Seloken

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Seloken Tablette 100 mg
  • Dosierung:
  • 100 mg
  • Darreichungsform:
  • Tablette
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Seloken Tablette 100 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • selektive beta-Blocker

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE106154
  • Letzte Änderung:
  • 12-04-2018

Packungsbeilage

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER

SELOKEN 100 mg, Tabletten

Metoprololtartrat

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es

kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Seloken und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Seloken beachten?

Wie ist Seloken einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Seloken aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

WAS IST SELOKEN UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Seloken gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als kardioselektive Betablocker bezeichnet

werden.

Seloken ist angezeigt bei:

Hohem Blutdruck.

Einem beklemmenden, schmerzhaften Gefühl in der Brust (Angina pectoris) (jedoch nicht zur

Behandlung akuter Anfälle geeignet).

Im Falle von bestimmten Herzrhythmusstörungen.

Zur Langzeitbehandlung nach einem Herzinfarkt.

Einer Überfunktion der Schilddrüse (symptomatische Behandlung).

Herzklopfen.

Zur vorbeugenden Behandlung von Migräneanfällen.

2.

WAS SOLLTEN SIE VOR DER EINNAHME VON SELOKEN BEACHTEN?

Seloken darf nicht eingenommen werden

Wenn Sie allergisch gegen Metoprolol oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Wenn Sie bestimmte Funktionsstörungen des Herzens haben (beispielsweise

Reizleitungsstörungen, nicht behandelte Herzinsuffizienz, anormal langsamer Pulsschlag,

Schockzustand).

Seloken darf nicht angewendet werden bei Patienten, die an bestimmten

Formen von Herzinsuffizienz leiden.

Im Fall von ausgeprägten peripheren Durchblutungsstörungen in Händen und Füßen,

beispielsweise Raynaud-Syndrom und Gangrän.

Im Fall eines Herzinfarkts darf dieses Arzneimittel nicht verabreicht werden, wenn

der Herzrhythmus weniger als 45 Schläge pro Minute beträgt, wenn das Elektrokardiogramm

bestimmte Abweichungen zeigt (PQ-Intervall größer als 0,24 Sek.), wenn der systolische

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Blutdruck niedriger als 100 mm Hg ist und/oder wenn der Patient an einer ernsten

Herzinsuffizienz leidet.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

In diesen Fällen sollten Sie besonders vorsichtig sein und Ihren Arzt informieren bevor Sie dieses

Arzneimittel einnehmen:

Wenn der Patient an einer Erkrankung der Atemwege, beispielsweise an Asthma, gelitten hat oder

leidet, muss der Arzt darüber informiert werden. Dieser wird entscheiden, ob es notwendig ist,

eine Behandlung mit einem Beta-2-stimulierenden Bronchodilatator zu beginnen oder

anzupassen.

Patienten, die an Herzschwäche (Herzinsuffizienz) leiden, dürfen nur mit Seloken behandelt

werden, wenn die Herzinsuffizienz durch eine entsprechende Behandlung unter Kontrolle

gebracht worden ist.

Im Fall von Zuckerkrankheit (Diabetes) ist bei der Behandlung mit Seloken Vorsicht geboten.

Der Arzt muss über eine eventuelle Verabreichung von Insulin oder anderen oralen Antidiabetika

informiert werden.

Falls das Herz ungewöhnlich langsam schlägt, kann es notwendig sein, die Dosis Seloken zu

verringern oder die Behandlung stufenweise abzusetzen.

Der Wirkstoff in Seloken (Metoprolol) kann die Symptome peripherer

Durchblutungsstörungen in Händen und Füßen verstärken.

Bei ernsten Erkrankungen der Leber, mit dauerhafter Schädigung des Lebergewebes

(Leberzirrhose) ist der Arzt auch zu informieren.

Die Behandlung mit Seloken darf nur nach ärztlicher Anweisung und seinen Instruktionen

abgesetzt werden. Ein abrupter Abbruch der Behandlung kann, insbesondere für Patienten, die an

Angina pectoris leiden (schmerzhaftes Engegefühl in der Brust), gefährlich sein.

Die Tagesdosis muss stufenweise innerhalb von 14 Tagen verringert werden.

