Ringer-Lactat "Baxter" - Infusionslösung

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Ringer-Lactat "Baxter" - Infusionslösung
  • Einheiten im Paket:
  • 20 x 100 ml (Spikekonnektor), Laufzeit: 36 Monate,30 x 100 ml (Spikekonnektor), Laufzeit: 36 Monate,50 x 100 ml (Spikekonnektor)
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Ringer-Lactat "Baxter" - Infusionslösung
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Solvents and diluting age
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 16630
  • Berechtigungsdatum:
  • 29-11-1979
  • Letzte Änderung:
  • 08-11-2016

Packungsbeilage

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR PATIENTEN

Ringer-Lactat “Baxter“ - Infusionslösung

Wirkstoffe: Natriumchlorid, Kaliumchlorid, Calciumchlorid-Dihydrat und Natriumlactat

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor mit der Anwendung 

dieses Arzneimittels begonnen wird, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische 

Fachpersonal.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das 

medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser 

Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Ringer-Lactat  Baxter“ und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Anwendung von Ringer-Lactat  Baxter“ beachten?

Wie ist Ringer-Lactat  Baxter“ anzuwenden?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Ringer-Lactat  Baxter“ aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Ringer-Lactat „Baxter“ und wofür wird es angewendet?

Ringer-Lactat  Baxter“ ist eine Infusionslösung, die folgende Substanzen in Wasser enthält:

o Natriumchlorid

o Kaliumchlorid

o Calciumchlorid-Dihydrat

o Natriumlactat

Natrium, Kalium, Calcium, Chlorid und Lactat sind Elektrolyte, die sich in Ihrem Blut 

befinden.

Ringer-Lactat  Baxter“ dient:

zum Ausgleich von Wasser- und Elektrolytverlusten (z. B. durch starkes Schwitzen, 

Nierenerkrankungen)

zur Behandlung eines zu geringen Blutvolumens (Hypovolämie) oder zu niedrigen 

Blutdrucks (Hypotonie). 

zur Behandlung einer metabolischen Azidose (Übersäuerung des Bluts).

2. Was sollten Sie vor der Anwendung von Ringer-Lactat „Baxter“ beachten?

Ringer-Lactat „Baxter“ darf nicht angewendet werden, 

bei Neugeborenen (jünger als 28 Tage), die mit Ceftriaxon (einem Antibiotikum) 

behandelt werden

wenn Sie allergisch auf Natriumlactat oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen 

Bestandteile dieses Arzneimittels sind

wenn sich in Ihrem Körper zuviel Flüssigkeit außerhalb der Zellen befindet 

(Extrazelluläre Hyperhydratation)

wenn das Blutvolumen in den Blutgefäßen über dem Normalwert liegt (Hypervolämie)

bei schwerem Nierenversagen (wenn Ihre Nieren nicht richtig funktionieren und Sie eine 

Dialyse benötigen)

bei dekompensierter Herzinsuffizienz, das ist eine Herzschwäche, die nicht ausreichend 

behandelt wurde und unter anderem folgende Symptome hervorruft:

o Kurzatmigkeit

o geschwollene Knöchel

bei erhöhtem Gehalt an Kalium im Blut (Hyperkaliämie)

bei erhöhtem Gehalt an Calcium im Blut (Hypercalcämie)

bei einer Erkrankung, bei der das Blut zu basisch wird (metabolische Alkalose)

bei einer Lebererkrankung, bei der es zu einer Flüssigkeitsansammlung im Bauchraum 

kommt (aszitische Leberzirrhose)

bei Übersäuerung des Bluts, die lebensbedrohliche Folgen hat (schwere metabolische 

Azidose)

bei einer bestimmten Art der metabolischen Azidose (Lactatazidose)

bei schwerer Lebererkrankung (wenn die Leber nicht richtig funktioniert und besonders 

intensiv behandelt werden muss)

bei eingeschränktem Lactat-Stoffwechsel (hierzu kommt es bei schweren 

Lebererkrankungen, da Lactat in der Leber abgebaut wird)

wenn Sie Herzglykoside (herzstärkende Arzneimittel) wie Digitalis oder Digoxin zur 

