Scudex

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Scudex
  • Verwenden für:
  • Pflanzen
  • Art der Medizin:
  • Agrochemisch

Dokumenten

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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Scudex
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Fungizid

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • UFAG - Ufficio federale dell'agricoltura. OFAG - Office fédéral de l'agriculture. BLW - Bundesamt für Landwirtschaft.
  • Zulassungsnummer:
  • I-3762
  • Letzte Änderung:
  • 06-09-2017

Packungsbeilage

Produkt:

Handelsbezeichnung: Scudex (Parallelimport)

Produktekategorie

Ausl. Bewilligungsinhaber Eidg. Zulassungsnummer

Fungizid

Sariaf S.P.A

I-3762

Packungsbeilagenummer Herkunftsland

Ausl. Zulassungsnummer

4410

Italien

10425

Stoff(e)

Gehalt

Formulierungscode

Wirkstoff: Penconazole

10.2 % 100 g/l

EC Emulsionskonzentrat

Anwendungen

A Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

B Erdbeere

Echter Mehltau der

Erdbeere

Konzentration: 0.025 %

Aufwandmenge: 0.25 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

1, 2, 3

B Ribes Arten

Echter Mehltau der Ribes-

Arten

Konzentration: 0.025 %

Aufwandmenge: 0.25 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

Anwendung: Während der Blüte.

2, 4, 5

O Kernobst

Echter Mehltau der Quitte

Echter Mehltau des

Apfels/der Birne

Konzentration: 0.012 %

Aufwandmenge: 0.2 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

Anwendung: Ab Austrieb bis

spätestens Ende Juli.

2, 5, 6, 7,

W Reben

Echter Mehltau der Rebe

Konzentration: 0.025 %

Aufwandmenge: 0.4 l/ha

Anwendung: Vor- und

Nachblütebehandlungen bis spätestens

Mitte August.

2, 9, 10,

W Reben

Rotbrenner

Schwarzfäule der Rebe

Konzentration: 0.025 %

Aufwandmenge: 0.4 l/ha

2, 10, 11,

A Kultur

Schaderreger/Wirkung

Dosierungshinweise

Auflagen

Schwarzfleckenkrankheit

der Rebe

Anwendung: Vor- und

Nachblütebehandlungen bis spätestens

Mitte August.

Kürbisgewächse

(Cucurbitaceae)

Echter Mehltau der

Kürbisgewächse

Aufwandmenge: 0.25 l/ha

Wartefrist: 3 Tage

2, 13

G Tomaten

Echter Mehltau der

Solanaceae

Konzentration: 0.025 %

Wartefrist: 3 Tage

2, 13

Tabak

Echter Mehltau des Tabaks

Aufwandmenge: 0.375 l/ha

Wartefrist: 7 Tage

2, 14

Bäume und Sträucher

(ausserhalb Forst)

Echte Mehltaupilze der

Zierpflanzen

Konzentration: 0.025 - 0.05 %

2, 5, 15,

Blumenkulturen und

Grünpflanzen

Rosen

Echte Mehltaupilze der

Zierpflanzen

Konzentration: 0.025 - 0.05 %

2, 3, 8

Auflagen und Bemerkungen:

Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium "Vollblüte bis Beginn Rotfärbung der

Früchte", 4 Pflanzen pro m² sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.

Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug + Schutzbrille oder Visier tragen.

SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung maximal 4 Behandlungen pro Kultur und Jahr mit

Produkten aus der Wirkstoffgruppe FRAC G1 (Sterolsynthesehemmer, SSH).

Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium "50 - 90% der Blütenstände mit

sichtbaren Früchten" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.

SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung maximal 4 Behandlungen pro Parzelle und Jahr

mit Produkten aus der Wirkstoffgruppe FRAC G1 (Sterolsynthesehemmer, SSH).

Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf ein Baumvolumen von 10'000 m³ pro ha.

Nur in Tankmischung mit Slick 0.015% und Malvin WG 0.1% oder mit Slick 0.015% und Delan

WG 0.03%.

SPe 3: Zum Schutz von Nichtzielarthropoden vor den Folgen von Drift eine unbehandelte

Pufferzone von 6 m zu Biotopen (gemäss Art. 18a und 18b NHG) einhalten. Diese Distanz kann

beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert

werden.

Auch für die Luftapplikation.

10.Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium BBCH 71-81 (J-M, Nachblüte) und

eine Referenzbrühemenge von 1600 l/ha (Berechnungsgrundlage) oder auf ein Laubwandvolumen

von 4500 m³ pro ha.

11.SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung maximal 3 Behandlungen pro Parzelle und Jahr

mit Produkten aus der Wirkstoffgruppe FRAC G1 (Sterolsynthesehemmer, SSH).

12.Nur in Tankmischung mit 0.1% Folpet 80%.

13.SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung maximal 4 Behandlungen pro Kultur mit

Produkten aus der Wirkstoffgruppe FRAC G1 (Sterolsynthesehemmer, SSH).

14.SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung maximal 3 Behandlungen pro Kultur mit

Produkten aus der Wirkstoffgruppe FRAC G1 (Sterolsynthesehemmer, SSH).

15.SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte

Pufferzone von 20 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von

driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.

16.SPe 3: Zum Schutz von Nichtzielarthropoden vor den Folgen von Drift eine unbehandelte

Pufferzone von 20 m zu Biotopen (gemäss Art. 18a und 18b NHG) einhalten. Diese Distanz kann

beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert

werden.

Gefahrenkennzeichnungen:

Es gilt die Einstufung und Kennzeichnung der ausländischen Originaletikette.

Zusätzliche Schweizerische Gefahrenkennzeichnungen:

SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.

SPe 2 Zum Schutz von Grundwasser nicht in Grundwasserschutzzonen (S2) ausbringen.

Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes,

Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im

Verkauf befindet.