Receptal

Hauptinformation

  • Handelsname:
  • Receptal Injektionslösung 4,2µg/ml
  • Dosierung:
  • 4,2µg/ml
  • Darreichungsform:
  • Injektionslösung
  • Verwenden für:
  • Tiere
  • Art der Medizin:
  • allopathic Droge

Dokumenten

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Lokalisierung

  • Erhältlich in:
  • Receptal Injektionslösung 4,2µg/ml
    Belgien
  • Sprache:
  • Deutsch

Therapeutische Informationen

  • Therapiegruppe:
  • gonadotropine release Hormon (Bromid, Kaliumsalz).

Weitere Informationen

Status

  • Quelle:
  • AFMPS - Agence Fédérale des Médicaments et des Produits de Santé - Belgium
  • Zulassungsnummer:
  • BE-V118781
  • Letzte Änderung:
  • 17-04-2018

Packungsbeilage

Bijsluiter – DE versie

RECEPTAL

GEBRAUCHSINFORMATION FÜR

RECEPTAL, 4,2 µg/ml, Injektionslösung

1.

NAME UND ANSCHRIFT DES ZULASSUNGSINHABERS UND, WENN

UNTERSCHIEDLICH, DES HERSTELLERS, DER FÜR DIE CHARGENFREIGABE

VERANTWORTLICH IST

Zulassungsinhaber:

Intervet International B.V., Boxmeer, die Niederlande vertreten durch

MSD Animal Health GmbH – Lynx Binnenhof 5 – 1200 Brüssel

Für die Chargenfreigabe verantwortlicher Hersteller:

Intervet International GmbH – D-85716 Unterschleißheim - Deutschland

2. BEZEICHNUNG DES TIERARZNEIMITTELS

RECEPTAL, 4,2 µg/ml, Injektionslösung

3.

WIRKSTOFF(E) UND SONSTIGE BESTANDTEILE Buserelinacetat 4.2 µg,

Natriumhydroxid und/oder Natriumchlorid, Natriumphosphat dihydrisch + 1H

Benzylalcohol, Wasser für Injektion q.s. ad 1 ml.

4. ANWENDUNGSGEBIET(E)

Kuh:

Follikuläre Zysten mit oder ohne Symptome von Nymphomanie.

Azyklie und Anoestrus.

Eisprunginduktion bei Insemination.

Erhöhung des Trächtigkeitsprozentsatzes nach Insemination.

Stute:

Ovarielle Zysten mit oder ohne Zeichen einer verlängerten oder ständigen

Brunst.

Azyklie und Anoestrus.

Eisprunginduktion.

Kaninchen:

Verbesserung des Befruchtungsprozentsatzes.

Eisprunginduktion bei Insemination nach einer Tracht.

Schwein:

Ovulationsinduktion in geschlechtsreifen Jungsauen (Nulliparen), nach

Oestrussynchronisation mit Progestagenen, als Unterteil eines

Inseminationsprogramm mit einer strengen Frist.

5. GEGENANZEIGEN

Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber dem (den) Wirkstoff(en), dem

(den) Hilfsstoff(en) oder einem der sonstigen Bestandteile.

6. NEBENWIRKUNGEN

Falls Sie Nebenwirkungen insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage

aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, teilen Sie diese Ihrem Tierarzt mit.

7. ZIELTIERART(EN)

Rind, Pferd, Kaninchen, Schwein (Jungsau).

8. DOSIERUNG FÜR JEDE TIERART, ART UND DAUER DER ANWENDUNG

Bijsluiter – DE versie

RECEPTAL

Kuh:

Follikuläre Zysten: 5 ml intramuskulär (I.M.), intravenös (I.V.) oder subkutan

(S.K.)

Manuell abdrücken der Zysten ist nicht nötig.

Wiederholen Sie die Behandlung nach 10 bis 15 Tagen, wenn sich kein gelber

Körper entwickelt oder wenn die Zysten wieder auftreten.

Azyklie und Anoestrus: 5 ml intramuskulär (I.M.), intravenös (I.V.) oder

subkutan (S.K.)

Wenn Anoestrus der Anwesenheit eines gelben Körpers zuzuschreiben ist, muß

ein Prostaglandin verwendet werden.

Eisprunginduktion: 5 ml intramuskulär (I.M.), intravenös (I.V.) oder subkutan

(S.K.)

Injizieren Sie Receptal zum Zeitpunkt der Insemination oder 6 Stunden vorher.

Die Ovulation wird im allgemeinen innerhalb von 24 Stunden nach Injektion

ausgelöst.

Erhöhung des Trächtigkeitsprozentsatzes: 2,5 ml intramuskulär (I.M.),

intravenös (I.V.) oder subkutan (S.K.)