Behandlung einer Herzschwäche einnehmen (siehe auch „Anwendung von Ringer-Lactat 

Baxter“ zusammen mit anderen Arzneimitteln“).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Ringer-Lactat  Baxter“ angewendet wird, wenn eine 

der folgenden Aussagen auf Sie zutrifft:

wenn Sie mit Ceftriaxon (einem Antibiotikum) behandelt werden. (siehe auch „Bei 

Anwendung von Ringer-Lactat  Baxter“ mit anderen Arzneimitteln“)

Herzschwäche

Lungenfunktionsstörung (respiratorische Insuffizienz)

(Bei oben genannten Erkrankungen ist möglicherweise eine spezielle Überwachung 

erforderlich)

eingeschränkte Nierenfunktion

erhöhter Gehalt an Chlorid im Blut (Hyperchlorämie)

Bluthochdruck (Hypertonie)

Flüssigkeitsansammlung unter der Haut, von der alle Körperteile betroffen sein können 

(allgemeine Ödeme)

Flüssigkeitsansammlung unter der Haut, insbesondere um die Knöchel (periphere Ödeme)

Flüssigkeitsansammlung in der Lunge (Lungenödem)

hoher Blutdruck in der Schwangerschaft (Präeklampsie)

Aldosteronismus (eine Erkrankung bei der das Hormon Aldosteron erhöht ist)

erhöhter Gehalt an Natrium im Blut (Hypernatriämie) oder jeder andere Zustand, der mit 

einer Nartiumretention (wenn der Körper zuviel Natrium zurückbehält) einhergeht, wie 

z.B. Behandlung mit Steroiden (siehe auch „Bei Anwendung von Ringer-Lactat  Baxter“ 

zusammen mit anderen Arzneimitteln“)

jede Art von Herzerkrankung

jede Erkrankung, die zu hohen Kaliumwerten im Blut führen kann (Hyperkaliämie) wie 

z.B.

o Nierenversagen

o Nebennierenrindenfunktionsstörung (diese Erkrankung der Nebennieren 

betrifft die Hormone, die die Konzentration der Elektrolyte im Körper steuern).

o akute Dehydratation (Wasserverlust wie z.B. bei Erbrechen oder Durchfall)

o ausgedehnte Gewebeschädigung (wie z.B. bei schweren Verbrennungen)

Die Kaliumkonzentration im Blut muss engmaschig kontrolliert werden.

Krankheiten, die zu erhöhten Vitamin-D-Konzentrationen führen (wie z.B. Sarkoidose, 

eine Erkrankung, von der die Haut und innere Organe betroffen sein können)

Nierensteine

Leberfunktionsstörungen

Diabetes

Bei Verabreichen der Infusionslösung wird der Arzt Ihr Blut und Ihren Harn untersuchen, um

o den Gehalt an Elektrolyten wie Natrium und Kalium in Ihrem Blut 

(Plasmaelektrolyte)

o den Säuregehalt von Blut und Harn (Säure-Basen-Haushalt)

zu überwachen.

Obwohl Ringer-Lactat  Baxter“ Kalium enthält, reicht die Menge nicht aus, um einen 

schweren Kaliummangel (sehr niedrige Kaliumspiegel im Blut) zu behandeln.

Wird Calciumchlorid in Gewebe injiziert, kann es Gewebeschäden verursachen. Deshalb darf 

Ringer-Lactat  Baxter“ nicht in den Muskel injiziert werden (intramuskuläre Injektion). 

Außerdem wird Ihr Arzt dafür sorgen, dass die Lösung nicht in das Gewebe austritt, das die 

Vene umgibt.

Ringer-Lactat  Baxter“ darf nicht zusammen mit Blut durch dasselbe Infusionsbesteck 

verabreicht werden. Das kann zu einer Schädigung oder Verklumpung der roten 

Blutkörperchen führen.

Da Ringer-Lactat  Baxter“ Lactat enthält (Salz der Milchsäure, eine Substanz, die im Körper 

vorkommt), kann Ihr Blut dadurch zu basisch werden (metabolische Alkalose).

Ringer-Lactat  Baxter“ darf bei Neugeborenen unter 6 Monaten nur mit äußerster Vorsicht 

angewendet werden.

Wenn Sie parenteral ernährt werden, d.h. Nährstoffe über eine Infusion in die Vene erhalten, 

wird Ihr Arzt dies berücksichtigen. Falls Sie langfristig mit Ringer-Lactat  Baxter“ behandelt 

werden, erhalten Sie zusätzliche Nährstoffe.

