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Ringer-Lösung "Baxter" - Infusionslösung

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Ringer-Lösung "Baxter" - Infusionslösung
  • Einheiten im Paket:
  • 20 x 100 ml (Spikekonnektor), Laufzeit: 24 Monate,30 x 100 ml (Spikekonnektor), Laufzeit: 24 Monate,50 x 100 ml (Spikekonnektor)
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge
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Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Ringer-Lösung "Baxter" - Infusionslösung
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Solvents and diluting age
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 15363
  • Berechtigungsdatum:
  • 31-10-1973
  • Letzte Änderung:
  • 10-08-2017

Packungsbeilage


Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Ringer-Lösung „Baxter“ – Infusionslösung

Wirkstoffe: Natriumchlorid, Kaliumchlorid und Calciumchlorid-Dihydrat

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische

Fachpersonal.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische

Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage

angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht:

Was ist Ringer-Lösung „Baxter“ und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Anwendung von Ringer-Lösung „Baxter“ beachten?

Wie ist Ringer-Lösung „Baxter“ anzuwenden?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Ringer-Lösung „Baxter“ aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Ringer-Lösung „Baxter“ und wofür wird es angewendet?

Pharmakotherapeutische Gruppe: Elektrolyte, ATC-Code: B05BB01

Ringer-Lösung „Baxter“ ist eine Infusionslösung, die folgende Substanzen in Wasser enthält:

Natriumchlorid

Kaliumchlorid

Calciumchlorid-Dihydrat

Ringer-Lösung „Baxter“ dient zum Ausgleich von Flüssigkeits- (Dehydratation) und Elektrolytverlust

(z.B. durch starkes Schwitzen oder Nierenerkrankungen).

2.

Was sollten Sie vor der Anwendung von Ringer-Lösung „Baxter“ beachten?

Ringer-Lösung „Baxter“ darf nicht angewendet werden, wenn Sie an einem der folgenden

Zustände leiden:

Frühgeborene und reife Neugeborene (jünger als 28 Tage): Ihr Kind darf Ceftriaxon, ein

bestimmtes Antibiotikum, nicht gleichzeitig mit diesem Arzneimittel als Tropf über eine Vene

erhalten

wenn sich in Ihrem Körper zuviel Flüssigkeit (außerhalb der Zellen) befindet (Extrazelluläre

Hyperhydratation)

wenn das Blutvolumen in den Blutgefäßen über dem Normalwert liegt (Hypervolämie)

schweres Nierenversagen (wenn Ihre Nieren nicht richtig funktionieren und Sie eine Dialyse

benötigen)

dekompensierte Herzinsuffizienz, das ist eine Herzschwäche, die nicht ausreichend behandelt

wurde und unter anderem folgende Symptome hervorruft:

Kurzatmigkeit

geschwollene Knöchel

wenn sich aufgrund eines zu hohen Anteils von Salzen im Blut zu viel Flüssigkeit in Ihrem

Körper befindet (Hypertone Dehydratation)

erhöhter Gehalt an Kalium im Blut (Hyperkaliämie)

erhöhter Gehalt an Natrium im Blut (Hypernatriämie)

erhöhter Gehalt an Calcium im Blut (Hypercalcämie)

erhöhter Gehalt an Chlorid im Blut (Hyperchlorämie)

schwerer Bluthochdruck (Hypertonie)

Flüssigkeitsansammlungen unter der Haut, von der alle Körperteile betroffen sein können

(allgemeine Ödeme)

Lebererkrankung, bei der es zu einer Flüssigkeitsansammlung im Bauchraum kommt (aszitische

Leberzirrhose)

wenn Sie Herzglykoside (herzstärkende Arzneimittel) wie Digitalis oder Digoxin, zur Behandlung

einer Herzschwäche einnehmen (siehe auch „ Anwendung von Ringer-Lösung „Baxter“

zusammen mit anderen Arzneimitteln“)

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Ringer-Lösung „Baxter“ bei Ihnen angewendet wird, wenn

Sie an einer der folgenden Erkrankungen leiden oder gelitten haben:

wenn Sie mit Ceftriaxon (einem Antibiotikum) behandelt werden. (Siehe auch „Bei Anwendung

von Ringer-Lösung Baxter“ mit anderen Arzneimitteln“)

Bei Patienten jeglichen Alters darf Ceftriaxon, ein bestimmtes Antibiotikum, nicht mit

calciumhaltigen Infusionslösungen gemischt, oder gleichzeitig als Tropf in Ihre Vene verabreicht

werden. Ihr Arzt weiß das und wird diese nicht zusammen verabreichen, auch nicht über getrennte

Infusionsschläuche oder Infusionsstellen.

