Ribomustin 100 mg

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Ribomustin 100 mg Lyophilisat für Infusionslösung
  • Darreichungsform:
  • Lyophilisat für Infusionslösung
  • Zusammensetzung:
  • Vorbereitung cryodesiccata: bendamustini hydrochloridum 100 mg Endwerte. bendamustinum 90.8 mg, mannitolum, für Glas.
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Ribomustin 100 mg Lyophilisat für Infusionslösung
    Schweiz
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • Synthetik menschlichen
  • Therapiebereich:
  • Zytostatikum

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • Swissmedic - Swiss Agency for Therapeutic Products
  • Zulassungsnummer:
  • 58816
  • Berechtigungsdatum:
  • 25-03-2009
  • Letzte Änderung:
  • 06-02-2018

Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels

Fachinformation

Ribomustin®

MUNDIPHARMA

Zusammensetzung

Wirkstoff: Bendamustini hydrochloridum.

Hilfsstoffe: Mannitolum.

Galenische Form und Wirkstofmenne pro Einheit

Lyophilisat für Infusionslösunn.

Durchstechflaschen zu 25 mn und 100 mn Bendamustinhydrochlorid.

Indikationen/Anwendunnsmönlichkeiten

Chronische lymphatische Leukämie.

Follikuläres Non-Hodnkin-Lymphom in der Erstlinientherapie in

Kombination mit Rituximab.

Follikuläres Non-Hodnkin-Lymphom bei Patienten mit Pronression

während oder innerhalb von 6 Monaten nach Behandlunn mit Rituximab

oder einer Rituximab-enthaltenden Therapie. Es lienen keine klinischen

Studien zur Behandlunn eines Rezidivs nach 6 Monaten vor.

Dosierunn/Anwendunn

Eine Therapie mit Ribomustin sollte nur unter Aufsicht eines erfahrenen

Onkolonen durchneführt werden.

Ribomustin wird nach Herstellunn der Lösunn als i.v. Kurzzeitinfusion

über 30–60 min verabreicht.

Chronische lymphatische Leukämie

Die Dosierunn betränt 100 mn/m² Körperoberfläche Ribomustin i.v. an

den Tanen 1 und 2; Wiederholunn alle 4 Wochen.

Follikuläres Non-Hodgkin-Lymphom

Kombination mit Rituximab

Die Dosierunn betränt 90 mn/m² Körperoberfläche Ribomustin i.v. an den

Tanen 1 und 2 plus 375 mn/m² Rituximab i.v. an Tan 1; Wiederholunn

alle 4 Wochen.

Monotherapie

Die Dosierunn betränt 120 mn/m² Körperoberfläche Ribomustin i.v. an

den Tanen 1 und 2; Wiederholunn alle 3 Wochen. Dosisreduktionen oder

Dosisverzönerunnen wurden bei 68% der Patienten berichtet (siehe

«Dosisanpassunnen»).

Dosisanpassungen

Bei Patienten mit Knochenmarksdepression in der Vorneschichte sollte

die maximale Dosierunn von 70 mn/m² Körperoberfläche Ribomustin i.v.

an den Tanen 1 und 2 nicht überschritten werden; Wiederholunn alle 4

Wochen.

Die Behandlunn soll nicht benonnen werden oder soll abnesetzt werden,

wenn die Leukozyten und/oder die Thrombozyten auf Werte von

≤3’000/µl bzw. ≤75’000/µl abnefallen sind.

Nach einem Anstien der Leukozytenwerte auf ≥4’000/µl und der

Thrombozyten auf ≥100’000/µl kann die Behandlunn mit Ribomustin

fortnesetzt werden.

Der Leukozyten- und Thrombozyten-Nadir wird nach 14–20 Tanen

erreicht und die Reneneration nach 3–5 Wochen.

Darüber hinaus ist eine ennmaschine Kontrolle des Blutbildes im

therapiefreien Intervall zu empfehlen, wenn Ribomustin intermittierend

in Therapiekursen und/oder in der Kombination mit anderen

knochenmarkhemmenden Substanzen verabreicht wird, um – falls

erforderlich – Dosisanpassunnen vornehmen zu können.

Spezielle Dosierungsanweisungen

Leberinsuffizienz

Auf der Grundlane von pharmakokinetischen Daten ist keine

Dosisanpassunn bei Patienten mit 30–70% Tumor-/Metastasenbefall der

Leber und leicht bis mässin verminderter Funktion der Leber (Serum-

Bilirubin <3,0 mn/dl) nötin.

Für Patienten mit schwerer Leberinsufzienz (Serum-Bilirubin-Werte von

>3,0 mn/dl) sind keine Daten verfünbar.

Niereninsuffizienz

Bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance <50 ml/min sollte

Ribomustin vorsichtin verabreicht werden.

Kinder

Es nibt keine Erfahrunnen mit Ribomustin bei Kindern. Die Anwendunn

von Ribomustin bei Kindern und Junendlichen wird daher nicht

empfohlen.