Anwendung von Ringer-Lactat Baxter“ zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt , wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. 

kürzlich eingenommen / angewendet haben, oder beabsichtigen andere Arzneimittel 

einzunehmen / anzuwenden.

Dies ist besonders wichtig, wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen:

Ceftriaxon. Dieses Antibiotikum darf nur über denselben Infusionsschlauch verabreicht 

werden, wenn dieser vorher gründlich gespült wurde.

Herzglykoside (herzstärkende Arzneimittel), wie Digitalis oder Digoxin, zur Behandlung 

einer Herzschwäche, da diese nicht zusammen mit Ringer-Lactat  Baxter“ eingesetzt 

werden dürfen (siehe auch „Ringer-Lactat  Baxter“ darf nicht angewendet werden“). Die 

Wirkungen dieser Arzneimittel können sich bei zusätzlicher Gabe von Calcium 

verstärken. Dadurch kann es zu lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen kommen.

Corticosteroide (entzündungshemmende Arzneimittel)

Diese Arzneimittel können Natrium und Wasser im Körper zurückhalten und zu Folgendem 

führen:

Gewebsschwellung durch Flüssigkeitsansammlung unter der Haut (Ödem)

Bluthochdruck (Hypertonie)

Folgende Arzneimittel können die Kaliumkonzentration im Blut erhöhen. Dies kann 

lebensbedrohlich sein. Ein Anstieg des Kaliumgehalts im Blut ist wahrscheinlicher, wenn Sie 

an einer Nierenerkrankung leiden.

kaliumsparende Diuretika (bestimmte entwässernde Arzneimittel, z. B. Amilorid, 

Spironolacton, Triamteren)

(Diese Arzneimittel können auch in Kombinationspräparaten enthalten sein)

ACE (Angiotensin-converting-enzyme)-Hemmer (zur Behandlung von Bluthochdruck)

Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (zur Behandlung von Bluthochdruck)

Tacrolimus (um die Abstoßung eines Transplantats zu verhindern und zur Behandlung 

einiger Hauterkrankungen)

Ciclosporin (um die Abstoßung eines Transplantats zu verhindern)

Andere Arzneimittel, die Ringer-Lactat „Baxter“ beeinflussen bzw. durch Ringer-Lactat 

Baxter“ beeinflusst werden können:

Thiazid-Diuretika, wie beispielsweise Hydrochlorothiazid oder Chlortalidon

Vitamin D

Bisphosphonate (zur Behandlung von Knochenkrankheiten wie z. B. Osteoporose)

Fluorid (für Zähne und Knochen)

Fluorochinolone (eine Gruppe von Antibiotika, einschließlich Ciprofloxacin, Norfloxacin 

und Ofloxacin)

Tetrazykline (eine Gruppe von Antibiotika, einschließlich Tetrazyklin)

säurehaltige Arzneimittel, wie beispielsweise:

o Salicylate zur Behandlung von Entzündungen (z.B. Aspirin)

o Barbiturate (Schlaftabletten)

o Lithium (zur Behandlung psychiatrischer Erkrankungen)

basische Arzneimittel, wie beispielsweise:

o Sympathomimetika (Arzneimittel mit anregender Wirkung (Stimulanzien), wie 

z. B. Ephedrin und Pseudoephedrin, die zur Behandlung von Husten oder 

Erkältung verwendet werden)

o andere Stimulanzien (z. B. Dexamphetamin, Fenfluramin)

Anwendung von Ringer-Lactat  Baxter“ zusammen mit Nahrungsmitteln und 

Getränken

Fragen Sie Ihren Arzt, was Sie essen oder trinken dürfen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten schwanger zu sein oder 

beabsichtigen schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels 

Ihren Arzt um Rat.

Ringer-Lactat  Baxter“ kann in der Schwangerschaft und Stillzeit verabreicht werden.

Ihr Arzt wird Ihren Elektrolyt- und Flüssigkeitshaushalt kontrollieren.

Calcium kann in der Schwangerschaft über die Plazenta und nach der Geburt über die 

Muttermilch zum Kind gelangen.

Werden in der Schwangerschaft und Stillzeit andere Arzneimittel Ihrer Infusionslösung 

zugesetzt:

o fragen Sie Ihren Arzt

o lesen sie die Gebrauchsinformation des zugesetzten Arzneimittels.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, bevor Sie ein Fahrzeug führen oder eine 

Maschine bedienen.

