Serdolect

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Serdolect 16 mg - Filmtabletten
  • Einheiten im Paket:
  • 28 Stück (Blister), Laufzeit: 60 Monate,100 Stück (Blister), Laufzeit: 60 Monate,20 Stück (Blister), Laufzeit: 60 Monate,30 Stüc
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Serdolect 16 mg - Filmtabletten
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Sertindol
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-21728
  • Berechtigungsdatum:
  • 16-12-1996
  • Letzte Änderung:
  • 08-03-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

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Gebrauchsinformation: Information für Patienten

Serdolect 16 mg – Filmtabletten

Sertindol

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt

Was in dieser Packungsbeilage steht:

Was ist Serdolect und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Serdolect beachten?

Wie ist Serdolect einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Serdolect aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Serdolect und wofür wird es angewendet?

Serdolect enthält den Wirkstoff Sertindol und gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als

Antipsychotika bekannt sind. Es wirkt auf Nervenbahnen in speziellen Gehirnarealen und hilft dort

chemische Ungleichgewichte auszugleichen, die Ihre Beschwerden verursachen

Serdolect wird zur Behandlung von Schizophrenie angewendet, in Fällen, in denen andere

Arzneimittel nicht wirksam waren.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Serdolect beachten?

Serdolect darf nicht eingenommen werden

wenn Sie allergisch gegen Sertindol oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

wenn bei Ihnen ein unbehandelter geringer Kalium- oder Magnesiumgehalt im Blut besteht.

wenn sie unter einer schwerwiegenden Herz-Kreislauf-Erkrankung leiden

wenn Sie an einer schweren Herzerkrankung leiden, wie

- Herzmuskelschwäche mit Gewebeschwellung verursacht durch ein Übermaß an Flüssigkeit

- Vergrößerung des Herzens

- unregelmäßigen oder langsamen Herzschlag

wenn bei Ihnen eine angeborene oder später aufgetretene Verlängerung der

Herzkammeraktivität vorliegt, die in einem EKG gemessen wurde, oder irgendwer in der

Familie diese Herzrhythmusstörung hat.

wenn Sie unter einer schweren Lebererkrankung leiden.

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wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die eine Verlängerung der Herzkammeraktivität bewirken

oder die Leberfunktion beeinflussen. Siehe die ersten 2 Aufzählungspunkte unter „Einnahme

von Serdolect zusammen mit anderen Arzneimitteln“ in Abschnitt 2.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt bevor Sie Serdolect einnehmen:

Wenn Erbrechen oder Durchfall während der Behandlung mit Serdolect auftreten

Wenn Sie an einer Leberfunktionsstörung leiden

Wenn Sie an einer Parkinson Erkrankung leiden

Wenn Sie an Diabetes leiden oder Risikofaktoren für Diabetes bestehen

Wenn Sie ein erhöhtes Schlaganfallrisiko, oder eine vorübergehende Verringerung der

Blutversorgung des Gehirns haben. Risikofaktoren für Schlaganfall sind unter anderem: hoher

Blutdruck, vorrangegangener Schlaganfall oder Herzinfarkt, Diabetes, hohe Cholesterin-Werte,

Demenz, Rauchen

Wenn Sie Über 65 Jahre sind

Wenn Sie oder ein Verwandter Blutgerinnsel in der Vergangenheit hatten, da Arzneimittel für

die Behandlung von Schizophrenie mit dem Auftreten von Blutgerinnseln in Verbindung

gebracht werden.

Wenn bei Ihnen Krampfanfälle aufgetreten sind

Wenn bei Ihnen ungewöhnliche Mund- und Zungenbewegungen aufgetreten sind, die frühe

Anzeichen einer Nervensystemstörung sein können, die Spätdyskinesie genannt wird

Wenn hohes Fieber, ungewöhnliche Muskelsteifheit und Veränderungen im Bewusstsein

auftreten, vor allem wenn es gemeinsam mit Schwitzen und schnellem Herzschlag auftritt. Dies

können Anzeichen eines seltenen aber ernstzunehmenden Zustands sein, der malignes

neuroleptisches Syndrom genannt wird.