Bei Patienten, die älter als 28 Tage sind, kann Ihr Arzt jedoch Calcium und Ceftriaxon

nacheinander verabreichen, wenn Infusionsschläuche an verschiedenen Stellen verwendet

werden, oder wenn die Infusionsschläuche gewechselt werden, oder zwischen den Infusionen

gründlich mit physiologischer Salzlösung gespült wurde, um Ausfällungen zu vermeiden. Wenn

Sie oder Ihr Kind an niedrigem Blutvolumen leiden, wird Ihr Arzt es vermeiden, Ihnen oder Ihrem

Kind nacheinander Calcium und Ceftriaxon zu verabreichen.

Herzschwäche

Erkrankung der Lunge (respiratorische Insuffizienz)

(bei oben genannten Erkrankungen ist eine spezielle Überwachung erforderlich)

jede Art von Herzerkrankung oder schwacher Herzfunktion

eingeschränkte Nierenfunktion

Bluthochdruck (Hypertonie)

Flüssigkeitsansammlung unter der Haut, insbesondere um die Knöchel (periphere Ödeme)

Flüssigkeitsansammlung in der Lunge (Lungenödem)

hoher Blutdruck in der Schwangersschaft (Präeklampsie)

Aldosteronismus (eine Erkrankung bei der das Hormon Aldosteron erhöht ist)

jeder andere Zustand, der mit einer Natriumretention (wenn der Körper zuviel Natrium

zurückbehält) einhergeht, wie z.B. Behandlung mit Steroiden (siehe auch Abschnitt „ Anwendung

von Ringer-Lösung „Baxter“ zusammen mit anderen Arzneimitteln“)

Nebennierenrindenfunktionsstörung (diese Erkrankung der Nebennieren betrifft die Hormone, die

die Konzentration der Elektrolyte im Körper steuern).

akute Dehydratation (Verlust von Körperwasser wie z.B. bei Erbrechen oder Durchfall)

ausgedehnte Gewebeschädigung (wie z.B. bei schweren Verbrennungen)

Krankheiten, die zu erhöhten Vitamin-D-Konzentrationen führen (wie zum Beispiel Sarkoidose,

eine Erkrankung, von der die Haut und innere Organe betroffen sein können)

Bei Verabreichen der Infusionslösung wird der Arzt Ihr Blut und Ihren Harn untersuchen um

den Flüssigkeitshaushalt in Ihrem Körper

Ihre Vitalzeichen

den Gehalt an Salzen wie Natrium, Kalium, Calcium und Chlorid in Ihrem Blut

(Plasmaelektrolyte)

zu überwachen.

Obwohl Ringer-Lösung „Baxter“ Kalium und Calcium enthält, reicht die Menge nicht aus um

für ausgeglichene Konzentrationen dieser Elektrolyte (Blutsalze) zu sorgen

einen schweren Kalium- oder Calciummangel (sehr niedrige Kalium- oder Calciumspiegel im

Blut) zu behandeln.

Nach Behandlung der Dehydratation mit Ringer-Lösung „Baxter“, wird Ihnen Ihr Arzt eine andere

Infusion geben, um Sie mit ausreichend Kalium und Calcium zu versorgen. Ihr Arzt wird auch

berücksichtigen, ob Sie eine parenterale Ernährung (Ernährung, die über eine Vene verabreicht wird)

erhalten. Falls Sie langfristig mit Ringer-Lösung „Baxter“ behandelt werden, erhalten Sie zusätzliche

Nährstoffe.