3. Wie ist Ringer-Lactat  Baxter“ anzuwenden?

Ringer-Lactat  Baxter“ wird Ihnen von einem Arzt oder dem Pflegepersonal verabreicht. Ihr 

Arzt entscheidet, wie viel Sie benötigen und wann es verabreicht wird. Dies hängt von Ihrem 

Alter, Gewicht, Zustand sowie dem Grund für die Anwendung ab. Die Dosierung kann auch 

von einer eventuellen Begleittherapie abhängen.

Zur intravenösen Anwendung.

Ringer-Lactat Baxter“ darf nicht verabreicht werden, wenn die Lösung Partikel 

enthält oder das Behältnis in irgendeiner Weise beschädigt ist.

Ringer-Lactat  Baxter“ - Infusionslösung wird normalerweise über einen Kunststoffschlauch 

und eine damit verbundene Nadel (Kanüle) in eine Vene verabreicht. Meist wird für die 

Infusion eine Armvene verwendet. Möglicherweise entschließt sich Ihr Arzt aber auch, Ihnen 

das Arzneimittel auf andere Weise zu verabreichen.

Restmengen müssen verworfen werden. Ringer-Lactat  Baxter“ darf nicht aus einem bereits 

angebrochenen Behältnis infundiert werden.

Wenn eine größere Menge von Ringer-Lactat  Baxter“ angewendet wurde, als 

vorgesehen

Falls Ihnen Ringer-Lactat  Baxter“ in zu großer Menge (Überinfusion) oder zu schnell 

verabreicht wurde, treten möglicherweise folgende Beschwerden auf: 

Wasser- und/oder Natriumüberschuss mit Bildung von Flüssigkeitsansammlungen im 

Gewebe (Ödeme) und Schwellung.

Hyperkaliämie (erhöhter Gehalt an Kalium im Blut) insbesondere bei Patienten mit 

Nierenversagen. Das kann zu folgenden Symptomen führen:

o Kribbeln in Armen und Beinen (Parästhesie)

o Muskelschwäche

o Lähmung (Paralyse)

o unregelmäßiger Herzschlag (Herzrhythmusstörungen)

o sehr langsamer Herzschlag (kardialer Block)

o Herzstillstand (das Herz hört auf zu schlagen; eine lebensbedrohliche Situation)

o Verwirrtheit

Hypercalcämie (erhöhter Gehalt an Calcium im Blut). Dies kann zu folgenden 

Symptomen führen:

o verminderter Appetit (Anorexie)

o Übelkeit

o Erbrechen

o Verstopfung

o Bauchschmerzen

o psychische Störungen, wie z. B. Reizbarkeit oder Depressionen

o gesteigertes Durstgefühl (Polydipsie)

o erhöhte Harnproduktion (Polyurie)

o Nierenerkrankung durch Ablagerung von Calcium in den Nieren 

(Nephrocalcinose)

o Nierensteine

o Bewusstlosigkeit (Koma)

o Kalkgeschmack

o Rötung (Hitzegefühl)

o Erweiterung der Blutgefäße der Haut (Periphere Vasodilatation)

Hypokaliämie (niedriger Gehalt an Kalium im Blut) und metabolische Alkalose (wenn 

das Blut zu basisch ist), insbesondere bei Patienten mit Nierenversagen. Dies kann zu 

folgenden Symptomen führen:

o Stimmungsschwankungen

o Müdigkeit

o Kurzatmigkeit

o Muskelsteifigkeit

o Muskelzucken

o Muskelkrämpfe

Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie solche Beschwerden feststellen. Die Infusion 

wird abgebrochen und eine den jeweiligen Beschwerden entsprechende Behandlung 

begonnen. 

Wenn Ringer-Lactat  Baxter“ vor der Überinfusion ein Arzneimittel zugesetzt wurde kann 

auch das zugesetzte Arzneimittel Beschwerden verursachen. Diese sind in der 

Gebrauchsinformation des zugesetzten Arzneimittels aufgeführt.

Wenn die Anwendung von Ringer-Lactat  Baxter“ abgebrochen wird

Ihr Arzt entscheidet, wann die Infusion abgebrochen wird.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren 

Arzt oder das medizinische Fachpersonal.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht 

bei jedem auftreten müssen.

Wenn Sie irgendeine der folgenden Beschwerden bemerken, informieren Sie unverzüglich 

Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal. 