Vor einer Vollnarkose muss der Arzt über die Behandlung mit Seloken informiert werden. Er

wird die nötigen Anweisungen geben, falls die Behandlung vor der Operation abgebrochen

werden muss.

Das Arzneimittel, bezeichnet als Verapamil, darf nur mit besondere Vorsicht und

Überwachung der Herzfunktion angewendet werden bei Patienten die mit Betablockern behandelt

werden.

Wenn Sie noch andere Arzneimittel einnehmen, lesen Sie bitte ebenfalls den Abschnitt "Einnahme

von Seloken zusammen mit anderen Arzneimitteln".

Konsultieren Sie Ihren Arzt, wenn eine der oben angeführten Warnungen auf Sie zutrifft oder in der

Vergangenheit auf Sie zugetroffen hat.

Einnahme von Seloken zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden,

kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel

einzunehmen/anzuwenden,

auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Einige Medikamente können tatsächlich auf ärztliche Anweisung, zusammen mit Seloken verabreicht

werden. Die folgenden Medikamente sollten vermieden oder nur mit Vorsicht und nach ärztlicher

Vorschrift eingenommen werden.

Verapamil, Diltiazem und andere Kalziumantagonisten (gegen hohen Blutdruck),

Clonidin (gegen hohen Blutdruck),

Monoaminoxidasehemmer (gegen Niedergeschlagenheit (Depression)),

Inhalationsanästhetika (Narkosemittel),

Antiarrhythmika (gegen Herzrhythmusstörungen),

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Nicht-steroidale Antiphlogistika (eine bestimmte Gruppe von Schmerzmitteln, die auch

antientzündliche und fiebersenkende Eigenschaften haben), Mittel, die sympathische Ganglien

blockieren, andere Betablocker (z. B. in Augentropfen),

Rifampicin (ein Antibiotikum),

Antihistaminika (gegen Allergie),

Histamin2-Rezeptor-Hemmer (z. B. Cimetidin) (gegen Magengeschwüre),

Mittel gegen Niedergeschlagenheit (Depression),

Mittel gegen Psychose (ernsthafte Geisteserkrankung),

COX-2-Hemmer (Schmerzmittel mit entzündungshemmender Wirkung),

Hydralazin (Mittel gegen hohen Blutdruck),

Lidocain,

Mittel gegen Diabetes, die durch den Mund eingenommen werden (orale Antidiabetika) und

Insulin,

Die gleichzeitige Verwendung von Fingerhut (Digitalis/Digoxin) und Seloken kann einen

verlangsamten Herzschlag bewirken,

Adrenalin.

Einnahme von Seloken zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Die Tabletten werden mit etwas Wasser eingenommen. Die Tabletten sollten auf nüchternen Magen

eingenommen werden. Während der Behandlung mit Seloken sollten Sie keinen Alkohol trinken.

Alkohol kann die Konzentration dieser Arzneimittel im Blut erhöhen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

Schwangerschaft

Metoprolol sollte nicht während der Schwangerschaft verwendet werden, es sei denn, der Nutzen für

die Mutter überwiegt die potenziellen Risiken für den Fötus/das Neugeborene.

Stillzeit

Metoprolol geht in die Muttermilch über und es wird empfohlen nicht zu stillen, wenn die Mutter mit

Metoprolol behandelt wird, es sei denn, der Nutzen für die Mutter überwiegt die potenziellen Risiken

für das Neugeborene.

Fortpflanzungsfähigkeit

Es liegen keine Daten über die Auswirküngen von Metoprolol auf die Fertilität beim Menschen vor.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Bei Beginn einer Behandlung mit Seloken wird zur Vorsicht geraten, was das Führen eines Fahrzeugs

oder die Bedienung von Maschinen anbelangt, da mitunter eine Verminderung der Wachsamkeit

auftreten kann.

Seloken enthält Laktose

Seloken enthält Laktose. Bitte nehmen Sie Seloken daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein,

wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

3.

WIE IST SELOKEN EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Falls keine Besserung eintritt, suchen Sie bitte erneut Ihren Arzt auf.

PIL Seloken 100 mg

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Die Seloken 100 mg Tablette kann entlang der Bruchrille in gleiche Dosen geteilt werden.