Wird Calciumchlorid in Gewebe injiziert kann es Gewebeschäden verursachen. Deshalb darf Ringer-

Lösung „Baxter“ nicht in den Muskel injiziert werden (intramuskuläre Injektion). Außerdem wird Ihr

Arzt dafür sorgen, dass die Lösung nicht in das Gewebe austritt, das die Vene umgibt.

Ringer-Lösung „Baxter“ darf nicht zusammen mit Blut durch dasselbe Infusionsbesteck verabreicht

werden. Das kann zu einer Schädigung oder Verklumpung der roten Blutkörperchen führen.

Anwendung von Ringer-Lösung „Baxter“ zusammen mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel

einnehmen / anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder

beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Dies ist besonders wichtig, wenn Sie folgende Arzneimittel nehmen:

Ceftriaxon (ein Antibiotikum), wenn dieses intravenös verabreicht wird (siehe Warnhinweise und

Vorsichtsmaßnahmen)

Herzglykoside (herzstärkende Arzneimittel), wie Digitalis oder Digoxin, zur Behandlung einer

Herzschwäche, da diese nicht zusammen mit Ringer-Lösung „Baxter“ eingesetzt werden dürfen

(siehe auch „Ringer-Lösung „Baxter“ darf nicht angewendet werden“). Die Wirkungen dieser

Arzneimittel können sich bei zusätzlicher Gabe von Calcium verstärken. Dadurch kann es zu

lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen kommen.

Corticosteroide (entzündungshemmende Arzneimittel)

Carbenoxolon (ein entzündungshemmendes Arzneimittel zur Behandlung von Magengeschwüren)

Diese Arzneimittel können Natrium und Wasser im Körper zurückhalten und zu Folgendem führen:

Gewebsschwellung durch Flüssigkeitsansammlung unter der Haut (Ödem)

Bluthochdruck (Hypertonie)

Folgende Arzneimittel können die Kaliumkonzentration im Blut erhöhen. Dies kann lebensbedrohlich

sein. Ein Anstieg des Kaliumgehalts im Blut ist wahrscheinlicher, wenn Sie an einer

Nierenerkrankung leiden.

kaliumsparende Diuretika (bestimmte entwässernde Arzneimittel, z. B. Amilorid, Spironolacton,

Triamteren)

(Diese Arzneimittel können auch in Kombinationspräparaten enthalten sein)

ACE (Angiotensin-converting-Enzym)-Hemmer (zur Behandlung von Bluthochdruck)

Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (zur Behandlung von Bluthochdruck)

Tacrolimus (um die Abstoßung eines Transplantats zu verhindern und zur Behandlung einiger

Hauterkrankungen)

Cyclosporin (um die Abstoßung eines Transplantats zu verhindern)

Andere Arzneimittel, die Ringer-Lösung „Baxter“ beeinflussen bzw. durch Ringer-Lösung „Baxter“

beeinflusst werden können:

Thiazid-Diuretika, wie beispielsweise Hydrochlorothiazid oder Chlortalidon

Vitamin D

Anwendung von Ringer-Lösung „Baxter“ zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Fragen Sie Ihren Arzt, was Sie essen oder trinken dürfen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn sie vermuten schwanger zu sein oder beabsichtigen

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal

um Rat.

Ringer-Lösung „Baxter“ kann in der Schwangerschaft und Stillzeit bedenkenlos verabreicht werden.

Calcium kann in der Schwangerschaft über die Plazenta und nach der Geburt über die Muttermilch

zum Kind gelangen. Ihr Arzt wird Ihren Elektrolyt- und Flüssigkeitshaushalt kontrollieren.

Werden in der Schwangerschaft und Stillzeit andere Arzneimittel Ihrer Infusionslösung zugesetzt:

fragen Sie Ihren Arzt

lesen sie die Packungsbeilage des zugesetzten Arzneimittels.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Ringer-Lösung „Baxter“ hat keine bekannten Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die

Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

3.

Wie ist Ringer-Lösung „Baxter“ anzuwenden?

Ringer-Lösung „Baxter“ wird Ihnen von einem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal

verabreicht. Ihr Arzt entscheidet wie viel Sie benötigen und wann es verabreicht wird. Dies hängt von

Ihrem Alter, Gewicht, Zustand sowie dem Grund für die Anwendung ab. Die Dosierung kann auch

von einer eventuellen Begleittherapie abhängen.