Diese Beschwerden können erste Anzeichen einer sehr schweren oder sogar 

lebensbedrohlichen Überempfindlichkeitsreaktion (allergische Reaktion), dem 

anaphylaktischen Schock sein:

Nesselausschlag (Urtikaria), der entweder an einzelnen Körperstellen oder am ganzen 

Körper auftreten kann

Hautausschlag

Hautrötung (Erythem)

Juckreiz (Pruritus)

Hautschwellung (Angioödem)

Husten

Verengung der Atemwege, die zu Atembeschwerden führt (Bronchospasmus)

schneller Herzschlag (Tachykardie)

langsamer Herzschlag (Bradykardie)

verringerter Blutdruck

Unwohlsein oder Schmerzen im Brustbereich

Angstgefühl

Engegefühl in der Brust (was zu Atembeschwerden führt)

Kurzatmigkeit (Dyspnoe)

Hitzegefühl

Reizung im Rachen

Kribbeln (Parästhesie)

Taubheitsgefühl im Mund (orale Hypästhesie)

verändertes Geschmacksempfinden (Dysgeusie)

Fieber (Pyrexie)

Übelkeit

Kopfschmerzen

erhöhte Kaliumkonzentration im Blut (Hyperkaliämie)

Reaktionen im Zusammenhang mit der Verabreichungstechnik, die sich in einem oder 

mehreren der folgenden Beschwerden darstellen:

o lokaler Schmerz oder Reaktion, Rötung oder Schwellung an der Infusionsstelle

o Reizung oder Entzündung der Vene in die die Infusion verabreicht wird 

(Phlebitis). Dadurch kann es zu Rötung, Schmerzen, Brennen und einer 

Schwellung entlang der betreffenden Vene kommen.

o Hautausschlag oder Juckreiz (Pruritus) an der Infusionsstelle

Andere Nebenwirkungen, die bei ähnlichen Arzneimitteln (andere Natrium-Lactat enthaltende 

Lösungen) beobachtet wurden:

andere klinische Erscheinungsformen von Überempfindlichkeitsreaktionen/ 

Infusionsreaktionen: Verstopfung der Nase, Niesen, Schwellung im Kehlkopfbereich, die 

zu Atembeschwerden führt (Larynxödem, auch als Quincke-Ödem bezeichnet), 

Hautschwellung (Angioödem)

Veränderung bei chemischen Stoffen im Blut (Elektrolytstörungen)

Ein größeres Blutvolumen in den Gefäßen als sein sollte (Hypervolämie)

Panikanfälle

andere Reaktionen in Zusammenhang mit der Anwendungstechnik: Infektion an der 

Infusionsstelle, Austreten von Infusionslösung in das Gewebe um die Vene 

(Extravasation). Dies kann zu Gewebeschäden und Narbenbildung sowie Taubheit an der 

Infusionsstelle führen

Nebenwirkungen können auch in Zusammenhang mit Arzneimitteln stehen, die der 

Infusionslösung zugesetzt wurden. Diese Nebenwirkungen sind abhängig von dem jeweiligen 

Arzneimittelzusatz. Die möglichen Beschwerden sind in der Gebrauchsinformation des 

zugesetzten Arzneimittels aufgeführt.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische 

Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage 

angegeben sind. 

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen: 

Österreich

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website:  http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen 

über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Ringer-Lactat „Baxter“ aufzubewahren?

Nicht über 25°C lagern.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Behältnis nach „Verwendbar bis“ 

angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den 

letzten Tag des angegebenen Monats.

Nur zum einmaligen Gebrauch.

Restmengen verwerfen.

Ringer-Lactat  Baxter“ darf nicht verwendet werden, wenn die Lösung trüb oder verfärbt ist, 

sichtbare Partikel enthält oder das Behältnis in irgendeiner Weise beschädigt ist.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Ringer-Lactat  Baxter“ enthält

Die Wirkstoffe sind:

o Natriumchlorid 6,00 g/l

o Kaliumchlorid 0,40 g/l

o Calciumchlorid-Dihydrat 0,27 g/l

o Natriumlactat 3,05 g/l

 Na +  K + Ca ++   Cl - C3H5O3 -  (Lactat)

mmol/l 129,88 5,36 1,84 111,70 27,20

mEq/l 129,88 5,36 3,68 111,70 27,20

Osmolarität: ca. 276 mosmol/l pH: 5,0 – 7,0

Die sonstigen Bestandteile sind:  Wasser für Injektionszwecke

Salzsäure (zur pH – Einstellung)

Wie Ringer-Lactat  Baxter“ aussieht und Inhalt der Packung

Ringer-Lactat  Baxter“ ist eine klare, farblose Injektionslösung ohne sichtbare Partikel, die in 

CLEAR–FLEX Kunststoffbeuteln oder Glasflaschen verpackt ist.

