Requip

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Requip Filmtablette 0,25 mg
  • Dosierung:
  • 0,25 mg
  • Darreichungsform:
  • Filmtablette
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

  • Information für medizinisches Fachpersonal:
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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Requip Filmtablette 0,25 mg
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE184502
  • Letzte Änderung:
  • 12-04-2018

Packungsbeilage

Version 47

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Requip 1 mg Filmtabletten

Requip 2 mg Filmtabletten

Requip 5 mg Filmtabletten

Ropinirol (als Hydrochlorid)

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es

kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies

gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe

Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

1.

Was ist Requip und wofür wird es angewendet?

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Requip beachten?

3.

Wie ist Requip einzunehmen?

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

5.

Wie ist Requip aufzubewahren?

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

1.

Was ist Requip und wofür wird es angewendet?

Der in Requip enthaltene Wirkstoff ist Ropinirol und gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln,

die als Dopamin-Agonisten bezeichnet werden. Dopamin-Agonisten wirken im Gehirn in

ähnlicher Weise wie eine natürlich vorkommende Substanz namens Dopamin.

Requip wird zur Behandlung der Parkinson-Krankheit angewendet.

Menschen mit der Parkinson-Krankheit weisen in bestimmten Bereichen ihres Gehirns zu

niedrige Dopamin-Spiegel auf. Ropinirol hat ähnliche Wirkungen wie das natürliche Dopamin

und trägt dadurch zu einer Besserung der Symptome der Parkinson-Krankheit bei.

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2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Requip beachten?

Requip darf nicht eingenommen werden

wenn Sie allergisch gegen Ropinirol oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

wenn Sie an einer schweren Nierenerkrankung leiden.

wenn Sie eine Lebererkrankung haben.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie glauben, dass einer dieser Hinweise auf Sie

zutreffen könnte.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie Requip einnehmen:

wenn Sie schwanger sind oder glauben, schwanger zu sein

wenn Sie stillen

wenn Sie unter 18 Jahre alt sind

wenn Sie starke Herzbeschwerden haben

wenn Sie eine schwere seelische Störung haben

wenn Sie einen ungewöhnlichen Drang und/oder ungewöhnliche Verhaltensweisen bei

sich wahrgenommen haben (wie exzessives Spielen oder exzessives Sexualverhalten)

wenn Sie bestimmte Zucker nicht vertragen (wie Lactose).

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Symptome wie Depression, Apathie

(Anteilslosigkeit), Angst, Antriebslosigkeit, Schwitzen oder Schmerzen nach Beendigung

oder Verringerung Ihrer Behandlung mit Requip bemerken. Wenn die Symptome über einige

Wochen hinaus andauern, muss Ihr Arzt Ihre Behandlung möglicherweise anpassen.

Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie oder Ihre Verwandten/Betreuungsperson feststellen,

dass Sie Dränge oder ein heftiges Verlangen bekommen, sich auf eine Art zu verhalten, die

unüblich für Sie ist, und wenn Sie dem Impuls, dem Drang oder der Versuchung nicht

widerstehen können, bestimmte Dinge zu tun, die Ihnen oder anderen schaden könnten. Dies

wird Impulskontrollstörungen genannt und kann Verhaltensweisen wie Spielsucht,

übermäßiges Essen oder Geldausgeben, einen anormal starken Geschlechtstrieb oder eine

Intensivierung sexueller Gedanken oder Gefühle umfassen. Ihr Arzt muss Ihre Dosis

möglicherweise anpassen oder das Arzneimittel absetzen.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie glauben, dass einer dieser Hinweise auf Sie

zutreffen könnte. Ihr Arzt entscheidet möglicherweise, dass Requip für Sie nicht geeignet ist oder

dass zusätzliche Untersuchungen nötig sind, während Sie Requip einnehmen.

Während Sie Requip einnehmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie oder Ihre Familie bemerken, dass Sie ungewöhnliche

Verhaltensweisen entwickeln (wie ungewöhnlicher Drang zum Spielen oder verstärktes sexuelles

Verlangen und/oder ungewöhnliche sexuelle Verhaltensweisen), während Sie Requip einnehmen.