Ringer-Lösung „Baxter“ darf nicht verabreicht werden, wenn die Lösung Partikel enthält oder

das Behältnis in irgendeiner Weise beschädigt ist.

Ringer-Lösung „Baxter“ - Infusionslösung wird normalerweise über einen Kunststoffschlauch und

eine damit verbundene Nadel (Kanüle) in eine Vene verabreicht. Meist wird für die Infusion eine

Armvene verwendet. Möglicherweise entschließt sich Ihr Arzt aber auch, Ihnen das Arzneimittel auf

andere Weise zu verabreichen

Wenn Sie mit Ringer-Lösung „Baxter“ behandelt werden, führt Ihr Arzt Bluttests durch, um

Folgendes zu überwachen:

die Konzentration von Natrium, Kalium, Calcium und Chlorid in Ihrem Blut

Ihren Flüssigkeitshaushalt

Nicht verwendete Restmengen der Lösung müssen verworfen werden. Ringer-Lösung „Baxter“ darf

NICHT aus einem bereits angebrochenen Behältnis infundiert werden.

Wenn bei Ihnen eine größere Menge von Ringer-Lösung „Baxter“ angewendet wurde, als nötig

Falls Ihnen Ringer-Lösung „Baxter“ in zu großer Menge (Überinfusion) oder zu schnell verabreicht

wurde, treten möglicherweise folgende Beschwerden auf:

Wasser- und/oder Natriumüberschuss mit Bildung von Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe

(Ödeme) und Schwellung.

Kribbeln in Armen und Beinen (Parästhesie)

Muskelschwäche

Lähmung (Paralyse)

unregelmäßiger Herzschlag (Herzrhythmusstörungen)

Herzblock (sehr langsamer Herzschlag)

Herzstillstand (das Herz hört auf zu schlagen; eine lebensbedrohliche Situation)

Verwirrtheit

Appetitverlust (Anorexie)

Übelkeit

Erbrechen

Verstopfung

Bauchschmerzen

psychische Störungen, wie z. B. Reizbarkeit oder Depressionen

gesteigertes Durstgefühl (Polydipsie)

erhöhte Harnproduktion (Polyurie

Nierenerkrankung durch Ablagerung von Calcium in den Nieren (Nephrocalcinose)

Nierensteine

Koma (Bewusstlosigkeit)

Kalkgeschmack

Rötung (Hitzegefühl)

Erweiterung der Blutgefäße der Haut (Periphere Vasodilatation)

Übersäuerung des Blutes (Azidose), was zu Müdigkeit, Verwirrtheit, Teilnahmslosigkeit und

erhöhter Atemfrequenz führt.

Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie solche Beschwerden feststellen. Die Infusion wird

abgebrochen und eine den jeweiligen Beschwerden entsprechende Behandlung begonnen.

Wenn Ringer-Lösung „Baxter“ vor der Überinfusion ein Arzneimittel zugesetzt wurde, kann auch das

zugesetzte Arzneimittel Beschwerden verursachen. Diese sind in der Packungsbeilage des zugesetzten

Arzneimittels aufgeführt.

Wenn Sie die Anwendung von Ringer-Lösung „Baxter“ abbrechen

Ihr Arzt entscheidet, wann die Infusion abgebrochen wird.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder das

medizinische Fachpersonal.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Die Nebenwirkungen sind entsprechend Ihrer Häufigkeit gelistet.

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

Veränderungen der Elektrolytkonzentration im Blut (Störungen des Elektrolythaushaltes)

Wenn Sie an einer Herzerkrankung oder Flüssigkeitsansammlung in der Lunge (Lungenödem) leiden:

Überwässerung des Körpers (Hyperhydratation)

Herzschwäche

Andere

Reaktionen aufgrund der Verabreichungstechnik:

Fieber

Infektionen an der Infusionsstelle

lokaler Schmerz oder Reaktion (Rötung oder Schwellung an der Einstichstelle)

Reizung oder Entzündung der Vene in die die Infusion verabreicht wird (Phlebitis).

