Scala

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Scala
  • Verwenden für:
  • Pflanzen
  • Art der Medizin:
  • Agrochemisch

Dokumenten

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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Scala
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Fungizid

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • UFAG - Ufficio federale dell'agricoltura. OFAG - Office fédéral de l'agriculture. BLW - Bundesamt für Landwirtschaft.
  • Zulassungsnummer:
  • W-6266
  • Letzte Änderung:
  • 06-09-2017

Packungsbeilage

Produkt:

Handelsbezeichnung: Scala

Bewilligung beendet: Ausverkaufsfrist: 31.01.2017, Aufbrauchfrist: 31.01.2018

Produktekategorie

Bewilligungsinhaber Eidg. Zulassungsnummer

Fungizid

Bayer (Schweiz) AG W-6266

Stoff(e)

Gehalt

Formulierungscode

Wirkstoff:

Pyrimethanil

37.4 % 400 g/l

SC Suspensionskonzentrat

Anwendungen

A Kultur

Schaderreger/Wirkung Dosierungshinweise

Auflagen

B Brombeere

Graufäule (Botrytis

cinerea)

Konzentration: 0.25 %

Aufwandmenge: 2.5 l/ha

Wartefrist: 2 Woche(n)

1, 2, 3, 4

B Erdbeere

Graufäule (Botrytis

cinerea)

Konzentration: 0.25 %

Aufwandmenge: 2.5 l/ha

Wartefrist: 2 Woche(n)

5, 6, 7

B Himbeere

Graufäule (Botrytis

cinerea)

Konzentration: 0.25 %

Aufwandmenge: 2.5 l/ha

Wartefrist: 2 Woche(n)

1, 2, 4, 8

O Kernobst

Blüten- und

Zweigdürre

Kelchfäule (Botrytis

cinerea)

Schorf des Kernobstes

Konzentration: 0.075 %

Aufwandmenge: 1.2 l/ha

Anwendung: Vom Austrieb bis

zum Abblühen.

2, 9, 10, 11,

12, 13

O Kernobst

Schorf des Kernobstes

Konzentration: 0.05 %

Aufwandmenge: 0.8 l/ha

Anwendung: Vom Austrieb bis

zum Abblühen.

2, 9, 10, 11,

12, 13

W Reben

Graufäule (Botrytis

Konzentration: 0.2 %

1, 2, 4, 14, 15,

A Kultur

Schaderreger/Wirkung Dosierungshinweise

Auflagen

cinerea)

Aufwandmenge: 2.4 l/ha

Gewächshaus: Aubergine

Gewächshaus: Gurken

Gewächshaus: Peperoni

Gewächshaus: Tomaten

Graufäule (Botrytis

cinerea)

Sclerotinia-Fäule

Konzentration: 0.125 %

Aufwandmenge: 1.25 l/ha

Wartefrist: 3 Tage

7, 17, 18

G Bohnen

Graufäule (Botrytis

cinerea)

Sclerotinia-Fäule

Aufwandmenge: 2 l/ha

Wartefrist: 2 Woche(n)

Anwendung: Blühbeginn und

Vollblüte.

7, 19

Knoblauch

Schalotten

Zwiebeln

Botrytis spp.

Aufwandmenge: 2 l/ha

Wartefrist: 3 Woche(n)

7, 17

G Salate (Asteraceae)

Graufäule (Botrytis

cinerea)

Sclerotinia-Fäule

Aufwandmenge: 2 l/ha

7, 17, 20

Bäume und Sträucher

(ausserhalb Forst)

Graufäule (Botrytis

cinerea)

Konzentration: 0.125 %

1, 4, 21, 22

Blumenkulturen und

Grünpflanzen

Rosen

Graufäule (Botrytis

cinerea)

Konzentration: 0.125 %

2, 4, 5

Auflagen und Bemerkungen:

Maximal 1 Behandlung pro Parzelle und Jahr.

SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte

Pufferzone von 20 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von

driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.

Für Brombeeren bezieht sich die angegebene Aufwandmenge auf Stadium "Erste Blüten bis etwa

50% der Blüten offen" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.

Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe tragen. Ausbringen der Spritzbrühe:

Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen. Technische Schutzvorrichtungen während des

Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die vorgeschriebene persönliche

Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder höheren

Schutz bieten.

Maximal 1 Behandlung pro Kultur und Jahr.

Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium "Vollblüte bis Beginn Rotfärbung der

Früchte", 4 Pflanzen pro m² sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.

Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe tragen.

Für Sommerhimbeeren bezieht sich die angegebene Aufwandmenge auf Stadium "Erste Blüten bis

etwa 50% der Blüten offen" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha. Für Herbsthimbeeren

bezieht sich die Aufwandmenge auf eine Heckenhöhe von 150 - 170 cm sowie eine

Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.

Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf ein Baumvolumen von 10'000 m³ pro ha.

10.Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe tragen. Ausbringen der Spritzbrühe:

Schutzhandschuhe tragen. Technische Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B.

geschlossene Traktorkabine) können die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen,

wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.

11.SPe 3: Zum Schutz von Nichtzielarthropoden vor den Folgen von Drift eine unbehandelte

Pufferzone von 6 m zu Biotopen (gemäss Art. 18a und 18b NHG) einhalten. Diese Distanz kann

beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert

werden.

12.SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung maximal 3 Behandlungen pro Parzelle und Jahr

mit Produkten aus der Wirkstoffgruppe der Anilinopyrimidine (FRAC D1).

13.Nur in Tankmischung mit Captan 80 % (0.1 %, 1.6 kg/ha) oder Dithianon 70 % (0.03 %, 480

g/ha).

14.Letzte Behandlung bei Beginn des Farbumschlags, jedoch spätestens Mitte August.

15.Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf eine Behandlung der Traubenzone sowie eine

Referenzbrühmenge von 1200 l/ha (Berechnungsgrundlage).

16.Nachfolgearbeiten in behandelten Kulturen: bis 48 Stunden nach Ausbringung des Mittels

Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen.

17.Maximal 1 Behandlung pro Kultur.

18.SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte

Pufferzone von 6 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von

driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.

19.Maximal 2 Behandlungen pro Kultur.

20.Zur Anzucht von Jungpflanzen und Setzlingen, letzte Anwendung spätestens 14 Tage nach der

Pflanzung an den definitiven Standort.

21.SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte

Pufferzone von 50 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von

driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.

22.SPe 3: Zum Schutz von Nichtzielarthropoden vor den Folgen von Drift eine unbehandelte

Pufferzone von 20 m zu Biotopen (gemäss Art. 18a und 18b NHG) einhalten. Diese Distanz kann

beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert

werden.

Gefahrenkennzeichnungen:

Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten.

R 52/53 Schädlich für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen

haben.

S 02 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.

S 35 Abfälle und Behälter müssen in gesicherter Weise beseitigt werden.

SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.

Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes,

Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im

Verkauf befindet.