Resonium A Pulver

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Resonium A Pulver
  • Einheiten im Paket:
  • 450 g, Laufzeit: 60 Monate,500 g, Laufzeit: 60 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Resonium A Pulver
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Polystyrolsulfonat
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 15583
  • Berechtigungsdatum:
  • 01-10-1974
  • Letzte Änderung:
  • 01-12-2018

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Resonium

®

A Pulver

Wirkstoff: Natriumpolystyrensulfonat

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der

Einnahme/Anwendung dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Resonium A und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Anwendung von Resonium A beachten?

Wie ist Resonium A anzuwenden?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Resonium A aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Resonium A und wofür wird es angewendet?

Resonium A ist ein Austauscherharz, das im Körper Kalium gegen Natrium austauscht. Dieser

Austausch vollzieht sich im Wesentlichen im Dickdarm, da bei Patienten mit erhöhten Kaliumwerten

im Blut ein hoher Anteil an Kalium in den Dickdarm abgesondert wird. Ohne die Gabe des

Austauscherharzes würde der größte Teil des Kaliums wieder in den Blutkreislauf gelangen.

Resonium A wird angewendet, um einen erhöhten Kaliumspiegel im Blut zu senken.

2.

Was sollten Sie vor der Anwendung von Resonium A beachten?

Resonium A darf nicht angewendet werden,

wenn Sie allergisch gegen Natriumpolystyrensulfonat oder einen der in Abschnitt 6. genannten

sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,

wenn Ihr Kaliumspiegel im Blut weniger als 5 Millimol/Liter beträgt,

wenn Sie einen stark erhöhten Natriumwert im Blut haben (Hypernatriämie) oder

wenn bei Ihnen Natrium durch verminderte Ausscheidung im Körper zurückgehalten

wird (erhebliche Natriumretention),

wenn Sie an Erkrankungen mit Einengungen des Darms leiden (obstruktive Darmerkrankungen),

wenn Sie an eingeschränkter Darmbeweglichkeit leiden,

bei gleichzeitiger Gabe von Sorbitol (Süßungsmittel, Abführmittel).

Der Arzt wird Resonium A nicht oral (zum Einnehmen) an Neugeborene verabreichen und Resonium

A bei Neugeborenen nicht verwenden, wenn deren Darmbeweglichkeit eingeschränkt ist (z. B. nach

einer Operation oder durch Arzneimittel verursacht).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Resonium A einnehmen.

Besondere Vorsicht ist erforderlich,

wenn Sie unter stark erhöhtem Blutdruck leiden. Resonium A sollte wegen der erhöhten

Natriumaufnahme nur mit Vorsicht angewendet werden.

wenn Sie unter einer ungenügenden Funktion der Nieren leiden (akute oder chronische

Niereninsuffizienz),

wenn Sie unter Herzleistungsschwäche leiden. In derartigen Fällen ist die Flüssigkeitsaufnahme

insgesamt einzuschränken.

wenn Sie unter Verstopfung leiden, müssen Sie Ihren Arzt informieren, bevor Sie Resonium A

anwenden.

wenn Sie weitere Arzneimittel einnehmen: Siehe „Anwendung von Resonium A zusammen mit

anderen Arzneimitteln“.

Vor der Anwendung wird Ihr Arzt den Elektrolyt- und Säure-Basen-Haushalt, den Herzrhythmus und

die Nierenfunktion kontrollieren.

Bei der Behandlung mit Resonium A müssen zur Vermeidung eines zu niedrigen Kaliumspiegels im

Blut (Hypokaliämie) und eines erhöhten Natriumspiegels im Blut (Hypernatriämie) vom Arzt tägliche

Kontrollen der Serum-Kaliumspiegel und Serum-Natriumspiegel vorgenommen werden. Weiters wird

Ihr Arzt regelmäßig die Serum-Magnesiumspiegel und Serum-Calciumspiegel kontrollieren, um ein zu

starkes Absinken zu verhindern.

Während Sie Resonium A einnehmen, müssen Sie auf eine aufrechte Körperhaltung achten, um das

Einatmen von Resonium A Pulver zu vermeiden. Eingeatmetes Pulver kann zu Beschwerden im

Atmungstrakt führen.

Kinder und Jugendliche

Bei Neugeborenen, Kindern und Jugendlichen ist bei der Anwendung als Einlauf besondere Sorgfalt

erforderlich, da eine Überdosierung oder ungeeignete Verdünnung zu einer Stauung und Ablagerung

des Austauscherharzes im Darm führen kann.