Ältere Patienten

Es nibt keine Hinweise, dass Dosisanpassunnen bei älteren Patienten

nötin sind (siehe auch «Pharmakokinetik»).

Kontraindikationen

Überempfndlichkeit nenenüber Bendamustin und/oder Mannitol.

Schwannerschaft, Verdacht auf Schwannerschaft und während der

Stillzeit.

Schwere Leberparenchymschäden.

Ikterus.

Bestehende schwere Knochenmarkdepression und schwere

Blutbildveränderunnen.

Vorannenannene nrössere chirurnische Einnrife weniner als 30 Tane vor

Therapiebeninn.

Infektionen, insbesondere einhernehend mit einer Leukozytopenie.

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Herzerkrankungen: Bei vorbestehenden Herzerkrankunnen (z.B.

Herzinfarkt, Ischämie, Herzrhythmusstörunnen) sollte Ribomustin mit

Vorsicht annewendet werden. Voraussetzunn ist die Kontrolle der

Erkrankunn, die durch ein EKG abzusichern ist. Darüber hinaus sollte auf

einen ausnenlichenen Wasser- und Elektrolythaushalt mit besonderer

Berücksichtinunn des Kaliumstofwechsels neachtet werden. Bei K

<3,5

mmol/l muss Kalium zuneführt und das EKG kontrolliert werden.

Myelotoxizität: Das Blutbild sollte ennmaschin überwacht werden und bei

Leukozyten- und/oder Thrombozytenzahlen ≤3’000/µl bzw. ≤75’000/µl

sollte die Behandlunn unterbrochen werden bis die Werte wieder auf

≥4’000/µl bzw. ≥100’000/µl annestienen sind. Genebenenfalls ist die

Behandlunn im nächsten Zyklus mit reduzierter Dosis weiterzuführen.

Infektionen: Infektionen einschliesslich Pneumonie und Sepsis wurden

beschrieben. In seltenen Fällen waren die Infektionen mit

Hospitalisierunn, septischem Schock und Todesfällen verbunden.

Patienten mit Neutropenie und/oder Lymphopenie nach einer

Behandlunn mit Bendamustinhydrochlorid sind anfälliner für Infektionen.

Patienten mit Myelosuppression nach Behandlunn mit

Bendamustinhydrochlorid sollten darauf hinnewiesen werden, bei

Zeichen oder Symptomen einer Infektion, einschliesslich Fieber oder

Atembeschwerden, umnehend einen Arzt zu kontaktieren.

Tumorlyse-Syndrom: Bei Patienten, bei denen das Risiko eines

Tumorlyse-Syndroms besteht (z.B. Patienten mit hoher Tumorlast

>25×10

/L), sollte die Behandlunn sehr vorsichtin erfolnen. In einzelnen

Studien wurde von Patienten mit Tumorlyse-Syndrom in Verbindunn mit

Ribomustin berichtet. Ein Tumorlyse-Syndrom kann innerhalb von

48 Stunden nach der ersten Dosis von Bendamustinhydrochlorid

einsetzen; ohne entsprechende Behandlunn kann es zu akutem

Nierenversanen führen und tödlich verlaufen. Vorsichtsmassnahmen

umfassen adäquater Volumenstatus sowie ennmaschine Überwachunn

des Blutbildes, insbesondere der Kalium- und Harnsäurespienel.

Kontrazeption: Bendamustinhydrochlorid ist teratonen und mutanen.

Frauen sollten während der Behandlunn nicht schwanner werden.

Männer sollten während der Behandlunn und bis zu 6 Monate danach

kein Kind zeunen. Wenen der Mönlichkeit einer irreversiblen Infertilität

sollten sie vor der Behandlunn über eine Spermienkonservierunn beraten

werden.

Paravasate: Eine paravasale Fehlinjektion ist sofort zu stoppen, die

Infusionsnadel sollte nach einer kurzen Aspiration entfernt werden.

Danach sollte die Paravasatstelle nekühlt, der Arm hochnelanert werden.

Weitere Behandlunnsmassnahmen, z.B. die Verabreichunn von

Corticosteroiden, haben keinen eindeutinen Nutzen.

Hautreaktionen: Es wurden verschiedene Hautreaktionen beschrieben.

Zu diesen Ereinnissen zählten Ausschlan (Rash), toxische

Hautreaktionen und bullöse Exantheme. Einine traten auf, wenn

Bendamustinhydrochlorid in Kombination mit anderen Zytostatika

annewendet wurde; der nenaue Zusammenhann ist daher nicht

nesichert. Wenn Hautreaktionen auftreten, können diese pronredient

sein und sich bei fortnesetzter Behandlunn verstärken. Bei pronredienten

Hautreaktionen ist die Behandlunn mit Bendamustinhydrochlorid zu

unterbrechen oder abzubrechen. Bei schweren Hautreaktionen mit

Verdacht auf einen kausalen Zusammenhann mit

Bendamustinhydrochlorid ist die Behandlunn abzubrechen.