Packungsgrößen:

Infusionsbeutel mit Twin valve (Spikekonnektor) oder Emoluer valve (Luerkonnektor) zu 20, 

30, 50 x 100 ml, 10, 20, 36 x 250 ml, 10, 20 x 500 ml, 8, 10, 12 x 1000 ml, 5, 6 x 2000 ml

Glasflasche zu 10, 30 x 250 ml, 10, 20 x 500 ml, 6 x 1000 ml

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Zulassungsinhaber: Baxter Healthcare GmbH, A-1020 Wien

Hersteller:  Bieffe Medital S.p.A., 23034 Grosotto, Italien

Bieffe Medital S.A., 22666 Sabinanigo (Huesca), Spanien

Zulassungsnummer: Z.Nr. 16.630

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Dezember 2013.

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Dosierung und Art der Anwendung

Dosierung

Erwachsene, ältere Patienten und Kinder

Dosierung, Infusionsrate und Anwendungsdauer sind individuell an den Patienten 

anzupassen, Sie hängen ab von der jeweiligen Indikation, dem Alter, Gewicht und klinischen 

Zustand des Patienten, seiner Begleitmedikation sowie vom klinischen Ansprechen auf die 

Behandlung und den Laborergebnissen infolge der Therapie.

Die zur Wiederherstellung eines normalen Blutvolumens benötige Menge an Ringerlactat 

beträgt das Drei- bis Fünffache des verlorenen Blutvolumens.

Die empfohlene Dosierung ist:

für Erwachsene: 500 ml bis 3 Liter/24 Stunde

für Säuglinge und Kinder: 20 ml bis 100 ml/kg/24 Stunden

Verabreichungsrate:

Die Infusionsrate beträgt bei Erwachsenen in der Regel 40 ml/kg/24 Stunden.

Kinder und Jugendliche

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Ringer-Lactat  Baxter“ - Infusionslösung bei Kindern 

ist bisher noch nicht durch Studien erwiesen. Trotzdem wird in der Literatur auf den 

Gebrauch von Elektrolytlösungen bei Kindern und Jugendlichen verwiesen. Lactathaltige 

Lösungen sollten bei Neugeborenen und Säuglingen, die jünger als 6 Monate sind, nur mit 

äußerster Vorsicht angewendet werden.

Die pädiatrische Infusionsrate ist im Durchschnitt 5 ml/kg/Stunde, die Werte ändern sich 

jedoch nach dem Alter:

Säuglinge: 6-8 ml/kg/Stunde, 

Kleinkinder: 4-6 ml/kg/Stunde 

Kinder: 2-4 ml/kg/Stunde 

Bei Kindern mit Verbrennungen beträgt die Dosis innerhalb der ersten 24 Stunden nach der 

Verbrennung ca. 3,4 ml/kg pro % verbrannter Körperoberfläche und innerhalb der folgenden 

24 Stunden ca. 6,3 ml/kg pro % verbrannter Körperoberfläche. Kinder mit schweren 

Kopfverletzungen erhalten eine Dosis von durchschnittlich 2850 ml/m 2 .

Bei Operationen oder im Notfall kann die Infusionsrate und das Gesamtvolumen höher sein.

Hinweis:

Säuglinge und Kleinkinder: Kinder im Alter von 28 Tagen bis 23 Monate alt (ein 

Kleinkind ist ein Kind, das gehen kann)

Kinder: Kinder im Alter von 2 bis 11 Jahren 

Ältere Patienten:

Bei der Auswahl der Infusionsart und des Infusionsvolumens bzw. der Infusionsrate muss 

beachtet werden, dass bei älteren Patienten häufiger Herz-, Nieren- und Lebererkrankungen, 

sowie andere Erkrankungen oder eine Begleittherapie vorliegen können.