Injizieren Sie Receptal 11 bis 13 Tage nach der Insemination oder Deckung, um

den Trächtigkeitsprozentsatz zu erhöhen.

Bemerkung: eine Ovulation auslösen ist nicht möglich in Anwesenheit von einem

funktionellen gelben Körper.

Stute:

Ovarielle Zysten: 10 ml intramuskulär (I.M.), intravenös (I.V.) oder subkutan

(S.K.)

Wiederholen Sie die Behandlung erforderlichenfalls nach 10 bis 14 Tagen.

Azyklie und Anoestrus: zweimal 5 ml intramuskulär (I.M.), intravenös (I.V.)

oder subkutan (S.K.). mit einer Zwischenzeit von 24 Stunden.

Wiederholen Sie die Behandlung, wenn die Brunstsymptome nicht innerhalb

von 10 Tagen auftreten.

Eisprunginduktion: 10 ml intramuskulär (I.M.), intravenös (I.V.) oder subkutan

(S.K.)

Injizieren Sie Receptal um den voraussichtlichen Zeitpunkt des Eisprungs, d.h.

am zweiten oder dritten Tag bei Stuten mit kurzer Brunst, bzw. am siebten oder

achten Tag bei Stuten mit langer Brunst. Das injizieren von Receptal zu Beginn

der Brunst gibt kein Resultat. Der Eisprung geschieht innerhalb von 24 bis 36

Stunden nach der Behandlung. Wenn nötig die Behandlung wiederholen.

Kaninchen:

Verbesserung des Befruchtungsprozentsatzes: 0.2 ml intramuskulär (I.M.),

intravenös (I.V.) oder subkutan (S.K.)

Injizieren Sie zum Zeitpunkt der Insemination.

Eisprunginduktion bei Insemination post-partum: 0.2 ml intramuskulär (I.M.),

intravenös (I.V.) oder subkutan (S.K.)

Injizieren Sie 24 Stunden nach dem Werfen und lassen Sie sofort inseminieren.

Jungsau:

Ovulationsinduktion nach Oestrussynchronisation: 2,5 ml/Tier, intramuskulär

(I.M.) oder intravenös (I.V.)

Verabreichung von Receptal 115-120 St. nach Synchronisationsbehandlung mit

einem Progestagen.

Künstliche Befrugtung 30-33 St. nach Verabreichung von Receptal.

9. HINWEISE FÜR DIE RICHTIGE ANWENDUNG

Bijsluiter – DE versie

RECEPTAL

10. WARTEZEIT

Essbare Gewebe: Rind, Pferd, Kaninchen, Jungsauen: 0 Tage.

Milch: Rind: 0 Tage.

11. BESONDERE LAGERUNGSHINWEISE

Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.

Nicht über 25°C lagern.

Vor Licht schützen.

In der Originalverpackung aufbewahren.

Haltbarkeit in der Originalverpackung: 18 Monate.

Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen: 28 Tage.

12. BESONDERE WARNHINWEISE

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren

Jungsauen: Anwendung des Produktes, anders als empfohlen (siehe Abschnitt 8), kann

resultieren in die Ausprägung von Follikelzysten und kann eine schädliche Auswirkung haben

auf die Fertilität und Reproduktion.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender

Nehmen Sie alle notwendige Vorsichtsmaβnahmen um Selbstinjektion mit dem Produkt zu

vermeiden. Vermeiden Sie auch Haut- und Augenkontakt.

Das Tierarzneimittel sollte nicht von schwangeren Frauen verabreicht werden.Frauen in

gebährfähigen Alter sollten das Produkt mit groβer Vorsicht verabreichen.

Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber GnRH Analogen oder Hilfsstoff(en)

sollten den Kontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden.Bei versehentlichem Hautkontakt,

sofort die Stelle gründlich mit Seife und Wasser abwaschen.

Bei versehentlichem Augenkontakt, gründlich mit Wasser spühlen.

Anwendung während der Trächtigkeit, Laktation oder der Legeperiode

Die Anwendung von Receptal ist kontra-indiziert während der Trächtigkeit und Laktation.

Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen, Gegenmittel):

Es sind keine Nebenwirkungen bei Schweinen beobachtet wurden, nach der Behandlung mit

Receptal mit bis zu 4-fachen der empfohlenen Dosis.

13. BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE ENTSORGUNG VON NICHT

VERWENDETEM ARZNEIMITTEL ODER VON ABFALLMATERIALIEN, SOFERN

ERFORDERLICH

Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden.

Fragen Sie Ihren Tierarzt, wie nicht mehr benötigte Tierarzneimittel zu entsorgen sind. Diese

Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.

14. GENEHMIGUNGSDATUM DER PACKUNGSBEILAGE

Mai 2016

15. WEITERE ANGABEN

Verschreibungspflichtig.

BE-V118781