Ihr Arzt muss möglicherweise die Dosis anpassen oder das Arzneimittel absetzen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Requip kann bei Ihnen Benommenheit hervorrufen. Manche Menschen können sich

auch extrem schläfrig fühlen und bei manchen Menschen kann es ohne Voranzeichen zu

einem plötzlichen Einschlafen kommen.

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Requip kann Halluzinationen verursachen (Sehen, Hören oder Fühlen von Dingen, die

nicht vorhanden sind). Falls Sie davon betroffen sind, führen Sie kein Kraftfahrzeug und

bedienen Sie keine Maschinen.

Wenn Sie davon betroffen sein könnten, dürfen Sie nicht Auto fahren und keine

Maschinen bedienen oder sich anderweitig in Situationen bringen, in der

Schläfrigkeit oder plötzliches Einschlafen Sie (oder andere Personen) dem Risiko einer

ernsthaften Verletzung aussetzen oder in Lebensgefahr bringen könnten. Meiden Sie alle

entsprechenden Aktivitäten, bis Sie hiervon nicht mehr betroffen sind.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn sich für Sie dadurch Probleme

ergeben.

Rauchen und Requip

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie anfangen zu rauchen oder mit dem Rauchen

aufhören, während Sie Requip einnehmen. Gegebenenfalls muss Ihr Arzt die Dosis

anpassen.

Einnahme von Requip zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen,

kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel

einzunehmen, auch wenn es sich um pflanzliche Präparate oder um andere nicht

verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Bitte denken Sie daran, Ihren Arzt oder Apotheker

zu informieren, wenn Sie während der Einnahme von Requip mit der Einnahme eines neuen

Arzneimittels beginnen.

Manche Medikamente können die Wirkungsweise von Requip beeinflussen oder zu vermehrten

Nebenwirkungen von Requip führen. Andererseits kann auch Requip die Wirkung anderer

Arzneimittel beeinflussen. Hierzu zählen:

das Antidepressivum Fluvoxamin

Medikamente gegen andere seelische Erkrankungen, z.B. Sulpirid

HRT (Hormonersatztherapie)

Metoclopramid, das zur Behandlung von Übelkeit und Sodbrennen angewendet wird

die Antibiotika Ciprofloxacin oder Enoxacin

andere Medikamente gegen die Parkinson-Krankheit

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines dieser Medikamente einnehmen oder vor

Kurzem eingenommen haben.

Sie werden zusätzliche Bluttests benötigen, wenn Sie diese Arzneimittel mit Requip

einnehmen: Vitamin-K-Antagonisten (zur Einschränkung der Blutgerinnung), wie Warfarin

(Coumadin).

Einnahme von Requip zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Wird Requip mit einer Mahlzeit eingenommen, kann hierdurch das Risiko für Übelkeit und

Erbrechen vermindert werden. Nehmen Sie es daher wenn möglich zusammen mit einer Mahlzeit

.

Schwangerschaft und Stillzeit

Requip wird während der Schwangerschaft nicht empfohlen, es sei denn Ihr Arzt entscheidet,

dass der Nutzen einer Einnahme von Requip für Sie größer ist als das Risiko für Ihr ungeborenes

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Baby. Requip wird in der Stillzeit nicht empfohlen, da Ihre Milchproduktion beeinträchtigt

werden kann.

Informieren Sie Ihren Arzt unverzüglich, wenn Sie schwanger sind, oder wenn Sie vermuten,

schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden. Ihr Arzt wird Sie außerdem beraten,

wenn Sie stillen oder stillen möchten. Ihr Arzt wird Ihnen möglicherweise raten, Requip

abzusetzen.

Requip Tabletten enthalten in kleinen Mengen einen bestimmten Zucker, der Lactose

genannt wird. Bitte nehmen Sie Requip erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen

bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

3.

Wie ist Requip einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder

Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Requip kann als alleiniges Arzneimittel zur Behandlung der Parkinson-Krankheit verwendet

werden. Es kann auch zusammen mit einem anderen Arzneimittel gegeben werden, das als L-

Dopa (oder auch Levodopa) bezeichnet wird.