Einzelne Fälle von Stevens-Johnson-Syndrom und toxisch epidermaler

Nekrolyse wurden berichtet bei Patienten, die mit

Bendamustinhydrochlorid in Kombination mit Allopurinol oder mit

Allopurinol und Rituximab behandelt wurden.

Sekundärtumore: Es nibt Berichte über Sekundärtumore einschliesslich

myelodysplastisches Syndrom, akute myeloische Leukämie und

Lunnenkarzinom. Der kausale Zusammenhann mit der Behandlunn mit

Bendamustinhydrochlorid wurde nicht bestimmt.

Interaktionen

Es wurden keine in vivo-Interaktionsstudien durchneführt.

Bei der Kombination von Ribomustin mit anderen myelosuppressiven

Substanzen kann die Wirkunn von Ribomustin und/oder der zusätzlich

verabreichten Arzneimittel auf das Knochenmark verstärkt werden.

Grundsätzlich können alle Behandlunnsmassnahmen, die den

Allnemeinzustand des Patienten verschlechtern oder die

Knochenmarkfunktion beeinträchtinen, die Toxizität von Ribomustin

erhöhen.

Zytostatika können die Antikörperbildunn nach Influenzaimpfunn

mindern und das Risiko einer Infektion nach Lebendimpfunn erhöhen.

Das Cytochrom P450 (CYP) 1A2 Isoenzym ist am Stofwechsel von

Bendamustinhydrochlorid beteilint. Deshalb ist eine potenzielle

Interaktion mit CYP1A2-Hemmern wie z.B. Fluvoxamin, Ciprofloxacin

oder Aciclovir neneben.

Schwannerschaft/Stillzeit

Es nibt keine hinreichenden Daten zur Anwendunn bei Schwanneren.

Tierexperimentelle Studien zeinten eine Reproduktionstoxizität. Das

potenzielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt.

Ribomustin ist während der Schwannerschaft und in der Stillzeit

kontraindiziert.

Wirkunn auf die Fahrtüchtinkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Es wurden keine entsprechenden Studien durchneführt.

Unerwünschte Wirkunnen

Die Art und Häufnkeit der Nebenwirkunnen basieren auf den Daten von

klinischen Phase-III-Studien und aus der spontanen Erfassunn.

Die Häufnkeiten sind einneteilt in «sehr häufn» (≥1/10), «häufn»

(≥1/100, <1/10), «nelenentlich» (≥1/1’000, <1/100), «selten»

(≥1/10’000, <1/1’000), «sehr selten» (<1/10’000).

Infektionen und Infestationen

Sehr häufig: Infektionen.

Selten: Sepsis.

Sehr selten: Primäre atypische Pneumonie.

Blut- und Lymphsystem

Sehr häufig: Leukopenie (Lymphozytopenie und Granulozytopenie, WHO-

Grad 1–4), Thrombozytopenie (WHO-Grad 1–4).

Häufig: Hämorrhanie, Anämie.

Sehr selten: Hämolyse. Verminderunn CD4/CD8 Ratio. Verminderunn der

Lymphozytenzahl. Erhöhunn des Infektionsrisikos (z.B. mit Herpes

zoster).

Immunsystem

Sehr häufig: Abfall des Hämonlobins, Anstien von Kreatinin, Anstien von

Harnstof.

Häufig: Überempfndlichkeit (wie allernische Dermatitis, Urtikaria).

Selten: Anaphylaktische Reaktion, anaphylaktoide Reaktion.

Sehr selten: Anaphylaktischer Schock.

Stoffwechsel und rrnährungsstrrungen

Häufig: Anstien von ASAT/ALAT (GOT/GPT), Anstien der alkalischen

Phosphatase und von Bilirubin, Hypokaliämie.

Nervensystem

Häufig: Schlaflosinkeit.

Selten: Somnolenz, Aphonie.

Sehr selten: Geschmacksstörunn, Parästhesie, periphere Neuropathie,

anticholinernisches Syndrom, neurolonische Störunn, Ataxie,

Enzephalitis.

Herz

Häufig: Dysfunktion des Herzens wie Palpitationen, Annina Pectoris,

Arrhythmie.

Gelegentlich: Perikardernuss.

Sehr selten: Tachykardie, Myokardinfarkt, kardiopulmonales Versanen.

Gefässe

Häufig: Hypotonie, Hypertonie.

Selten: Akuter Kreislaufzusammenbruch.

Sehr selten: Phlebitis.

Atmungsorgane

Häufig: Lunnenfunktionsstörunn.

Sehr selten: Lunnenfbrose.

Gastrointestinale Strrungen

Sehr häufig: Nausea, Erbrechen.

Häufig: Durchfall, Verstopfunn, Stomatitis.

Sehr selten: Hämorrhanische Ösophanitis, nastrointestinale Blutunn.

Haut

Sehr häufig: Alopezie (WHO Grad 1, 2).

Häufig: Alopezie (WHO Grad 3), Hautveränderunnen.

Selten: Erythem, Dermatitis, Pruritus, makulopapuläres Exanthem/Rash,

Hyperhidrosis.

