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Rhinon Nasentropfen

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Rhinon Nasentropfen
  • Einheiten im Paket:
  • 10 ml, Laufzeit: 60 Monate,100 ml, Laufzeit: 60 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge
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Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Rhinon Nasentropfen
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Naphazolin
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 6672
  • Berechtigungsdatum:
  • 18-03-1952
  • Letzte Änderung:
  • 10-08-2017

Packungsbeilage


GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER

RHINON Nasentropfen

Wirkstoff: Naphazolinhydrochlorid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses 

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es 

kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt 

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 

Was in dieser Packungsbeilage steht:

Was ist RHINON und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Anwendung von RHINON beachten?

Wie ist RHINON anzuwenden?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist RHINON aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. WAS IST RHINON UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

RHINON Nasentropfen sind ein Arzneimittel zur örtlichen Behandlung von Schnupfen, 

Heuschnupfen, Entzündungen der Stirn- und Kieferhöhlen sowie des Rachens. 

Nach der Anwendung von RHINON schwillt die entzündete Nasenschleimhaut ab. Gleichzeitig 

hemmt RHINON die Entstehung neuerlicher Absonderungen der Nase. Die Wirkung von RHINON 

setzt nach wenigen Minuten ein und hält bis zu 4 Stunden an.  

2. WAS SOLLTEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON RHINON BEACHTEN?

RHINON Nasentropfen dürfen nicht angewendet werden,

wenn Sie allergisch gegen Naphazolin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen 

Bestandteile dieses Arzneimittels sind;

bei Entzündung und Schwund der Nasenschleimhaut, die mit Trockenheit, Krustenbildung und 

Geschwürbildung einhergehen (Rhinitis sicca);

wenn Sie an Grünem Star (Engwinkelglaukom) leiden;

nach Operationen an der Hirnanhangsdrüse oder nach chirurgischen Eingriffen, die durch die 

Nase oder den Mund vorgenommen werden; 

wenn Sie gleichzeitig MAO-Hemmer (Arzneimittel gegen Depressionen) einnehmen oder 

innerhalb der letzten zwei Wochen eingenommen haben;

bei Kindern unter 2 Jahren (siehe auch Abschnitt 3).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen 

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von RHINON Nasentropfen ist erforderlich, falls Sie eine 

verstärkte Reaktion (z.B. Schlaflosigkeit, Schwindel) auf gefäßverengende Substanzen (u.a. 

Naphazolin) zeigen.

Patienten mit Bluthochdruck, Herzerkrankungen, erhöhtem Blutzuckerspiegel, Durchblutungs-

störungen in den Gliedmaßen, Gefäßverschlusserkrankungen, Ausweitungen von Gefäßwänden 

(Aneurysma), Arterienverkalkung, Schilddrüsenüberfunktion, Tumor des Nebennierenmarkes 

(Phäochromozytom) oder Vergrößerung der Prostata sollten wegen der Gefahr einer allgemeinen 

Gefäßverengung RHINON Nasentropfen nur vorsichtig verwenden.

Bei längerer (missbräuchlicher) Anwendung an der Nasenschleimhaut kann die Wirkung ins 

Gegenteil umschlagen und eine erneute Schwellung der Schleimhaut auftreten, die zur 

wiederholten Anwendung zwingt und so eine Art Abhängigkeit hervorrufen kann. Außerdem 

kommt es bei chronischer Anwendung häufig zum Absterben der Zellen der Nasenschleimhaut. 

Wenn Ihre Beschwerden weiter bestehen, sich verschlechtern oder der gewünschte Erfolg durch die 

Anwendung nicht eintritt, wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt.

Bei einer zu rasch wiederholten Anwendung oder Überdosierung, kann es zu schwerwiegenden 

Nebenwirkungen des Zentralnervensystems sowie des Herzens und Kreislaufes kommen.

Die Einnahme durch den Mund ist zu vermeiden.

Anwendung von RHINON Nasentropfen zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt  oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, 

kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere 

Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Wegen der Gefahr einer Blutdruckkrise sollen RHINON Nasentropfen nicht gleichzeitig mit 

Arzneimitteln zur Behandlung von Depressionen (MAO-Hemmer, tri- und tetrazyklische 

Antidepressiva) angewendet werden (siehe „RHINON Nasentropfen dürfen nicht angewendet 

werden“).

 Betäubungsmittel (Anästhetika), Arzneimittel zum Weitstellen der Pupille (Atropinsulfat) oder 

Insulin (Medikament gegen Zuckerkrankheit) können gemeinsam mit RHINON Nasentropfen die 

Wirkung auf Herz und Kreislauf verstärken.

