Rheumagil

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Rheumagil pflanzliche Schmerzcreme
  • Darreichungsform:
  • Creme
  • Zusammensetzung:
  • Pfefferminzöl 0.625g; Eucalyptusöl 0.625g; Rosmarinöl 0.4g
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Rheumagil pflanzliche Schmerzcreme
    Deutschland
  • Sprache:
  • Deutsch

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
  • Zulassungsnummer:
  • 90184.00.00
  • Letzte Änderung:
  • 03-12-2017

Packungsbeilage

Gebrauchsinformation: Information für den Anwender

Rheumagil pflanzliche Schmerzcreme

Wirkstoffe: Pfefferminzöl, Eucalyptusöl, Rosmarinöl

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach

Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Wenn Sie sich nicht besser oder schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Rheumagil pflanzliche Schmerzcreme und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Anwendung von Rheumagil pflanzliche Schmerzcreme beachten?

Wie ist Rheumagil pflanzliche Schmerzcreme anzuwenden?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Rheumagil pflanzliche Schmerzcreme aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Rheumagil pflanzliche Schmerzcreme und wofür wird es angewendet?

Pflanzliches Arzneimittel zur äußerlichen Behandlung von Muskel- und Gelenkschmerzen.

Rheumagil pflanzliche Schmerzcreme wird äußerlich angewendet zur unterstützenden Behandlung

rheumatischer Beschwerden und Muskelschmerzen.

2. Was sollten Sie vor der Anwendung von Rheumagil pflanzliche Schmerzcreme beachten?

Rheumagil pflanzliche Schmerzcreme darf nicht angewendet werden,

wenn Sie allergisch gegen Pfefferminzöl, Eucalyptusöl, Rosmarinöl oder einen der in Abschnitt 6

genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

in der Stillzeit.

bei Verschluss der Gallenwege, Entzündung der Gallenblase, schweren Leberschäden.

bei geschädigter Haut (z. B. Verletzungen, Verbrennungen).

bei Haut- und Kinderkrankheiten mit Hautausschlag (Exanthem).

wenn Sie an einer Atemnot durch Einengung der Luftwege (Asthma bronchiale), Keuchhusten,

verengende Kehlkopfentzündung (Pseudokrupp) leiden.

bei anderen Erkrankungen der Atemwege, die mit einer ausgeprägten Überempfindlichkeit der

Atemwege einhergehen.

bei Säuglingen und Kindern unter 2 Jahren (Es besteht die Gefahr eines Kehlkopfkrampfes).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor sie Rheumagil pflanzliche Schmerzcreme

anwenden.

Suchen Sie bei akuten Zuständen, die z. B. mit Rötung, Schwellung oder Überwärmung einhergehen,

sowie andauernde Beschwerden, einen Arzt auf.

Wenden Sie dieses Arzneimittel bei Gallensteinleiden nur nach Rücksprache mit dem Arzt an.

Wenden Sie Rheumagil pflanzliche Schmerzcreme nicht im Gesicht an.

Vermeiden Sie bei der Anwendung von Rheumagil pflanzliche Schmerzcreme den Kontakt des

Arzneimittels mit den Augen.

Wenden Sie Rheumagil pflanzliche Schmerzcreme nicht im Bereich von Schleimhäuten an.

Reinigen Sie nach der Anwendung von Rheumagil pflanzliche Schmerzcreme gründlich die Hände.

Kinder

Pfefferminzöl, Eucalyptusöl und Rosmarinöl können bei Säuglingen und Kindern bis zu 2 Jahren einen

Kehlkopfkrampf hervorrufen mit der Folge schwerer Atemstörungen. Bitte beachten Sie die Hinweise im

Abschnitt 2. „Rheumagil pflanzliche Schmerzcreme darf nicht angewendet werden“.

Zur Anwendung von Rheumagil pflanzliche Schmerzcreme bei Kindern zwischen 2 und 12 Jahren liegen

keine ausreichenden Untersuchungen vor. Deshalb sollten Sie Rheumagil pflanzliche Schmerzcreme bei

Kindern dieser Altersgruppe nicht anwenden.

Hinweis:

Bitte achten Sie bei Kindern darauf, dass Kinder mit ihren Händen nicht mit den eingeriebenen

Hautpartien in Kontakt kommen.

Anwendung von Rheumagil pflanzliche Schmerzcreme zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich

andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel

einzunehmen/anzuwenden.

Bei bestimmungsgemäßer äußerlicher Anwendung sind keine Wechselwirkungen zu erwarten.

Bei einer großflächigen und/oder langfristigen Anwendung von Rheumagil pflanzliche Schmerzcreme

wird eine größere Menge an Wirkstoffen durch die Haut aufgenommen. Eucalyptusöl hat die Fähigkeit

den Abbau von Fremdstoffen in der Leber zu beschleunigen. Somit ist nicht auszuschließen, dass bei

gleichzeitiger Anwendung von Rheumagil pflanzliche Schmerzcreme mit anderen Arzneimitteln die

Wirkung dieser anderen Arzneimittel abgeschwächt oder verkürzt wird.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um

Rat.

Zur Anwendung von Rheumagil pflanzliche Schmerzcreme während der Schwangerschaft liegen keine

ausreichenden Untersuchungen vor. Deshalb sollten Sie dieses Arzneimittel in der Schwangerschaft nicht

anwenden.

Zur Anwendung von Rheumagil pflanzliche Schmerzcreme während der Stillzeit siehe Abschnitt 2.

„Rheumagil pflanzliche Schmerzcreme darf nicht angewendet werden,“.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

3. Wie ist Rheumagil pflanzliche Schmerzcreme anzuwenden?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach

der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker

nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die empfohlene Dosis:

Erwachsene und Heranwachsende ab 12 Jahren tragen Rheumagil pflanzliche Schmerzcreme 3 bis 5 mal

täglich auf die betroffenen Stellen mit einem ca. 6 cm langen Cremestrang gleichmäßig auf. Massieren Sie

dann die Creme gut ein.