Die ganze oder halbe Tablette wird mit etwas Wasser eingenommen.

Die Tabletten sollten auf nüchternen Magen eingenommen werden. Die Menge der Tabletten sollte

von dem behandelnden Arzt festgelegt werden und die Anweisungen müssen genau befolgt werden.

Sie dürfen die Behandlung nicht ohne ausdrückliche ärztliche Anweisung unterbrechen.

Wenn der Arzt es für nötig hält, die Dosis auf 200 mg zu erhöhen, kann er die 2 Seloken 100 mg

Tabletten durch 1 Tablette zu 200 mg mit kontrollierter Freisetzung (in Form von Metoprolol-

Succinat) ersetzen; die Verabreichung dieser Tablette erfolgt morgens in einer einzigen Einnahme.

Die nachfolgenden Dosierungshinweise gelten lediglich als Anhaltspunkte.

Bluthochdruck (Hypertonie)

Die Behandlung wird mit 1 Tablette Seloken 100 mg täglich eingeleitet. Anschließend liegt die

übliche Behandlung bei 200 mg pro Tag, in Form von Tabletten mit kontrollierter Freisetzung. Wenn

nötig, kann die Dosis auf 400 mg pro Tag, auf 1 oder 2 Einnahmen verteilt, erhöht werden.

In einigen Fällen können die Tabletten, auf 2 Einnahmen täglich verteilt, eingenommen werden.

Der Arzt wird eine Langzeitbehandlung mit 2 Tabletten Seloken pro Tag verschreiben, um das

Sterblichkeitsrisiko infolge bestimmter Herzerkrankungen zu verringern.

Ein beklemmendes, schmerzhaftes Gefühl in der Brust (Angina pectoris)

Die gebräuchliche Dosis liegt bei 200 mg pro Tag, in Form von Tabletten mit kontrollierter

Freisetzung. In einigen Fällen kann auch 1 Tablette zu 100 mg morgens und abends eingenommen

werden.

Herzrhythmusstörungen

Die gebräuchliche Dosis liegt bei ½ Tablette Seloken 100 mg (50 mg), 2 bis 3 Mal täglich.

Wenn nötig, kann 1 Tablette zu 100 mg 2 bis 3 mal täglich eingenommen werden.

Langzeitbehandlung nach einem Herzinfarkt

Wenn die Metoprolol-Behandlung ausschließlich auf oralem Weg erfolgt, beginnt sie 4 Tage nach den

ersten Symptomen des Herzinfarktes.

Während 2 bis 3 Tagen wird morgens und abends ½ Tablette Seloken 100 mg (50 mg) eingenommen.

Je nach ärztlicher Anweisung wird die Behandlung anschließend mit je 1 Tablette zu 100 mg morgens

und abends oder mit 1 Tablette mit kontrollierter Freisetzung (200 mg) täglich fortgesetzt. Die

Behandlungsdauer beträgt mindestens ein Jahr.

Überfunktion der Schilddrüse (symptomatische Behandlung)

Die gebräuchliche Dosis liegt bei ½ Tablette Seloken 100 mg (50 mg), 3 bis 4 Mal täglich.

Wenn nötig, kann bis zu 1 Tablette zu 100 mg 4-mal täglich eingenommen werden.

Herzklopfen nervösen Ursprungs (

Herzpalpitationen

)

Je nach Fall: 1 Tablette (100 mg) oder 1 Tablette mit kontrollierter Arzneistoff-Freisetzung (200 mg)

morgens.

Zur Vorbeugung von Migräneanfällen

Je nach Fall: ½ Tablette Seloken 100 mg (50 mg) bis 1 Tablette zu 100 mg 2-mal täglich oder 200 mg

in Form von Tabletten mit kontrollierter Freisetzung morgens.

Hinweis bezüglich einer unzureichenden Leberfunktion

Bei ungenügender Leberfunktion und insbesondere bei Leberzirrhose (ernsthafte Leberkrankheit, die

sich durch eine bleibende Schädigung des Lebergewebes kennzeichnet), muss die Behandlung mit der

Hälfte der angegebenen Dosis begonnen werden. Anschließend kann die Dosis allmählich erhöht

werden, bis die gewünschte Wirkung erzielt wird.