Zu Beginn der Behandlung mit Serdolect können Sie sich schwindlig fühlen, wenn Sie aus dem Bett

steigen oder aufstehen. Ihr Arzt wird dieses Risiko verringern indem man mit einer geringen Dosis

beginnt, um diese dann schrittweise über mehrere Wochen zu erhöhen. Dieses Gefühl verschwindet

normalerweise, wenn Sie Serdolect länger eingenommen haben.

Untersuchungen vor und während der Behandlung

Vor Beginn und während der Behandlung mit Serdolect wird Ihr Arzt bestimmte Untersuchungen

durchführen, wie zum Beispiel:

ein Elektrokardiogramm (EKG) Ihrer Herzkammeraktivität, um zu überprüfen, ob das QT-

Intervall verlängert ist. Diese Untersuchung wird in der Regel nach etwa 3-wöchiger

Behandlung wiederholt oder wenn eine Tagesdosis von 16 mg oder mehr Sertindol erreicht

wird. Während der Erhaltungstherapie sollte es alle 3 Monate wiederholt werden. Zusätzlich

wird ein EKG vor und nach einer Dosiserhöhung durchgeführt. Dies gilt auch für andere

Arzneimittel, die den Sertindolblutspiegel beeinflussen könnten.

Laborkontrollen, um den Kalium- und Magnesiumspiegel des Blutes zu überprüfen. Ist der

Kalium- oder Magnesiumspiegel zu niedrig, wird Ihr Arzt Gegenmaßnahmen einleiten. Nehmen

Sie Serdolect nicht ein, wenn Sie einen unbehandelten niedrigen Kalium- oder

Magnesiumblutspiegel haben. Kontaktieren Sie Ihren Arzt, wenn sie Erbrechen, Durchfall,

Elektrolythaushaltstörungen haben oder Arzneimittel einnehmen, die die Wasserausscheidung

fördern. Ihr Arzt kann die Menge an Kalium in Ihrem Blut messen.

die Überwachung Ihres Blutdrucks.

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Kinder unter 18 Jahren

Serdolect soll in dieser Altersgruppe nicht verwendet werden, da keine Daten vorhanden sind.

Einnahme von Serdolect zusammen mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen /

anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen / angewendet haben, oder beabsichtigen andere

Arzneimittel einzunehmen / anzuwenden.

Serdolect darf nicht gleichzeitig mit folgenden Arzneimitteln eingenommen werden:

Arzneimittel, die den Herzrhythmus beeinflussen, wie zum Beispiel:

einige Arzneimittel zur Behandlung von unregelmäßigem Herzschlag, wie Quinidin,

Amiodaron, Sotalol, Dofetilid.

einige Arzneimittel, die psychische Erkrankungen behandeln, wie Thioridazin

einige Arzneimittel, die bakterielle Infektionen behandeln, mit Wirkstoffen deren

Bezeichnung auf „mycin“ endet, wie Erythromycin

einige Arzneimittel, um Allergien zu behandeln, wie Terfenadin, Astemizol

einige Arzneimittel, um bakterielle Infektionen zu behandeln, mit Wirkstoffen deren

Bezeichnung auf „oxacin“ endet, wie Gatifloxacin, Moxifloxacin

Cisaprid: ein Arzneimittel, um Magen und/oder Darm Probleme zu behandeln

Lithium: ein Arzneimittel, um Depressionen zu behandeln und psychische Störungen

Arzneimittel, die bekannterweise die Leberfunktion beeinflussen, wie zum Beispiel:

oral eingenommene Arzneimittel, um Pilzinfektionen zu behandeln, wie Ketoconazol,

Itraconazol

einige Arzneimittel, um bakterielle Infektionen zu behandeln, mit Wirkstoffen deren

Bezeichnung auf „mycin“ endet, wie Erythromycin, Clarithromycin

Arzneimittel, die HIV Infektionen behandeln mit Wirkstoffen deren Bezeichnung auf „navir“

endet, wie Indinavir

einige Arzneimittel, die hohen Blutdruck und Herzerkrankungen behandeln, sogenannte Kal-

ziumkanalblocker, wie Diltiazem, Verapamil

Cimetidin: ein Arzneimittel, um die Magensäure zu verringern.