Dadurch kann es zu Rötung, Schmerzen, Brennen und einer Schwellung entlang der

betreffenden Vene kommen.

Blutgerinnselbildung (Venenthrombose) an der Infusionsstelle mit Schmerzen,

Schwellung oder Rötung im Bereich des Gerinnsels.

Austreten der Infusionslösung in das die Vene umgebende Gewebe (Paravasat-

Bildung). Dies kann zu Gewebeschäden und Narbenbildung führen.

Nebenwirkungen können auch in Zusammenhang mit Arzneimitteln stehen, die der Infusionslösung

zugesetzt wurden. Diese Nebenwirkungen sind abhängig von dem jeweiligen Arzneimittelzusatz.

Lesen Sie die Packungsbeilage des zugesetzten Arzneimittels für eine Auflistung der möglichen

Beschwerden.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische

Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben

sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

Österreich

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Ringer-Lösung „Baxter“ aufzubewahren?

Nicht über 25°C lagern.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Behältnis nach „Verw. bis“ angegebenen

Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des

angegebenen Monats.

Sie dürfen Ringer-Lösung „Baxter“ nicht verwenden, wenn die Lösung sichtbare Partikel enthält oder

das Behältnis beschädigt ist.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Ringer-Lösung „Baxter“ enthält

Die Wirkstoffe sind:

Natriumchlorid

9,0 g/l

Kaliumchlorid

0,3 g/l

Calciumchlorid-Dihydrat

0,4 g/l

Der sonstige Bestandteil ist Wasser für Injektionszwecke

Wie Ringer-Lösung „Baxter“ aussieht und Inhalt der Packung

Ringer-Lösung „Baxter“ ist eine klare Infusionslösung, ohne sichtbare Partikel, die in Clear-Flex -

Kunststoffbeuteln oder Glasflaschen verpackt ist.

Packungsgrößen:

Infusionsbeutel mit Twin valve (Spikekonnektor) oder Emoluer valve (Luerkonnektor) zu 20, 30, 50 x

100 ml, 10, 20, 36 x 250 ml, 10, 20 x 500 ml, 8, 10, 12 x 1000 ml, 5, 6 x 2000 ml, 2, 4 x 3000 ml, 2 x

5000 ml.

Glasflaschen zu 25, 30 x 100 ml, 10, 30 x 250 ml, 10, 30 x 250 ml in 500 ml, 10, 20 x 500 ml, 6 x

1000 ml.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer:

Baxter Healthcare GmbH, A-1020 Wien

Hersteller:

Bieffe Medital S.p.A., Grosotto, Italien

Bieffe Medital S.A., Sabinanigo (Huesca), Spanien

Zulassungsnummer: Z.Nr. 15.363

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Juni 2016

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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Dosierung und Art der Anwendung

Dosierung

Erwachsene, ältere Patienten, Jugendliche und Kinder

Die Dosierung richtet sich nach Alter, Gewicht, klinischem und biologischem Zustand des Patienten

sowie der Begleittherapie.

Empfohlene Dosierung:

für Erwachsene, ältere Patienten und Jugendliche: 500 ml bis 3 Liter/24h

für Säuglinge und Kinder: 20 ml bis 100 ml/kg/24h

Infusionsgeschwindigkeit:

Die Infusionsrate beträgt normalerweise bei Erwachsenen, älteren Patienten und Jugendlichen 40

ml/kg/24h.

Bei pädiatrischen Patienten beträgt die Infusionsrate durchschnittlich 5 ml/kg/h, richtet sich jedoch

nach dem Alter: 6-8 ml/kg/h bei Säuglingen, 4-6 ml/kg/h bei Kleinkindern und

2-4 ml/kg/h bei Schulkindern. Bei Kindern mit Verbrennungen beträgt die Dosis innerhalb der ersten

24 Stunden im Durchschnitt ca. 3,4 ml/kg pro % verbrannter Körperoberfläche und innerhalb der

folgenden 24 Stunden ca. 6,3 ml/kg pro % verbrannter Körperoberfläche.