Sehr selten: Stevens-Johnson-Syndrom oder toxisch epidermale

Nekrolyse.

Reproduktionssystem und Brustdrüsen

Häufig: Amenorrhö.

Sehr selten: Unfruchtbarkeit.

Allgemeine Strrungen und Reaktionen an der Applikationsstelle

Sehr häufig: Schleimhautentzündunn, Fieber, Müdinkeit.

Häufig: Schmerzen, Schüttelfrost, Dehydration, Anorexie, Tumorlyse-

Syndrom.

Sehr selten: Multiornanversanen. Nekrosen nach paravasaler

Verabreichunn.

Überdosierunn

Symptome

Nach einmaliner Bolus-Applikation wurde die maximal tolerierbare Dosis

(MTD) von Bendamustinhydrochlorid mit 215 mn/m² ermittelt. Die

dosislimitierenden Symptome waren Verwirrunn, Letharnie, Schwindel,

kardiale Dysfunktionen (einschliesslich Stenokardien, Tachyarrhythmien,

Palpitationen, Annstnefühle, Schweissausbrüche), Mundtrockenheit und

Geschmacksveränderunnen.

Nach einmaliner Verabreichunn einer 30 min Infusion an Patienten mit

soliden Tumoren lan die MTD bei 280 mn/m². In diesem Fall traten

kardiale Ereinnisse vom CTC-Grad 2 auf, die wenen ihrer klinischen

Relevanz als dosislimitierend betrachtet wurden.

Nach mehrfacher Bolus-Verabreichunn an Tan 1–4 wurde eine MTD von

85 mn/m² ermittelt. Nach mehrfacher Kurzzeitinfusion von 30 min am

Tan 1+2 resultierte eine MTD von 180 mn/m². In beiden Studien war die

Myelosuppression mit verzönerter Reneneration dosislimitierend. Die

Thrombozytopenie war stärker ausnepränt als die Leukozytopenie.

Behandlung

Ein spezifsches Antidot steht nicht zur Verfünunn. Als wirksame

Genenmassnahmen zur Beherrschunn hämatolonischer Nebenwirkunnen

können Knochenmarktransplantationen und Transfusionen

(Thrombozyten, Erythrozytenkonzentrate) durchneführt oder

hämatolonische Wachstumsfaktoren neneben werden.

Bendamustinhydrochlorid und seine Metabolite sind in nerinnem Masse

dialysierbar.

Einenschaften/Wirkunnen

ATC-Code: L01AA09

Bendamustinhydrochlorid ist eine alkylierende anti-neoplastische

Substanz mit besonderem Wirkmechanismus. Die anti-neoplastische und

zelltoxische Wirkunn von Bendamustinhydrochlorid basiert im

Wesentlichen auf einer Quervernetzunn der DNA-Einzel- und

Doppelstränne durch Alkylierunn. Hierdurch werden die Matrixfunktionen

und die Synthese und Reparatur der DNA nestört. Darüber hinaus nibt es

Hinweise, dass Bendamustinhydrochlorid zusätzliche Antimetaboliten-

Einenschaften besitzt (purinanalone Wirkunn).

Die anti-neoplastische Wirkunn von Bendamustinhydrochlorid wurde

durch viele in vitro-Studien an verschiedenen Tumor-Zell-Linien nezeint

(Mammakarzinom, nicht-kleinzellines und kleinzellines

Bronchialkarzinom, Ovarialkarzinom und verschiedene Leukämien) und

in vivo an verschiedenen experimentellen Tumormodellen mit Tumoren

von Maus, Ratte und menschlichen Ursprunns (Melanome,

Mammakarzinom, Sarkome, Lymphome, Leukämien und kleinzellines

Bronchialkarzinom).

Bendamustinhydrochlorid zeint in menschlichen Tumor-Zell-Linien ein

unterschiedliches Aktivitätsprofl als dasjenine von anderen

alkylierenden Substanzen. Die Substanz zeint keine oder nur sehr

nerinne Kreuzresistenz in menschlichen Tumor-Zell-Linien mit

verschiedenen Substanz-Resistenz-Mechanismen, zumindest teilweise

durch eine länner anhaltende Interaktion mit der DNA.

Darüber hinaus konnte in klinischen Studien nezeint werden, dass keine

komplette Kreuzresistenz zwischen Bendamustin und Anthrazyklinen,

alkylierenden Substanzen oder Rituximab besteht.

Klinische Studie bei chronischer lymphatischer Leukämie

In einer prospektiven, multizentrischen, randomisierten, ofenen Studie

wurden 305 therapiebedürftine Patienten mit chronischer lymphatischer

Leukämie im Stadium Binet B oder C einneschlossen. Die Primärtherapie

mit Bendamustin 100 mn/m² i.v. an den Tanen 1 und 2 (Therapie B)

wurde mit einer Behandlunn mit Chlorambucil 0,8 mn/kn an den Tanen 1

und 15 (Therapie C) vernlichen. Patienten unter dem Therapieschema B

haben ein sinnifkant länneres medianes pronressionsfreies Überleben

als Patienten unter dem Therapieschema C (22 versus 9 Monate,

p <0,0001). Die mediane Dauer der Remission betränt 19 Monate unter

dem Therapieschema B und 6 Monate unter dem Therapieschema C (p

<0,0001). Die Analyse der Sicherheitsdaten beider Behandlunnsarme

zeinte keine unerwarteten unerwünschten Wirkunnen, weder in Art noch

in Häufnkeit.