Bei Frühgeborenen oder Kleinkindern mit niedrigem Geburtsgewicht wird der Arzt Resonium A nur

mit besonderer Sorgfalt anwenden, um eine Darmblutung, Absterben von Darmgewebe oder eine

Überladung mit Natrium zu vermeiden.

Anwendung von Resonium A zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden,

kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere

Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen halten Sie bitte einen Abstand von 3 Stunden vor und 3

Stunden nach Resonium A. Sollte bei Ihnen eine Magenlähmung bestehen, verlängert sich der

Abstand auf 6 Stunden.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel nehmen:

Sorbitol darf nicht als Süßungs- oder Abführmittel verwendet werden, weil das Risiko für ein

Absterben von Gewebe im Dickdarm (Nekrose) oder andere schwerwiegende Nebenwirkungen im

Magen-Darm-Trakt besteht, die unter Umständen fatal sein können.

Mittel gegen Sodbrennen oder Abführmittel wie Magnesiumhydroxid, Aluminiumhydroxid oder

Calciumcarbonat: Zwischen der Einnahme dieser Mittel und Resonium A müssen mindestens drei

Stunden liegen. Bei gleichzeitiger Anwendung von Aluminiumhydroxid und Resonium A kann es zu

Darmverschluss (Ileus) kommen.

Bestimmte Arzneimittel gegen Krämpfe (Anticholinergika) hemmen das Bewegungsvermögen des

Darmes. Dadurch wird das Risiko für Nebenwirkungen im Darm erhöht.

Arzneimittel zur Leistungssteigerung des Herzens, die Digitalis enthalten (Herzglykoside): Die

Wirkung und Nebenwirkungen von Digitalis können verstärkt werden.

Verschiedene entwässernde Arzneimittel wie Hydrochlorothiazid (Thiaziddiuretika) oder

Furosemid und Thorasemid (Schleifendiuretika): Die gleichzeitige Anwendung von Resonium A

erhöht das Risiko eines zu niedrigen Kaliumspiegels im Blut.

Levothyroxin (Schilddrüsenarzneimittel): Resonium A kann die Aufnahme und damit die

Wirkung vermindern. Sie sollten L-Thyroxin daher erst mehrere Stunden nach der Verabreichung von

Resonium A einnehmen.

Lithium (ein Antidepressivum): Resonium A kann die Aufnahme von Lithium in den Körper

vermindern.

Anwendung von Resonium A zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Solange Sie eine Behandlung mit Resonium A erhalten, empfiehlt sich eine kalium- und natriumarme,

aber kalorienreiche Diät.

Resonium A soll nicht mit Fruchtsäften verdünnt werden, da diese Kalium enthalten können und dies

die Wirkung von Resonium A nachteilig beeinflusst.

Zur Geschmacksverbesserung können Honig oder Sirup genommen werden.

Auf andere Nahrungsmittel mit hohem Kaliumgehalt, wie z. B. Datteln, Bananen sowie Linsen,

Erbsen, Bohnen und Spinat, sollte ebenfalls verzichtet werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

Es liegen keine Daten hinsichtlich einer Anwendung von Resonium A während der Schwangerschaft

und der Stillzeit beim Menschen vor.

Ihr Arzt wird über die Anwendung nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung entscheiden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Resonium A hat keinen oder vernachlässigbaren Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die

Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

Resonium A enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enthält 1.500 mg Natrium pro 15 g Resonium A (1 gestrichener Messlöffel). Dies

entspricht 75% der für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit

der Nahrung.

3.

Wie ist Resonium A anzuwenden?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei

Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Bitte halten Sie sich genau an die Dosierungsempfehlung Ihres Arztes.

Ihr Arzt wird die Dosierung individuell und nach täglicher Kontrolle Ihrer Kaliumwerte im Blut

festlegen.

Im Allgemeinen gelten folgende Tagesdosen:

Zum Einnehmen:

Erwachsene:

3–4-mal täglich je 15 g (1 gestrichener Messlöffel).

Die Einnahme hat mindestens 3 Stunden vor oder 3 Stunden nach Einnahme anderer Arzneimittel zum

Einnehmen zu erfolgen. Wenn bei Ihnen eine Magenlähmung besteht, hat der Abstand 6 Stunden zu

betragen.

Kinder und Jugendliche:

0,5–1 g/kg Körpergewicht/Tag bis maximal 60 g/Tag.