Kinder mit schweren Kopfverletzungen erhalten eine Dosis von durchschnittlich 2850 ml/m

Infusionsrate und Gesamtvolumen können in der Chirurgie oder im Bedarfsfall höher sein.

Achtung:

Säuglinge und Kleinkinder: Alter zwischen 28 Tagen und 23 Monaten (ein Kleinkind ist ein

Kind, das gehen kann).

Kinder und Schulkinder: Alter zwischen 2 und 11 Jahren

Aufgrund des Calciumgehaltes sollte man bei der intravenösen Infusion vorsichtig vorgehen, um einer

Paravasat-Bildung vorzubeugen. Die Lösung sollte vorsichtig angewendet werden bei Patienten mit

eingeschränkter Nierenfunktion oder Krankheiten wie etwa Sarkoidose, die mit erhöhten Vitamin-D-

Konzentrationen in Zusammenhang stehen.

Hinweise für die Handhabung

Die Infusionslösung ist vor der Verabreichung visuell zu überprüfen.

Nur klare Lösungen ohne sichtbare Partikel in unversehrten Behältnissen verwenden. Nach

Anschließen des Infusionssets sofort verabreichen.

Die Lösung unter aseptischen Bedingungen mit einem sterilen Infusionsbesteck verabreichen.

Das Infusionssystem mit der Lösung spülen, um es zu entlüften.

Arzneimittelzusätze können der Lösung vor oder während der Infusion zugemischt werden.

Bei Verwendung von Zusätzen vor der parenteralen Verabreichung sicherstellen, dass die Lösung

isoton ist. Zusätze sind unter aseptischen Bedingungen sorgfältig zuzumischen. Lösungen mit

Zusätzen sofort anwenden und nicht lagern.

Beim Zumischen anderer Arzneimittel oder durch eine falsche Verabreichungstechnik können

Pyrogene in den Kreislauf gelangen und Fieber hervorrufen. Wenn Nebenwirkungen auftreten, die

Infusion sofort abbrechen.

Nur zur einmaligen Entnahme.

Restmengen verwerfen.

[Handhabung der Kunststoffbeutel:

1. Öffnen

a.

Den Beutel erst unmittelbar vor Gebrauch aus der Umverpackung nehmen. Der innere

Beutel gewährleistet die Sterilität des Produkts.

b.

Den Innenbeutel fest zusammendrücken und so auf kleinste Undichtigkeiten überprüfen.

Sind undichte Stellen vorhanden, die Lösung verwerfen, da die Sterilität nicht mehr

gewährleistet ist.

c.

Prüfen, ob die Lösung klar ist und keine Partikel aufweist. Wenn sie trüb ist oder

Partikel enthält, die Lösung verwerfen.

2. Vorbereiten der Verabreichung

Für die Herstellung und Verabreichung der Lösung sterile Materialien verwenden.

a.

Den Beutel an der Ausstanzung aufhängen.

b.

Die

Kunststoff-Schutzkappe

vom

Verabreichungsanschluss

an

der

Unterseite

des

Beutels wie folgt entfernen:

- den kleineren Flügel am Anschluss mit einer Hand fassen,

- mit der anderen Hand den größeren Flügel an der Schutzkappe fassen und drehen,

- die Schutzkappe löst sich.

c.

Die Infusion unter aseptischer Arbeitsweise vorbereiten.

d.

Das Infusionsbesteck anschließen. Bitte die vollständige Gebrauchsanweisung des

Infusionsbestecks zum Anschließen und Spülen des Infusionsbesteckes sowie zum

Verabreichen der Lösung beachten.

3. Verfahren zur Injektion von Arzneimittelzusätzen

Vorsicht! Zusätze können inkompatibel sein.

Hinzufügen von Arzneimitteln vor der Verabreichung

a.

Den Zuspritzanschluss desinfizieren.

b.

Mit einer Spritze mit 19-Gauge- (1,10 mm) oder 22-Gauge- (0,70 mm) Nadel den

wiederverschließbaren Zuspritzanschluss punktieren und den Zusatz injizieren.

c.

