Reminyl

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Reminyl 8 mg + 16 mg Retardkapseln (Startpackung)
  • Einheiten im Paket:
  • 56 Stück (28 x 8 mg und 28 x 16 mg), Laufzeit: 24 Monate
  • Verschreibungstyp:
  • Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
  • Verwenden für:
  • Menschen
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Reminyl 8 mg + 16 mg Retardkapseln (Startpackung)
    Österreich
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiebereich:
  • Galantamin
  • Produktbesonderheiten:
  • Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AGES
  • Zulassungsnummer:
  • 1-25740
  • Berechtigungsdatum:
  • 15-02-2005
  • Letzte Änderung:
  • 10-08-2017

Packungsbeilage: zusammensetzung, kinische angaben, nebenwirkungen, wechselwirkungen, dosierung, schwangerschaft, stillzeit

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GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

Reminyl 8 mg + 16 mg Retardkapseln (Startpackung)

Wirkstoff: Galantamin

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es

kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt

auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

Was ist Reminyl und wofür wird es angewendet?

Was sollten Sie vor der Einnahme von Reminyl beachten?

Wie ist Reminyl einzunehmen?

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie ist Reminyl aufzubewahren?

Inhalt der Packung und weitere Informationen.

1.

Was ist Reminyl und wofür wird es angewendet?

Reminyl enthält den Wirkstoff „Galantamin“, ein Arzneimittel gegen Demenz. Es wird bei

Erwachsenen angewendet, um die Symptome einer leichten bis mittelschweren Alzheimer-

Erkrankung, einer Form der Demenz, die die Gehirnfunktion verändert, zu behandeln.

Die Alzheimer Krankheit verursacht zunehmenden Gedächtnisverlust, Verwirrung und

Verhaltensveränderungen, das macht es zunehmend schwerer, die Tätigkeiten des täglichen Lebens zu

bewältigen.

Es wird vermutet, dass diese Auswirkungen auf einen Mangel an Acetylcholin zurückzuführen sind,

einer Substanz, die für die Übermittlung von Botschaften zwischen den Gehirnzellen verantwortlich

ist. Reminyl erhöht die Acetylcholin-Menge im Gehirn und behandelt so die Anzeichen der Krankheit.

Die Kapseln sind in einer „längerfristig freisetzenden“ Form hergestellt. Das bedeutet, dass sie das

Arzneimittel langsamer freisetzen.

2.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Reminyl beachten?

Reminyl darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Galantamin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittel sind.

wenn Sie an einer schweren Leber- oder Nierenerkrankung leiden.

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Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie Reminyl einnehmen. Dieses Arzneimittel soll

nur bei einer Alzheimer Erkrankung angewendet werden und wird nicht bei anderen Formen von

Gedächtnisverlust oder Verwirrung empfohlen.

Schwerwiegende Nebenwirkungen

Reminyl kann schwerwiegende Hautreaktionen, Herzprobleme und Krampfanfälle hervorrufen. Sie

müssen sich dieser Nebenwirkungen, während der Einnahme von Reminyl, bewusst sein. (Siehe

Abschnitt 4 “ Welche Nebenwirkungen sind möglich“)

Vor der Einnahme von Reminyl muss Ihr Arzt wissen, ob Sie Folgendes haben oder hatten:

Leber- oder Nierenprobleme

eine Herzerkrankung (wie Brustbeschwerden, die häufig durch körperliche Aktivität

hervorgerufen werden, Herzinfarkt, Herzmuskelschwäche, langsamer oder ungleichmäßiger

Herzschlag)

Veränderungen des Elektrolythaushaltes (natürlich vorkommende Chemikalien im Blut wie

Kalium)

ein Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür

eine Magen- und Darmblockade

eine Störung des Nervensystems (wie Epilepsie oder Parkinson-Krankheit)

eine Atemwegserkrankung oder Infektion, die die Atmung beeinträchtigen (wie Asthma,

obstruktive Lungenerkrankungen oder Lungenentzündung)

Schwierigkeiten beim Wasserlassen

Ihr Arzt wird entscheiden, ob Reminyl für Sie geeignet ist oder ob die Dosis geändert werden muss.

Informieren Sie Ihren Arzt auch, wenn Sie kürzlich operiert wurden an Magen, Darm oder Blase.

Ihr Arzt könnte entscheiden, dass Reminyl für Sie nicht geeignet ist.

Reminyl kann zu Gewichtsverlust führen. Wenn Sie Reminyl einnehmen, wird Ihr Arzt Ihr

Gewicht regelmäßig kontrollieren.