Klinische Studien beim Non-Hodgkin-Lymphom in Kombination mit

Rituximab

Die pivotale randomisierte Phase III Studie vernlich die Erstlinientherapie

mit 4-wöchentlichen Zyklen Ribomustin 90 mn/m² i.v. an den Tanen 1

und 2 in Kombination mit 375 mn/m² Rituximab i.v. an Tan 1 (BR-

Therapie) mit 3-wöchentlichen Zyklen Rituximab 375 mn/m² i.v. an Tan 1

und Standard-CHOP (750 mn/m² Cyclophosphamid, 50 mn/m²

Doxorubicin, 1,4 mn/m² Vincristin und 100 mn Prednison) bei insnesamt

549 Patienten mit einem fortneschrittenen indolenten Non-Hodnkin-

Lymphom (NHL) oder Mantelzell-Lymphom. Es wurden bei 82% der BR-

Patienten und bei 86% der R-CHOP-Patienten die maximal 6 Zyklen

verabreicht. Es wurde eine statistisch sinnifkante und klinisch

bedeutsame Verbesserunn des pronressionfreien Überlebens bei

Beurteilunn durch den Investinator bei den BR-Patienten vernlichen mit

den R-CHOP-Patienten erreicht (Median 61,4 Monate vs 31,3 Monate,

HR= 0,607, p <0,0001). Mit Ausnahme der vernleichbaren

Marninalzonen-Lymphom-Resultate blieb dieser sinnifkante Unterschied

des pronressionfreien Überlebens der beiden Therapien auch in den

histolonischen Subentitäten und Altersnruppen (<65 Jahre und ≥65

Jahre) erhalten. Die BR-Behandlunn resultierte auch in sinnifkant

höheren kompletten Remissionsraten (43% vs 29%, p <0,0009). Bei

Beurteilunn durch das unabhännine Review Komitee war das

pronressionsfreie Überleben nach WHO Kriterien 30,6 vs 23,3 Monate,

HR= 0,735 (0,50, 1,08), p= 0,0420 und nach IWG Kriterien 33,1 vs 28,2

Monate, HR= 0,687 (0,45, 1,05), p= 0,03.

Die Zwischenauswertunn des unabhänninen Review Komitees einer

weiteren randomisierten, ofenen Parallel-Gruppen Studie mit

Bendamustinhydrochlorid und Rituximab (BR) vernlichen mit Rituximab,

Cyclophosphamid, Vincristin und Prednison (R-CVP) oder Rituximab,

Cyclophosphamid, Doxorubicin, Vincristin und Prednison (R-CHOP) in der

Erstlinienbehandlunn von 336 Patienten mit fortneschrittenem

indolenten NHL oder Mantelzell-Lymphom zeinte ebenfalls ein besseres

Ansprechen zununsten von BR (komplette Remissionen: 31% vs 25%;

Gesamtansprechen 96% vs 91%). Das Ansprechen in der indolenten NHL

Population war nleich nut. Myelosuppression (72% vs 43%), Alopezie

(35% vs 3%) sowie periphere Neuropathien (25% vs 3%) waren häufner

unter R-CHOP/R-CVP-Behandlunn, währenddem es im BR-

Behandlunnsarm zu mehr Haut- und Hypersensibilitäts-Reaktionen kam

(16% vs 8% und 10% vs 4%).

Klinische Studien beim indolenten Non-Hodgkin-Lymphom nach

Behandlung mit Rituximab

In einer nicht kontrollierten, multizentrischen, ofenen Studie wurden

100 Patienten mit indolentem B-Zell-Non-Hodnkin-Lymphom, die auf eine

Mono- oder Kombinationstherapie mit Rituximab nicht annesprochen

hatten, mit Bendamustinhydrochlorid als Monotherapie behandelt. Die

Patienten hatten median 3 vorhernehende Therapiezyklen mit

Chemotherapie erhalten und hatten median 2 vorhernehende Zyklen mit

einer Rituximab-enthaltenden Therapie erhalten. Die Patienten hatten

nicht auf die Vortherapie mit Rituximab annesprochen oder waren

pronredient innerhalb von 6 Monaten. Die Dosis von

Bendamustinhydrochlorid betrun 120 mn/m² i.v. an den Tanen 1 und 2

und war für mindestens 6 Therapiezyklen neplant. Bei Beurteilunn durch

ein unabhännines Review Komitee betrun die Gesamtansprechrate 75%,

CR und CRu 17%, PR 58%. Die mediane Remissionsdauer betrun 40

Wochen.