Andere Arzneimittel, die Serdolect beeinflussen oder durch Serdolect beeinflusst werden können:

Arzneimittel, die eine Parksinsonerkrankung behandeln, sogenannte Dopaminagonisten

einige Arzneimittel, um Depressionen und Angststörungen zu behandeln, wie Fluoxetin,

Paroxetin

Rifampicin: ein Arzneimittel um Tuberkulose oder spezielle Infektionen zu behandeln

Carbamazepin, Phenytoin, Phenobarbital: Arzneimittel, um Epilepsie zu behandeln

Arzneimittel, die die Wasserausscheidung fördern und dadurch den Kaliumspiegel im Blut

verringern

Einnahme von Serdolect zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Vermeiden Sie Alkohol während der Behandlung mit Serdolect, auch wenn ein Einfluss von Alkohol

auf Serdolect nicht zu erwarten ist.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um

Rat.

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Schwangerschaft

Serdolect wird während der Schwangerschaft nicht empfohlen.

Die folgenden Beschwerden können bei Neugeborenen auftreten, deren Mütter Serdolect im letzten

Trimester (den letzten drei Monaten der Schwangerschaft) eingenommen haben:

Zittern

Muskelsteifheit und/oder Schwäche der Muskeln

Schläfrigkeit, Ruhelosigkeit

Atemprobleme

Schwierigkeiten beim Stillen.

Wenn ihr Baby eines dieser Beschwerden entwickelt, kontaktieren Sie Ihren Arzt.

Stillzeit

Serdolect darf in der Stillzeit nicht eingenommen werden, es sei denn der Arzt sagt, dass es absolut

notwendig ist. Überlegen Sie abzustillen, wenn eine Behandlung notwendig ist, da Serdolect in die

Muttermilch übergeht.

Fortpflanzungsfähigkeit

Serdolect kann Nebenwirkungen haben, die Ihre sexuelle Aktivität und Ihre Fortpflanzungsfähigkeit

beeinträchtigen können. Dies sind vorübergehende Wirkungen. Bitte besprechen Sie alle Probleme in

Bezug auf Ihre sexuellen Aktivitäten mit Ihrem Arzt.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Fahren Sie nicht mit dem Auto oder bedienen Sie keine Maschinen bis Sie wissen wie Serdolect Sie

beeinflusst, obwohl Serdolect nicht schläfrig macht.

Serdolect enthält Lactose

Bitte nehmen Sie Serdolect erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass

Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

3.

Wie ist Serdolect einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Anfangsdosis:

1 Serdolect 4 mg Tablette einmal täglich. Die Dosis wird alle 4 – 5 Tage um jeweils 1 Serdolect 4 mg

Tablette erhöht, bis die Erhaltungsdosis erreicht ist.

Erhaltungsdosis:

1 Serdolect 12 mg Tablette bis 1 Serdolect 20 mg Tablette einmal täglich.

Maximaldosis:

2 Serdolect 12 mg Tabletten einmal täglich, was nur in Ausnahmefällen verordnet wird. Alternativ

kann die Maximaldosis durch Einnahme von 1 Serdolect 20 mg Tablette und 1 Serdolect 4 mg

Tablette erreicht werden.

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Patienten über 65 Jahre:

Ihr Arzt wird wahrscheinlich die Dosissteigerung über einen längeren Zeitraum, als üblicherweise

vornehmen. Ihr Arzt kann Ihnen auch eine geringere Erhaltungsdosis verschreiben als üblicherweise

empfohlen wird.