Geben Sie Kindern kein Requip. Requip wird in der Regel nicht für Patienten unter 18 Jahren

verschrieben.

Wie viel Requip müssen Sie einnehmen?

Es kann eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen, die für Sie am besten geeignete Dosierung zu

ermitteln.

Die übliche anfängliche Dosis beträgt 0,25 mg Ropinirol dreimal täglich in der ersten Woche.

Anschließend wird Ihr Arzt im Verlauf von drei Wochen die Dosis wöchentlich erhöhen. Danach

wird Ihr Arzt die Dosierung schrittweise weiter erhöhen, bis die für Sie am besten geeignete

Dosis gefunden ist. Die übliche Dosierung beträgt dreimal täglich 1 bis 3 mg (entsprechend einer

Gesamtdosis von 3 bis 9 mg pro Tag). Wenn sich die Symptome Ihrer Parkinson-Krankheit nicht

ausreichend gebessert haben, kann Ihr Arzt die Dosis gegebenenfalls schrittweise noch weiter

erhöhen. Einige Patienten nehmen bis zu dreimal täglich 8 mg Requip (insgesamt 24 mg pro Tag)

ein.

Wenn Sie weitere Medikamente zur Behandlung der Parkinson-Krankheit einnehmen, wird Ihr

Arzt Sie möglicherweise anweisen, die Dosierung des anderen Medikaments schrittweise zu

vermindern. Wenn Sie L-Dopa einnehmen, ist es möglich, dass Sie unter unkontrollierbaren

Bewegungen (Dyskinesien) leiden, wenn Sie erstmals mit der Einnahme von Requip beginnen.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn das der Fall ist, da Ihr Arzt möglicherweise die Dosis der

Arzneimittel, die Sie einnehmen, anpassen muss.

Nehmen Sie nicht mehr von Requip ein, als Ihr Arzt Ihnen empfohlen hat.

Es kann einige Wochen dauern, bis Requip bei Ihnen wirkt.

Wie Sie Requip einnehmen

Nehmen Sie Requip dreimal täglich ein.

Schlucken Sie die Requip-Tablette(n) mit einem Glas Wasser herunter. Am besten nehmen

Sie Requip zusammen mit einer Mahlzeit ein, da es hierdurch seltener zu Übelkeit kommt.

Wenn Sie eine größere Menge von Requip eingenommen haben, als Sie sollten

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Wenn Sie zu viel Requip eingenommen haben, setzen Sie sich umgehend mit Ihrem Arzt,

Ihrem Apotheker oder dem Antigiftzentrum (070/245.245) in Verbindung. Zeigen Sie, wenn

möglich, Ihre Requip-Packung.

Bei Einnahme einer Überdosis von Requip können die folgenden Symptome auftreten: Übelkeit,

Erbrechen, Schwindel, Benommenheit, geistige oder körperliche Ermüdung, Ohnmacht,

Halluzinationen.

Wenn Sie die Einnahme von Requip vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis oder zusätzliche Tabletten ein, wenn Sie die vorherige

Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie einfach die nächste Tablette zur gewohnten Zeit ein.

Wenn Sie die Einnahme an einem oder mehreren Tagen vergessen haben, fragen Sie Ihren

Arzt, wie Sie erneut mit der Einnahme beginnen können.

Wenn Sie die Einnahme von Requip abbrechen

Beenden Sie die Einnahme von Requip nicht ohne Empfehlung Ihres Arztes.

Nehmen Sie Requip so lange wie von Ihrem Arzt verordnet ein. Brechen Sie die Einnahme

von Requip nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab. Wenn Sie die Einnahme von Requip

plötzlich abbrechen, können sich die Symptome Ihrer Parkinson-Krankheit rasch verschlechtern.

Ein plötzliches Absetzen könnte dazu führen, dass Sie eine Erkrankung, die malignes

neuroleptisches Syndrom genannt wird, bekommen, die ein hohes Gesundheitsrisiko darstellen

kann. Zu den Symptomen zählen: Akinesie (Bewegungslosigkeit der Muskeln), steife Muskeln,

Fieber, instabiler Blutdruck, Tachykardie (erhöhte Herzfrequenz), Verwirrtheit, verringertes

Bewusstsein (z. B. Koma).

