgefühlen;

Depressionen; Reizbarkeit; Zittern; Geschmacksveränderungen; Ohnmacht; Läuten im Ohr

(Tinnitus), (Verschlechterung einer) Angina pectoris (Schmerzen und unangenehmes Gefühl in der

Brust); unrgelmässiger Herzschlag; Husten; laufende oder verstopfte Nase; Haarausfall; rote Punkte

oder Flecken auf der Haut aufgrund kleinster Blutungen (Purpura); Juckreiz; Verfärbungen der Haut;

Quaddeln; übermässiges Schwitzen; Hautausschlag; Muskel- und Gelenkschmerzen; Schwierigkeiten

beim Wasserlassen; nächtlicher Harndrang; erhöhter Harndrang; Brustvergrösserung bei Männern;

Schmerzen im Brustkorb; Schmerzen; Unwohlsein; Gewichtsverlust oder –zunahme; veränderte

Stuhlgewohnheiten.

Selten (kann bis zu 1 von 1'000 Behandelten betreffen)

Verwirrtheit.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10‘000 Behandelten betreffen)

Abnahme der Anzahl der weissen Blutkörperchen, wodurch das Infektionsrisiko erhöht sein kann;

Abnahme der Anzahl der Blutplättchen, was dazu führen kann, dass Sie leichter Blutergüsse

bekommen oder Wunden länger bluten als üblich; Anstieg des Blutzuckerspiegels; erhöhte

Muskelspannung oder erhöhter Widerstand der Muskeln gegen Bewegung (Muskelhypertonie);

Kribbeln oder Taubheitsgefühl der Hände oder Füsse; Herzinfarkt; Entzündung der Blutgefässe;

Entzündung der Leber oder der Bauchspeicheldrüse; Entzündung der Magenschleimhaut;

Zahnfleischschwellung; erhöhte Leberenzymwerte; Hepatitis; Gelbfärbung von Haut und Augen;

erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut; allergische Reaktionen: Juckreiz, Ausschlag, Schwellung des

Gesichts, des Mundes und/oder des Kehlkopfes [Stimmapparat] zusammen mit Juckreiz und

Ausschlag, schwere Hautreaktionen mit starkem Hautausschlag, Hautrötung am ganzen Körper,

heftiger Juckreiz, Blasenbildung, Abschälen und Schwellung der Haut, Entzündung von

Schleimhäuten, die manchmal sogar lebensbedrohlich sein können; Steven-Johnson-Syndrom.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder

Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Nicht über 30°C, in der Originalverpackung und vor Licht geschützt aufbewahren.

Für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit „Verwendbar bis“ bezeichneten Datum

verwendet werden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag dieses Monats.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren

Apotheker bzw. Ihre Apothekerin wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr

benötigen. Diese Massnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Diese Personen

verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Sevikar enthalten?

Sevikar enthält die Wirkstoffe Olmesartanmedoxomil und Amlodipin (als Amlodipinbesilat) sowie

Hilfsstoffe.

Alle Sevikar Filmtabletten enthalten als Farbstoff Titandioxid (E171); Sevikar 40 mg/5 mg und 40

mg/10 mg Filmtabletten enthalten als zusätzlichen Farbstoff Eisenoxid (E172).

1 Filmtablette Sevikar 20 mg/5 mg enthält 20 mg Olmesartanmedoxomil und 5 mg Amlodipin (als

Amlodipinbesilat). Die Filmtabletten sind weiss und rund mit einseitiger Prägung «C73».

1 Filmtablette Sevikar 40 mg/5 mg enthält 40 mg Olmesartanmedoxomil und 5 mg Amlodipin (als

Amlodipinbesilat). Die Filmtabletten sind cremefarben und rund mit einseitiger Prägung «C75».

1 Filmtablette Sevikar 40 mg/10 mg enthält 40 mg Olmesartanmedoxomil und 10 mg Amlodipin (als

Amlodipinbesilat). Die Filmtabletten sind braun-rot und rund mit einseitiger Prägung «C77».

Zulassungsnummer

Sevikar: 58'778 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Sevikar? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung erhältlich.

Sevikar 20 mg/5 mg ist in Packungen zu 28 oder 98 Filmtabletten erhältlich.

Sevikar 40 mg/5 mg ist in Packungen zu 28 oder 98 Filmtabletten erhältlich.

Sevikar 40 mg/10 mg ist in Packungen zu 28 oder 98 Filmtabletten erhältlich.

Zulassungsinhaberin

Daiichi Sankyo (Schweiz) AG, 8800 Thalwil

Diese Packungsbeilage wurde im November 2016 letztmals durch die Arzneimittelbehörde

(Swissmedic) geprüft.

19-9-2018

National dietary survey in 2012‐2016 on the general population aged 1‐79 years in the Netherlands

National dietary survey in 2012‐2016 on the general population aged 1‐79 years in the Netherlands

Published on: Tue, 18 Sep 2018 00:00:00 +0200 During the years 2012‐2016, the Dutch National Food Consumption survey was conducted in the Netherlands. For the survey, a random sample was drawn from consumer panels stratified by age and gender and maintained representative to the population with regard to region, address density and educational level. Complete results were obtained for 4,313 persons (response rate 65%); including toddlers, children, adolescents, adults and elderly. Pregnant or lactating ...

Europe - EFSA - European Food Safety Authority Publications