Kinder und Jugendliche

Reminyl wird für Kinder und Jugendliche nicht empfohlen.

Bei Einnahme von Reminyl zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/ anwenden, kürzlich

andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel

einzunehmen/anzuwenden.

Reminyl soll nicht mit anderen Arzneimitteln, die auf dieselbe Weise wirken, eingenommen werden,

diese schließen ein:

Donepezil oder Rivastigmin (gegen die Alzheimer-Krankheit)

Ambenonium, Neostigmin oder Pyridostigmin (gegen schwere Muskelschwäche)

Pilocarpin (wenn es gegen Mundtrockenheit oder trockene Augen eingenommen wird)

Einige Arzneimittel verursachen bei Patienten, die Reminyl einnehmen, häufiger Nebenwirkungen.

Diese schließen ein:

Paroxetin oder Fluoxetin (Antidepressiva)

Chinidin (gegen ungleichmäßigen Herzschlag)

Ketoconazol ( ein Antipilzmittel)

Erythromycin (ein Antibiotikum)

Ritonavir (

gegen das humane Immundefizienzvirus oder „HIV“

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nicht-steroidale entzündungshemmende Schmerzmittel (wie Ibuprofen), die das Risiko von

Magengeschwüren erhöhen können

Arzneimittel, die bei Herzleiden oder Bluthochdruck eingenommen werden (z. B. Digoxin, Amio-

daron, Atropin, Betablocker oder Kalziumkanal-Blocker). Wenn Sie Arzneimittel gegen

ungleichmäßigen Herzschlag einnehmen, kann Ihr Arzt unter Verwendung eines

Elektrokardiogramms (EKG) Ihre Herzfunktion überprüfen.

Ihr Arzt verordnet Ihnen eventuell eine niedrigere Reminyldosis, wenn Sie eines der genannten

Arzneimittel einnehmen.

Reminyl kann einige Narkosemittel beeinflussen. Wenn Sie sich einer Operation mit Vollnarkose

unterziehen müssen, informieren Sie den Arzt rechtzeitig darüber, dass Sie Reminyl einnehmen.

Wenn Sie noch irgendwelche Fragen haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten schwanger zu sein oder beabsichtigen,

schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker

um Rat.

Sie dürfen während der Behandlung mit Reminyl nicht stillen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Achtung: dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Vor allem in den ersten Wochen der Behandlung kann Reminyl Schwindelgefühl und Schläfrigkeit

hervorrufen. enn Sie Reminyl derart beeinflusst, dürfen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs

setzen, keine Werkzeuge benutzen oder Maschinen bedienen.

Reminyl enthält Saccharose

Wenn bei Ihnen eine Unverträglichkeit gegen bestimmte Zuckerarten festgestellt wurde, befragen Sie

vor der Einnahme Ihren Arzt.

3.

Wie sind Reminyl Kapseln einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.

Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Falls Sie derzeit Reminyl Tabletten oder Lösung einnehmen und Ihr Arzt Ihnen mitgeteilt hat, dass Sie

auf Reminyl Retardkapseln umstellen sollen, lesen Sie die Anweisungen in diesem Abschnitt unter

"Umstellung von Reminyl Tabletten oder Reminyl Lösung auf Reminyl Kapseln“ sorgfältig.

Wieviel müssen Sie einnehmen?

Die Startpackung wird nur am Beginn der Reminyl-Behandlung eingesetzt und nicht wenn Sie

eine stabile Dosis erreicht haben.

Sie werden die Behandlung mit Reminyl mit einer niedrigen Dosis beginnen. Die Anfangsdosis

beträgt gewöhnlich 8 mg, einmal täglich (entsprechend einer Gesamtdosis von 8 mg pro Tag).

Ihr Arzt kann die Dosis allmählich alle 4 Wochen oder auch später erhöhen, bis Sie die für Sie am

besten geeignete Dosis erreichen. Die höchste Dosis beträgt 24 mg einmal täglich.

Ihr Arzt wird Ihnen erklären, mit welcher Dosis Sie anfangen müssen, und wann die Dosis erhöht

werden soll. Wenn Sie nicht sicher sind, was Sie machen müssen oder wenn Sie die Wirkung von

Reminyl zu stark oder zu schwach finden, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Ihr Arzt muss Sie regelmäßig sehen, um feststellen zu können, ob dieses Arzneimittel wirkt und um zu

besprechen, wie Sie sich fühlen.

Wenn Sie Leber- oder Nierenprobleme haben, kann Ihr Arzt Ihnen eine verminderte Reminyldosis

verordnen oder entscheiden, dass dieses Arzneimittel für Sie nicht geeignet ist.