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion:

Sollten Sie an einer leichten oder mittleren Leberstörung leiden, kann es sein, dass Ihr Arzt Ihren

Gesundheitszustand öfter kontrolliert und Ihre Dosis über einen längeren Zeitraum erhöhen wird. Ihr

Arzt kann auch eine niedrigere Erhaltungsdosis als normalerweise empfohlen verschreiben. Serdolect

darf nicht bei Patienten eingesetzt werden, die eine schwere Leberfunktionsstörung haben.

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion kann Serdolect in der üblichen Dosierung

angewendet werden.

Art der Anwendung

Nehmen Sie die Tabletten jeden Tag zur gleichen Zeit im Ganzen mit einem Glas Wasser ein. Die

Tabletten können mit und ohne Nahrung eingenommen werden.

Dauer der Behandlung

Nehmen Sie die Tabletten so lange wie Ihr Arzt sie verordnet hat ein.

Ändern Sie niemals die Dosis Ihrer Arzneimittel, ohne dies zunächst mit Ihrem Arzt zu besprechen.

Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels beenden möchten, berücksichtigen Sie bitte die

Informationen aus Abschnitt 3 unter „Wenn Sie die Einnahme von Serdolect abbrechen“.

Wenn Sie eine größere Menge von Serdolect eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn dies eintritt, kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt oder das nächste Spital. Tun Sie dies auch wenn

Sie kein Anzeichen von Unwohlsein verspüren. Anzeichen einer Überdosierung sind:

zunehmende Erschöpfung

undeutliche Sprache

erhöhter Puls

Blutdruckabfall

Wenn Sie die Einnahme von Serdolect vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Kontaktieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Ihre tägliche Einnahme vergessen haben. Ihr Arzt wird

sicherstellen, dass Sie Ihre Behandlung in richtiger Weise wiederaufnehmen können.

Wenn Sie die Einnahme von Serdolect abbrechen

Beenden Sie nie ohne die Erlaubnis Ihres Arztes die Einnahme von Serdolect, auch wenn Sie sich

beginnen besser zu fühlen. Die zugrunde liegende Krankheit kann für eine lange Zeit bestehen. Wenn

Sie die Behandlung zu schnell beenden könnten die Beschwerden Ihrer Krankheit wiederkehren und

außerdem unfreiwillige Bewegungen auftreten.

Ihr Arzt wird entscheiden, wann und wie die Behandlung am besten beendet werden sollte, um

unangenehme Beschwerden zu vermeiden, die auftreten können. Ein abruptes Absetzen von Serdolect

kann Absetzbeschwerden verursachen, wie:

Übelkeit, Erbrechen

Schwitzen

Schlafstörungen

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Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt oder das nächste Spital, wenn Sie irgendeine der

Nebenwirkungen der nächsten 4 Aufzählungspunkte bekommen:

Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

Sehr schnelle, ungleichmäßige oder kräftige Herzschläge, Schwindel oder Ohnmacht, Sie

können auch Kurzatmigkeit oder Brustschmerzen verspüren. Diese Beschwerden können

lebensgefährlichen unregelmäßigen Herzschlag anzeigen.

Unkontrollierbare Bewegungen hauptsächlich des Mundes, der Zunge und der Extremitäten.

Dies kann eine Störung des Nervensystems anzeigen, die tardive Dyskinesie genannt wird.

Selten: kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen

Eine Kombination aus Fieber, schneller Atmung, Schwitzen, Muskelsteifheit und

Benommenheit oder Müdigkeit. Diese Beschwerden können auf eine lebensgefährliche

Nervenerkrankung hindeuten, die malignes neuroleptisches Syndrom genannt wird.