Kinder und Jugendliche

Seloken darf bei Kindern nicht angewendet werden.

PIL Seloken 100 mg

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Wenn Sie eine größere Menge von Seloken eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie mehr Seloken eingenommen haben, als Ihr Arzt Ihnen verschrieben hat, müssen Sie sich

sofort an Ihren Arzt oder Apotheker wenden oder mit der Giftnotrufzentrale (070/245245) Kontakt

aufnehmen.

Die Einweisung in ein Krankenhaus ist erforderlich.

Mögliche Beschwerden im Zusammenhang mit einer Überdosierung sind ein verlangsamter oder

unregelmäßiger Herzschlag, Atemprobleme, Anschwellen der Knöchel, ein Gefühl von starkem

Herzklopfen in der Brust, Benommenheit/Schwindelgefühl, Ohnmachtsanfall, Schmerzen in der Brust,

kalte Haut, schwacher Puls, geistige Verwirrtheit, Angst, Herzstillstand, ein Druckgefühl in den

Atemwegen, teilweiser oder vollständiger Bewusstseinsverlust/Koma, Übelkeit, Erbrechen und

bläuliche Färbung der Haut (Zyanose). Daher ist es wichtig, dass nicht mehr als die verordnete Dosis

eingenommen wird.

Gleichzeitiger Alkoholkonsum bzw. die gleichzeitige Einnahme von blutdrucksenkenden

Arzneimitteln (Antihypertonika), Arzneimitteln gegen Herzrhythmusstörungen (Chinidin) oder

Schlafmitteln (Barbituraten) können Ihre Beschwerden verstärken.

Die ersten Zeichen einer Überdosierung können 20 Minuten bis 2 Stunden nach Einnahme des

Arzneimittels beobachtet werden.

Die folgenden Informationen sind für Ärzte und anderes medizinisches Fachpersonal bestimmt. Bitte

zeigen Sie dies im Fall einer Überdosierung vor.

Die Behandlung muss in einer Einrichtung erfolgen, die geeignete unterstützende Maßnahmen, ein

geeignetes Monitoring und eine geeignete Überwachung des Patienten ermöglicht.

Sofern vertretbar, kann Aktivkohle verabreicht werden.

Eine Bradykardie oder Reizleitungsstörungen müssen mit Atropin, Adrenozeptor-Agonisten oder

einem Schrittmacher behandelt werden.

Hypotonie, akute Herzinsuffizienz und Schock müssen mit einer angemessenen Volumenexpansion,

Glucagon-Injektion (falls notwendig mit anschließender intravenöser Glucagon-Infusion) und

intravenöser Verabreichung von Adrenozeptor-Agonisten wie Dobutamin behandelt werden. Bei

Vasodilatation sind

-Rezeptor-Agonisten zu verabreichen. Darüber hinaus kann die intravenöse

Verabreichung von Ca

in Betracht gezogen werden.

Bei Bronchospasmen können für gewöhnlich Bronchodilatatoren eingesetzt werden.

Wenn Sie die Einnahme von Seloken vergessen haben

Falls Sie unbeabsichtigter Weise vergessen haben, eine Tablette einzunehmen, müssen Sie trotzdem die

übliche Tagesdosierung beachten. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige

Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Seloken abbrechen

Die Behandlung darf niemals abrupt abgebrochen werden (siehe auch „

Warnhinweise und

Vorsichtsmaßnahmen“).

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

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Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Die Häufigkeit der Nebenwirkungen wird wie folgt eingeteilt:

Sehr häufig (bei mehr als 1 von 10 Patienten)

Häufig (bei mehr als 1 von 100 Patienten, aber bei weniger als 1 von 10 Patienten)

Gelegentlich (bei mehr als 1 von 1.000 Patienten, aber bei weniger als 1 von 100 Patienten)

Selten (bei mehr als 1 von 10.000 Patienten, aber bei weniger als 1 von 1.000 Patienten)

Sehr selten (bei weniger als 1 von 10.000 Patienten).