Wechsel von der Einnahme der Reminyl Tabletten oder Reminyl Lösung auf die Einnahme von

Reminyl Kapseln

Wenn Sie zurzeit Reminyl Tabletten oder Reminyl Lösung einnehmen, könnte Ihr Arzt entscheiden,

Sie auf Reminyl Kapseln umzustellen. Wenn das auf Sie zutrifft:

Nehmen Sie Ihre letzte Dosis Reminyl Tabletten oder Reminyl Lösung am Abend ein.

Nehmen Sie am nächsten Morgen Ihre erste Dosis Reminyl Kapseln ein.

Nehmen Sie NICHT mehr als eine Kapsel pro Tag ein. Nehmen Sie KEINE Reminyl Tabletten

oder Reminyl Lösung ein, wenn Sie bereits einmal täglich Reminyl Kapseln einnehmen.

Einnahme

Reminyl Kapseln müssen als Ganzes geschluckt und dürfen NICHT zerkaut oder zerkleinert werden.

Nehmen Sie Ihre Reminyldosis morgens mit Wasser oder einem anderen Getränk ein. Versuchen Sie,

Reminyl mit dem Essen einzunehmen.

Trinken Sie viel, wenn Sie Reminyl einnehmen, damit Ihr Körper immer ausreichend mit Wasser

versorgt ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Reminyl eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie zuviel Reminyl eingenommen haben, suchen Sie sofort einen Arzt oder ein Krankenhaus

auf. Nehmen Sie die übrig gebliebenen Kapseln und die Packung mit. Zeichen einer Überdosierung

können, unter anderen, einschließen:

starke Übelkeit und Erbrechen,

schwache Muskeln, langsamer Herzschlag, Krampfanfälle und Bewusstseinsverlust.

Wenn Sie die Einnahme von Reminyl vergessen haben

Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben, lassen Sie die vergessene Dosis ganz aus und nehmen Sie

die nächste Dosis wieder zur normalen Zeit ein.

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Falls Sie mehrere Einnahmen vergessen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Wenn Sie die Einnahme von Reminyl abbrechen

Bevor Sie mit der Einnahme von Reminyl aufhören, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Um Ihren Zustand

behandeln zu können, ist es wichtig, dieses Arzneimittel weiter einzunehmen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt

oder Apotheker.

4.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

auftreten müssen. Achten Sie auf schwere Nebenwirkungen.

Beenden Sie die Einnahme Ihrer Arzneimittel und suchen Sie umgehend einen Arzt oder die

nächste Notaufnahme auf, wenn Sie Folgendes bemerken:

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Hautreaktionen, einschließlich:

schwerem Hautausschlag mit Bläschen und sich schälender Haut, besonders um Mund, Nase,

Augen und Genitalien (Stevens-Johnson-Syndrom)

Hautrötungen mit kleinen eitergefüllten Pusteln, die sich über den ganzen Körper ausbreiten

können und manchmal mit Fieber einhergehen (akute generalisierte exanthematische Pustulose)

Hautausschlag mit Flecken, die wie kleine Zielscheiben aussehen, der mit Bläschenbildung

einhergehen kann

Diese Hautreaktionen sind bei Patienten, die Reminyl einnehmen, selten (können 1 bis 10 Behandelte

von 10.000 betreffen).

Herzprobleme einschließlich Veränderungen im Herzschlag (wie langsame oder zusätzliche

Herzschläge) oder Palpitationen (Herzschlag fühlt sich schnell oder ungleichmäßig an).

Herzprobleme können sich als anomale Aufzeichnungen in einem Elektrokardiogramm (EKG)

zeigen und können bei Patienten, die Reminyl einnehmen, häufig auftreten (können 1 bis

10 Behandelte von 100 betreffen).

Krampfanfälle. Diese treten bei Patienten, die Reminyl einnehmen, gelegentlich auf (können

1 bis 10 Behandelte von 1.000 betreffen).

Sie müssen die Einnahme von Reminyl sofort beenden und sofort Hilfe suchen, wenn Sie eine der

oben genannten Nebenwirkungen bemerken

Zusätzliche Nebenwirkungen

Sehr häufige Nebenwirkungen (können mehr als 1 Behandelten von 10 betreffen):

Übelkeit und Erbrechen. Diese Nebenwirkungen treten eher in den ersten Behandlungswochen

oder bei einer Dosiserhöhung auf. Sie neigen dazu, langsam wieder zu verschwinden, wenn

sich der Körper an das Medikament gewöhnt hat und dauern im Allgemeinen nicht länger als

wenige Tage. Wenn diese Wirkungen bei Ihnen auftreten, wird Ihnen

Ihr Arzt möglicherweise

empfehlen, mehr Flüssigkeit zu trinken und Ihnen eventuell ein Arzneimittel gegen Übelkeit

verschreiben.