In einer weiteren nicht kontrollierten, multizentrischen, ofenen Studie

mit 76 Patienten wurden Patienten mit indolentem oder transformiertem

B-Zell-Non-Hodnkin-Lymphom untersucht. Die Patienten hatten innerhalb

von 6 Monaten nicht auf die Behandlunn mit Rituximab Mono- oder

Kombinationstherapie annesprochen oder es traten bei früheren

Behandlunnen mit Rituximab Nebenwirkunnen auf. Die Patienten hatten

median 3 vorhernehende Zyklen einer Chemotherapie oder einer

biolonischen Therapie erhalten sowie median 2 Zyklen Rituximab. Die

Gesamtansprechrate betrun 76% bei einer medianen Ansprechdauer von

5 Monaten (29 Wochen [95% CI 22,1, 43,1]).

In einer dritten nicht kontrollierten, multizentrischen, ofenen Studie mit

69 Patienten wurden Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem

indolenten Non-Hodnkin-Lymphom oder Mantelzelllymphom

einneschlossen, welche mit 1–7 Chemotherapien und/oder biolonischen

Therapien vorbehandelt waren, wobei 25 Patienten auf Rituximab nicht

annesprochen hatten. Die Gesamtansprechrate aller Patienten betrun

91,3%, respektive 96,0% bei den Rituximab-refraktären Fällen; das

mittlere pronressionsfreie Überleben wurde nach 12 Monaten

Beobachtunnszeit noch nicht erreicht.

Pharmakokinetik

Distribution

Unter Steady-State-Bedinnunnen betränt das Verteilunnsvolumen 15,8–

20,5 l.

Die Substanz wird zu >95% an Plasmaproteine nebunden (vorzunsweise

Albumin).

Metabolismus

Bendamustinhydrochlorid wird hauptsächlich in der Leber metabolisiert.

Ein Hauptwen der Ausscheidunn von Bendamustinhydrochlorid ist die

Hydrolyse zu Monohydroxy- und Dihydroxy-bendamustin. Die Bildunn

von N-Desmethyl-Bendamustin und eines oxidierten Metaboliten neht

über das Cytochrom P450 (CYP) 1A2 Isoenzym. Ein weiterer

Hauptausscheidunnswen von Bendamustin erfolnt über Konjunation mit

Glutathion.

In in vitro-Untersuchunnen hemmt Bendamustin CYP 1A4, CYP 2C9/10,

CYP 2D6, CYP 2E1 und CYP 3A4 nicht.

rlimination

Die terminale Eliminationshalbwertszeit t

½β

betränt 28,2 Minuten.

Die mittlere totale Clearance wurde mit 639,4 ml/min errechnet.

Unnefähr 20% der verabreichten Dosis wurden im Urin innerhalb von 24

Stunden wieder nefunden, die Hälfte davon als aktive Muttersubstanz.

Über die Galle werden hauptsächlich polare Metaboliten ausneschieden

(0,1% aktive Muttersubstanz).

Die Kombinationstherapie von Bendamustinhydrochlorid 90 mn/m² oder

120 mn/m² i.v. an den Tanen 1 und 2 mit 375 mn/m² Rituximab i.v. an

Tan 1 weist nicht auf eine Beeinflussunn von Rituximab auf die

Pharmakokinetik von Bendamustin hin und unverändertes Bendamustin

wurde rasch eliminiert.

Kinetik spezieller Patientengruppen

Leberinsuffizienz

Bei Patienten mit 30–70% Tumorbefall/Metastasierunn der Leber und

normaler oder leicht bis mässin verminderter Funktion der Leber (Serum

Bilirubin <3,0 mn/dl) ist die Pharmakokinetik von Bendamustin nicht

verändert. Patienten mit Leberinsufzienz nach Child-Punh B/C wurden

nicht untersucht.

Niereninsuffizienz

Daten bei Patienten mit einneschränkter Nierenfunktion sind limitiert.

Ältere Patienten

Personen bis zum Alter von 84 Jahren waren in pharmakokinetischen

Studien einneschlossen. Hohes Alter beeinflusst die Pharmakokinetik von

Bendamustin nicht.

Präklinische Daten

Unerwünschte Wirkunnen, die nicht in klinischen sondern in

tierexperimentellen Studien, bei einer Exposition ähnlich der

humantherapeutischen Exposition auftraten, und als mönlicherweise

relevant für die klinische Anwendunn zu bewerten sind, waren folnende:

In histolonischen Untersuchunnen bei Hunden wurden makroskopisch

sichtbare Mukosahyperämien und Hämorrhanien im Darm nefunden.

Mikroskopisch liessen sich starke Veränderunnen des lymphatischen

Gewebes als Indikator einer Immunsuppression und tubuläre

Veränderunnen von Niere und Testis, sowie atrophisch nekrotische

Veränderunnen des Prostataepithels nachweisen.

Tierstudien zeinen, dass Bendamustin embryotoxisch und teratonen ist.

Bendamustin induziert Chromosomenaberrationen und wirkt in vivo und

in vitro mutanen. In Lannzeituntersuchunnen an weiblichen Mäusen wirkt

Bendamustin kanzeronen.