Nicht bekannt: die Häufigkeit kann aufgrund der zur Verfügung stehenden Daten nicht abgeschätzt

werden

Blutgerinnsel in den Venen, besonders in den Beinen (die Beschwerden umfassen Schwellung,

Schmerzen und Rötung der Beine), die durch die Blutgefäße zur Lunge wandern dabei

Brustschmerzen und Schwierigkeiten beim Atmen verursachen können.

Andere mögliche Nebenwirkungen, die in den folgenden Häufigkeiten auftreten können, sind:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

Entzündungen innerhalb der Nase, die Niesen, Juckreiz, rinnende und verstopfte Nase

verursacht

Ejakulationsstörung

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

Schwindelgefühl oder plötzlicher Schwindel, verursacht durch einen Abfall des Blutdrucks

beim Aufstehen

Mundtrockenheit

Gewichtszunahme

Atemnot

Anschwellen der Hände oder Füße

Gefühlsstörung auf der Haut (Kribbeln, Nadelstiche)

Verminderte Samenflüssigkeitsmenge

Impotenz

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Veränderungen der elektrischen Aktivität Ihres Herzens (bezeichnet als „QT-Verlängerung“).

QT-Verlängerung Beschwerden wie Herzrasen und Ohnmacht zur Folge haben.

Rote und weiße Blutkörperchen im Urin.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

Hoher Blutzuckerspiegel

Unregelmäßiger Herzschlag bekannt als Torsades de Pointes

Erhöhter Blutspiegel eines Hormones, das Prolaktin genannt wird.

spontane Absonderung von Milch aus der Brust

Anfälle, Ohnmacht

Bei älteren Menschen mit Demenz wurde eine geringe Erhöhung der Anzahl der Sterbefälle bei

Patienten berichtet, verglichen mit jenen, die keine Antipsychotika einnehmen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem (Details siehe unten)

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr

Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 Wien

ÖSTERREICH

Fax: +43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at

5.

Wie ist Serdolect aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Durchdrückpackung angegebenen

Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des

angegebenen Monats.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Serdolect enthält

Der Wirkstoff ist: Sertindol.

Jede Filmtablette enthält 16 mg Sertindol.

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Die sonstigen Bestandteile sind:

Maisstärke, Lactose-Monohydrat Hyprolose, Hypromellose, mikrokristalline Cellulose,

Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat, Macrogol 400, Titandioxid und Eisenoxidrot

(E172).

Wie Serdolect aussieht und Inhalt der Packung

Serdolect sind als 4, 12, 16 oder 20 mg Filmtabletten erhältlich.

Beschreibung der Tabletten

16 mg Filmtablette: oval, abgerundet auf Ober- und Unterseite, rostrot und mit Aufdruck "S 16" auf

einer Seite

Verfügbare Packungsgrößen

7, 10, 14, 20, 28, 30, 50, 98 oder 100 Filmtabletten

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

H. Lundbeck A/S

Ottiliavej 9

2500 Valby

Dänemark.

Tel.: +45 4371 4270

Z.Nr.: 1-21728

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR)

unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Name des Mitgliedstaates

Name des Arzneimittels

Österrreich

Serdolect

Belgien

Serdolect

Bulgarien

Serdolect

Kroatien

Serdolect

Tschechien

Serdolect

Dänemark

Serdolect

Estland

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Finnland

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Deutschland

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Griechenland

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Ungarn

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Island

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Litauen

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Niederlande

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Norwegen

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Polen

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Rumänien

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Slowakei

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Spanien

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Schweden

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Großbritannien

Serdolect

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Februar 2016.

Für Fragen zu diesem Arzneimittel kontaktieren Sie bitte den lokalen Vertreter des

Zulassungsinhabers (Vertrieb).

Vertrieb:

Lundbeck Austria GmbH

Mooslackengasse 17

1190 Wien

Tel: +43 1 266 91 08

Fax: +43 1 266 91 08 20

Es gibt keine Sicherheitswarnungen betreffend dieses Produktes.