 Eine eventuell auftretende dämpfende Wirkung auf das zentrale Nervensystem kann durch 

Alkohol, Schlafmittel, Tranquilizer (Medikamente, die angstlösend und entspannend wirken), und 

Neuroleptika (Mittel zur Behandlung von psychischen Erkrankungen) verstärkt werden. 

 Die gleichzeitige Anwendung von Theophyllin (Medikament zur Behandlung von Asthma) und 

seinen Abkömmlingen in hohen Dosen verstärkt die unter Punkt 4 angegebenen Nebenwirkungen. 

 RHINON kombiniert mit Guanethidin und Reserpin (Arzneistoffe, die in der Blutdrucktherapie 

eingesetzt werden) kann zur Blutdrucksteigerung führen.

 Eine Wirkungsverstärkung tritt auf bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten gegen Morbus 

Parkinson (Trihexyphenidyl) sowie von kreislaufstützenden Medikamenten (Adrenalin und 

Noradrenalin).

 Eine Wirkungsverminderung tritt auf bei gleichzeitiger Einnahme von einigen Medikamenten 

gegen Gicht oder Rheuma/ Schmerzen, Antiepileptika (Phenytoin), Substanzen, welche die 

Gerinnung des Blutes verringern (Antikoagulantien), Schlafmitteln (Barbiturate), Mitteln gegen 

Pilzinfektionen (Griseofulvin), Corticosteroiden, Antibiotika (p-Aminosalicylsäure) oder 

Narkosemitteln (halogenierte Kohlenwasserstoffe).

 Bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln gegen Bluthochdruck (Alpha- und Beta-

Rezeptorblocker) kann es zum Auftreten von Wechselwirkungen kommen. 

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, 

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

RHINON Nasentropfen sollen während der Schwangerschaft nicht verwendet werden.  

Die Anwendung in der Stillzeit soll unterbleiben, da nicht bekannt ist, ob der Wirkstoff in die 

Muttermilch übergeht. 

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Bei vorschriftsgemäßer Anwendung hat RHINON keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die 

Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Beachten Sie jedoch die möglichen Nebenwirkungen 

Benommenheit und Herzrhythmusstörungen.

RHINON Nasentropfen enthalten Benzalkoniumchlorid 

Dieser Hilfsstoff kann zu Reizerscheinungen an der Haut/Schleimhaut führen.

3. WIE IST RHINON ANZUWENDEN?

Dosierung

Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren: 3 – maximal 4x täglich 3-4 Tropfen in jedes Nasenloch. 

Kinder von 6 bis 12 Jahren: 1 - maximal 3x  täglich 2-3 Tropfen in jedes Nasenloch.

Anwendung bei Kindern

Bei Kindern von 2 bis 6 Jahren wird die Anwendung von RHINON Nasentropfen nicht empfohlen.

Bei Kindern unter 2 Jahren dürfen RHINON Nasentropfen nicht angewendet werden.

Art der Anwendung

Zum Eintropfen in die Nase.

Nach gründlicher Reinigung der Nase (Schnäuzen) Kopf zurückneigen und die Tropfen in jedes 

Nasenloch einträufeln; dabei wird jeweils das andere Nasenloch mit dem Finger zugehalten und 

eingeatmet. Durch gleichzeitiges Drehen des Kopfes wird eine gleichmäßige Verteilung des Mittels 

auf der Schleimhaut erreicht. Nach Gebrauch Tropfpipette mit heißem Wasser abspülen, um eine 

Verunreinigung des Flascheninhaltes zu vermeiden. Danach die Tropfpipette mit einem sauberen Tuch 

abtrocknen.

Dauer der Anwendung

Zwischen den einzelnen Anwendungen soll ein Abstand von mindestens 4 Stunden liegen. Die 

Behandlung mit RHINON Nasentropfen soll bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren nicht 

länger als 7 Tage fortgesetzt werden, bei Kindern von 6 – 12 Jahren nicht länger als 5 Tage. Vor einer 

neuerlichen Behandlung ist eine Pause von mindestens 10 Tagen einzuhalten.

RHINON Nasentropfen dürfen nicht zur fortlaufenden Behandlung verwendet werden. Bei längerer 

ununterbrochener Anwendung kann es zu Gewöhnungserscheinungen kommen.