Wenn Sie die Einnahme von Requip beenden müssen, wird Ihr Arzt die Dosis schrittweise

herabsetzen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren

Arzt oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei

jedem auftreten müssen. Die Nebenwirkungen von Requip treten mit größerer Wahrscheinlichkeit

zu Beginn der Behandlung auf oder dann, wenn Ihre Dosis gerade erhöht worden ist. Die

Nebenwirkungen sind im Allgemeinen gering ausgeprägt und können schwächer werden, wenn

Sie die Dosis eine Zeit lang eingenommen haben. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie wegen

Nebenwirkungen Bedenken haben.

Sehr häufige Nebenwirkungen

Bei mehr als 1 von 10 Personen, die Requip einnehmen, können diese Nebenwirkungen

auftreten:

Ohnmacht

Benommenheit

Übelkeit

Häufige Nebenwirkungen

Bei bis zu 1 von 10 Personen, die Requip einnehmen, können diese Nebenwirkungen auftreten:

Halluzinationen (“Sehen von Dingen„ , die in Wirklichkeit nicht vorhanden sind)

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Erbrechen

Schwindel

Sodbrennen

Magenschmerzen

Anschwellen der Beine, Füße oder Hände

Gelegentliche Nebenwirkungen

Bei bis zu 1 von 100 Personen, die Requip einnehmen, können diese Nebenwirkungen auftreten:

Schwindel oder Ohnmachtsgefühl, insbesondere wenn Sie plötzlich aufstehen (dies wird

durch einen Blutdruckabfall verursacht)

ausgeprägte Ermüdung im Laufe des Tages (extreme Somnolenz)

plötzliches Einschlafen ohne vorheriges Müdigkeitsgefühl (plötzliche Einschlafepisoden)

seelische Veränderungen wie Delirium (starke Verwirrtheit), Wahnvorstellungen

(unvernünftige Ideen) oder Paranoia (irrationale Verdächtigungen)

Sehr seltene Nebenwirkungen:

Bei einer sehr geringen Anzahl von Personen die Requip einnahmen (bis zu 1 von 10.000

Personen), kam es zu Veränderungen der Leberfunktion, die sich in Blutuntersuchungen zeigten.

Bei einigen Patienten können folgende Nebenwirkungen auftreten (Häufigkeit nicht

bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

allergische Reaktionen wie rote, juckende Schwellungen der Haut (Nesselausschlag),

Schwellung des Gesichts, der Lippen, des Mundes, der Zunge oder des Rachens, wodurch

das Schlucken und die Atmung erschwert werden kann, Ausschlag oder starker Juckreiz

(siehe Abschnitt 2).

Aggressivität.

Übermäßige Anwendung von Requip (Verlangen nach hohen Dosen von dopaminergen

Arzneimitteln (höher als für die Kontrolle der motorischen Symptome nötig ist), bekannt

als Dopamin-Dysregulations-Syndrom).

Depression, Apathie (Anteilslosigkeit), Angst, Antriebslosigkeit, Schwitzen oder

Schmerzen können nach Beendigung oder Verringerung Ihrer Behandlung mit Requip

auftreten (Dopaminagonisten-Absetzsyndrom oder DAWS genannt).

Sie stellen möglicherweise die folgenden Nebenwirkungen fest:

Unfähigkeit dem Impuls, dem Drang oder der Versuchung zu widerstehen, eine Handlung

auszuführen, die Ihnen oder anderen schaden kann, beispielsweise:

Starker Drang zu übermäßigem Spielen trotz schwerer persönlicher oder

familiärer Konsequenzen.

Verändertes oder verstärktes sexuelles Interesse und Verhalten, das Ihnen

oder anderen Sorgen bereitet, zum Beispiel ein erhöhter Geschlechtstrieb.

Unkontrollierbares übermäßiges Einkaufen oder Geldausgeben.

Essanfälle (Verzehr großer Nahrungsmittelmengen in kurzer Zeit) oder

zwanghaftes Essen (Verzehr größerer Nahrungsmittelmengen als normal und

über das Sättigungsgefühl hinaus).