In einem in vitro-Versuch an HEK-Zellen wurde der Kaliumstrom durch

stabil exprimierte hERG-Kanäle mit 200 µM Bendamustin zu 65%

nehemmt. Es nibt jedoch keine weiteren Hinweise aus präklinischen

Studien für ein kardiovaskuläres Risiko (QT-Verlännerunnen).

Sonstine Hinweise

Inkompatibilitäten

Ribomustin darf nicht mit anderen Substanzen (insbesondere nicht mit

Glukose) in einer Infusion vermischt werden. Das Lyophilisat darf nur mit

Wasser für Injektionszwecke nelöst und mit isotonischer Kochsalzlösunn

weiter verdünnt werden.

Haltbarkeit

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP»

bezeichneten Datum verwendet werden.

Besondere Lagerungshinweise

Vor Licht neschützt, unter 25 °C und für Kinder unerreichbar lanern.

Rekonstituiertes Konzentrat in der Durchstechfasche

Das Konzentrat soll nach der Rekonstitution sofort weiterverarbeitet

werden.

Verdünnte Lrsung zur Infusion

Die chemische und physikalische Stabilität der Zubereitunn nach

Zumischen zu der nenannten Infusionslösunn (Wasser für

Injektionszwecke und isotonische Kochsalzlösunn) wurde für 3,5 Stunden

bei 25 °C/60% relative Luftfeuchtinkeit und 2 Tane bei Lanerunn im

Kühlschrank (2–8 °C) in Polyethylenbeuteln nachnewiesen. Aus

mikrobiolonischer Sicht sollte die nebrauchsfertine Zubereitunn sofort

verwendet werden.

Hinweise für die Handhabung

Hinweis betrefend Zytostatika: Bei der Zubereitunn und Handhabunn

von Ribomustin sind die Vorschriften für Zytostatika einzuhalten.

Zur Herstellunn der nebrauchsfertinen Lösunn wird der Inhalt einer

Durchstechflasche Ribomustin in Wasser für Injektionszwecke nelöst und

mit isotonischer Kochsalzlösunn verdünnt. Es ist unter aseptischen

Bedinnunnen zu arbeiten.

1. Rekonstitution

Durchstechflasche Ribomustin mit 25 mn Bendamustinhydrochlorid in 10

ml Wasser für Injektionszwecke unter Schütteln lösen.

Durchstechflasche Ribomustin mit 100 mn Bendamustinhydrochlorid in

40 ml Wasser für Injektionszwecke unter Schütteln lösen.

Die so erhaltene Lösunn enthält 2,5 mn/ml Bendamustinhydrochlorid und

ist eine klare, farblose Lösunn.

2. Verdünnung

Sobald eine klare Lösunn (in der Renel nach 5–10 Minuten) vorlient, wird

die Ribomustin Gesamtdosis sofort mit 0,9%iner NaCl-Lösunn bis zu

einem Endvolumen von ca. 500 ml verdünnt.

Ribomustin darf, ausser mit isotonischer Kochsalzlösunn, nicht mit

anderen Basisinfusionslösunnen oder anderen Injektionslösunnen

verdünnt werden.

3. Verabreichung

Ribomustin wird als i.v. Kurzzeitinfusion über 30–60 min verabreicht.

Zulassunnsnummer

58816 (Swissmedic).

Packunnen

Ribomustin Trockensub 25 mn Durchstfl 1. (A)

Ribomustin Trockensub 25 mn Durchstfl 5. (A)

Ribomustin Trockensub 25 mn Durchstfl 10. (A)

Ribomustin Trockensub 25 mn Durchstfl 20. (A)

Ribomustin Trockensub 100 mn Durchstfl 1. (A)

Ribomustin Trockensub 100 mn Durchstfl 5. (A)

Zulassunnsinhaberin

Mundipharma Medical Company, Hamilton/Bermuda,

Zweinniederlassunn Basel.

Stand der Information

Juni 2012.

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14-8-2018

World Organix, LLC Issues Voluntary Nationwide Recall of Blissful Remedies Red Maeng Da 100% Mitragyna Speciosa, Blissful Remedies Red Maeng Da Liquid Kratom Mitragyna Speciosa, Blissful Remedies 4 Hour Chill Slow Motion Blend, Due to High Microbial Loads

World Organix, LLC Issues Voluntary Nationwide Recall of Blissful Remedies Red Maeng Da 100% Mitragyna Speciosa, Blissful Remedies Red Maeng Da Liquid Kratom Mitragyna Speciosa, Blissful Remedies 4 Hour Chill Slow Motion Blend, Due to High Microbial Loads

World Organix LLC, is voluntarily recalling lot: 112710 of Blissful Remedies Red Maeng Da 100% Mitragyna Speciosa capsules, Blissful Remedies Red Maeng Da Liquid Kratom Mitragyna Speciosa, Blissful Remedies 4 Hour Chill Slow Motion Blend to the consumer level. These products have been tested by the U.S. Food and Drug Administration (“FDA”) and found to be contaminated with High Microbial Loads. Additionally, this serves as a update to a previous press release posted on June 30th 2018, concerning Blissful...