Wenn Sie eine größere Menge von RHINON Nasentropfen angewendet haben, als Sie sollten

kann es zu Trockenheit der Schleimhaut, gefolgt von erneuter Schleimhautschwellung sowie zu 

wiederkehrendem Schnupfen und Absterben der Schleimhautzellen kommen.

Eine vermehrte Gabe von RHINON Nasentropfen und/oder ein versehentliches Verschlucken kann 

vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern zu lebensbedrohlichen Zuständen führen! Folgende 

Begleiterscheinungen wurden beobachtet: Dämpfung des zentralen Nervensystems, Müdigkeit, 

Schwindel, Absinken der Körpertemperatur, Bewusstlosigkeit, Schwitzen, Pulsbeschleunigung, 

Pulsverlangsamung. Nach vorübergehendem Bluthochdruck kann es bei hoher Überdosierung zu 

erniedrigten Blutdruckwerten bis zum lebensgefährlichen Versagen des Kreislaufs kommen. 

Bei Verdacht auf Überdosierung mit RHINON Nasentropfen verständigen Sie sofort einen Arzt. Er 

weiß, ob und welche Maßnahmen in Ihrem Fall erforderlich sind.

Hinweis für den Arzt:

Informationen zur Überdosierung finden Sie am Ende der Gebrauchsinformation.

Wenn Sie die Anwendung von RHINON Nasentropfen vergessen haben

Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben. Setzen 

Sie die Anwendung wie gewohnt fort. 

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt 

oder Apotheker.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem 

auftreten müssen.

Psychiatrische Erkrankungen

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000): Angst, Schlaflosigkeit, Unruhe

Herzerkrankungen

Selten (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000): Pulsbeschleunigung, Blutdruckanstieg, 

Herzrhythmusstörungen

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Selten: Übelkeit, Kopfschmerzen, Benommenheit

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar): brennende 

Schmerzen nach örtlicher Anwendung. Ungefähr 6 Stunden nach der Anwendung kann eine 

kurze Durchblutungssteigerung der Nase auftreten, wodurch die normale Tätigkeit der 

Flimmerhärchen in der Nase in wechselndem Ausmaß beeinträchtigt werden kann. 

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt.   Dies gilt auch für 

Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. 

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen, 

Traisengasse 5, 1200 WIEN, ÖSTERREICH,

Fax: + 43 (0) 50 555 36207, Website:  http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die 

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. WIE IST RHINON AUFZUBEWAHREN?

Nicht über 25°C lagern.

Flasche im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton nach „Verwendbar bis:“ 

angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden.  Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag 

des Monats.

Nach Anbruch der Flasche dürfen RHINON Nasentropfen nicht länger als 4 Wochen verwendet 

werden.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie 

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der 

Umwelt bei.

6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN

Was  RHINON Nasentropfen enthalten

Der Wirkstoff ist: Naphazolinhydrochlorid. 

1 ml Lösung enthält 1 mg Naphazolinhydrochlorid.

Die sonstigen Bestandteile sind: Benzalkoniumchlorid, Natriumchlorid, gereinigtes Wasser.

1 ml entspricht 35 Tropfen (geltend für 10 ml – Behältnis).

Wie RHINON Nasentropfen aussehen und Inhalt der Packung

Klare, farblose Lösung. Flasche zu 10 ml und 100 ml (zur magistralen Zubereitung durch den 

Apotheker).

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Zulassungsinhaber

SIGMAPHARM Arzneimittel GmbH 

Leystraße 129

1200 Wien

Hersteller

MoNo chem-pharm Produkte GmbH

Leystraße 129

1200 Wien

Zulassungsnummer

6 672

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Mai 2014 

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Die folgenden Informationen sind nur für Ärzte bzw. medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Therapie von Überdosierungen: symptomatisch. 

Innerhalb einer Stunde nach Einnahme kann die Gabe von Aktivkohle sinnvoll sein.

Zur Blutdrucksenkung eignen sich nicht selektive Alpha-Blocker (z.B. Doxazosin, Terazosin). 

Vasopressoren sind kontraindiziert. Atropin sollte nur bei klinisch signifikanter Bradykardie mit 

Hypotonie verabreicht werden. 

1-9-2017

Alcohol Pads or Benzalkonium Chloride Antiseptic Towelettes by Foshan Flying Medical Products: FDA Alert -   Lack of Sterility Assurance and Other Quality Issues

Alcohol Pads or Benzalkonium Chloride Antiseptic Towelettes by Foshan Flying Medical Products: FDA Alert - Lack of Sterility Assurance and Other Quality Issues

The use of these alcohol pads and antiseptic towelettes could cause infections.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

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