6 cm Cremestrang enthalten 0,12 g Pfefferminzöl, 0,12 g Eucalyptusöl und 0,078 g Rosmarinöl.

Dauer der Anwendung

Über die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt. Bitte beachten Sie auch die Angaben

unter Punkt 2. „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“.

Wenn Sie eine größere Menge von Rheumagil pflanzliche Schmerzcreme angewendet haben als Sie

sollten

Bei versehentlicher Einnahme größerer Mengen des Arzneimittels (Verschlucken) – insbesondere durch

Kinder – können erhebliche Beschwerden (z. B. Erbrechen, Bauchschmerzen, Benommenheit, Atemnot)

auftreten. In diesem Falle, und auch wenn noch keine Beschwerden bemerkbar sind, sollten Sie Ihren Arzt

informieren.

Trinken Sie in einem solchen Fall keine Milch oder Alkohol, da diese die Aufnahme der Wirkstoffe von

Rheumagil pflanzliche Schmerzcreme in das Blut fördern können.

Wenn Sie die Anwendung von Rheumagil pflanzliche Schmerzcreme vergessen haben

Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben, sondern

fahren Sie mit der Anwendung in der verordneten Dosierung fort.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder

Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

Sehr häufig:

kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

Häufig:

kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

Gelegentlich:

kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

Selten:

kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen

Sehr selten:

kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen

Nicht bekannt:

Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

In seltenen Fällen können allergische Symptome auftreten, wie z. B. Hautausschläge, Rötungen,

Blasenbildungen, Nesselsucht, Schwellungen, nicht ansteckende Hautentzündung (Kontaktekzeme),

verstärkte Reizerscheinungen an Haut und Schleimhäuten sowie ein Krampf der Bronchialmuskeln mit

Atemnot (Bronchospasmus).

Das Einatmen von cineolhaltigen ätherischen Ölen kann in seltenen Fällen Hustenreiz auslösen.

Bei äußerer großflächiger Anwendung können Vergiftungserscheinungen auftreten, z. B. Nierenversagen

und Schäden am Zentralnervensystem (ZNS-Schäden).

Bei nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch (Verschlucken) können Übelkeit, Erbrechen und Durchfall

auftreten.

Bei entsprechend sensibilisierten Patienten können durch Pfefferminzöl, Eucalyptusöl und Rosmarinöl

Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich Atemnot) ausgelöst werden.

Pfefferminzöl, Eucalyptusöl und Rosmarinöl können bei Säuglingen und Kindern bis zu 2 Jahren einen

Kehlkopfkrampf hervorrufen mit der Folge schwerer Atemstörungen.

Welche Gegenmaßnahmen sind bei Nebenwirkungen zu ergreifen?

Beim Auftreten entsprechender Anzeichen wie z.B. Hautrötungen, ggf. verbunden mit Juckreiz, beenden

Sie bitte die Anwendung von Rheumagil pflanzliche Schmerzcreme und suchen Sie Ihren Arzt auf. Beim

Auftreten von Hautrötungen, -brennen und -reizung sind die betroffenen Stellen mit Wasser abzuspülen.

Meldungen von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für

Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch

direkt über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-

Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen

melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur

Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Rheumagil pflanzliche Schmerzcreme aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Tube nach „verwendbar bis“

angegebenen Verfallsdatum nicht mehr anwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des

angegebenen Monats.

Haltbarkeit nach Anbruch: Nach Anbruch ist das Arzneimittel noch 9 Monate haltbar.

Nicht über 25° C aufbewahren.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Rheumagil pflanzliche Schmerzcreme enthält

Die Wirkstoffe sind: Pfefferminzöl, Eucalyptusöl, Rosmarinöl

10 g Creme enthalten:

0,625 g Pfefferminzöl, 0,625 g Eucalyptusöl, 0,40 g Rosmarinöl.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Mittelkettige Triglyceride, Hartfett, Glycrol(dihydrogencitrat)-stearat,

Glycerolmono/dispeisefettsäureester, Cetylplamitat, Xanthangummi, Gebleichtes Wachs, Octyldodecanol,

Gereinigtes Wasser

Wie Rheumagil pflanzliche Schmerzcreme aussieht und Inhalt der Packung

Rheumagil pflanzliche Schmerzcreme ist eine weiße Creme erhältlich in Tuben.

Ank Schmerzcreme ist erhältlich in Packungen mit 40 g Creme, Bündelpackungen mit 4x10 g Creme und

100 g Creme.

Pharmazeutischer Unternehmer:

Heilpflanzenwohl GmbH

Helmholtzstraße 2-9

10587 Berlin

Tel.: +49 30 209 66 97 81

Fax: +49 30 209 66 97 89

E-Mail: hpw@heilpflanzenwohl.com

Hersteller:

C.P.M. Contract Pharma GmbH & Co. KG

Frühlingstraße 7

D-83620 Feldkirchen-Westerham

oder

Biokanol Pharma GmbH

Kehler Str. 7

D-76437 Rastatt

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Dezember 2016.

9-5-2018

Fabius Anesthesia Machines by Dräger Medical: Class I Recall - Due to Production Step Error

Fabius Anesthesia Machines by Dräger Medical: Class I Recall - Due to Production Step Error

Dräger Medical is recalling the Fabius Anesthesia machines due to excessive oil that was not removed at the time of production. Such excess oil may interfere with the position detector of the ventilation motor during operation and may cause ventilation to fail. A halt in ventilation may lead to serious adverse health consequences, including patient injury or death.

FDA - U.S. Food and Drug Administration

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