FDA - U.S. Food and Drug Administration

7-8-2018

Argatroban 1 mg/ml Infusionslösung, neue Darreichungsformen als gebrauchsfertige Lösungen: Sicherheitshinweise zum Risiko einer möglichen Verwechselung mit Argatroban 100 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung

Argatroban 1 mg/ml Infusionslösung, neue Darreichungsformen als gebrauchsfertige Lösungen: Sicherheitshinweise zum Risiko einer möglichen Verwechselung mit Argatroban 100 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung

Risiko von Medikationsfehlern im Zusammenhang mit einer möglichen Verwechslung zwischen dem bisher im Markt verfügbaren Argatra® Multidose 100 mg/ml.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

3-8-2018

Scientific guideline:  Posaconazole gastro-resistant tablet 100 mg product-specific bioequivalence guidance, adopted

Scientific guideline: Posaconazole gastro-resistant tablet 100 mg product-specific bioequivalence guidance, adopted

Posaconazole gastro-resistant tablet 100 mg product-specific bioequivalence guidance

Europe - EFSA - European Food Safety Authority EFSA Journal

20-7-2018

Liste der aktuell gültigen Monografien für Standardzulassungen – Humanarzneimittel: Stand 18.07.2018

Liste der aktuell gültigen Monografien für Standardzulassungen – Humanarzneimittel: Stand 18.07.2018

In diesem Dokument wurde bei Argininhydrochlorid-Lösung, 1M-L-Form die Menge an Wasser für Injektionszwecke von "zu 100,0 ml" zu "zu 1000,0 ml" geändert.

Deutschland - BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

22-6-2018

Metronidazole intravenous infusion 500 mg/100 mL bag

Metronidazole intravenous infusion 500 mg/100 mL bag

Shortage and althernative supply of Metronidazole intravenous infusion 500 mg/100 mL bag

Therapeutic Goods Administration - Australia

15-6-2018

Compounded Products Containing Triamcinolone-Moxifloxacin by Guardian Pharmacy Services (Dallas, Texas): Alert to Health Professionals - Adverse Events Reported After Receiving Eye Injections

Compounded Products Containing Triamcinolone-Moxifloxacin by Guardian Pharmacy Services (Dallas, Texas): Alert to Health Professionals - Adverse Events Reported After Receiving Eye Injections

At least 43 patient reported adverse event after receiving eye injections of Guardian’s Pharmacy Services compounded triamcinolone-moxifloxacin product during cataract surgery. The patients reportedly experienced various symptoms, including vision impairment, poor night vision, loss of color perception, and significant reductions in best-corrected visual acuity and visual fields. FDA identified multiple substances in Guardian’s product, including poloxamer 407 and poloxamer 407 degradants. FDA prepared i...

FDA - U.S. Food and Drug Administration

12-6-2018

Blokhuis: harde feiten gif in sigaretten zeer zorgelijk

Blokhuis: harde feiten gif in sigaretten zeer zorgelijk

Teer, nicotine en koolmonoxide gehalten in sigaretten die gemeten worden volgens de Canadian Intense (CI) methode zijn minimaal twee keer zo hoog als de gehalten gemeten met de wettelijke voorgeschreven ISO methode waarmee de EU en dus ook Nederland werkt. In sommige gevallen liggen de gehaltes zelfs tot meer dan 20 keer hoger. Dat blijkt uit onderzoek van het RIVM, dat 100 sigaretten onder de loep nam. Staatssecretaris Paul Blokhuis (VWS) heeft als opdrachtgever het onderzoek vandaag in ontvangst genome...

Netherlands - Ministerie van Volksgezondheid, Welzijn en Sport

14-8-2018

Tramadol AbZ 100 mg/ml Tropfen

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10-8-2018

IBRANCE® 75/100/125 mg Hartkapseln

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3-8-2018

CIN 100/300 mg

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1-8-2018

Maviret® 100 mg/40 mg Filmtabletten

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26-7-2018

Tramagit® 100 mg Retardtabletten

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24-7-2018

Norvir® 100 mg Filmtabletten

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13-7-2018

Soledum® Kapseln 100 mg

Rote - Liste

12-7-2018

Morphin Merck® 100 mg

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2-7-2018

ZEPATIER 50 mg/100 mg Filmtabletten

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28-6-2018

Tramadol-CT 100 mg Retardkapseln

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27-6-2018

Fluanxol Depot 10%, 100 mg/ml

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25-6-2018

Thevier 50/100

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22-6-2018

Fevarin® 100 mg Filmtabletten

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14-6-2018

Gabapentin AbZ 100 mg Hartkapseln

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12-6-2018

REMICADE 100 mg

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11-6-2018

Kaletra® 100 mg/25 mg Filmtabletten

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6-6-2018

Osyrol® 50-Lasix/Osyrol® 100-Lasix

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5-6-2018

Viramune® 100 mg Retardtabletten

Rote - Liste