Sehr häufig:

Ermüdung

Häufig:

Verlangsamter Herzschlag, Herzklopfen

Blutdruckabfall, beispielsweise durch schnelles Aufstehen aus einer sitzenden oder liegenden

Haltung, oftmals in Kombination mit Schwindelgefühl (sehr selten in Kombination mit

Bewusstlosigkeit)

Kalte Hände und Füße

Schwindelgefühl, Kopfschmerzen

Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung

Kurzatmigkeit bei Anstrengung

Gelegentlich:

Verschlimmerung der Symptome einer Herzinsuffizienz, Schock hervorgerufen durch eine

unzureichende Herzfunktion (kardiogener Schock) bei Patienten mit einem akuten

Herzinfarkt, bestimmte Störung der Reizleitung im Herzen, die zu Rhythmusstörungen führt

(Herzblock ersten Grades)

Herzschmerzen

Flüssigkeitsansammlung

Verspüren eines Kribbelns, Juckreizes oder eines tauben Gefühls ohne einen bestimmten

Anlass, Muskelkrämpfe

Erbrechen

Gewichtszunahme

Depression, Konzentrationsstörungen, Schläfrigkeit oder Schlaflosigkeit, Alpträume

Atemnot durch Verkrampfung der Atemwegsmuskeln

Hautausschlag (in Form von psoriasiformem Hautausschlag und dystrophischen

Hautverletzungen), verstärktes Schwitzen

Selten:

Kardiale Erregungsleitungsstörungen, Herzrhythmusstörungen

Trockener Mund

Abweichungen in Lebertests

Nervosität, Angst, Impotenz/sexuelle Störungen

Entzündung der Nasenschleimhaut in Form von Nasenverstopfung, Niesen und

Absonderungen

Sehstörungen, trockene oder gereizte Augen, Bindehautentzündung

Haarausfall

Sehr selten:

Absterben bestimmter Gewebe bei Patienten mit bereits ernsthaften Durchblutungsstörungen

an Armen und Beinen

Geschmackstörungen

Geringere Anzahl Blutplättchen

Leberentzündung

Gelenkschmerzen

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Gedächtnisverlust/Gedächtnisstörungen, Orientierungslosigkeit, Halluzinationen

(Wahrnehmen von Dingen, die nicht existieren)

Ohrensausen

Lichtempfindlichkeit, Verschlimmerung einer Psoriasis

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das

medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage

angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem (Details

siehe unten) anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr

Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Belgien

Föderalagentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte

Abteilung Vigilanz

Website: www.fagg-afmps.be

Luxemburg

Direction de la Santé – Division de la Pharmacie et des Médicaments

Villa Louvigny – Allée Marconi

L-2120 Luxembourg

Site internet:

http://www.ms.public.lu/fr/activites/pharmacie-medicament/index.html

5.

WIE IST SELOKEN AUFZUBEWAHREN?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Vor Feuchtigkeit zu schützen.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Verpackung nach EXP angegebenen Verfalldatum

nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was Seloken enthält

Der Wirkstoff ist: Metoprololtartrat. Eine Tablette Seloken 100 mg enthält

100 mg Metoprololtartrat.

Die sonstigen Bestandteile sind: Laktose – Povidon – Microkristalline Cellulose – Kolloidales

Siliziumdioxid – Natriumcarboxymethylamylopektin – Magnesiumstearat.

Wie Seloken aussieht und Inhalt der Packung

Blisterpackungen mit 30 und 100 Tabletten. U.D. Blisterpackungen mit 100 Tabletten

(Klinikpackung). Blisterpackungen mit 250 Tabletten (Export).

Die Tabletten sind weiß bis gebrochen weiß, rund mit einem Durchmesser von 10 mm und sind auf

einer Seite mit A/ME versehen.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

NV AstraZeneca SA

Egide Van Ophemstr. 110

B-1180 Brüssel

PIL Seloken 100 mg

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Tel. +32 2 370 48 11

Hersteller

NV AstraZeneca SA, Schaessestraat, B-9070 Destelbergen, BelgienLaboratoires Thissen, Braine-

l’Alleud

AstraZeneca GmbH, Tinsdaler Weg 183, D-22880 Wedel, Deutschland

Zulassungsnummer

BE106154

Verkaufsabgrenzung

Verschreibungspflichtig.

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im 05-2017.

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