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie eine dieser Verhaltensweisen feststellen. Er wird mit

Ihnen besprechen, wie Sie damit umgehen oder die Symptome lindern können.

Bei Einnahme von Requip zusammen mit L-Dopa:

Patienten, die gleichzeitig Requip und L-Dopa einnehmen, können im Laufe der Zeit weitere

Nebenwirkungen entwickeln:

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unkontrollierbare Bewegungen (Dyskinesien) sind eine sehr häufige Nebenwirkung.

Wenn Sie L-Dopa einnehmen, ist es möglich, dass Sie unter unkontrollierbaren

Bewegungen (Dyskinesien) leiden, wenn Sie erstmals mit der Einnahme von Requip

beginnen. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn das der Fall ist, da Ihr Arzt möglicherweise

die Dosis der Arzneimittel, die Sie einnehmen, anpassen muss.

Verwirrtheit ist eine häufige Nebenwirkung.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen.

Belgien

Föderalagentur für Arzneimittel und

Gesundheitsprodukte

Abteilung Vigilanz

EUROSTATION II

Victor Hortaplein, 40/40

B-1060 BRUSSEL

Site internet: www.fagg-afmps.be

E-Mail: patientinfo@fagg-afmps.be

Luxemburg

Direction de la Santé – Division de la Pharmacie

et des Médicaments

Villa Louvigny – Allée Marconi

L-2120 Luxembourg

Site internet:

http://www.ms.public.lu/fr/activites/pharmacie-

medicament/index.html

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über

die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Requip aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett, dem Blister und auf dem Umkarton

angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten

Tag des angegebenen Monats.

Nicht über 25 °C lagern.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker,

wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum

Schutz der Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Requip enthält

Der Wirkstoff in Requip ist Ropinirol.

Eine Filmtablette enthält 1; 2 oder 5 mg Ropinirol (als Hydrochlorid).

Die sonstigen Bestandteile sind:

- Tablettenkern: Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-

Natrium, Magnesiumstearat

- Filmüberzug:

Tablette mit 1 mg: Hypromellose, Macrogol 400, Titandioxid (E171), Eisenoxid gelb

(E172), Indigocarmin Aluminium (E132)

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Tablette mit 2 mg: Hypromellose, Macrogol 400, Titandioxid (E171), Eisenoxid gelb

(E172), Eisenoxid rot (E172)

Tablette mit 5 mg : Hypromellose, Macrogol 400, Titandioxid (E171), Indigocarmin

Aluminium (E132), Polysorbat 80 (E433).

Wie Requip aussieht und Inhalt der Packung

Requip ist eine fünfeckige Filmtablette, die auf einer Seite die Prägung “SB„ trägt.

Requip 1 mg: Grüne Tabletten mit der Prägung “4892„ auf der Rückseite.

Requip 2 mg: Rosafarbene Tabletten mit der Prägung “4893„ auf der Rückseite.

Requip 5 mg: Blaue Tabletten mit der Prägung “4894„ auf der Rückseite.

Die Tabletten mit 1, 2 und 5 mg stehen in Blisterpackungen mit 21 oder 84 Tabletten zur

Verfügung.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

GlaxoSmithKline Pharmaceuticals s.a./n.v.

Site Apollo

Avenue Pascal, 2- 4- 6

B-1300 Wavre

Hersteller

Glaxo Wellcome S.A.

Avenida de Extremadura 3

09400 Aranda de Duero

Burgos, Spanien

Art der Abgabe

Verschreibungspflichtig.

Zulassungsnummern

Requip 1 mg

BE182314

Requip 2 mg

BE182305

Requip 5 mg

BE184502

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR)

unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Requip : Belgien, Deutschland, Frankreich, Irland, Italien, Luxemburg, Malta, Niederlande,

Österreich, Polen, Spanien, Schweden

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt genehmigt im 09/2017.

Falls Sie weitere Informationen über das Arzneimittel wünschen, setzen Sie sich bitte mit dem

örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

Belgien/Luxemburg

GlaxoSmithKline Pharmaceuticals s.a./n.v.

Tel: + 32 (0)10 85 52 00

v47 = v46 (WS97) + v45 (WS77)