Inkompatibilitäten mit Arzneimittelzusätzen

Ceftriaxon auf keinen Fall mit Calcium-haltigen Lösungen, einschließlich Ringerlactat 

Baxter“ mischen. Wie bei allen parenteralen Lösungen können Arzneimittelzusätze 

inkompatibel sein. Vor der Verwendung von Zusätzen muss deren Kompatibilität mit der 

Ringer-Lactat „Baxter“ Lösung geprüft werden.

Nach dem Hinzufügen des Zusatzes äußert sich eine Inkompatibilität möglicherweise in Form 

einer Farbveränderung und/oder Ausfällung, unlöslicher Komplexe oder Kristallisierung.

Die Gebrauchsinformation des zugesetzten Arzneimittels und sonstige relevante Fachliteratur 

muss beachtet werden.

Vor dem Hinzufügen einer Substanz oder eines Arzneimittels sicherstellen, dass dieses in 

Wasser beim pH-Wert von Ringer-Lactat  Baxter“ (pH 5,0 – 7,0) löslich und/oder stabil ist.

Beim Hinzufügen von Zusätzen zur Ringer-Lactat  Baxter“ – Infusionslösung unbedingt auf 

aseptische Arbeitsweise achten. Die Lösung sorgfältig mischen, nachdem Zusätze 

hinzugefügt wurden. Lösungen mit Zusätzen nicht lagern.

Nachfolgend zur Orientierung einige Arzneimittel, die inkompatibel mit Ringer-Lactat 

Baxter“ sind (keine vollständige Auflistung):

Arzneimittel, die inkompatibel mit Ringer-Lactat  Baxter“ sind: 

o Aminocapronsäure 

o Amphotericin B

o Metaraminoltartrat 

o Cefamandol

o Ceftriaxon

o Cortisonacetat 

o Diethylstilbestrol

o Etamivan - Ethylalkohol

o Phosphat- und Carbonatlösungen

o Oxytetracyclin 

o Thiopental-Natrium

o Versenat-Dinatrium

Arzneimittel, die teilweise inkompatibel mit Ringer-Lactat  Baxter“ sind:

o Tetracyclin 12 Stunden lang stabil

o Ampicillin-Natrium

(Konzentration von 2-3% 4 Stunden lang stabil)

(Konzentrationen über 3% müssen innerhalb von 1 Stunde verabreicht werden)

o Minocyclin 12 Stunden lang stabil

o Doxycyclin 6 Stunden lang stabil

Zusätze, für die eine Inkompatibilität nachgewiesen wurde, dürfen nicht verwendet werden.

Hinweise für die Handhabung und Vorbereitung

Parenterale Arzneimittel vor Gebrauch auf sichtbare Partikel und Verfärbungen überprüfen, 

sofern dies bei der Lösung und dem Behältnis möglich ist. Nur vollständig klare Lösungen 

mit intakter Naht verwenden.

Nach Anschließen das Infusionsset sofort verabreichen.

Die Lösung unter aseptischen Bedingungen durch ein steriles Infusionsbesteck intravenös 

verabreichen. Das Infusionssystem mit der Lösung spülen, um es zu entlüften.

Zusätze können der Lösung vor oder während der Infusion über den Zuspritzanschluss 

hinzugefügt werden. 

Bei Verwendung von Zusätzen vor der parenteralen Verabreichung sicherstellen, dass die 

Lösung isoton ist. Zusätze sind unter aseptischen Bedingungen sorgfältig zuzumischen. 

Lösungen mit Zusätzen sofort anwenden und nicht lagern. 

Beim Zumischen anderer Arzneimittel oder durch eine falsche Verabreichungstechnik können 

Pyrogene in den Kreislauf gelangen und Fieber hervorrufen. Wenn Nebenwirkungen 

auftreten, die Infusion sofort abbrechen.

Haltbarkeit nach dem Öffnen (mit zugesetzten Arzneimitteln)

Vor Anwendung muss die chemische und physikalische Stabilität jedes Zusatzes beim pH-

Wert von Ringerlactat  Baxter“ ermittelt werden.

Aus mikrobiologischer Sicht muss das verdünnte Produkt sofort verwendet werden, es sei 

denn, es wurde unter kontrollierten und validierten aseptischen Bedingungen verdünnt. Wird 

es nicht sofort verwendet, liegen die Lagerungsdauer und die Lagerungsbedingungen im 

Verantwortungsbereich des Anwenders.

Nach einmaligem Gebrauch verwerfen.

Restmengen verwerfen.

Angebrochene Behältnisse nicht erneut anschließen.