Häufige Nebenwirkungen (können mehr als 1 bis 10 Behandelte von 100 betreffen):

verminderter Appetit; Gewichtsverlust

Dinge sehen, fühlen oder hören, die nicht da sind (Halluzinationen)

Depression

Schwindelgefühl oder ohnmächtig werden

Muskelzittern oder -krämpfe

Kopfschmerz

ein Gefühl der starken Müdigkeit, Schwäche oder von allgemeinem Unwohlsein

ein Gefühl starker Schläfrigkeit mit Energielosigkeit

hoher Blutdruck

Magenschmerzen oder –beschwerden

Durchfall

Verdauungsstörung

Stürze

Wunden

Gelegentliche Nebenwirkungen (können 1 bis 10 Behandelte von 1000 betreffen):

allergische Reaktion

eine nicht ausreichende Wassermenge im Körper (Dehydratation)

Kribbeln, oder Taubheitsgefühl der Haut (Ameisenlaufen)

Veränderung des Geschmackssinns

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Übermäßige Schläfrigkeit am Tag

Verschwommensehen

Klingeln in den Ohren, das nicht mehr weggeht (Tinnitus)

niedriger Blutdruck

Gesichtsrötung

Brechreiz

übermäßiges Schwitzen

schwache Muskeln

erhöhte Aktivität der Leberenzyme im Blut

Seltene Nebenwirkungen (können 1 bis 10 Behandelte von 10.000 betreffen):

Entzündete Leber (Hepatitis).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch

für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die

Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.

Wie ist Reminyl aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis“ und der

Blisterfolie nach "Verw bis" angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum

bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht über 30°C lagern.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie

das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der

Umwelt bei.

6.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Reminyl enthält:

Der Wirkstoff ist Galantamin. Jede Retardkapsel enthält 8mg oder 16mg Galantamin (als

Hydrobromid).

Die sonstigen Bestandteile sind:

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Diethylphthalat, Ethylcellulose, Hypromellose, Macrogol 400, Maisstärke Saccharose, Gelatine und

Titandioxid (E 171), schwarzes Eisenoxid (E 172) Schellack und Propylenglykol (E 1520).

Die 16mg Kapseln enthalten zusätzlich rotes Eisenoxid (E 172).

Wie Reminyl aussieht und Inhalt der Packung

Reminyl 8 mg Kapseln sind weiß und mit „G8“ markiert.

Jede Packung enthält Blister zu 28 Kapseln.

Reminyl 16 mg Kapseln sind rosafarben und mit "G16" markiert

Jede Packung enthält Blister zu 28 Kapseln.

Pharmazeutischer Unternehmer

Janssen-Cilag Pharma GmbH., 1020 Wien

Hersteller

Janssen-Cilag S.P.A., 404100 Borgo San Michele, Latina, Italien

Z.Nr.: 1-25740

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR)

unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Belgien

Reminyl 8 mg + 16 mg harde capsules met verlengde afgifte (startverpakking)

Finnland

Reminyl 8 mg + 16 mg depotkapseli, kova

Deutschland

REMINYL 1 x täglich 8 mg + 16 mg Hartkapseln, retardiert

(Starterpackung)

Griechenland

Reminyl 8 mg + 16 mg καψάκια παρατεταμένης αποδέσμευσης,

σκληρά (συσκευασία έναρξης θεραπείας)

Irland

Reminyl XL 8 mg and 16 mg prolonged release capsules (starter pack)

Luxemburg

Reminyl 8 mg + 16 mg, gélules dures à libération prolongée

(emballage de départ)

Niederlande

Reminyl retard capsules 1x daags 8 mg + 16 mg startverpakking,

harde capsules met verlengde afgifte

Norwegen

Reminyl startpakning 8 mg 28 stk depotkapsler, hard + 16 mg 28 stk

depotkapsler, hard

Portugal

Reminyl 8 mg + 16 mg cápsulas duras de libertação

prolongada (embalagem inicial)

Schweden

Reminyl 8 mg + 16 mg depotkapslar, hårda (upptrappningsförpackning)

Vereinigtes Königreich Reminyl XL 8 mg and 16 mg prolonged release capsules (starter pack)

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Februar 2017.