Diese Zubereitung muss auf mindestens drei Dosierungen verteilt über einen Zeitraum von 24 Stunden

eingenommen werden.

Zur weiteren Behandlung kann eine Dosis von 0,5 g/kg Körpergewicht und Tag verabreicht

werden.

Ein gestrichener Messlöffel entspricht 15 g (± 5 %) Resonium A. Müssen andere Teilmengen als 15 g

abgemessen werden, erfolgt dies durch Abwiegen.

Wenn beim ersten Öffnen der Packung kein Messlöffel enthalten ist, wenden Sie sich bitte an Ihren

Arzt oder Apotheker.

Als Darmeinlauf:

Erwachsene:

1–2-mal täglich je 30 g (2 gestrichene Messlöffel).

Kinder und Jugendliche:

Wenn eine Einnahme nicht möglich ist, kann der Arzt Resonium A als Einlauf verabreichen. Die

Dosis ist zumindest die gleiche wie zum Einnehmen und es wird das gleiche Verdünnungsverhältnis

wie für Erwachsene angewendet.

Zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen wird Resonium A Pulver in 10%iger wässriger

Dextroselösung gelöst.

Nach dem Einlauf wird der Dickdarm wie bei Erwachsenen mit warmem Wasser gespült, um

sicherzustellen, dass das Harz aus dem Darm entfernt wird.

Bei Kindern und Jugendlichen wird der Arzt den Einlauf besonders sorgfältig durchführen, da eine

Überdosierung oder eine ungeeignete Verdünnung zu einer Stauung des Harzes im Darm führen kann.

Art der Anwendung

Zubereitung der Suspension

Das Resonium A Pulver wird zunächst mit einer geringen Menge Wasser angerührt und

durchgemischt. Dann wird die nachfolgend angegebene Flüssigkeitsmenge zugesetzt und die

Suspension wieder gut gemischt.

Diese Suspension wird unmittelbar vor dem Gebrauch hergestellt und soll nicht länger als 24 Stunden

aufbewahrt werden.

Zur Herstellung der Suspension darf kein Sorbitol (Süßungsmittel) verwendet werden!

Zum Einnehmen

Zur Einnahme werden 15 g Resonium A (1 gestrichener Messlöffel) in etwa 100 ml Wasser

verabreicht. Zur Geschmackskorrektur kann Honig oder Sirup zugesetzt werden, jedoch sollen keine

Fruchtsäfte verwendet werden (diese können selbst Kalium enthalten).

Resonium A kann auch durch eine Magensonde verabreicht werden.

Resonium A darf frühestens 3 Stunden nach der Einnahme von Arzneimitteln gegen

Sodbrennen/Magenübersäuerung oder Abführmitteln wie Magnesiumhydroxid,

Aluminiumhydroxid oder Calciumcarbonat angewendet werden.

Als Darmeinlauf

Ein Einlauf eignet sich vor allem für Patienten mit Erbrechen oder Problemen im oberen Magen-

Darm-Trakt.

Bei der Anwendung als Einlauf werden 30 g Resonium A (2 gestrichene Messlöffel) in 150–250 ml

Flüssigkeit (Wasser oder 10 %ige wässrige Glucoselösung oder 1%ige wässrige

Methylcelluloselösung) körperwarm gegeben. Die optimale Verweildauer der Suspension im Darm ist

4–10 Stunden. Ist dies nicht möglich, wird der Einlauf mit der gleichen Menge Resonium A

entsprechend häufig wiederholt. Um Resonium A anschließend aus dem Darm zu entfernen, wird eine

Darmspülung mit ca. 2 l körperwarmem Leitungswasser vorgenommen; das vermeidet u. a. eine

Verstopfung.

Die Einnahme hat den Vorteil der besseren Wirksamkeit, während der Einlauf den Vorteil des

schnelleren Wirkungseintritts besitzt.

eine

rasche

Senkung

Kaliumspiegels

Blut

notwendig,

kann

Arzt

Resonium

gleichzeitig zum Einnehmen und als Darmeinlauf verabreichen.

Dauer der Anwendung

Über

Dauer

Anwendung

entscheidet

Arzt

aufgrund

täglichen

Messung

Kaliumspiegels im Blut.

Wenn Sie eine größere Menge von Resonium A angewendet haben, als Sie sollten

Verständigen Sie bitte unverzüglich einen Arzt.

Dieser wird über die erforderlichen Maßnahmen

entscheiden.