Die Lösung und das Arzneimittel gründlich mischen. Für Arzneimittel hoher Dichte wie

beispielsweise Kaliumchlorid die Zuspritzanschlüsse senkrecht halten, leicht dagegen

klopfen und die Lösung erneut mischen.

Achtung: Beutel mit Arzneimittelzusätzen nicht aufbewahren.

Hinzufügen von Arzneimitteln während der Verabreichung

a.

Die Klemme am Infusionsbesteck schließen.

b.

Den Zuspritzanschluss desinfizieren.

c.

Mit einer Spritze mit 19-Gauge- (1,10 mm) oder 22-Gauge- (0,70 mm) Nadel den

wiederverschließbaren Zuspritzanschluss punktieren und den Zusatz injizieren.

d.

Den Beutel vom Infusionsständer nehmen und/oder in eine senkrechte Position bringen.

e.

Beide Anschlüsse durch leichtes Klopfen entlüften während der Beutel in einer

senkrechten Position ist.

f.

Die Lösung und das Arzneimittel gründlich mischen.

g.

Den Beutel wieder in die Ausgangsstellung bringen, die Klemme wieder öffnen und die

Verabreichung fortsetzen.

Nicht mehrere Kunststoffbeutel in Serie miteinander verbinden. Es besteht die Gefahr einer

Luftembolie, da Lufteinschlüsse im Primärbeutel aspiriert werden können, bevor der Inhalt des

Sekundärbeutels vollständig verabreicht ist.

Wird ein flexibles Kunststoffbehältnis mit einer intravenösen Lösung zusammengedrückt, um die

Flussrate zu erhöhen, besteht das Risiko einer Luftembolie, wenn das Behältnis vor der Anwendung

nicht vollständig entlüftet wurde.

Die Verwendung eines belüfteten Infusionssystems mit geöffnetem Ventil kann zu Luftembolien führen.

Belüftete Infusionssysteme mit geöffnetem Ventil sollen nicht mit flexiblen Kunststoffbehältnissen

verwendet werden.

Angebrochene Beutel nicht erneut anschließen.]

Haltbarkeit nach dem Öffnen (mit zugesetzten Arzneimitteln):

Vor Anwendung muss die chemische und physikalische Stabilität jedes Zusatzes beim pH-Wert von

Ringer-Lösung „Baxter“ ermittelt werden.

Aus mikrobiologischer Sicht muss das verdünnte Produkt sofort verwendet werden. Wird es nicht

sofort verwendet, liegen die Lagerungsdauer und die Lagerungsbedingungen im

Verantwortungsbereich des Anwenders und sollten 24 Stunden bei 2 bis 8°C nicht überschreiten, es

sei denn der Zusatz wurde unter kontrollierten und validierten aseptischen Bedingungen hinzugefügt.

Inkompatibilitäten mit Arzneimittelzusätzen

Wie bei allen parenteralen Lösungen muss vor dem Hinzufügen von Zusätzen deren Kompatibilität

mit der Lösung ermittelt werden.

Es liegt in der Verantwortung des Anwenders die Kompatibilität des zugesetzten Arzneimittels mit

Ringer-Lösung „Baxter“ zu überprüfen. Es können eventuell Farbveränderungen und/oder

Niederschlag, unlösliche Komplexe oder Kristallisierung auftreten. Die Packungsbeilage des

zugesetzten Arzneimittels beachten.

Vor dem Hinzufügen von Arzneimitteln sicherstellen, dass diese wasserlöslich und beim pH von

Ringer-Lösung „Baxter“ (pH 5,0 – 7,0) stabil sind.

Calciumsalze sind Berichten zufolge mit einer Vielzahl von Arzneimitteln nicht kompatibel. Es kann

zu Komplexbildung und infolgedessen zu Ausfällungen kommen.

Gleichzeitige Behandlung mit Ceftriaxon und Ringerlösung „Baxter“ ist kontraindiziert

bei Frühgeborenen und reifen Neugeborenen (≤ 28 Tage alt), sogar bei Verwendung

verschiedener venöser Zugänge.

Bei Patienten jeglichen Alters darf Ceftriaxon nicht mit calciumhaltigen

Infusionslösungen gemischt oder gleichzeitig verabreicht werden, selbst bei Verwendung

getrennter Infusionsschläuche oder Infusionsstellen.