[Handhabung der Kunststoffbeutel:

1. Öffnen

a. Den Beutel erst unmittelbar vor Gebrauch aus der Umverpackung nehmen..

b. Den Innenbeutel fest zusammendrücken und so auf kleinste Undichtigkeiten 

prüfen. Sind undichte Stellen vorhanden, die Lösung verwerfen, da die Sterilität 

nicht mehr gewährleistet ist.

c. Prüfen, ob die Lösung klar und farblos ist und keine sichtbaren Partikel aufweist. 

Wenn sie trüb oder verfärbt ist oder Partikel enthält, die Lösung verwerfen.

2. Vorbereiten der Verabreichung

Für die Herstellung und Verabreichung der Lösung sterile Materialien verwenden.

a. Den Beutel an der Ausstanzung aufhängen.

b. Die Kunststoff-Schutzkappe vom Verabreichungsanschluss an der Unterseite des 

Beutels wie folgt entfernen:

- den kleineren Flügel am Anschluss mit einer Hand fassen,

- mit der anderen Hand den größeren Flügel an der Schutzkappe fassen und 

drehen,

- die Schutzkappe löst sich.

c. Die Infusion unter aseptischer Arbeitsweise vorbereiten.

d. Das Infusionsbesteck anschließen. Bitte die vollständige Gebrauchsanweisung 

des Infusionsbestecks zum Anschließen und Spülen des Infusionsbesteckes sowie 

zum Verabreichen der Lösung beachten.

3. Verfahren zur Injektion von Arzneimittelzusätzen

Vorsicht! Zusätze können inkompatibel sein. Vor dem Hinzufügen von Zusätzen deren

Kompatibilität sowohl mit der Lösung als auch mit dem Behältnis prüfen. Bei

Verwendung von Zusätzen vor der parenteralen Anwendung sicherstellen, dass die

Lösung isoton ist. (siehe oben, Abschnitt “Inkompatibilitäten mit 

Arzneimittelzusätzen”).

Hinzufügen von Arzneimitteln vor der Verabreichung

a. Den Zuspritzanschluss desinfizieren.

b. Mit einer Spritze mit 19-Gauge- (1,10 mm) oder 22-Gauge- (0,70 mm) Nadel 

den wiederverschließbaren Zuspritzanschluss punktieren und den Zusatz 

injizieren.

c. Die Lösung und das Arzneimittel gründlich mischen. Für Arzneimittel hoher 

Dichte wie beispielsweise Kaliumchlorid die Zuspritzanschlüsse senkrecht 

halten, leicht dagegen klopfen und die Lösung erneut mischen.

Achtung: Beutel mit Arzneimittelzusätzen nicht aufbewahren.

Hinzufügen von Arzneimitteln während der Verabreichung

a. Die Klemme am Infusionsbesteck schließen.

b. Den Zuspritzanschluss desinfizieren.

c. Mit einer Spritze mit 19-Gauge- (1,10 mm) oder 22-Gauge- (0,70 mm) Nadel 

den wiederverschließbaren Zuspritzanschluss punktieren und den Zusatz 

injizieren.

d. Den Beutel vom Infusionsständer nehmen und/oder in eine senkrechte Position 

bringen.

e. Beide Anschlüsse durch leichtes Klopfen entlüften während der Beutel in einer 

senkrechten Position ist.

f. Die Lösung und das Arzneimittel gründlich mischen.

g. Den Beutel wieder in die Ausgangsstellung bringen, die Klemme wieder öffnen 

und die Verabreichung fortsetzen.

Nicht mehrere Kunststoffbeutel in Serie miteinander verbinden. Es besteht die Gefahr einer 

Luftembolie, da Lufteinschlüsse im Primärbeutel aspiriert werden können, bevor der Inhalt 

des Sekundärbeutels vollständig verabreicht ist.

Wird ein flexibles Kunststoffbehältnis mit einer intravenösen Lösung zusammengedrückt, um 

die Flussrate zu erhöhen, besteht das Risiko einer Luftembolie, wenn das Behältnis vor der 

Anwendung nicht vollständig entlüftet wurde.

Wird ein belüftetes Infusionsbesteck mit offenem Ventil verwendet, könnte dies zu

einer Luftembolie führen. Bei Lösungen in flexiblen Kunststoffbehältnissen nie belüftete

Infusionsbestecke verwenden, deren Ventil sich in der geöffneten Position befindet.

Document Outline