Wenn zu viel Resonium A angewendet wurde, kann es durch einen zu niedrigen Kaliumspiegel im

Blut

folgenden

Beschwerden

kommen:

Reizbarkeit,

Verwirrung,

verlangsamtem

Denken,

Muskelschwäche,

Minderung

Reflexen,

Lähmungserscheinungen,

Teilnahmslosigkeit,

Bewusstseinsstörungen. Atemstillstand kann eine schwerwiegende Folge sein.

Ferner kann es zu Appetitlosigkeit, Verstopfung und Darmverschluss kommen. Herzbeschwerden sind

möglich.

Außerdem

kann

neurologischen

Störungen

kommen

sowie

Wasseransammlungen

Gewebe, einer Störung des Wasser- und Salzhaushalts, schwerem Bluthochdruck und Herzschwäche.

Wenn Sie die Anwendung von Resonium A vergessen haben

Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenden Sie stattdessen einfach die folgende Dosis zur gewohnten Zeit an.

Wenn Sie die Anwendung von Resonium A abbrechen

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung und brechen Sie die Behandlung nicht

ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab; der Behandlungserfolg kann dadurch gefährdet werden, da der

Kaliumspiegel im Blut wieder ansteigt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen.

Gelegentliche Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

Durchfall

Sehr seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

Verengung des Magen-Darm-Trakts und Verlegung des Darms, die möglicherweise auf

gleichzeitig bestehende Erkrankungen oder eine ungenügende Verdünnung von Resonium A

zurückzuführen ist

Durchblutungsstörungen des Magen-Darm-Trakt

Entzündung des Dickdarms mit Unterleibschmerzen und/oder Durchfall

aufgrund von Durchblutungsstörungen, Geschwüre oder bei Anwendung von Resonium A

zusammen mit Sorbitol

Absterben von Gewebe des Magen-Darm-Traktes, die zum Durchbruch der Darmwand führen

können

akute Entzündung der oberen Atemwege und/oder eine durch das Einatmen von Resonium A

verursachte Lungenentzündung.

Häufigkeit nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

Magen-Darm-Reizungen

Appetitlosigkeit

Übelkeit

Erbrechen

Verstopfung

Nach Verabreichung als Darmeinlauf wurde insbesondere bei Kindern und Jugendlichen über

das Auftreten von Verstopfung, nach Einnahme über eine Steinbildung im Darm (sog.

„Bezoars“) berichtet.

Zurückhalten von Natrium im Körper

erhöhter Gehalt an Natrium im Blut (kann zu Schwächegefühl, Müdigkeit,

Konzentrationsschwierigkeiten, Krampfanfällen und Bewusstlosigkeit führen)

niedriger Gehalt an Kalium im Blut (kann zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Müdigkeit,

Verwirrtheit, Veränderung der Persönlichkeit und Krampfanfällen führen)

niedriger Gehalt an Calcium und Magnesium im Blut und damit zusammenhängende

Beschwerden.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können

Nebenwirkungen auch direkt über das

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

AT-1200 WIEN

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen

über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Resonium A aufzubewahren?

Nicht über 25 °C lagern. Den Behälter fest verschlossen halten, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu

schützen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Behälter nach „Verwendbar bis“ angegebenen

Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des

angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Resonium A enthält

Der Wirkstoff ist: Natriumpolystyrensulfonat. 15 g Resonium A Pulver (1 gestrichener Messlöffel)

enthalten 14,99 g Natriumpolystyrensulfonat (entsprechend 1.500 mg Natrium).

Die sonstigen Bestandteile sind:

Vanillin, Saccharin.

Wie Resonium A aussieht und Inhalt der Packung

Weißer Kunststoffbehälter mit Schraubverschluss, gefüllt mit cremefarbigem bis hellbraunem Pulver

zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen bzw. zur Herstellung einer Rektallösung mit

Vanillegeruch. Weißer Messlöffel zur Dosierung von 15 g Pulver.

Packungsgrößen: 450 g und 500 g.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

sanofi-aventis GmbH, Leonard-Bernstein-Straße 10, 1220 Wien, Österreich

Hersteller:

Sanofi-Synthelabo Limited, Edgefield Avenue, Fawdon, Newcastle upon Tyne,

Tyne & Wear NE3 3TT, England

Sanofi-Winthrop Industrie, 196 Rue du Marchal Juin, 45200 Amilly, Frankreich

Z. Nr.: 15.583

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Juni 2018.