Wenn derselbe Infusionsschlauch für sequenzielle Verabreichung benutzt werden soll, so

muss er zwischen den Infusionen gründlich mit einer kompatiblen Lösung gespült

werden,

Bei Hypovolämie ist eine sequenzielle Verabreichung von Ceftriaxon und

calciumhaltigen Infusionslösungen zu vermeiden.

Hier zur Orientierung einige Arzneimittel, die inkompatibel mit Ringer-Lösung „Baxter“ sind (keine

vollständige Liste):

Amphotericin B

Cortison

Erythromycin-Lactobionat

Etamivan

Ethylalkohol

Thiopental-Natrium

Dinatrium-Edetat

Keine Zusätze verwenden, bei denen eine Inkompatibilität bekannt ist.

28-7-2017

ICU Medical Issues a Voluntary Nationwide Recall of One Lot of 0.9% Sodium Chloride Injection Due to the Presence of Particulate Matter

ICU Medical Issues a Voluntary Nationwide Recall of One Lot of 0.9% Sodium Chloride Injection Due to the Presence of Particulate Matter

ICU Medical, Inc. is voluntarily recalling one lot of 0.9% Sodium Chloride Injection, USP 1000 mL to the hospital/user level due to a confirmed customer complaint of particulate matter identified as stainless steel within a single flexible container.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

5-2-2018

DEXTROSE AND SODIUM CHLORIDE Injection, Solution [Baxter Healthcare Corporation]

DEXTROSE AND SODIUM CHLORIDE Injection, Solution [Baxter Healthcare Corporation]

Updated Date: Feb 5, 2018 EST

US - DailyMed

31-1-2018

CALCIUM CHLORIDE (Calcium Chloride ) Injection [A-S Medication Solutions]

CALCIUM CHLORIDE (Calcium Chloride ) Injection [A-S Medication Solutions]

Updated Date: Jan 31, 2018 EST

US - DailyMed

8-1-2018

Potassium Chloride

Potassium Chloride

Potassium chloride is used to treat and prevent low blood potassium levels (hypokalemia).

US - RxList

18-12-2017

SYKES 0.9% SODIUM CHLORIDE (Sodium Chloride Injection) Solution [Sypharma Pty Ltd]

SYKES 0.9% SODIUM CHLORIDE (Sodium Chloride Injection) Solution [Sypharma Pty Ltd]

Updated Date: Dec 18, 2017 EST

US - DailyMed

25-10-2017

Calcium Chloride

Calcium Chloride

Calcium Chloride is a mineral indicated in the immediate treatment of hypocalcemic tetany (abnormally low levels of calcium in the body that cause muscle spasm). Calcium chloride injection is also used in cardiac resuscitation, arrhythmias, hypermagnesemia, calcium channel blocker overdose, and beta-blocker overdose.

US - RxList

24-10-2017

SODIUM CHLORIDE () SODIUM CHLORIDE () [Mylan Pharmaceuticals Inc.]

SODIUM CHLORIDE () SODIUM CHLORIDE () [Mylan Pharmaceuticals Inc.]

Updated Date: Oct 24, 2017 EST

US - DailyMed

10-10-2017

SODIUM CHLORIDE Injection [Baxter Healthcare Corporation]

SODIUM CHLORIDE Injection [Baxter Healthcare Corporation]

Updated Date: Oct 10, 2017 EST

US - DailyMed

14-9-2017

Methylthioninium chloride Proveblue (Provepharm S.A.S.)

Methylthioninium chloride Proveblue (Provepharm S.A.S.)

Methylthioninium chloride Proveblue (Active substance: methylthioninium chloride) - Centralised - Yearly update - Commission Decision (2017)6205 of Thu, 14 Sep 2017

Europe -DG Health and Food Safety

13-9-2017

SODIUM CHLORIDE Irrigant [Baxter Healthcare Corporation]

SODIUM CHLORIDE Irrigant [Baxter Healthcare Corporation]

Updated Date: Sep 13, 2017 EST

US - DailyMed

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